Anbau von Piment (Nelkenpfeffer)

Inhaltsverzeichnis:

Wie wächst schwarzer Pfeffer (Körner) und kann man ihn zu Hause anbauen?

Schwarzer Pfeffer als Gewürz ist der Menschheit seit jeher bekannt. Weder erste noch zweite Gänge kommen ohne sein Aroma und die Schärfe aus, und auch die köstlichsten Marinaden lassen sich ohne die wohlbekannten schwarzen Körner nicht zubereiten. Aber nicht jeder weiß, wie dieses weit verbreitete Gewürz wächst – schwarzer Pfeffer (Körner). In letzter Zeit wird der Anbau von schwarzem Pfeffer im Garten und zu Hause immer beliebter, daher möchten wir alle aufkommenden Fragen ausführlich beantworten.

Wie und wo wächst Piment (Körner)?

Die Heimat des Gewürzes sind die Subtropen Asiens. Plantagen der „Malabari-Beere“, einem weiteren Namen für schwarzen Pfeffer, befinden sich in Indien, Brasilien und Indonesien.

Die Pfefferranke wird bis zu 15 Meter hoch, mit großen ledrigen Blättern und herabhängenden Trauben von harten kugeligen Früchten.

Die grünen Trauben werden mit der Reife rot. Die roten Beeren werden geerntet und getrocknet. Während des Trocknungsprozesses werden die Früchte zu den allseits bekannten schwarzen Körnern.

Wie wächst schwarzer Pfeffer (Körner) in Australien:

Kann man die Pflanze zu Hause anbauen, und wenn ja, wie?

Da die Pfefferranke bei einer Temperatur von +10°C abstirbt, ist es bei uns im Freiland praktisch unmöglich, sie anzubauen.

Aber bei günstigen Bedingungen wächst sie hervorragend und trägt sogar als Zimmerpflanze Früchte.

Ein wenig Geduld, und Sie werden mit Sicherheit Ihre Verwandten und Bekannten mit einem exotischen Bewohner auf der Fensterbank überraschen.

Wo pflanzen, wo Samen bekommen

Also, wo pflanzen? Für das Pfefferpflänzchen eignen sich am besten West- und Ostfenster mit guter Beleuchtung und ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Befindet sich die Pflanze auf der Südseite, sollte sie leicht vor zu hellem Licht geschützt werden.

Die optimale Temperatur für Wachstum und Entwicklung beträgt +25°C. Im Winter tritt bei der Pfefferranke, wie bei den meisten Pflanzen, eine Ruhephase ein; in dieser Zeit fühlt sich die Pflanze bei +16°C wohl.

Für die Aussaat kann man ein Päckchen schwarzen Pfeffer (ganze Körner) kaufen, das in fast jedem Lebensmittelgeschäft erhältlich ist.

Vor der Aussaat werden sie für 24 Stunden in Wasser von +25-30°C eingeweicht. Aufschwimmende Körner sollten nicht gesät werden. Danach werden die Samen in die vorbereitete Erde gepflanzt.

Für die Aussaat kann man ein Päckchen schwarzen Pfeffer (ganze Körner) kaufen.

Welche Erde wählen

Die Samen sollten in einen Topf mit einer guten Drainageschicht gesät werden, da Pfeffer Feuchtigkeit liebt, aber bei Überschuss kann die Pflanze absterben.

Für die Pflanzung eignet sich eine fertige Erdmischung für Orchideen hervorragend, aber man kann die Erde auch selbst herstellen. Optimal ist folgende Zusammensetzung:

  • Sand – 1 Teil;
  • Humus – 1 Teil;
  • Rasenerde – 4 Teile;
  • Laubhumus – 2 Teile.

Die Samen werden Ende Mai bis Anfang Juni ausgesät. Sie können mit Folie oder Glas abgedeckt werden, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.

Die Pflanzung sollte regelmäßig gegossen und gelüftet werden. Die Keimlinge erscheinen nach 3-4 Wochen.

Anbau und Pflege zu Hause

Gießen

Pfeffer liebt gute Feuchtigkeit und benötigt vom Frühling bis zum Herbst reichliches Gießen und Besprühen. Die Erde im Topf sollte leicht feucht sein.

Im Winter wird weniger gegossen, und die Pflanze wird nur halb so oft gegossen. Wenn die Raumtemperatur im Winter bei +20°C liegt, ist Besprühen nicht nötig.

Wichtig: Gießen und Besprühen erfolgen mit abgestandenem Wasser, das weniger Salze und Chlor enthält.

Düngung

Die Zugabe von Volldünger oder verdünntem Hühnermist in die Erde versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen.

Gedüngt wird von Ende April bis Anfang Oktober, zweimal im Monat. Bei ausreichender Düngung im Boden erfreut die Pflanze mit gutem Aussehen und aktivem Wachstum.

Pfeffer benötigt häufiges Gießen, Besprühen und Düngung von Ende April bis Anfang Oktober.

Umtopfen

Man führt sie alle zwei Jahre durch. Die Pflanze wird in einen größeren Topf gesetzt, indem man sie umtopft. Die Erde muss vor dem Umtopfen angefeuchtet werden, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen.

