Inhaltsverzeichnis:
Stiefmütterchen: Wann sät man Stiefmütterchen für Setzlinge, Auspflanzung, Pflege
Das dreifarbige Veilchen (Viola tricolor) ist besser bekannt als Stiefmütterchen oder Dreifaltigkeitsblume. Es ist eine krautige, zweijährige oder einjährige Pflanze. Manchmal kommt sie auch in mehrjähriger Form vor. Mittlerweile wurden viele Sorten und Hybridformen gezüchtet, die bei der Gestaltung von Blumenbeeten und Gärten sehr beliebt sind. Es gibt sowohl auffällige großblumige Formen als auch niedrig wachsende, bodenbedeckende Varietäten.
Viele Gärtner kaufen im Frühjahr fertige Setzlinge von Stiefmütterchen und ziehen sie als einjährige Pflanzen. Im nächsten Sommer müssen sie wieder Geld für Setzlinge ausgeben. Versuchen wir zu verstehen, wie schwierig es ist, das dreifarbige Veilchen zu züchten und wann man Stiefmütterchen für die Anzucht sät.
Aussaatzeit für die Anzucht, Vorbereitung des Saatguts und des Bodens
Aussaattermine
Um Pflanzen zu erhalten, die im Frühling blühen und den ganzen Sommer über das Auge erfreuen, müssen Stiefmütterchen in den meisten Regionen mit gemäßigtem Klima über Setzlinge gezogen werden. Die Aussaatzeit hängt von mehreren Gründen ab, einer davon ist der Zweck des Anbaus von Stiefmütterchen.
Wenn die Setzlinge für den Verkauf bestimmt sind, sollte man besser im Januar oder sogar Ende Dezember säen, dann kann man im Frühjahr Setzlinge verkaufen, die nicht nur Knospen angesetzt, sondern bereits zu blühen begonnen haben. In diesem Fall muss man die Setzlinge jedoch täglich mehrere Stunden lang zusätzlich beleuchten. Wenn die Blumen für die Pflanzung im eigenen Garten bestimmt sind, kann man mit der Aussaat in der dritten Februardekade beginnen und bis Ende März fortsetzen. Den optimalen Aussaatzeitpunkt kann man anhand der klimatischen Bedingungen berechnen.
Als Richtwert dient das Datum der späten Frühlingsfröste. Wenn diese zum Beispiel im letzten Frühjahr auf den 20. Mai fielen, zieht man von diesem Datum 90 Tage ab und erhält den Pflanztermin 20. Februar. An diesem Datum sollte man sich bei der Aussaat von Stiefmütterchen-Samen orientieren. Bei einer Aussaat zu diesem Zeitpunkt ist keine zusätzliche Beleuchtung der Keimlinge mehr erforderlich. Wichtig zu wissen: Für den Anbau in zweijähriger Form sät man die Samen der Stiefmütterchen im Sommer, im Juli, direkt ins Freiland.
Vorbereitung der Samen für die Aussaat
Eine besondere Vorbereitung der Samen vor der Aussaat ist nicht erforderlich. Wichtig ist der Kauf von Sortensamen in geprüften Gartencentern oder Fachgeschäften. Einige Stunden vor der Aussaat genügt es, sie in einer Lösung aus Citron oder einem anderen Stimulator einzuweichen.
Bodenvorbereitung
Wenn nur eine bescheidene Anzahl von Samen angebaut werden soll, kann man sie in feuchte Torftabletten oder in fertige Erde für Veilchen säen. Wenn es viele Samen sind, erfordert der Kauf von Tabletten und Erde beträchtliche Summen.
Video zur richtigen Pflege und Vermehrung von Viola (Stiefmütterchen):
In diesem Fall ist es besser, im Herbst Laub- und verrotteten Kompost vorzubereiten. Mischen Sie diese Zutaten zu gleichen Teilen und füllen Sie die Pflanzgefäße oder -kästen einen Tag vor der Aussaat damit und befeuchten Sie die Erde gut. Am nächsten Tag danach kann man die Viola säen.
Aussaat und erste Pflege
- Die einfachste Methode ist, die Samen auf die Erdoberfläche zu legen und sie an einem dunklen Ort bei einer Temperatur von +20 bis +22 °C aufzustellen. Die Aussaat mit Folie abdecken und diese jeden Tag für 10 Minuten abnehmen.
- Man kann die Viola auch mit Erde bedeckt säen. Bei dieser Methode werden die Samen in etwa 0,5 cm tiefe Rillen gelegt. Der Abstand zwischen den Rillen beträgt 1,0-2,0 cm. Derselbe Abstand gilt auch zwischen den Samen. Ein dunkler Ort ist hier nicht nötig. Auch diese Aussaat wird mit Folie abgedeckt, mit obligatorischem Lüften.
Wenn die Aussaat mit hochwertigen Samen erfolgt, deren Haltbarkeitsdatum nicht überschritten ist, keimen die Setzlinge nach 1-2 Wochen. Manchmal kann sich die Keimung je nach Sorte oder Samenqualität auf 3-4 Wochen erstrecken.
Erste Pflege
Stellen Sie die Kisten mit grünen Setzlingen auf ein beleuchtetes Fenster. Am besten eignen sich dafür Südwest- oder Südostfenster. In den ersten sieben Tagen gewöhnen Sie die Setzlinge an die Raumluft und Beleuchtung. Dazu verlängern Sie täglich die Zeit, in der sie offen stehen. Beginnend mit 10 Minuten steigern Sie bis zum 7.-8. Tag auf 5-6 Stunden. Danach entfernen Sie die Folie ganz. Die Setzlinge der Stiefmütterchen sind recht kräftig, vertragen aber kein Austrocknen des Bodens.
Das heißt jedoch nicht, dass Sie die Pflanzen mit Wasser überfluten sollten. Gießen Sie erst, wenn die obere Schicht ausgetrocknet ist. Wenn die Setzlinge dicht gesät wurden, pikieren Sie sie beim Erscheinen von 2-3 echten Blättern in einzelne Gefäße.
Wenn der Abstand 2 cm oder mehr beträgt, können Sie die Anzucht im gemeinsamen Gefäß durchführen. Beim Pikieren können Sie die jungen Pflanzen bis zu den Keimblättern einpflanzen. Dies schützt vor Umfallen und Schäden am Stängel. Sobald die jungen Stiefmütterchen sechs Blätter haben, knipsen Sie den Haupttrieb ab. Das hilft den Stiefmütterchen, einen buschigen Wuchs zu entwickeln. Vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten Sie sie im Freien abhärten.
Anbau im Freiland
Beleuchtung und Boden
Stiefmütterchen können sowohl an einem schattigen Standort als auch in der Sonne wachsen. Am wohlsten fühlen sie sich dort, wo die Sonne die Blüten nur einen Teil des Tages bescheint. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann die Blüte vorzeitig enden. Sie verblühen dann bereits zur Mitte des Sommers.
Außerdem benötigt der Standort einen guten, fruchtbaren Boden, besonders für Sorten und Hybriden. Je ärmer der Boden, desto schlechter kommen die Sorteneigenschaften zur Geltung: Die Blüten verblassen und werden kleiner. Beim Umpflanzen ins Freiland sollte der Abstand zwischen den Pflanzen mindestens 10 cm betragen. Die weitere Pflege besteht aus Gießen und Düngen.
Bewässerung und Düngung
Stiefmütterchen reagieren sehr gut auf Bewässerung. Im heißen Sommer können Sie sie täglich mit einer moderaten Menge Wasser gießen. Direkt nach dem Gießen mulchen Sie die Erde um den Busch. Beim Gießen sollten Sie sich am Austrocknen der oberen Schicht orientieren. Ist sie feucht, sollten Sie nicht gießen, da überschüssiges Wasser zu Wurzelfäule führt.
