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Anbau von Pelargonien aus Samen zu Hause: Erde, Aussaat, Pflege
Der Anbau von Pelargonien aus Samen ist ein recht interessanter und spannender Prozess, der auch für Anfänger zu Hause machbar ist. Es ist eine weit verbreitete Pflanze, die in fast jedem Haushalt zu finden ist. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, müssen die Regeln für die Pflege der Setzlinge genau eingehalten werden.
Botanische Übersicht
Pelargonien sind den Menschen besser als Geranien bekannt. Es handelt sich um eine krautige Pflanze. Geranien kommen auch als Halbsträucher vor. Sie können in den Bergen gesehen werden. Struktur und Farbtöne der Blätter variieren. Sie können grün, grau oder rötlich sein. Oft sind die Blätter mit Flaum bedeckt.
Pelargonien können auf verschiedene Weise vermehrt werden; eine beliebte Methode ist die Anzucht aus Samen. Am besten gedeihen weiße und rote Pelargonien in Innenräumen. Auch ampelartige oder duftende Blüten können gezüchtet werden.

Aussaatzeitpunkt
Es ist recht einfach, Pelargonien aus Samen zu ziehen. Floristen empfehlen, die Pflanze im Frühling und Sommer zu säen. In dieser Zeit gibt es die meiste Sonne.
Allerdings können die genauen Zeitpunkte variieren. Manche Gärtner empfehlen, die Pflanze im März zu säen, damit im Juli Blüten erscheinen. Andere Fachleute raten dazu, dies im November oder Dezember zu tun. Der Grund dafür ist, dass zum Keimen der Samen künstliches Licht ausreicht, für die Setzlinge jedoch natürliches Licht benötigt wird.
Auswahl des Saatguts
Pelargoniensamen können im Geschäft gekauft werden. Das ist nicht schwierig. Man kann auch Pflanzen vermehren, die bereits zu Hause sind. Dazu muss man auf das Erscheinen der Früchte warten. Vor dem Sammeln der Samen muss man ihnen Zeit zur vollständigen Reifung geben.
Dann empfiehlt es sich, die reifen Samen zu sammeln und zu betrachten.

Blütenstände mit Samen

Auswahl des Behälters und Vorbereitung der Erde
Substrat für den Anbau von Kulturen wird in speziellen Blumenläden verkauft. Allerdings besteht dabei die Gefahr einer Übersättigung des Bodens mit mineralischen Elementen. Solche Bedingungen sind für Pelargonien ungeeignet. Zudem sprießen die Keimlinge um ein Vielfaches langsamer. Es besteht auch das Risiko einer unzureichenden Entwicklung der Sträucher und einer spärlichen Blüte.
Um eine kräftige und schöne Pflanze zu züchten, sollten Sie die Erde selbst herstellen. Dafür benötigen Sie Folgendes:
- 1 Teil hochwertigen Torf;
- 1 Teil Flusssand;
- 2 Teile Rasenerde.

Vorbereitung der Erde für die Aussaat von Pelargoniensamen
Zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten sollte die Erde vor dem Einpflanzen im Ofen erhitzt werden. Dies geschieht 2-3 Minuten. Dabei brauchen Sie keine Bedenken wegen des Verlusts organischer Bestandteile oder Nährstoffe im Boden zu haben. Geranien gedeihen auch in magerer Erde hervorragend. Sie benötigen nicht einmal Dünger.
Auch die Erde kann mit einem hochwertigen Fungizid behandelt werden. Bei dieser Prozedur wird empfohlen, die Samen nicht sofort auszusäen. Experten raten, 3-6 Stunden zu warten.
Für die Aufzucht von Pelargonien aus Samen ist es wichtig, die richtigen Behälter auszuwählen. Dafür eignen sich kleine kompakte Töpfe oder Schalen ideal. Ihre Tiefe sollte 3 cm betragen. Sie können die Behälter in einem Fachgeschäft kaufen oder selbst herstellen.
Vorbereitung der Samen
Einige Geraniensorten können sehr lange keimen. Dies kann bis zu 2-3 Monate dauern. Um die Keimung des Saatguts zu beschleunigen, sollte eine Skarifizierung durchgeführt werden. Dazu muss ein Teil der Schale entfernt werden. Dies gewährleistet einen direkten Zugang der nützlichen Elemente zu den Samen.
Zur eigenständigen Durchführung des Verfahrens sollte Schleifpapier verwendet werden. Es kann fein- oder mittelkörnig sein. Dadurch wird die oberste Schicht entfernt und gefährliche Risse vermieden.
Um das Keimen der Geraniensamen zu beschleunigen, reicht es, jedes Samenkorn 2-3 Mal mit Schleifpapier zu reiben. Dabei sollten sanfte Drehbewegungen ausgeführt werden.

Aussaat von Pelargonien mit Samen
Normalerweise werden Pelargoniensamen oberflächlich gesät. Das bedeutet, dass sie nicht mit Erde, Sand oder Vermiculit bedeckt werden. Manche Experten bedecken die Samen dennoch mit einer Erdschicht. Diese sollte jedoch nicht dicker als 0,5 cm sein. Diese Regel muss unbedingt beachtet werden. Die zukünftigen Keimlinge benötigen ausreichend Luft. Eine dicke Erdschicht würde diese nicht eindringen lassen.
Es wird empfohlen, Geraniensamen Anfang oder Mitte Februar in die Erde zu säen. Dabei erhält die Pflanze tagsüber genügend Licht, benötigt abends jedoch zusätzliche Beleuchtung. Für die Aussaat der Pelargoniensamen sind folgende Schritte durchzuführen:
- Vorbereitete Erde mit Raumtemperatur sollte in ein Gewächshaus gegeben werden. Die Schicht sollte 5-7 cm betragen. In der Erde sollten sich keine Abfälle oder Klumpen befinden. Die Oberfläche der Erde sollte leicht festgedrückt werden. Dann muss sie leicht angefeuchtet und 5 Minuten stehen gelassen werden. Diese Zeit reicht für eine ausreichende Befeuchtung der Erde. Es wird empfohlen, die Erde ausschließlich mit warmem Wasser zu gießen.
- Die Samen der Blumen auf der Erdoberfläche verteilen. Dies sollte mit der abgerundeten Seite nach oben erfolgen. Der flache Teil sollte fest auf der Erde aufliegen. Anschließend müssen die Körner leicht in die Erde gedrückt werden.
- Die Samen zusätzlich mit einer Sprühflasche besprühen.
- Das Gewächshaus abdecken.

