Narzissenanbau im Freiland

Wie bauen Sie Narzissen im Freiland an?

Eine Blume wie die Narzisse zeichnet sich durch eine zweifarbige Färbung, Anspruchslosigkeit und eine schöne Blütenform aus. Die Pflanze passt sich leicht an verschiedene Bedingungen an und kann daher in vielen Klimazonen angebaut werden. Dabei sollten Sie eine geeignete Sorte wählen und für die erforderliche Bodenqualität sorgen. Dieser Ansatz gewährleistet einen effektiven Anbau von Narzissen, und die Blüten werden größer und farbenfroher. Auch die Pflanzung ist wichtig, die auf verschiedene Weise erfolgen kann. Ein durchdachter, präziser und korrekter Arbeitsablauf ermöglicht die Gestaltung eines schönen Blumenbeets, da Narzissen sich leicht mit verschiedenen Blumenarten kombinieren lassen.

Die richtige Pflanzung

Der Anbau verschiedener Narzissen kann unter verschiedenen Bedingungen erfolgen, aber für ein gutes Ergebnis ist es am besten, ein optimales Umfeld zu schaffen. Daher sollte der Standort für die Pflanzung gut beleuchtet sein und der Boden einen neutralen pH-Wert aufweisen. Lehmiger Boden, der reich an Nährstoffen ist, sorgt für ein gutes Wachstum des Grüns. Diese Bedingungen sind optimal, aber Narzissen gedeihen auch unter raueren Bedingungen, in schwerem Boden oder bei hoher Luftfeuchtigkeit. Dabei kann die Größe der Blüten und die Höhe der Stängel abnehmen.

Es gibt mehrere Narzissenarten, jede mit ihren eigenen Besonderheiten. In jedem Fall befindet sich im oberen Teil der Blüte ein röhrenförmiger Stiel, der von Blütenblättern umgeben ist. In diesem Bereich befinden sich Staubblätter, Fruchtknoten und Stempel, und hier werden auch Samen gebildet. Die Höhe des Stiels hängt von der Sorte ab, kann aber zwischen 10 und 60 cm liegen. Die Färbung der Narzissen ist meist eine Kombination aus Weiß- und Gelbtönen, es gibt aber auch andere Variationen.

Die Vermehrung von Blumen erfolgt meist durch Zwiebeln. Dabei ist die Qualität des Saatguts von großer Bedeutung. Verwenden Sie keine trockenen, welken oder faulen Zwiebeln. Neben der Auswahl des Materials ist es sehr wichtig, das Grundstück vorzubereiten. Bestimmen Sie dafür die Bodenart. In schwere und dichte Böden sollten Sie eine kleine Menge Sand einbringen; bei alkalischen Böden ist Dolomitmehl am besten geeignet.

Ein saures Grundstück können Sie vorbereiten, indem Sie den Boden umgraben und Holzasche einbringen.

Beim Anbau von Narzissen sollten Sie beachten, dass die Pflanzen etwa 5 Jahre lang gut an einem Standort gedeihen und danach am besten umgepflanzt werden. Die optimale Zeit für die erste Pflanzung ist der April. Dabei gibt es eine bestimmte Reihe von Arbeiten, um das Material und den Boden für die Pflanzung von Narzissen gründlich vorzubereiten. Die wichtigsten Schritte sind:

  • Qualitativ gute Zwiebeln müssen vorbereitet werden; dazu werden sie für 2 Monate in den Kühlschrank gelegt. Diese Maßnahme ist im Frühjahr vor der Pflanzung erforderlich. Das Einpflanzen der Zwiebeln sollte bei einer Temperatur von +7 Grad Celsius und etwas darüber erfolgen;
  • Die Herbstpflanzung erfolgt etwa im September, aber der genaue Pflanzzeitpunkt für Narzissen hängt von den klimatischen Besonderheiten der Region ab. Dabei ist zu beachten, dass die Zwiebeln etwa 3 Wochen zum Wurzeln benötigen;
  • Vor der Herbstpflanzung sollten Sie im Sommer das Grundstück umgraben, 5 kg Torf oder Kompost pro Quadratmeter Boden einbringen und Superphosphat in einer Menge von 1 großen Löffel ebenfalls pro Quadratmeter Erde hinzufügen;
  • Vor dem Einpflanzen der Narzissenzwiebeln ins Freiland sollten Sie die Pflanztiefe bestimmen. Die größten Exemplare werden in einer Tiefe von 12 cm platziert, die kleineren in einer Tiefe von 7–8 cm;
  • Nach der Herbstpflanzung der Narzissen sollte der Boden mit Humus und Torf gemulcht werden, wobei die Schichtdicke mindestens 5 cm betragen sollte. Vor der Kälte werden die Beete mit einer Schicht frischen Strohs abgedeckt, um ein Erfrieren der Pflanzen zu vermeiden.

Die richtige Pflanzung von Narzissen im Freiland im Herbst ist die beliebteste und effektivste Variante. Diese Anbaumethode ermöglicht es, bereits im Frühling die ersten Blüten zu erhalten, aber es ist wichtig, die Regeln zu beachten, die die Pflanzung und Pflege im Freiland erfordern. So erfolgt ein effektiver Anbau von Blumen aus Zwiebeln.

Besonderheiten der Pflanzenpflege

Die richtige Pflanzung und Pflege im Freiland gewährleistet eine üppige Blüte.

Dabei erfordert der Anbau von Narzissen eine sorgfältige Vorbereitung des Saatguts, außerdem sollte der erschöpfte Boden umgegraben und gedüngt werden.

Bei der Herbstpflanzung wird eine Abdeckschicht aus Material aufgebracht, die die Zwiebeln im Winter schützt. Im Frühjahr sollte das Stroh entfernt, aber die Mulchschicht belassen werden. Im weiteren Verlauf erfolgt die Pflege im vorbereiteten Boden, die auf die Anregung des Blütenwachstums und die Schaffung optimaler Bedingungen abzielt. Dabei ist der Anbau von Blumen eine recht einfache Reihe von Maßnahmen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen beim Anbau jeglicher Kulturen ist das Gießen.

Für Narzissen eignet sich Freiland mit guten Drainageeigenschaften.

