Phytophthora gilt als die schlimmste Pilzkrankheit der Nachtschattengewächse in der zweiten Sommerhälfte. Sie befällt Tomaten, Kartoffeln und Paprika bei Regenwetter, ist aber auch bei Hitze nicht untätig.
Jede falsche Bewässerung kann ein Auslöser für die Entwicklung von Pilzkrankheiten sein. Wir erklären, wie man Phytophthora erkennt. Hier sind ihre wichtigsten Symptome:
Im Anfangsstadium:
● Weißliche, flaumige Stellen auf den Blättern oder am Stängel der Pflanze. Als ob die Pflanze leicht verbrannt oder mit Puder bestreut wäre — das ist der erste Moment, in dem man Phytophthora vermuten kann.
● Weiße Ränder an den Blatträndern, die besonders häufig an den unteren Blättern auftreten. Wenn ein Blatt der Pflanze mit feuchter Erde in Kontakt kommt, ist es gefährdet.
● Braune und graue Flecken auf den Blättern. Sie erscheinen plötzlich, mit einem Belag. Am Abend waren sie noch nicht da, am Morgen sind sie bereits vorhanden.
Solche Blätter, Stängel und Pflanzen müssen aus dem Gewächshaus entfernt werden. Sie würden eine kranke Ernte hervorbringen und alle umliegenden Pflanzen infizieren.
Im bereits stark fortgeschrittenen Stadium:
● Schwarze Flecken — auf Früchten und Stängeln. Wenn eine Tomatenfrucht zunächst an einem Ende blass wird, dann wie holzig und schließlich schwarz wird — das ist bereits die Krankheit. In dem Stadium, in dem die Frucht schwarz ist, seien Sie sicher: Alle umliegenden Pflanzen sind bereits infiziert.
● Gelbe Blätter, sie fallen ab, sind schwach. Die Pflanze sieht leblos aus.
● Die Pflanze riecht nach Keller, Feuchtigkeit und Fäulnis. Sie betreten das Gewächshaus — und nehmen diesen Geruch wahr.
Diese Symptome — ein Zeichen dafür, dass die Pflanze (und höchstwahrscheinlich auch diejenigen, die daneben wachsen — verloren sind).
Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass mit Phytophthora infizierte Pflanzen nicht auf den Kompost gegeben werden dürfen! Sonst setzen Sie eine erneute Ausbreitung von Pilzkrankheiten in Gang und verteilen sie im ganzen Garten.