Scheinzypresse Bolivar Pflanzung und Pflege

Scheinzypresse — Besonders wertvoller 'Boulevard'.

'Boulevard' – eine der wenigen Zierkultursorten, deren Name von Gartengestaltern ohne Zusätze ausgesprochen wird. Einfach 'Boulevard', und für den Kundigen reicht das, genau wie 'Conica', 'Admiration' oder 'Brilliant' – bei der Grau-Fichte, der Berberitze Thunbergs und der Fetthenne (Sedum spectabile).

Diese Sorte der erbsenfruchtigen Scheinzypresse erschien in unserem Garten im Jahr 2001, als das Wort 'Scheinzypresse' selbst nur sehr wenigen bekannt war. Obwohl das 'Fenster nach Europa' damals bereits weit geöffnet war, war jener erste Setzling des 'Boulevard' weder ein 'Holländer' noch ein 'Pole'. Er wurde vielmehr in der Stadt Rodniki in der Oblast Iwanowo bei dem bekannten Dendrologen und Hobbygärtner A.A. Salejew erworben. In dessen Arboretum wuchs bereits damals ein ausgewachsener 'Boulevard' – ein Bäumchen von etwas über einem Meter Höhe, dessen exotisches Aussehen mich buchstäblich verblüffte.

Wer sich mit den Sorten der erbsenfruchtigen Scheinzypresse auskennt, wird im 'Boulevard' niemals diese Nadelbaumart erkennen. Die weichen, bläulich-silbernen Nadeln, die in nur für diese Sorte typischen Büscheln angeordnet sind, und die dichte, stumpfkonische Krone verleihen dem 'Boulevard' ein auffälliges, unverwechselbares Erscheinungsbild. Was ist er, dieser schöne Unbekannte – etwa ein Wacholder, eine Thuja oder etwas anderes? – Ein Rätsel!

Wer ist der Herausforderung Russlands gewachsen?

Die milden Winter zu Beginn des Jahrhunderts haben die russischen Gärtner mit ihrem relativen Wohlstand eingelullt. Wissenschaftler predigten wie auf Kommando über den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung. Angeblich: noch ein bisschen und Archangelsk wird zum Seebad, die Tundra wird von Wald überwuchert, und die mittlere Zone Russlands verwandelt sich in ein subtropisches Paradies. Die Natur schien diese Theorie tatsächlich zu bestätigen – die Winter waren durchweg frostfrei. Gleichzeitig wurden in Gartenzeitschriften und Zeitungen Wunder der Akklimatisierung als Norm dargestellt. Der eine baut Walnüsse in Wologda an, der andere überschüttet seine Verwandtschaft in Archangelsk mit Wassermelonen und Trauben, der dritte in Perm wagt sich an Pfirsiche. Wie soll man da nicht den Verstand verlieren? Ich gestehe, auch ich habe den Verstand verloren. Was in jener schönen Zeit nicht alles in unserem Garten war. Glyzinien, Walnuss, zahlreiche Trauben, Dutzende von Rosen- und Clematissorten, Besenginster, chinesische Miscanthus … alles unzählbar. Und wo sind sie jetzt!?

Hier gleich ein paar Worte zu meiner Rechtfertigung. Neue Pflanzen zu erwerben und zu testen, hören wir auch jetzt nicht auf. Wer sonst als wir – die Baumschulbetreiber – sollte sich damit befassen? Wenn man natürlich das Maß hält. Die Erfahrung, möchte ich anmerken, schützt vor offensichtlicher Unvernunft. Gleichzeitig glaube ich aufrichtig, dass nur so die Perlen auf dem Meeresgrund zu finden sind.

In jener Zeit – in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts – wurden auf dem Markt ‚Sadovod‘ in Moskau ernsthaft sogar subtropische Arten wie Tulpenbaum, Himalaya- und Atlaszeder, japanische Kirschbäume (Sakura) und Ahornbäume angeboten. Diese zu kaufen war offensichtliche Unvernunft – aber sie wurden gekauft.

Gleichzeitig überschwemmten die ‚Zellen‘ am Straßenrand Setzlinge der Lawson-Scheinzypresse – unglaublich effektvolle Nadelgehölze mit dichten spindelförmigen Kronen und bläulich-stahlblauen Nadeln. Diese Schönheiten stellten die Verkäufer morgens zu Hunderten auf den angrenzenden Asphalt, um die vorbeifahrenden Gärtner mit diesem Luxus zu verführen. Und am Abend, siehe da – der ‚Wald‘ war ziemlich gelichtet – so schnell wurden sie weggeschnappt.

Alle diese Setzlinge waren 2-3 Jahre alt, zum Glück sind die meisten Sorten der Lawson-Scheinzypresse von klein auf sehr attraktiv. Kleine Bäumchen, oder in der Fachsprache ‚Baby-Plants‘ – junge Setzlinge – sind widerstandsfähiger als ausgewachsene Bäume. Die meisten Gärtner wissen das nicht. Nach ein oder zwei Jahren standen bei all unseren Bekannten auf den Steingärten und in den Nadelgehölzgärten diese Miniatur-Zwillinge der Zypresse. Anfangs wuchsen und hielten sich die Scheinzypressen gut. Allerdings, sobald ihre Spitzen aus dem Schnee ragten, begannen sie nach und nach zu ‚verbrennen‘. Aber das war noch erträglich. So war es bis zum Winter 2009/2010, der, wie ich anmerken möchte, nach den Maßstäben der Mitte des letzten Jahrhunderts zwar kalt, aber nicht extrem war. Dieser setzte dann alle Kommata. Alles fand seinen Platz – die Gärten der vertrauensseligsten Gärtner büßten buchstäblich die Hälfte ein.

Unter den Scheinzypressen, die jenen ungemütlichen Winter erfolgreich überstanden haben (wie auch die Bücher vorwarnten), gab es fast keine Lawson-Scheinzypressen (obwohl einige von ihnen doch überlebten). Dagegen bestätigte die Erbsenfrüchtige Scheinzypresse ihren Ruf als die widerstandsfähigste. Es gab Schäden, aber geringfügige. Hauptsache, keine Sorte und keine Pflanze fielen aus. Auch die attraktivste der Erbsenfrüchtigen – ‚Boulevard‘ – kam zurecht.

Damit Sie es wissen.

Die Gattung Scheinzypresse ( Chamaecyparis) aus der Familie der Zypressengewächse umfasst sieben Arten von Nadelbäumen, von denen drei in den USA vorkommen, die anderen vier in Ostasien.

Die Erbsenfrüchtige Scheinzypresse ( Chamaecyparis pisifera) ist ein Nadelbaum, der in freier Wildbahn in den Bergen Japans wächst, einschließlich der nördlichsten japanischen Insel Hokkaido. Die natürliche Art hat eine tief angesetzte kegelförmige Krone und kurze, am Ende zugespitzte, schuppenförmige Nadeln. In der Heimat kann der Baum eine Höhe von 25–30 Metern erreichen, doch die durchschnittliche Höhe überschreitet 8–10 Meter nicht.

Die Erbsenfrüchtige Scheinzypresse gehört zu den fünf heiligen Nadelgehölzen, die von den Japanern besonders verehrt werden. In Japan wurden Hunderte von Sorten mit den unterschiedlichsten dekorativen Eigenschaften gezüchtet. Die meisten von ihnen werden nicht höher als 2–4 Meter. In Russland wurden bereits mindestens zwei Dutzend Sorten getestet, die für die Mittelzone vielversprechend sind. Einige von ihnen haben ihre absolute Zuverlässigkeit bewiesen.