Mögliche Schwierigkeiten

Die Pfefferpflanze zeigt Ihnen, was sie im Moment benötigt. Bei Sonnenlichtmangel streckt sich die Pflanze und wirft Blätter ab.

Bei unzureichender Luftfeuchtigkeit nehmen die Blattspitzen eine braune Färbung an. Übermäßige Nässe führt zur Gelbfärbung der Blätter.

Direkte Sonneneinstrahlung kann zu Verbrennungen und Austrocknung der Blätter führen.

Kleine Tricks beim Anbau

Da es sich um eine Kletterpflanze handelt, muss eine Stütze aufgestellt werden, damit der Setzling normal wachsen kann.

Das Auftreten von weißen „Eiern“ auf der Blattunterseite ist für die Pflanze normal.

Bei guten Haltungsbedingungen kann die Pfefferkletterpflanze zu Hause eine Höhe von 2 m erreichen.

Weißen Pfeffer erhält man, indem man reife Früchte 2 Wochen einweicht und anschließend reinigt und trocknet.

Als Samen können nur schwarze Körner verwendet werden. Rote, weiße und grüne Samen keimen nicht.

Sie beginnt im zweiten Lebensjahr Früchte zu tragen und kann eine Höhe von 2 m erreichen.

Gesundheitliche Vorteile

Das Gewürz hat eine starke antibakterielle Wirkung. Es trägt zur Haltbarkeit von Lebensmitteln bei, weshalb es in heißen asiatischen Ländern so beliebt ist.

Es kann die Verdauung normalisieren. Hilft bei Erkältungen. Es ist ein ausgezeichnetes Antioxidans und verbessert den Stoffwechsel.

Die Sendung „Über das Wichtigste“ berichtet über schwarzen Pfeffer in Körnern:
>Pfeffer zu Hause anzubauen ist nicht schwierig. Ein wenig Geduld und sorgfältige Pflege ermöglichen es, zu Hause eine sehr interessante Pflanze zu erhalten, die nicht nur nützlich, sondern auch von hervorragendem Zierwert ist.

Anbau von Piment aus Samen im Gewächshaus: Fotos und Videos

Viele Hausfrauen fragen sich, wie man den von Kindheit an bekannten duftenden schwarzen Pfeffer in Körnerform selbst anbauen kann. Das ist nicht verwunderlich: Ein großer Prozentsatz der Gerichte ist ohne dieses Gewürz kaum vorstellbar. Darüber hinaus hilft es hervorragend gegen Übergewicht und hat antibakterielle Eigenschaften. Zu Hause kann man ihn gut aus Samen ziehen. In diesem Artikel werden wir genau darüber berichten, untermauert durch Fotos.

  • Bedingungen und Anzucht der Setzlinge
  • Wie führt man die endgültige Pflanzung richtig durch?
  • Pflegenuancen
  • Über die Schwierigkeiten
  • Wie wächst schwarzer Pfeffer – Video

Bedingungen und Aufzucht der Setzlinge

Zunächst ist es wichtig, dass Sie die Pflanzzeit planen. Idealerweise sollte dies der Juni sein. Die ideale Temperatur für diese Kultur liegt zwischen 25 und 28 Grad. Sie können den Zeitpunkt jedoch verschieben, solange die Temperatur den genannten Werten entspricht.

Tipp. Der ideale Boden für den duftenden Topf ist Rasenerde, der etwas Humus und Sand beigemischt wird.

Denken Sie nicht, dass alle in der Verpackung gekauften Samen geeignet sind. Führen Sie am besten eine Kalibrierung durch. Für ein gutes Ergebnis eignen sich nur die größten Körner.

Sie müssen die Samen unbedingt etwa einen Tag lang einweichen. Danach können Sie sie in einen Topf umpflanzen. Vorher sollten Sie die Samen jedoch mit kochendem Wasser behandeln. Nachdem Sie die Samen in den Topf gegeben haben, können Sie sie etwa einen Monat lang vergessen.

Nach Ablauf dieser Frist beginnen die Keimlinge zu erscheinen. Gießen Sie sie sehr vorsichtig. Es wird empfohlen, in dieser Zeit den Boden mit Hühnermist zu düngen. Der Mist sollte vorher im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt und einige Tage so stehen gelassen werden. Der Pfeffer reagiert jedoch auch dankbar auf andere Düngemittel, z. B. auf fertige Dünger für Blattpflanzen.

Als Nächstes sollten Sie das sogenannte Pikieren der Setzlinge durchführen – das Umsetzen in einen größeren Behälter. Hier empfiehlt sich ein Topf mit einem Durchmesser von 7 oder 8 cm.

Wie Sie die endgültige Pflanzung richtig durchführen

Sie müssen unbedingt für eine Stütze für die Pflanze sorgen. In der Natur ist der uns bekannte Pfeffer eine baumartige Liane, die eine Länge von bis zu 6 m erreicht und sich um umliegende Bäume windet. Um ein Abbrechen der Stängel zu vermeiden, sollten Sie eine Stütze organisieren. Dafür eignet sich jeder Stock. Dieser muss so fest wie möglich in die Erde gesteckt werden.