Regelmäßige und optimale Düngungen verbessern das Wachstum und die Entwicklung der Blumenzwiebeln. Die Zugabe geeigneter Komponenten in den Freilandboden nach dem Pflanzen der Narzissen sorgt für die Wiederherstellung des Nährstoffgleichgewichts im Boden. Dadurch wird der Boden qualitativ besser, was sich positiv auf das Wachstum der Blumen auswirkt. Dabei erfordern die Pflanzung und Pflege von Narzissen die Berücksichtigung folgender Besonderheiten der Düngung:

  • Während der Knospenbildung müssen dem Freilandboden Düngemittel zugegeben werden. Für ein optimales Blumenwachstum kann eine Lösung aus 10 Litern sauberem Wasser sowie Superphosphat, Harnstoff und Kalium verwendet werden, wobei von jeder Komponente 1 kleiner Löffel genommen werden sollte. Dabei beträgt der Verbrauch 5 Liter der Mischung pro Quadratmeter Beet.
  • Zu Beginn der Blüte wird die zweite Düngung der Narzissen im lockeren Boden durchgeführt. Dazu verwendet man eine Lösung aus 10 Litern frischem Wasser sowie Nitrophoska, „Agricola Nr. 7“ und „Zwetotschka“, wovon je ein Teelöffel benötigt wird. Mit dieser Mischung werden die Pflanzen gegossen, bei Regenwetter sollte man die nasse Düngung jedoch durch eine trockene ersetzen.
  • Während der gesamten Wachstums- und Blütezeit erfordern die Pflanzung und Pflege von Narzissen zwei Düngungen. Falls der Boden sehr ausgelaugt ist und die Pflanzen sich langsam entwickeln, kann eine zusätzliche Zugabe von mineralischen Komponenten erforderlich sein. Dafür können fertige Komplexdünger für Zwiebelpflanzen verwendet werden.

Die richtige Pflanzung und Pflege im nährstoffreichen Freiland erfordern nicht nur regelmäßiges Gießen und Düngen, sondern auch das Entfernen von Unkraut. Überflüssige Vegetation ziert das Beet nicht, sondern wirkt sich negativ auf das Wachstum der Blumen aus. Daher beinhaltet die Pflege von Narzissen das Entfernen von Unkraut und das Lockern des Bodens. Diese Maßnahmen sollten am besten nach dem Gießen durchgeführt werden. Dies liegt daran, dass der feuchte Boden eine gründlichere und sorgfältigere Entfernung von Unkraut ermöglicht. Dabei ist das Lockern richtiger und effektiver.

Für Narzissen im Freiland sollten optimale Bedingungen geschaffen werden. Der Standort, an dem die Pflanzung und Pflege erfolgt, sollte gut von Sonnenstrahlen beleuchtet sein. Gute Drainageeigenschaften des Bodens gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der zugeführten Feuchtigkeit und den Abfluss überschüssiger Flüssigkeit. Durch die Zugabe von Sand zu schwerem Boden sorgen diese Bodeneigenschaften für eine leichte Pflege der Narzissen.

Die Blumen können fünf Jahre lang an derselben Stelle wachsen, aber nach diesem Zeitraum ist eine Umpflanzung der Zwiebeln erforderlich. Dies liegt daran, dass mit der Zeit die Anzahl der Zwiebeln zunimmt und sie daher geteilt werden müssen. Überschüssige Exemplare können entfernt werden, und es ist auch möglich, sie in nährstoffreichen Boden an einem neuen Standort zu pflanzen und zu pflegen. Auf diese Weise erfolgt auch die Vermehrung dieser Pflanze. Dabei ist es wichtig, die Zwiebeln richtig zu lagern, zu behandeln und zu verwenden.

Die richtige Pflege von Narzissen im Freiland sorgt für eine gute und reiche Blüte. Die Pflanzung kann durch Samen, Zwiebeln, Treibmethode oder Teilung der Zwiebeln erfolgen. In jedem Fall gibt es bestimmte Besonderheiten, aber die Pflege im Freiland ist immer gleich. Ein einfaches Maßnahmenpaket ermöglicht eine möglichst effektive Pflanzung im Frühjahr oder Herbst, und die Blumen werden dabei kräftig blühen.

Pflanzung von Narzissen im Freiland

Beschreibung der Frühlingsblumen

Die Narzisse gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist eine mehrjährige Pflanze, die sich durch eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit gegen Frost, Krankheiten und andere ungünstige Bedingungen auszeichnet. Darüber hinaus stellt die Blume keine hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, den Standort, die Feuchtigkeit oder die Beleuchtung. Sie kann überall wachsen.

Die Narzisse zeichnet sich durch eine frühe Frühlingsblüte und ein an Honig erinnerndes Aroma aus. Die Knospen sind meist weiß oder gelb. Die Länge der Blütenstiele variiert zwischen 25 und 40 cm. Die Blätter sind schmal, aufrecht und länglich.

Es gibt viele Arten und Sorten von Narzissen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch in der Blütezeit. Daher sollten Sie bei der Auswahl die Verpackung sorgfältig studieren. Im Durchschnitt blüht eine Narzisse 10-14 Tage. Wenn Sie die Pflanzung und die Gestaltung des Beetes geschickt angehen, können Sie die Blüte verschiedener Sorten von den letzten Märztagen bis zum Ende des Frühlings beobachten.

Vorbereitung der Pflanzung

In der Anfangsphase beginnen die Pflanzung und Pflege von Narzissen im Freiland mit der Vorbereitung, die folgende Schritte umfasst:

  1. Wahl des Standorts. Narzissen sind anpassungsfähig und können sowohl im Schatten als auch an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Allerdings sollte beachtet werden, dass die Pflanze bei direkter Sonneneinstrahlung mehr Knospen bildet und sich insgesamt viel wohler fühlt. Achten Sie auch auf Schutz vor Zugluft. An einem Standort kann die Pflanze bis zu 5 Jahre bleiben.
  2. Boden. Der Boden für Narzissen sollte eine ausgezeichnete Luftdurchlässigkeit haben und Wasser gut durchlassen. Die Pflanze mag keine Staunässe. Optimal ist ein lehmiger Boden mit neutralem pH-Wert. Etwa 3 Monate vor der Pflanzung sollte der Boden 35 cm tief umgegraben und kultiviert werden. Geben Sie 3-4 kg Kompost und Torf hinzu. Bei sandigem Boden kann Ton mit Humus verwendet werden, schwerer Boden kann mit grobkörnigem Sand (20 kg pro m²) aufgelockert werden.

Narzissen vertragen keinen Mist, daher ist seine Verwendung als Dünger nicht zulässig. Die einzige Möglichkeit besteht darin, ihn mindestens ein Jahr vor der Pflanzung auf dem ausgewählten Grundstück auszubringen.

Darüber hinaus empfehlen Experten, womit Narzissen im Frühjahr gedüngt werden sollten. Geeignet sind mineralische Zusammensetzungen in folgenden Verhältnissen:

  • Kaliumdünger – 1 EL pro m²;
  • „Agrikola für Blühpflanzen“ – 1 EL pro m²;
  • Superphosphat – 2 EL pro m².

