Ende Oktober beginnen erfahrene Gärtner, ihre Rosen für den Winter abzudecken. Diese Pflanze ist wärmeliebend und könnte die Kälte nicht überleben.
Gärtnerin Anastasia Novikova hat sich entschlossen, an eine alte Methode zu erinnern, die schon unsere Urgroßväter verwendeten. Trotz allem funktioniert die Methode noch heute, also können Sie sie ruhig anwenden.
Zuerst sollten Sie den Boden unter den Sträuchern von abgefallenem Laub und eventuellem Unkraut befreien, damit die Pflanze nicht eingeengt wird.
Anschließend behandeln Sie den Boden gegen Krankheiten und Schädlinge. Ideal ist eine Lösung aus Eisenvitriol, angesetzt im Verhältnis von 50 Gramm des Mittels auf 10 Liter Wasser.
Am nächsten Tag nach der Behandlung können Sie mit dem Abdecken beginnen.
In früheren Zeiten wurden Rosen in russischen Gärten traditionell mit Reisig (Fichtenzweigen) für den Winter abgedeckt. Dieses natürliche Material mit seinen vielen Nadeln bildete eine Art luftigen Pelz, der die von der Erde aufsteigende Wärme speicherte. Dieser Pelz war nicht nur warm, sondern auch atmungsaktiv und verhinderte Fäulnisprozesse.
Außerdem besitzt das Nadelreisig antiseptische Eigenschaften. Unter dem Reisig, bedeckt mit einer Schneedecke, fühlten sich die Rosen sowohl bei Frost als auch während Tauwetterperioden wohl.
Allerdings wird es in letzter Zeit immer schwieriger, an Reisig wie in den guten alten Zeiten zu kommen. In der Region Moskau sind ganze Hektar Nadelwälder vom Buchdrucker (Borkenkäfer) befallen, was zu einer wahren Umweltkatastrophe geführt hat.
Wenn Sie das Glück haben, einen frisch gefallenen Baum zu finden, können Sie sich glücklich schätzen. In allen anderen Fällen muss das Reisig mit Fungiziden behandelt werden.