Süßkartoffel-Vermehrung

Ipomoea batatas (Süßkartoffel)

Lateinischer Name: Ipomoea batatas
Hauptgattung: Ipomoea

Beschreibung

Weithin bekannt als Nahrungspflanze, gewinnt Ipomoea batatas schnell an Popularität in ihrer neuen Rolle als Zimmerpflanze. Als einjährige Pflanze in der essbaren 'Modifikation' lebt sie wunderbar mehrere Jahre in Wohnungsbedingungen.

Als ausgesprochener Exot wird Ipomoea als Topfpflanze, Ampelpflanze, Balkonpflanze und sogar als Bonsai verwendet. Die Pflanze ist recht niedrigwüchsig, selten mehr als 30 cm hoch, und bringt Ranken von bis zu 2 m Länge hervor.

Die röhrenförmigen Blüten in Weiß, Rosa oder Flieder sind sehr effektvoll, aber bei dieser Art nicht zahlreich. Die Hauptzierde der Süßkartoffel liegt in ihren Blättern, die eine Länge von 15 cm erreichen. Sie können herzförmig, handförmig, länglich oder rundlich sein. Die große Vielfalt der Färbung von fast schwarz bis hellgelb, einfarbig oder gefleckt, ermöglicht originelle Kompositionen mit verschiedenen Ipomoea-Sorten. Auch Ensembles mit anderen Blüten erweisen sich als sehr überraschend und einprägsam.

AUF DEM FOTO: Je nach Sorte unterscheiden sich die Blätter von Ipomoea batatas in Form und Farbe, was die interessantesten Kompositionen ermöglicht.

Nicht weniger eindrucksvoll wirkt Ipomoea batatas auch im Garten. Die wärmeliebende Pflanze wird in gemäßigtem Klima als einjährig angebaut und häufig zur Begrünung von Pavillons, Pergolen und dekorativen Bögen verwendet. Ins Freiland wird die «Gartenliane» etwa Ende Mai bis Anfang Juli gepflanzt, wenn die Gefahr von Spätfrösten minimal ist. Ipomoea batatas wächst schnell und kann, wenn man ihr keine Stütze bietet, den gesamten ihr zugewiesenen Platz ausfüllen und als Bodendecker fungieren.

AUF DEM FOTO: Ohne Stütze, indem sie an den Knoten wurzelt, kann Ipomoea batatas beträchtliche Gebiete «erobern».

Aber häufiger wird dieser Vertreter der Flora in Hängekörben oder auf kleinen Podesten angebaut, sodass die langen, dicht belaubten Ranken malerisch nach unten hängen.

AUF DEM FOTO: Zahlreiche Ampeltöpfe mit hängender Ipomoea batatas können zur Hauptdekoration jedes Gartens werden.

Züchter haben viele ausdrucksstarke, leuchtende Sorten speziell für den Innen- und Gartenanbau entwickelt. Unter den häufigsten Varietäten sticht die Ipomoea batatas ‘Blackie’ hervor, mit breiten, länglichen, schwertförmigen Blättern, die an eine Hand mit gespreizten Fingern erinnern. Ihre Färbung variiert von sattgrün über dunkelviolett bis nahezu schwarz.

AUF DEM FOTO: Ipomoea batatas ‘Blackie’.

Eine fantastische Farbpalette zeigt die Ipomoea batatas ‘Pink Frost’, deren Blätter ein erstaunliches abstraktes Muster aus rosa, grünen, weißen und grauen Flecken bilden.

AUF DEM FOTO: Ipomoea batatas ‘Pink Frost’.

Die Ipomoea batatas ‘Margarita’ zeichnet sich durch große, zartgrüne oder gelbliche Blätter aus.

AUF DEM FOTO: Ipomoea batatas ‘Margarita’.

Richtige Pflanzung und Pflege der Ipomoea batatas

Jahrelang wurde die Süßkartoffel ausschließlich als Nahrungspflanze angebaut, und erst in den letzten Jahrzehnten wird sie von Gärtnern als Zierpflanze kultiviert. Am häufigsten wird die Pflanze in der gemäßigten Zone und im Süden im Freiland angebaut.

In Beeten schafft die Süßkartoffel durch die Vielfalt der Blattfarben lebendige Bilder. Obwohl die Pflanze mehrjährig ist, wird sie als einjährig kultiviert. Ins Freiland wird sie gepflanzt, sobald die Frostgefahr vorüber ist.

Eine verbreitetere Anbaumethode ist die Pflanzung in Töpfen und Hängebehältern zur Dekoration von Terrassen und Gartenlauben. Am seltensten wird die Süßkartoffel im Haus auf der Fensterbank kultiviert, da sie viel Licht und frische Luft benötigt.

Die Pflanze erfreut sich bei Gärtnern großer Beliebtheit aufgrund ihrer einfachen Kultivierung und dekorativen Wirkung. Außerdem ist sie eine vielseitige Pflanze, deren Wurzeln als Nahrungsmittel verwendet und für medizinische Zwecke genutzt werden.

Beschreibung der Pflanze

Die Ipomoea batatas, auch Süßkartoffel genannt, stammt aus Kolumbien und gehört zu den knolligen Kletterpflanzen. Äußerlich handelt es sich um eine rankende Liane, die eine Länge von 5 Metern erreicht.

Die Blätter sind klein und herzförmig. Ihre Färbung kann verschiedene Farben annehmen: von hellgrün bis dunkelburgunderrot.

Die Farbe der Frucht ist gelb, rosa oder violett. Sie blüht im Hochsommer mit weißen, rosa und lila Blütenständen.

Sorten für den Balkonanbau

Es gibt über 7000 Sorten. Diese wiederum werden in drei große Gruppen unterteilt:

  1. Futtersorten
  2. Dessertsorten
  3. Gemüse

Grundsätzlich werden sie alle im Freiland angebaut, aber es werden einige Sorten unterschieden, die für den Anbau im Haus oder in Innenräumen geeignet sind.

Dazu gehören die folgenden:

  1. Kumara Red – diese Sorte ist sehr licht- und wärmebedürftig. Ein Anbau zu Hause ist nur mit einer zusätzlichen Lichtquelle möglich. Die Pflanze ist groß, hat üppige und volle Blätter. Die Knollen sind oval und gelb.
  2. Burgund – gehört zu den frühen Sorten. Sie hat große Blätter und Blütenstände mit einem angenehmen Duft. Die Früchte sind sattrot.
  3. Purpur – eine weitere frühe Sorte, die für den Anbau zu Hause geeignet ist. Sie ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Sie hat einen kräftigen Busch mit dunkelgrünen Blättern.