Düngen kann man auch im Herbst, wichtig ist, dass bis zur Pflanzung mindestens 30 Tage vergehen.

Pflanzung

Vor der Pflanzung müssen Sie festlegen, wann Sie Narzissen am besten pflanzen. Als optimaler Zeitraum gelten die ersten Septemberwochen oder das Ende des Sommers. Zusätzlich sollten Sie sich jedoch nach dem Klima der Anbauregion richten.

Als allgemeine Voraussetzung gilt eine Bodentemperatur von +8° bis +10° C, die mindestens 2 Wochen lang konstant bleibt. Vor dem Gefrieren des Bodens müssen die Zwiebeln Wurzeln schlagen können, aber noch nicht austreiben.

Was den Zeitpunkt betrifft, ob man Narzissen im Frühjahr pflanzen kann, gehen die Meinungen auseinander. Grundsätzlich ist eine Pflanzung möglich, aber das Risiko ist hoch, dass die Pflanzen schwach werden. Bei dieser Anbaumethode reift die Zwiebel später und die Blüte wird sich wahrscheinlich verzögern. Als optimaler Zeitraum für das Einpflanzen der Zwiebeln gilt in diesem Fall der April. Dabei sollte die Frühjahrspflanzung erst nach der Schneeschmelze und bei einer Erwärmung der Luft auf +7° C erfolgen.

Als nächstes müssen Sie hochwertiges Material kaufen. Die Zwiebeln können Sie im Geschäft kaufen, dabei sollten Sie auf Unversehrtheit und das Fehlen von faulen Stellen achten. Außerdem muss die Zwiebel groß genug sein, mindestens 5 cm im Durchmesser, sonst müssen Sie sie weiter kultivieren und sie wird nicht bald keimen. Denken Sie auch daran, dass der Anbau von Narzissen im Freiland erfordert, dass die Zwiebeln sich fest anfühlen.

Vor dem Auspflanzen können Sie das Material mit einem Fungizid oder einer 0,1%igen Kaliumpermanganatlösung behandeln. Dann werden auf der vorbereiteten Fläche Pflanzlöcher geformt, deren Tiefe durch Multiplikation des Zwiebeldurchmessers mit 3 berechnet wird. Der Abstand zwischen den Löchern beträgt 10-12 cm.

Damit die Knospen so früh wie möglich erscheinen und die Zwiebel möglichst viele Tochterzwiebeln bildet, sollten Sie sie etwas flacher pflanzen als üblich. Um das Gegenteil zu erreichen, pflanzt man die Zwiebel tiefer.

Innerhalb des Lochs wird eine Schicht Flusssand gestreut. Beim Pflanzen werden die Zwiebeln mit der Basis nach unten platziert und angedrückt. Oben wird das Beet mit einer 3-4 cm dicken Torfschicht gemulcht. Bei den ersten Frösten wird die Fläche mit Laub bedeckt. Im Frühjahr, nach der Schneeschmelze, wird der Boden gelockert.

Was das Pflanzen von Narzissen im Frühjahr betrifft, ist auch hier nichts Kompliziertes. Sie müssen das Material kaufen und es im Kühlschrank oder Keller überwintern lassen, nur dann wird die Pflanze blühen. Die weiteren Schritte, einschließlich der Behandlung des Materials und des Einpflanzens der Zwiebeln, sind ähnlich wie bei der Herbstpflanzung. Zum Schluss wird der Boden festgedrückt und gewässert.

Pflege von Narzissen

Wie pflegt man Narzissen im Freiland? Hier lassen sich einige wesentliche Punkte anführen:

  1. Bewässerung. Sie sollten den Boden nach Bedarf bewässern, aber die Bildung einer harten Kruste vermeiden. Die Bewässerung ist bis zum Welken fortzusetzen.
  2. Unkraut jäten und Boden lockern. In regelmäßigen Abständen sollten Sie Unkraut entfernen und den Boden lockern. Dies verbessert die Durchlüftung und verlangsamt die Verdunstung von Feuchtigkeit.

Außerdem benötigen die zarten Narzissen bei der Pflanzung und Pflege im Freiland Düngergaben. Optimal ist es, Dünger 2-mal auszubringen:

  1. Düngung während der Phase der Blütenstandsbildung. Zusammensetzung: Je 1 Teelöffel Superphosphat, Harnstoff und Kaliumsulfat werden in 10 l Wasser gelöst. Der Verbrauch beträgt 5 l pro 1 m².
  2. Düngung zu Beginn der Blüte. Zusammensetzung: Je 1 Teelöffel Nitrophoska, Dünger «Agricola-7» und «Effekton» in 10 l Wasser lösen.

In einem regnerischen Sommer wird empfohlen, flüssige Düngungen durch trockene Zusammensetzungen zu ersetzen. Dazu müssen Sie im zeitigen Frühjahr je 1 Teelöffel Superphosphat, «Agricola-7», Kaliumsulfat, Holzasche und Harnstoff pro 1 m² Boden ausstreuen.

Pflege nach der Blüte

Die richtige Pflege der Narzissen nach der Blüte umfasst das Beschneiden und das Einsammeln der Zwiebeln. Es ist wichtig, sich nicht zu beeilen, die vertrocknenden Zweige und Blätter zu entfernen. Man muss warten, bis die Pflanzenteile vollständig getrocknet sind, aber die trockenen Knospen können sofort gesammelt werden.

Die Zwiebeln sollten vor dem Beginn der neuen Bewurzelung, nach dem Vergilben des Laubs, entnommen werden.

Abschließend wird das Pflanzgut von Erde und Pflanzenteilen gereinigt. Es wird bei einer Temperatur von mindestens +20 °C getrocknet. Dann werden die Kindel abgetrennt und mit einem Antiseptikum behandelt. Danach wird es erneut gründlich getrocknet.

Das Material wird bei einer Temperatur von +25 °C für 7 Tage gelagert. Dann wird es an einen kühlen und dunklen Ort gebracht und bis zur Pflanzung aufbewahrt.

Die Pflanzung und Pflege der duftenden Narzissen sind so einfach, dass jeder Gärtner damit zurechtkommt. Außerdem kann die leuchtende und sonnige Blüte der Knospen sowohl das Gartengrundstück als auch von Meistern geschaffene Konstruktionen und Beete schmücken. Die Hauptsache ist, nicht faul zu sein und die vorhandenen Regeln für die Pflanzung der Pflanze zu befolgen.