Tipp. Es ist ratsam, den Pfeffer alle zwei Jahre umzutopfen. Das Wichtigste dabei ist, auf die Nährstoffdichte und Lockerheit des Bodens zu achten. Ein solcher Boden sollte aus Torf, Humus, Sand und Rasenerde bestehen.

Bei der Pflanzung ist es wichtig, dass die Pflanze unter diffuser Beleuchtung steht. Ideal ist es, wenn der Pfeffer auf der West- oder Ostseite wächst. Sollte er auf der Südseite stehen, sollten Sie für Schatten sorgen. Die Nordseite ist am wenigsten geeignet – es wird an Licht mangeln.

Wenn alles richtig gemacht wird, können Sie sich im zweiten Jahr an den Früchten erfreuen. Die Blüte erfolgt normalerweise im April-Mai.

Nuancen der Pflege

Damit der Pfeffer gesund wächst und gute Früchte trägt, ist es wichtig, dass Sie die Lufttemperatur ständig überwachen. Im Idealfall sollte sie, wie oben erwähnt, 20-25 Grad betragen. In der Herbst-Winter-Periode ist eine Senkung der Werte zulässig, jedoch nicht unter 18 Grad. In Ausnahmefällen können Sie einen Wert von 16 Grad akzeptieren.

Im Frühling und Herbst ist eine besonders intensive Bewässerung notwendig. Im Winter kann man den Pfeffer am seltensten befeuchten. Die Pflanze sollte mit weichem, zuvor abgestandenem Wasser gegossen werden. Vor jeder Bewässerung sollte man prüfen, ob die obere Erdschicht ausgetrocknet ist oder nicht. Pfeffer ist eine ziemlich anspruchsvolle Kultur – sowohl Austrocknung als auch übermäßige Feuchtigkeit im Boden können ihm gleichermaßen verheerenden Schaden zufügen.

Das Besprühen hingegen nimmt die Pflanze wohlwollender auf – eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für sie von großer Bedeutung. Wenn man dies ignoriert, kann man ein ständig krankes Pflänzchen bekommen. Daher sollte man das Besprühen zweimal täglich durchführen.

Über die Schwierigkeiten

Welche Anzeichen deuten darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist?

  1. Längliches und kahles Wachstum ist ein Zeichen dafür, dass dem Pfeffer katastrophal an guter Beleuchtung mangelt. Es ist jedoch natürliches Licht gemeint – es hat keinen Sinn, es durch künstliches ersetzen zu wollen. Außerdem muss der Pfeffer mehr mit Nährstoffen versorgt werden.
  2. Die Blattspitzen werden braun – Luft und Boden sind schlecht befeuchtet. Gelbe Blätter im Winter hingegen sind ein Zeichen für übermäßige Feuchtigkeit in der kalten Jahreszeit. Die Folge kann Chlorose sein – eine Krankheit, bei der der Prozess der Chlorophyllbildung gestört wird.
  3. Austrocknung – es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, dass die arme Pflanze zu viel Licht bekommt. Ein Übermaß selbst des Nützlichsten kann – wie bekannt – dieses am Ende zerstören. Pfeffer ist keine Ausnahme. Das Problem lässt sich frühzeitig erkennen: Wenn die Pflanze blassgrün wird, sollte man die Lichtmenge begrenzen, bevor es zur Austrocknung kommt.
  4. Manche Gärtner könnten erschrecken, wenn sie weißliche Pünktchen auf der Blattunterseite entdecken. Aber Panik ist nicht angebracht – diese Pünktchen sind natürliche Gebilde und sollten mit der Zeit eine schwarze Färbung annehmen.

Was gibt es Schöneres, als sein eigenes Gewürz für die Lieblingsgerichte anzubauen? Viele Hobbygärtner werden diesem Gedanken sicher zustimmen. Nun, eine solche Kultur ist durchaus jedem möglich.

Wie schwarzer Pfeffer wächst – Video

2>Schwarzer Pfeffer (Körner) – Anbau aus Samen

Jeder kennt den Geschmack und das Aroma von schwarzem Pfeffer. Viele Gerichte kann man sich ohne die Zugabe dieses Gewürzes nicht vorstellen. Schwarzer Pfeffer verleiht jedem Gericht eine gewisse Schärfe und Würze und verbessert so den Geschmack des Gerichts.

Neben den geschmacklichen Eigenschaften besitzt schwarzer Pfeffer eine Reihe weiterer nützlicher Eigenschaften.

Zum Beispiel kann Pfeffer im Kampf gegen Übergewicht eingesetzt werden; dank seiner scharfen Eigenschaften zerstört er hervorragend Fettzellen. Pfeffer hat auch antibakterielle Eigenschaften, daher kann man ihn Lebensmitteln zur längeren Haltbarkeit hinzufügen.

Seit jeher wird Pfeffer nicht nur als Gewürz, sondern auch zu Heilzwecken verwendet; er wird mit der Nahrung als zusätzliches Mittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingenommen.