Damit die Blüten leuchtend bleiben, sollten Sie Stiefmütterchen regelmäßig direkt nach dem Anwurzeln düngen. Dies geschieht etwa zwei Wochen nach dem Auspflanzen. Sie können den Dünger gleichzeitig mit dem Gießen ausbringen. Hierfür eignet sich jeder Volldünger, zum Beispiel Kemira.
Um die Blütezeit zu verlängern, sollten Sie regelmäßig die verblühten Blüten abknipsen. Wenn der Gärtner die einfachen Anforderungen gewissenhaft erfüllt, erfreut der bunte Teppich aus Stiefmütterchen bis zum Frost das Auge.
Anbau von Viola aus Samen: Wie man Stiefmütterchen mit Samen in den Boden pflanzt.
Stiefmütterchen… Diese schlichte und originelle Pflanze kann man wahrhaft als das Tüpfelchen auf dem i des Gartens bezeichnen, das mit seinen zarten und leuchtenden Blüten die farbenfrohe Palette ergänzt und hilft, eine wahrhaft gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Damit diese niedlichen Blumen bereits im Aussaatjahr mit ihrer Blüte erfreuen, wird Viola durch Setzlinge kultiviert, indem man sie im Februar-März in Gefäße aussät. Aber erfahrene Gärtner haben längst bemerkt, dass man bei der Aussaat im Freiland im zweiten Jahr eine reichhaltigere Blüte erzielen kann, und die Blüten werden auch größer. Was muss man also wissen, um Viola Wittrockiana zu züchten? Also: Der Anbau von Viola aus Samen im Freiland.
Wann sät man Stiefmütterchensamen?
Damit der Anbau von Viola aus Samen erfolgreich ist, ist es wichtig, die richtigen Aussaatzeiten im Freiland zu wählen. Wenn man sie zu früh sät, können sich im Herbst bereits Knospen und vereinzelte Blüten zeigen, was die Pflanze schwächt und sie den Winter schlechter überstehen lässt. Bei zu später Aussaat haben die jungen Triebe nicht genug Zeit, kräftig genug zu werden, sodass sie ebenfalls schwieriger überwintern. Die meisten Gärtner sind der Meinung, dass die idealen Pflanzzeiten für Viola im Freiland Juni bis Juli sind. In diesem Fall können die Violen auf dem Anzuchtbeet ausreichend heranwachsen und sich dann am endgültigen Standort erfolgreich einwurzeln. Auch bei der Bestimmung der Aussaatzeiten müssen Faktoren wie die gewünschte Blütezeit, Sorteneigenschaften und klimatische Bedingungen der Region berücksichtigt werden.
Vorbereitung des Bodens und des Saatguts
Vor dem Pflanzen der Viola-Samen ist es notwendig, frühzeitig einen Standort auszuwählen und den Boden für die zukünftige Aussaat vorzubereiten. Stiefmütterchen sind lichtliebende Pflanzen, daher wählen Sie am besten einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Am besten eignet sich nährstoffreicher, lockerer Boden. Daher ist es ratsam, vor der Aussaat eine entsprechende Bodenmischung vorzubereiten. Dabei können Sie sowohl die für Veilchen traditionelle Mischung aus Humus, Rasenerde, Torf und Sand im Verhältnis 2:2:2:1 verwenden, als auch eine Mischung aus Erde, zerkleinerter Holzkohle (mit Einsprengseln größerer Partikel) und getrocknetem Vogelkot oder Mist im Verhältnis 1:0,2:0,2. Unmittelbar vor der Aussaat der Stiefmütterchensamen wird der Boden in den Beeten gelockert und angefeuchtet.
Die Samen der Viola können vor der Aussaat, wie auch bei der Anzucht über Setzlinge, einen Tag lang in einer Lösung von Epin, EM-1 oder Zirkon eingeweicht werden.
Wie pflanzt man Stiefmütterchen?
Die Aussaat von Viola-Samen ins Freiland ist nicht besonders kompliziert. Um Stiefmütterchen zu ziehen, sät man sie in flache Rillen aus, wobei etwa 60-80 Samen pro Meter Reihe verteilt werden. Alternativ erfolgt die Aussaat in flache Löcher. Auf ein Loch kommen 2-3 Samen, der Abstand zwischen den Löchern beträgt etwa 5-6 cm. Anschließend werden die Samen mit einer Schicht Erde bedeckt, die zwischen den Händen zerrieben wurde, der Boden wird angefeuchtet und mit Sägespänen oder Torf gemulcht, um die Feuchtigkeit besser zu halten.
Die ersten Keimlinge sollten innerhalb von 1-2 Wochen erscheinen. In diesem Stadium benötigt die Viola, die aus Samen in den heißen Sommermonaten gezogen wird, Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Deshalb wird über dem Beet für die nächsten 2-3 Wochen eine dunkle Folie gespannt oder eine künstliche Beschattung auf andere Weise organisiert. Ab dem Zeitpunkt des Erscheinens der ersten Keimlinge erfordert die Anbautechnik der Viola aus Samen eine sorgfältige Pflege der jungen Pflanzen.
Wie man Viola aus Samen zieht: Besonderheiten der Pflege
Wie man Viola mit Samen pflanzt, ist bereits geklärt, aber sofort taucht die nächste Frage auf: Wie zieht man junge Stiefmütterchen?
Im Keimblattstadium benötigt die Viola Rokoko, die aus Samen gezogen wurde, wie auch andere Sorten dieser Art, die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Feuchtigkeit, jedoch ohne Wasserstau. Mit dem Erscheinen von zwei echten Blättern werden die Stiefmütterchen pikiert, im Schema 5×5 cm verpflanzt und das zentrale Wurzel um ein Drittel gekürzt, um die Entwicklung des Wurzelsystems anzuregen.
10 Tage nach dem Umpflanzen kann mit der Düngung begonnen werden. Dazu verwendet man komplexe Mineraldünger und organische Dünger, die im Wechsel alle zehn Tage ausgebracht werden. Als komplexer Mineraldünger eignen sich die Präparate 'Kemira' oder Nitrophoska, und von den organischen Düngemitteln eignen sich am besten eine schwache Lösung von Rinderdung, Humat oder Vogelkot.
Für ein aktives und vollwertiges Wachstum benötigt die Viola regelmäßige moderate Wassergaben, das Entfernen von Unkraut und eine Lockerung des Bodens nach dem Gießen. Wichtig ist zu beachten, dass das Wurzelsystem der jungen Viola-Wittrockiana-Pflanzen, die aus Samen gezogen wurden, flach liegt, daher muss vorsichtig gelockert werden.
Die Aussaat von Veilchen (Viola) im Freiland und die Pflege der jungen Pflanzen im Pflanzjahr enden mit dem Umpflanzen an den endgültigen Standort und der Vorbereitung auf den Winter. Die Stiefmütterchen werden in fruchtbaren, vorzugsweise lehmigen Boden umgepflanzt, der zuvor mit Kompost oder Humus angereichert wurde. Es ist wichtig zu beachten, dass bei der Bodenvorbereitung für Veilchen (Viola wittrockiana) kein frischer Mist verwendet werden darf, da dieser die Entwicklung von Pilzkrankheiten fördern kann. Die einzelnen Pflanzen werden im Abstand von 20-25 cm zueinander gesetzt.
