Schirjasch – Pflanzung und Pflege im Freiland

Inhaltsverzeichnis:

Richtige Pflanzung und Pflege der Eremurus-Blume

Der Eremurus besitzt eine grundständige Rosette mit zahlreichen Blattspreiten. Aus der Mitte dieser Rosette entspringt ein blattloser Stängel mit einer Höhe von bis zu 100 cm, an dessen Spitze sich ein Blütenstand befindet, der an einen Fuchsschwanz erinnert. Betrachten wir die Besonderheiten der Pflanzung und Pflege der Blume.

Pflanzung und Pflege der Blume im Freiland

Damit die Pflanze mit ihrer Blüte erfreut, ist es notwendig, die minimalen Pflegeregeln für den Eremurus zu kennen.

Die Blüte – ein Ergebnis sorgfältiger Pflege

Schritt-für-Schritt-Pflanzung der Pflanze

Es spielt absolut keine Rolle, ob der Setzling im Gartencenter erworben oder vom Gärtner selbst aus Samen gezogen wurde. Er wird im September an seinen endgültigen Standort gepflanzt, wenn das Wetter weniger heiß wird.

Hier sind die Empfehlungen, auf die man achten sollte beim Pflanzen der Setzlinge:

  1. Der Standort für den Eremurus sollte sonnig sein.
  2. Am Standort darf kein Wasserstau entstehen oder es wird eine 45 cm dicke Drainageschicht aus feinem Schotter angelegt.
  3. Der chemische Gehalt des Bodens spielt keine Rolle.
  1. Auf den Boden gibt man etwas Erde und entnimmt die Blume vorsichtig aus dem Behälter, wobei man darauf achtet, den Erdballen nicht zu zerstören.
  2. Beim Pflanzen ist zu beachten, dass die Zwiebel 7 cm unter der Bodenoberfläche liegen sollte.
  3. Das Gießen nach dem Einpflanzen der Zwiebel ist obligatorisch.

Beim Pflanzen der Zwiebeln sollte ein Abstand von mindestens 55 cm eingehalten werden.

Beim Pflanzen den erforderlichen Abstand zwischen den Zwiebeln beachten.

Düngung und Nachdüngung der Pflanze

Damit die Zwiebeln der Blume ihre Blütenschäfte austreiben können, muss man sich um die Düngung kümmern. Die erste Düngung sollte erfolgen, wenn die Pflanze aus der Winterruhe erwacht und in die aktive Wachstumsphase eintritt.

Dazu sollten Sie unter jeden Strauch 3 kg verrotteten Mist geben. Zusätzlich 25 g Volldünger.

Sie können verrotteten Mist durch Erde aus dem Komposthaufen ersetzen.

Überdüngen sollten Sie die Pflanze nicht, da Sie sonst eine kranke Pflanze erhalten, die weder wachsen noch einen Blütenschaft austreiben kann.

Eine zweite, nicht weniger wichtige Düngung erfolgt am Ende des Herbstes. Dann werden unter jeden Strauch 20 g Superphosphat eingebracht, das das Wachstum eines kräftigen Schaftes im nächsten Jahr sicherstellt.

Vermehrung

Man kann Eremurus auf verschiedene Arten vermehren.

  • Durch Samen;
  • Vegetativ.

Die vegetative Methode ist recht einfach und gewährleistet eine frühe Blüte. Um den Zeitpunkt für die Vermehrung zu bestimmen, sollten Sie auf die Pflanze achten: Wenn die Samen gereift und abgefallen sind, ist der Zeitpunkt für die Vermehrung gekommen.

Das Teilen des Rhizoms kann auf zwei Arten erfolgen:

Erste Methode

Schritt 1 Den unterirdischen Teil der Pflanze vorsichtig ausgraben.
Schritt 2 Die jungen Zwiebeln davon trennen.
Schritt 3 An einem warmen Ort etwa einen Monat trocknen und an einem neuen Standort einpflanzen.

Zweite Methode: Wenn beim Ausgraben des Mutterstrauchs festgestellt wird, dass keine Tochterzwiebeln vorhanden sind:

Schritt 1 Die Pflanze wird nicht weiter ausgegraben.
Schritt 2 Im Boden wird sie mit einem scharfen Messer in 3–4 Teile geschnitten.
Schritt 3 Die Schnittstellen werden mit Holzkohle bestäubt.
Schritt 4 2 Stunden trocknen lassen und wieder mit Erde bedecken.

Bei der zweiten Methode bildet das geschnittene Rhizom mit der Basis im folgenden Jahr viele junge Tochterrosetten, die im Herbst vom alten Strauch abgetrennt werden können.

Die Vermehrung ist auf mehrere Arten möglich.

Anzucht aus Samen

Die Anzucht aus Samen kann auf zwei Arten erfolgen:

  1. Aussaat ins Freiland.
  2. Aussaat für die Anzucht von Jungpflanzen.

Bei der ersten Methode werden die Samen im Frühjahr Anfang April ausgesät und die Aussaat mit Folie abgedeckt. Sobald sie aufgegangen sind, werden sie an ihren endgültigen Standort mit einem Abstand von mindestens 50 cm gepflanzt.

Die Aussaat der Samen zur Anzucht von Jungpflanzen ist deutlich vorzuziehen, da sie gute Sämlinge garantiert, die bereits im dritten Jahr blühen. Die Samen werden in geeignete Behälter mit einer Höhe von mindestens 12 cm ausgesät.

Das Gefäß wird mit nährstoffreicher, lockerer Erde gefüllt und durch Eintauchen gewässert. Das Wasser sollte dabei warm, etwa 50 Grad, sein. Die Samen werden bei der Aussaat nicht tiefer als 1 cm in die Erde gebracht. Im Frühjahr zeigen sich die ersten Keimlinge.

Die Samen keimen langsam und unregelmäßig. Einzelne Exemplare können erst nach einigen Jahren keimen.

Sobald der Sämling zwei echte Blätter zeigt, wird er in ein eigenes Gefäß mit einem Volumen von mindestens 500 ml umgepflanzt. Hierfür eignen sich Plastikbecher gut, nur müssen im Boden Löcher für den Wasserablauf angebracht werden.

Obwohl die Samen gute Keimung garantieren, ist der Prozess nicht schnell.

Bewässerung für junge Setzlinge ist ständig erforderlich. Wenn das Laub des Setzlings vertrocknet, beginnt für die Blume eine Ruhephase und sie wird in einen dunklen Raum gebracht.

Anfang Herbst werden die Töpfe nach draußen gebracht, leicht eingegraben und im Freiland überwintern gelassen.

Die Setzlinge mit einer 25 cm dicken Schicht aus Reisig oder trockenen Blättern abdecken, und bei Frost unter –20 °C werden alle Setzlinge zusätzlich über das Reisig mit einer Plastikfolie abgedeckt.

Die weitere Pflege erfolgt wie bei ausgewachsenen Pflanzen.

Krankheiten und Schädlinge

Hauptsächlich werden die Pflanzen von Mäusen und Maulwürfen geschädigt, die ihre Gänge unter der Erde graben. Wenn festgestellt wird, dass die Pflanze von einem Tier untergraben wurde, wird sie aus der Erde genommen und die beschädigten Teile des Wurzelsystems werden entfernt.