Die Keimdauer hängt von der Pelargonienart ab. Bei Zonalgeranien können die Keimlinge nach 1 Woche erscheinen. Die Königspflanze keimt erst nach 3 Wochen. Sobald die Keimlinge erscheinen, sollte die Folie entfernt und der Behälter an einen hellen Ort gestellt werden.
Video über den Anbau von Pelargonien aus Samen auf zwei Arten zu Hause:
Pflege der Aussaat
Pelargonien erfordern keine besonderen Haltungsbedingungen. Die Temperatur kann in einem weiten Bereich von 20-30 Grad liegen. Im Winter sollte dieser Wert nicht unter 10-15 Grad fallen.
Es wird empfohlen, die Setzlinge auf eine östliche oder westliche Fensterbank zu stellen. Die Tageslichtdauer sollte mindestens 16 Stunden betragen. Direkte Sonnenstrahlen können jedoch zu Verbrennungen der zarten Blätter führen. Daher benötigt die Pflanze auf der Südseite eine leichte Beschattung.
Pflege der Keimlinge
Pelargonien gelten als sehr pflegeleichte Pflanzen. Die Befolgung einfacher Empfehlungen hilft, einen kräftigen und schönen Busch zu erhalten:
- Ausreichende Beleuchtung gewährleisten. Bei Lichtmangel fallen die Blätter der Pflanze ab, die Blüten werden blass und können ebenfalls abfallen. Direkte Sonnenstrahlen können Blattverbrennungen verursachen.
- Richtig gießen. Im Winter sollte die Erde seltener befeuchtet werden, während im Sommer reichlich gegossen werden muss. Das Besprühen der Blätter oder das Überfluten des Wurzelsystems ist jedoch verboten. Dies fördert Fäulnisprozesse und führt zum Absterben der Pflanze. Auf übermäßige Flüssigkeitsmengen weisen dünner werdende Blätter und das Auftreten brauner und gelber Flecken auf ihnen hin.
- Eine normale Temperatur aufrechterhalten. Die Werte sollten 18-20 Grad betragen. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 10-15 Grad fallen.
- Dünger verwenden. Im Allgemeinen benötigen Pelargonien keine zusätzliche Düngung. Gelegentlich können sie jedoch mit Universaldüngern gedüngt werden. Dies wird alle 2-4 Wochen empfohlen.

Keimlinge in spezieller Form

Pelargonien in Bechern
Pikieren der Pelargonien
Sobald 2-3 echte Blätter erscheinen, sollten die Pflanzen pikiert werden. Dies ist für die normale Wurzelbildung erforderlich. Jede Pflanze sollte vorsichtig aus dem gemeinsamen Behälter herausgenommen und in einzelne Töpfe gesetzt werden. Hierfür eignen sich auch hohe Becher mit einem Durchmesser von 10 cm.
Beim Pikieren der Kultur muss die Erde richtig ausgewählt werden. Sie sollte eine lockere Struktur und einen niedrigen Säuregehalt aufweisen. Auf den Boden wird unbedingt eine Drainageschicht gegeben. Anschließend muss die Pflanze gut gepflegt werden. Ein Umtopfen erfolgt bei Bedarf, am besten im Frühjahr, wenn die Wachstumsprozesse aktiviert werden.

Pflanzen nach dem Pikieren in größere Formen
Um eine schöne Pflanze zu formen, sollte sie unbedingt entspitzt werden. Dies erfolgt nach jeweils 5-8 Blättern – je nach Sorte. Der Vorgang wird mit sauberen Händen oder speziellen Werkzeugen durchgeführt. Es wird empfohlen, die Schnittstelle mit Holzkohle zu bestäuben.
3>Wie man die Setzlinge ins Freiland umpflanzt
Die Kultur kann im Frühjahr ins Freiland umgesetzt werden. Am besten ist Ende Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Einige Tage vorher sollte die Erde in den Töpfen angefeuchtet werden, um Schäden am Wurzelsystem zu vermeiden.
Pelargonien benötigen ausreichend Platz. Daher sollte beim Pflanzen der Setzlinge ein Abstand von 20x20 cm eingehalten werden. Geranien können bis zum ersten Frost im Freien wachsen; dann müssen sie ausgegraben und mit einem Erdballen in einen Topf gepflanzt werden.

Auspflanzung ins Freiland
Es ist relativ einfach, Pelargonien aus Samen zu ziehen. Diese Blume ist pflegeleicht, wächst recht schnell und kann eine Höhe von 40-50 cm erreichen. Die Blüte beginnt etwa 3 Monate nach dem Auflaufen der Keimlinge. Damit sie üppig und schön wird, sollten die Empfehlungen erfahrener Gärtner befolgt werden.
Wie man Geranien aus Samen zu Hause Schritt für Schritt mit Fotos zieht