Hauptvorteile der Blume

Die Pflanze ist bei Gärtnern aus vielen Gründen beliebt. Als Hauptvorteil der Ipomoea batatas gilt, dass sie gut in der Landschaftsgestaltung eingesetzt wird und jedes Grundstück verschönern kann.

Außerdem ist die Pflanze anspruchslos und erfordert ein Minimum an Pflege. Die Vielseitigkeit der Pflanze und ihre Verwendung nicht nur zu dekorativen Zwecken, sondern auch in der Küche und Medizin machen sie ebenfalls beliebt.

Pflanzregeln für Ipomoea batatas

Die Setzlinge der Ipomoea batatas werden ins Beet gesetzt, sobald die Außentemperatur konstant bei etwa 20 Grad liegt und der Boden nicht unter 15 Grad kalt ist.

Die Bodenbeschaffenheit sollte sandig-lehmig oder lehmig sein, mit einem niedrigen Säuregehalt, obwohl die Pflanze auf jedem Boden wachsen kann.

Boden

Der Boden für die Blume sollte im Voraus vorbereitet werden, vorzugsweise im Herbst. Die Erde wird umgegraben und danach wird Humus eingearbeitet. Zudem können Kalium- und Superphosphatdünger zugegeben werden. Wenn der Boden auf dem Grundstück einen hohen Säuregehalt aufweist, wird er einige Tage vor der Düngung gekalkt.

Wie pflanzt man im Freiland

Ins Freiland pflanzt man in der Regel bereits vorgezogene Setzlinge. Dazu werden flache Löcher von bis zu 15 Zentimetern Tiefe ausgehoben. Der Abstand zwischen ihnen sollte mindestens 30 Zentimeter betragen. Die Setzlinge werden so tief eingepflanzt, dass die unteren zwei Knoten in der Erde sind.

Damit die Setzlinge schneller und besser anwachsen, sollten Sie alle Blätter entfernen und nur die oberen 1-2 übrig lassen.

Die gepflanzten Pflanzen werden in der Erde festgedrückt, gegossen und mit Gläsern oder transparenten Plastikbehältern abgedeckt, bis sich neue Blätter bilden.

Pflegeanforderungen

Pflanzung und Pflege der Blume sind nicht schwierig, wichtig ist nur, dass es sich um eine sehr wärmeliebende Kultur handelt.

Temperatur

Daher beträgt die optimale Temperatur während der Keimung der Setzlinge und für die ausgewachsene Pflanze 20 Grad und höher.

Das Einpflanzen ins Freiland ist erst nach beständig warmem Wetter möglich, etwa Mitte bis Ende Mai für die mittlere Zone und Ende April für die südlichen Regionen. Im Herbst wird die Süßkartoffel ausgegraben und ins Haus an einen hellen und warmen Ort gebracht.

Die Süßkartoffel wird erst nach Eintreten der Wärme ins Freiland gepflanzt.

Bewässerung

Die Blume benötigt wenig Wasser und gilt als trockenheitstolerant. Reichliche Bewässerung ist nur im ersten Lebensmonat nötig.

Die Erde sollte stets leicht feucht sein. Ab Mitte des Sommers kann die Bewässerung auf ein Minimum reduziert werden, einmal pro Woche ist ausreichend. Wenn der Sommer regnerisch ist, muss nicht gegossen werden.

Düngung und Nährstoffversorgung

Während der Knollenbildung benötigt die Süßkartoffel Dünger, in der Regel im August. Der Dünger muss zu dieser Zeit unbedingt Kali enthalten. Ideal ist die Verwendung von Holzasche als Dünger.

Holzasche

Für die Herstellung einer eigenen Lösung werden folgende Komponenten benötigt:

  • Ein Glas Asche.
  • 10 Liter abgestandenes Wasser.

Vermehrung

Die dekorative Blume wird auf zwei Hauptarten vermehrt: durch Knollen und durch Stecklinge.

Durch Knollen

Im Herbst werden die Knollen der Pflanze ausgegraben und zur Lagerung an einen kühlen Ort gebracht. Wenn sich Knospen auf der Knolle zu bilden beginnen, meist im Dezember, wird sie in Kisten mit Erde umgesetzt.

Nach dem Keimen können die Triebe abgetrennt und in verschiedenen Gefäßen bewurzelt werden. Im Frühjahr werden die Pflanzen ins Freiland gesetzt oder in Töpfen belassen und ins Freie gestellt.

Durch Stecklinge

Im Februar, wenn die Triebe an der Knolle gewachsen sind, werden sie abgeschnitten und in Wasser gestellt. Nach einigen Tagen, wenn sich Wurzeln gebildet haben, können sie in Erde umgesetzt werden.

Nützliche Eigenschaften

Die Knollen der Pflanze enthalten viele nützliche Elemente, was sie für den Menschen wertvoll macht. Die Knolle enthält Proteine, Kohlenhydrate, Eisen, Phosphor, Kalium, Thiamin, die Vitamine A und C sowie viele andere Bestandteile.

Die Stärke der Pflanze wird häufig in der Medizin verwendet. Sie wird zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt, stärkt das Immunsystem und fördert die allgemeine Gesundheit. Das in den Knollen enthaltene Vitamin B6 hilft bei Gefäßerkrankungen. Der Gehalt an Ascorbinsäure hilft dem Körper, Krebszellen zu bekämpfen.

Verwendung in der Blumenzucht und Küche

Die Ipomoea wird seit Kurzem in der Blumenzucht verwendet, hat sich aber in diesen Jahren bei Gärtnern bereits gut bewährt. Kulturen verschiedener Sorten werden auf einem Beet gruppiert. Sie werden in Kübel und Hängeampeln auf Terrassen und in Pavillons gepflanzt. Die Blüte harmoniert gut mit Petunien, Gräsern und Chlorophytum.

Gemüsesorten werden häufig in der Küche verwendet. Geschmacklich erinnern sie an Kartoffeln. Die Knollen der Pflanze werden im Herbst ausgegraben und an einem kühlen Ort gelagert. Man kann sie braten, kochen, einige Sorten werden roh verzehrt. Außerdem können die Knollen für den Winter eingemacht werden.

Somit wird die Ipomoea batatas nicht nur als Zierpflanze, sondern auch als essbare Kulturpflanze genutzt. Man schmückt damit Häuser, städtische Beete und Fensterbänke.

2>Wie man Ipomoea batatas pflanzt und anbaut – Pflegeregeln

Ich habe bei einer Freundin eine üppige Kletterpflanze gesehen, die schön aus einem Hängekorb herabhing. Ich wollte so eine prächtige Ipomoea auch bei mir zu Hause pflanzen. Die Freundin hat einen Trieb abgeschnitten und mir erklärt, wie ich sie anbauen kann. Trotz meiner Unerfahrenheit ist es mir gelungen, sie zu ziehen. Jetzt schmückt die Ipomoea batatas auch mein Zuhause. In diesem Artikel erzähle ich Ihnen, wie man Ipomoea unter Zimmerbedingungen anbaut, und liste die Pflegeregeln auf.