Danach wird sie mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt und an einem neuen Standort eingepflanzt.

Viren, die sich manchmal als Mosaik auf den Blattspreiten der Pflanze zeigen, sind nicht heilbar, daher wird das kranke Exemplar entfernt und außerhalb des Gartens vernichtet.

>Es ist notwendig, die Pflegeregeln für die Pflanze einzuhalten, dann treten keine Viruserkrankungen auf.

Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Er wird recht häufig sowohl in Gruppen als auch als Solitärpflanzen in der Mitte von Blumenbeeten gepflanzt. Denn seine schönen Blütenstände heben sich deutlich von den anderen Blumen ab und lassen niemanden gleichgültig.

Wie er mit anderen Pflanzen harmoniert

Da es sich um recht hohe Pflanzen handelt, pflanzt man um ihren Fuß herum Zwiebelblumen, die in der Blütezeit passen:

  • Königliche Schachblumen
  • Späte Tulpen
  • Narzissen verschiedener Sorten
  • Iris in kontrastierenden Farbtönen
  • Yuccas
  • Verschiedene Gräser

Die Pflanze Eremurus

Eremurus wird häufig in Steingärten und auf verschiedenen Alpinanlagen gepflanzt, denn seine große Sortenvielfalt kann jeden anspruchsvollen Gärtner überraschen.

Der Reichtum der Farben macht die Pflanze zu einer guten Dekoration

Die Farben der Blütenblätter sind recht vielfältig:

  1. Weiße.
  2. Rote.
  3. Gelbe
  4. Rosa.

Diese Pflanze ist eine hervorragende Frühlingsbienenweide.

Artenvielfalt

Die Pflanze hat viele Arten, aber in unseren Gärten überwiegen zwei Arten:

  1. Schmalblättriger.
  2. Der Kräftige.

Die erste Art hat goldgelbe oder gelbe Blüten an einem Stiel von 170 cm, die zweite Art bildet einen kräftigen Stiel von 250 cm Höhe und hat ziemlich große Einzelblüten im Blütenstand, die einen Durchmesser von 4 cm erreichen können.

Botaniker haben durch Hybridisierung von Eremurus neue Sorten gezüchtet, die häufig für die Landschaftsgestaltung verwendet werden.

Kleopatra

Die Blütenfarbe im Blütenstand von Kleopatra ist feuerrosa, wobei sie eine Höhe von 120 cm erreichen. Die Blüten sind sehr dicht im Blütenstängel angeordnet und bilden einen einheitlichen, geschlossenen Schleier um den Blütenschaft.

Blistatelny

Riesige orangefarbene Blütenstände mit einer Höhe von bis zu 120 cm. Die Blütenkerze macht dabei die Hälfte der Höhe des Blütenstandes aus. Eine sehr dekorative Sorte.

Etschisona

Enthalten sind etwa bis zu 220 Blüten in verschiedenen Farben:

Hochblätter weiß mit dunkler Ader
Blütenstiel purpurfarben
Perigonblätter rosa
Alberta

Man kann ihn recht häufig in der Türkei sehen. Die Pflanze hat Blütenstiele mit einer Höhe von 120 cm und lockere Blütenstände von 60 cm Länge.

Die Blüten sind weiß mit brauner Ader und offenen Perigonblättern in leuchtendem Rosa.

Olga

Eine sehr verbreitete Sorte, die eine Höhe von bis zu 150 cm erreicht. Der blühende Teil des Stängels ist 60 cm lang bei einem Durchmesser von 15 cm. Jede einzelne Blüte hat einen Durchmesser von 3,5 cm.

Die Blüten sind rosa mit dunkelroter Ader und einem leuchtend gelben Fleck an der Basis.

4>Eremurus und Schirjasch: Was ist der Unterschied?

Der Name der Blume besteht aus zwei griechischen Wörtern, die als ‚Wüstenschwanz‘ übersetzt werden. Schirjasch und Schrysch bedeuten in den Sprachen Zentralasiens ‚Kleber‘, da diese Völker aus dieser Pflanze eine klebrige Masse herstellten, die im Haushalt verwendet wurde.

Dieser Schützling verschönert Ihren Garten auch ohne Landschaftsdesign.

Der mehrjährige Eremurus wird den Garten lange Zeit mit seiner Blüte schmücken, und seine einfache vegetative Vermehrung und pflegeleichte Handhabung sind ein wichtiger Faktor, ihn im Garten zu pflanzen, um himmlisches Vergnügen beim Betrachten der Blüte zu erlangen.

Nuancen der Pflanzung und Pflege von Schirjasch (Eremurus): Tipps zur Agrartechnik

Beschreibung und Besonderheiten des Eremurus

Eremurus (lat. Eremurus) ist eine krautige Staude aus der Familie der Xanthorrhoeaceae. Der zweite Name der Kultur – Schirjasch – wurde aufgrund der Fähigkeit einiger Arten vergeben, mit ihren Wurzeln den Kleber Gummiarabikum zu produzieren. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze sind Steppen, sandige und lehmige Ebenen sowie Berghänge in Zentralasien.

Die krautige Staude erreicht eine Höhe von 2–2,5 m. Das Wurzelsystem der Pflanze ist stark verzweigt und ähnelt einer riesigen Spinne. Die grundständige Rosette besteht aus langen Blättern. Aus der Mitte der Rosette entspringt ein blattloser, langer Stängel. Seine Spitze ziert ein großer, länglicher Blütenstand in Form einer massiven aufrechten Traube oder Kerze. Der Blütenstand besteht aus kleinen, spiralförmig angeordneten Blüten. Jede Blüte hat einen dünnen und langen Stiel, was dem Blütenstand ein behaartes Aussehen verleiht. Die Blütenfarbe kann weiß, creme, gelb, bernstein-gold, rötlich, orange, rosa, zart korallenfarben oder braun sein.

Eremurus ist eine krautige mehrjährige Kulturpflanze.

Die Pflanze tritt zu Beginn des Sommers in die Blütephase ein. Sie blüht nicht länger als zwei Wochen. Der verströmte duftende Duft lockt Bienen an, weshalb der Eremurus zu den Bienenweiden gezählt wird.