Direkt nach dem Pflanzen wird der Boden um die Veilchen herum mit Torf gemulcht, dessen Schicht etwa 3-5 cm dick sein sollte. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Boden in den Anfangsstadien besser erhalten. Der größte Nutzen des Mulchs zeigt sich jedoch im frühen Frühling, wenn durch das wiederholte Gefrieren und Auftauen des Bodens die Wurzeln der Veilchen beschädigt werden können und die Pflanzen selbst aus dem Boden gedrückt werden. Gleichzeitig dürfen die Pflanzen nicht vollständig mit einer Torfschicht bedeckt werden, da sie sonst ersticken könnten. Für den Winter werden die Veilchen, insbesondere die jungen, mit Laub oder Reisig abgedeckt, um sie vor strengen Winterfrösten zu schützen.
Vermehrung von Veilchen durch Stecklinge
Das Hornveilchen (Viola cornuta) kann wie andere Arten von Stiefmütterchen neben der Aussaat auch vegetativ vermehrt werden, und zwar durch grüne Stecklinge. Diese Methode wird empfohlen, um die dekorativsten und hybriden Sorten zu vermehren, da auf diese Weise garantiert Exemplare gewonnen werden können, die in ihren Eigenschaften den Mutterpflanzen entsprechen. Gleichzeitig führt die Kreuzbestäubung verschiedener Sorten, die in einem Beet wachsen, zu Saatgut, aus dem Stiefmütterchen mit von der Ursprungssorte abweichenden Farben und Sortenmerkmalen hervorgehen können.
Die Stecklingsvermehrung von Veilchen wird von Mai bis Juli durchgeführt. Für diesen Vorgang eignen sich Kopfstecklinge mit 2-3 Knoten. Solche Stecklinge werden geschnitten, die unteren Blätter und Knospen entfernt, die verbleibenden Blattspreiten werden manchmal gekürzt. Die Stecklinge werden 5 mm tief in feuchte, nährstoffreiche Erde an einem schattigen Standort gesteckt. Die Pflanzung erfolgt dicht, mit bis zu 400 Stecklingen pro Quadratmeter. Um günstige Bedingungen zu schaffen, werden die Stecklinge mit Zellophan oder Gläsern abgedeckt und die konstante Luftfeuchtigkeit überwacht. Bereits nach 3-4 Wochen bewurzeln sie erfolgreich. Werden die Stecklinge im Mai oder Frühsommer gesetzt, blühen die bewurzelten Pflanzen bereits im August. Bei späteren Stecklingsterminen ist die Blüte erst im zweiten Jahr zu erwarten, und die Pflanzen müssen für den Winter mit einer Abdeckung versehen werden.
Diese Methode hilft nicht nur, Hybridsorten von Veilchen zu vermehren, sondern fördert auch die Verjüngung des Busches, was für den mehrjährigen Anbau von Veilchen und die Erhaltung ihrer dekorativen Wirkung notwendig ist.
Nachdem Sie nun verstanden haben, wie man Veilchen richtig aus Samen und Stecklingen pflanzt, können Sie sich der spannenden Tätigkeit widmen – dem Anbau dieser Blumen in Ihrem Garten. Und bei günstigen Umständen werden Sie schon in naher Zukunft die bunten, leuchtenden Farbtupfer ihrer Blüten vor dem grünen Teppich der Gartenkräuter erfreuen Können.
Stiefmütterchen – wie man Setzlinge von Viola oder Gartenveilchen zu Hause zieht
Man kann Veilchen direkt ins Freiland säen, aber oft werden sie über Setzlinge gezogen. Die Aussaat zu Hause oder im Gewächshaus ermöglicht eine sorgfältige Pflege jedes Keimlings, sodass weniger Sämlinge absterben, was Saatgut spart. Dies ist wichtig, wenn Sie nur wenige Samen haben – zum Beispiel, wenn Sie eine schöne, teure Sorte gekauft haben.

Auch Stiefmütterchen oder Veilchen sät man für Setzlinge aus, wenn man bereits im ersten Sommer eine üppige Blüte erhalten möchte. Zum Beispiel bei der Kultivierung von Veilchen in Balkonkästen und Kübeln muss sie bereits im Aussaatjahr üppig blühen, also muss man früher säen als im Freiland.
Wann sät man Stiefmütterchen für die Anzucht?
Der Aussaatzeitpunkt für Veilchen-Setzlinge in der Mittelzone ist vom 1. bis 10. März.
Erdmischung für die Aussaat von Viola-Setzlingen
Für die Aussaat kann man fertige, im Laden gekaufte Erdmischung verwenden. Damit sich die Wurzeln der Sämlinge besser entwickeln, geben Sie etwas gewaschenen Sand zur gekauften Erde hinzu. Sie können die Erde für Veilchen-Setzlinge auch selbst herstellen. Mischen Sie zu gleichen Teilen Rasen- oder Gartenerde, Torf, Humus und Sand. Die Mischung gut umrühren und sieben. Um zu verhindern, dass die Setzlinge an der Schwarzbeinigkeit erkranken, dämpfen Sie die vorbereitete Mischung eine Stunde lang im Dampfgarer. Das Dämpfen vernichtet nicht nur Krankheitserreger, sondern auch Unkrautsamen.
Füllen Sie die Anzuchtschale mit feuchter Erde, drücken Sie sie leicht an. Verteilen Sie die Samen des Stiefmütterchens gleichmäßig auf der Erdoberfläche. Am einfachsten geht das mit einem kleinen Blatt Papier.

Gießen Sie die Aussaat mit einem feinen Zerstäuber. Befeuchten Sie die Erdoberfläche reichlich.

Decken Sie die Schale mit Glas ab oder legen Sie sie in einen sauberen Plastikbeutel.
Die Samen der Stiefmütterchen keimen am besten im Dunkeln, stellen Sie die Schale daher an einen warmen, dunklen Ort.
Bei einer Temperatur von +22°C erscheinen die Keimlinge der Stiefmütterchen 7-10 Tage nach der Aussaat. Stellen Sie die Schale nach dem Auflaufen der Keimlinge an einen sonnigen Ort.
Achten Sie darauf, dass die Erde stets mäßig feucht bleibt und nach dem Gießen keine Tropfen auf den Blättern zurückbleiben. Entfernen Sie die Abdeckung eine Woche nach dem Auflaufen der Keimlinge.
Pikieren der Stiefmütterchensämlinge
Wenn die Sämlinge der Stiefmütterchen zwei echte Blätter haben, ist es Zeit, sie zu pikieren.

Sie können die Stiefmütterchen in einen Kasten im Raster von 5x5 cm pikieren, da sie eine Umpflanzung in fast jedem Entwicklungsstadium gut vertragen, sogar während der Blüte. Allerdings erfordern solche Sämlinge nach dem Einpflanzen in den Boden mehr Aufmerksamkeit, da beim Auspflanzen aus dem Kasten die Wurzeln beschädigt werden und sie sich erholen müssen. Wenn Sie zu Hause auf der Fensterbank genug Platz haben, pikieren Sie die Stiefmütterchen besser in einzelne Töpfe.
Die Erde zum Pikieren ist die gleiche wie für die Aussaat der Stiefmütterchen, nur müssen Sie die Erde nicht sieben oder dämpfen. Geben Sie 1 Esslöffel Mineraldünger (Nitrophoska, Azophoska) auf 2 Liter der Erdmischung. Mischen Sie gut. Füllen Sie damit die Töpfe und drücken Sie sie leicht an. Pflanzen Sie die Sämlinge der Stiefmütterchen einzeln in jeden Topf. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass die Wurzeln frei im Pflanzloch Platz haben und sich beim Einfüllen nicht umknicken.

Wenn die Wurzeln nicht in das Pflanzloch passen, knipsen Sie sie ab. Zu lang gewachsene Sämlinge setzen Sie beim Pikieren bis zu den Keimblättern tief ein. Drücken Sie die Erde um jeden Sämling leicht an.