Eine einfache Geranie blühte am Fenster auf,
Und mit leuchtendem Blütenstand färbte sich das Haus,
Als ob ein Mädchen in einem Tupfenkleid
Der warmen Sonne hinterher barfuß läuft.
Manchem mag sie unscheinbar erscheinen,
Und man sagt, sie habe einen spießigen Anstrich,
Doch wie bescheiden ist die Schöne unter anderen,
Und blüht großzügig zur Freude der Menschen.
Autorin Lilija Rimm
Geranie, Storchschnabel oder Pelargonie — so nennt man die duftende Pflanze aus der Familie der Geraniengewächse in verschiedenen Teilen der Welt. Der wissenschaftliche Name der Geranie — Pelargonie — stammt vom griechischen Wort pelagros, was „Storch“ bedeutet und auf die Ähnlichkeit der Früchte der Geranie mit dem langen Schnabel eines Storchs oder Kranichs hinweist.
Lange Zeit galt die Pelargonie als aristokratische Pflanze. Sie wurde in den Gewächshäusern wohlhabender Besitzer von Villen und Herrenhäusern gezüchtet. In den USA und den Ländern Westeuropas ist diese Pflanze bereits seit Jahrhunderten beliebt. Leider gab es in unserem Land nicht nur eine Blütezeit der Beliebtheit dieser Blume, sondern auch eine Zeit des unverständlichen Vergessens. Viele erinnern sich noch an die Jahre, in denen die Pelargonie den schrecklichen Spitznamen „spießbürgerliche Blume“ erhielt und für eine Weile aus der Mode kam. Jetzt haben wir gelernt, die Pelargonie wie in Europa zu schätzen und sie häufig zur Begrünung zu verwenden. Die Pelargonie wird zu Hause in Töpfen, in Gärten und auf Blumenbeeten gezogen. Sie gibt es in verschiedenen Arten und Farben. Und wie wunderbar und unermüdlich blüht die Pelargonie! Wir freuen uns über die Schönheit der üppig blühenden, anspruchslosen Pelargonien. Die Vorzüge der Pelargonie sind in den letzten Jahren vielen Blumenliebhabern deutlich geworden.
Heilende Eigenschaften der Pelargonie
Die Pelargonie wirkt antiseptisch, schmerzlindernd, harntreibend, bakterizid und antiviral, normalisiert den Herzrhythmus und wirkt beruhigend auf das Nervensystem des Menschen. Die Pelargonie ist ein hervorragendes Antidepressivum, sie verbessert die Stimmung und löst Anspannungen. Außerdem aktiviert sie hervorragend das geistige und körperliche Potenzial älterer Menschen. Die Blätter verströmen ein angenehm würziges Aroma, aus dem industriell Geranienöl gewonnen wird.
Vermehrung der Pelargonie
Die Aufzucht von Pelargonien bereitet keine besonderen Schwierigkeiten. Mit einfachen Regeln und günstigen Bedingungen kann eine üppige und leuchtende Blüte erzielt werden. An einer Pflanze können pro Saison bis zu 20 oder sogar mehr Blütenstände vorhanden sein. Dies können Knospen, vollständig geöffnete Blütenstände und bereits dekorativ nachlassende sein.
Insgesamt kann die Pelargonie als anspruchslose Pflanze beschrieben werden, die schnell wächst und sich leicht vermehren lässt. Beim Anbau gibt es praktisch keine Probleme. Bei richtiger Pflege wird die Pelargonie nicht krank und wird nicht von Schädlingen befallen. Jeder, auch ein blutiger Anfänger, kann eine Pelargonie zur Dekoration seines Hauses, Balkons oder Gartens anbauen. Manche vermehren die Pelargonie lieber durch Samen, andere durch Stecklinge. Beide Vermehrungsmethoden dieser Pflanze sind problemlos. Wenn wir Pelargonien aus Samen ziehen, erhalten wir nur Pflanzen mit einfachen Blüten. Pelargonien mit gefüllten und rosenknospigen Blüten vermehren sich nur durch Stecklinge. Ich persönlich ziehe es vor, Pelargonien aus Samen zu ziehen. Pelargonien aus Samen zu ziehen ist ein reines Vergnügen! Erstens sind die Samen der Pelargonie recht groß. Zweitens wächst sie sehr schnell. Dieser faszinierende Prozess, wenn aus einem Samenkorn sehr schnell Keimlinge erscheinen, wachsen, samtige zarte Blättchen hervorbringen – das ist einfach bezaubernd. Später erscheint auf den Blättern ein zonaler Rand. Und nach einiger Zeit erscheint ein Blütenschaft! Und Sie warten auf den Moment, wann endlich Ihre Pelargonie blüht, die Sie selbst aus Samen gezogen haben. Und an einem sonnigen Morgen blüht sie auf, und Sie freuen sich, bewundern ihre Schönheit.
Geranie
Der Sonne runde Händchen haltend,
Die Augen zugekniffen vor Glück und Wärme,
Steht die Geranie auf meinem Fensterbrett,
Wie eine zarte Snegurotschka, weiß.
Die Großmutter liebte die Geranienblumen:
Die roten und die weißen wie Schnee.
Sie goss sie am frühen Morgen
Und sagte: «Jeder Mensch
Ist geboren, um die Schönheit zu bewundern
Und in die Welt Liebe und Schönheit zu tragen».
Ihr Gesicht strahlte vor Güte,
Und auf dem Fensterbrett standen, alle in Blüte,
Bunte Geranien in Töpfen.
Und im Haus roch es nach Brot und Sauberkeit.
Meine Geranie werde ich für meine Tochter züchten.
Ich möchte mit ihr die Schönheit teilen.
Autorin: Ljubow Panasjuk

Bei der Vermehrung durch Samen tritt die Blütezeit nach etwa 4–5 Monaten ein. Die empfohlene Zeit für die Aussaat ist Januar–Februar.

— Einwegbecher 100 ml;
— Ahle;
— Blähton.

Nehmen Sie Einwegbecher und machen Sie mit einer Ahle jeweils 3–4 Löcher für den Abfluss von überschüssigem Wasser beim Gießen.

Füllen Sie auf den Boden jedes Bechers eine Schicht Blähton. Der Blähton schützt später die Wurzeln vor Staunässe, nimmt überschüssiges Wasser auf und gibt es langsam an die Umgebung ab.

Füllen Sie die vorbereiteten Becher mit Erde aus Torftabletten. Wie man diese zubereitet, können Sie in dieser Meisterklasse im Detail sehen: /blogs/lapteva-svetlana/master-klas-s-poshagovymi-foto-vyraschivanie-gloksini-iz-semjan.html

Legen Sie in die Mitte jedes Bechers einen Samen der Pelargonie.

Drücken Sie die Samen 0,5 cm tief in die Erde, befeuchten Sie die Erde leicht. Stellen Sie die Becher in einen Einwegbehälter.

Decken Sie den Behälter mit einem Zellophanbeutel ab. Stellen Sie ihn an einen warmen, hellen Ort. Die optimale Temperatur für die Keimung beträgt 20–22 Grad.

Achten Sie auf die Bodenfeuchtigkeit und lassen Sie ihn nicht austrocknen.

Die Keimlinge werden in 3–5 Tagen erscheinen.

Nach dem Erscheinen der Sämlinge muss das Gewächshaus entfernt werden. Die Temperatur für die Pflanzen kann auf 18–20 Grad gesenkt werden.

Gießen Sie die Sämlinge vorsichtig, so dass kein Wasser auf die Blätter gelangt. Die Bewässerung sollte mäßig mit warmem, abgestandenem Wasser erfolgen.

Damit die Sämlinge nicht verlängern, ist es besser, eine zusätzliche Beleuchtung zu gewährleisten, durch die kräftige, starke Sämlinge entstehen.

Sobald die Sämlinge 6–8 echte Blätter haben und die gesamte Erde im Becher von Wurzeln durchzogen ist, müssen Sie sich um die Umpflanzung der Pflanzen kümmern.

Setzen Sie sie in Töpfe mit einem Fassungsvermögen von 0,8–1 Liter um. Diese Topfgröße ist ausreichend. Das Wurzelsystem der Pelargonie ist nicht sehr groß. In großen Töpfen werden die Pelargonien üppig wachsen, aber die Blüte wird schwach sein.

Nach 4–4,5 Monaten beginnt die Pelargonie, die ersten Knospen zu bilden.

Pelargonien lieben viel Licht, aber es wird nicht empfohlen, diese Pflanze auf ein Südfenster zu stellen, wo die sengenden Sonnenstrahlen ihre Blätter den ganzen Tag verbrennen würden. Ideal für Pelargonien sind Ostfenster.

Und hier ist die erste Blüte. Für ein gleichmäßiges Wachstum muss die Pelargonie regelmäßig um ihre Achse gedreht werden, relativ zur Lichtquelle.