Arten und Sorten mit Fotos

Die Gattung Eremurus umfasst mehr als 60 Varietäten. Die folgenden Arten, Sorten und Hybriden erfreuen sich bei russischen Gärtnern großer Beliebtheit:

  1. Der schmalblättrige Eremurus, auch Bunge genannt, gilt als eine der dekorativsten Arten. Die Blattspreiten der Pflanze sind schmal, lang und grünlich-grau gefärbt. Die Blattspitzen haben eine fadenförmige Gestalt. Die zylindrischen Blütenstände bestehen aus zahlreichen kleinen goldfarbenen Blüten. Die nach vorne gestreckten Staubblätter verleihen der Blüte ein behaartes Aussehen.
  2. Der Eremurus robustus wird bis zu 2 m hoch, wobei die Länge des Blütenstands 1–1,2 m erreichen kann. Die Blätter der Pflanze sind lang und breit. Er blüht zu Beginn des Sommers und verströmt dabei einen charakteristischen duftenden Geruch. Die Blütenstände sind weiß und blassrosa. Die Hochblätter sind dunkelrosa mit bräunlichen Schattierungen.
  3. Eremurus olgae gehört zu den mittelhohen Varietäten. Die Höhe der krautigen Staude übersteigt 1,5 m nicht. Die Länge des Blütenstands beträgt etwa 50 cm. Die breiten und länglichen Blätter sind grau gefärbt. Die Blüten können rosa und weiße Schattierungen haben.
  4. Der milchblütige Eremurus (Eremurus lactiflorus) zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus. Die Blüten trocknen ein, fallen aber nicht ab. Die Pflanze wird in der Floristik für Trockenblumenarrangements verwendet. Sie blüht ausschließlich mit milchweißen Blütenständen.
  5. Die Sorte Kleopatra ist das Ergebnis einer Kreuzung aus dem schmalblättrigen Eremurus und Eremurus olgae. Die Höhe des Blütenstiels erreicht 1,2 m. Die Blütenstände zeichnen sich durch eine orange-braune Färbung aus.
  6. Die Hybride Shelford ist die beliebteste Gartenpflanze. Die Höhe der Staude beträgt 1,5 m. Die Blattspreiten haben eine schöne bläulich-graue Färbung. Die Blütenstände kommen in verschiedenen Gelb-, Orange- und Rosatönen vor.

Video: „Wie pflegt man Eremurus im Freiland?“

In diesem Videobeitrag werden die grundlegenden Regeln für die Pflanzung und den Anbau der krautigen Staude erläutert.

3>Besonderheiten der Anbautechnik

Die Meinungen der Gärtner über den Eremurus sind geteilt. Einige Pflanzenzüchter halten die Pflanze für anspruchslos in Anbau und Pflege, andere für zu kapriziös.

Auswahl und Vorbereitung des Bodens

Die Kapriziösität der Staude zeigt sich in hohen Ansprüchen an die Umgebung. Die Pflanze bevorzugt warme, gut von der Sonne erwärmte Standorte ohne Wind und Zugluft. Die geringste Anwesenheit von Schatten oder sogar Halbschatten führt zum Verlust der Dekorativität. Die Pflanze wird nicht blühen. Darüber hinaus kann der Anbau unter solchen Bedingungen zum Absterben der Blume führen.

Die Staude kann in sandigen und lehmigen Böden wachsen, aber ein nährstoffreiches Substrat mit neutraler oder schwach alkalischer Reaktion wird bevorzugt. Der Eremurus verträgt keine übermäßige Feuchtigkeit im Boden. Daher muss in der Vorbereitungsphase der Pflanzung unbedingt ein Drainagesystem angelegt werden. Als Drainage werden üblicherweise Schotter, Kies, Blähton, Ziegelbruch usw. verwendet.

Pflanzung im Freiland

Die Pflanzung erfolgt durch Setzlinge. Der optimale Zeitraum für die Pflanzung ist der frühe Herbst.

Die mit Drainagematerial ausgelegten Pflanzlöcher füllen Sie mit einer organisch angereicherten Erdmischung. Beachten Sie, dass zwischen den Löchern ein Abstand von 30–50 cm eingehalten wird. Das Pflanzen erfolgt am besten durch Umpflanzen (Umsetzen). Nach Abschluss des Vorgangs werden die Pflanzen gegossen und gemulcht.

Die erste Blüte des durch Setzlinge gepflanzten Eremurus können Sie erst 3–4 Jahre nach dem Einwurzeln erwarten.

Die richtige Pflege

Die Staude ist trockenheitsresistent und fürchtet überschüssige Feuchtigkeit im Boden. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige und reichliche Bewässerung nur während der Blütezeit und bei starker Trockenheit erforderlich. Für den Sauerstoffzugang zu den Wurzeln lockern Sie unbedingt die oberste Erdschicht. Vergessen Sie nicht, den Boden zu mulchen. Der Mulch hemmt das Unkrautwachstum und hält die für die Pflanze optimale Feuchtigkeit aufrecht.

Im Frühjahr düngen Sie den Eremurus mit Kompost oder Mist. Kurz vor der Blüte bringen Sie Ammoniumnitrat in den Boden ein. Während der Vegetationsperiode und vor der Überwinterung geben Sie Superphosphate hinzu.

Der Eremurus hat eine hohe Winterhärte. In Regionen mit kalten oder schneearmen Wintern decken Sie die Staude jedoch ab. Für die Isolierung verwenden Sie Agrofaser, Kiefernzweige, Torf.

Vermehrungsmethoden von Eremurus

Für die Vermehrung der krautigen Staude verwenden Sie sowohl die Samen- als auch die vegetative Methode.

Vermehrung durch Samen

Die Aussaat führen Sie Ende September oder Anfang Oktober durch. Auf den Boden flacher Behälter mit einer Höhe von 15–20 cm legen Sie Drainagematerial und füllen diese mit universeller Erde. Die in einem beliebigen Biostimulator eingeweichten Samen drücken Sie 1–2 cm tief ein. Die Aussaat besprühen Sie mit einer Sprühflasche, bedecken sie mit Glas oder Folie und stellen sie an einen dunklen Ort. Die optimale Lufttemperatur für die Samenkeimung beträgt nicht mehr als +15 °C.

Die Sämlinge gießen und lüften Sie von Zeit zu Zeit. Luftstau und trockener Boden können Ursachen für eine geringe Keimung sein. Die ersten jungen Triebe erscheinen etwa im März. Oft zieht sich die Keimung über 2–3 Jahre hin.

Die ins Freiland gepflanzten jungen Setzlinge

Vegetative Vermehrung

Da die Samenvermehrung viel Zeit und Mühe erfordert, bevorzugen viele Gärtner die vegetative Vermehrung der Kultur. Der einfachste Weg ist das Abtrennen und Bewurzeln der Wurzelkindel.

Sie können die Kultur im Frühjahr durch Kindel vermehren, sobald sich stabiles warmes Wetter eingestellt hat. Die vom Mutterstrauch getrennten Wurzelrosetten setzen Sie sofort in vorbereitete Pflanzlöcher. Bestäuben Sie die Schnittstellen idealerweise mit Holzkohle. Dieses Verfahren verhindert die Entwicklung von Pilz- und Bakterieninfektionen.

Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten

Die Schwachstelle der krautigen Staude ist die geringe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge. Die Kultur wird häufig von Pilzkrankheiten, Blattflecken und Rost befallen. Als Behandlung setzen Sie Fungizide wie „Fundazol“, „Skor“ oder „Oxychom“ ein.

Zur Bekämpfung von Blattläusen, die der Hauptschädling der Pflanze sind, werden die Insektizide 'Aktara', 'Karbofos' und 'Actellic' eingesetzt. Beachten Sie, dass die saftige und kräftige Wurzel der mehrjährigen Krautpflanze Wühlmäuse, Maulwürfe und andere Nagetiere anzieht. Um einen Befall durch Schädlinge zu verhindern, helfen Ultraschallvertreiber und Fallen, die entlang des Grundstücksrandes aufgestellt werden.