Mehr Details.

‚Boulevard‘ ( ‚Boulevard‘) gehört nicht zu den zuverlässigsten Sorten, aber Ausfälle sind recht selten und auf grobe Pflegefehler zurückzuführen. Trotz gelegentlicher geringfügiger ‚Verbrennungen‘ der Nadeln sind die dekorativen Vorzüge des ‚Boulevard‘ so offensichtlich, dass Gärtner ihn trotz der Warnungen erwerben. Das ist gerechtfertigt, denn seine Mindestlebensdauer beträgt über zehn Jahre. Und wenn man ihn voll und ganz zufriedenstellt, kann er sogar bis zu zwei Jahrzehnte glücklich existieren. Da sich ‚Boulevard‘ gut durch Stecklinge vermehren lässt, können Gärtner in dieser Zeit einen ganzen Wald an Ersatzpflanzen heranziehen.

‚Boulevard‘ hat eine sehr dichte, stumpfkegelförmige Krone. Die maximale Höhe des Bäumchens beträgt 2 Meter, aber in der Realität erreicht es selten auch nur einen Meter. Die Sorte scheint wie für kleine Gärten geschaffen. Erstens hat sie genau die ‚Midi‘-Größe – weder zu groß noch zu klein, sondern die gefragteste. Zweitens hat sie ungewöhnlich angenehm anzusehende, silbrig-blaue, weiche Nadeln. Dank all dessen harmoniert ‚Boulevard‘ organisch mit den verschiedensten Sträuchern und Stauden.

Was der ‚Boulevard‘ nicht verträgt.

Ideal für die Erbsenfrüchtige Scheinzypresse ist ein feuchtes Meeresklima. Die meisten ihrer Sorten vertragen Trockenheit im Boden und in der Luft nur schlecht. Daher sind Regionen mit trockenem und heißem Klima wie Wolgograd, Astrachan, Saratow usw. nicht geeignet. Die Erbsenfrüchtige Scheinzypresse ist sonnenliebend, obwohl sie mit geringem Schatten zurechtkommt. Am besten gedeiht der Baum an offenen Standorten mit fruchtbarem, feuchtem Boden. Idealerweise erhält der 'Boulevard' im Sommer mindestens 400 mm Niederschlag. Normalerweise fällt halb so viel Niederschlag, aber dieser kann durch Bewässerung leicht ausgeglichen werden.

Standort. Die Kombination von Schatten und Trockenheit zehrt schnell an den Kräften der Pflanze und führt nicht selten zum Absterben. Der Strauch sollte nicht in unmittelbarer Nähe zu großen Bäumen gepflanzt werden, die weit reichende Flachwurzeln haben, wie z. B. in der Nähe von Birken. Schädlich ist auch hoher Grundwasserstand, besonders gefährlich ist Staunässe im Frühjahr. Ideale Standorte sind windgeschützte, sanfte Süd- und Westhänge. Bei der Pflanzung an einem Hang empfiehlt es sich, den Wurzelbereich der Pflanze zur Feuchtigkeitsspeicherung als trichterförmige Vertiefung zu gestalten.

Boden. Leichte, fruchtbare, feuchte und gleichzeitig gut durchlässige Beschaffenheit. Das Substrat sollte sauer sein mit einem pH-Wert von 4,5–5,5, was leicht durch die Verwendung von Torf erreicht wird. Bei der Pflanzung werden Gruben mit einer Tiefe und einem Durchmesser von etwa 50 cm ausgehoben und mit einer Mischung aus Rasenerde, Hochmoortorf und Sand im ungefähren Verhältnis 1:2:1 gefüllt.

Düngung, Bewässerung. Als Dünger ist es sinnvoll, regelmäßig Hochmoortorf zu verwenden. Es ist sinnvoll, ihn mehrmals pro Saison in kleinen Portionen oberflächlich aufzutragen. Torfmulch ist auch vorteilhaft, da er Feuchtigkeit speichert und so das für die Pflanze notwendige Mikroklima schafft. Der Torf wird nach und nach von der oberen Bodenschicht aufgenommen und fördert so die Aktivität der nützlichen Mikrofauna.

Es wurde festgestellt, dass der 'Boulevard' in regnerischen, aber ausreichend warmen Jahren viel intensiver wächst als gewöhnlich. Die Bewässerung sollte regelmäßig genug erfolgen, damit der Wurzelballen nie vollständig austrocknet. Besondere Aufmerksamkeit ist der Bewässerung bei Trockenheit zu widmen, wenn die Pflanze aufgrund von Feuchtigkeitsmangel gehemmt werden oder sogar im Wachstum stagnieren kann. Die Bewässerung erfolgt am besten durch Beregnung – mit Benetzung der Krone.

Schnitt. Der 'Boulevard' lässt sich gut formen und schneiden. Mit einer Schere können Silhouette und Größe grundlegend verändert werden, was seinen Einsatz in den unterschiedlichsten dekorativen Szenarien ermöglicht. Es ist beispielsweise recht einfach, ihm eine Kugelform zu geben. Gleichzeitig sollte man nicht zu grob in das Wachstum der Pflanze eingreifen; es reicht, einzelne herausragende Triebe leicht zu glätten, um den äußeren Konturen des Bäumchens eine sanfte Form zu verleihen.

Weiter in jedem Garten.

Ja, er kann manchmal in der Frühlingssonne verbrennen. Ja, seine Lebensdauer ist manchmal relativ kurz, obwohl man getrost mit 12-15 Jahren rechnen kann. Aber dennoch überwiegen die dekorativen Vorzüge des «Boulevard» alle Risiken. Dank der ungewöhnlichen, für das Auge angenehmen Textur und Färbung der Nadeln belebt der «Boulevard» die unterschiedlichsten dekorativen Kompositionen. Obwohl er kein absoluter Allrounder ist, harmoniert er mit den meisten Gartenblumen und Ziersträuchern. Besonders schöne Paare bildet er mit Stauden und Sträuchern, die dichte, geometrisch regelmäßige Kronen haben: Buchsbaum, Thujen, Fichte «Conica», Funkien (Hosta). Einen guten Hintergrund für den «Boulevard» bilden solche Bodendecker-Stauden wie das Pfennigkraut «Aurea», Günsel, Fetthennen, Moos-Steinbrech.

Steingärten. Nach näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass der «Boulevard» am stabilsten auf sanften Hängen wächst, was durch das Fehlen von Staunässe im Frühjahr erklärt wird. Jede Hangausrichtung ist geeignet, auch die Nordseite. Um Niederschlagswasser zurückzuhalten, sollte der Fuß des Strauches als trichterförmige Vertiefung gestaltet werden. Was die Steine betrifft, so passt dem «Boulevard» am besten die Nachbarschaft von abgerundeten Felsbrocken in bräunlich-roten Tönen.

In der repräsentativen Zone des Gartens kann man ein kleines flaches Steingartenbeet anlegen, dessen Teilnehmer nur Findlinge, Bodendecker-Stauden und der «Boulevard» sind. Dabei sollte der «Boulevard» am besten als Horst geformt werden, damit seine Silhouette mit den Findlingen korrespondiert. Für den Kontrast pflanzt man daneben am besten ein Nadelgehölz mit aufrechter Krone: Thuje «Smaragd», Wacholder «Hibernica», «Sky Rocket» usw.