Beginnen Sie das Gießen vom Rand des Topfes. Wenn die Erde durch das Gießen stark absackt, können Sie Erde nachfüllen, aber bedecken Sie dabei nicht die Keimblätter.
Stellen Sie die Sämlinge an einen hellen Ort. Die Temperatur reicht bei +15…+17 °C. Achten Sie auf die Bodenfeuchtigkeit. Düngen Sie die Stiefmütterchen alle zwei Wochen mit einer Lösung aus Mineraldünger für Setzlinge.
Wenn das Wetter warm wird, können Sie die Sämlinge ins Gewächshaus, in einen Frühbeetkasten oder auf den Balkon stellen, dorthin, wo die Temperatur nicht unter 0 °C fällt. Wenn das nicht möglich ist, beginnen Sie 2 Wochen vor dem Auspflanzen an den endgültigen Standort mit dem Abhärten der Sämlinge, indem Sie sie allmählich an die frische Luft gewöhnen. Stellen Sie die Töpfe mit den Stiefmütterchensämlingen bei warmem Wetter in den Halbschatten, um Blattverbrennungen zu vermeiden.
Bei richtiger Pflege blühen die Stiefmütterchen Ende Mai und sind bereit, an den endgültigen Standort gepflanzt zu werden.
Einpflanzen der Stiefmütterchensämlinge in den Boden
Der Boden für das Einpflanzen der Stiefmütterchen muss nicht unbedingt nährstoffreich sein, aber es ist wichtig, dass er locker und luftdurchlässig ist. Jede kultivierte Gartenerde ist geeignet.
Wenn der Boden auf Ihrem Grundstück lehmig und schwer ist, dann mischen Sie Torf und Sand darunter und geben Sie einen Volldünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium in einer Menge von 30-40 g pro m² hinzu. Umgraben Sie ihn gut.

Pflanzschema für Viola im Blumenbeet: 20 x 20 cm. Wenn Sie die Blumen in einer Reihe pflanzen, kann der Abstand zwischen den Pflanzen auf 15 cm reduziert werden. Setzen Sie die Setzlinge der Stiefmütterchen in Pflanzlöcher mit einer leichten Vertiefung des Wurzelhalses (ca. 1 cm).

Gießen Sie die Setzlinge nach dem Einpflanzen gut. 
Die weitere Pflege besteht aus regelmäßigem Düngen, Lockern und Gießen. 
Bei Feuchtigkeitsmangel beendet die Viola schnell ihre Blüte, daher muss der Boden ständig feucht gehalten werden.
Damit die Stiefmütterchen möglichst lange blühen, müssen die sich bildenden Samen rechtzeitig entfernt werden, insbesondere bei Pflanzen in Kästen und Containern.
Im Freiland gepflanzt, sät sich die Viola selbst aus. Die getrockneten Kapseln platzen auf und schleudern die Samen einige Meter weit, sodass man im Jahr nach der Pflanzung blühende Violen an den unerwartetsten Stellen finden kann.
Wenn die Violensträucher verblüht sind, schneiden Sie sie auf 4-5 cm zurück. Nach 2-3 Wochen bilden sich aus schlafenden Knospen neue Triebe und die Blüte setzt wieder ein, besonders reichlich im nächsten Frühjahr.
Anzucht von Viola aus Samen: Technik der Aussaat und Aufzucht von Viola-Setzlingen
Anbau von Viola aus Samen – eine hervorragende Möglichkeit, eine Vielzahl wunderschöner Pflanzen für Ihren Balkon oder Ihr Grundstück zu erhalten. Und das fast zum Nulltarif. Violasamen sind sehr günstig, im Gegensatz zu bereits gezogenen Setzlingen.
Sie können Violasamen in Anzuchtkästen oder direkt ins Freiland säen.
Wann sät man Viola?
Viola ist eine zweijährige (Viola Wittrockiana, Viola Williamsii, Stiefmütterchen) oder mehrjährige Pflanze (Viola Sororia, Hornveilchen, Duftveilchen). Jede Viola-Art lässt sich nach drei Schemata ziehen:
1. Herbstaussaat für die Blüte im nächsten Jahr (ins Freiland)
Dieses Schema gilt als traditionell und wird in der Regel in den Anleitungen auf den Saatgutpäckchen empfohlen. Der Sinn dieser Anzucht von Viola ist: Die Samen werden im August-September in die Erde gesät. Im Herbst keimen die Pflanzen, werden kräftig und entwickeln ein starkes Wurzelsystem. In diesem Zustand gehen die jungen Violen unter den Schnee und überwintern. Im nächsten Jahr, bereits im April, beginnt die Blüte, die bis zum Frost dauert.
2. Frühe Frühjahrsaussaat für die Blüte im Pflanzjahr (als Setzlinge)
Es wird angenommen, dass Viola erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung blüht. Aber das stimmt nicht! Sie kann bereits im ersten Sommer blühen. Dafür müssen Sie ihre Samen früh aussäen – Ende Februar oder Anfang März. Es ist empfehlenswert, eine Zusatzbeleuchtung zu verwenden. In diesem Fall blühen die Violasämlinge aus Samen 2-3 Monate nach der Aussaat, also im Mai-Juni, gleichzeitig mit anderen Sommerblumen. Viola kann den ganzen Sommer blühen (besonders wenn man den richtigen Standort wählt – ohne direkte Sonneneinstrahlung und austrocknende Hitze), als grüner Busch unter den Schnee gehen und im nächsten Frühjahr erneut blühen.
Die Anzucht von Viola aus Samen durch Frühjahrsaussaat eignet sich für die spätere Pflanzung ins Freiland oder in Balkonkästen.
3. Sommeraussaat für die Blüte im Pflanzjahr (ins Freiland)
Violasamen können direkt im Mai-Anfang Juni ins Freiland gesät werden. Die Blüte solcher Pflanzen beginnt im August-September. Die auf diese Weise gezogenen Violen gehen mit Blüten unter den Schnee. Und im zeitigen Frühjahr blühen sie erneut!
Anzucht von Viola aus Samen für Setzlinge
Betrachten wir die Technik der Anzucht von Viola aus Samen für Setzlinge zur späteren Pflanzung ins Freiland oder in Balkonkästen.
Damit Viola aus Samen im Frühsommer (oder sogar im späten Frühling!) blüht, müssen Sie die Aussaat auf Ende Februar oder Anfang März terminieren.
Schritt 1. Aussaat
Die Samen des Stiefmütterchens werden in beliebige Anzuchtbehälter ausgesät: Kassetten, Töpfe, gebrauchte Lebensmittelbehälter. Wählen Sie eine lockere und wasserspeichernde Erde – das ist sehr wichtig für die Stiefmütterchensämlinge, die sehr unter Feuchtigkeitsmangel im Boden leiden.
Eine geeignete Erdmischung für Stiefmütterchen können Sie auch selbst nach folgendem Schema zusammenstellen: fruchtbare Gartenerde + Torf + Humus + Sand im Verhältnis 2:2:2:1.
Füllen Sie die Anzuchtbehälter mit Erde.
Es ist praktisch, Stiefmütterchensämlinge in Torfquelltöpfen zu ziehen, die in Kunststoffkassetten platziert sind.
Aussaatvariante Nr. 1 – traditionell, mit Einarbeitung in die Erde
Jetzt ist es an der Zeit, mit der Aussaat zu beginnen. Das klassische Schema für die Stiefmütterchenanzucht geht davon aus, dass ihre Keimlinge im Dunkeln keimen. Daher werden die Samen traditionell in die Erde eingearbeitet. Möchten Sie dem allgemein anerkannten Schema folgen? Dann führen Sie die Aussaat wie folgt durch:
- Formen Sie im vorbereiteten Boden Rillen (mit dem Finger, Bleistift) mit einer Tiefe von 0,3-0,6 cm. Der Abstand zwischen den Rillen beträgt etwa 1 cm.