Schirjasch in der Landschaftsgestaltung

Blüten mit langen, üppigen und spitzenartigen rispenförmigen Blütenständen sind ein wahrer Glücksfall für den Landschaftsgestalter. Die aristokratische Blume wird für die Gestaltung und Anlage folgender Kompositionen verwendet:

  • Blumen- und Zierblumenbeeten;
  • Steingärten;
  • Steinbeeten;
  • Mixbordern;
  • Blumenbeeten und Rabatten.

Der schön blühende mehrjährige Strauch wird für die Landschaftsgestaltung verwendet.

Eremurus wird als Solitär und in Kombination mit anderen Kulturen gepflanzt. In der Nähe können Sie Schwertlilien, Narzissen, Tulpen, krautige Pfingstrosen und Rosen, Rittersporn, Astrantien, Penstemonen, Malven und Gräser pflanzen.

Schirjasch ist eine hervorragende Dekoration für jeden Garten oder jedes Wochenendgrundstück. Bei richtiger Pflege erfreut die Zierpflanze mit reicher und schöner Blüte.

Eremurus

Eremurus (Eremurus) ist eine schöne und außergewöhnliche mehrjährige Pflanze aus der Familie der Xanthorrhoeaceae. Als Heimat gelten Zentral- und Westasien. Es sind über 50 Arten dieser außergewöhnlichen krautigen und mehrjährigen Blume bekannt. Eremurus wird auch Schirjasch oder Schrysch genannt. Gärtner lieben es sehr, wenn Anspruchslosigkeit mit faszinierender Schönheit, Außergewöhnlichkeit und Originalität einhergeht – genau eine solche Blume ist der Eremurus.

Beschreibung der Eremurus-Blume

Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Eremurus wörtlich "Wüstenschwanz". Wenn man sich die Blume ansieht, wird sofort klar, warum sie diesen Namen trägt. Es gibt auch die Nebennamen Schirjasch und Schrysch; sie wurden der Blume gegeben, weil aus ihren Wurzeln Klebstoff gewonnen wird.

Das Wurzelsystem des Eremurus ähnelt in seiner Form einem Seestern, wobei vom Hauptwurzel dünne Wurzeln abgehen, sodass eine Form entsteht, die stark an einen Stern erinnert. Der Strauch hat keinen Hauptstamm. Blätter und Stängel wachsen direkt aus den Wurzeln und bilden eine Rosette. Die Blüte ist länglich und üppig und besteht aus über hundert kleinen, glockenähnlichen Blüten.

Eremurus aus Samen ziehen

Aussaat der Samen

Natürlich ist es nicht die beste Lösung, Eremurus-Samen direkt in die Erde zu säen. Aber manche Gärtner praktizieren auch diese Pflanzmethode. Die Samen werden im Frühjahr ausgesät, wenn der Schnee geschmolzen ist und der Boden sich erwärmt hat. Nachdem die Triebe erscheinen, müssen die Stauden in einem Abstand von mindestens 40 Zentimetern auseinandergesetzt werden.

Setzlinge des Eremurus

Die Aussaat der Samen für die Setzlinge sollte Ende September oder Anfang Oktober erfolgen. Das Keimen des Eremurus kann sehr lange dauern. Bei manchen Pflanzen zieht sich dieser Zeitraum über zwei bis sogar drei Jahre hin. In dieser Zeit ist regelmäßiges Gießen erforderlich. In den ersten 2-3 Jahren müssen die Setzlinge nicht ins Freiland gepflanzt werden; es genügt, den Behälter mit den Setzlingen in der warmen Jahreszeit an die frische Luft zu stellen und bei einsetzender Kälte die Pflanze mit Kompost, Torf, Sägespänen oder trockenen Blättern gut zu schützen. Nach drei Jahren können die Setzlinge ins Freiland gepflanzt werden.

Pflanzung des Eremurus im Freiland

Als beste Zeit für die Pflanzung des Eremurus im Freiland gilt Ende September bis Anfang Oktober. Die mehrjährige Pflanze sollte in einem sonnigen Teil des Gartens und keinesfalls in einer Senke gepflanzt werden. Am besten wählt man einen sonnigen Platz auf einer Erhebung; dies schützt die Pflanze vor Staunässe, die sie nicht verträgt und an der sie sogar eingehen kann.

Die Blütenstauden sollten in einem Abstand von etwa 30 Zentimetern zueinander gepflanzt werden. Es sind breite Löcher auszuheben und unbedingt eine Drainageschicht, z. B. aus gewöhnlichem Kies, anzulegen. Anschließend wird die Drainage mit Erde bedeckt und darauf die Eremurus-Setzlinge vorsichtig platziert. Verteilen Sie die Wurzeln gleichmäßig im Loch, füllen Sie es dann gut mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an. Nach der Pflanzung müssen die Setzlinge reichlich gegossen werden.

Pflege des Eremurus im Garten

Bewässerung

Der Eremurus benötigt keine komplizierte oder besondere Pflege. Vom zeitigen Frühjahr bis Ende Juli braucht die Pflanze reichliches und regelmäßiges Gießen. Nach der Blüte sollte die Bewässerung auf einmal pro Woche reduziert werden.

Boden

Nach jedem Gießen muss der Boden gelockert werden, jedoch so, dass die Wurzeln nicht verletzt werden. Bei Bedarf sind Unkräuter um die Stauden zu entfernen, damit sie dem Eremurus keine Feuchtigkeit und Nährstoffe entziehen.

Damit die Feuchtigkeit länger im Boden bleibt, sollte dieser mit Torf, Sägespänen oder Laub gemulcht werden.

Düngung und Düngemittel

Der Eremurus liebt nützliche Düngergaben. Im Herbst sollte die mehrjährige Pflanze mit Superphosphaten gedüngt werden. Im Frühjahr ist es besser, ausgewogene Düngerkomplexe zu bevorzugen, die speziell für blühende Gartenpflanzen entwickelt wurden. Was organische Düngemittel betrifft, so eignen sich für den Eremurus am besten Kompost und verrotteter Mist.

Schnitt

Die Pflege des «Wüstenschwanzes» ist gar nicht kompliziert. Aber es gibt eine Besonderheit. Nachdem die Blütezeit vorbei ist und die Blätter verwelken, müssen sie beschnitten werden, und die Wurzel der Pflanze muss mit besonderer Vorsicht ausgegraben werden, um sie nicht zu beschädigen, und gut getrocknet werden. Das Wurzelsystem muss für mindestens drei Wochen an einen warmen und trockenen Ort gebracht werden. Dies ermöglicht der Pflanze eine Ruhepause und schützt vor Fäulnis, da in der zweiten Sommerhälfte häufig starke Regenfälle fallen. Aufgrund ständiger Staunässe kann der Eremurus absterben oder sich mit einer gefährlichen Krankheit infizieren.

Siehe auch:
Houttuynia cordata 'Chameleon': Pflanzung und Pflege

Weniger frostharte Sorten müssen unbedingt geschützt werden. Dazu sollten die Pflanzen nach der Blütezeit mit Laub, Sägemehl oder einer dünnen Schicht Mist bedeckt werden.