Beschreibung

Die sehr schöne und dicht belaubte Ipomoea batatas wurde früher nur als essbare Pflanze angebaut, da man ihre Wurzelknollen essen kann. Heute wird sie meist als Zimmerpflanze gezogen, mit der man den Balkon oder die Terrasse schmückt.

In warmen Regionen werden damit Straßenbeete geschmückt, allerdings wird er dann als einjährige Pflanze kultiviert. Da die Süßkartoffel eine tropische Pflanze ist, liebt sie Sonnenlicht und frische Luft sehr; daher sollte sie im Sommer auf den Balkon gestellt oder der Raum häufiger gelüftet werden.

Diese Kletterpflanze kann problemlos bis zu 5 Meter lang werden. Sie wird üblicherweise zur Dekoration von Fenstern, Bögen, Zäunen, Wänden verwendet oder von der Decke gehängt. Mit ihr kann man jeden Makel im Bereich kaschieren, zumal die Pflanze schnell wächst.

Die Süßkartoffel hat glatte, herzförmige Blätter, die entweder bordeauxrot oder in verschiedenen Grüntönen sein können. Jeden Sommer öffnen sich an der Zimmerpflanze trichterförmige Blütenstände in Rosa, Weiß, Flieder oder Violett.

Sorten für den Innenanbau

Weltweit gibt es etwa siebentausend Sorten, die in drei Gruppen unterteilt werden: Gemüse-, Dessert- und Futterpflanzen. Viele Sorten werden im Freiland angebaut. Es gibt jedoch auch Sorten, die in Innenräumen kultiviert werden können, sofern der Raum gut gelüftet wird oder die Pflanze in der warmen Jahreszeit auf den Balkon gestellt wird. Wir nennen die in Russland beliebtesten Sorten:

  • Margarita – Sie hat große, hellgrüne, herzförmige Blätter.
  • Kumara Red – Ein sehr üppiger Busch mit großen Blättern, liebt Sonnenlicht, daher wird empfohlen, ihn nur in einem sehr hellen Raum zu platzieren.
  • Burgund – Sie wird von großen und schönen Blättern geschmückt, und die Blütenstände verströmen einen sehr angenehmen Duft.
  • Purpurn – Seine fast smaragdgrünen Blätter sind recht widerstandsfähig gegen fast alle Krankheiten und Schadinsekten.

Haltungsbedingungen

In den meisten Fällen wird die Prunkwinde im Freiland angebaut. Der Pflanzort sollte windgeschützt und gut beleuchtet sein. Im Schatten sollte man sie nicht pflanzen. In der Regel wird sie im Frühjahr gepflanzt, sobald die Fröste vorbei sind.

Im Herbst vertrocknet sie auf natürliche Weise, da sie einjährig ist. Handelt es sich jedoch um mehrjährige Sorten, muss sie Anfang September, bevor die Kälte einsetzt, in einen Topf umgepflanzt und in einen warmen Raum gebracht werden, wobei die Spitze abgeschnitten wird.

In Innenräumen wächst die Prunkwinde als mehrjährige Pflanze. Sie unterscheidet sich jedoch von anderen Zimmerpflanzen dadurch, dass sie jeden Winter ihre Blätter abwirft. Dies geschieht nur bei einem starken Abfall der Raumtemperatur. In Wohnungen sollte der Topf oder Kübel mit dieser dekorativen Prunkwinde möglichst nah am Fenster platziert werden. Wichtig ist, dass es keine Zugluft gibt, aber die Luft gelüftet wird.

Boden

Im Fachgeschäft für den Anbau von Zimmer-Ipomoea können Sie standardmäßige Blumenerde kaufen oder die Mischung selbst zusammenstellen. Dazu desinfizieren Sie neutrale Gartenerde auf jeden Fall mit einer beliebigen Methode, mischen sie dann mit Humus und fügen Superphosphat- und Kaliumdünger hinzu. Wenn die normale Erde zu sauer ist, mischen Sie sie mit Asche oder Kalk. Und nach fünf Tagen geben Sie den Dünger hinzu.

Das Wichtigste ist, dass die Erde sehr locker ist. Wenn Sie sich jedoch nicht um die Zusammensetzung der Erde kümmern, wird die Ipomoea batatas trotzdem wachsen, aber nicht so üppig wie gewünscht und ohne Blüten. Einmal im Jahr ist es ratsam, Kalium zuzuführen, am besten im August oder Anfang September. Sie können mit Asche düngen: Dazu verdünnen Sie ein Glas Asche in einem Zehn-Liter-Eimer Wasser. Gut umrühren und etwas gießen.

Bewässerung

Diese Zimmerpflanze ist ideal für vielbeschäftigte oder vergessliche Besitzer, da sie nicht häufig gegossen werden muss. Im Gegenteil, die Ipomoea batatas hat Angst vor zu viel Wasser. Häufiges Gießen ist nur in den ersten Wochen erforderlich. Wenn die Pflanze auf dem Balkon steht, wird sie während der Regenzeit selten gegossen.

Während eines trockenen Sommers wird sie ein- bis zweimal pro Woche gegossen, nachdem Sie zuvor die Erde gefühlt haben. Wenn sie in einer Tiefe von einem Zentimeter feucht ist, ist keine Bewässerung erforderlich. Ab August reduzieren Sie die Bewässerung auf einmal pro Woche.

Wenn Sie auf den prächtigen Blättern kleine helle Bläschen bemerken, stellen Sie das Gießen ein, bis diese Bläschen verschwunden sind. Dies ist eine Reaktion der Pflanze auf zu viel Feuchtigkeit. Am besten gießen Sie mit einem Untersetzer, von wo aus die Pflanze durch die Drainagelöcher so viel Wasser aufnimmt, wie sie benötigt. Auf Sprühen sollte besser verzichtet werden, sondern nur alle drei Monate die Blätter vom angesammelten Staub abwischen.

Temperatur

Diese wärmeliebende Pflanze kann bei plötzlichem Frost leicht absterben. Daher wird sie erst dann auf den Balkon gebracht, wenn die Außentemperatur bereits mehrere Tage über +20°C liegt. Gleiches gilt für das Auspflanzen ins Freiland.

Vermehrung

Diese Zierpflanze wird auf drei Arten vermehrt. Welche Methode er wählt, entscheidet der Gärtner selbst.