Erforderliche Bedingungen

Piment wird hauptsächlich in Ländern mit tropischem Klima angebaut.

Äußerlich ähnelt er einer Liane, daher werden für den Anbau große Plantagen genutzt.

Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu sieben Metern und blüht jedes Jahr etwa zu Beginn des Sommers. Nachdem die Pflanze mit kleinen weißen Blüten geblüht hat, beginnt sie Früchte zu tragen.

Seine Früchte sind zunächst grün und nehmen später eine dunkelgelbe oder rote Färbung an. Anschließend werden die Früchte in der Sonne getrocknet, wodurch sie eine schwarze Farbe annehmen.

Bei Bedarf kann man Piment auch zu Hause anbauen. Dazu muss man die grundlegenden Pflegeregeln kennen.

Die Pimentpflanze erfordert besondere Bedingungen:

  1. Die grundlegendste Anforderung ist Wärme und Sonnenlicht. Bei plötzlichen Temperaturänderungen stirbt die Pflanze ab. Die optimale Temperatur liegt bei etwa 20-25 °C.
  2. Der beste Boden für Setzlinge ist Rasenerde, gemischt mit etwas Sand und Humus.
  3. Es ist wichtig, auch die Luftfeuchtigkeit im Raum zu beachten. Bei Bedarf muss die Luft mit speziellen Mitteln befeuchtet werden.
  4. Piment muss reichlich mit warmem Wasser gegossen werden.

Einen informativen Artikel über die scharfe Paprikasorte ‚Ogonjok‘ lesen Sie hier.

Richtig pflanzen

Der eigentliche Pflanzvorgang von Piment nimmt nicht viel Zeit in Anspruch.

Zunächst sollten alle notwendigen Materialien vorbereitet werden.

Sie benötigen:

  • einen Topf, vorzugsweise in großer Größe;
  • Erde oder Pflanzsubstrat;
  • Dünger, am besten Hühnermist;
  • einen kleinen Stock oder eine Latte zur Errichtung einer Stütze;
  • eine kleine Schaufel zum Umtopfen der Pflanze;
  • Wasser;
  • einige Pimentkörner.

Separately ist zu erwähnen, dass man diese Pflanze zu Hause aus gewöhnlichen Pimentkörnern ziehen kann, die in jedem Geschäft erhältlich sind. Für die Pflanzung empfiehlt es sich, die größten und schwersten Körner auszuwählen.

Die eingeweichten Körner werden vorsichtig in den Topf gesetzt. Nach etwa 3-4 Wochen sollten die ersten Keimlinge daraus sprießen.

In dieser Zeit sollte die Pflanze sehr vorsichtig gegossen werden, da die Stiele noch zu zerbrechlich sind und brechen können.

Nachdem die ersten Blätter am Stiel erscheinen, muss der Boden sofort mit Hühnermist oder einem anderen Dünger gedüngt werden.

Die Pimentpflanze ähnelt stark Pflanzen aus der Familie der Lianen. Sie wächst und beginnt, umliegende Gegenstände zu umwinden. Um ein Abbrechen der Stiele zu verhindern, empfehlen wir, vorab eine kleine Stütze zu installieren.

Als Stütze eignet sich jeder Stock oder ein kleines Stück Latte. Der Stock muss so in den Topf mit Erde gesteckt werden, dass er fest steht und nicht umfällt.

Wenn man alles richtig macht, wird der Piment nach einem Jahr die ersten Früchte tragen. Sie sind zunächst grün, und wenn sie eine rötliche Färbung annehmen, müssen die Körner von der Pflanze genommen und in die Sonne gelegt werden. So trocknen sie und erhalten ein aromatisches Aroma.

Einen Artikel über den fachgerechten Anbau von Paprika im Gewächshaus lesen Sie hier.

Siehe auch:
Welche Pflanzen kann man in Hydrogel anbauen?

Zusätzliche Empfehlungen und Tipps

Vergessen Sie nicht, dass Piment eine feuchtigkeitsliebende Pflanze ist, gießen Sie sie daher in der warmen Jahreszeit so oft wie möglich.

Im Winter sollten Sie jedoch das Gießen reduzieren.

Achten Sie genau auf die Lufttemperatur.

Vermeiden Sie starke Schwankungen sowie Kälteeinbrüche im Raum, in dem der Piment wächst.

Sehen Sie sich das Video an, in dem ausführlich erklärt wird, wie man Pimentkörner zu Hause anbaut:

Wie Pimentkörner in der natürlichen Umgebung wachsen und wie man sie zu Hause anbaut

Piment, auch Jamaikapfeffer genannt, wird auf Plantagen angebaut und es werden 50 bis 75 kg Früchte pro Baum geerntet. Dieses nützliche Gewürz mit pikantem Geschmack kann man in jedem Lebensmittelgeschäft kaufen, oder man kann es zu Hause kultivieren und heiße Schokolade und verschiedene Gerichte mit aromatischem, selbst angebautem gemahlenem Piment verfeinern.