Eremurus nach der Blüte

Um Samen zu sammeln, muss man einige Blütenstände opfern. Eremurus hat die Besonderheit, dass sich gute Samen ausschließlich im unteren Teil des Blütenstandes bilden, daher müssen einige davon oben leicht beschnitten werden. Die beste Zeit zum Sammeln der Samen ist Mitte August. Die Blütenstände müssen abgeschnitten und bis September/Oktober an einem trockenen Ort aufbewahrt werden, damit sie trocknen und die Samen nachreifen können. Im Herbst müssen die getrockneten Blüten dann mit den Händen gerieben werden, um die Schalen und überschüssigen Schmutz zu entfernen. Die Samen sind bereit für die Aussaat!

Nach Ende der Blütezeit sollte mit der Vorbereitung der Pflanze auf die Überwinterung begonnen werden. Eremurus verträgt Frost gut, aber es ist natürlich besser, kein Risiko einzugehen und die Wurzeln mit verrottetem Mist, Torf oder Laub zu schützen. Diese Schicht kann im Frühjahr entfernt werden, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr von Kälte sehr gering ist.

Vermehrung von Eremurus

Es gibt zwei Vermehrungsmethoden für diese Pflanze: vegetativ und durch Samen. Wie Eremurus durch Samen vermehrt wird, wurde bereits oben erwähnt, die zweite Methode sollte nun genauer betrachtet werden.

Im Frühling erscheinen manchmal kleine Tochterpflanzen neben der Mutterpflanze. Die gebildeten Tochterknospen können von der Hauptpflanze getrennt werden. Die Bruchstellen müssen unbedingt mit Asche behandelt werden, um keine Infektion in die Pflanzen einzuschleppen. Lassen Sie die Tochterpflanzen etwas antrocknen, dann können sie ins Freiland gepflanzt werden. Manchmal lassen sich die Tochterpflanzen sehr schwer von der Mutterrosette trennen; eine gewaltsame Trennung sollte vermieden werden, da dies zum Absterben führen kann. In einem solchen Fall sollte die Teilung am besten auf das nächste Frühjahr verschoben werden.

Wichtig! Der Eremurusbusch kann nur alle 5 oder sogar 6 Jahre geteilt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Wie alle Gartenpflanzen ist Eremurus anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Diese Pflanze wird nicht nur von Blattläusen und Thripsen befallen, sondern auch von Schnecken, Maulwürfen und Feldmäusen.

Mit Blattläusen und Thripsen ist es nicht schwer, fertigzuwerden; es reicht aus, die Sträucher gründlich mit einer speziellen Lösung zu behandeln. Bei Schnecken ist es jedoch viel schwieriger. Sie müssen die Schnecken von den Sträuchern einsammeln oder Köder aus dunklem Bier auslegen und sie dann vernichten, um einen erneuten Befall zu verhindern.

Maulwürfe und Mäuse schädigen die Wurzeln. Das Wurzelsystem kann faulen und die gesamte Pflanze stirbt ab. Es ist schwierig, mit solchen Nachbarn umzugehen. Sie müssen die Pflanze aufmerksamer beobachten; wenn der Verdacht besteht, dass die Wurzeln beschädigt sind, müssen Sie sie ausgraben, die faulen Stellen entfernen und mit Asche behandeln. Nachdem die Wurzeln getrocknet sind, müssen Sie sie wieder einpflanzen.

Was Krankheiten betrifft, so wird Eremurus sowohl von Pilz- als auch von Virusinfektionen befallen. Pilzkrankheiten wie Rost und Chlorose zeigen sich sofort auf den Blättern. Die Behandlung muss sofort beginnen, sobald die ersten Anzeichen auftreten. Wenn die Pflanze von einer Pilzkrankheit befallen ist, helfen Fungizide wie Topas, Fitosporin, Barrier und ähnliche Mittel.

Wenn die Pflanze jedoch an einer Viruserkrankung erkrankt, kann sie nicht mehr geheilt werden. Es bleibt nur ein Ausweg: Entfernen Sie den befallenen Strauch so schnell wie möglich und verbrennen Sie ihn, um eine Ansteckung anderer Bäume, Pflanzen und Blumen zu verhindern.

Arten und Sorten des Eremurus

Es gibt mehr als 50 Arten dieser Blume. Im Folgenden werden die beliebtesten davon beschrieben.

Eremurus Etschisona – diese Art gilt als frühblühend, da ihre Blüte bereits im April beginnt, aber leider nicht lange anhält. Die Blätter dieser Art sind am Rand rau und innen glatt. Die Blütenstände wachsen auf einem glatten Stiel. In einem Blütenstand befinden sich mindestens zweihundert kleine, glockenförmige Blüten. Die Hochblätter dieser Art sind weiß mit einer dunklen Ader, die Blütenhüllblätter sind rosa.

Eremurus Alberta – diese Sorte kommt am häufigsten in der Türkei vor. Die Strauchhöhe beträgt etwa 130 Zentimeter. Blätter und Stiel sind dunkelgrün und haben eine glatte Oberfläche mit einem leichten Schleimüberzug. Die Blütenblätter sind weiß mit einer braunen Ader. Die Blütenhüllblätter sind burgunderrot.

Eremurus Moschtschny – die Wurzeln dieser Sorte sind braun und dick. Blätter und Stiel sind dunkelgrün, in der Mitte glatt und an den Rändern rau. Die Blütenlänge erreicht manchmal mehr als 130 Zentimeter. Die Blüten sind burgunderrot mit einer dunklen Ader. Die Blütenhüllblätter sind leicht rosa oder ganz weiß.

Eremurus Olga – die am weitesten verbreitete Art unter den existierenden. Sie kommt an verschiedenen Orten und in großer Anzahl vor. Die Strauchhöhe erreicht manchmal eineinhalb Meter. Die Wurzeln dieser Sorte sind hellgrau und dick. Die Blätter sind länglich, an den Rändern rau und in der Mitte glatter, mit einem Schleimüberzug bedeckt. Ein sehr auffälliges Unterscheidungsmerkmal dieser Sorte sind die Blütenhüllblätter. Sie haben eine burgunderrote Farbe mit einer dunklen Ader und einem gelben Fleck an der Basis.

Es gibt noch viele weitere verschiedene Eremurus-Arten, aber sie sind weniger verbreitet und kommen selten vor.

Bei richtiger Pflege und Einhaltung der Anbauregeln wird der Eremurusstrauch buschig und kräftig wachsen, die Blütenstände werden viel größer sein und die Blütezeit wird sich deutlich verlängern.

Pflanzung und Pflege von Eremurus im Freiland

Eremurus benötigt nach einer korrekt durchgeführten Pflanzung nur minimale Pflege. Im Freiland werden verschiedene Arten dieser effektvollen Pflanze kultiviert, die durch die originelle Form ihrer Blütenstände besticht.

Aussehen

Eremurus (auch Schirjasch genannt) ist eine krautige Staude aus der Unterfamilie der Asphodeloideae. Die flachen Blätter können sowohl schmal als auch breit sein. Im Mai oder Juni wächst aus der grundständigen Rosette ein bis zu einem Meter langer Blütenstand, der aus glockenförmigen Blüten in Weiß, Creme, Braun, Rötlich, Gelb oder Rosa besteht. Sie öffnen sich allmählich, beginnend mit dem unteren Teil des Blütenstands. Jede einzelne kleine Blüte lebt nicht länger als einen Tag. Die Blütezeit variiert je nach Art – sie kann zwischen zehn Tagen und eineinhalb Monaten dauern. Nach der Blüte reift eine Kapselfrucht heran, die mit dreikantigen Samen des Eremurus mit einem durchsichtigen Flügel gefüllt ist.