Anbautechnik von Narzissen im Freiland

Es ist schwer, ein Gartengrundstück ohne Narzissenzu finden. Dekorativ in der Blüte, zeichnen sie sich durch nicht minder attraktive schmale dunkelgrüne Blätter aus. Aufgrund falscher Pflege begnügen sich Gärtner mit ihnen zur Begrünung von Rabatten und Beeten. Aber es lohnt sich, nur ein wenig Mühe zu investieren, und im zeitigen Frühling öffnen sich vor dem Haus zarte Knospen.

Besonderheiten der Pflanzung von Narzissen im Freiland

Am häufigsten werden Narzissen im Freiland angebaut. Damit sie mit ihrer Blüte erfreuen, muss man sich über den Ort und die Zeit der Pflanzung entscheiden. Ein gut ausgewählter Standort ist die Grundlage für eine gute Blüte.

  • Boden und Standort für die Pflanzung ↓
  • Zeit für die Pflanzung ↓
  • Pflege ↓
  • Vermehrung ↓
  • Durch Zwiebeln ↓
  • Durch Samen ↓
  • Umpflanzung von Narzissen ↓
  • Treiberei ↓
  • Krankheiten und Schädlinge ↓

Boden und Standort für die Pflanzung

Narzissen bevorzugen neutralen Boden. Leichter Lehmboden ist gut geeignet.

Was tun, wenn der Standort eine ungeeignete Struktur und Reaktion aufweist?

  1. Wenn der Boden schwer ist, muss er mit Sand gemischt werden. Sandiger Lehm wird mit Ton oder Schwarzerde verdünnt. In diesen Fällen reichen bis zu 15 kg pro Quadratmeter.
  2. Säure Böden werden vorab gekalkt oder es wird Holzasche eingearbeitet. Alkalische Böden werden durch Zugabe von Dolomitmehl neutralisiert. Kalk, Asche und Dolomitmehl werden in etwa der gleichen Menge verwendet: 1 bis 3 Tassen pro Quadratmeter.
  3. Auf armen Böden degenerieren Edelsorten schnell und verlieren ihre Eigenschaften. Gewöhnliche Sorten werden kleiner und verlieren an Leuchtkraft. Der Boden muss nährstoffreich und gut gedüngt sein. Auf die Fläche muss gut verrotteter Kompost oder Humus ausgebracht werden. Pro Quadratmeter reichen 15 kg Kompost oder Humus beim Umgraben, zusammen mit der Einarbeitung eines mineralischen Volldüngers gemäß Herstellerangaben. Die Verwendung von frischer organischer Substanz wird nicht empfohlen.

Narzissen wachsen 5 bis 7 Jahre lang am selben Standort. Sie breiten sich schnell aus und sehen in kleinen Gruppen blühend gut aus. Daher muss die Standortwahl verantwortungsvoll getroffen werden.

Empfehlungen bei der Standortwahl:

  • Die beste Wahl ist leichter Halbschatten. Zum Beispiel Baumringe von laubabwerfenden Gartenbäumen. Beachten Sie, dass Pflanzen in der vollen Sonne verbrennen und dichter Schatten die Blüte nicht fördert;
  • Pflanzen Sie die Pflanzen auf der windabgewandten Seite – vermeiden Sie offene Flächen;
  • Nicht nach Tulpen, Krokussen, Hyazinthen und anderen Zwiebelblumen pflanzen. Gute Vorkulturen sind solche, unter die Mist ausgebracht wurde.

Pflanzzeit

Narzissenzwiebeln sind zu jeder Jahreszeit erhältlich. Die beste Zeit dafür ist der Spätsommer bis Frühherbst, da die Zwiebeln in dieser Zeit schnell ihr Wurzelsystem ausbilden. Für eine vollständige Bewurzelung benötigen sie bis zu vier Wochen.

Diese Pflanzen im Herbst zu pflanzen ist einfach und garantiert eine Blüte im nächsten Jahr. Dazu ist Folgendes erforderlich:

  1. Kaufen Sie das Pflanzmaterial kurz vor der Pflanzung.
  2. Nach dem Kauf wählen Sie einen dauerhaften Standort im Garten für die Zwiebeln.
  3. Der Boden wird tief umgegraben – 35-40 cm. Für eine schnelle Wurzelentwicklung benötigt er lockeren, luftdurchlässigen Boden.
  4. Die Zwiebeln werden vor dem Pflanzen untersucht. Weiche werden aussortiert. Feste, äußerlich gesunde Zwiebeln werden in einer Fungizidlösung eingeweicht.
  5. Nach der Behandlung werden die Narzissen in den Boden gepflanzt. Die empfohlene Pflanztiefe für ausgewachsene Zwiebeln beträgt etwa 15 cm.

Die Frühjahrspflanzung unterscheidet sich von der Herbstpflanzung:

  1. Die Pflanzung erfolgt, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 5-7 °C und es besteht keine Gefahr von Spätfrösten;
  2. Die Zwiebeln müssen vor der Pflanzung etwa 2 Monate im Kühlschrank gelagert werden.

Narzissen erfreuen bereits im nächsten Frühjahr nach der Herbstpflanzung an einem guten Standort mit nährstoffreichem Boden mit Blüten. Sie benötigen keine ständige Aufmerksamkeit. Wie jede Gartenkultur reichen ihnen Gießen, Lockern und regelmäßige Düngung.

Dünger sollte mindestens 3 Mal ausgebracht werden:

  • wenn die ersten grünen Blätter erscheinen;
  • während der Knospenbildung;
  • nachdem die Pflanzen verblüht sind.

Zusätzlich werden Narzissen während der Blüte gedüngt, um deren Dauer zu verlängern. Es ist zu beachten, dass zwischen den Düngungen mindestens 2-3 Wochen liegen sollten.

Man düngt mit mineralischem Dünger. Am besten erfolgt dies direkt nach dem Gießen. Die Lösung kann um ein Viertel schwächer angesetzt werden als in der Herstelleranleitung. Von der Zusammensetzung her eignet sich ein Volldünger.

Beim Gießen ist Maß zu halten. Bei übermäßiger Nässe werden die Pflanzen krank und sterben ab. Trocknet der Boden aus, sammeln sie nicht genügend Kraft für die Blüte.

Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt: Die Samenreife entzieht den Zwiebeln viel Kraft, sodass sie nicht genügend Energie für die nächste Saison speichern.

Die Pflanzen benötigen noch einen Monat nach der Blüte Wasser. Falls die Narzissenpflanzungen nicht mit Mulch bedeckt sind, müssen sie gelockert und gejätet werden: nach jedem Gießen am folgenden Tag. Dies geschieht, um die Luftzufuhr zu den Wurzeln zu gewährleisten.

Etwa im August stirbt ihr Wurzelsystem ab und sie können umgepflanzt werden.

