Die Apfelsorte Pepin Schafranny wurde durch Kreuzung von Orleans Ranet und Litauischer Pepinka gewonnen. Als Urheber dieser Apfelsorte gilt der bekannte einheimische Züchter Michurin I. W. Was die Verbreitungsgebiete dieser Pflanze betrifft, so sind dies Russland und die ehemaligen Länder der UdSSR.
In der weltweiten Züchtung gibt es mehrere Varietäten der Pepinka – den Pepin Londonski und die bekanntere Sorte Pepin Schafran. Diese Kulturen können in der Mittelzone Russlands angebaut werden, wobei ihre Früchte recht spät reifen. Die erste Sorte wird aufgrund der unzureichenden Winterhärte der Pflanze häufiger in den südlichen Regionen unseres Landes angebaut. Manche Gärtner vergleichen den Pepin Londonski mit dem Königlichen Kalvill wegen der äußerlichen Ähnlichkeit der Früchte, aber es handelt sich um zwei verschiedene Sorten.
Merkmale des Apfelbaums Pepin Schafranny
Der Pepin kann sowohl in den südlichen Regionen Russlands als auch in der Mittelzone unseres Landes angebaut werden. Diese Kultur zeichnet sich durch eine frühe Bildung der ersten Früchte und hohe Erträge aus. Normalerweise erhält man Äpfel im 6. Jahr nach der Pflanzung des Setzlings, aber unter günstigen Bedingungen tragen die Bäume bereits nach 4 Jahren Früchte. Es ist zu beachten, dass ein einzelner Apfelbaum des Pepin Schafranny im Alter von 12 Jahren etwa 200 Kilogramm Äpfel liefern kann.
Die Pflanze selbst hat eine mittlere Höhe und eine recht dichte Krone. In den ersten Jahren der vegetativen Entwicklung ist die Baumform rund, aber bei der Fruchtbildung neigen sich die Zweige unter dem Gewicht der Ernte und die Krone bekommt eine breitrunde Gestalt. Der Ertrag am Apfelbaum bildet sich an Fruchtzweigen und Kurztrieben.
Was die Größe der Früchte betrifft, so hängt dieser Wert von der Belastung des Baumes ab. Bei einer hohen Anzahl gebildeter Äpfel sind sie klein, bei geringer Belastung der Pflanze erreichen die Früchte mittlere Größe. Die Form der Früchte ist rundlich-konisch, und ihre Oberfläche ist glatt, gelblich mit leichter Rippung. Die Färbung der Äpfel ist auf der Südseite dunkelrot.
Das cremefarbene Fruchtfleisch ist recht fest und sehr saftig. Beim Schneiden verströmt die Pepinka einen wunderbaren Duft und zeichnet sich durch einen angenehm weinsüßen Geschmack aus. Die Früchte werden hauptsächlich sofort nach der Ernte verzehrt. Außerdem werden daraus Kompott und Marmelade zubereitet. Es ist zu beachten, dass die Früchte ihre Form nach einer Hitzebehandlung nicht verlieren.
Wann reift der Pepin Schafranny?
Die Äpfel des Pepin Schafranny reifen Anfang September, und zwar gleichzeitig. Große Früchte können bis zum Winteranfang im Lager liegen, während kleine Äpfel ihre Handelsqualität bis Januar behalten.