- Legen Sie die Stiefmütterchensamen in die entstandenen Vertiefungen im Abstand von 1-2 cm aus.
- Bestreuen Sie die Rillen mit Erde.
- Gießen Sie die Aussaat mit Wasser (falls Sie dies nicht vor der Aussaat getan haben).
- Decken Sie die Anzuchtbehälter mit Folie ab, um ein feuchtes Mikroklima zu schaffen. Lüften Sie die Erde 2-mal täglich für 10 Minuten, indem Sie das 'Mini-Gewächshaus' öffnen. Andernfalls kann sich Schimmel auf der Erde bilden.
- Stellen Sie die Behälter an einen warmen Ort mit einer Temperatur von 20-25°C. Der Lichtgrad spielt bis zum ersten Auflaufen der Stiefmütterchen keine Rolle – stellen Sie sie entweder in einen dunklen Schrank oder auf eine sonnige Fensterbank.
Eine andere, wenn auch nicht allgemein anerkannte, aber unter Blumenliebhabern sehr verbreitete Methode zur Anzucht von Stiefmütterchensämlingen sieht die Aussaat ohne Einarbeitung in die Erde vor. In diesem Fall erscheinen die Keimlinge schneller, da sie keine Kraft aufwenden müssen, um durch die Erdschicht zu keimen. Aber! Da die Natur des Stiefmütterchens die Keimung im Dunkeln vorsieht, werden die Anzuchtbehälter nach der Aussaat an einen dunklen Ort gestellt. Die Aussaat der Stiefmütterchensamen nach dieser Methode kann wie folgt durchgeführt werden:
- Gießen Sie die Erde reichlich mit Wasser (am besten warm, etwa 30-35°C).
- Verteilen Sie die Stiefmütterchensamen oberflächlich auf der Erde im Abstand von 1-2 cm (je größer der Abstand, desto später kann die Pikierung durchgeführt werden).
- Decken Sie die Behälter mit Folie oder Glas ab, lüften Sie die Erde regelmäßig.
- Stellen Sie die Behälter an einen warmen, dunklen Ort oder bedecken Sie sie mit einem Karton.
Aussaatvariante Nr. 3 – durchschnittliche Alternative
Man kann es auch nach dem Motto 'weder Fisch noch Fleisch' machen. So:
- Säen Sie die Samen oberflächlich aus (wie in Variante Nr. 2).
- Bestreuen Sie sie von oben mit einer dünnen Schicht Erde (buchstäblich 1-2 mm) oder Sand.
- Gießen Sie die Aussaat mit warmem Wasser.
- Decken Sie die Behälter mit Folie oder Glas ab, lüften Sie die Erde regelmäßig.
- Stellen Sie sie an einen warmen Ort, die Beleuchtung spielt keine Rolle.
Schritt 2. Pflege der Keimlinge
Die ersten Keimlinge der Stiefmütterchensämlinge aus Samen sollten nach 5-10 Tagen erscheinen – je nach Sorte. Obwohl einige 'Langsamkeimer' sehr lange keimen können – bis zu einem Monat. Besonders häufig tritt diese Verzögerung auf, wenn:
- die Samen alt sind;
- über den Samen eine dicke Erdschicht aufgebracht wurde;
- die Samen mit dichter, schwerer Erde bedeckt sind.
Die weitere Entwicklung der Stiefmütterchen findet bei Licht statt. Wenn der Behälter vor der Keimung an einem dunklen Ort stand, sollte er an einen hellen Ort gestellt werden, z. B. auf die Fensterbank. Im Frühjahr sind direkte Sonnenstrahlen für die Setzlinge nicht schlimm, daher eignet sich auch ein Südfenster.
Obwohl die Setzlinge der Stiefmütterchen von Anfang an recht kräftig sind, sollten Sie die Folie nicht sofort entfernen. Lüften Sie die Erde zweimal täglich, beginnend mit 10–20 Minuten. Erhöhen Sie die Lüftungsdauer allmählich. Nach etwa einer Woche kann die Folie vollständig abgenommen werden.
Viele Gartenblumen haben eine gewisse Frosthärte. Dazu gehören auch die Stiefmütterchen, deren Setzlinge selbst in jungen Jahren, bevor die ersten echten Blätter erscheinen, Temperaturen von etwa 5–10 °C vertragen. Sobald also sonniges Frühlingswetter einsetzt, können Sie die kleinen Setzlinge bedenkenlos auf den Balkon bringen. Sie frieren nicht nur nicht, sondern werden an der frischen Luft auch schneller kräftiger.
Stiefmütterchen (insbesondere die Setzlinge) brauchen eine gute Bewässerung. Achten Sie darauf, dass die Erde in den Anzuchtkästen nicht austrocknet, und gießen Sie, wenn die obere Erdschicht trocken ist. Vermeiden Sie jedoch das andere Extrem – Staunässe ist ebenfalls nicht erlaubt. Gärtner bemerken oft Ausfälle bei zweijährigen Stiefmütterchen in kalten und regnerischen Frühjahren. Das liegt daran, dass Stiefmütterchen trotz ihrer Liebe zur Feuchtigkeit bei Überschuss schnell zu faulen beginnen. Darin besteht die „Doppelnatur“ der Stiefmütterchen!
Schritt 3. Pikieren
Im Stadium von 1–2 echten Blättern können die Keimlinge der Stiefmütterchen in einzelne Töpfchen pikiert werden. Wenn beim Umpflanzen Wurzeln abreißen, ist das nicht schlimm. Stiefmütterchen vertragen das Umpflanzen sehr gut, selbst während der Blüte. Keimlinge mit beschädigten Wurzeln können etwas im Wachstum zurückbleiben, was sich jedoch nicht auf ihre Gesundheit auswirkt.
Die Setzlinge der Stiefmütterchen sind zum Zeitpunkt des Pikierens oft lang gezogen. Der Hauptstiel streckt sich bis zu den Keimblättern. Damit die Keimlinge nicht umfallen und kompakter werden, sollten Sie sie beim Umpflanzen bis zu den Keimblättern in die Erde einpflanzen. Dieser Eingriff verbessert nicht nur das Aussehen der Stiefmütterchen, sondern macht auch das Wurzelsystem kräftiger (entlang des eingegrabenen Stielteils bilden sich zusätzliche Wurzeln).
Nach dem Pikieren beginnen die Setzlinge der Stiefmütterchen stark zu wachsen und sind nach 3–4 Wochen bereit für die Pflanzung an den endgültigen Standort.
Schritt 4. Pinzieren
Sobald die Setzlinge der Stiefmütterchen 2–3 Paare echter Blätter entwickelt haben, pinzieren Sie sie – zur besseren Verzweigung.
Schritt 5. Einpflanzen der Stiefmütterchen an den endgültigen Standort
Die Setzlinge der Stiefmütterchen können an den endgültigen Standort gepflanzt werden, sobald stabiles, warmes Wetter ohne Nachtfröste herrscht. Auf dem Balkon kann dies bereits im März der Fall sein, im Freiland im Mai bis Juni.
Einpflanzen der Stiefmütterchen-Setzlinge ins Freiland
Pflanzen Sie Veilchensträucher in einem Abstand von 10-15 cm voneinander. Eine zu dichte Pflanzung beeinträchtigt den Zustand der Pflanzen und kann zu Mehltau führen. Beim Anbau von Veilchen in Kästen oder Töpfen reichen 1-2 Liter Erde pro Pflanze aus.
