Anpflanzung von Pelargonien aus Samen zu Hause

Inhaltsverzeichnis:

Wir beschäftigen uns mit dem Anbau von Pelargonien aus Samen zu Hause

Pelargonien werden nicht nur wegen ihrer schönen und üppigen Blüte geschätzt, sondern auch wegen ihrer heilenden Eigenschaften. Deshalb wächst diese Pflanze bei vielen auf Fensterbänken und in Beeten.

Vorteile des Anbaus von Pelargonien aus Samen

Für die meisten Hausfrauen ist es üblich, Pelargonien durch Stecklinge zu vermehren. Die aus Samen gezogene Geranie, wie sie oft genannt wird, blüht jedoch länger und hat üppige Blüten. Auch helfen Samen, verlorene Sortenqualitäten der Pflanze wiederzubeleben.

Vorbereitung der Samen für die Aussaat

Damit die herangewachsene Pelargonie dieselben Sortenmerkmale aufweist, müssen ihre Samen mit Schleifpapier oder einer Nagelfeile gerieben werden. Dadurch wird die harte Schale leicht aufgebrochen, was ein schnelles Keimen fördert. Nach dieser Skarifikation müssen die Samen für 10 Minuten in eine Zirkonlösung eingelegt werden.

Und zum Schluss werden sie für 3 Stunden in warmes Wasser gelegt.

Boden für Pelargonien

Hier muss man die goldene Mitte finden. Der Boden sollte weder zu leicht noch zu schwer und lehmig sein. Man kann im Blumenladen normale Anzuchterde kaufen oder eine Mischung selbst herstellen.

Dafür benötigt man:

  1. Torf – 25%;
  2. Rasen – 50%;
  3. Sand – 25%;

Aussaat der Samen

Es ist sinnvoll, dafür keine gemeinsame Kiste, sondern separate Plastikbecher zu verwenden. Später, beim Umpflanzen, werden die Wurzeln der jungen Pelargonie weniger beschädigt. In diesem Fall müssen am Boden des Bechers Löcher angebracht und etwas Drainage eingefüllt werden. Danach die Erde einfüllen und mit der Hand leicht andrücken. Dann werden die Pelargoniensamen einzeln pro Becher ausgesät. Darüber sollte man leicht etwas Erde streuen und den Boden mit einem Zerstäuber befeuchten.

Der Behälter mit den ausgesäten Samen wird mit Folie abgedeckt. Bei einer Temperatur von 20 Grad wird die Pelargonie keimen. Jeden Tag sollte die Folie ein wenig geöffnet werden, damit die Erde durchlüftet wird. 5 Minuten sind ausreichend.

Die meisten Pelargonien-Sorten keimen 7 Tage nach der Aussaat.

Pflege der Keimlinge

Das Wichtigste für die kleine Pelargonie ist Feuchtigkeit und Licht. Stellen Sie die Becher mit den Setzlingen nicht in direktes Sonnenlicht. Dabei sollten sie viel Licht haben. Das Gießen muss sehr vorsichtig erfolgen, um die zarten Keimlinge nicht mit dem Wasserstrahl zu beschädigen. Dazu können Sie eine Pipette oder eine Spritze verwenden. Wichtig ist, die Pelargonie direkt an der Wurzel zu gießen, damit keine Krankheiten entstehen.

In dieser Zeit sollte die Geranie mit einem gewöhnlichen Dünger für blühende Pflanzen gedüngt werden. Eine solche Düngung sollte zweimal pro Woche erfolgen.

Wenn sich 4 Blätter gebildet haben, kann die Pelargonie in einen größeren Topf umgepflanzt werden, damit sich das Wurzelsystem aktiv entwickeln kann.

Es ist sehr wichtig, Blähton auf den Boden zu legen, um Wurzelfäule zu verhindern.

Weitere Pflege der Pelargonie

Damit die Pelargonie üppig blüht, sollte einmal im Monat Dünger zugegeben werden. Für blühende Pflanzen gibt es viele Düngemittel, die für Pelargonien sehr notwendig sind. Es ist auch wichtig, darauf zu achten, dass die Erde immer feucht ist. Nach der Blüte sollten die verblühten Blütenstände abgeschnitten werden, damit die Pflanze Kraft für neue Blüten hat. Am wohlsten fühlt sich die Pelargonie bei moderaten Temperaturen und ausreichend Tageslicht.

Die besten Pelargonien-Sorten aus Samen auswählen und zu Hause anbauen

Pelargonie aus Samen wächst zu Hause recht schnell heran. Die Pflanze kann ins Freiland gesetzt oder in der Wohnung belassen werden. Ihr spezifischer Duft trägt zur Reduzierung von Nervosität bei, hilft Schlaflosigkeit zu bekämpfen und Kopfschmerzen zu lindern. Die leuchtenden und satten Farbtöne der Knospen heben stets die Stimmung und verleihen Energie.

Die Aussaat von Samen – die beste Methode zur Vermehrung der Pelargonie

Pelargonie gehört zu den mehrjährigen Pflanzen. Die Vielseitigkeit der Blume liegt darin, dass sie neben dem Anbau im geschützten Boden auch eine wunderbare Dekoration für den Garten sein kann. Die Blätter der Pflanze werden bei der Herstellung von ätherischen Ölen und als Heilmittel in der Volksmedizin verwendet.

Die Samen der Pelargonie sind länglich, groß und von bräunlicher Farbe.

Die Aussaat von Pelargonien aus Samen gilt als eine der besten Methoden, da solche Setzlinge anspruchslos, krankheitsresistent sind und stets durch üppige Blüte überzeugen. Zudem keimen die Samen auch bei Sonnenmangel schnell. Bei der Stecklingsvermehrung treten Probleme durch falsches Gießen und ungeeignete Erde auf.

Optimale Zeitpunkte für die Aussaat

Pelargonien beginnen 3–4 Monate nach der Aussaat zu blühen. Experten empfehlen, diese Zeiträume zu berücksichtigen, um die Blüte in einem bestimmten Zeitraum zu erhalten.