Bleibt die Pflanze an Ort und Stelle, wachsen den Zwiebeln bis zum Winter Wurzeln und im zeitigen Frühjahr erfreuen sie wieder mit ihrer Blüte.

Vermehrung

Wie alle Zwiebelgewächse vermehren sich Narzissen auf zwei Arten:

  • durch Samen;
  • durch Tochterzwiebeln (Brutzwiebeln).

Zwiebeln

Am häufigsten werden Narzissen vegetativ oder durch Brutzwiebeln vermehrt. Im Durchschnitt bringt eine erwachsene Zwiebel pro Saison bis zu 4 Brutzwiebeln hervor. Bei guter Pflege und regelmäßiger Düngung vermehren sich gute Sorten schneller – bis zu 6 Brutzwiebeln pro Saison.

Nahezu alle blühen bereits im folgenden Jahr. Aus diesem Grund werden sie sofort an einen festen Standort gepflanzt und es bleibt genügend Platz für die Bildung von Horsten. Dann erfreuen die Narzissen Jahr für Jahr mit immer mehr Blüten.

Jede Sorte dieser Pflanzen wird durch Zwiebeln vermehrt. Dies geschieht hauptsächlich beim Umpflanzen, unter Beachtung einiger einfacher Regeln, die im entsprechenden Abschnitt ausführlich erläutert werden.

Samen

Schwieriger ist die Vermehrung von Narzissen durch Samen.

Für die Vermehrung durch Samen:

  • Die verblühte Narzisse wird nicht zurückgeschnitten, sondern man lässt die Samenkapsel sich bilden und reifen;
  • Die Samen werden sofort nach der Ernte in die Erde gesät; wichtig ist, sie frisch zu pflanzen;
  • Der Boden wird in geringer Tiefe gelockert und die Samen werden oberflächlich eingearbeitet, leicht mit Erde bedeckt.

Die Samen werden direkt im Gartenbeet oder in Pflanzgefäße ausgesät, wobei zu beachten ist, dass die kleinen Zwiebeln die ersten zwei Jahre nicht gestört werden dürfen. Zum Blühen benötigt eine solche Pflanze 3 bis 5 Jahre. Daher wird die Samenvermehrung bei Narzissen meist von Züchtern zur Entwicklung neuer Hybriden genutzt.

Umpflanzen von Narzissen

Nach dem Trocknen werden sie nach 2 Monaten ausgepflanzt.

Pflanzen, die nach allen Regeln gesetzt wurden, erfreuen an derselben Stelle recht lange mit Blüte. Es wird empfohlen, sie frühestens nach 5 Jahren umzupflanzen.

Die Notwendigkeit einer Umpflanzung lässt sich an folgenden Merkmalen erkennen:

  • Die Narzissen bilden weniger Knospen oder haben aufgehört zu blühen;
  • Die Blüten wurden kleiner, die Qualität der Blumen ließ nach.

Pflanzen werden auch umgesetzt, wenn eine Sorte vermehrt werden muss.

Zum Umpflanzen:

  • Die Zwiebeln werden im August ausgegraben, nachdem Wurzeln und Blätter auf natürliche Weise abgestorben sind;
  • von der Erde befreit und von abgestorbenen Teilen – Wurzeln und Blättern – befreit. Lebende Wurzeln bleiben an der Zwiebel;
  • untersucht:
    • angefaulte, weiche oder von Schädlingen befallene werden aussortiert;
    • gesunde – werden gewaschen und mit einer Fungizidlösung behandelt;
  • Nach der Behandlung werden sie sehr vorsichtig geteilt: Die Brutzwiebeln lösen sich normalerweise leicht von der Mutterzwiebel. Ist dies nicht der Fall, wird die Zwiebel vorsichtig abgetrennt und die Bruchstelle mit Holzasche bestreut;
  • dann werden sie zum Trocknen ausgelegt, wobei sich mögliche Wunden schließen sollen. Geeignet ist jeder schattige Ort mit freiem Luftzugang;
  • Die getrockneten Zwiebeln können maximal 2 Monate bei Temperaturen bis +17 °C in einem dunklen Raum mit guter Belüftung gelagert werden.

Bei längerer Lagerung verdunstet Feuchtigkeit von ihrer Oberfläche. Ausgetrocknete Zwiebeln können nicht wiederbelebt werden. Daher werden sie 2 Monate nach dem Ausgraben an ihren endgültigen Standort gepflanzt.

3>Treibkultur

Zusammen mit Krokussen, Hyazinthen und Tulpen werden Narzissen oft für die Wintertreiberei verwendet.

Dazu nimmt man große, gesunde Zwiebeln und kühlt sie mindestens dreieinhalb Monate lang. Die Länge des Blütenstiels hängt von der Temperatur ab.

Zunächst werden alle Zwiebeln etwa einen halben Monat bei +17 °C gehalten.

Während der Kühlung muss eine maximale Lagerfeuchtigkeit von bis zu 95 % gewährleistet sein.

Nach der Kühlung werden die Zwiebeln in vorbereitete Treibtöpfe mit leichter Erde gepflanzt. Es kann Gartenerde mit Sand verwendet werden.

Sobald die Pflanze zu wachsen beginnt, muss sie rechtzeitig gegossen und gedüngt werden.

Dann wird ein Strauß duftender Narzissen eine angenehme Überraschung zu Neujahr oder jedem anderen Fest sein.

3>Krankheiten und Schädlinge

Narzissen werden äußerst selten krank und werden praktisch nicht von Schädlingen befallen, wenn sie richtig gepflanzt werden und die entsprechende, recht einfache Pflege erhalten.

Von Schädlingen können diese Pflanzen befallen werden:

  • Narzissenfliegen (große und kleine);
  • verschiedenen Milbenarten;
  • Nematoden (Zwiebel-, Stängel- und Wurzelnematoden);
  • Maulwurfsgrillen und Nacktschnecken.

Große Narzissenfliege

Zur Schädlingsbekämpfung werden komplexe Insektizide eingesetzt.

Am häufigsten sind Narzissen von verschiedenen Fäulnisarten betroffen. Normalerweise breitet sich die Fäulnis von der Zwiebel nach oben aus, daher ist es schwierig, die erkrankte Pflanze zu retten. Ist dies jedoch geschehen, müssen alle anderen Zwiebeln ausgegraben, gewaschen, untersucht und gesunde Zwiebeln mit einem systemischen Fungizid behandelt werden. Danach wird die Fläche mit einer Lösung aus Kupfersulfat desinfiziert. Die gesunden Zwiebeln werden an einen anderen Standort gepflanzt.

