Gewöhnliches Pfeilkraut wird zu den mehrjährigen krautigen Pflanzen der Familie der Froschlöffelgewächse gezählt. Es wächst insbesondere unter Wasser oder im Wasser, kann sich aber auch an den Boden anpassen, was jedoch eine gewisse Pflege und systematische Bodenfeuchte erfordert.
Je nach Standort und Lebensbedingungen werden beim Pfeilkraut drei Hauptformen unterschieden. Im Flachwasser oder am Ufer besitzt die Pflanze pfeilförmige Blätter, denen sie auch ihren Namen verdankt. Diese Art des Pfeilkrauts blüht in der Regel im Juli. Am dreikantigen Blütenstiel sitzen Quirle mit meist drei Blüten. Jede Blüte hat drei weiße Blütenblätter mit einem purpurroten Fleck sowie drei Kelchblätter. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Pflanzen, die sich in der Tiefe angepasst haben, besitzen gelbgrüne, durchscheinende, dünnen, seidigen Bändern ähnliche Blütenblätter. Diese Art des Pfeilkrauts blüht nie. Es kommt vor, dass diese Pflanzenart schwimmende, pfeilförmige Blätter mit rundem Ansatz und langen Stielen entwickelt. Die drei Blattformen treten nur sehr selten gemeinsam an einer Pflanze auf.
Die Früchte des Pfeilkrauts, bilden sich in der Regel gegen Herbst. Dank der enthaltenen Luft schwimmen die Früchte sehr gut und werden vom Wind über ziemlich große Entfernungen getragen.
Die Knollen des Pfeilkrauts sind sehr stärkehaltig und schmackhaft. Die Knollen erscheinen nur im späten Herbst und frühen Frühling. Die Triebe dieser Pflanze werden von verschiedenen Wassertieren gefressen, und die Blätter werden von verschiedenen Wasservögeln verzehrt.