Wer sich mit hängenden Sorten für die Gestaltung der Sommerterrasse erfreuen möchte, sollte die Jungpflanzen am besten schon im April bereit haben. Daher sollte die Aussaat der Pelargonien im Februar bis März erfolgen.

Die Sorte 'Früher Universal', Anfang März gesät, erfreut Anfang Mai mit leuchtender und üppiger Blüte. Die Pelargonie 'Schwarzer Samt' sollte für diese Zwecke 2–3 Wochen früher gepflanzt werden.

Bei der Kultivierung in der Wohnung kann die Aussaat das ganze Jahr über erfolgen.

In verschiedenen Regionen

  • In nördlichen Regionen mit wenig Sonne und Licht sät man die Samen besser Ende April bis Mai aus.
  • In mittleren Breiten liegen die optimalen Zeiträume für die Gewinnung von Jungpflanzen für die Auspflanzung ins Freiland im Februar bis März.
  • Im Süden werden die Pflanzen Ende März auf die Terrasse gebracht, daher muss die Aussaat bereits im Dezember erfolgen. Zum Frühlingsbeginn werden sie dann schon kräftig blühen und mit ihrer Schönheit erfreuen.

Beste Aussaattermine nach dem Mondkalender 2019

Pelargonien sollten nicht bei Vollmond oder abnehmendem Mond gesät werden. Die Keimung wird ungleichmäßig, die Pflanzen bleiben schwach mit einem schlecht entwickelten Wurzelsystem. Beim Pikieren oder Umpflanzen der Setzlinge ist eine geringe Anwachsrate zu beobachten.

Als günstigste Tage im März gelten: der 10., 11., 12., 15., 16., 23., 24., 28., 29. Das Pikieren der Setzlinge sollte am besten am 1., 2., 15., 16., 19., 20., 22., 28., 29. erfolgen.

Im April wird die Aussaat der Pelargonien empfohlen: 7., 8., 11., 12., 18., 20., 21., 29., 30. Umpflanzen sollte man: 2., 3., 7., 8., 11., 12., 16., 17.

Die beliebtesten Sorten mit Fotos

Als beliebteste Pelargonienarten gelten die Zonenpelargonie, die Efeupelargonie und die Duftpelargonie. Die Pflanzen sind nicht besonders anspruchsvoll an die Bodenbeschaffenheit, wachsen schnell, sind pflegeleicht in der Düngung und zeichnen sich durch eine lange Blütezeit aus. Jede Art hat ihre gefragtesten Sorten, die auf den folgenden Fotos zu sehen sind.

Die Sorte 'Früher Universal' ist die am weitesten verbreitete unter Hobbygärtnern. Die Zeitspanne von der Aussaat bis zur Blüte beträgt nicht mehr als 2 Monate.

Zonenpelargonien lassen sich sowohl durch Samen als auch durch Stecklinge gut vermehren. Sie können in Containern, Hängeampeln und Blumentöpfen kultiviert werden. Sie werden für Freiland und geschlossene Räume empfohlen. Die Blütenfarben sind kräftig und vielfältig.

'Colorama' gehört zur Zonenpelargonie. Die Büsche sind niedrig, mit großen Blüten. Die Blätter haben ein charakteristisches dunkles Hufeisenmuster.

Koloramu lässt sich am besten in Töpfen ziehen, da bei einem kompakten Wurzelsystem der oberirdische grüne Teil sehr flauschig und voluminös ist. In den Sommermonaten kann man sie ins Freiland pflanzen.

Die Sorte Letnij Doschd gehört zur Gruppe der efeublättrigen oder ampelartigen Pelargonien.

Die dünnen, aber kräftigen Triebe der Pelargonie 'Letnij Doschd' hängen bis zu 100 cm herab. Die Blätter sind glatt, dunkelgrün, und die Blüte ist üppig. Es gibt verschiedene Farbtöne. Sie sind unersetzlich für die Dekoration von Balkonen, Pavillons und Terrassen.

Die Blätter der Sorte 'Tschorny Barhat' unterscheiden sich von anderen Sorten durch ihre schokoladenbraune, fast schwarze Färbung. Die Blütenstände sind leuchtend, samtig.

Junge Triebe und Blätter sind immer hellgrün und beginnen nach einigen Wochen nachzudunkeln. Im Angebot sind vor allem Blüten mit roter Färbung vertreten.

Die Sorte 'Kabare' erkennt man an den saftig grünen Blättern mit gewellten, geriffelten Rändern. Sie wird nicht höher als 30 cm. An der Basis jeder Blüte sind deutlich gelbe Zentren zu erkennen.

Die Pelargonie 'Kabare' hat kugelförmige Blüten mit einer Größe von 10–12 cm. Sie ist empfindlich gegenüber direkter Sonneneinstrahlung und verträgt keinen trockenen Boden. Es gibt sie in Farben von dunkelburgunderrot bis schneeweiß.

Die Sorte 'Oranschewy Ljod' zeichnet sich durch eine saftige rot-orange Färbung der Blütenstände und einen blass gelbgrünen Farbton des Laubes aus.

Während der Blütezeit erreicht der Strauch der Sorte 'Oranschewy Ljod' einen Durchmesser von bis zu 35 cm. Sie eignet sich sowohl für die Zimmer- als auch für die Außendekoration. Sie ist anspruchslos, wächst schnell und unterscheidet sich von anderen Typen durch eine frühe Blüte.

Ljustra Violett ist eine einzigartige Art mit kräftigen violetten oder blauen Knospen.

Die Sorte 'Ljustra Violett' zeichnet sich nicht nur durch eine üppige, sondern auch durch eine lang anhaltende Blüte aus – von Mai bis Oktober. Die Blätter sind klein, mit spitzen Rändern, und unter den Knospen kaum sichtbar.

Viktoria ist eine tulpenartige Sorte der Pelargonie aus der letzten Züchtungsserie. Sie erfreut sich großer Beliebtheit aufgrund der ungewöhnlichen Struktur der Knospen.

Alle tulpenartigen Typen der Pelargonie zeichnen sich durch kleine, aber zahlreiche Blütenstände (bis zu 50 Stück) aus, die an hohen, kräftigen Stielen sitzen. Sie werden bis zu 70 cm hoch. Sie vermehren sich leicht, haben ein ausgeprägtes Aroma und blühen 3–4 Monate ununterbrochen.