Arten und Sorten

Die umfangreiche Gattung Eremurus umfasst etwa 70 Arten. Es gibt zahlreiche Sorten und Hybriden dieser Pflanze. Die Vertreter der Gattung haben eine ähnliche Form, können sich jedoch in Größe, Farbe der Blütenstände und Anforderungen an die Wachstumsbedingungen unterscheiden.

  • Schmalblättriger Schirjasch – bis zu 1,7 m hoch, mit orange-goldenen oder gelben Blütenständen. Eine der attraktivsten Arten; wird auch für Trockensträuße verwendet.
  • Der kräftige Eremurus bildet eine Rosette aus dunkelgrünen, bläulich bereiften Blättern mit einer Höhe von bis zu einem halben Meter. Er wird bis zu 2,5 Meter hoch. Die großen Blüten mit einem Durchmesser von 4 cm sind weiß oder blassrosa.
  • Himalaya-Eremurus – eine frühblühende Art; im Süden öffnen sich die Blüten im April.
  • Altai-Eremurus – wächst im Gegensatz zu den meisten Sorten gut auf Lehmböden.

Es wurden zahlreiche Hybridformen von Eremurus gezüchtet. Im Landschaftsdesign sind die Ruiter-Hybriden weit bekannt. Die beliebtesten Sorten: orange «Pinocchio», hellrosa «Cleopatra», schneeweiß «Obelisk» und «Romance» mit lachsfarbenen Blütenständen. Die Highdown-Hybriden sind nicht so beliebt; unter ihnen gibt es viele hochwüchsige Sorten. Bei den Shelford-Hybriden reicht die Blütenfarbe von Weiß bis Orange-Gelb.

Aus der Wurzel des Eremurus werden technischer Klebstoff und Pflaster hergestellt. Die gekochten Wurzeln werden gegessen; sie schmecken ähnlich wie Spargel. Bei einigen Arten der Pflanze sind die Blätter essbar. Alle Teile des Eremurus können natürliche Fäden gelb färben.

Vermehrungsmethoden

Neue Exemplare der Pflanze werden in der Regel vegetativ gewonnen, jedoch kann auch die Samenmethode angewendet werden.

  • Anzucht aus Samen.

Der Hauptnachteil dieser Vermehrungsmethode ist, dass junge Eremurus-Pflanzen erst im Alter von 4-7 Jahren blühen. Sie müssen die Pflanze über einen längeren Zeitraum sorgfältig pflegen, bevor sie Sie mit ihren eindrucksvollen Blütenständen erfreut. Schirjasch wird durch Setzlinge oder direkt ins Freiland ausgesät.

Nach der Blüte werden die Samen gesammelt. Das beste Saatgut befindet sich im unteren Teil der Blütentraube. Wenn der Blütenstand zur Vermehrung genutzt werden soll, ist es besser, sein oberes Drittel vor der Blüte zu entfernen. Die Samen sind dann kräftiger und von besserer Qualität. Sie werden in einem trockenen, gut belüfteten Raum vorgetrocknet. Im gleichen Herbst, im September oder Oktober, werden sie im Gewächshaus ausgesät. Verwenden Sie kleine Behälter mit einer Höhe von bis zu 12 cm und lockerer Erde. Die Pflanztiefe beträgt 1 bis 1,5 cm; die Sämlinge werden bei einer Temperatur von etwa +15 Grad angezogen. Einige Sorten keimen erst im zweiten Lebensjahr.

Junge Pflanzen werden häufiger gegossen als ausgewachsene Eremurus. In der kalten Jahreszeit werden die Pflanzungen sorgfältig mit einer dicken Schicht aus Fichtenzweigen oder trockenen Blättern von mindestens 20 cm Höhe abgedeckt. Die Setzlinge werden im Alter von zwei Jahren pikiert und mit einem Abstand von etwa 20 cm ausgepflanzt. An den endgültigen Standort werden die Setzlinge erst nach 3-4 Jahren umgesetzt.

Im zeitigen Frühjahr kann man direkt ins Freiland säen. Die Sämlinge werden nach dem Erscheinen mehrerer Blätter mit einem Abstand von etwa 50 cm ausgepflanzt. Sie müssen auch bei Einbruch des Herbstes unbedingt abgedeckt werden. Die Pflanzungen benötigen rechtzeitiges Gießen, Lockern, Schutz vor Unkraut, Krankheiten und Schädlingen.

  • Durch Teilung des Wurzelstocks.

Das Rhizom des Schirjasch ist ein Wurzelstock, der einem Seestern ähnelt. Es hat die Form einer Scheibe mit einem Durchmesser von etwa 13 cm, aus der in alle Richtungen fleischige, verdickte Wurzeln herausragen.

Bei der Vermehrung durch Teilung blühen die Pflanzen früher als bei der Samenmethode. Manchmal erscheinen von selbst kleine Tochterknospen in der Nähe der Mutterpflanze – neben der Hauptpflanze wachsen mehrere kleine Rosetten mit Wurzelstock und Wurzeln. Sie lassen sich leicht trennen, indem man leicht auf die jungen Triebe drückt. Die bei der Arbeit entstandene Wunde wird getrocknet und anschließend mit Holzkohle bestreut. Die neuen Pflanzen werden in die Erde gesetzt.

Im August wird das Rhizom ausgegraben. Es wird getrocknet und in kleine Stücke mit Wurzelstock und Wurzeln geteilt. Die so gewonnenen Eremurus-Exemplare werden in die Erde gesetzt. Vor dem Pflanzen kann man die Wurzelstöcke unten leicht einschneiden, damit auf jedem Teil einige Wurzeln erhalten bleiben. Die Einschnitte werden behandelt; der Schirjasch wird nicht geteilt, sondern ganz gepflanzt. Im folgenden Jahr hat jedes Teilstück seine eigenen Knospen und Wurzeln. Nun lässt sich die Pflanze leicht entlang der im Vorjahr gemachten Einschnitte teilen. Die jungen Eremurus werden an den endgültigen Standort umgesetzt.

Ausgewachsene Exemplare werden höchstens alle 5-6 Jahre geteilt.

Wie pflanzt man?

Pflanzen Sie gekaufte oder selbst vermehrte Blumen am besten im frühen Herbst, im September, ins Freiland. Der Abstand zwischen den Exemplaren großer Sorten beträgt etwa 50 cm mit einem Reihenabstand von etwa 70 cm. Kleinere Sorten werden mit einem Abstand von etwa 30 cm zwischen den einzelnen Pflanzen gesetzt. In breite Löcher mit einer Tiefe von etwa 30 cm geben Sie zuerst 5 cm Drainage. Dann setzen Sie die Pflanze vorsichtig ein und breiten ihre Wurzeln aus. Die Zwiebeln sollten nach dem Pflanzen etwa 7 cm unter der Erdoberfläche liegen. Die gesamte Pflanztiefe beträgt etwa 10–15 cm.