Die Massenblüte hat begonnen.

Während der Blütezeit benötigen Pelargonien regelmäßige Düngung mit Mehrnährstoffdüngern. Verwenden Sie hierfür beliebige Düngemittel für blühende Pflanzen.

Betrachten wir die Schönheit dieser erstaunlichen Blumen aus der Nähe! Weiß, Rot, Rosa! Die zarten Farbtöne dieser Blume faszinieren mit ihrer Schönheit!




Da baden sie in den Strahlen der Morgensonne!

Geputzt wie Bräute!


Ihre Schönheit kann man endlos bewundern!


Freundinnen in einem bunten Reigen!


Mini-Pelargonien. Ebenfalls aus Samen gezogen.

Sie blühen reichlich und über einen langen Zeitraum.


Reichliche Blüte der Pelargonie auf dem Gartengrundstück.



Sternpelargonie 'Kvantum' aus Samen. Wunderschöne Blüte.
Ich freue mich, wenn Ihnen mein Meisterkurs gefallen hat und Sie Lust bekommen haben, Pelargonien aus Samen zu ziehen! Viel Erfolg!
Wie man Geranien zu Hause aus Samen zieht
Zu Hause kann man absolut alle, selbst die exotischsten Blumenarten aus Samen ziehen, die in unseren Breitengraden nicht von selbst wachsen können. Allerdings erfordert dies viel Mühe, insbesondere in der ersten Phase, die das Gewinnen der ersten Keimlinge umfasst. Geranien lassen sich jedoch recht einfach aus Samen ziehen, und es ist danach keine besondere Pflege der Pflanze erforderlich.
Die Blume, die sich fest auf Tischen und Fensterbänken etabliert hat, gehört zur Familie der Geraniaceae und ihre Arten unterscheiden sich je nach Zonenzugehörigkeit. Darüber hinaus gibt es spezielle Ampeln- und Efeublattformen der Pelargonie, aber die Prinzipien des Anbaus und der Pflege sind nahezu identisch.
Besonderheiten beim Anbau von Pelargonien aus Samen
sorgfältige Auswahl des Pflanzmaterials. Die Samen sollten eine braune Farbe mit einem leichten matten Schimmer und einem mäßigen Farbton haben.
Die Form der Samen sollte länglich sein, mit kleinen Vertiefungen an den Seiten, die Hülle ledrig und fest, die Größe – ausreichend groß.
Wenn Ihnen abgeflachte, kleine, deformierte Samen sowie solche, die sich in der Farbtonqualität unterscheiden und mit Flecken in verschiedenen Farben bedeckt sind, in die Hände fallen – legen Sie sie beiseite. Die Pflanzung solchen Materials kann nicht das gewünschte Ergebnis liefern.
Die Samen einiger Geranienarten, insbesondere der efeublättrigen, keimen 2–3 Monate lang nicht, was bei Anfängern Panik und Enttäuschung auslöst. Infolgedessen wird die Pflege der Pflanze vollständig eingestellt.
Um die Keimzeit maximal zu verkürzen, ist es notwendig, eine Skarifikation durchzuführen, das heißt, einen Teil der Schale zu entfernen, um einen ungehinderten Zugang der Nährstoffe direkt zum Samenkern zu gewährleisten.
Dies kann man selbst mit fein- oder mittelkörnigem Schleifpapier durchführen, das es erlaubt, die obere Schicht zu entfernen, ohne schädliche Risse für die Pflanze zu verursachen.
Falls Sie eine schnellstmögliche Keimung der Pelargonien erreichen möchten, reiben Sie den Samen 2–3 Mal mit langsamen Drehbewegungen über das Schleifpapier.
4>Vorbereitung der Erde für den Anbau von Geranien aus Samen
Das Substrat kann man in einem speziellen Blumenladen erwerben, jedoch besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Erde mit Mineralstoffen übersättigt ist.
Solche Bedingungen sind für Pelargonien nicht sehr günstig – die Keimlinge erscheinen um ein Vielfaches (2–3 Mal) langsamer, die Büsche haben dicke Stiele und ein niedriges Wachstum, die Blüte ist spärlich.
Die Erde für Geranien stellt man am besten selbst her. Dafür benötigt man:
- Hochmoortorf von hoher Qualität (1 Teil);
- Flusssand (1 Teil);
- Rasenerde (2 Teile).
Um eine Infektion der Pflanze mit verschiedenen Krankheiten zu vermeiden (was besonders bei ampelartigen Sorten relevant ist), sollte das Substrat vor der Aussaat der Samen 2–3 Minuten im Backofen erhitzt werden.
Dabei braucht man keine Angst zu haben, dass die organischen Bestandteile und Nährstoffe im Boden zerstört werden – die Pelargonie fühlt sich auch in unangereicherter Erde wohl und benötigt keine Düngung.
Zur Bodenbehandlung kann man auch ein hochwertiges Fungizid verwenden. In diesem Fall muss man jedoch vor der Aussaat 3–6 Stunden warten.
Worin kann man Pelargonien aus Samen ziehen? Für die Keimung von Geranien eignen sich ideal kleine kompakte Töpfchen oder Schalen mit einer Tiefe von 3 cm. Die Behälter kann man in Fachgeschäften kaufen oder selbst herstellen.
4>Wie man die Pflanze aus Samen zieht
Nachdem die Töpfchen mit Erde gefüllt sind, sollte man die Oberfläche leicht mit warmem Wasser besprühen und einen Tag lang stehen lassen, damit sich die Erde auf die erforderliche Temperatur (21–22 °C) erwärmt.
Dann mit dem Finger oder einem geeigneten Werkzeug kleine Vertiefungen im Abstand von zwei Zentimetern voneinander machen. Die Samen mit einer ein Zentimeter dicken Erdschicht bedecken.