Lohnt es sich, Pelargoniensamen zu säen, die man bei "AliExpress" bestellt hat?

Die meisten Kundenbewertungen zum Kauf von Pelargoniensamen von "AliExpress" sind negativ. Nur wenige bestätigen, dass die Samen tatsächlich gut keimen und die Blume wächst, die in der Beschreibung auf der Packung angegeben ist.

Mehr als 80 % der Verkäufer senden Samen der falschen Sorte oder von unzureichender Qualität mit praktisch keiner Keimung. Daher sollte man, um solche Risiken zu vermeiden, dennoch auf chinesische Samen verzichten und etwas mehr Geld für ein qualitativ hochwertiges Produkt eines heimischen Herstellers ausgeben.

Pflanzanleitung

Als idealer Boden für die Pflanzung von Pelargonien gilt eine Mischung aus zwei Teilen Flusssand und Torf sowie zwei Teilen Rasenerde. Sie können auch fertige Erde speziell für Pelargonien kaufen. Es wird nicht empfohlen, Dünger hinzuzufügen – die Blume mag das nicht. Am besten geeignet sind Torf- oder Plastikbecher.

  1. Die Becher werden mit Erde gefüllt.
  2. Anschließend wird die Erde mit warmem Wasser gegossen.
  3. In jedes Gefäß werden 2–3 Samen gelegt.
  4. Die Samen können mit 1 cm Erde bedeckt oder leicht in die Erde gedrückt werden.
  5. Decken Sie mit Frischhaltefolie ab, vergessen Sie nicht die Löcher.

Die Samen beginnen bei einer Temperatur von 20–22°C nach 2–3 Wochen zu keimen. In seltenen Fällen vergeht ein Monat bis zum Erscheinen der ersten Keimlinge.

Wie pflegen Sie die Keimlinge?

Sobald die Sämlinge zwei oder drei Blätter haben, wird die Folienabdeckung entfernt und die Setzlinge werden auf eine helle Fensterbank gestellt. Es ist erforderlich, die Erde regelmäßig zu lockern und zu gießen, wobei Feuchtigkeit auf den Blättern vermieden werden sollte. Mit dem Pikieren der Setzlinge wird begonnen, wenn sich 4–5 Zweige am Hauptstiel gebildet haben.

Nachdem die Pflanzen angewachsen sind und das 6. oder 7. Blatt erschienen ist, müssen Sie es abknipsen. So wächst ein verzweigter, üppiger Busch, der reichlich blühen wird.

Wenn die Keimrate schlecht ist, können Sie die Pflanze mit einem speziellen flüssigen Dünger für Blütensetzlinge oder einem Wachstumsstimulator düngen. Die Gefäße können unter eine Pflanzenlampe gestellt werden. Wichtig ist, direkte Sonneneinstrahlung auf die Pflanzen zu vermeiden – dies hilft, Verbrennungen an den bereits gewachsenen Keimlingen zu verhindern.

Pflege im Freiland

Pelargonien gehören zu den anspruchslosen Pflanzen. Sie lieben sonnige, unschattierte Standorte und zeichnen sich durch eine hohe Trockenheitsresistenz aus. Alle Sorten dieser Blume speichern ausnahmslos Wasser, daher muss bei Regenwetter auf einen ausreichenden Abfluss des überschüssigen Wassers geachtet werden. Bei Überwässerung oder schlechter Bewässerung beginnen die Blüten und Blätter schnell zu vertrocknen.

Beim Auspflanzen ins Freiland sollten die Setzlinge in einem Abstand von 15–20 cm zueinander gesetzt werden. Dies verbessert die Anwachsrate, die Blüte und fördert die richtige Bildung jedes Busches. Auf lehmigen Böden wachsen Pelargonien schlecht. Nährstoffreicher oder durchlässiger Boden fördert das intensive Wachstum.

Pelargonien aus Samen wachsen zu Hause schnell, wenn alle Empfehlungen zur Vorbereitung des Bodens und zur Wahl der Pflanzzeit genau befolgt werden. Es ist wichtig, die Anbauregion, die Pflanzenart und die Besonderheiten ihres Wurzelsystems zu berücksichtigen.

Wie zieht man Pelargonien aus Samen zu Hause?

Auswahl und Vorbereitung der Samen

Es ist nicht schwer, Pelargonien aus Samen zu ziehen, wenn man die Grundregeln kennt. Geraniensamen können im Laden gekauft werden. Wenn man jedoch die Art vermehren möchte, die bereits zu Hause wächst, sollte man die Blüten nach dem Verblühen in Ruhe lassen, damit sie Früchte bilden. Bevor man die Samen der Pelargonie sammelt, lässt man sie vollständig reifen. Dann sammelt man die reifen Samen und begutachtet sie. Für die Aussaat eignen sich große, dunkelbraune Exemplare; einige können matt sein oder sich leicht in der Farbnuance unterscheiden, aber sie sollten keine Flecken aufweisen.

Die länglichen braunen Samen mit Vertiefungen an den Seiten sind von einer sehr festen Schale umgeben. Damit diese die Keimung nicht verzögert, wird das Saatgut speziell vorbereitet. Die Samen werden mit einem Messer geritzt oder mehrmals auf beiden Seiten mit feinem Schleifpapier gerieben, um dem zukünftigen Keimling den Weg zu erleichtern. Dann werden sie für einige Stunden in warmem Wasser eingeweicht (manche Gärtner legen die Samen vorher für 20–30 Minuten in eine Lösung aus Kaliumpermanganat oder „Epin“), danach werden sie getrocknet.

Bodenanforderungen

Die Anzucht von Pelargonien aus Samen erfolgt in lockerer, nährstoffreicher Erde mit niedrigem Säuregehalt. Geranien gedeihen hervorragend in durchlässiger, feuchter Erde, die kein überschüssiges Wasser zurückhält. Diese kann man im Geschäft kaufen oder selbst zusammenstellen, um eine übermäßige Mineralisierung zu vermeiden. Sie kann aus Rasenerde und Torf mit Sand bestehen; eine gute Mischung ist Torf mit Perlit.