Zum Winterschutz wird das Beet mit Eremurus zunächst mit einer zehn Zentimeter dicken Schicht Torf oder Kompost und dann mit Reisig oder Laub bedeckt.

Es wird nicht empfohlen, die im Spätsommer ausgegrabenen Rhizome bis zum Frühjahr in Kellern oder anderen Lagerräumen aufzubewahren. Wenn sie nicht im Herbst in die Erde gepflanzt werden, treiben sie im zeitigen Frühjahr aus, und das vorsichtige Einpflanzen wird dann schwieriger.

Besonderheiten des Anbaus

Die Eremurus-Blume erfordert keine spezifischen Kultivierungsbedingungen. Diese anspruchslose Pflanze kann auch von einem Anfänger im Blumenanbau erfolgreich gezogen werden.

Eremurus bevorzugt sonnige und offene Standorte.

Fruchtbarer und lockerer Boden mit niedrigem Grundwasserspiegel und neutralem pH-Wert eignet sich am besten für den Anbau von Eremurus. Bei hohem Grundwasserstand pflanzt man auf erhöhten Beeten und führt eine Drainage aus Schotter oder Kies durch. Ist der Boden sauer, sollte man ihn kalken.

Bodenmischung: Auf drei Teile Rasenerde kommt je ein Teil Humus und grober Sand.

  • Temperaturregime.

Dieser Stammt aus den Trockengebieten Asiens und Europas und verträgt hohe Temperaturen gut. Während der Ruhezeit in der kalten Jahreszeit übersteht eine gesunde Pflanze Temperaturen bis zu -20 Grad. Für eine erfolgreiche Überwinterung muss die Blume zunächst mit einer Schicht Kompost (Torf) und dann mit trockenem Laub oder Reisig bedeckt werden. Die Gesamtdicke der Schutzschicht beträgt etwa 10 cm und hängt von der Pflanzenart und der Anbauregion ab.

Eremurus ist eine dürreresistente Blume. Eine Bewässerung des Bodens ist im Frühjahr und Sommer wichtig, wenn trockenes und heißes Wetter herrscht. Bei Regen und nach der Blüte ist keine zusätzliche Bewässerung erforderlich. Je nach Art und Wetterbedingungen beginnt bei Eremurus Mitte bis Ende des Sommers eine Sommerruhephase. In dieser Zeit wirkt sich übermäßige Bodenfeuchtigkeit negativ auf die Pflanze aus und kann zur Fäulnis des Wurzelsystems führen.

Hohe Luftfeuchtigkeit, die durch häufige Regenfälle im Spätsommer oder Frühherbst verursacht wird, kann zur Fäulnis der Eremurus-Wurzeln führen. In einer solchen Situation wird empfohlen, die Rhizome vorsichtig für etwa drei Wochen auszugraben. Sie werden getrocknet und wieder eingepflanzt. Wenn dies nicht möglich ist, kann man auf dem Beet mit Eremurus eine Regenabdeckung zum Schutz vor überschüssiger Feuchtigkeit anbringen.

  • Lockerung.

Das Jäten wird regelmäßig durchgeführt, besonders nach dem Gießen und Regen. Überschüssige Feuchtigkeit kann zur Fäulnis des Wurzelsystems führen. Das Lockern verbessert nicht nur den Luftzugang zu den Wurzeln, sondern hilft auch, überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Die Arbeiten werden vorsichtig ausgeführt, um die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen.

  • Zusätzliche Pflege.

Bei Regen sollten die großen Blütenstände an großen Pflanzen besser an einer Stütze angebunden werden. Sie füllen sich mit Wasser und können bei Windböen abbrechen. Am Eremurus wird bei Bedarf ein minimaler Sanitärschnitt durchgeführt.

Früh im Frühling wird zusätzliche Nahrung in Form von Mehrnährstoffdünger ausgebracht, etwa 50 g pro Quadratmeter. Im Herbst wird der Eremurus mit Superphosphat gedüngt, wobei etwa 35 g des Präparats pro Quadratmeter Pflanzfläche verwendet werden. Auf armen Böden wird vor der Blüte zusätzlich Ammoniumnitrat ausgebracht (etwa 20 g/m²). Flüssige organische Düngemittel werden selten verwendet. In zu nährstoffreichem Boden mit hohem organischem Anteil baut der Eremurus zwar gut vegetative Masse auf, blüht aber schlechter. Eine solche Düngung verringert die Winterhärte und die Immunität der Pflanze.

  • Schädlingsbekämpfung.

Schnecken lieben es, an den saftigen Stielen zu knabbern. Sie sollten am besten sofort mechanisch entfernt werden; durch Schädlinge beschädigte Pflanzen verlieren ihre Lebenskraft und ihr attraktives Aussehen. Bei einem Massenbefall von Weichtieren können Sie in der Nähe der Eremurus-Fallen aufstellen. Kleine Behälter mit dunklem Bier sind ein hervorragender Köder. Sammeln Sie regelmäßig die Schnecken ein, die sich an dem Getränk laben kommen. Gegen Thripse und Blattläuse helfen systemische Insektizide. Mäuse und Wühlmäuse beschädigen manchmal die Wurzeln der Pflanze. Zur Bekämpfung werden auf dem Gelände Köder mit Gift ausgelegt, aber wenn Sie Haustiere haben, ist das problematisch. In diesem Fall verwenden Sie Mausefallen und verschiedene Vertreiber.

Eremurus kann unter Chlorose, Pilz- oder Viruskrankheiten leiden. Braune oder schwarze Streifen auf den Blättern sind erste Anzeichen von Rost. Ein Besprühen mit einem Fungizid, z. B. 'Topaz' oder 'Fitosporin', hilft, das Problem zu bekämpfen.

Weiße und gelbe Blätter mit Chlorosesymptomen können ein Zeichen für ein Problem mit den Wurzeln sein – möglicherweise wurden sie durch Schädlinge oder übermäßige Feuchtigkeit geschädigt. Bei starker Beschädigung der Blattspreiten sollte die Pflanze ausgegraben und untersucht werden. Entfernen Sie faule Stellen, trocknen Sie die Wurzeln und behandeln Sie die Schnittstellen mit Asche. Danach wird die Blume wieder in die Erde gesetzt.

Durch Viren erscheinen auf dem Eremurus gelbe Flecken, die Blätter werden uneben, mit unterschiedlich großen Beulen. Die infizierten Exemplare werden verbrannt, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Parasiten sind oft Überträger von Virusinfektionen. Der beste Schutz gegen diese Krankheiten ist die rechtzeitige Bekämpfung von Schädlingen.

Die bunten Rispen des exotischen Eremurus sind eine hervorragende Ergänzung für jede Gartengestaltung. Sie können als Solitärpflanze oder in Gruppen gepflanzt werden. Gute Nachbarn sind Stauden mit ähnlichen Wachstumsbedingungen und unterschiedlichen Blütezeiten, zum Beispiel Schwertlilien, Mohn, Nelken, Kornblumen, Phlox oder Taglilien. In ihrer Gesellschaft verleiht der Eremurus dem Garten eine märchenhafte Note und Individualität.

