Anhänger der Herbstpflanzung von Obstbäumen und Sträuchern beschäftigt derzeit besonders eine Frage: bis zu welchem konkreten Zeitpunkt kann man diese edle Tätigkeit ausführen? Pflanzt man zu früh — schlecht, zu spät — dasselbe. Wir klären mit einem Experten, wie man hier nicht danebengreift.
Antwortet der Agronom:
— Natürlich hängen die Pflanzzeiten von der Region und den spezifischen, für den aktuellen Zeitraum typischen Wetterbedingungen ab. Das Wichtigste bei der Herbstpflanzung ist, das Intervall zwischen dem Eintritt des Sämlings in die Winterruhe und dem Beginn der Fröste zu «erwischen». Für die nördlichen Breiten des Landes ist dies in der Regel Ende September. Für die mittlere Zone ist der Zeitraum etwas länger — Ende September bis Oktober. In jedem Fall sollten nach der Pflanzung bis zum Einsetzen stabiler Minusgrade mindestens 2-3 Wochen vergehen. Auf diesen Wert sollte man sich orientieren.
Ein sehr wichtiger Punkt. Für die Herbstpflanzung sollte man besser keine Setzlinge mit geschlossenem Wurzelsystem verwenden. Gerade die Geschlossenheit bringt ihre biologische Uhr bei der Pflanzung am endgültigen Standort durcheinander. Sie machen alles richtig, erwischen den Beginn längerer «Minusgrade», aber der Setzling bleibt wach, was seinen Tod zur Folge haben kann.