Nadelgehölz-Gärtchen. Kleine Kompositionen mit überwiegender Beteiligung von Nadelgehölzen sind gut, weil sie nie an dekorativem Wert verlieren, pflegeleicht und langlebig sind. Das macht Szenen mit Nadelgehölzen als Blickpunkte in verschiedenen Teilen des Gartens unverzichtbar.

Als Partner des «Boulevard» in Nadelgehölz-Gruppen können bodendeckende Sorten des horizontalen Wacholders «Green Carpet» und «Wiltonii» dienen; Nadelgehölze mit kugelförmigen Kronen – Thujen «Globosa Nana» und «Danica», Hemlocktanne «Jeddeloh»; pyramidenförmige – Thuje «Smaragd» und Gemeine Fichte «Wills Zwerg»; säulenförmige Thujen und Wacholder; die kegelförmige Fichte «Conica».

Boulevard-Scheinzypresse pflanzen und pflegen

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Erbsenfrüchtige Scheinzypresse «Boulevard»

Chamaecyparis pisifera Boulevard

Synonyme: Zypresse 'Boulevard', Sawara cypress ‘Boulevard’, Boulevard.

Die Erbsenfrüchtige Scheinzypresse 'Boulevard' ist eine weit verbreitete Sorte der Erbsenfrüchtigen Scheinzypresse. Sie entstand durch eine Sprossmutation der Sorte Squarrosa. Ab 1934 wurde sie aus der Baumschule 'Boulvard' (Kempenaar, Kanada) verkauft. Sie wird über 15 Jahre alt.

Es handelt sich um einen Strauch oder kleinen Baum, der eine Höhe von 5 m und mehr und eine Breite von 1,2-2 m erreicht, mit einer kegelförmigen oder konischen symmetrischen Form. In jungen Jahren wächst er langsam, später mäßig. Der jährliche Zuwachs beträgt bis zu 10 cm. Mit 10 Jahren erreicht er eine Höhe von 2 m. Die Triebspitzen sind typisch aufrecht. Die Rinde ist rötlich-braun.

Die Nadeln sind ahlenförmig, dicht, weich, zugespitzt, 5-6 mm lang, nach innen gebogen. Im Sommer sind die Nadeln silbrig-blau, im Winter werden sie grau-blau.

Winterhärtezone: 4-8 (bis -21). In strengen Wintern kann es gelegentlich zu Frostschäden kommen.

Standort: Die Pflanze ist lichtliebend, verträgt aber leichten Halbschatten (für eine satte Nadelfarbe wird ein sonniger Standort empfohlen). Ideal sind sanfte West- und Südhänge, die vor starken Winden geschützt sind. Bevorzugt frische, feuchte, gut durchlässige, neutrale bis stark alkalische, nährstoffreiche Böden (pH 4,5 — 5,5). Trockenheit in Luft und Boden wird schlecht vertragen. Die optimale Niederschlagsmenge im Sommer beträgt 400 mm.

Pflanzung: Das Pflanzloch wird mindestens 50 cm tief und im Durchmesser gegraben. Erdmischung: Humus, Rasenerde, Torf, Sand im Verhältnis 3:2:1:2. Beim Pflanzen wird Mineraldünger — 5-6 kg Torfkompost zugegeben, mit der Erde vermischt.

Schnitt: verträgt leichten Rückschnitt gut.

Pflege: Im Frühling kann man mit Kemira (100-150 g) düngen, indem man es um den Stammbereich herum verteilt und danach die Pflanze reichlich gießt. Im April-Mai kann man Nitroammophoska (30-40 g) ausbringen. Es wird auch empfohlen, Hochmoortorf aufzubringen – mehrmals pro Saison die Oberfläche nachstreuen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung benötigt sie Schutz vor der Frühlingssonne.

Krankheiten und Schädlinge: wird praktisch nicht von Krankheiten und Schädlingen befallen.

Verwendung: Sieht gut in Einzelpflanzung und in Gruppen aus. Kombiniert hervorragend mit Sträuchern und Stauden, die eine dichte, geometrisch regelmäßige Form haben, wie Buchsbaum, Thuja, Konica-Fichte, Funkien. Sieht gut mit Teppichstauden aus: Fetthenne, Günsel, Polster-Steinbrech, Pfennig-Gillweiderich «Aurea». In Steingärten verträgt es sich gut mit gerundeten, bräunlich-roten Findlingen. Passt zu Wacholder «Hibernica» und «Sky Rocket», Thuja «Smaragd». Kann in Steingärten und Nadelgehölz-Kiesgärten verwendet werden. In Nadelgehölzgruppen sind gute Partner Nadelgehölze mit kugelförmiger Krone – Thuja «Danica» und «Globosa Nana», bodendeckende Wacholdersorten – «Wiltonii» und «Green Carpet», Tsuga «Jeddeloh», pyramidenförmige – Thuja «Smaragd» und Gemeine Fichte «Will Zwerg», konische Fichte «Konica», sowie säulenförmige Thujen und Wacholder.

Scheinzypresse 'Boulevard' – immergrüne Schönheit für Ihren Garten

Chamaecyparis pisifera 'Boulevard' stammt aus der Familie der Zypressengewächse. Diese Sorte ist in den GUS-Staaten weit verbreitet. Sie entstand aus Experimenten mit der Sorte 'Squarrosa'. Die Mutation war erfolgreich, und bereits 1934 konnte man 'Boulevard' erwerben, der auf dem Grundstück länger als 15 Jahre wächst. Die Scheinzypresse zieht nicht nur die Aufmerksamkeit von Landschaftsarchitekten auf sich, die sich mit der Begrünung von Parks befassen, sondern auch von Hobbygärtnern, die einfach Freude an der Pflanzenvermehrung und der Verschönerung ihres eigenen Gartens haben. Heutzutage ist die Verwendung von Nadelgehölzen in Kompositionen äußerst gefragt, daher lohnt es sich, diese Art von Nadelbäumen und kleinen Sträuchern kennenzulernen. Da die Pflanzung und die weitere Pflege keine Schwierigkeiten bereiten, kann die Pflanze für verschiedene Zwecke verwendet werden: als Hecke, als Solitärpflanze, im Steingarten.

Beschreibung der Scheinzypresse

Manche verwechseln die Scheinzypresse 'Boulevard' mit der Zypresse, aber diese ist nur ihr südlicher Verwandter. Die Scheinzypresse weist einige Unterschiede auf, wie: Zweige, die in einer Ebene angeordnet sind, und kleine Zapfen.

Diese Pflanze zeichnet sich durch ihre charakteristischen Nadeln aus, außerdem wächst sie besonders langsam, da ihr jährlicher Zuwachs 10 cm nicht überschreitet, aber ihre Höhe kann zwischen 5 Metern und mehr variieren und die Breite zwischen 1,2 und 2 Metern. Sie leben in einem begrenzten Verbreitungsgebiet, das eine kleine geografische Region umfasst, in diesem Fall die japanischen Inseln. Daraus folgt, dass Scheinzypressen in der Natur nirgendwo sonst vorkommen. 'Boulevard' bevorzugt gut durchfeuchteten Boden. Da dies recht einfach zu bewerkstelligen ist, eröffnet sich ein weites Gebiet, in dem die Nadelpflanze eingesetzt werden kann. Ihr Holz weist unter allen Scheinzypressen eine hohe Qualität auf, von denen es nicht wenige gibt. Es ist jedoch anzumerken, dass sie während ihrer gesamten Lebensdauer ihre dekorative Wirkung auf einem konstant hohen Niveau behält. Die Krone der Pflanze kann symmetrisch oder kegelförmig sein. Die pfriemförmigen Nadeln, die eine maximale Länge von 6 cm erreichen, sind an den Enden charakteristisch nach innen eingerollt. Die Farbe des Strauches ist blaugrau, im Winter wechselt sie jedoch oft zu einem Grauton, wobei sie nie an Kälte stirbt, denn ihre Frostbeständigkeit ist hoch. Als Beweis: Die Scheinzypresse ist in englischen Anpflanzungen verbreitet.

