Anwendung von Rosenblättern in der Volksmedizin und Kosmetologie

Die Königin der Blumen, die Rose, wird nicht nur zu Zierzwecken angebaut, sondern auch als Material für die Gewinnung von ätherischen Ölprodukten sowie von medizinischen Rohstoffen. Die Rosenblätter enthalten eine beträchtliche Menge an Ascorbinsäure und Vitaminen und haben eine milde allgemein stärkende, wundheilende, entzündungshemmende, beruhigende und sogar wurmtreibende Wirkung. Darüber hinaus sind Rosenblätter ein hervorragendes verjüngendes Mittel, das in der Kosmetologie weit verbreitet ist.

Die Anwendung von Rosenblättern in der Volksmedizin ist sinnvoll bei der Behandlung von schlecht heilenden (einschließlich eitrigen) Wunden und Dekubitus. Marmelade aus weißen Rosenblättern ist ein wirksames Mittel zur Behandlung von Verstopfung und zur Bekämpfung von Würmern, während die rote Rose, die eine ziemlich starke festigende und adstringierende Wirkung hat, bei Durchfall und verschiedenen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts entzündlichen Ursprungs eingesetzt wird. Aufgüsse aus dieser Blume (insbesondere das sogenannte Rosenwasser) werden häufig zur Behandlung von Erkrankungen der Mundhöhle verwendet.

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Auch die Rose ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Kosmetikprodukte: sowohl von Markenprodukten als auch von selbstgemachten. Die Anwendung von Rosenblättern ist besonders effektiv in verschiedenen kosmetischen Masken für Körper und Gesicht. Zum Beispiel hilft eine Maske, die aus einem mit gewöhnlicher Kartoffelstärke angedickten Rosenblätteraufguss besteht, Hautreizungen zu beseitigen, und eine Maske aus mit kochendem Wasser übergossenen Rosenblättern, Salbei, Kamille, Dill, Minze und Lindenblüten, zu gleichen Teilen, stellt die Elastizität wieder her.

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