Blühende Veilchensetzlinge im Balkonkasten
Veilchen: Anbau aus Samen im Freiland
Die Aufzucht von Setzlingen ist eine mühsame Angelegenheit. Daher entscheiden sich viele dafür, Veilchensamen direkt ins Freiland zu säen. Dies kann bereits Ende Frühling oder Anfang Sommer erfolgen – dann fällt die Blüte der Veilchen auf August-September. Wenn die Aussaat auf August gelegt wird, verschiebt sich die Blüte auf das folgende Jahr – auf das frühe Frühjahr.
Säen Sie die Veilchensamen in Rillen mit einer Tiefe von 0,3-0,6 mm. Der Abstand zwischen den Samen sollte dem Abstand zwischen den zukünftigen Pflanzen entsprechen – 10-15 cm. Falls es Probleme mit der Keimfähigkeit gibt, können Sie sie enger säen und nach dem Keimen die Veilchen im erforderlichen Abstand pflanzen.
Gießen Sie die Erde nach der Aussaat reichlich und warten Sie auf das Erscheinen der Keimlinge. Im Stadium von 2-3 Paar echter Blätter – kneifen Sie sie ab. Die weitere Pflege der Veilchen besteht aus regelmäßigem Gießen und Düngen.
Bei Aussaat der Veilchensamen im Freiland Anfang Juni beginnt die Blüte bereits im August und dauert den ganzen Herbst bis zum Frost.
Pflanzung von Veilchen: Wo gedeihen und blühen Stiefmütterchen am besten?
Es ist wichtig, den richtigen Standort für die Veilchen zu wählen. Diese Blumen blühen am besten in der Kühle, aber bei viel Licht. Daher ist der beste Platz für Veilchen ein heller, sonniger Bereich, der jedoch zwingend vor der Mittagssonne geschützt ist. Zum Beispiel wachsen Veilchen gut unter jungen Obstbäumen mit einer lockeren Krone, die sie vor der austrocknenden Sommerhitze schützen. Oder auf hellen West- und Ostbalkonen. Auf Südbalkonen kann sich die Viola ebenfalls in voller Pracht zeigen, leider jedoch nur bis Juni-Juli, also bis zur Hitzeperiode.
Die bezaubernde Einfachheit der Stiefmütterchen
Arten und Sorten
Wissenschaftlich wird diese Pflanze in zwei Arten unterteilt: Viola wittrockiana und Viola tricolor. Die letztere Art hat kleine Blüten und vermehrt sich gut durch Selbstaussaat: Lässt man sie gewähren, breiten sie sich über das ganze Grundstück aus. Viola wittrockiana hingegen wird besser aus Samen gezogen, um das dekorative Aussehen, die leuchtende Farbe und die gute Blüte zu erhalten. Genau diese Art ziert heute moderne Vorgärten, Pflanzgefäße und Balkonkästen. Die buschigen Pflanzen werden nicht höher als 25–30 cm.
Die Blüten der Viola haben große, gewellte oder glatte Blütenblätter, die sich durch eine vielfältige, saftige Färbung auszeichnen. Darüber hinaus können die Blüten einfarbig sein oder originelle Striche und Flecken in allen möglichen Farben aufweisen: Weiß, Rot, Gelb, Dunkelviolett, Himmelblau, Bordeaux usw. Am beeindruckendsten ist die Sortengruppe Rokoko, die sich durch eine sehr starke Blüte und gewellte Blütenblätter mit Rand auszeichnet. Ebenso bewundernswert sind die Schweizer Riesen mit einem Blütendurchmesser von bis zu 10 cm.
Veilchen zu Hause anbauen
Für eine reichliche Blüte platzieren Sie die Viola auf fruchtbaren, feuchten Böden an sonnigen Standorten. Auf armen Böden im Schatten strecken sich die Triebe und bilden kleine Blüten, die schnell verwelken.
Diese zarten Geschöpfe zu Hause zu ziehen ist überhaupt nicht problematisch: Sie haben einen umgänglichen und anspruchslosen Charakter. Normalerweise werden Samen zur Vermehrung verwendet. Um den Zeitpunkt der Aussaat zu bestimmen, sollten Sie sich darüber klar werden, wann Sie die ersten Blüten sehen möchten. Experten empfehlen, Viola als einjährige oder zweijährige Pflanze zu ziehen, denn dann hat sie das attraktivste Aussehen und zeichnet sich durch eine üppige Blüte aus.
Wenn Sie eine Blüte im selben Jahr wünschen, säen Sie Ende Januar oder Februar für die Anzucht aus. Eine frühjährliche Blüte im zweiten Jahr erreichen Sie durch eine Aussaat im Juni direkt ins Freiland. Wenn Sie früher säen, im Mai, können die Pflanzen überwachsen und im Herbst blühen, was sich negativ auf die Frühjahrsblüte auswirkt. Das heißt, im ersten Fall erhalten Sie eine einjährige Pflanze, im zweiten eine zweijährige.
Wie man Viola aus Setzlingen zieht
Nicht jeder kann oder weiß, wie man Stiefmütterchen zu Hause anbaut, und kauft daher teure Setzlinge in Töpfen auf dem Markt oder in Geschäften. Aber warum Geld ausgeben, wenn man Viola jeder gewünschten Sorte selbst als einjährige Pflanze anbauen kann.
- Gebrauchte Behälter für Setzlinge waschen wir gründlich, entfernen den Belag an den Wänden und überbrühen sie mit kochendem Wasser und Soda;
- Die Erde sollte leicht, aber fruchtbar sein. Am besten kauft man Erde im Geschäft und mischt sie mit Sand und Gartenerde (1:1:2). Unbedingt mit Fungizid gießen, um sie zu desinfizieren;
- Sobald die Erde abgetrocknet ist, ziehen wir Rillen mit einer Tiefe von maximal einem Zentimeter, legen die Samen nicht zu dicht aus und bedecken sie mit Erde;
- Das Gefäß decken wir mit Glas ab, alternativ können wir eine Plastiktüte oder Frischhaltefolie verwenden. An einem warmen, dunklen Ort aufbewahren, bis die Keimlinge erscheinen, regelmäßig lüften;
- Wenn die Keimlinge erscheinen, nach 5–7 Tagen, stellen wir sie ans Licht und öffnen sie leicht, um frische Luft zuzulassen;
- Jede Woche düngen wir die Sämlinge mit einer schwachen Lösung eines beliebigen Blumendüngers. Die getrocknete Erde gießen wir regelmäßig, aber denken Sie daran, dass Viola bei Überwässerung zur Schwarzbeinigkeit neigt;
- Das Pikieren führen wir durch, sobald zwei echte Blätter vorhanden sind, und setzen die Sämlinge in einzelne Becher um;
- Ende April härten wir die Setzlinge ab – wir lassen sie auf dem Balkon oder im Freien «auslaufen»;
- Nach dem Abhärten können die Setzlinge jederzeit ins Beet gesetzt werden. Die bunten «Äuglein» vertragen das Umpflanzen hervorragend, selbst wenn sie blühen. Sie können als einzelne Büsche oder mit einem Abstand von mindestens 30 cm zwischen den Büschen gepflanzt werden.