Die Erde muss erneut leicht befeuchtet und die Behälter mit Folie abgedeckt werden, in die zuvor kleine Löcher für den Luftzugang gemacht wurden.
Zu Hause müssen Geranien mit optimalen Temperaturverhältnissen und Beleuchtung versorgt werden, aber stellen Sie die Töpfchen mit den ausgesäten Samen auf keinen Fall auf die Fensterbank.
Sobald die ersten zartgrünen Keime erscheinen, entfernen Sie die Abdeckung, um keine erhöhte Luftfeuchtigkeit für die Pflanze zu schaffen. Jetzt ist es an der Zeit, die Schalen mit den Pelargonien auf die Fensterbank zu stellen, um die Pflanze mit Sonnenlicht zu versorgen, andernfalls dauert die Aufzucht der Blume zwei- bis dreimal länger.
Um einen gesunden Busch mit kräftigen Stielen zu erhalten und das Wurzelsystem zu stärken, muss der Boden regelmäßig gelockert werden. Nach dem Erscheinen von zwei echten Blättchen sollte die Pelargonie pikiert und der Busch in einen schmalen und hohen Behälter umgepflanzt werden.
Sobald das fünfte Blatt an der Pelargonie erschienen ist, sollten Sie die Sämlinge abknipsen. Dies gewährleistet das Wachstum eines möglichst verzweigten Busches, andernfalls erhalten Sie eine Pflanze mit einem langen, dünnen Stiel.
3>Pflege von Pelargonien aus Samen zu Hause
Die Pelargonie benötigt keine besonderen Bedingungen für ihr weiteres Wachstum und ihre Entwicklung, erfordert aber dennoch etwas Pflege.
Beleuchtung. Die richtige Beleuchtung gewährleistet eine gute Entwicklung der Geranie. Bei Lichtmangel fallen die Blätter der Pflanze ab, die Blüten werden blass und können ebenfalls abfallen. Direkte Sonneneinstrahlung stellt dabei keine Gefahr dar.- Bewässerung. Im Winter sollte die Bewässerung der Pflanze eingeschränkt werden, im Sommer etwas reichlicher erfolgen. Die Blätter sollten jedoch nicht besprüht und die Wurzeln nicht übergossen werden – dies kann zu Fäulnis und zum Absterben der Pelargonie führen. Wenn Sie bemerken, dass die Blätter dünn geworden sind und gelbe oder braune Flecken aufweisen, ist dies ebenfalls ein Zeichen für übermäßiges Gießen.
- Haltungstemperatur. Die optimale Temperatur für normales Wachstum und die Entwicklung der Geranie liegt bei 18–20 °C. Im Winter sollte sie nicht unter 10–15 °C liegen.
- Düngung. Obwohl die Pelargonie keine Düngung benötigt, können Sie zur Deckung ihres Nährstoffbedarfs einen Universaldünger verwenden. Die Düngung erfolgt regelmäßig alle 2–4 Wochen.
- Umtopfen. Wenn die Pflanze im Topf zu eng geworden ist, muss sie in einen geräumigeren Behälter umgetopft werden. Am besten geschieht dies im Frühjahr.
- Substrat. Eine wichtige Rolle für das richtige Wachstum der Pelargonie aus Samen spielt die Drainage. Daher sollte bei jedem Umtopfen eine Schicht Blähton auf den Boden des Behälters gelegt werden.
Die Einhaltung grundlegender Pflegeregeln garantiert den Schutz der Pflanze vor Schädlingen und verschiedenen Krankheiten. Bei übermäßiger Feuchtigkeit des Substrats besteht ein hohes Risiko, dass die Geranie von Pilzkrankheiten befallen wird.
Darüber hinaus kann zu heiße und trockene Luft das Auftreten der Weißen Fliege begünstigen. In diesen Fällen werden zur Behebung des Problems spezielle Präparate verwendet.
Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen befolgen, können Sie auf Ihrer Fensterbank leicht Pelargonien aus Samen ziehen. Dann wird Sie diese schöne und zugleich unkomplizierte Blume viele Jahre lang erfreuen.
2>Wir wählen die besten Pelargonien-Sorten aus und ziehen sie zu Hause aus Samen
Pelargonie aus Samen wächst zu Hause recht schnell heran. Die Pflanze kann ins Freiland gesetzt oder in der Wohnung belassen werden. Ihr spezifischer Duft trägt zur Reduzierung von Nervosität bei, hilft Schlaflosigkeit zu bekämpfen und Kopfschmerzen zu lindern. Die leuchtenden und satten Farbtöne der Knospen heben stets die Stimmung und verleihen Energie.
Die Aussaat ist die beste Methode zur Vermehrung von Pelargonien
Pelargonie gehört zu den mehrjährigen Pflanzen. Die Vielseitigkeit der Blume liegt darin, dass sie neben dem Anbau im geschützten Boden auch eine wunderbare Dekoration für den Garten sein kann. Die Blätter der Pflanze werden bei der Herstellung von ätherischen Ölen und als Heilmittel in der Volksmedizin verwendet.
Die Samen der Pelargonie sind länglich, groß und von bräunlicher Farbe.
Die Aussaat von Pelargonien aus Samen gilt als eine der besten Methoden, da solche Setzlinge anspruchslos, krankheitsresistent sind und stets durch üppige Blüte überzeugen. Zudem keimen die Samen auch bei Sonnenmangel schnell. Bei der Stecklingsvermehrung treten Probleme durch falsches Gießen und ungeeignete Erde auf.
Optimale Zeitpunkte für die Aussaat