Von Viruserkrankungen können Narzissen Mosaikvirus, alle Arten von Flecken- und Streifenkrankheiten befallen. Viren sind nicht heilbar und werden von Schädlingen übertragen. Daher ist es wichtig, die Blumen rechtzeitig mit Insektiziden zu behandeln und erkrankte Exemplare sofort zu vernichten.

Diese Pflanz- und Pflegeregeln gelten für jede der zahlreichen Narzissenarten. Die Züchter sind in ihrer Arbeit weit fortgeschritten: Es gibt über 12.000 Sorten dieser eleganten Pflanze.

Diese anspruchlose Blume kann den Garten im frühen, nasskalten Frühling verschönern oder zu einem unerwarteten Neujahrsgeschenk werden.

Besonderheiten der Narzissenpflanzung – Anbau und Pflege im Freiland und in Töpfen

Heutzutage ist der Anbau von Narzissen in Datschen und im Stadtgebiet sehr beliebt. Narzissen blühen im Frühjahr auf und zeichnen sich durch schöne Blütenstände mit einem angenehmen Duft aus.

Narzisse – eine mehrjährige Zwiebelpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse.

Narzissen sind anspruchslos an den Boden und passen sich fast allen Anbaubedingungen an; selbst Anfänger können sie problemlos ziehen.

Dennoch können Ihnen einige einfache Regeln zur Pflanzung und Pflege von Narzissen zu einer üppigeren Blüte verhelfen.

Sorten und Arten von Narzissen

Von Gärtnern und Züchtern wurden viele verschiedene Sorten und Arten von Narzissen. Machen wir uns mit ihrer Klassifizierung vertraut.

Nach der Knospenform gibt es Narzissen:

  • gefüllte
  • einfache

Nach der Blattform und -struktur werden die Pflanzen in folgende Arten unterteilt:

  • trompetenförmige
  • spitzblättrige
  • kronenförmige
  • zyklamenblütige

Nach der Farbgebung gibt es Narzissen:

  • rosa
  • gelb-weiße

Wichtigste Sorten von Narzissen, die heute am beliebtesten sind:

  • Tazetten (mehrblütige) Narzissen besitzen ein intensives Aroma. Sie sind eine sehr frühe Sorte. Für den Anbau dieser Sorte eignen sich mildere klimatische Bedingungen besser, z.B. in der mittleren Zone Russlands.
  • Poetische Narzissen zeichnen sich durch sehr große Blüten aus. Einzelblüten haben einen scharfen, aber sehr angenehmen Duft.
  • Wildwachsende Sorten. Zu diesen Sorten gehören alle Hybrid- und Wildblumen.
  • Geschnittene Kronen (Split-Corona). Die Blütenblätter dieser Sorte haben einen fransigen Rand.

Narzissenzwiebeln können in Fachgeschäften und Baumschulen gekauft werden. Der Preis für eine Zwiebel variiert von 0,30 € bis 1,50 €.

Wann ist die beste Zeit, Narzissen zu pflanzen?

Die beste Zeit für die Pflanzung von Narzissen ist – der Herbst. Die Zwiebeln müssen vor dem Einsetzen strenger Fröste Wurzeln schlagen, daher sollte die Pflanzung im September erfolgen.

zwei Wochen.

Pflanzung im Frühling. Oft interessiert Gärtner die Frage: Kann man Narzissen im Frühling pflanzen? Die Antwort ist ganz einfach: ja, aber nicht empfehlenswert.

Im Frühling gepflanzte Narzissen wachsen recht schwach: ihre Zwiebel reift nicht aus, und leider werden die Blumen in dieser Saison kaum blühen.

Pflanzung im Herbst. Vor der Pflanzung, etwa einen Monat vorher, sollte der Boden umgegraben und mit trockenem Gras, Humus oder Blättern gedüngt werden.

Die Pflanztiefe von Narzissen hängt von der Größe der Zwiebel ab: Große Zwiebeln werden in einer Tiefe von 18–20 cm gepflanzt, mittelgroße Zwiebeln in einer Tiefe von 14–16 cm.

Pflege von Narzissen

Narzissenblüten benötigen eine ausreichende Menge Feuchtigkeit. Ein Mangel an Feuchtigkeit kann sich negativ auf die Qualität ihrer Blüte auswirken.

Pflege von Narzissen im Freiland. Im Beet muss der Boden regelmäßig gelockert werden. Dies ist notwendig, um die Verdunstung von Feuchtigkeit zu verringern. Außerdem sollte man rechtzeitig Unkraut jäten.

Düngung und Düngemittel. Für die Pflege der Pflanze empfiehlt es sich, flüssige Mineraldünger zu verwenden: Floran, Garmawit, Fegaflor und andere. Die erste Düngung erfolgt nach dem Auflaufen der Blüten.

Ein zweites Mal, wenn die Blütenstiele erschienen sind und sich Knospen gebildet haben. Wenn die Narzissen verblüht sind, werden sie noch einmal gedüngt. Es sind keine großen Mengen an Dünger erforderlich, es reichen 20–30 g Dünger pro 1 m².

In der Zeit des Austrocknens der Blätter stärkt sich die Zwiebel der Pflanze und speichert Nährstoffe. Narzissen sind anspruchslose Blumen und benötigen keinen Winterschutz.

Wenn die Blumen jedoch im späten Herbst umgepflanzt wurden, muss man für eine spezielle Abdeckung (mit Torf, Blättern, Zweigen) sorgen, damit die Pflanze nicht abstirbt.

Wann müssen die Zwiebeln ausgegraben werden? Wenn die Zwiebeln im Winter in der Vorratskammer gelagert werden, müssen sie im Juni–Juli während der Gelbfärbung der Blätter ausgegraben werden.

Pflege von Narzissen in Töpfen. Im Haus gezüchtete Narzissen bevorzugen einen nicht hellen, aber sehr warmen Standort. Im Sommer pflanzt man die Pflanze besser auf der Ost- oder Westseite, im Winter auf der Südseite.

Die Pflege von in Töpfen gezüchteten Pflanzen ist nicht schwierig: Man muss die Narzissen rechtzeitig gießen und düngen.

Umpflanzen von Narzissen

Wenn die Narzissen verblüht sind, ihre Blätter gelb geworden und verwelkt sind – muss man das Beet für die Umpflanzung: umgraben und mit verschiedenen Stickstoffdüngern düngen, z. B. Nitroammophoska.

Die ausgegrabenen Zwiebeln werden gereinigt, untersucht und sortiert. Danach werden die ausgewählten Zwiebeln in einer blassrosa Kaliumpermanganatlösung desinfiziert.

