Der Raum zwischen den Beeten stellt manchmal ein ernstes Problem dar. Und zwar sowohl für diejenigen Gärtner, denen die Ästhetik des Anblicks ihres Grundstücks besonders wichtig ist, als auch für diejenigen, die solchen Kleinigkeiten gleichgültig gegenüberstehen. Und besonders drängend wird die Frage der Gestaltung dieser Wege nach lang anhaltenden Regenfällen. Ja, Gummistiefel sind nicht abgeschafft, aber auch die „Faulheit, sich schwer zu beschuhen“ gibt es. Was kann man also für einen solchen Belag verwenden?
Antwortet Landschaftsarchitektin Olga Woronowa:
— Das Angebot an Belägen für Wege, natürlich auch für diejenigen, die zwischen den bewirtschafteten Gemüsebeeten verlaufen, ist sehr breit, und die Wahl kann zu einem ernsten Problem werden. Man sollte es nicht von phantomhaften Wünschen, sondern von konkreter Praktikabilität einschränken.
Zumal die Anforderungen an solche Wege sehr einfach sind. Erstens sollen sie bei jedem Wetter ein bequemes Gehen ermöglichen, am liebsten fast in Hausschuhen, und zweitens — annehmbar aussehen. Nicht unbedingt ausgefallen, mit Betonung der Individualität und Designerfortschrittlichkeit der Grundstücksbesitzer, sondern einfach — annehmbar.
Man könnte natürlich auch Ziegel, Dachpappe und verschiedene geotextile Beläge verwenden, aber ich würde nicht dazu raten. Es ist sehr schwierig, daraus Wege so zu gestalten, dass sich darauf keine Feuchtigkeit ansammelt (selbst bei idealem Bodengefälle), und außerdem kann man das anständige Aussehen sofort oder etwas später vergessen — in der nächsten Saison ganz bestimmt.
Holzmaterialien, grobe Hackschnitzel und dergleichen? Aus ästhetischer Sicht besser — sie sehen eindrucksvoll und hübsch aus, aber aus praktischer Sicht haben sie die gleichen Nachteile wie die vorherigen Materialien. Außerdem können solche Beläge eine zusätzliche Quelle für Krankheiten und Schädlinge im Garten sein, und das braucht nun wirklich niemand.
Daher ist es am besten, doch Kies-Splitt-Belägen oder Gehwegplatten den Vorzug zu geben. Das Aufbringen ersterer ist selbst für unerfahrene Gärtner machbar. Man kann verschiedene Kiese auswählen — nach Farbe, Struktur, Größe — und schöne Kompositionen schaffen. Nachdem eine solche Schüttung gründlich verdichtet wurde, wird es ein reines Vergnügen sein, darauf zu gehen, und überschüssige Feuchtigkeit werden Sie schnell vergessen.
Das Verlegen von Platten ist schwieriger, aber es lohnt sich: Den Komfort bei jedem Wetter werden Sie wirklich haben. Ein Nachteil — bei Frost ist es rutschig, aber das ist ja nicht in der Saison.