2>Schirjasch (Eremurus) – Beschreibung, Pflanzen und Pflege

Schirjasch oder Eremurus (Eremurus) ist eine mehrjährige, honigtragende krautige Pflanze aus der Familie der Xanthorrhoeaceae, die von Gärtnern mit großer Leidenschaft kultiviert wird. Diese Blume, die an riesige Kerzen erinnert, kann jeden Gartenbereich schmücken. Indem er sich über andere Pflanzen erhebt, verleiht der Schirjasch dem Beet ein exotisches Aussehen.

Beschreibung der Blume Schirjasch

Die Heimat des Schirjasch ist Zentralasien. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet das Wort „Schirjasch“ „Kleber“. Dieser Name ist kein Zufall: Aus dem Rhizom der Pflanze, das in seiner Form einer Scheibe mit nach verschiedenen Seiten verzweigten, spindelförmigen Wurzeln ähnelt, wird Klebstoff hergestellt.

Argyranthemum – Arten, Sorten, Anbau und Pflege

Triteleia – Beschreibung, Arten, Pflanzung und Pflege

In freier Wildbahn kommt die Pflanze in Steppen, Gebirgsregionen sowie auf Sand- und Lehmebenen vor. Es ist eine ziemlich große Pflanze. Sie kann bis zu 2 Meter hoch werden. Der Stiel ist gerade, blattlos, an dessen Spitze sich ein Blütenstand in Form einer Kerze oder einer aufrechten Traube befindet, der aus kleinen glockenförmigen Blüten besteht, die spiralförmig angeordnet sind. Jede Blüte sitzt auf einem eigenen Blütenstiel. Die Länge des Blütenstandes beträgt etwa 1 Meter.

Der Schirjasch beginnt von oben nach unten zu blühen, das heißt, zuerst öffnen sich die unteren Reihen des Blütenstandes und steigen allmählich nach oben. Die Knospen öffnen sich innerhalb von 2 Wochen.

Der Schirjasch kommt in verschiedenen Farben vor: gelb, weiß, lila, hellorange, rot, braun. Nach der Blüte bildet sich eine Frucht – eine ovale, klappige Kapsel, in der die Samen reifen.

Wie kann man Schirjasch im Garten anbauen?

Der Anbau der Blume namens Schirjasch ist nicht schwierig, da diese Pflanze sehr anspruchslos ist. Damit ihre Blüte jedoch üppiger und leuchtender ausfällt, müssen dennoch einige Regeln beachtet werden.

  1. Der Standort, an dem der Schirjasch angebaut werden soll, muss unbedingt hell und sonnig sein, da diese Blume zu den lichtliebenden Pflanzen gehört.
  2. Man braucht keine Angst zu haben, dass die Pflanze durch eine Windböe bricht: Ihr Stiel ist ziemlich dick und kräftig.
  3. Die Pflanze sollte nach Bedarf gegossen werden. Achten Sie unbedingt darauf, dass keine Staunässe entsteht, da sonst die Wurzeln zu faulen beginnen, was zum Absterben dieser schönen Pflanze führt.
  4. Der Boden kann jeden Säuregehalt haben – der Schirjasch ist in dieser Hinsicht anspruchslos. Der am besten geeignete Boden ist eine Mischung aus Torf und Lehm. Die Hauptanforderung an den Boden ist eine gute Wasserdurchlässigkeit und Drainage.

Schirjasch – Pflanzung im Garten

Hauptvermehrungsmethoden des Schirjasch

Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung des Schirjasch: durch Rhizome, Samen, durch Rosetten (vegetative Methode).

  • Vermehrung durch Rhizome. Es ist sehr wichtig, dass sich auf dem oberen Teil der Scheibe Knospen befinden und die verzweigten Wurzeln intakt und unbeschädigt sind.
  • Vermehrung durch Samen. Die Samen werden im Herbst – September bis Oktober – für die Anzucht ausgesät. Die Samen werden 1–2 cm tief in die Erde eingebracht, mit Erde bedeckt, und der Behälter wird in einen Raum mit einer Lufttemperatur von höchstens 15 Grad gebracht. Die Samen müssen gegossen werden, damit die Erde nicht austrocknet. Die ersten Keimlinge erscheinen erst im März.

Achtung! Im ersten Jahr keimen nicht alle Samen, einige können erst im nächsten Jahr aufgehen.

  • Vegetative Vermehrung. Im März, wenn der Schnee bereits geschmolzen ist, wird die Pflanze sorgfältig untersucht. Zu diesem Zeitpunkt können sich an der Basis des Stängels junge Rosetten gebildet haben. Diese können sehr vorsichtig, um die Wurzel nicht zu beschädigen, abgetrennt und in die Erde eingepflanzt werden. Die Schnittstelle wird mit Holzasche bestreut.

Achtung! Es wird empfohlen, die vegetative Vermehrungsmethode nur einmal alle fünf Jahre anzuwenden.

Pflanzung von Schirjasch

* Die optimale Pflanzzeit ist September (unabhängig davon, ob die Pflanze aus Setzlingen gezogen oder im Geschäft gekauft wurde).

* Bereiten Sie ein Pflanzloch vor (entsprechend der Größe des Rhizoms) und führen Sie unbedingt eine Drainage durch, um Staunässe zu vermeiden. Als Drainage können Kieselsteine oder Schotter verwendet werden.

* Auf die Drainage sollte etwa 30 cm Erde geschichtet werden. Die Erdmischung kann selbst hergestellt werden: 1/3 Rasenerde und Teile von Kompost, gemischt mit Kieselsteinen oder grobkörnigem Flusssand.

* Das Rhizom wird sehr vorsichtig in das Loch gelegt, die Wurzeln werden horizontal ausgebreitet und mit Erde bedeckt.

* Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte zwischen 30 cm und 0,5 m betragen. Nach dem Pflanzen unbedingt gießen!

* Die Pflanze beginnt erst im 4. bis 5. Jahr ihrer Entwicklung zu blühen.

Pflege der Blume

Die Pflege der Pflanze ist minimal: rechtzeitiges Gießen, wobei zu Beginn der Blüte regelmäßig gegossen werden muss, danach nur nach Bedarf; häufiges Lockern und Unkrautjäten; Herbstfütterung mit Superphosphat (40 g pro Quadratmeter) und Frühjahrsfütterung mit Volldünger (60 g pro Quadratmeter). Schirjasch hat keine besondere Angst vor Frost, eine Ausnahme bilden nur wärmeliebende Sorten. In diesem Fall muss die Pflanze mit Reisig oder einer 10 cm dicken Schicht Torf oder Kompost abgedeckt werden.

Unannehmlichkeiten beim Anbau von Schirjasch können Nagetiere verursachen, die sich gerne an den saftigen und schmackhaften Rhizomen der Pflanze laben. Um dies zu verhindern, müssen Nagetierfallen und verschiedene Vertreibungsmittel aufgestellt werden.

Die oberirdischen Teile von Schirjasch können von Blattläusen und Thripsen befallen werden. Insektizide, die zur Bekämpfung dieser Schädlinge bestimmt sind, helfen, sie zu bekämpfen.

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