Samen

Dies ist die schwierigste und unzuverlässigste Methode, da nicht alle Keimlinge aus den Samen kräftig werden und ausreichend Wurzeln bilden. Deshalb pflanzt man für zwei bis drei Keimlinge gleich mehrere Samen. Und man braucht Geduld. Normalerweise wird diese Methode von Züchtern verwendet, um neue Sorten zu entwickeln.

Der Prozess des Anbaus aus Samen besteht aus vier Schritten:

  • Vorbereitung der Erde — Die Erde sollte sehr locker und leicht sein, damit die Samen leichter keimen können. Dazu wird die gedüngte Erde im Verhältnis 2:1 mit Sand gemischt.
  • Vorbereitung der Samen — Vor der Aussaat werden die Samen etwa einen Tag lang in einer sehr schwachen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht. So keimen sie schneller. Man kann auch die Oberseite der Samen mit einer sauberen Nadel anstechen, damit sie schneller sprießen. Die zweite Variante gilt jedoch als riskant.
  • Aussaat der Samen — Die Samen werden in einen Behälter mit feuchter Erde gelegt. Der Abstand zwischen den Samen sollte mindestens 3 Zentimeter betragen. Dann werden sie leicht mit derselben Erde bedeckt. An einen gut beleuchteten Ort stellen und mit einer Plastikfolie abdecken, die einmal täglich für einige Minuten geöffnet wird. Bei Bedarf wird die Erde mit einer Sprühflasche befeuchtet. Auf keinen Fall gießen, da schwere Tropfen die zarten Keimlinge beschädigen können.
  • Auspflanzen der Setzlinge — Nach 14 Tagen sollten die ersten Keimlinge erscheinen. Sobald mehr als zwei echte Blätter vorhanden sind, wird die Folie entfernt, jedoch nicht sofort, sondern über zwei Tage hinweg. Die Keimlinge werden erst dann in einzelne Behälter oder ins Freiland gepflanzt, wenn sie eine Höhe von 15 Zentimetern erreicht haben.

Knollen

Diese Methode eignet sich für die im Freien wachsende Ipomoea batatas, die im Winter ausgegraben wird. In diesem Fall werden die Knollen mit abgeschnittener Spitze an einem kühlen Ort gelagert. In der Regel bilden sich bereits im Dezember Knospen an den Knollen.

In diesem Fall kann sie mit einem sauberen, scharfen Werkzeug geteilt werden. Dann wird jeder Teil in einem separaten Behälter mit feuchter Erde eingegraben. Im Frühjahr können diese Knollen aus den Töpfen wieder ins Freiland gepflanzt werden.

Stecklinge

Dies ist die einfachste und leichteste Methode, die selbst ein Anfänger im Gartenbau bewältigen kann. Von der Pflanze wird ein kleiner Trieb abgeschnitten und in sauberes Wasser von Zimmertemperatur gestellt. Man wartet, bis der Trieb Wurzeln gebildet hat. Wenn das Ende verfault ist, wird es leicht abgeschnitten und wieder in frisches, sauberes Wasser gelegt.

Sobald kleine Wurzeln gewachsen sind, wird der Trieb in einen Topf mit gedüngter Erde umgepflanzt. Im ersten Monat wird er reichlich gegossen, danach wird die Bewässerungshäufigkeit auf ein- bis zweimal pro Woche reduziert.

Schädlinge und Krankheiten

Die Ipomoea batatas wird sehr selten krank und wird kaum von Schadinsekten befallen. Aber durch versehentliches oder absichtliches Überwässern können ihre Wurzeln Wurzelfäule bekommen. In diesem Fall wird die Pflanze vorsichtig aus dem Topf genommen, Knolle und Wurzeln werden von Erde befreit. Dann werden die faulen Wurzeln mit einem sauberen Messer abgeschnitten. Der Rest wird mit einem beliebigen Fungizid behandelt:

  • Bordeaux-Mischung.
  • Vitaros.
  • Kupfersulfat.
  • Fitolavin.

Dann wird sie wieder in einen Topf mit Drainagelöchern gepflanzt. Der Boden muss unbedingt mit Drainage gefüllt werden und die Erde durch frische ersetzt werden. Danach wird die Zimmerpflanze nur noch über den Untersetzer gegossen.

Zu den Schädlingen, die die Süßkartoffel befallen können, gehören Blattläuse oder Spinnmilben. Von diesen Parasiten befreien schnell und effektiv chemische Präparate wie:

  • Actellic.
  • Grüne Seife.
  • Oberon.
  • Envidor.

Nützliche Eigenschaften

Die Knolle der Ipomoea wird im Volksmund Süßkartoffel genannt, aufgrund ihres ähnlichen Geschmacks. Neben Stärke enthält sie viele für den Menschen nützliche Elemente:

  • Eisen.
  • Kohlenhydrate.
  • Eiweiße.
  • Phosphor.
  • Kalium und andere.

Die Knollen können gekocht, gebacken oder roh verzehrt werden. Sie sind ideal für Diätgerichte aufgrund ihres geringen Kaloriengehalts und des hohen Vitaminanteils. Bei häufigem Verzehr erhöht sich die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen fast alle Krankheiten. Außerdem helfen sie bei der Bekämpfung von Krebszellen im Körper. Dafür sollten die Knollen fast täglich gegessen werden.

Die nützlichen Eigenschaften:

  • Senkung des Cholesterinspiegels.
  • Verbesserung der Funktion des Magen-Darm-Trakts.
  • Stärkung des Nervensystems.
  • Aufbau von Muskelmasse.
  • Steigerung der weiblichen Libido.

Ipomoea batatas, Pflege der Zimmerpflanze

ÜberIpomoea batatas ist eine Kletterpflanze mit dekorativen Blütenständen, die nicht nur eine Hauptrolle bei der Verschönerung von Landschaften spielen, sondern auch für praktische Zwecke, beispielsweise als Nahrungsmittel, genutzt werden.

In freier Wildbahn ist diese Pflanze in den Tropen verbreitet. Diese Blume kann ungewöhnliche Lianen bilden, die dicht mit leuchtenden Blüten besetzt sind.

Diese Pflanzenart umfasst mehr als 40.000 Sorten, von denen die meisten in den Gärten von Blumenliebhabern aus Russland verbreitet sind.