Was ist Piment und wo wächst es?

Das Gewürz Piment wird aus unreifen Früchten des mehrjährigen Baumes Pimenta dioica hergestellt. Dieser Pfeffer wird auch Jamaikapfeffer genannt. Dieser Baum wächst in Ländern mit tropischem Klima – Indien, Brasilien, Kuba und Jamaika.

Die blaugrünen Früchte der Pimenta werden von Hand vor der Reife geerntet, damit sie ihr Aroma nicht verlieren. Anschließend werden die Früchte 5 bis 10 Tage in der Sonne oder in einem speziellen Trockner getrocknet, gereinigt, sortiert und im Ganzen oder gemahlen in die Geschäfte geschickt. Auf dem Foto sind die Pimentkörner braun. So werden sie nach dem Trocknen.

Verwendung und geschmacklicher Unterschied zwischen Piment und schwarzem Pfeffer

Schwarzer Pfeffer und Piment sind zwei verschiedene Bäume. Schwarzer Pfeffer ist eine Liane, die zur Familie der Pfeffergewächse gehört und in Indien wächst. Piment ist ein großer Baum mit einer Höhe von bis zu 10 m aus der Familie der Myrtengewächse. Schwarzer Pfeffer ist kleiner und dunkler als Piment und schärfer im Geschmack.

Piment ist milder, sein Geschmack erinnert an eine Mischung aus Zimt, schwarzem Pfeffer, Nelken und Muskatnuss. Pimentkörner werden zu Marinaden, Fleischsoßen und Fleischsuppen hinzugefügt. Vor dem Verzehr werden sie aus dem Gericht entfernt. Pimentpulver wird dem Teig für Lebkuchen, Muffins und Kekse hinzugefügt.

Interessant. Das in Piment enthaltene Pimentöl wird bei der Herstellung von Likören verwendet.

Nuancen des heimischen Anbaus

Samen von Piment für den Anbau kauft man in Gärtnereien oder entnimmt sie getrockneten Pimentkörnern.

Die Samen werden, wie andere Setzlinge auch, im März-April ausgesät.

Wenn es im Winter kälter als 10 Grad ist, sollte man Piment besser nicht ins Freiland pflanzen. Dieses wärmeliebende Gewürz eignet sich für einen Wintergarten oder eine verglaste Loggia.

Wie wächst Piment in Körnern zu Hause?

Man sollte im Voraus alles vorbereiten, was für die zukünftigen Pflanzen benötigt wird.

Samenauswahl und Vorbereitung vor der Aussaat

Erfahrene Gärtner empfehlen, große Samen aus mehreren Früchten zu verwenden, um die Keimwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Um das Umpflanzen der Pflanzen in die Erde oder in Töpfe zu erleichtern, sollten die Samen am besten in einzelne Torftöpfe gesät werden. Füllen Sie die Töpfchen mit Sand, drücken Sie ihn leicht an, befeuchten Sie ihn und machen Sie kleine Löcher für die Samen.

Achtung. Die Samenhülle ist recht fest. Um das Auflaufen der Keimlinge zu beschleunigen, werden die Samen vor der Aussaat für 24 Stunden in auf 40–50 Grad erhitztes Wasser eingelegt.

Bedingungen und Anzucht der Setzlinge

Nach dem Einweichen werden die Samen zum Keimen in Sand gesät, der stets feucht gehalten werden muss. Ist die Raumluft zu trocken, werden die Setzlinge täglich mit Wasser aus einer Sprühflasche besprüht.

Umpflanzen in Töpfe und Pflege

Wurden die Samen ursprünglich nicht in einzelne Torftöpfe gesät, werden die Keimlinge in einen Behälter mit gedüngter Erde umgepflanzt.

Sie können fertige Erde kaufen oder selbst Gartenerde mit Torf oder Humus mischen.

Pfeffersprossen mit einer Höhe von 3 cm werden in einer Tiefe von 2–3 cm gepflanzt; der Abstand zwischen den Setzlingen in einem Behälter sollte mindestens 10 cm betragen.

Pikieren

Die Pflanzen werden vor Beginn der heißen Witterung bei einer Lufttemperatur von mindestens 20 Grad ins Freiland umgepflanzt. Pimenta verträgt das Umpflanzen aufgrund des besonderen Aufbaus des Wurzelsystems und der zerbrechlichen Stängel nur schlecht.

Zur besseren Anpassung werden die Setzlinge mit einem Erdballen in einem Abstand von 14 cm zueinander gepflanzt.

Luftfeuchtigkeit

Bei unzureichender Bewässerung der Setzlinge verdunkeln sich die Blattspitzen, bei übermäßiger Bewässerung vergilben die Blätter. Die Setzlinge werden alle 2–3 Tage gegossen. Bei Hitze wird täglich gegossen, ohne die Wassermenge zu erhöhen.

Temperatur und Beleuchtung

Jamaika-Pfeffer ist eine tropische Pflanze. Daher wird der Behälter mit den Setzlingen an einen hellen, warmen Ort gestellt und mit Glas und Zellophan abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.