Tipps zum Anbau des Baumes

Obwohl er eine hohe Kältetoleranz aufweist, kann man ihn nicht zu den zuverlässigen Sorten zählen, dennoch kommt es selten zu Ausfällen, und diese sind meist direkt auf falsche Pflege und schwerwiegende Fehler der Gärtner zurückzuführen.

Die dekorative Wirkung des erbsenfruchtigen Boulevards ist offensichtlich, daher stellt selbst ein periodischer und ganz geringfügiger Nadelverlust kein Hindernis für den Erwerb eines so unglaublich schönen Baumes dar. Und für den langen Aufenthalt auf Ihrem Grundstück, der, wie oben erwähnt, mehr als 15 Jahre betragen kann, entwickelt der Boulevard eine gute Fähigkeit zur Stecklingsvermehrung, was den Anbau einer großen Anzahl von Setzlingen ermöglicht.

Da die Scheinzypresse feuchten Boden liebt, verträgt sie Trockenheit sowohl im Boden als auch in der Atmosphäre gut. Dennoch sollten Sie dies nicht vernachlässigen und für eine gute Bewässerung sorgen, besonders bei brennender Sonne. Der Boulevard liebt die Sonne und verträgt direkte Sonneneinstrahlung gut, kann sich aber auch mit Schatten auf dem Grundstück abfinden, jedoch müssen Sie in diesem Fall den Bodenzustand sehr sorgfältig überwachen, da Schatten in Kombination mit Trockenheit zum Absterben der Pflanze führt. Um dies zu vermeiden, müssen Sie alle Pflegehinweise korrekt und genau befolgen.

Pflanzung der erbsenfruchtigen Scheinzypresse

Obwohl diese Sorte absolut nicht anspruchsvoll ist, ist es dennoch besser, einen Pflanzstandort zu wählen, der sich im Freien befindet und der Boden nährstoffreich ist. Sie sollten bedenken, dass die Nähe zu Grundwasser großen Schaden verursacht, ebenso wie Staunässe, insbesondere im Frühjahr. Auch die Nähe zu großen und hohen Bäumen mit oberflächlichen, weitreichenden Wurzeln ist für die Scheinzypresse schädlich.

Wenn Sie bei der Standortwahl wählerisch sind, sollten Sie wissen, dass ein sanfter Hang an der Süd- oder Westseite, ein vor starken Winden und Unwettern geschützter Standort, ideal für den Baum ist. Wenn Sie die Scheinzypresse jedoch an einem Hang pflanzen, wird es nicht einfach sein, die Feuchtigkeit zu halten; in diesem Fall muss die Baumscheibe nicht wie üblich kreisförmig, sondern als trichterförmige Vertiefung gestaltet werden.

Es wird empfohlen, das Nadelgehölz in einen Boden von leichter Beschaffenheit zu pflanzen, der ausreichend feucht und fruchtbar ist, aber vergessen Sie nicht, dass der Boden gut durchlässig sein muss.

Ein Überschreiten des pH-Werts über 5,5 ist nicht zulässig. Sollte der pH-Wert zu niedrig sein, genügt es, Torf in den Boden einzubringen. Während der Umpflanzung müssen Sie eine Grube mit gleichem Durchmesser und gleicher Tiefe (50 cm) ausheben und sie mit einer Mischung aus Torf, Erde und Sand füllen.

Pflanzzeitpunkt und -bedingungen

Beim Anbau einer Pflanze müssen Sie die Besonderheiten kennen, mit denen Sie konfrontiert werden. Wenn Sie sich für den Boulevard entscheiden, sollten Sie sich vorab mit den Pflanz- und Pflegebedingungen vertraut machen, da die Möglichkeit besteht, dass Sie nicht die notwendigen Bedingungen für sein erfolgreiches Wachstum schaffen können. Die optimale Zeit für die Pflanzung des Baumes ist das zeitige Frühjahr. In diesem Zeitraum wachsen die Pflanzen noch nicht aktiv, aber der Boden hat sich ausreichend erwärmt, damit die Pflanze anwurzelt.

  1. Das Pflanzloch wird im Herbst vorbereitet. Die ideale Größe des Lochs beträgt 90 cm Tiefe und 60 cm Breite.
  2. Denken Sie an eine Drainageschicht von etwa 20 cm, aber nicht weniger. Diese muss am Boden des Lochs platziert werden. Als Drainage können grober Kies, Blähton oder Ziegelbruch dienen.
  3. Anschließend wird das vorbereitete Substrat eingefüllt, und das Loch wird so über den Winter belassen. Bis zum Frühjahr setzt sich der Boden und erwärmt sich um ein Vielfaches schneller.
  4. Beim Pflanzen dieser Zypressenart sollte der Wurzelhals 15–20 cm über dem Boden liegen.
  5. Da sich der Boden zwangsläufig setzt, muss etwas Erde nachgefüllt werden.
  6. Für Stabilität und ein leichtes Wachstum muss der Setzling vorübergehend an eine starke Stütze gebunden und der Wurzelbereich mit Torf oder Hackschnitzeln gemulcht werden.
Siehe auch:
Pflanzung von Obstbäumen im Frühling

Wenn Sie mehrere Exemplare dieser Art pflanzen, vergessen Sie nicht, den Abstand zwischen den Setzlingen zu berücksichtigen. Dieser sollte mindestens einen Meter betragen, kann aber auch größer sein. Auf keinen Fall sollte er kleiner sein, da sich das Wurzelsystem sonst nicht ausbreiten kann, was schädliche Folgen hätte.

Pflege des Nadelbaums

In den ersten Jahren nach der Pflanzung benötigen die Setzlinge Ihre besondere Aufmerksamkeit. In dieser Zeit muss ein Schutz vor der Frühlingssonne gewährleistet werden.

Bei der Pflege ist es sinnvoll, Hochmoortorf als Dünger auszubringen, jedoch in regelmäßigen Abständen. Es empfiehlt sich, ihn mehrmals pro Saison in kleinen Mengen auf die Oberfläche aufzutragen. Die Torfschicht ist auch nützlich, da sie Feuchtigkeit speichert, was sich günstig auf das für die Pflanze notwendige Mikroklima auswirkt. Mit der Zeit wird der Torf von der oberen Bodenschicht aufgenommen, was die Aktivität der nützlichen Mikrofauna fördert.

Regenreiche und warme Jahre wirken sich günstig auf das Wachstum des 'Boulevard' aus; er beginnt stärker an Höhe und Fülle zuzunehmen. Der Strauch sollte gegossen werden, wenn der Wurzelballen die gesamte Feuchtigkeit nahezu aufgenommen hat, sodass er nicht vollständig austrocknen darf.
In Trockenperioden leidet die Zypresse unter Feuchtigkeitsmangel; es kommt häufig vor, dass das Pflanzenwachstum zum Stillstand kommt. In dieser Zeit sollte besonders auf die Bewässerung geachtet werden; empfohlen wird eine Beregnung zusammen mit dem Besprühen der Krone.