Pelargonien beginnen 3–4 Monate nach der Aussaat zu blühen. Experten empfehlen, diese Zeiträume zu berücksichtigen, um die Blüte in einem bestimmten Zeitraum zu erhalten.
Wer sich mit hängenden Sorten für die Gestaltung der Sommerterrasse erfreuen möchte, sollte die Jungpflanzen am besten schon im April bereit haben. Daher sollte die Aussaat der Pelargonien im Februar bis März erfolgen.
Die Sorte 'Früher Universal', Anfang März gesät, erfreut Anfang Mai mit leuchtender und üppiger Blüte. Die Pelargonie 'Schwarzer Samt' sollte für diese Zwecke 2–3 Wochen früher gepflanzt werden.
Bei der Kultivierung in der Wohnung kann die Aussaat das ganze Jahr über erfolgen.
In verschiedenen Regionen
- In nördlichen Regionen mit wenig Sonne und Licht sät man die Samen besser Ende April bis Mai aus.
- In mittleren Breiten liegen die optimalen Zeiträume für die Gewinnung von Jungpflanzen für die Auspflanzung ins Freiland im Februar bis März.
- Im Süden werden die Pflanzen Ende März auf die Terrasse gebracht, daher muss die Aussaat bereits im Dezember erfolgen. Zum Frühlingsbeginn werden sie dann schon kräftig blühen und mit ihrer Schönheit erfreuen.
Die besten Aussaattermine nach dem Mondkalender 2019
Pelargonien sollten nicht bei Vollmond oder abnehmendem Mond gesät werden. Die Keimung wird ungleichmäßig, die Pflanzen bleiben schwach mit einem schlecht entwickelten Wurzelsystem. Beim Pikieren oder Umpflanzen der Setzlinge ist eine geringe Anwachsrate zu beobachten.
Als günstigste Tage im März gelten: der 10., 11., 12., 15., 16., 23., 24., 28., 29. Das Pikieren der Setzlinge sollte am besten am 1., 2., 15., 16., 19., 20., 22., 28., 29. erfolgen.
Im April wird die Aussaat der Pelargonien empfohlen: 7., 8., 11., 12., 18., 20., 21., 29., 30. Umpflanzen sollte man: 2., 3., 7., 8., 11., 12., 16., 17.
Die beliebtesten Sorten mit Fotos
Als beliebteste Pelargonienarten gelten die Zonenpelargonie, die Efeupelargonie und die Duftpelargonie. Die Pflanzen sind nicht besonders anspruchsvoll an die Bodenbeschaffenheit, wachsen schnell, sind pflegeleicht in der Düngung und zeichnen sich durch eine lange Blütezeit aus. Jede Art hat ihre gefragtesten Sorten, die auf den folgenden Fotos zu sehen sind.
Die Sorte 'Früher Universal' ist die am weitesten verbreitete unter Hobbygärtnern. Die Zeitspanne von der Aussaat bis zur Blüte beträgt nicht mehr als 2 Monate.
Zonenpelargonien lassen sich sowohl durch Samen als auch durch Stecklinge gut vermehren. Sie können in Containern, Hängeampeln und Blumentöpfen kultiviert werden. Sie werden für Freiland und geschlossene Räume empfohlen. Die Blütenfarben sind kräftig und vielfältig.
'Colorama' gehört zur Zonenpelargonie. Die Büsche sind niedrig, mit großen Blüten. Die Blätter haben ein charakteristisches dunkles Hufeisenmuster.
Koloramu lässt sich am besten in Töpfen ziehen, da bei einem kompakten Wurzelsystem der oberirdische grüne Teil sehr flauschig und voluminös ist. In den Sommermonaten kann man sie ins Freiland pflanzen.
Die Sorte Letnij Doschd gehört zur Gruppe der efeublättrigen oder ampelartigen Pelargonien.
Die dünnen, aber kräftigen Triebe der Pelargonie 'Letnij Doschd' hängen bis zu 100 cm herab. Die Blätter sind glatt, dunkelgrün, und die Blüte ist üppig. Es gibt verschiedene Farbtöne. Sie sind unersetzlich für die Dekoration von Balkonen, Pavillons und Terrassen.
Die Blätter der Sorte 'Tschorny Barhat' unterscheiden sich von anderen Sorten durch ihre schokoladenbraune, fast schwarze Färbung. Die Blütenstände sind leuchtend, samtig.
Junge Triebe und Blätter sind immer hellgrün und beginnen nach einigen Wochen nachzudunkeln. Im Angebot sind vor allem Blüten mit roter Färbung vertreten.
Die Sorte 'Kabare' erkennt man an den saftig grünen Blättern mit gewellten, geriffelten Rändern. Sie wird nicht höher als 30 cm. An der Basis jeder Blüte sind deutlich gelbe Zentren zu erkennen.
Die Pelargonie 'Kabare' hat kugelförmige Blüten mit einer Größe von 10–12 cm. Sie ist empfindlich gegenüber direkter Sonneneinstrahlung und verträgt keinen trockenen Boden. Es gibt sie in Farben von dunkelburgunderrot bis schneeweiß.
Die Sorte 'Oranschewy Ljod' zeichnet sich durch eine saftige rot-orange Färbung der Blütenstände und einen blass gelbgrünen Farbton des Laubes aus.
Während der Blütezeit erreicht der Strauch der Sorte 'Oranschewy Ljod' einen Durchmesser von bis zu 35 cm. Sie eignet sich sowohl für die Zimmer- als auch für die Außendekoration. Sie ist anspruchslos, wächst schnell und unterscheidet sich von anderen Typen durch eine frühe Blüte.
Ljustra Violett ist eine einzigartige Art mit kräftigen violetten oder blauen Knospen.
Die Sorte 'Ljustra Violett' zeichnet sich nicht nur durch eine üppige, sondern auch durch eine lang anhaltende Blüte aus – von Mai bis Oktober. Die Blätter sind klein, mit spitzen Rändern, und unter den Knospen kaum sichtbar.