Die Tochterzwiebeln müssen einfach von der Mutterzwiebel getrennt werden. Die geteilten Zwiebeln können sofort nach dem Ausgraben gepflanzt werden, ohne sie zu trocknen oder die Wurzeln zu entfernen. Diese Umpflanzung verträgt die Pflanze auch während der Blütezeit gut.

Vermehrung durch Zwiebeln

Narzissen vermehren sich gut durch Zwiebeln. Wie macht man das richtig? Hier sind einige Tipps:

  1. Mitte Juli, wenn die Blätter der Narzissen zu vergilben beginnen, werden ihre Zwiebeln ausgegraben
  2. Nach dem Ausgraben müssen die Zwiebeln gereinigt werden, um Erde zu entfernen und alte Wurzeln zu beseitigen. Die Zwiebel wird sorgfältig auf Beschädigungen untersucht. Kranke und schwache Zwiebeln werden entsorgt.
  3. Die für die Vermehrung übrig gebliebenen Zwiebeln werden zur Desinfektion mit einer schwachen Lösung von Kaliumpermanganat in blassrosa Farbe behandelt.
  4. Die ausgewählten Zwiebeln werden zehn Tage lang getrocknet.
  5. Die getrockneten Zwiebeln werden an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt, bis die Zeit für ihre Pflanzung gekommen ist.

Lagerung von Zwiebeln zu Hause

Die Pflanzzeit ist vorbei, aber Narzissenzwiebeln sind übrig geblieben. Was tun mit ihnen, wie bewahrt man sie bis zum Frühling auf? Wie vermeidet man das Verrotten der Zwiebeln?

Es gibt die folgenden Möglichkeiten der Lagerung von Narzissenzwiebeln:

  • Die erste Methode – die Zwiebeln in die Erde pflanzen. Die Zwiebeln müssen in der Tiefe eines Spatenblattes gepflanzt werden. Nach dem Pflanzen muss der Boden gemulcht werden, das heißt, es wird Torf oder Humus in einer Höhe von 20 cm hinzugefügt. Die Pflanzstelle der Zwiebeln sollte mit trockenen Zweigen abgedeckt werden.
  • Die zweite Methode – Lagerung im Keller. Dazu sollten die Zwiebeln in Kisten gepflanzt werden. Bei dieser Lagerungsmethode wurzeln die Zwiebeln im Boden, aber die niedrigen Temperaturen verhindern ihr Wachstum. Im zeitigen Frühjahr, nachdem der Schnee geschmolzen ist, werden die Zwiebeln vorsichtig herausgenommen und in die Erde gepflanzt.
  • Die dritte Methode der Lagerung – im Kühlschrank oder einem anderen dunklen und kalten Ort. Die Zwiebeln werden in einem offenen Papiertütchen aufbewahrt. Um ein Verrotten der Zwiebeln zu vermeiden, müssen sie regelmäßig überprüft werden. Im Winter sollten die Pflanzenzwiebeln an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort aufbewahrt werden. Die Zwiebeln benötigen sorgfältige Pflege, um Fäulnis zu vermeiden.

Wenn Sie die oben genannten Ratschläge befolgen, werden Sie sich an einer langen Blütezeit und einem wunderbaren Duft der Narzissen erfreuen.

Wie Sie Narzissen richtig pflanzen und ihnen die nötige Pflege zukommen lassen, können Sie in diesem Video sehen:

Richtige Pflanzung und Pflege von Narzissen im Freiland

Schon in der Antike bewunderte man Narzissen. Den Menschen gefiel diese anmutige, elegante Blume. Bereits die alten Perser begannen, Narzissen zu züchten, als dort König Kyros I. herrschte. In der persischen Poesie wird die Blume als der Blick der Geliebten bezeichnet.

Bei verschiedenen Völkern galt die Narzisse nicht nur als Symbol der Schönheit. Im antiken Rom schmückten sie die siegreichen Krieger mit Girlanden aus diesen Blumen, und bei den Griechen symbolisierte die Narzisse Egoismus und Selbstbewunderung. Die Chinesen schmücken zu Neujahr ihre Häuser und Altäre in Tempeln mit Narzissen. Die absolute Anspruchslosigkeit dieser mehrjährigen Zwiebelpflanze machte die Blume zum Prinzen des Frühlingsgartens. In diesem Überblick betrachten wir die Besonderheiten der Pflanzung und Pflege dieser mehrjährigen Blume.

Narzissenarten

In der Natur gibt es etwa 60 Pflanzenarten, während im Garten durch jahrhundertealte Selektion heute etwa 35.000 Sorten gezüchtet werden. Alle stammen von der Narzisse Narcissus Poeticus ab. Sie wächst im Hochgebirge, in der Nähe von Gewässern.

Barrett Browning

Die Sorte hat elliptische gelbe Blütenblätter und eine gelb-orangefarbene Nebenkrone mit gewelltem Rand.

Die Narzisse Barrett Browning ist eine wärmeliebende Blume, die für die Kultivierung im Innenbereich oder in Gewächshäusern geeignet ist.

Pink Charm

Zwischen den weißen Blütenblättern prangt eine apricotfarbene Nebenkrone mit gewellten Rändern.

Die Narzisse Pink Charm verleiht Ihrem Garten und Zuhause Charme.

Golden Harvect

Die Blume hat große, leuchtend gelbe Blütenblätter und eine ebenso gewellte, breite Röhren-Nebenkrone.

Die Narzisse Golden Harvect kann sowohl im Blumenbeet als auch auf Rasenflächen oder im Garten unter Baumkronen wachsen.

Narzissen sind pflegeleicht, sie eignen sich für den Schnitt, zum Treiben und zur Gestaltung leuchtender Frühlingsbeete, wie einer goldenen Insel.

Pflege von Narzissen

Einmal gepflanzt, kann man die Narzissen vergessen. Aber sie werden im Mai blühen und mit ihrer Blüte erfreuen.

Pflanzort

Narzissen gedeihen gut an einem Standort im Garten mit ausreichend Licht, nicht im Zug, am besten in der Nähe von Bäumen oder Sträuchern. Viele pflanzen sie im Steingarten, neben einem künstlichen Teich. Blumen sollten nicht an einer Stelle gepflanzt werden, an der zuvor Zwiebel- oder Nachtschattengewächse wuchsen, da sie dieselben Krankheiten haben. Aufgrund der frühen Blüte, damit die Stelle nicht kahl wird, müssen Narzissen neben später blühenden Pflanzen gesetzt werden. Gut ist es, sie im dichten Rasen zu pflanzen.