Pro Baum sollten durchschnittlich etwa 10 Liter Wasser pro Woche gegeben werden. Bei einer solchen Wassermenge zeigt sich die Pflanze dankbar mit ihren filigranen Zweigen.

Schnitt des 'Boulevard'

Ein wichtiger Bestandteil der Pflege ist der Rückschnitt und die Formgebung der Zypresse jeder Sorte. Bei der ersten Durchführung dieses Vorgangs sollte der Zeitpunkt beachtet werden, nämlich das zeitige Frühjahr. Der Rückschnitt erfolgt wie folgt: Alle erfrorenen Spitzen an den Zweigen sowie vertrocknete und beschädigte Triebe werden entfernt. Ein solcher Schnitt gilt als Pflegeschnitt.

Neben dieser gibt es den Formschnitt. Da sich die Sorte Boulevard leicht beschneiden lässt, können Sie ihre Größe und Silhouette mit einer Schere formen und grundlegend verändern. So ist es recht einfach, der Scheinzypresse eine Kugelform zu geben. Es wird jedoch nicht empfohlen, zu übertreiben – man sollte nicht zu stark in das Wachstum des Nadelbaums eingreifen. Es reicht aus, nur einige hervorstehende Triebe zu glätten, um die äußere Kontur des Bäumchens weicher zu gestalten.

Der Pflegeschnitt erwachsener Pflanzen erfolgt im Herbst, dabei wird ein Drittel des jährlichen Zuwachses der Gesamtlänge abgeschnitten. Machen Sie sich keine Sorgen oder bedauern Sie die abgeschnittenen Zweige, denn dadurch wird die Krone nur dichter. Formen Sie die Bäumchen frühestens ein Jahr nach der Pflanzung oder Umpflanzung.

Häufig vorkommende Schädlinge und Krankheiten der Scheinzypresse

Alle Sorten der Scheinzypresse sind widerstandsfähig gegen Angriffe verschiedener Schädlinge und werden selten von Krankheiten befallen; Boulevard bildet hier keine Ausnahme. Dennoch kommt es nicht selten vor, dass der Baum aufgrund falscher Pflege, ungünstiger Witterungsbedingungen oder anderer Faktoren doch von Spinnmilben oder Schildläusen befallen wird. Durch falsches Gießen kann sich eine Krankheit wie Wurzelfäule entwickeln.
Wie zeigt sich der Befall durch Spinnmilben an den Nadeln? Dies äußert sich durch Gelbfärbung der Nadeln sowie deren Abfall, da das Insekt alle Säfte aus dem Baum saugt. Zur Vorbeugung ist es notwendig, die Pflanze mehrmals mit Insektiziden wie beispielsweise „Apollo“, „Nissorana“ u.a. zu behandeln.

Schildläuse ernähren sich ebenfalls vom Pflanzensaft, aber gegen sie gilt „Nuprid“ als das beste Mittel. Viel trauriger ist der Fall bei einem sehr großflächigen Befall, wenn der Prozess bereits ein zu hohes Tempo angenommen hat und nicht mehr behandelbar ist. In einem solchen Fall bleibt nichts anderes übrig, als den Baum zu fällen; nach dem Fällen muss er verbrannt werden, um zu verhindern, dass die schädlichen Insekten auf andere Exemplare übergehen und sich dort vermehren.

Wenn es zu einem Wasserstau an den Wurzeln kommt, ist eine Erkrankung durch Wurzelfäule nahezu unvermeidlich. Deshalb ist es besser, schon bei der Pflanzung durch eine Drainageschicht vorzusorgen. Wenn Sie Anzeichen dieser Krankheit bemerken, graben Sie die Pflanze umgehend aus und schneiden Sie die Wurzeln zurück, wobei Sie nur gesundes Gewebe stehen lassen. Danach behandeln Sie die Pflanze mit einem Fungizid, wählen Sie einen neuen Standort und setzen Sie die Boulevard unter Beachtung aller Pflanzregeln dorthin.

Gärtner und professionelle Gestalter schätzen gerade diese Sorte der Scheinzypresse, denn unter allen hat sie einen hohen Zierwert und eine recht gute Frostbeständigkeit. Diese beiden Haupteigenschaften ermöglichen es, große Flächen für Jahrzehnte mit Nadelholz zu gestalten. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, die notwendige Feuchtigkeit bereitzustellen, aber ohne diese würde keine Pflanze gedeihen! Viel Erfolg bei der Begrünung!

Scheinzypresse: Arten und Sorten mit Fotos, Pflege und Pflanzung

Scheinzypresse (lateinisch: Chamaecyparis) – eine Pflanzengattung immergrüner Nadelbäume, die äußerlich an Lebensbaum erinnert. Obwohl die Scheinzypresse aus Ostasien und Nordamerika stammt, vertragen einige ihrer Arten das Klima der gemäßigten Breiten recht gut, und einzelne speziell gezüchtete Varietäten haben sich als Zimmerpflanzen verbreitet.

Arten und Sorten, Foto

Alle Pflanzenarten haben charakteristische Merkmale:

  • eine kegelförmige oder ausladende Krone;
  • verzweigte Triebe, die bei jungen Pflanzen mit Nadeln oder bei älteren mit dreieckigen Schuppen bedeckt sind;
  • Die Farbe der Schuppen reicht von verschiedenen Grüntönen, von hellgrün bis bläulich oder mit einem gelblichen Schimmer;
  • kugelförmige Zapfen mit einer höckrigen Oberfläche und einem Durchmesser von bis zu 1,5 cm;
  • Die Pflanzen sind einhäusig – an einem Exemplar befinden sich sowohl weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane.

Je nach Art und Sorte können die Bäumchen in Größe, Nadelfarbe und Kronenform variieren, doch alle werden wegen ihres charakteristischen Dufts geschätzt, der auf die abgegebenen ätherischen Öle zurückzuführen ist. Zypressenöl hat mehrere nützliche Eigenschaften, von denen die wichtigste die Unterdrückung der pathogenen Mikroflora ist. Dadurch wird die Luft im Raum oder in der Umgebung der Pflanze außergewöhnlich heilsam.

Es gibt über 200 dekorative Sorten, die auf der Grundlage verschiedener Varietäten gezüchtet wurden. Nur einige wenige sind die beliebtesten.

Erbsenfrüchtige Scheinzypresse

In der Natur kann das Bäumchen in seiner Heimat Japan eine Höhe von 20–40 m erreichen, hochwüchsige Sorten sogar bis zu 70 m. Für dekorative Zwecke werden niedrigwüchsige Varietäten verwendet, die in rauen Klimazonen nicht erfrieren und bei Bedarf leicht abgedeckt werden können. Zu den bekanntesten Sorten der Erbsenfrüchtigen Scheinzypresse gehören:

  • „Boulevard“ – Höhe 1,5–2 m, Kronenbreite 1 m. Die Nadelfarbe ist bläulich-silbrig, zeichnet sich durch Winterhärte und Anspruchslosigkeit an das Licht aus;
  • „Plumosa“ – Höhe 8–10 m, Kronenbreite bis 3–5 m. Die Nadelfarbe ändert sich je nach Jahreszeit (im Winter braun oder goldgelb), anspruchslos an Luftreinheit und Sonnenlicht;
  • „Filifera Nana“ – eine Zwergpflanze mit dunkelgrünen Nadeln, die im ausgewachsenen Zustand nicht mehr als 1 m Höhe und Breite erreicht. Resistent gegen Frost, Schädlingsbefall und Luftverschmutzung.