Viktoria ist eine tulpenartige Sorte der Pelargonie aus der letzten Züchtungsserie. Sie erfreut sich großer Beliebtheit aufgrund der ungewöhnlichen Struktur der Knospen.
Alle tulpenartigen Typen der Pelargonie zeichnen sich durch kleine, aber zahlreiche Blütenstände (bis zu 50 Stück) aus, die an hohen, kräftigen Stielen sitzen. Sie werden bis zu 70 cm hoch. Sie vermehren sich leicht, haben ein ausgeprägtes Aroma und blühen 3–4 Monate ununterbrochen.
Sollten Sie Pelargonien-Samen pflanzen, die Sie bei „AliExpress“ bestellt haben?
Die meisten Kundenbewertungen zum Kauf von Pelargoniensamen von "AliExpress" sind negativ. Nur wenige bestätigen, dass die Samen tatsächlich gut keimen und die Blume wächst, die in der Beschreibung auf der Packung angegeben ist.
Mehr als 80 % der Verkäufer senden Samen der falschen Sorte oder von unzureichender Qualität mit praktisch keiner Keimung. Daher sollte man, um solche Risiken zu vermeiden, dennoch auf chinesische Samen verzichten und etwas mehr Geld für ein qualitativ hochwertiges Produkt eines heimischen Herstellers ausgeben.
Pflanzanleitung
Als idealer Boden für die Pflanzung von Pelargonien gilt eine Mischung aus zwei Teilen Flusssand und Torf sowie zwei Teilen Rasenerde. Sie können auch fertige Erde speziell für Pelargonien kaufen. Es wird nicht empfohlen, Dünger hinzuzufügen – die Blume mag das nicht. Am besten geeignet sind Torf- oder Plastikbecher.
- Die Becher werden mit Erde gefüllt.
- Anschließend wird die Erde mit warmem Wasser gegossen.
- In jedes Gefäß werden 2–3 Samen gelegt.
- Die Samen können mit 1 cm Erde bedeckt oder leicht in die Erde gedrückt werden.
- Decken Sie mit Frischhaltefolie ab, vergessen Sie nicht die Löcher.
Die Samen beginnen bei einer Temperatur von 20–22°C nach 2–3 Wochen zu keimen. In seltenen Fällen vergeht ein Monat bis zum Erscheinen der ersten Keimlinge.
Pflege der Keimlinge
Sobald die Sämlinge zwei oder drei Blätter haben, wird die Folienabdeckung entfernt und die Setzlinge werden auf eine helle Fensterbank gestellt. Es ist erforderlich, die Erde regelmäßig zu lockern und zu gießen, wobei Feuchtigkeit auf den Blättern vermieden werden sollte. Mit dem Pikieren der Setzlinge wird begonnen, wenn sich 4–5 Zweige am Hauptstiel gebildet haben.
Nachdem die Pflanzen angewachsen sind und das 6. oder 7. Blatt erschienen ist, müssen Sie es abknipsen. So wächst ein verzweigter, üppiger Busch, der reichlich blühen wird.
Wenn die Keimrate schlecht ist, können Sie die Pflanze mit einem speziellen flüssigen Dünger für Blütensetzlinge oder einem Wachstumsstimulator düngen. Die Gefäße können unter eine Pflanzenlampe gestellt werden. Wichtig ist, direkte Sonneneinstrahlung auf die Pflanzen zu vermeiden – dies hilft, Verbrennungen an den bereits gewachsenen Keimlingen zu verhindern.
Pflege im Freiland
Pelargonien gehören zu den anspruchslosen Pflanzen. Sie lieben sonnige, unschattierte Standorte und zeichnen sich durch eine hohe Trockenheitsresistenz aus. Alle Sorten dieser Blume speichern ausnahmslos Wasser, daher muss bei Regenwetter auf einen ausreichenden Abfluss des überschüssigen Wassers geachtet werden. Bei Überwässerung oder schlechter Bewässerung beginnen die Blüten und Blätter schnell zu vertrocknen.
Beim Auspflanzen ins Freiland sollten die Setzlinge in einem Abstand von 15–20 cm zueinander gesetzt werden. Dies verbessert die Anwachsrate, die Blüte und fördert die richtige Bildung jedes Busches. Auf lehmigen Böden wachsen Pelargonien schlecht. Nährstoffreicher oder durchlässiger Boden fördert das intensive Wachstum.
Pelargonien aus Samen wachsen zu Hause schnell, wenn alle Empfehlungen zur Vorbereitung des Bodens und zur Wahl der Pflanzzeit genau befolgt werden. Es ist wichtig, die Anbauregion, die Pflanzenart und die Besonderheiten ihres Wurzelsystems zu berücksichtigen.
Pelargonien selbst aus Samen ziehen
Pelargonie ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae), die sich durch große, farbenfrohe Blütenstände auszeichnet. Die Geranie hat sich etabliert und ist bei Zimmerpflanzen unglaublich beliebt geworden. Pflegeleichtigkeit, die Fähigkeit, die Luft zu reinigen und zu befeuchten, eine große Artenvielfalt, Zartheit und Lieblichkeit sowie ein angenehmer Duft – all diese Vorzüge haben die Pflanze zu einem Liebling vieler Hausfrauen gemacht. Eine Pelargonie bereits im Topf zu kaufen, ist zu teuer; viel günstiger ist es, Geranien zu Hause aus Samen zu ziehen.
- Anforderungen an das Pflanzmaterial
- Optimale Zeiträume
- Vorbereitung der Samen
- Erdmischung
- Behälter für die Aufzucht der Setzlinge
- Aussaat der Samen
- Bedingungen und Pflege der Aussaat
- Bedingungen und Pflege der Keimlinge
- Weitere Umpflanzung
Anforderungen an das Pflanzmaterial
Die Vermehrung von Geranien zu Hause erfolgt durch Samen. Das Hauptkriterium für die Samen ist ihre Qualität. Sie sollten eine braune Farbe haben, länglich und fest sein. Kaufen Sie das Pflanzmaterial nicht auf dem Markt oder an anderen ungeprüften Orten; tun Sie dies besser in einem Fachgeschäft für Agrarartikel. Das mag zwar etwas teurer sein, aber zuverlässiger. Dann sind Sie sicher, dass Sie genau die Geranie in der gewünschten Farbe, langlebig und schön, ziehen. Gute Samen werden bereits saatfertig verkauft, sodass Sie beim Pflanzen keine besonderen Anstrengungen unternehmen müssen.
Es gibt etwa 250 Sorten der Pflanze, und Sie können auswählen, welche für Sie am geeignetsten ist. Pelargonien werden in zwei Gruppen eingeteilt: blühende und duftende. Für die häusliche Vermehrung werden weiße, rote und duftende Geranien empfohlen.
Optimale Aussaatzeit
Es gibt keine genauen Empfehlungen, wann Pelargonien gesät werden sollten, da Geranien aus Samen nicht besonders anspruchsvoll im Anbau sind. Floristen empfehlen, dies in der Frühjahrs- und Sommersaison zu tun, wenn das meiste Sonnenlicht vorhanden ist.
Wenn Sie jedoch nicht auf die warme Jahreszeit warten möchten – kein Problem. Sie können zusätzliche Beleuchtung mit elektrischen Lampen verwenden und sich das ganze Jahr über mit der Anzucht befassen. In 3 bis 5 Monaten wird die Geranie eine mittlere Größe erreicht haben.
Vorbereitung der Samen
In der Regel müssen die Samen vorher nicht behandelt werden. Ihre Hauptaufgabe ist es, sie an einem trockenen, dunklen Ort aufzubewahren, zu dem Insekten und andere Schädlinge keinen Zugang haben.
Wenn auf der Verpackung angegeben ist, dass die Samen nicht für die Aussaat vorbereitet sind, oder Sie einfach Zweifel haben, sollten Sie sie mit Phytohormonen („Zirkon“, „Epin“) behandeln und dann für einige Stunden in warmem Wasser einweichen. Mit solchen einfachen Maßnahmen können Sie die Keimung der Körner beschleunigen und ihre Qualität verbessern.