Vor dem Pflanzen der Geranie (ihrer Samen) muss die Erde unbedingt sterilisiert werden. Dazu reicht es, sie 20 Minuten im vorgeheizten Ofen zu erhitzen oder mit heißer Kaliumpermanganatlösung zu übergießen. Manche empfehlen die Anwendung von Fungiziden. Es ist ratsam, einen Tag nach der Behandlung zu pflanzen.

Für die Anzucht von Geranien aus Samen zu Hause verwendet man flache (nicht tiefer als 3 cm), breite Gefäße mit Drainagelöchern. Auf den Boden wird eine Schicht Blähton gelegt und darauf die Erde. Vor der Aussaat wird diese angefeuchtet.

Aussaattechnik

Das Einpflanzen von vorbereiteten Geraniensamen kann das ganze Jahr über erfolgen, am besten jedoch von Februar bis April – so kann man schneller auf die Blüte hoffen. Die Samen sollten nicht zu dicht gesät werden. Zwischen den Samen lässt man 2 bis 4 cm Abstand, damit sich die Wurzeln nicht verflechten. Auf die feuchte Erdoberfläche werden die Samen gelegt, leicht mit den Fingern eingedrückt und dann mit lockerer Erde bestreut (die Schicht sollte nicht dicker als 1 cm sein). Danach wird die Oberfläche mit einer Sprühflasche angefeuchtet, mit einem durchsichtigen Deckel, Glas oder Plastikfolie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.

Die so ausgesäten Samen werden in einen warmen Raum mit einer Lufttemperatur von +22…+24 °C gestellt. Die Beleuchtung spielt in diesem Stadium keine Rolle. Die Pflege der Aussaat besteht aus Lüften und Befeuchten; es ist wichtig, die Temperatur zu überwachen.

Verschiedene Pelargonienarten benötigen unterschiedliche Keimzeiten. Die zonale Geranie kann bereits nach einer Woche keimen, während die Königspelargonie mindestens 3 Wochen auf sich warten lässt. Sobald die Keimlinge erscheinen, wird die Folie entfernt und die Gefäße werden ans Licht gestellt.

Pflege der Setzlinge

Die Aufzucht von Geranien aus Samen zu Hause erfordert eine recht traditionelle Pflege: Die Setzlinge müssen unter angenehmen Bedingungen gehalten, regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Zum Gießen wird abgestandenes (weiches und sauberes) Wasser mit Zimmertemperatur verwendet. Gegossen wird mit einer Gießkanne mit langem Ausguss, wobei die Erde befeuchtet wird, nicht die Pflanzen – Geranien mögen weder Besprühung noch jeglichen Kontakt der Blätter mit Wasser. Dies wird etwa 2 Mal pro Woche gemacht, aber ein genauerer Zeitplan ergibt sich aus der Trocknungsgeschwindigkeit der oberen Erdschicht.

Ab einem Alter von zwei Wochen wird empfohlen, die Setzlinge mit mineralischen Düngemitteln zu düngen, die Kalium und Phosphor enthalten. Gelegentlich kann man mit einer Jodlösung gießen. Die Düngungen erfolgen alle 2–3 Wochen zusammen mit dem Gießen.

Es ist wichtig, auf die Lockerheit der Erde zu achten: Sie muss zwischen den Wassergaben vorsichtig gelockert werden, damit die Wurzeln ausreichend Luft bekommen und sich kein überschüssiges Wasser ansammelt.

Temperatur und Beleuchtung

Die Geranie stellt keine besonderen Haltungsansprüche; sie kommt mit einem breiten Temperaturbereich von +20 bis +30 °C zurecht, im Winter sollte die Temperatur nicht unter +10…+15 °C fallen. Die aus Samen gezogenen Setzlinge hält man am besten auf einer Fensterbank an der Ost- oder Westseite. Sie benötigen eine Tageslichtdauer von mindestens 16 Stunden, aber direkte Sonnenstrahlen können die zarten Blätter verbrennen, daher müssen die Pflanzen an der Südseite leicht beschattet werden.

Im Frühjahr pflanzt man die jungen Pflanzen ins Freie, aber auch dort sollte man die Geranie im Halbschatten halten, damit sie üppiger blüht.

Pikieren und Pinzieren

Die Aufzucht von Pelargonien aus Samen erfordert zwingend ein Pikieren nach dem Erscheinen von 2–3 echten Blättern. Dies ist für die vollständige Entwicklung des Wurzelsystems notwendig. Jede Pflanze wird vorsichtig aus dem gemeinsamen Gefäß genommen und in einzelne Töpfe oder hohe Becher mit einem Durchmesser von 10 cm umgetopft.

Die grundlegenden Anforderungen an die Erde sind dieselben: Lockerheit, Nährstoffreichtum, schwache Säure.

Am Boden wird unbedingt eine Drainageschicht angelegt. Danach werden die Pflanzen wie erwachsene Exemplare gepflegt. Umtopfen ist erforderlich, wenn der Topf zu eng wird. Am besten topft man ab Frühjahrsbeginn um, wenn das Wachstum einsetzt.

Um eine schöne Zierpflanze zu formen, wird empfohlen, sie nach jeweils 5–8 Blättern zu pinzieren (je nach Art und Sorte). Dies sollte mit sauberen Händen oder Werkzeugen geschehen, die Schnittstelle sollte vorzugsweise mit Aktivkohle (Holzkohle) behandelt werden. Die Pelargonie soll buschig, aber luft- und lichtdurchlässig sein.

Video «Aufzucht von Geranien aus Samen»

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie selbst Pelargonien aus Samen ziehen können.

Wie man Geranien zu Hause aus Samen zieht

Die Vermehrung von Pelargonien lässt sich bequem durch Stecklinge durchführen. Dies ist die einfachste und effektivste Methode, die in 99 % der Fälle gute Ergebnisse liefert. Wenn es jedoch um seltene Geraniensorten geht, die in Blumengeschäften kaum zu finden sind, ist die Samenvermehrung die optimale Wahl. Heutzutage gibt es eine ausreichende Anzahl erstklassiger Samen im Handel, aus denen man seltene Pflanzenarten ziehen kann.