  • Eigenschaften der Kultur
    • Welche Varietäten von Ipomoea batatas gibt es?
    • Der Prozess der Aussaat von Ipomoea batatas-Samen
    • Pflanzung der Setzlinge der Kultur
    • Der Pflegeprozess der Kultur
    • Verwendung von Ipomoea batatas im Design
    • Vermehrung durch Stecklinge

Eigenschaften der Pflanze

Heutzutage wird diese Pflanze vor allem als Zimmerpflanze, außerdem wird sie zur Begrünung von Gärten und Grundstücken verwendet. Die Lianen der Ipomoea können dichte, schattige Überdachungen über speziellen Pavillons bilden und helfen, alle Arten von Zäunen, Gebäudewänden und Hecken zu dekorieren. Die Farbpalette der Blütenstände umfasst verschiedene Farben: Blau, Hellblau, Weiß, Purpur und Violett..

Siehe auch:
Vermehrung von Kalanchoe blossfeldiana

Die Pflanze beginnt im Hochsommer zu blühen und erfreut die Umgebung bis zum ersten Frost. Da die Heimat dieser Pflanze die tropische Klimazone ist, sollte der Standort im Garten entsprechend gewählt werden: hohe Lichtintensität, ein warmer, zugfreier Platz. Ipomoea kann auch in leichtem Schatten wachsen, aber die Blütenfarben sind dann weniger leuchtend und es gibt auch deutlich weniger Blüten.

Die Hauptbesonderheit der Pflanze besteht darin, dass sie unter grellen und direkten Sonnenstrahlen nicht zu blühen beginnt. Die Blütenstände öffnen sich morgens und sobald die Sonne im Zenit steht, rollen sie sich aktiv zu Röhren zusammen. Wenn es draußen bewölkt ist, können die Blüten bis zum späten Abend geöffnet bleiben.

Welche Sorten von Ipomoea batatas gibt es?

Von der gesamten Vielfalt dieser Pflanzenart werden in unserem Land nur 25 ihrer Sorten aktiv angebaut. Es lohnt sich, diejenigen Kulturen besonders zu beachten, die in der Landschaftsgestaltung am häufigsten verwendet werden.

  1. Kairische Prunkwinde — Ihre Heimat sind Länder Asiens sowie Australiens. Die Triebe dieser Pflanze erreichen eine Länge von bis zu 5 Metern, die Blüte ist reichhaltig. Die Farbe der Knospen ist meist blau. Während der Blütezeit bedecken die Ranken der Pflanze dicht mit Blütenständen, sodass der Eindruck eines ganzen Teppichs aus zarten Blütenblättern entsteht.
  2. Purpur-Prunkwinde – eine einjährige Pflanze mit einem behaarten Stängel. Die Zweige können eine Länge von bis zu 8 Metern erreichen. Das Laub ist glatt und oval. Die Knospen dieser Pflanze weisen oft eine große Vielfalt an Farbtönen auf. Darunter finden sich blaue, rote, violette, zartrosa und weiße Nuancen. Es gibt auch gefüllte Sorten der Purpur-Prunkwinde. Die Pflanze stammt aus den Tropen Amerikas.
  3. Nil-Prunkwinde – eine Kletterpflanze, deren Triebe bis zu drei Meter lang werden können. Ihre Blütenstände sind in Blau, Rosa, Rot und Flieder gefärbt, der Blütendurchmesser kann bis zu 10 Zentimeter betragen. Die Blütezeit dauert von Juli bis Oktober.
  4. Dreifarbige Prunkwinde stammt aus den amerikanischen Tropen. Sie ist eine mehrjährige Pflanze, wird aber in unserem Land als einjährig kultiviert. Die Triebe werden 4–5 Zentimeter lang. Die Zweige sind mit großen herzförmigen Blättern bedeckt, der Knospendurchmesser kann bis zu 10 Zentimeter betragen. Zu Beginn der Blütezeit sind die Knospen blau, verfärben sich aber beim Verblühen rosa. Die Blütezeit dauert von Anfang Juni bis zum ersten Frost.
  5. Ipomoea batatas vom efeublättrigen Typ — sie hat Triebe, die 2–3 Meter lang werden. Ihre großen Blätter ähneln in ihrer Form eher Efeublättern, was dieser Pflanze ihren Namen gab. Die Blüten können einen Durchmesser von fünf Zentimetern erreichen. Meistens sind die Blüten weiß mit einer ungewöhnlichen Umrandung, aber einige Sorten sind in Rosa, Bordeauxrot oder Rot gefärbt.
  6. Mondblühende Prunkwinde stammt ebenfalls aus Amerika. Ihre Stängel werden bis zu 3 Meter hoch, sie sind meist mit großen herzförmigen Blättern und großen weißen Blütenständen bedeckt, deren Gesamtdurchmesser 10 Zentimeter beträgt. Die Blütezeit beginnt im Juli und dauert bis Oktober.

4>Der Prozess der Aussaat von Ipomoea batatas-Samen

  1. Die häufigste Vermehrungsmethode der Kultur ist die Aussaat von Samen als Setzlinge. Die Keimfähigkeit des Pflanzmaterials ist gut und kann etwa 4 Jahre betragen. Die Körner sollten in der zweiten Mai-Dekade ausgesät werden, aber zuvor sollten sie skarifiziert oder für 24 Stunden in warmes Wasser gelegt werden. Wenn die Samen nach einem Tag nicht gequollen sind, sollte ihre äußere Hülle mit einer Nadel durchstochen und erneut in warmes Wasser gelegt werden.
  2. Die Wahl des Substrats für die Pflanzung der Blume hängt von der jeweiligen Sorte der Kultur ab. Zum Beispiel bevorzugen afrikanische Sorten der Süßkartoffel Erde, die für Sukkulenten geeignet ist, der feinkörniger Blähton hinzugefügt werden sollte. Amerikanische Sorten der Pflanze benötigen einen anderen Boden; sie sollten in eine Mischung aus Torf, Laubhumus, Kokosfaser und Vermiculit ausgesät werden.
  3. Nach der Vorbereitung des Bodens sollte dieser auf kleine einzelne Töpfe verteilt werden, in die jeweils 2–3 Pflanzen gesetzt werden. Die Töpfe sollten an einem warmen Ort aufgestellt und mit einer speziellen Polyethylenfolie oder Glas abgedeckt werden, um so Gewächshausbedingungen zu schaffen. Mit der Zeit muss der Boden unbedingt gegossen werden, ohne dass er übermäßig austrocknet. Die Setzlinge sollten auch gelüftet werden, indem das Glas angehoben oder die Schutzfolie entfernt wird. Die optimale Temperatur für das Wachstum und die Entwicklung des Keimlings sollte bei 18–20 Grad Celsius bleiben. Nach 12 Tagen sollten die Keimlinge an die Bodenoberfläche gedrückt werden.