Mit zu Hause gesammelten Samen verhält es sich nicht so einfach. Zuerst müssen Sie sie mit Schleifpapier abschleifen, um die raue obere Schicht zu entfernen, und anschließend mit Präparaten behandeln und einweichen. Bei selbst gesammelten Samen ist die Wahrscheinlichkeit, gute Setzlinge zu erhalten, sehr gering. Das liegt daran, dass bei der Samenvermehrung die hybriden Pelargonien-Sorten höchstwahrscheinlich die Gene der Mutterpflanze verlieren.
Erdmischung
Da das Pflanzmaterial trocken ist, erfordert die Aussaat von Pelargonien eine lockere Erde. Sie sollte mittlere Dichte haben und nicht zu tonhaltig sein. Fertige Erde können Sie im Laden kaufen – es gibt eine spezielle Mischung für Geranien – oder Sie können sie selbst zu Hause herstellen.
Dafür benötigen Sie eines der folgenden Mischungsverhältnisse:
- Torf, Sand, Rasenerde (1:1:2);
- Sand, Torf (1:1);
- Perlit, Torf (1:1).
Am besten verwenden Sie die erste Mischungsvariante, da bei einer zweikomponentigen Bodenzusammensetzung die Pflege der Geranien in Zukunft aufwendiger sein wird.
Behälter für die Anzucht von Setzlingen
Die Behälter für die Anzucht von Pelargonien-Setzlingen lassen sich grob in zwei Arten unterteilen: Einzel- und Gemeinschaftsbehälter. Beide Aussaatmethoden sind gleichermaßen wirksam, haben aber ihre eigenen Besonderheiten.
Einzelbehälter für jedes Samenkorn bedeuten kleine, meist Kunststoffbehälter, wie zum Beispiel Einwegbecher. Der Vorteil von Einzelbehältern ist die Tatsache, dass beim Umpflanzen der Setzlinge in den Topf das Wurzelsystem der Pflanze garantiert nicht beschädigt wird.
Ein Gemeinschaftsbehälter erfordert die Aussaat jedes Samenkorns im Abstand von 5–7 Zentimetern voneinander. Dies geschieht, damit die Wurzeln der Pelargonien nicht zusammenwachsen und Sie sie problemlos vereinzeln können. Es wird empfohlen, einen nicht zu flachen Behälter für die Blumenaufzucht zu wählen. Er sollte genügend Platz nicht nur für die Erde, sondern auch für Drainagematerial am Boden bieten. Als Drainage eignen sich feiner Kies oder andere kleine Steine.
Am Boden des Anzuchtbehälters sind Drainagelöcher unerlässlich. Sie sind notwendig, damit das Wurzelsystem Zugang zu Sauerstoff hat und überschüssige Feuchtigkeit abgeben kann.
Daher sollten Sie für eine kleine Unterlage unter dem Behälter sorgen, um unnötigen Schmutz in der Umgebung zu vermeiden.
Aussaat der Samen
Die Ratschläge zum Pflanzen von Geranien aus Samen unterscheiden sich nicht wesentlich von den Empfehlungen für andere Blumen. Betrachten Sie den Aussaatvorgang:
- Wählen Sie einen Behälter und füllen Sie ihn mit Drainagematerial und dann mit Erde.
- Legen Sie die Samen aus.
- Bestreuen Sie sie leicht mit Erde oder Sand (die Samen sollten nicht tiefer als 3–4 Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen, sonst keimen sie nur langsam).
- Befeuchten Sie die Erde mit einer Sprühflasche.
- Stellen Sie den Behälter an ein helles Fenster oder einen anderen Ort, decken Sie ihn mit Folie oder Glas ab. Warten Sie auf das Ergebnis.
Bedingungen und Pflege der Aussaten
Vergessen Sie nicht, die Erde leicht feucht zu halten, und öffnen Sie die Folie oder das Glas einmal täglich für einige Minuten, damit Sauerstoff hineingelangen kann. Wenn Sie alles richtig machen, werden innerhalb eines Monats bereits die Keimlinge sichtbar.
Bedingungen und Pflege der Keimlinge
Wenn die Keimlinge erscheinen, werden das Glas oder die Folie entfernt. Solange die Pflanzen noch klein sind, sind sie sehr empfindlich, schwach und benötigen besondere Aufmerksamkeit. Sie sollten an einem Ort ohne Wind oder Zugluft aufbewahrt werden, da schon eine kleine Einwirkung den dünnen und zerbrechlichen Stängel brechen kann.
Vergessen Sie nicht das indirekte Sonnenlicht, es ist jetzt für die Geranie äußerst notwendig, da es das Wachstum der Blüte und alle chemischen Prozesse im Inneren fördert. Sorgen Sie für ausreichend Wasser, aber übertreiben Sie es nicht.
Optimal ist es, die Setzlinge täglich mit kleinen Portionen zu gießen. Erfahrene Gärtnerinnen empfehlen, das Wasser mit einer gewöhnlichen Pipette zu dosieren. Im Sommer sollte die Bewässerung in der Regel reichlicher sein als im Winter. Wenn Tröpfchen an den Stängeln zurückbleiben, können sie schwarze Punkte verursachen, die auf eine Krankheit der Setzlinge hindeuten. Wenn Sie diese bemerken, gießen Sie die Sämlinge unbedingt mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung oder Phytosporin. Diese Maßnahmen beheben das Problem, und Ihrer Pflanze droht keine Gefahr mehr.
Bemühen Sie sich, ständig die Temperatur zu überwachen, bei der sich die Pflanzen befinden. Sie muss auf +20 bis +16 °C gesenkt werden.
Wenn sie unter den angegebenen Wert fällt, besteht die Gefahr, dass die Setzlinge unterkühlen und nicht mehr zu retten sind.
Das erste Blatt sollte innerhalb von 1-2 Wochen wachsen, wenn Sie die Keimlinge richtig pflegen. Das weitere Wachstum hängt von der Raumtemperatur, der Bodenqualität, der Sorte der Pelargonie und der Lagerungsdauer der Samen ab.
Weitere Umpflanzung
Ein Zeichen dafür, dass es Zeit ist, die Setzlinge in Töpfe umzupflanzen, ist das Erscheinen von 2-3 Blättern an den Jungpflanzen. In diesem Alter sind die Pflanzen bereit für das Pikieren. Sie sollten keinen zu großen Topf für die Blume wählen, ein Gefäß mit einem Durchmesser von etwa 10 Zentimetern ist völlig ausreichend.
In Zukunft ist möglicherweise eine weitere Umpflanzung in größere Töpfe erforderlich, aber das erst mit der Zeit. Es werden Gefäße aus natürlichem Material empfohlen, Ton eignet sich gut. Das hilft, die Pflanze vor übermäßiger Überhitzung zu schützen und hält die Feuchtigkeit länger zurück, was bedeutet, dass die Pelargonie nicht häufig gegossen werden muss.
Beim Umpflanzen verwendet man die Methode des Umsetzens – man bewegt die Pflanze von einem Gefäß in ein anderes, ohne den Erdballen und die Wurzeln zu stören. Dies ist die sicherste Methode. Während des Vorgangs wird empfohlen, eine Portion Langzeitdünger hinzuzufügen, damit die Geranie an ihrem neuen Standort gut anwächst. Frische organische Düngemittel dürfen nicht zur Nährstoffversorgung der Blüte verwendet werden. Nehmen Sie stattdessen besser synthetische Stoffe, die reich an Kalium, Phosphat und Stickstoff sowie anderen verschiedenen Mikroelementen sind: Bor, Magnesium, Eisen, Kupfer.
Der Dünger wird zu einer hellen und üppigen Blüte beitragen. Die umgetopfte Geranie muss mit einer kleinen Menge Wasser gegossen werden. In der warmen Jahreszeit wird die Blume auf den Balkon oder in den Garten gebracht.
Abschließend sei angemerkt, dass Sie mit nur wenig Aufwand und Zeit zu Hause ein wahres Wunder heranziehen können, das mit seiner Schönheit, seinem angenehmen Duft und auch mit einigen heilenden Eigenschaften überrascht. Probieren Sie es aus, und Sie werden es schaffen!