Siehe auch:
Wollziest pflanzen und pflegen

Anforderungen an die Samen

Damit die Pelargonien-Sämlinge keimen und sich erfolgreich entwickeln, ist hochwertiges Saatgut erforderlich. Die Samen sollten braun, länglich und fest sein. Andere Saatgutvarianten können zu minderwertigen Sämlingen führen oder den Gärtner sogar ohne „Ernte“ dastehen lassen. Um solche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten Sie Samen nicht auf dem Markt oder in Supermärkten kaufen. Besuchen Sie besser ein Fachgeschäft, wo die Qualität garantiert hoch ist. Gute Samen werden bereits aussaatfertig verkauft, sodass keine komplizierten Maßnahmen zur Keimung erforderlich sind.

Achten Sie bei der Auswahl des Saatguts nicht nur auf die Schönheit, Form und Farbintensität der Knospen, sondern auch auf die Haltungsbedingungen, die für gesundes Wachstum und üppige Blüte erforderlich sind. Wenn Ihnen die Schaffung der entsprechenden Bedingungen für die Aufzucht der gewählten Geranienart aus Samen zu Hause zu schwierig erscheint, entscheiden Sie sich besser für eine andere Pelargonienart.

Wann sollte man Geranien pflanzen?

Eine konkrete Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Alles hängt davon ab, ob der Gärtner den Willen und die Möglichkeit hat, die Sämlinge mit der erforderlichen Lichtmenge zu versorgen. Die Geranie ist eine Pflanze, die nicht besonders anspruchsvoll im Anbau ist.

Floristen empfehlen, die Aussaat im Frühjahr oder Sommer durchzuführen, wenn die Tageslänge nahe am Maximum liegt. Wenn Sie jedoch über spezielle Ausrüstung verfügen, mit der Sie die Sämlinge mit der erforderlichen Lichtmenge versorgen können, gibt es für Sie keine zeitlichen Einschränkungen. Um eine mittlere Größe zu erreichen, benötigt die Geranie 3–5 Monate.

Vorbereitung der Samen für die Aussaat

Wenn Sie hochwertige Samen eines bekannten Unternehmens gekauft haben, sind keine aufwändigen Vorbereitungen erforderlich. Alles, was Sie in diesem Fall tun müssen, ist, das Saatgut an einem trockenen, dunklen Ort aufzubewahren, der vor Insekten und Sonnenlicht geschützt ist.

Falls auf der Samenpackung angegeben ist, dass das Material nicht für die Aussaat vorbereitet ist, oder Sie Zweifel an der Qualität der Vorbereitung haben, ist eine zusätzliche Behandlung erforderlich. Dazu werden Phytohormone („Epin“, „Zirkon“) verwendet, wonach die Sämlinge für einige Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Die Durchführung solcher Verfahren beschleunigt die Keimung der Samen und verbessert die Qualität der Setzlinge.

Die problematischsten Samen für Blumenliebhaber sind die zu Hause gezogenen und gesammelten. Hier ist ein maximales Maßnahmenpaket erforderlich. Zuerst wird das Material von der rauen oberen Schicht befreit, die den Keimprozess verlangsamen kann. Dazu werden die Samen mit Schleifpapier abgerieben. Danach werden sie mit Phytohormonen („Epin“, „Zirkon“) behandelt und für einige Stunden in warmem Wasser eingeweicht.

Wichtig! Bei der Verwendung von selbst gewonnenen Samen ist die Wahrscheinlichkeit, qualitativ hochwertige Setzlinge zu erhalten, äußerst gering. Grund dafür ist der Verlust des von der Mutterpflanze vererbten Gens bei den hybriden Pelargonien-Sorten während der Samenvermehrung.

Bereiten Sie die Erde und das Gefäß vor

Das Saatgut ist trocken, daher erfolgt die Aussaat in lockere Erde. Das Einpflanzen der Samen in lehmige oder zu dichte Erde ist nicht zulässig. Die Erdmischung kann im Fachhandel gekauft oder selbst hergestellt werden. Für die Herstellung des Substrats werden folgende Verhältnisse verwendet:

  • Torf, Sand und Rasenerde werden im Verhältnis 1:1:2 gemischt;
  • Sand und Torf werden zu gleichen Teilen gemischt (1:1);
  • Torf und Perlit werden zu gleichen Teilen gemischt (1:1).

Die erste Bodenvariante ist am besten geeignet.

Wichtig! Wählen Sie hochwertige Bestandteile bei der Bodenvorbereitung. Minderwertige Erde kann die Samen verderben.

Die Aussaat der Samen erfolgt entweder in einzelne Gefäße oder in einen gemeinsamen Topf. Wenn Sie die erste Option wählen, schützen Sie das Wurzelsystem der zukünftigen Keimlinge garantiert vor Beschädigung beim Umpflanzen. Die zweite Option ist bei sorgfältigem Umgang mit den Keimlingen ebenfalls bequem und praktisch. Hauptsache, die Samen in einem Abstand von 5–7 cm zueinander zu pflanzen.

Das Gefäß sollte tief sein, sodass sein Volumen für die Erde und eine ausreichende Drainageschicht ausreicht, die zur Sauerstoffversorgung der Wurzeln notwendig ist.

Wie man Geranie aus Samen pflanzt

Die Aussaat von Geraniensamen unterscheidet sich nicht von der anderer Pflanzen. Der Topf wird mit Drainage gefüllt, dann mit Erde, die Samen werden ausgelegt und mit Sand oder Erde bedeckt.

Wichtig! Die Samen sollten nicht tiefer als 3–4 cm liegen. Andernfalls dauert ihre Keimung zu lange.

Nach dem Bedecken der Samen befeuchten wir die Erde mit einem Zerstäuber, decken das Gefäß mit Folie oder Glas ab, stellen den Topf an einen gut beleuchteten Ort und warten auf das Ergebnis. Die Vermehrung von Pelargonien durch Samen erfordert eine Raumtemperatur von +23 °C. Niedrigere Werte können die Keimung der Sämlinge stoppen.