Die Lufttemperatur sollte mindestens 20 Grad betragen; die optimale Temperatur liegt bei 25–28 Grad.

Düngung

Gelbe Blätter der Setzlinge deuten auf einen Nährstoffmangel im Boden hin. Die Setzlinge werden im Frühling und Sommer alle 14 Tage mit einem Universaldünger für Zimmerpflanzen gedüngt.

Vermehrungsmethoden und häufige Fehler

Neben der Vermehrung durch Samen wird Jamaika-Pfeffer auch durch Stecklinge und Ableger vermehrt.

Die Stecklinge werden von der ausgewachsenen Pflanze getrennt und im Gewächshaus bei einer Temperatur von 25 Grad in einem Substrat aus einem Teil Laubkompost und zwei Teilen Sand bewurzelt. Laubkompost ist Humus aus den Blättern von Laubbäumen. Die Stecklinge bewurzeln innerhalb von 20 Tagen, danach werden sie in Töpfe mit einer Mischung aus Torf, Humus, Laubsubstrat und Sand zu gleichen Teilen umgepflanzt.

Bei der Vermehrung durch Absenker werden die horizontalen Triebe mit speziellen Heringen am Boden befestigt. Bei ausreichendem Licht und Feuchtigkeit treiben die Triebe schnell Wurzeln. Danach werden sie in einzelne Töpfe gesetzt.

Häufige Fehler bei der Vermehrung und ihre Folgen:

  • Verbrennungen und Absterben der Pflanzen durch direkte Sonneneinstrahlung;
  • Welken der Pflanzen aufgrund trockener Erde und trockener Luft;
  • Welken und Vergilben der Pflanzen durch übermäßiges Gießen;
  • Absterben der Pflanzen aufgrund von Nährstoffmangel im Boden.

Erste Ernte

Piment bringt Früchte 6 Jahre nach der Pflanzung hervor.

Kleine Tricks beim Anbau

Bei richtiger Pflege bringt die Pimenta auch in heimischen Räumen eine Ernte duftender Früchte.

  1. Die Setzlinge sollten am dritten Blatt gekappt werden, da dies das Wachstum der Seitentriebe stimuliert.
  2. Die Pflanze mag weder direkte Sonneneinstrahlung noch völligen Schatten. Stellen Sie sie besser an einen warmen, hellen Ort.
  3. Um die Samen schnell zum Keimen zu bringen, erzeugen Sie einen Treibhauseffekt, indem Sie die Behälter mit Glas oder Zellophan abdecken. Morgens und abends entfernen Sie die Abdeckung kurz, um Sauerstoff zuzulassen.
  4. Gärtner empfehlen, ausgewachsene Pflanzen alle 3–4 Jahre umzutopfen oder jährlich die obere Erdschicht zu ersetzen.

Fazit

Der Anbau von Pimenta officinalis in heimischen Räumen ist eine durchaus machbare Aufgabe. Bei richtiger Vorbereitung der Samen, Einhaltung der Licht-, Bewässerungs- und Nährstoffbedingungen können Sie eine eigene Ernte von Piment erzielen.

Wie man Pfefferkörner zu Hause anbaut

Der jeder Hausfrau bekannte schwarze Pfeffer (Körner) sind die Früchte einer lianenartigen Pflanze aus Indien, wo sie Malabarbeeeren genannt werden. Aber nur wenige wissen, dass aus diesen Beeren nicht nur schwarzer, sondern auch weißer und grüner Pfeffer gewonnen wird. Alles hängt vom Reifegrad, der Vorbehandlung und den Trocknungsmethoden ab. Alle diese Gewürze können zu Hause hergestellt werden, wenn man weiß, wie schwarzer Pfeffer in der Natur wächst und wie man ihm ähnliche Bedingungen in der Wohnung bieten kann.

Reifende Pfefferkörner

Sorten von Gewürzen aus der Malabarbeeere

Schwarze, weiße und grüne Körner unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch im Aroma und im Schärfegrad.

  • Der stärkste ist der schwarze Pfeffer. Er ist auch der beliebteste in der Küche; er wird für Fleischgerichte, Suppen, Salate und beim Einlegen von Gemüse verwendet.
  • Bei weißen Körnern, wie auch beim daraus hergestellten Pulver, sind Schärfe und Aroma schwächer ausgeprägt. Es wird angenommen, dass dieses Gewürz besser zu Fischgerichten passt.
  • Der leichteste, sogar erfrischende Geschmack ist beim grünen Pfeffer zu finden, was darauf zurückzuführen ist, dass er aus unreifen Früchten hergestellt wird, die noch nicht die Schärfe entwickelt haben.

Alle diese Körner sind Früchte derselben Pflanze.

Interessanterweise haben die reifen Pfefferbeeren eine rote oder braune Farbe, die beim Trocknen der Früchte nachdunkelt. Weiße Körner erhält man, indem man sie vorher einweicht und die Haut abzieht, in der der größte Teil der scharfen Substanzen steckt.