Pflanzung der Setzlinge der Kultur

Junge Pflanzen sollte in den ersten Tagen der Sommersaison ins Freiland umgepflanzt werden, wenn man keine Kälteeinbrüche und niedrigen Temperaturen mehr befürchten muss. Nachdem man einen geeigneten Ort im Garten für die Pflanzung ausgewählt hat, sollte man kleine Löcher in einem Abstand von 20 Zentimetern voneinander in die Erde graben. Über dem Beet sollte ein spezielles Gerüst errichtet werden, das eine gute Stütze für die zukünftigen Ranken bildet. Eine solche Konstruktion kann aus Metall- oder Holzstäben sowie aus einfacher gespannter Angelschnur hergestellt werden.

Manchmal sollte die Pflanzung der Süßkartoffel-Ipomoea direkt im Freiland erfolgen, ohne die Pflanze in einem Becher vorzuziehen. Ein solcher Vorgang sollte Ende Mai durchgeführt werden, wobei unbedingt ein gut beleuchteter Ort ohne Zugluft für die Kultur gewählt werden sollte. Der Boden sollte schwach sauer vorbereitet werden, und die Pflanze sollte mit einer guten Drainage versorgt werden.

Der Pflegeprozess der Kultur

Die Pflegeregeln für die Kultur sind nicht kompliziert und umfassen die folgenden Schritte:

  1. Die Ipomoea sollte regelmäßig mäßig gegossen werden. Die Kultur verträgt einfach keinen zu hohen Wassergehalt, aber das Austrocknen des Bodens ist ebenfalls untersagt. In der ersten Sommerhälfte sollte häufiger und reichlicher gegossen werden. Mit Beginn des Septembers sollte die Kultur nach dem Abtrocknen des Bodens gründlich bewässert werden.
  2. Während der aktiven Bildung und des Wachstums der Pflanze sollte man sie mit speziellen Düngemitteln versorgen. Beim ersten Mal sollte man Ammoniumnitrat verwenden, und die zweite Düngung sollte eine mineralische Mischung enthalten. Es ist auch zu beachten, dass Stickstoffdünger während der Knospenbildung nicht übermäßig eingesetzt werden sollten, da die Pflanze sonst viel grüne Masse bildet und die Blütenqualität gering ist.
  3. Von Zeit zu Zeit sollten abgestorbene, kranke und schwache Triebe entfernt werden. Der Rückschnitt sollte im September erfolgen, wenn die Pflanze in die Ruhephase eintritt. Im Frühjahr sollte die Ipomoea ebenfalls beschnitten werden, um ihr durch Auslichten ein ansprechendes Aussehen zu verleihen.

Ipomoea batatas kann von vielen Krankheiten befallen werden. Die häufigsten sind Pilzbefall, Viruserkrankungen und physiologische Krankheiten wie Weißes Ödem.

Pilze werden in den meisten Fällen über die Bodenoberfläche auf gesunde Pflanzen übertragen. Besonders gefährdet sind Pflanzen, die unter zu hoher Feuchtigkeit leiden. Manchmal reicht es aus, den infizierten Teil der Pflanze abzuschneiden und die Wunde mit einem Fungizid zu behandeln. Einige Pilzkrankheiten wie Wurzel- oder Weichfäule sind auf diese Weise nicht behandelbar. In diesem Fall sollte der befallene Bereich so schnell wie möglich entsorgt werden.

Viruserkrankungen sind ebenfalls nicht behandelbar. Befallene Pflanzen sollten verbrannt werden, um eine Infektion gesunder Pflanzen zu vermeiden. Weißes Ödem entwickelt sich, wenn die Pflanze im Gewächshaus aktiv wächst und unter hoher Luftfeuchtigkeit bei niedrigen Temperaturen leidet. Die Krankheit äußert sich durch weiße Blasen auf den Blättern, die zum Absterben der Pflanze führen. Vorbeugend wirkt die Einhaltung aller notwendigen Pflegeregeln.

Ipomoea batatas kann von Spinnmilben oder Blattläusen befallen werden. Blattläuse sollten mit einer selbst hergestellten Seifenlösung entfernt werden, Milben mit kaltem Wasser. Bei starkem Befall ist der Einsatz von Insektiziden zu empfehlen.

Da die Pflanze in unserem Land meist als einjährige Kultur angebaut wird, ist eine besondere Überwinterung nicht erforderlich. Nach der Blüte sollte die Pflanze abgeschnitten, die überflüssige Wurzel entfernt und der Boden umgegraben werden. Im nächsten Jahr werden die Samen erneut ausgesät. Dabei ist zu beachten, dass Ipomoea sich gut selbst aussäen kann und sich so eigenständig im Beet ausbreitet.

Verwendung von Ipomoea batatas in der Gartengestaltung

Da die Ipomoea durch eine große Anzahl von Sorten vertreten ist, die viele Farbtöne aufweisen, können die Sortenvarianten auf ganz unterschiedliche Weise miteinander kombiniert werden, wodurch ungewöhnliche Kompositionen entstehen.

Ipomoea kann zusammen mit Petunie, Portulak, Lobularie sowie Chlorophytum gut aussehen. Sie sollte zusammen mit Getreidepflanzen wie Gerste und Federgras gepflanzt werden. Gemüsesorten der Ipomoea haben ein gut entwickeltes Wurzelsystem, das als Nahrung verwendet werden kann. Zierpflanzen haben ebenfalls Knollen, aber viel kleinere.

Vermehrung durch Stecklinge

Im Februar, wenn die Triebe an den Knollen vollständig ausgewachsen sind, sollten sie abgeschnitten und in Wasser gestellt werden. Nach einigen Tagen, wenn sich die ersten Wurzeln entwickelt haben, können sie in die Erde gepflanzt werden.

Die Knollen der Pflanze enthalten eine große Anzahl nützlicher Spurenelemente, die sie für den menschlichen Körper besonders wertvoll machen. Die Knolle besteht aus folgenden Stoffen: Phosphor, Eisen, Kohlenhydrate und Proteine, Thiamin, Kalium, Vitamine der Gruppen A, C sowie eine große Anzahl weiterer Stoffe.

Die Stärke der Pflanze wird auch in der Medizin verwendet. Sie kann Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts wirksam behandeln, das allgemeine Immunitätsniveau erhöhen und die Gesundheit insgesamt stärken. Das Vorhandensein von Ascorbinsäure ermöglicht es dem menschlichen Körper, Krebszellen zu bekämpfen. Die Pflanze enthält außerdem Vitamin B6, das bei Erkrankungen des Gefäßsystems hilft.

Mit besonderer Vorsicht sollte diese Pflanze von Personen eingenommen werden, die an Gastritis, Magengeschwüren leiden, sowie von schwangeren und stillenden Frauen.

2>Prunkwinde

Familie der Windengewächse. Ipomoea (aus dem Griechischen ‘ips’ — Wurm und ‘homoios’ — ähnlich) — nach dem Aufbau des unterirdischen Rhizoms vieler ursprünglicher Arten.