Aussaat ins Freiland
Eine reichliche und lang anhaltende Blüte im zweiten Frühjahr erreicht man durch Aussaat im Vorjahr: Die Pflanze kann dann genug Kraft sammeln. Übrigens werden Veilchen oft in beiden Fällen durch Setzlinge gezogen, da dadurch das Risiko, dass die Samen austrocknen und nicht keimen, fast um die Hälfte reduziert wird. Wenn die Erde im Beet jedoch locker ist, kann man bedenkenlos im Juni–Juli direkt ins Freiland säen:
- Wir ziehen flache Rillen (0,5 cm tief), wässern sie und legen die Samen nicht zu dicht aus. Mit Erde bestreuen und leicht mit der Handfläche andrücken. Zwischen den Rillen einen Abstand von 10 cm einhalten;
- Das Beet ist besser zu beschatten, damit die Erde nicht austrocknet (man kann ein Sonnendach bauen oder einfach Zweige mit Blättern daneben stecken);
- Nachdem ein Paar echter Blätter gewachsen ist, pikieren wir die Sämlinge und vergessen nicht, die Hauptwurzel um ein Drittel einzukürzen. Die Blumen werden nach dem Schema 25×25 cm an ihren endgültigen Standort gepflanzt.
Denken Sie daran, dass die Pflanze nicht blühen sollte; daher müssen die Knospen entfernt werden, sobald sie erscheinen.
Pflege der Sämlinge
Wir haben besprochen, wie und wann man Stiefmütterchen pflanzt, und nun ein paar Worte zur Pflege. Viola ist recht anspruchslos, zeigt aber ihre ganze Schönheit nur unter optimalen Bedingungen. Zum Beispiel kann der Strauch in der prallen Sonne verbrennen, während die Blüten im Halbschatten an Leuchtkraft verlieren und kleiner werden. Vor dem Einpflanzen der Setzlinge ist es ratsam, den Boden mit Kompost oder verrottetem Mist zu düngen, etwa 5 kg pro Quadratmeter. Beachten Sie, dass frischer Mist von der Pflanze nicht vertragen wird.
Später können die Stiefmütterchen, deren Pflege auch das Lockern des Bodens und das Gießen umfasst, gelegentlich gedüngt werden. Zum Beispiel vor der Knospenbildung mit Wasser gießen, in dem Nitroammophoska aufgelöst ist (ein Esslöffel Dünger pro Eimer). Vor der Blüte ebenso einen Esslöffel Superphosphat pro Eimer zugeben und gießen. Wir sind nicht zu faul, Unkraut zu entfernen, damit es die Pflanzungen nicht überwuchert.
Veilchen (Viola) neigt zur Fremdbestäubung, daher kann man unerwartet zum alleinigen Besitzer eines Exemplars mit ungewöhnlicher Zeichnung oder Färbung werden. In diesem Fall können Sie Samen sammeln und im nächsten Jahr aussäen. Die Samen sollten geerntet werden, wenn die Kapsel weiß oder gelb wird. Es ist wichtig, den Moment nicht zu verpassen, bevor sie sich öffnet und die Samen auf den Boden fallen. Die Pflanze ist ausreichend winterhart, überwintert jedoch besser unter einer Schicht Tannennadeln. Das Abdecken der Sträucher mit Blättern oder Sägemehl ist nicht zu empfehlen - bei häufigen Tauwettern würden sie einfach durchweichen.
Stiefmütterchen: Anbau und Pflege im Freiland
Von diesen bezaubernden, leuchtenden Blumen kann man den Blick kaum abwenden. Die Vielfalt der Blütenblätter weckt Bewunderung für die Schöpfungen der Natur. Viola (dreifarbiges Veilchen) trug in Russland die Namen: Goldkraut, Dreifarbigkeit, Schmetterling, Halbblüte oder Stiefmütterchen. Der Artikel widmet sich den Feinheiten des Anbaus dieser wunderbaren Kultur im Freiland, im Rahmen des Artikels werden wir uns mit den Sorten befassen und die Pflanzung sowie die richtige Pflege der Pflanze im Detail betrachten.
Beschreibung der Pflanze: Sorten und Varietäten
Stiefmütterchen sind mehrjährige Pflanzen, aber der Anbau erfolgt normalerweise nach der Technik einer zweijährigen Kultur. Die üppige Blüte im Freiland fällt auf das Frühjahr und die erste Sommerhälfte. Die rührenden Blüten öffnen ihre Blütenblätter den ersten Sonnenstrahlen entgegen, sobald der Schnee schmilzt.
Diese Stiefmütterchen-Sorte wird eine würdige Dekoration für jedes Blumenbeet sein.
Einzelne Blüten mit einem Durchmesser von 6 bis 10 cm erheben sich aus den Blattachseln. Manchmal verströmen die Stiefmütterchenblüten einen zarten, kaum wahrnehmbaren Duft. Die Blätter der Pflanze sind zart, hellgrün, oval und haben einen gekerbten oder gezackten Rand.
Kultursorten beeindrucken durch die Pracht der vielfältigen Farben. Züchter haben eine große Anzahl bunter Stiefmütterchen hervorgebracht, darunter: das gesamte Spektrum der lila Töne, Gelb, Weiß, Blau. Keine Seltenheit sind heute Stiefmütterchen in rotbraunen Tönen. Sorten-Stiefmütterchen haben auf den Blütenblättern kontrastierende Streifen, Augen, Umrahmungen.
Klassifizierung von Viola wittrockiana: Sorten und Sortenserien.
Stiefmütterchen werden üblicherweise nach der Höhe des Busches unterteilt:
- niedrigwüchsige;
- mittelhohe;
- Hochwachsende.
Das zweite Merkmal der Unterteilung von Stiefmütterchensorten ist die Blütengröße:
- Arten mit großen Blüten;
- kleinblütige Sorten;
- mit riesigen Blüten.
Die Farbvielfalt der Stiefmütterchen
Darüber hinaus unterscheiden sich Stiefmütterchen in der Art des Blütenblattrandes:
- glatte Blütenblätter;
- gewellter Blütenblattrand.
Nach der Färbung der Blütenblätter unterscheidet man Stiefmütterchen folgender Arten:
- Sorten mit einfarbiger Färbung;
- zweifarbige Sorten;
- eine Serie von Blumensorten mit kontrastierenden Flecken und Streifen.
Stiefmütterchen umfassen mehr als 15 Gruppen von Ziergartensorten, die sich erheblich in Blütezeit, Farbe und Blütengröße, Form und Winterhärte unterscheiden. Züchter haben viele Riesen-Sorten mit gewelltem Rand entwickelt, darunter halbgefüllte und gefüllte Sorten. Sie können im Freiland hervorragend gedeihen.
Die bezaubernden Blüten der Sortenserie „Russische Größe“ haben einen Durchmesser von über 10 cm. Neuheiten der Züchtung sind die Ampel-Stiefmütterchen der Sortenserie „Wodopad“ (Wasserfall). Diese Pflanzen sind für Hängekörbe bestimmt, sie zeichnen sich durch reiche, üppige, lange Blüte aus.
Einfarbige Stiefmütterchen
Im Landschaftsdesign sind einfarbige Stiefmütterchen beliebt, deren Pflanzung es ermöglicht, das Gartengelände mit kontrastierenden Farbflecken abzugrenzen.
Gegenwärtig wurden einfarbige Exemplare der Stiefmütterchen in leuchtenden, reinen Farben gezüchtet:
- Auberginen;
- violett;
- Gelbe;
- weiße;
- orange;
- rote.
Pflanzung der Pflanze
Die hohe Dekorativität der Stiefmütterchen im Freiland hängt direkt vom Pflanzort ab. Obwohl die Pflanze recht schattentolerant ist, degeneriert sie im dichten Schatten: Die Blüten werden kleiner, verlieren an Intensität, die Stiele der Pflanze strecken sich und verblassen. Die Blütezeit solcher Pflanzen verkürzt sich erheblich.