Thujaartige Scheinzypresse

Der Baum hat eine kegelförmige Krone und erreicht in der Natur eine Höhe von 25 m. Er gedeiht gut auf feuchten, lockeren (sandigen oder torfigen) Böden, schlecht auf trockenen und lehmigen. Die dicht stehenden Nadeln sind hellgrün oder dunkelbläulich gefärbt. Am häufigsten verbreitet sind die folgenden Sorten:

  • „Andalensis“ – eine Zwergpflanze mit einer Höhe von bis zu 2,5 m, kurzen dichten Zweigen und bläulich-grünen Nadeln mit einem ausgeprägten Duft;
  • «Aurea» – Der Baum wird bis zu 25 m hoch, ändert seine Farbe je nach Jahreszeit (im Sommer goldgelb, im Winter bronzebraun), winterhart;
  • «Konika» – langsam wachsende, kielartige Zwergform (jährlicher Zuwachs 2-3 cm). Die Nadelfarbe ist im Sommer bläulich-grün, im Winter mit einem bräunlichen Schimmer.

Lawson-Scheinzypresse

Die Pflanze hat eine kegelförmige Gestalt mit einer breiten Palette von Nadelfarben je nach Sorte:

  • «Ellwoodii» – Das Bäumchen wird bis zu 3 m hoch, hat ausladende, an den Enden leicht herabhängende Zweige mit blaugrünen Nadeln;
  • «Ivonne» – Die Pflanze kann eine Höhe von 2,5 m erreichen, die Zweige stehen fast senkrecht in einer kegelförmigen Krone, die Nadelfarbe reicht von hellgrün bis goldgelb;
  • «Columnaris» – Wird bis zu 5-10 m hoch, die Zweige bedecken den Stamm fast bis zum Boden, die Nadeln haben eine graublaue Farbe.

Die Lawson-Scheinzypresse ist eine der beliebtesten Arten zur Verschönerung von Gärten russischer Hobby- und Profi-Gärtner.

Arten von Scheinzypressen für den Innenanbau

Die Haus-Scheinzypresse wird nicht höher als 20-40 cm, in allem anderen ist sie eine Miniaturkopie der bekannten Sorten, nämlich der erbsenfruchtigen, der lebensbaumartigen und der Lawson-Scheinzypresse. Bekannte Arten für den Innenanbau sind auch die folgenden:

  • Stumpfe Scheinzypresse;
  • Trauer-Scheinzypresse;
  • Nootka-Scheinzypresse;
  • Formosa-Scheinzypresse.

Die unten aufgeführten Fotos mit Namen geben einen Eindruck vom Aussehen der Pflanzen.

Pflanzung

Die besten Chancen auf eine erfolgreiche Anpassung der Pflanzen an die klimatischen Bedingungen haben Setzlinge, die in örtlichen Baumschulen gekauft wurden. Der Kauf in einer Fachgärtnerei verkürzt die Zeit, die die Wurzeln außerhalb der Erde verbringen, und schützt vor unseriösen Verkäufern.

Die beste Zeit zum Auspflanzen ist April. Das genaue Datum hängt vom Standort und dem jeweiligen Jahr ab, aber der wichtigste Richtwert sollte die gut von der Frühlingssonne erwärmte Erde sein. Die Pflanzlöcher sollten bereits im Herbst vorbereitet werden, damit sich der Boden setzen kann. Fachleute empfehlen:

  • Legen Sie die Pflanzlöcher im Freiland mit einer Tiefe von bis zu 1 m und einer Breite von bis zu 60 cm an. Um eine Drainageschicht am Boden der Löcher zu bilden (nicht dicker als 20 cm), legen Sie eine Schicht aus grobem Kies und Ziegelbruch und füllen Sie den freien Raum mit Sand;
  • Füllen Sie das Loch bis zur Hälfte seiner Höhe mit einer speziell vorbereiteten Erdmischung, die aus Rasenerde, etwas Sand, Kompost und Torf besteht. In den Wintermonaten verrottet und setzt sich diese Schicht und erwärmt sich im Frühjahr schneller.

Das Gleichgewicht von Licht und Schatten ist beim Auspflanzen von Scheinzypressen-Setzlingen von großer Bedeutung. Wenn die Setzlinge blaue oder dunkelgrüne Nadeln haben, ist Halbschatten die beste Bedingung für sie. Andernfalls verbrennen die direkten Sonnenstrahlen die Nadeln. Bei gelblich-grüner Nadelfarbe fühlen sich die Setzlinge auch an sonnigeren Standorten wohl.

Daher sollten Sie bei der Wahl des Standorts für Zypressensetzlinge Bereiche wählen, die im Halbschatten liegen. Senken sind nicht geeignet, da sich dort kalte Luft sammelt und die ersten Fröste auftreten, die für die Zypresse schädlich sind.

Kurz vor dem Einpflanzen der Setzlinge müssen die Pflanzlöcher vorbereitet werden. Der eigentliche Pflanzvorgang besteht aus mehreren Schritten:

  • Gründliches Wässern. Es wird empfohlen, auch die Erdballen an den Wurzeln der Setzlinge gut zu durchfeuchten. Es gibt spezielle Mittel für diesen Vorgang, die die Chancen erhöhen und die Bewurzelung der Setzlinge beschleunigen. Die Verpackung, mit der die Wurzeln umwickelt sind, darf nicht an den Setzlingen belassen werden.
  • Nachdem Sie die Pflanzlöcher und Setzlinge vorbereitet haben, setzen Sie die Setzlinge in die Löcher und stellen Sie vorher Stützpfähle daneben, die später entfernt werden können. Wenn Sie die Pfähle erst nach dem Einpflanzen setzen, besteht die Gefahr, die Wurzeln der Setzlinge zu beschädigen, was großen Schaden verursacht.
  • Nachdem die Setzlinge und Stützpfähle in die Löcher gesetzt wurden, werden diese mit der vorbereiteten Erdmischung aufgefüllt (die Zusammensetzung des Bodens ist identisch mit der, mit der das Loch im Herbst gefüllt wurde, der Unterschied besteht lediglich in einer kleinen Menge Nitroammophos – nicht mehr als 300 g).
  • Die Wurzelhälse der Setzlinge sollten sich 15 cm über dem Bodenniveau befinden – die lockere Erde wird sich später setzen. Nach dem Absetzen sollte Erde hinzugefügt werden, damit die Wurzelhälse mit der Bodenoberfläche abschließen.
  • Der letzte Schritt ist das Aufbringen einer Mulchschicht auf die Erdmischung und das Anbinden der Setzlinge an die Stützpfähle.