Bis vor kurzem war der Name Ipomoea nur mit Balkon- und Gartenblumenzucht verbunden. Aber nun sind erstaunliche Kletterpflanzen im Handel erhältlich, die nicht aus der Erde, sondern aus einer lustigen Kartoffel wachsen. Genau diese «Kartoffel», die manchmal gar keine Kartoffel, sondern ein ganzer «Kürbis» oder eine «Flasche» ist, stellt den Wert für die Zimmerkultur der Ipomoea dar. Leider findet man in der Literatur fast keine Beschreibungen und Pflegehinweise für diese caudexbildende Kletterpflanze. Deshalb sprechen wir hier genau darüber – über die Caudexform der Topf-Ipomoea.

  • Die kaudexbildenden Formen der Ipomoea werden durch mehrere Arten repräsentiert: Ipomoea batatas, Ipomoea albivenia, , die hauptsächlich in einigen afrikanischen Ländern (Angola, Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia, Tansania) und tropischen Gebieten Amerikas (Paraguay, Argentinien, Mexiko) verbreitet sind. Die Rhizome der Ipomoea unterscheiden sich oft — bei einigen sind sie ausschließlich unterirdisch (normalerweise bei afrikanischen Arten), bei anderen oberirdisch, sie können länglich oder kugelförmig sein, manche bilden mehrere Knollen wie Kartoffeln, andere sind zu einem kunstvollen Knoten verflochten. Die Triebe der Ipomoea ähneln einer Weinrebe – ebenso lange Ranken.

Darüber hinaus unterscheiden sich die afrikanischen Ipomoea-Arten in der Pflege etwas von den Ipomoea, die aus den Tropen Amerikas stammen. Der Grund ist, dass die afrikanischen Arten widerstandsfähiger gegenüber direkter Sonne und trockener Luft sind sowie eine eingeschränktere Bewässerung und einen ärmeren Kalkboden benötigen. Daher sollte man auf die Herkunft der von Ihnen erworbenen Art achten.

Äußerlich unterscheiden sich die Ipomoea auch im Blattaufbau – bei einigen Arten sind die Blätter schmal und lang wie bei Seggen oder Weiden, bei anderen gefiedert und eingeschnitten, an Passionsblumenblätter erinnernd, bei wieder anderen breit-herzförmig. Und nur die Blütenstruktur ist immer gleich – eine trichterförmige verwachsene Krone mit einer mehr oder weniger schmalen Röhre. Auf der Basis der ursprünglichen Ipomoea-Arten wurde eine große Anzahl von Sorten gezüchtet, die sich vor allem in Größe und Farbe der Blüten und Blätter unterscheiden – besonders schön sind die buntblättrigen Formen.

Pflege der Ipomoea

Temperatur: Ipomoea sind wärmeliebende Pflanzen. Im Sommer, wenn die Pflanze auf den Balkon gebracht wird, muss man sie vor starken nächtlichen Temperaturschwankungen, starkem Wind und Regen schützen. Alle Ipomoea haben unter natürlichen Bedingungen eine ausgeprägte trockene und warme Ruheperiode. In Wohnungen äußert sie sich darin, dass man mit der natürlichen Abnahme des Lichts und der Temperatur auf der Fensterbank die Bewässerung erheblich reduzieren muss. Die minimale Wintertemperatur sollte nicht unter 12 °C fallen, optimal sind 15–16 °C.

Beleuchtung: Benötigt einen sehr hellen Standort, erfordert etwas direkte Sonne, aber eine Beschattung in den Mittagsstunden ist unbedingt erforderlich, da sonst Verbrennungen auf den Blättern zurückbleiben. Dies betrifft sowohl die amerikanischen als auch die afrikanischen Ipomoea-Arten – der Grund ist, dass sich die Pflanzen unter Zimmerbedingungen an eine gewisse Beschattung und einen kürzeren Lichttag anpassen, daher gewöhnt man sie im Frühjahr allmählich an die Sonne. Obwohl afrikanische Ipomoea in der Natur in voller Sonne wachsen.

Wenn die Blätter der Ipomoea neben dem Ausbleiben der Blüte eine hellere, grünlich-gelbe Farbe annehmen, liegt die Ursache in einem Mangel an Licht. Wenn Sie keine Südfenster haben, wird im Winter möglicherweise eine zusätzliche Beleuchtung benötigt.

Gießen: Mäßiges Gießen, die Erde sollte in den oberen Schichten austrocknen können. Im Winter ist das Gießen eingeschränkt, je nach Temperatur alle 3-4 Wochen. Ipomoea-Arten aus Mittelamerika bevorzugen ein feuchteres Substrat als afrikanische Arten und vertragen keine vollständige Austrocknung des Wurzelballens.

Luftfeuchtigkeit: Reagiert gut auf regelmäßiges Besprühen der Blätter. Wenn die Blattspitzen austrocknen, liegt das wahrscheinlich an zu trockener Luft, besonders an heißen Sommertagen. Besprühen Sie die Pflanze im Sommer zweimal täglich.

Außerdem neigt die Ipomoea bei zu geringer Luftfeuchtigkeit zu Spinnmilbenbefall. Um den Schädling zu bekämpfen oder vorzubeugen, können Sie die Ipomoea zwei Minuten lang unter einer heißen Dusche (45-50 Grad) abwaschen. Wiederholen Sie dies alle 10-14 Tage.

Düngung: Während der Wachstumsperiode von März bis August alle 2-3 Wochen düngen. Verwenden Sie Dünger für Kakteen oder Dünger für blühende Zierpflanzen, die den Boden nicht ansäuern. Dünger mit hohem Stickstoffgehalt fördern das Blattwachstum und können in einigen Fällen dazu führen, dass der Caudex weich wird und Risse bekommt – ähnlich wie die Haut eines überdüngten Kaktus.

Umtopfen: Jährlich im Februar — März. Ipomoea bevorzugen lockere, wasserdurchlässige und atmungsaktive Erde mit einem pH-Wert nahe neutral oder schwach alkalisch. Fügen Sie der Erde kein Torfmoos hinzu – es säuert den Boden an, und Ipomoea mögen keine sauren Böden. Eine gute, hohe Drainageschicht am Topfboden ist für alle Ipomoea obligatorisch.

  • Substrat für afrikanische Arten: 1 Teil Kokosfaser, 1 Teil Laubhumus, 1 Teil Vermiculit, 1/2 Teil feiner Blähton (3-4 mm), Stückchen Holzkohle. Sie können eine gekaufte Kakteenerde verwenden, die Sie ebenfalls mit feinem Blähton und Vermiculit verdünnen müssen.
  • Substrat für amerikanische Arten (und Indien): 1 Teil Kokosfaser, 2 Teile Laubhumus, 1 Teil Torf, 1 Teil Vermiculit, 1/2 Teil feiner Blähton (3-4 mm), Stückchen Holzkohle.