Schwarzer Pfeffer in der Natur

Die Pflanze, an der die würzigen Früchte wachsen, ist eine immergrüne Liane, deren Ranken eine Länge von 15 Metern oder sogar mehr erreichen können. Sie wächst in Wäldern und umschlingt die Stämme der Bäume.

Äußerlich ähnelt sie ein wenig dem wilden Wein, der mit Trauben kleiner Beeren behängt ist. Die dicken und festen Blätter der Malabarbeere haben jedoch eine schlichte Form – sie sind länglich, breit und laufen in einer Spitze aus.

So sieht die Pflanze unter natürlichen Bedingungen aus.

Das Klima, in dem schwarzer Pfeffer wächst, ist warm und feucht und bleibt das ganze Jahr über nahezu konstant. Daher kann die Liane zweimal im Jahr Früchte tragen. Ihre Blätter, die an diffuses Licht gewöhnt sind, vertragen weder direkte Sonneneinstrahlung noch tiefen Schatten.

Es ist klar, dass diese Pflanze in unseren Breitengraden nicht im Freiland wachsen wird, selbst in den südlichsten Regionen. Bei einem Temperaturabfall auf +8-10 Grad geht sie schlichtweg ein. Daher kann man sie nur in einer Wohnung, einem Wintergarten oder einem beheizten Gewächshaus anbauen, indem man ein optimales Mikroklima für die Liane schafft und aufrechterhält. Aber selbst unter idealen Bedingungen wird sie nicht höher als 2,5-3 Meter, was durchaus als Vorteil angesehen werden kann.

Anbau von scharfem Pfeffer zu Hause

Die Malabarbeere lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. Falls Sie jedoch keine ausgewachsene Pflanze finden konnten, können Sie sie auch aus Samen ziehen.

Pflanzmaterial

Samen des schwarzen Pfeffers werden nicht in Gartencentern verkauft. Sie kauft man in normalen Lebensmittelgeschäften oder in den Gewürzabteilungen von Supermärkten. Damit die Körner aus der Tüte keimen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Kaufen Sie ausdrücklich schwarzen Pfeffer – die Pflanze wächst nicht aus unreifen oder von der Schale befreiten Samen.
  • Achten Sie auf das Abpackdatum des Produkts. Idealerweise sollten seit der Verpackung nicht mehr als 8-10 Monate vergangen sein.
  • Wählen Sie die größten Körner aus und bedecken Sie sie mit Wasser. Aufschwimmende Samen verwerfen Sie.

Für die Pflanzung werden die größten Samen mit frischem Abpackdatum ausgewählt.

Aussaat und Keimung

Wenn Sie der Pflanze während der Keimung der Samen und des Wachstums der jungen Triebe eine Temperatur von mindestens +25 Grad bieten können, können Sie zu jeder Jahreszeit pflanzen. Andernfalls ist es besser, mit der Pflanzung zu warten, bis im Juni beständige Wärme eintritt.

Die ausgewählten Körner werden zur Beschleunigung der Keimung vorab mindestens einen Tag lang in sehr warmem Wasser von 40-50 Grad eingeweicht; dabei wird das Wasser alle 6 Stunden gewechselt. Die gequollenen Samen werden in die Erde gepflanzt.

Bei denen, die bereits wissen, wie schwarzer Pfeffer (ganze Körner) wächst, sind die Meinungen zur Pflanzung geteilt: Die einen sind der Ansicht, dass man es wie üblich machen sollte, indem man die Samen in einem gemeinsamen Gefäß keimen lässt und sie dann pikert und in einzelne Töpfe setzt. Andere bevorzugen es, jeder zukünftigen Pflanze sofort eine eigene „Unterkunft“ zu geben, um die sehr empfindlichen Wurzeln beim Umpflanzen nicht zu beschädigen.

Es ist besser, die Körner sofort in separate Töpfchen zu pflanzen.

Wahrscheinlich ist es die beste Lösung, mehrere Körner in einen Topf zu pflanzen und später die überschüssigen schwachen Triebe zu entfernen. Die geringen Kosten der Samen erlauben diese Methode. Dabei sollte der Topf ein ausreichend großes Volumen haben, da die Liane darin mindestens 2 Jahre verbringen wird. Das Vorhandensein von Drainagelöchern im Boden ist obligatorisch. Vor dem Befüllen mit Erde wird der Pflanzbehälter durch Übergießen mit kochendem Wasser desinfiziert.

Von den gekauften Erdmischungen eignet sich für den Anbau der Malabare Orchideenerde am besten. Man kann auch eine eigene Mischung verwenden, bestehend aus:

  • 4 Teilen Gartenerde;
  • 2 Teilen halb verrotteten Blättern;
  • 1 Teil Kompost oder Humus;
  • 1 Teil Sand.

Sand ist ein obligatorischer Bestandteil der Erdmischung für Pfeffer.

Tipp: Sie können der vorbereiteten Erde auch etwas feinen Blähton oder Kies beimischen.

Bevor man die nährstoffreiche Erdmischung in den Topf füllt, desinfiziert man sie ebenfalls durch Erhitzen im Ofen. Der Topf wird zu einem Viertel mit Drainage aus Kies, Schotter, Blähton, Tonscherben gefüllt, darauf wird die Erde gegeben und gut gewässert, bis das Wasser durch die Löcher im Boden abfließt.