Pflege der Aussaat und der Keimlinge

Einmal täglich müssen Sie die Folie anheben, um die Setzlinge mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn alles richtig gemacht wird, zeigen sich die ersten Keimlinge bereits nach 4 Wochen.

Wenn die richtigen Haltungsbedingungen geschaffen werden, wächst die neue 'Generation' von Setzlingen recht schnell und bereitet keine besonderen Mühen. Aber man darf nicht vergessen, dass die jungen Exemplare sehr zerbrechlich sind. Daher müssen Sie die neuen Keimlinge vor Zugluft, starkem Wind, der die zerbrechlichen Stiele brechen kann, und Sonneneinstrahlung schützen (eine zwingende Beschattung der Setzlinge auf der südlichen Fensterbank ist erforderlich).

Der Anbau von Geranien aus Samen zu Hause erfordert eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung der Keimlinge. Um die Setzlinge nicht zu überwässern, wird eine tägliche Bewässerung mit dosierter Wasserzugabe empfohlen (als Dosierer kann eine normale Pipette verwendet werden). Im Winter sollte die Bewässerung sparsamer sein als im Sommer.

Wenn beim Gießen Wasser auf die Stiele gelangt, können auf der Haut der jungen Pflanze schwarze Flecken entstehen. Diese können Sie beseitigen, indem Sie den Setzling mit einer Kaliumpermanganatlösung oder Phytosporin gießen.

Wichtig! Nach dem Auflaufen der Setzlinge muss die Temperatur auf +20…+16 °C gesenkt werden. Wenn die Keimlinge unterkühlen, ist es unmöglich, die jungen Exemplare zu retten.

Das erste große Blatt bilden die Setzlinge normalerweise 1–2 Wochen nach der Keimung. Die Intensität des weiteren Wachstums hängt von der Temperatur, der Bodenqualität und der Bewässerungsintensität ab.

Besonderheiten der späteren Umpflanzung

Um Geranien aus Samen zu ziehen, reicht es nicht aus, die Setzlinge in einem temporären Behälter heranzuziehen. Die Pflanzen benötigen eine anschließende Umpflanzung in einen endgültigen Topf. Ein Signal dafür, dass die Blume bereit für den 'Umzug' ist, ist das Erscheinen von 2–3 Blättchen an dem neuen Exemplar. Sie dürfen die Pelargonie nicht sofort in einen großen Topf umpflanzen. Wählen Sie einen kompakten Behälter mit einem Durchmesser von 10 cm. In einem solchen Topf fühlt sich die junge Pflanze wohl. Wenn der Busch wächst, kann die Pelargonie später in ein geräumigeres Gefäß umgepflanzt werden.

Am besten wählen Sie Töpfe aus natürlichen Materialien (idealerweise Ton). Solche Behälter gewährleisten eine Sauerstoffzufuhr zum Boden und verhindern ein Faulen des Wurzelsystems der Blume.

Die Blumen werden durch Umsetzen umgepflanzt, ohne den um die Wurzel gebildeten Erdballen zu stören. Zum Zeitpunkt der Umpflanzung können Sie einen Langzeitdünger verwenden, um den Anpassungsprozess der Blume zu beschleunigen. Dafür eignen sich synthetische Zusammensetzungen, die in angemessenen Mengen Kalium, Stickstoff, Phosphat, Magnesium und andere für ein gesundes Wachstum notwendige Mikronährstoffe enthalten.

Die umgepflanzte Pflanze wird mit einer geringen Menge Wasser gegossen. Bei warmem Wetter wird die umgepflanzte Blume auf den Balkon gebracht.

Wichtig! Wenn Sie die Pelargonie in ein Beet oder einen Vorgarten pflanzen möchten, sollte die Bodenbeschaffenheit der des Substrats im Topf entsprechen.

>Geranien aus Samen zu Hause zu vermehren ist gar nicht so schwer. Dafür sind Geduld und die sorgfältige Einhaltung einer Reihe einfacher Regeln erforderlich.

Pelargonie aus Samen zu Hause (Geranie aus Samen)

Pelargonie, auch Geranie genannt, ist eine Zimmerpflanze, die keine besondere Pflege erfordert. Die Pelargonie kann nicht nur Ihr Zimmer, sondern auch den Balkon, die Terrasse oder ein Blumenbeet im Garten schmücken. Geranien aus Samen zu Hause zu ziehen ist gar nicht so schwierig. Lassen Sie uns die Besonderheiten des Anbaus von Pelargonien aus Samen zu Hause näher kennenlernen, sowie wie man Geranien im Sommer im Freiland anbaut.

  • Besonderheiten des Anbaus von Pelargonien
  • Vorbehandlung der Samen vor dem Anbau
  • Bodenauswahl
  • Aussaat
  • Pflege nach der Keimung
    • Gießen und Düngung
    • Lufttemperatur und Beleuchtung
    • Pikieren und Entspitzen
  • Wie pflanzt man ins Freiland um und zieht sie dort?

Besonderheiten des Anbaus von Pelargonien

Es ist gleich zu beachten, dass aus Samen nur die sogenannte Zonalgeranie gezogen werden kann. Andere Pelargonienarten vermehren sich etwas anders. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Auswahl der Pelargoniensamen gewidmet werden. Um mögliche Fehler zu vermeiden, ist es notwendig, das Saatgut sorgfältig auszuwählen und vorzubereiten. Dabei sind folgende Nuancen zu beachten:

  • Farbe der Samen. Gute Pflanzensamen zeichnen sich durch eine satte braune Farbe aus. Nur eine leichte Mattigkeit und ein leichter Farbton sind zulässig.
  • Form der Samen. Es wird empfohlen, längliche Samen zu verwenden, an den Seiten sollten leichte Vertiefungen erkennbar sein.
  • Größe der Samen. Geraniensamen sollten ausreichend groß sein.
  • Samenschale. Dieses Saatgut zeichnet sich durch eine dichte, ledrige Schale aus.