Narzissen am Rasenrand, im heimischen Blumenbeet

Vorbereitung der Zwiebeln

Die Zwiebeln sollten Anfang September gepflanzt werden, damit die Pflanze vor dem Frost gut Wurzeln schlagen kann. Eine nicht gekräftigte Pflanze stirbt ab. Man kann Narzissen im Frühling pflanzen, wenn der Boden 20 cm tief erwärmt ist. Zum Pflanzen werden nur qualitativ hochwertige Zwiebeln verwendet, ohne Fäulnis und Geruch, ausreichend fest und unbeschädigt. Die Zwiebeln werden mit einer Lösung aus 'Fundazol' besprüht oder für 30 Minuten in eine leicht rosafarbene Kaliumpermanganatlösung getaucht. Nach der Behandlung muss das Saatgut getrocknet werden.

Für die Pflanzung vorbereitete Narzissenzwiebeln

Bodenvorbereitung

Der Boden für Narzissen sollte locker sein, Luft und Wasser durchlassen, einen pH-Wert von 5-7 haben, und der Grundwasserspiegel sollte tiefer als 60 cm unter der Bodenoberfläche liegen. Der Boden muss mit einem Spatenbajonett (1,5-fache Tiefe) umgegraben werden. Lehmboden wird durch Zugabe von Torf und Sand verbessert. Ist der Boden sauer, sollte Kalk oder Dolomitmehl hinzugefügt werden. Zur Bodenverbesserung kann man Asche und Humus einbringen. Als Drainage wird grobkörniger Flusssand eingestreut.

Einpflanzen von Zwiebeln im Frühling

Sie pflanzen die Zwiebeln etwa 15 cm tief ein. Auf den Boden des Pflanzlochs geben Sie groben Flusssand zur Drainage. Dann drücken Sie die Erde leicht mit der Schaufel an und wässern sie.

Pflanzung im Herbst ins Freiland

Auf einen Quadratmeter geben Sie je einen Löffel Superphosphat und Kalium. Die Erde ebnen Sie mit einem Rechen. Bereiten Sie das Beet einen Monat vor der Pflanzung vor. Große Zwiebeln pflanzen Sie 20 cm tief ein, mit einem Reihenabstand von etwa 70 cm. Wenn Sie mehr Tochterzwiebeln erhalten möchten, pflanzen Sie die Zwiebeln 12 cm tief. Bei der Herbstpflanzung sollten Sie die Zwiebeln mulchen und mit Tannenzweigen abdecken, um sie vor der Winterkälte zu schützen.

Pflanzung von Narzissen im Freiland

Unkraut jäten

Für eine bessere Blüte müssen Sie die Narzissenbestände jäten und die Erde lockern.

Gießen

Im Herbst gepflanzte Zwiebeln müssen Sie nach der Schneeschmelze gießen. Dann beginnt die Knospenbildung der Blüten, und sie benötigen Feuchtigkeit. Wenn es an Wasser mangelt, können die Knospen möglicherweise nicht aufgehen. Das Wasser sollte die Knospen nicht benetzen. Wenn die Narzissen verblüht sind, trocknen ihre Blätter allmählich ein. Sie müssen die Pflanze bis August gießen, damit die Zwiebeln genügend Nährstoffe für den langen Winter speichern.

Gießen von Narzissen im heimischen Beet

Düngen

Sie müssen die Düngung beim Erscheinen der Keimlinge durchführen. Für die Düngung geben Sie einen Löffel Mineraldünger in einen Eimer Wasser und rühren um. Die erste Düngung führen Sie zusammen mit dem Gießen durch. Das zweite Mal düngen Sie während der Knospenbildung. Dann geben Sie je eine Prise Harnstoff, Kaliumsulfat und Superphosphat in einen Eimer Wasser. Beim dritten Mal für die Düngung geben Sie eine Prise Mineraldünger in einen Eimer Wasser. Während der Blüte geben Sie je eine Prise Phosphor und Kalium. Als organischen Dünger verwenden Sie gut verrotteten Mist.

Erde mit Dünger für Narzissen

Umpflanzen

Für eine bessere Blüte sollten Sie Narzissen alle 4-5 Jahre umpflanzen. Vor dem Umpflanzen decken Sie die Erde mit Folie ab, um sie zu erwärmen. Graben Sie die Pflanze mit einem großen Erdballen aus und legen Sie sie auf die Folie zum Trocknen. Bei der Untersuchung der Pflanze entfernen Sie alte, beschädigte Zwiebeln. Anschließend pflanzen Sie das Pflanzmaterial an den endgültigen Standort.

Vermehrung

Tochterzwiebeln

Für die Vermehrung trennen Sie die Tochterzwiebel von der Mutterpflanze und pflanzen sie in ein separates Pflanzloch. Anschließend pflegen Sie die Tochterzwiebel wie eine erwachsene Pflanze.

Schuppen

Für diese Art der Vermehrung werden große Zwiebeln benötigt. Für eine Woche werden sie in einen warmen Raum bei einer Temperatur von 20 Grad gelegt. Dann werden von der Zwiebel die Spitze und die Wurzeln abgeschnitten und die oberen Schuppen entfernt. Für 30 Minuten werden die Zwiebeln in eine Lösung von „Fundazol“ gelegt. Das Pflanzmaterial wird längs in 8 Teile geschnitten. Auf jedem Stück sollten paarige Schuppen mit einem Teil des Bodens verbleiben. Die Stücke werden mit „Benlat“ desinfiziert, mit Torf bestreut und in einem Pappkarton bei einer Temperatur von etwa 20 Grad aufbewahrt. Nach 3-4 Monaten erscheinen junge Zwiebeln. Die Zeit sollte so berechnet werden, dass sich im Oktober bereits neue Zwiebeln gebildet haben. Dann werden die Setzlinge desinfiziert, von Schuppen gereinigt und in Behälter mit Torf und Sand gegeben. Der Behälter wird für den Winter in einen Raum mit einer Temperatur von etwa 10 Grad gebracht. Im Frühjahr sind die gestärkten Zwiebeln bereit, an einem festen Standort gepflanzt zu werden.

Krankheiten und Schädlinge

Pflanzen werden von Krankheiten und Schädlingen befallen, wenn die Regeln der Agrartechnik nicht eingehalten werden. Dazu gehören unsachgemäße Lagerung der Zwiebeln, Lichtmangel, unterlassene Desinfektion der Zwiebel, Stickstoffüberschuss im Boden. Hauptsächlich werden Narzissen von Maulwurfsgrillen, Narzissenfliegen, Schnecken und Milben befallen. Gegen die Fliege hilft eine zweiprozentige Lösung von „Fufanon“. Gegen Milben wird ein Aufguss von Ringelblumen oder Tabak verwendet. Schnecken werden vernichtet.

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