Die gequollenen schwarzen Pfefferkörner werden in die Erde gedrückt, der Topf wird mit Folie abgedeckt und an einen warmen und hellen Ort gestellt. Weiter alles wie gewohnt: Die Folie wird regelmäßig zum Lüften entfernt, die Erde wird bei Trockenheit befeuchtet. Man sollte kein schnelles Ergebnis erwarten – die Keimlinge erscheinen frühestens nach 3-4 Wochen.

Pflege der Pflanze

Nach dem Auflaufen der Keimlinge wird die Folie vom Topf entfernt und der Topf an ein Fenster gestellt, das nach Westen oder Osten zeigt. Wenn Sie nur Südfenster haben, müssen Sie die Pflanze in den heißesten und sonnigsten Stunden beschatten, bei Nordfenstern zusätzlich beleuchten.

Die junge Pflanze benötigt Licht und viel Wärme.

Beim Anbau ist es wichtig, eine hohe Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten, wozu der Behälter mit der Liane auf eine Schale mit feuchtem Torf oder Blähton gestellt wird. Um eine große Verdunstungsfläche zu haben, nimmt man besser eine breite Schale. Zusätzlich wird empfohlen, die Pflanze mit abgestandenem warmem Wasser auf die Blätter zu sprühen.

Das gleiche Wasser wird auch zum Gießen verwendet, wobei die Erde stets feucht gehalten wird, aber ohne Staunässe.

Man sollte daran denken, wie diese Liane in der Natur wächst, und versuchen, ähnliche Bedingungen zu schaffen, indem man die Raumtemperatur bei +25-28 Grad hält. Man kann sie nach Abschluss der Fruchtbildung auf +16-20 Grad senken.

Die Pflanze beginnt im zweiten Lebensjahr Früchte zu tragen und liefert bei guter Pflege zwei Ernten pro Jahr. Dazu müssen Sie sie regelmäßig, zweimal im Monat, mit komplexen Mineraldüngern düngen. Eine hervorragende Alternative ist verdünnter Hühnermistaufguss.

Sie können jeden komplexen Dünger für Zimmerpflanzen verwenden.

Im Sommer können Sie den Pfeffer nach draußen oder auf den Balkon bringen. Beachten Sie jedoch, dass die Pflanze rankend ist und hohe Stützen benötigt, und dass das Umsetzen von Ort zu Ort mit einer solch sperrigen Konstruktion sehr problematisch ist.

Die sich ausbreitenden Wurzeln werden mit der Zeit zu eng, daher sollten Sie den Pfeffer alle zwei Jahre in einen größeren Topf umtopfen. Da die Wurzeln der Pflanze zart und brüchig sind, müssen Sie dies vorsichtig tun, indem Sie die Pflanze mit dem Wurzelballen umsetzen. Eine Stunde vor dem Umtopfen gießen Sie die Pflanze, um die gesamte Erde zu durchfeuchten.

Fehler beim Anbau

Wenn der Malabarbiere etwas nicht gefällt, zeigt sie es Ihnen durch ihr Aussehen.

  • Ein vertrocknender und welkender Strauch signalisiert einen Überschuss an Sonnenlicht – Sie müssen ihn an einen anderen Ort bringen oder für Schatten sorgen.
  • Ein Überschuss an Feuchtigkeit im Boden führt zur Gelbfärbung der Blätter.
  • Bei unzureichender Bewässerung trocknen die Blattspitzen aus und verfärben sich braun.

Fruchtbildung und Ernte

Im zweiten Lebensjahr erscheinen an der Liane Ähren mit vielen Knospen, die sich zu kleinen weißen Blüten öffnen. Nach dem Verblühen bilden sie grüne Erbsen, die allmählich an Größe zunehmen und ihre Farbe zu Rot ändern. Jede Traube enthält mindestens 25 Früchte.

Wie wächst duftender Pfeffer (Körner)? – Foto der blühenden Pflanze

Um grünen Pfeffer zu erhalten, werden einige Früchte unreif geerntet und in der Sonne getrocknet. Aus reifen Beeren werden schwarzer und weißer Pfeffer gewonnen. Ersterer wird einfach unter direkter Sonneneinstrahlung getrocknet, während letzterer zunächst eine Woche lang in Wasser eingeweicht wird, damit die Haut aufquillt und sich leicht entfernen lässt.

Alle Pfeffersorten können Sie in einem Mörser zerstoßen oder in einer Kaffeemühle mahlen. Sowohl die ganzen Pfefferkörner als auch der gemahlene Pfeffer werden in Papiertüten oder kleinen Glasdosen mit Deckel aufbewahrt.

Fazit

Der Anbau von schwarzem Pfeffer zu Hause ist eher ein Hobby als eine Notwendigkeit, da dieses Produkt nicht knapp ist und nicht viel kostet. Aber wenn Sie es ausprobieren möchten, ist das nicht schwer.

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