Wenn die Pelargoniensamen alle oben beschriebenen Eigenschaften aufweisen, können sie zur Aussaat verwendet werden. Man sollte keine kleinen, flachen, deformierten oder fleckigen Samen kaufen. Das Einpflanzen solchen Materials bringt kein gutes Ergebnis.

Vorbehandlung der Samen vor dem Anbau

Wie bereits erwähnt, hat das Saatgut der Geranie eine ziemlich dichte Schale, was die Keimung erschweren kann. Manchmal ist das Warten auf die Keimung der Pflanze recht lang, und die Samen keimen dennoch nicht.. Der Grund dafür liegt in einer falschen Behandlung des Saatguts oder sogar im Fehlen einer solchen.

Deshalb müssen die Samen der Pelargonie vor der Aussaat unbedingt skartifiziert werden, d.h. die feste Schale der Samen muss entfernt werden. Diese Prozedur kann man selbst durchführen und sie ist recht einfach. Dazu nimmt man feines Schleifpapier und entfernt damit nur die obere harte Schicht des Saatguts, ohne tiefe Risse zu hinterlassen. Die Bearbeitung sollte für jeden Samen einzeln erfolgen, indem man ihn mehrmals über das Schleifpapier reibt.

Auswahl der Erde

Die Pelargonie fühlt sich in einer leichten, nährstoffreichen Mischung wohl, die Wasser und Luft gut an das Wurzelsystem der Pflanze leitet. Für die Aussaat kann man fertige Gartenerde aus dem Handel verwenden, man kann sie aber auch selbst herstellen. Betrachten wir einige Varianten:

  • Torff, Humus, Sand und Kompost werden zu gleichen Teilen gemischt.
  • Zwei Teile Gartenerde werden mit je einem Teil Torf und Sand vermischt.
  • Torf wird im Verhältnis 1:1 mit Perlit verdünnt.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Erde für die Aussaat selbst vorzubereiten, wird empfohlen, diese Gelegenheit zu nutzen. Es ist zu beachten, dass in gekaufter Erde die Keimlinge viel später erscheinen, die Setzlinge schwächer sein werden und das Pflänzchen dünne Stängel bildet. Die Blüte wird in gekaufter Erde recht karg sein.

Bevor Sie die Samen in die Erde säen, muss das Substrat desinfiziert werden, um eine Infektion der Pflanze zu vermeiden. Dazu wird empfohlen, das Substrat für einige Minuten im Backofen zu erhitzen. Für die Bodenbehandlung kann man auch bereits fertige Fungizide hoher Qualität oder eine Kaliumpermanganatlösung verwenden. Die Aussaat sollte einen Tag nach der Behandlung des Substrats erfolgen.

Der günstigste Zeitraum für die Aussaat der Samen ist von Februar bis März. Wenn die Geranie später gepflanzt wird, wird sie sich in Zukunft stark in die Länge ziehen und erst 9 Monate nach der Aussaat blühen.

Aussaat

  • Die Samen von Pelargonien müssen in flache Behälter oder Schalen gesät werden, deren Höhe 3 cm nicht überschreitet. Falls keine speziellen Behälter vorhanden sind, können beliebige Schalen von Fertigprodukten oder andere verfügbare Behälter verwendet werden.
  • Die Behälter müssen mit Substrat gefüllt, reichlich mit Wasser besprüht und dann zum Erwärmen stehen gelassen werden. Die Temperatur der vorbereiteten Erde sollte etwa 22 Grad betragen.
  • Nach der oben beschriebenen Vorbereitung müssen die Samen der Geranie für drei Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Dies fördert das Erscheinen guter Keimlinge.
  • Danach müssen die Samen auf der Bodenoberfläche ausgelegt und leicht in das Substrat gedrückt werden. Die Samen werden mit einer dünnen Schicht lockeren Substrats bedeckt.
  • Danach müssen die Aussaten mit Glas oder Polyethylenfolie abgedeckt und an einen gut beleuchteten Ort gestellt werden. Die Raumtemperatur, in der die Sämlinge gehalten werden, sollte mindestens 20 Grad betragen.

Die ersten Keimlinge erscheinen in der Regel ein paar Wochen nach der Aussaat. Nach dem Auflaufen müssen die Behälter nach und nach geöffnet werden. Ab diesem Zeitpunkt muss auch die Bodenfeuchtigkeit überwacht werden.

Pflege nach dem Auflaufen

Damit die Geranie zu einer gesunden und kräftigen Pflanze heranwächst und einen schönen Busch bildet, muss sie gut gepflegt werden. Die Pflege der Geranie umfasst:

  • Rechtzeitiges Gießen.
  • Düngung mit Nährstoffen.
  • Regelmäßiges Auflockern des Bodens.
  • Warmes Raumklima.
  • Pikieren und Pinzieren.

Bewässerung und Düngung

  • Sehr oft machen Anfänger im Gartenbau den Fehler, den Boden übermäßig zu befeuchten, was zu einer tückischen Krankheit führen kann, die als Schwarzbeinigkeit bezeichnet wird. Diese Krankheit entwickelt sich recht schnell und tötet alle Setzlinge. Um dieses Problem zu vermeiden, ist es unbedingt erforderlich, eine Drainageschicht im Pflanztopf anzulegen und Löcher für den Abfluss von überschüssigem Wasser zu bohren. Darüber hinaus ist der Bewässerungsplan sehr wichtig. Die Geraniensetzlinge sollten nur dann gegossen werden, wenn die Erde antrocknet, wobei darauf zu achten ist, sie nicht zu überschwemmen. Nach dem Pikieren der Setzlinge in einzelne Töpfe wird empfohlen, sie nicht öfter als zweimal pro Woche zu gießen. Im Winter wird die Bewässerungshäufigkeit auf einmal pro Woche reduziert.
  • Was die Düngung betrifft, so sollte sie erstmals 2 Wochen nach dem Pikieren erfolgen. Hierfür wird empfohlen, Dünger für blühende Zimmerpflanzen zu verwenden, die reich an Phosphor und Kalium sind. Die Düngungen erfolgen in der Regel alle 2 Wochen. Im Winter werden die Düngungen ganz eingestellt.