Die Pflege der Pflanze umfasst:

  • Bewässerung. Die Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen: Jede Pflanze sollte einmal pro Woche gegossen werden, für eine ausgewachsene Pflanze ist ein Eimer Wasser die Norm. Ausnahme sind Trockenperioden im Jahr, in denen die Häufigkeit des Gießens erhöht werden muss. Ausgewachsene Pflanzen müssen nur am Wurzelstock gegossen werden, Setzlinge müssen täglich besprüht werden. Wird nicht gemulcht, muss nach dem Antrocknen der Erde nach jedem Gießen die obere Bodenschicht gelockert werden (15 cm sind ausreichend).
  • Düngung. Für die Düngung werden synthetische oder natürliche Mehrnährstoffdünger verwendet. Die Konzentration sollte für junge Pflanzen halb so stark sein wie für ausgewachsene. Die Häufigkeit beträgt einmal alle 14 Tage. Ab Mitte des Sommers wird die Düngung eingestellt, damit die Pflanzen sich ausruhen und auf die Kälte vorbereiten können.
  • Schnitt. Im zeitigen Frühjahr müssen abgestorbene Triebspitzen, vertrocknete sowie alte Äste abgeschnitten werden. Dies ist ein Pflegeschnitt, aber darüber hinaus wird bei der Zypresse immer auch ein Formschnitt durchgeführt, damit die Krone der Pflanze ihre Form behält.
  • Prävention von Krankheiten. Scheinzypressen haben eine hohe Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge. Unter ungünstigen Bedingungen können sie jedoch von Spinnmilben, Schildläusen befallen werden, und bei falscher Bewässerung und Wasserstau im Boden tritt Wurzelfäule auf. Um Schadinsekten loszuwerden, werden die Bäume mit speziellen chemischen Mitteln behandelt, und zur Vorbeugung von Wurzelfäule wird eine rechtzeitige Drainage und die Einhaltung des Bewässerungsplans eingesetzt.

Umpflanzung und Vermehrung

Die Bedingungen und der Zeitpunkt der Umpflanzung sind identisch mit denen der Erstbepflanzung. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man beim Ausgraben der Scheinzypresse an ihr horizontales Wurzelsystem denken muss.

Die beste und zuverlässigste Methode zur Vermehrung der Scheinzypresse ist die Stecklingsvermehrung: Vorbereitete Stecklinge werden in Substrat gepflanzt und man wartet auf ihre Bewurzelung. Manchmal werden für die Vermehrung Samen oder Ableger verwendet.

Um anschauliche Informationen zur Pflanzung und Pflege zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, thematische Videos anzusehen:

2>Zypresse: Vermehrungsmethoden, Pflanzung und Pflege

Zypressen sind Bewohner südlicher Regionen und vertragen starke Fröste nicht. Trotzdem habe ich vor ein paar Jahren eine TV-Sendung gesehen, in der eine Geschichte über einen Moskauer gezeigt wurde, der es geschafft hat, Zypressen unter den Fenstern seiner Wohnung zu züchten. Außerdem wurden sie bis zu 2 m groß und überstanden drei Moskauer Winter. Und dieses Phänomen erklärt sich einfach. Der Moskauer pflanzte die Zypressensetzlinge direkt über der Fernwärmeleitung eines mehrstöckigen Hauses, wo der Boden im Winter gut erwärmt wurde. Allerdings endete dieses Experiment traurig. Die Zypressenbäume wurden gnadenlos gefällt, als die Fernwärmeleitung repariert werden musste.


Schlanke Zypressenreihe

Doch die Initiative des Moskauer Enthusiasten blieb nicht unbeachtet. Vor einigen Jahren wurden in einem Forstbetrieb im Moskauer Umland 128 Zypressensetzlinge gepflanzt. Das Experiment läuft weiter, und vielleicht werden wir bald den schlanken Südländer in den Gärten der zentralen Region Russlands sehen))

Besonderheiten der Zypresse

Die Zypresse ist ein immergrüner Baum (seltener ein Strauch) mit einer pyramidenförmigen oder ausladenden Krone. Die Familie der Zypressengewächse umfasst 19 Gattungen und etwa 130 Arten, zu denen nicht nur Zypressenbäume und -sträucher, sondern auch Thuja und Wacholder gehören. Obwohl die Zypresse Nadelbäumen ähnelt, kann man sie nicht als Nadelgehölz bezeichnen, da die Blätter der Zypresse nur in jungen Jahren nadelförmig sind. Bei Pflanzen älter als 4 Jahre haben sie bereits eine schuppenförmige Gestalt.


Schuppen und Zapfen der Zypresse

Ein Teil der 'Schuppen' wächst im Laufe der 'Alterung' des Baumes an die Zweige an, und nur die Spitze bleibt frei, was den Zypressen eine besondere dekorative Wirkung verleiht. Diese schönen Südländer sind besonders schön, wenn sie Zapfen mit einem sehr kunstvollen Muster bekommen. Die Zapfen der Zypresse sind männlich und weiblich, und sie koexistieren ganz problemlos auf derselben Pflanze.

Wie kann man den schlanken Südländer auf einem Grundstück im Grünen züchten? Lassen Sie es uns herausfinden…

Vermehrung der Zypresse

Die Zypresse kann aus Samen gezogen werden, die ihre reifen Zapfen füllen. Man kann sie auch als Setzlinge pflanzen oder durch Stecklinge vermehren. Setzlinge der Zypresse werden Sie wahrscheinlich nicht in der nächsten Baumschule kaufen. Wenn Sie sie erwerben konnten, werden Sie hoffentlich herausfinden, wie man sie einpflanzt. Denn das Pflanzen von Zypressensetzlingen unterscheidet sich kaum vom Pflanzen von Setzlingen anderer Bäume und Sträucher.

Vermehrung der Zypresse durch Stecklinge

Wenn Sie Glück haben und bei Ihren Nachbarn im Garten Zypressen wachsen, bitten Sie sie um einige Triebspitzenstecklinge. Zypressen vermehren sich durch Stecklinge ähnlich wie Nadelgehölze. Entfernen Sie die unteren Blätter der Stecklinge und legen Sie sie für einen Tag in eine Lösung aus Epin oder Kornevin. Waschen Sie anschließend die Schnittstellen ab, bestäuben Sie sie mit Holzkohle und pflanzen Sie die Stecklinge in Behälter mit Erde für Nadelgehölze, indem Sie sie zu einem Drittel eintiefen.


Stecklingsvermehrung von Nadelgehölzen

Gießen Sie gut und bedecken Sie jeden Steckling mit einem 3-Liter-Glasgefäß. Nehmen Sie die Gläser 2-3 Mal pro Woche ab und lassen Sie die Stecklinge 1-1,5 Stunden atmen. Nach ein paar Monaten werden sie Wurzeln geschlagen haben und bereit sein, ins Freiland gepflanzt zu werden. Bedenken Sie jedoch, dass es besser ist, Stecklinge 'mit einem Fersenstück' zu nehmen, also mit einem kleinen horizontalen Trieb an der Unterseite.

Vermehrung der Zypresse durch Samen

Samen der Zypresse, die von reifen Zapfen stammen oder im Laden gekauft wurden, sollten unter Zimmerbedingungen zum Keimen gebracht werden und die Sämlinge etwas heranwachsen. Zuvor müssen sie jedoch stratifiziert (kaltbehandelt) werden. Legen Sie sie dazu für 3-4 Monate in den Kühlschrank.

Vor der Aussaat weichen Sie die Samen für 10-12 Stunden in warmem Wasser ein (Sie können eine Lösung von Epin oder Kornevin verwenden). Pflanzen Sie sie dann im Abstand von 4×4 cm in flache, breite Kisten, die mit einer Erdmischung für Nadelgehölze gefüllt sind. Bestreuen Sie den Boden der Kisten 2 cm hoch mit zerkleinerter Rinde. Obwohl die Zypresse kein Nadelgehölz ist, schätzt sie eine solche Mischung sehr, und die Rinde dient als natürliche Drainage.

