Taglilie oder Rote Taglilie

Taglilie – eine mehrjährige krautige Pflanze, die etwa 20 Arten umfasst. Etwa 10 Arten werden kultiviert.

Beschreibung und Eigenschaften der Taglilie

Die Höhe der Taglilie beträgt 60–100 cm. Kurzes Rhizom mit dicken Wurzeln, Blätter lang und schmal, grundständig. Die Blüten ähneln Lilien. Die Farbpalette der Blüten ist sehr breit. Am häufigsten sind gelbe und orange Blüten. Es gibt auch Sorten mit bunter Färbung.

Der Durchmesser der Blüten beträgt 7 cm (bei Miniaturarten) bis 20 cm (bei Riesenblüten). Die Blüten öffnen sich für einen Tag.

Arten der Taglilien

Im Ziergartenbau sind die folgenden Arten am beliebtesten:

Braungelb. Dunkelorange Blüten. Es gibt Formen mit gefüllten Blüten und gestreiften Blättern. Blütezeit Ende Juni bis Juli.

Gelb. Dunkelgelbe Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 12 cm, mit starkem Duft. Blütezeit Mai bis Juni.

Zitronengelb. Blüten in entsprechendem Farbton mit einem Durchmesser von bis zu 15 cm. Blütezeit Juli bis August. Interessantes Merkmal: Sie blüht nachts.

Klein. Duftende gelborange Blüten bis zu 5 cm Durchmesser. Blütezeit Mai.

Middendorff. Duftende goldgelbe Blüten. Blütezeit Juni.

Am beliebtesten ist die tetraploide Taglilie, deren Blüten größer sind und sich durch eine intensivere Färbung im Vergleich zu Sorten anderer Arten auszeichnen. Diese Art zeichnet sich durch eine erhöhte Widerstandsfähigkeit aus.

Siehe auch:
Delphinium-Hybride

Vermehrung der Taglilie

Die Taglilie vermehrt sich durch Teilung des Busches im Abstand von 4–5 Jahren. Im Frühjahr oder Herbst kann die Taglilie durch stratifizierte Samen vermehrt werden.

Die Teilung des Busches erfolgt entweder im Frühjahr oder im Herbst; die Pflanze muss jedoch vor dem Winter eingewurzelt sein. Die Teilung erfolgt an einem nicht heißen Tag. Ein fünfjähriger Busch kann in 15–25 Teile geteilt werden. Wenn die Wurzeln sehr lang sind, empfiehlt es sich, sie um ein Drittel zu kürzen.

Anbau

Bevorzugt sonnige Standorte und Halbschatten. An gut belichteten Stellen wachsen Pflanzen mit größeren und leuchtenderen Blüten. Sie ist anspruchslos und wächst auf fast jedem Boden, jedoch ist die Pflanze auf feuchtem, neutralem oder schwach saurem Boden, der reich an Humus ist, dekorativer. Sehr schwere Lehmböden sollten mit Sand oder Kies gemischt werden, sandige Böden mit Kompost oder Torf angereichert werden.

Bewässerung der Taglilie

Die Pflanze liebt Feuchtigkeit, daher sollte der Boden stets leicht feucht sein. Am besten pflanzt man sie in der Nähe von Gewässern. In Regionen mit gemäßigtem Klima wird die Taglilie selten gegossen. Die Bewässerungshäufigkeit wird in Trockenperioden erhöht, jedoch sollte man auch hier nicht übertreiben.

Beim Gießen ist darauf zu achten, dass kein Wasser auf die Blätter und Blüten gelangt, da sonst Flecken entstehen können. Sie sollten an heißen Tagen nicht mit kaltem Wasser gießen. Vermeiden Sie zu hohe Dosen Stickstoffdünger.

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