Pflanzung der Stiefmütterchen im Freiland
Die zweite Voraussetzung für eine prächtige Blüte der Stiefmütterchen ist der Boden. Stiefmütterchen vertragen keine trockenen, steinigen, sandigen Böden. Diese Blume gedeiht hervorragend in fruchtbarem Boden mit einem hohen Gehalt an Nährstoffen und Feuchtigkeit. Die Pflege der Stiefmütterchen ist minimal.
Wie pflanzen Sie Stiefmütterchen richtig: Pflanzung und Pflege
Stiefmütterchen zu pflanzen und zu pflegen ist nicht schwer: Sie können die Pflanzen direkt mit Samen in die Erde setzen. Dazu lockern Sie den Boden, die Samen werden flach eingearbeitet. Die Bewässerung der Aussaat erfolgt vorsichtig mit einer Gießkanne mit feinem Sieb, damit die Samen nicht aus der Erde gespült werden. Die Keimlinge im Freiland erscheinen nach 7-10 Tagen.
Um die Blüte zu beschleunigen, sollten Sie sich rechtzeitig um die Verwendung der Setzlingsmethode kümmern, bei der die Aussaat frühzeitig im Gewächshaus oder Frühbeet erfolgt. Diese Anbautechnik ermöglicht es, viel früher reich blühende Büsche zu erhalten als bei der Direktsaat. Die Anzucht der Setzlinge beginnt im Februar. Die Kisten mit den ausgesäten Stiefmütterchen werden eine Woche lang an einem dunklen Ort aufbewahrt. Sobald die Keimlinge erscheinen, werden die Kisten an den hellsten Ort gebracht. Die Pflege der Setzlinge besteht in rechtzeitigem Gießen und Abhärten. Mitte Mai werden die Stiefmütterchen-Setzlinge ins Freiland gepflanzt. Die Blüte kann bereits nach einem Monat beginnen.
Ein Beispiel für die Gartendekoration mit Stiefmütterchen
Wichtig! Die Setzlinge müssen regelmäßig gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass der Wurzelballen weder austrocknet noch übermäßig nass wird.
Das Stiefmütterchen ist eine anspruchslose Pflanze. Die Pflege ist nicht besonders schwierig. Die Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen, reagiert aber empfindlich auf Staunässe im Beet.
Düngung und Nährstoffzufuhr
Bei der Vorbereitung des Beetes für die Pflanzung von Stiefmütterchen ist es wichtig, die Düngung zur Verlängerung der Blütezeit einzuplanen. Granulierter Doppelsuperphosphat eignet sich hervorragend für diesen Zweck. Der Dünger wird in den Boden eingearbeitet, wo er sich im Laufe der Sommersaison langsam auflöst und die Pflanzen mit Phosphor versorgt, der für die Schönheit der Blüten verantwortlich ist.
Stiefmütterchen benötigen wie alle anderen Pflanzen eine Mineraldüngung.
Während der Wachstums- und Blütezeit der Stiefmütterchen sollten Sie einen Volldünger für Gartenblumen ausbringen. Die Häufigkeit der Nährstoffgaben richtet sich nach den Empfehlungen des Herstellers.
Sie erzielen hervorragende Ergebnisse, wenn Sie eine Blattdüngung durchführen, bei der der Dünger auf das Laub gesprüht wird.
Wichtig! Stiefmütterchen vertragen keinen Mist.
Vermehrung der Pflanze
Neben der Aussaat können Sie Stiefmütterchen leicht durch Stecklinge vermehren. Die Vermehrung durch Stecklinge im Freiland ist nicht schwierig. Etwa zu Beginn des Sommers schneiden Sie von den Pflanzen grüne Stecklinge mit 2-3 Knoten ab. Die frischen Stecklinge pflanzen Sie in ein vorbereitetes Beet. Beim Pflanzen sollten Sie die Stecklinge gießen und mit Wasser besprühen.
Stecklinge von Stiefmütterchen
Durch die Vermehrung mit grünen Stecklingen können Sie in weniger als einem Monat einen abgehärteten, vollwertigen Strauch erhalten, der zur Blüte bereit ist.
Krankheiten und Schädlinge
Leider werden die zarten Stiefmütterchen von Krankheiten und Schädlingen nicht verschont. Es gibt viele Krankheiten bei Stiefmütterchen:
Echter Mehltau befällt die gesamte Pflanze. Die befallenen Teile der Blüte sterben mit der Zeit ab, es bilden sich keine neuen Knospen.
Behandlung: Eine Wasser-Seifen-Emulsion wird auf die Pflanze gesprüht.
Grauschimmel befällt (verfault) alle Pflanzenteile. Behandlung: Besprühen mit 0,5%iger Kupferoxychlorid-Lösung bis zu 4 Mal im Abstand von 1 Woche.
Überprüfen Sie die Pflanzen regelmäßig auf Krankheiten und Schädlinge.
Blattfleckenkrankheit – vorzeitiges Absterben der Blätter; Verzögerung der Blüte. Behandlung: Dieselben Bekämpfungsmaßnahmen wie bei Grauschimmel.
Schwarzbeinigkeit – Fäulnisentwicklung am Wurzelhals und an den Wurzeln der Blume. Sie tritt bei übermäßigem Gießen, dichtem Boden und Wasserstau auf. Vorbeugung: Verwendung von sauberem Pflanzmaterial, richtig organisierte Bewässerung. Der Anbau der Kultur in einem übernässten Beet führt zum Absterben der Pflanzen.
Schädlinge von Stiefmütterchen sind Blattläuse und Spinnmilben. Befallene Pflanzen welken, hören auf zu blühen und sterben schließlich ab. Bei starkem Befall muss das Blumenbeet mit entsprechenden Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt werden.
Stiefmütterchen: Kombination mit anderen Pflanzen
Das Wittrock-Veilchen lässt sich hervorragend mit niedrig wachsenden Stauden oder Zweijährigen kombinieren:
- Gänseblümchen;
- Astern;
- Hornveilchen;
- Schleifenblume;
- Vergissmeinnicht;
- Lobelie.
Stiefmütterchen auf dem Beet in Kombination mit Vergissmeinnicht
Bei gemeinsamen Pflanzungen von Blumenkulturen sollten Pflanzen geeigneter Größe ausgewählt werden, damit nebeneinander wachsende Exemplare einander nicht bedrängen.
Eine ausgezeichnete Kombination im Beet wird durch die Pflanzung von ausschließlich Stiefmütterchen erreicht, wobei entweder Sorten einer Farbe oder eine bunte Mischung ausgewählt werden. Solche Beete sehen festlich und dekorativ aus.
Stiefmütterchen in der Landschaftsgestaltung
Die Verwendung von Stiefmütterchen in der Landschaftsgestaltung ist weit verbreitet und sehr gerechtfertigt:
- junge Pflanzen blühen im selben Jahr (bei Aussaat über Setzlinge);
- die breite Farbpalette ermöglicht es, eine passende Sorte für jede Beetgestaltung auszuwählen;
- die Blüte der Kultur beginnt recht früh, in der kalten Frühlingszeit, wenn es nur wenige blühende Kulturen gibt.
Beispiel einer Landschaftsgestaltung mit einfarbigen Stiefmütterchen
Stiefmütterchen-Horste sehen auf smaragdgrünem Rasen wunderschön aus. Aus den Blumen werden Teppichornamente gelegt, Wege damit bepflanzt, sie in Hängeampeln gesetzt. Die Pflanzung bereitet keine Mühe und Komplexität, und die Pflege der Stiefmütterchen ist recht einfach, daher werden sie oft für die Gestaltung von Flächen in der Landschaftsgestaltung verwendet.
Regeln für das Auspflanzen von Stiefmütterchen ins Freiland: Video