Lufttemperatur und Beleuchtung

  • Bei der Pflege junger Setzlinge ist zu beachten, dass sie Licht benötigen. Töpfe oder Behälter mit Setzlingen sollten auf der Ost- oder Westseite aufgestellt werden. Wenn die Behälter auf einem Südfenster stehen, ist eine zusätzliche Beschattung erforderlich, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, die selbst im Winter das zarte Laub der Pflanzen schädigen kann. Während des aktiven Wachstums der Pelargonie und während der Triebbildung sollte die Pflanze mindestens 16 Stunden am Tag beleuchtet werden. Reicht das natürliche Licht nicht aus, sollte abends eine zusätzliche künstliche Beleuchtung organisiert werden. Im Sommer empfiehlt es sich, die Geranientöpfe auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten zu stellen.
  • Im Raum, in dem die Pelargonie gehalten wird, muss eine optimale Lufttemperatur von mindestens 20 und höchstens 25 Grad aufrechterhalten werden. Im Winter kann eine ausgewachsene Pflanze einen kurzzeitigen Temperaturabfall auf 10 Grad vertragen. Es ist jedoch zu beachten, dass solche Temperaturschwankungen für junge Pflanzen schädlich sind.

Pikieren und Pinzieren

  • Damit die Geranie ein gut entwickeltes Wurzelsystem hat, müssen Sie sie in einzelnen Gefäßen halten. Das Pikieren junger Setzlinge sollten Sie nach dem Erscheinen der zwei ersten echten Blätter durchführen. Danach müssen Sie für die weitere Aufzucht schmale und recht hohe Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 10 cm auswählen. Wenn die jungen Geraniensetzlinge bereits etwas in die Länge gewachsen sind, dürfen Sie sie auch etwas tiefer in die Erde setzen.
  • Um eine schöne Buschform zu erzielen und zu verhindern, dass die Pflanze in die Länge wächst, müssen Sie sie regelmäßig zurückschneiden. Das erste Zurückschneiden sollte nach dem fünften echten Blatt erfolgen. Danach muss die Geranie im Frühjahr und Herbst regelmäßig beschnitten werden. Bei diesem Vorgang werden alle schwachen und dünnen Triebe herausgeschnitten. Die Formgebung des Büschchens wird in der Regel etwa anderthalb Monate vor der Blüte der Geranie eingestellt. Die Pelargonie blüht unter Zimmerbedingungen drei Monate nach dem Einpflanzen.

Wie verpflanzen Sie ins Freiland und kultivieren es?

Wenn Sie den Wunsch und die Möglichkeit haben, können Sie die Pelargonie in Ihren eigenen Garten umpflanzen. Aus solchen Pflanzen lässt sich ein wunderbares Rabattenbeet gestalten. Im Freiland auf einem gemeinsamen Beet im Garten wird die Geranie in Kombination mit anderen Pflanzen und Blumen sehr gut aussehen.

Das Umpflanzen der Geranie ins Freiland wird Ende Mai empfohlen. Der Standort sollte dabei einen leichten Halbschatten haben. Auf diese Weise werden die Blüten der Geranie viel größer, und zu heiße Sonne schadet ihnen nicht. In der Hitze beginnen die Blätter der Pelargonie normalerweise stark auszutrocknen und zu vergilben. Beim Auspflanzen der Geranie ins Freiland ist darauf zu achten, dass die Pflanzen in einem Abstand von 30 cm zueinander gepflanzt werden.

Der Boden für die Geranie im Garten sollte recht nährstoffreich sein. Man kann ihm Laubhumus in gut verrottetem Zustand hinzufügen. Dabei sollte man es mit organischen Düngern nicht übertreiben, da die Pelargonie in diesem Fall zu viele Nährstoffe erhalten würde, was zu einem Ausbleiben der Blüte führen kann.

Das Gießen der Pelargonie im Freiland muss ebenfalls sehr behutsam erfolgen. Die Pflanze sollte nur bei Bedarf gegossen werden. Alle zwei Wochen wird empfohlen, die Pelargonie mit einem Volldünger für Blumen zu düngen.

Eine gut gepflegte Geranie kann im Freiland bis zum Herbst blühen. Mit Einsetzen der Kälte muss die Blume jedoch ausgegraben und ins Haus gebracht werden.

Dazu müssen Sie wieder Töpfe vorbereiten, aber diesmal sollten sie im Durchmesser etwas größer sein, da sich das Wurzelsystem der Pflanze im Freiland gut entwickelt hat. Die Geranie muss mit einem großen Erdballen aus dem Freiland ausgegraben und dann in den Topf gesetzt werden.

Danach kann die Pelargonie unter Zimmerbedingungen noch eine Zeit lang blühen, aber nach dieser Blüte muss der Geranie eine sogenannte Ruhepause gegönnt werden. Dabei werden alle alten Blütenstiele entfernt und die übermäßig gewachsenen Triebe zurückgeschnitten. Übrigens können die abgeschnittenen Triebe zur Vermehrung der Pelargonie genutzt werden. Anschließend müssen die Pflanzen an einen kühlen und hellen Ort gestellt werden.

Mit Beginn des Winters wird die Bewässerung in der Regel um die Hälfte reduziert und die Düngung ganz eingestellt. So wartet die aus Samen gezogene Geranie auf den Beginn des neuen Frühlings.

Abschließend ist anzumerken, dass die Pflege und der Anbau von Pelargonien in Innenräumen eine recht einfache Angelegenheit ist. Man muss den Setzlingen lediglich die nötige Fürsorge zukommen lassen, woraufhin auf Ihrer Fensterbank bunte schöne Blütenbälle erscheinen werden. Wie bereits erwähnt, können Sie die Pelargonie im Mai, wenn Sie möchten, in Ihr Blumenbeet pflanzen, wo sie Sie und Ihre Gäste den ganzen Sommer über mit ihrer üppigen Blüte erfreuen kann.

Die Zonen-Pelargonie ist eine leuchtende und nützliche Topfpflanze. Sie kann nicht nur Ihre Beete schmücken, sondern auch verschiedene Schädlinge abwehren.

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