Außerdem können Sie zum Keimen der Zypressensamen Flusssand oder Sägespäne verwenden. In diesem Fall sollten Sie die Keimlinge sofort nach dem Auflaufen in Kisten mit Erdmischung setzen. Befeuchten Sie die Erde regelmäßig, und schon nach einem Monat werden die Sämlinge aufgehen. Seien Sie darauf vorbereitet, dass nicht alle Samen keimen, sondern nur die Hälfte. Wenn die 'Jungpflanzen' eine Höhe von 5-6 cm erreicht haben, pflanzen Sie die Büschel in einzelne Töpfe und lassen Sie sie mindestens 1 Jahr unter Zimmerbedingungen weiterwachsen.

Wenn Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe umsetzen, setzen Sie den Wurzelhals auf gleicher Höhe mit der Erde: Wenn Sie ihn tiefer setzen, können die Pflanzen absterben. Besprühen Sie die Jungpflanzen regelmäßig. Düngen Sie einmal im Monat mit Dünger für Nadelgehölze. Sorgen Sie für Licht, vermeiden Sie jedoch direkte Sonneneinstrahlung auf die Nadeln.

Nach einem Jahr werden Ihre Zypressen auf 20–25 cm heranwachsen, einen dichten Stamm und ein gut entwickeltes Wurzelsystem ausbilden. Dann pflanzen Sie die Setzlinge an dem von Ihnen gewählten Platz im Freiland aus. Sie können die Zypresse auch 2–3 Jahre im geschlossenen Raum halten; dann erhalten Sie einen kräftigeren Setzling, der mit größerer Wahrscheinlichkeit im Freiland anwächst.

Pflanzung von Zypressen

Der südliche Schönheit kann Lärm absolut nicht ausstehen, und die Setzlinge benötigen ein Grundstück abseits der Fahrbahn. Zypressen lieben Licht, aber sie fürchten direkte Sonneneinstrahlung. Wählen Sie daher für sie einen Platz im Garten, der zumindest für einige Stunden am Tag im Schatten liegt.

Wenn Sie die südlichen Gewächse im Freiland pflanzen, achten Sie darauf, dass die Abstände zwischen den Pflanzlöchern so gewählt werden, dass sich die Zypressen später nicht gegenseitig beschatten. Ihre Größe variiert von 1 m (niedriger Strauch) bis 25 m (Großbäume). In der Natur kann sie bis zu 40 m hoch werden, aber unter Gartenbedingungen wird sie diese Größe wohl kaum erreichen.


Alte Zypressen

Die Zypresse wird es Ihnen danken, wenn Sie sie in eine Erde pflanzen, die zur Hälfte mit Nadelholzkompost angereichert ist. Falls kein Kompost vorhanden ist, verwenden Sie ein Substrat aus Torf, Sand, Rasenerde und Lauberde im Verhältnis 1:1:1:2. Setzen Sie Ihre Schützlinge mit einem großen Erdballen an den Wurzeln ins Freiland um, um eine Beschädigung des Wurzelsystems zu vermeiden (Zypressen sind beim Umpflanzen empfindlich). Machen Sie die Pflanzlöcher 50 % größer als den Erdballen und drücken Sie die Erde beim Einfüllen leicht mit den Händen an. Positionieren Sie den Wurzelhals (wie beim Umpflanzen von Setzlingen) auf einer Höhe mit der Erdoberfläche. Vergessen Sie nicht, vorher eine Stütze einzugraben – einen gewöhnlichen Holzpfahl. Binden Sie den Stamm nach dem Pflanzen an der Stütze fest. Das war's))

Pflege von Zypressen

Zypressen in den ersten Lebensjahren benötigen besonders regelmäßige Düngung. Von Mai bis September gießen Sie die jungen Pflanzen zweimal im Monat mit einem Rindermistaufguss: 5 kg Mist auf 20 Liter Wasser, angereichert mit 20 g Superphosphat. Alternativ können Sie spezielle Düngemittel für Nadelgehölze verwenden. Zypressenbäume und -sträucher, die älter als 4 Jahre sind, benötigen nur zweimal pro Saison Düngung: im Frühjahr und im Herbst.


Junge Zypressen benötigen Pflege

Besprühen Sie die Pflanzen im heißen Sommer regelmäßig am frühen Morgen oder späten Abend, sonst werden die Spitzen der Zweige gelb und trocknen aus. Fügen Sie alle 2–3 Wochen dem Sprühwasser «Epin» hinzu: 1 Ampulle (0,25 mg) auf 5 Liter Wasser. Mulchen Sie im Winter die Baumscheiben ausgewachsener Pflanzen mit Torf, Sägespänen, Laub oder Nadeln (Nadeln sind vorzuziehen). Und die „Kleinen“ (bis zu 3 Jahre) decken Sie im Winter vollständig ab. Entfernen Sie rechtzeitig abgebrochene und vertrocknete Zweige. Schneiden Sie die Triebspitzen zurück (nicht mehr als um ¼), um die Krone zu formen. Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, so ertragen die Pflanzen den Stress besser.

Zypressenarten

Maknaba-Zypresse

MacNab-Zypresse (Cupressus macnabiana) — eine der frostbeständigsten Arten, die Temperaturen bis -25°C standhalten kann. Es handelt sich um einen Zierbaum mit einer Höhe von 5 bis 15 m und einer dichten, breit pyramidenförmigen Krone, die manchmal bis zum Boden herabhängt. Sehr aromatisch (riecht nach Zitrone); wird in der Landschaftsgestaltung bei der Pflanzung von Gruppen großer Zypressen oder als Solitärpflanze verwendet.


McNab-Zypresse

Arizona-Zypresse

Bei der Arizona-Zypresse (Cupressus arizonica) sind 17 Zierformen beschrieben, hier einige davon:

  • ‘Compacta’ — ein Strauch mit abgerundeter Krone und silbrig-bläulichen Schuppenblättern.
  • ‘Conica’ — ein niedriger (bis 5 m) frostempfindlicher Baum mit kegelförmiger Krone.
  • ‘Fastigiata’ — ein aufrechter, gedrungener Baum mit großen, durchbrochenen Zapfen und bläulichem Laub.
  • ‘Glauca’ — ein niedriger Baum mit silbergrauer, säulenförmiger Krone (nicht frosthart).

Von ihnen sind nur zwei frosthart: Compacta und Fastigiata. Sie halten Frösten bis -20°C stand. Aber in den ersten 3 Jahren nach der Pflanzung benötigen auch sie einen Winterschutz.


Hecke aus Arizona-Zypresse.

Mittelmeer-Zypresse

Die Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens) ist ein massiver Baum, der eine Höhe von 30 m erreicht. Es sind 21 Kultivare beschrieben. Sie verträgt Trockenheit und kurzfristige Fröste gut. Je nach Sorte hat sie entweder eine lange, schmal pyramidenförmige Krone oder eine weit ausladende. Die Mittelmeer-Zypresse ist auch durch dekorative Zwergsorten vertreten.


Immergrüne Zypresse

Und zum Schluss kann ich nicht umhin, Ihnen Fotos zu zeigen, die mich einfach verblüfft haben! Schauen Sie sich die Zypressen aus dem Tal Sukko (18 km von Anapa) an, die sich direkt im Wasser angesiedelt haben!


Sumpfzypresse (Taxodium distichum)

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