Vermehrung: Caudex-Formen der Ipomoea werden nur durch Samen oder Teilung der Knolle vermehrt. Bewurzelung von Stecklingen ist möglich — die Pflanze wird Wurzeln schlagen und bei guter Pflege blühen, bildet aber keinen Caudex aus, und die Pflege entspricht der einer normalen Zimmerpflanze. Die Samen werden nach vorherigem Einweichen in eine leichte Mischung aus Torf und Flusssand ausgesät. Sie keimen bei Temperaturen zwischen 18-20°C.

Anbauprobleme

Fäulnis der Knolle durch übermäßige Nässe des Substrats. Vergessen Sie nicht, dass die Bewässerung nicht nach Jahreszeit oder Wochentag, sondern nach dem Zustand der Erde erfolgen sollte. Lockern Sie regelmäßig die Erde im Topf, um sie in 4-5 cm Tiefe mit dem Finger zu prüfen – sie sollte zum Zeitpunkt der nächsten Bewässerung fast trocken sein.

Wenn Sie an der Knolle der Ipomoea Erweichungen oder dunkle Flecken bemerken, nehmen Sie die Pflanze zunächst aus dem Topf und überprüfen Sie die Wurzeln und die Erde in der Tiefe. Wenn sie nicht ausreichend getrocknet ist, müssen Sie die Wurzeln trocknen lassen, mit Holzkohlepulver bestäuben und in frische Erde pflanzen.

Plötzliches Braunwerden der Blätter an den Rändern, Schrumpfen des Caudex oder dessen Fäulnis können auch durch falsche Düngung verursacht werden – eine Verbrennung durch eine zu konzentrierte Dosis Dünger oder zu häufiges Düngen.

Caudex-Arten der Ipomoea

  • Ipomoea albivenia – aus Südafrika — flaschenförmiger länglicher Caudex etwa 10 cm im dickeren Teil. Stängel bis zu 10 m lang, Blätter herzförmig, runzlig, an langen Blattstielen, Blüten weiß, gelblich oder rosa mit Schlund.
  • Ipomoea batatas – Tropen Mittelamerikas — flaschenförmiger Caudex etwa 10 cm dick und 20 cm lang. Stängel bis zu 4 m lang, Blätter herzförmig mit gewelltem Rand oder flach fiederspaltig, Blüten rosa mit intensiv gefärbtem rot-lila Schlund.
  • Ipomoea bolusiana – Südafrika, Madagaskar — breiter Caudex etwa 20 cm dick. Stängel bis zu 3 m lang, Blätter schmal-lanzettförmig (weidenartig), bis zu 20 cm lang, sitzend (an kurzen Blattstielen), Blüten rosa.
  • Ipomoea crassipes — Südafrika — flaschenförmiger Caudex etwa 10 cm dick. Stängel bis zu 1,5 m lang, Blätter oval, an kurzen Blattstielen, Blüten intensiv lila.
  • Ipomoea digitata — Paraguay, Uruguay, Argentinien, Indien – breiter flaschenförmiger Caudex etwa 10 cm dick. Triebe erreichen 4 m Länge, Blätter fiederspaltig, 5-lappig, an langen Blattstielen, Blüten leuchtend rosa oder rot.
  • Ipomoea lapathifolia – Tansania (Afrika) — flaschenförmiger Caudex etwa 10 cm dick. Stängel bis zu 3 m lang, Blätter schmal-lanzettförmig (weidenartig), bis zu 20 cm lang, sitzend (an kurzen Blattstielen), Blüten rosa.
  • Ipomoea linosepala — Kongo, Angola – kleiner kugelförmiger unterirdischer Caudex mit einem Durchmesser von etwa 10 cm. Triebe erreichen 0,5-1 m Länge, Blätter schmal-lanzettförmig, bis zu 15 cm lang, sitzend, Blüten blassgelb. Verträgt keine direkte, helle Sonne!
  • Ipomoea longituba — Ostafrika — kleiner kugelförmiger unterirdischer Caudex mit einem Durchmesser von etwa 10 cm. Triebe etwa 2 m lang, Blätter eiförmig-stumpf, an langen Blattstielen, Blüten weiß. Verträgt keine direkte, helle Sonne!
  • Ipomoea platensis – Paraguay — kugelförmiger Caudex mit einem Durchmesser von etwa 50 cm. Triebe erreichen 3 m Länge, Blätter schmal-lanzettförmig (weidenartig), bis zu 20 cm lang, sitzend (an kurzen Blattstielen), Blüten rosa.
  • Ipomoea pubescens – Mexiko und Paraguay — flaschenförmiger Caudex etwa 10 cm dick und 20 cm lang. Stängel bis zu 3-4 m lang, Blätter fiederspaltig, 5-teilig, Blüten blau, mit weißem Schlund.
  • Ipomoea obscura — Tropisches Afrika, Maskarenen, tropisches Asien, Nordaustralien, Fidschi, Hawaii — kugelförmiger Kaudex mit einem Durchmesser von etwa 50 cm. Die Triebe erreichen eine Länge von 3 m, die Blätter sind fiederspaltig mit schmalen ovalen Segmenten oder herzförmig, an langen Stielen, die Blüten sind zartrosa.
  • Ipomoea welwitschii – aus Afrika — kugelförmiger Kaudex mit einem Durchmesser von etwa 20 cm, hellgelb, fast weiß. Die Triebe erreichen 4 m Länge, die Blätter sind herzförmig, an langen Stielen, die Blüten sind blassgelb.

Übrigens

Ipomoea ist eine ausgezeichnete Pflanze zur Begrünung des Balkons. Nicht nur Kaudexformen, sondern auch alle anderen Arten können in Gefäßen gezogen werden. Am besten für den Balkon geeignet ist die Süßkartoffel-Ipomoea (nichtkadexform), die durch Samen oder Knollen vermehrt wird.

Diese Ipomoea-Art kann in Hängekörben oder Gefäßen mit langem Stiel gezogen werden. Es gibt sehr interessante Sorten: «Ligth Green» — eine Sorte mit geteilten Blättern (aus fünf spitzen Lappen) in leuchtend hellem Grün; «Sweet Caroline Bronze» – mit geteilten Blättern in Bronzefarbe; «Sweet Caroline Purple» – mit purpurvioletter Farbe; «Sweet Heart Red» – Blattform ähnlich dem kanadischen Ahorn, Farbe grünlich-purpur.

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