Wie pflegt man eine Monstera richtig?

Monstera. Pflege zu Hause. Vermehrung der Monstera

Warum ist die Zimmer-Monstera seit über 150 Jahren bei Pflanzenliebhabern nicht aus der Mode gekommen? Wahrscheinlich, weil es keine andere ebenso skurrile Pflanze mit so ungewöhnlichen, extravagant geschlitzten Blättern gibt.

Der Name «Monstera» leitet sich von den Wörtern «Monster», «Ungeheuer» ab. Als europäische Reisende zum ersten Mal die tropischen Wälder betraten, flößten ihnen die riesigen Pflanzen mit räuberisch geschlitzten Blättern und furchterregenden, langen und zahlreichen, in den Boden einwachsenden «Füßen» Entsetzen ein. Heute werden diese Pflanzen mit exotischem Aussehen gerne zur Dekoration von Innenräumen verwendet. Umso mehr, da die Pflege der Monstera zu Hause unkompliziert ist.

Arten der Monstera

Monsteras gehören zur Familie der Aronstabgewächse und stammen aus dem äquatorialen Teil Mittel- und Südamerikas. Insgesamt sind etwa 30 Arten bekannt, als Zimmerpflanzen werden nur einige wenige kultiviert. Dazu gehören:

  • Monstera deliciosa (Köstliche Monstera);
  • Monstera obliqua (Schiefblättrige Monstera);
  • Monstera obliqua (Schiefblättrige Monstera);
  • Monstera adansonii (Durchlöcherte Monstera);
  • Monstera obliqua (Schiefblättrige Monstera);

Üblicherweise züchten Pflanzenliebhaber Monsteras mit dunkelgrünen Blättern, obwohl inzwischen auch buntblättrige Formen gezüchtet wurden.

Am häufigsten in der Kultur trifft man auf die Monstera deliciosa (Monstera deliciosa). Sie zeichnet sich durch einen langen dicken Stiel und riesige Blätter von ovaler Form aus (junge Blätter sind herzförmig), mit gebogenen Einschnitten, die entlang der Blattadern über das gesamte Blatt verlaufen.

Es gibt eine buntblättrige Form der Monstera deliciosa – die Monstera variegata (Monstera variegata), deren Blätter marmorierten Platten ähneln, verziert mit weißen oder cremefarbenen Schlieren. Damit das Muster leuchtend bleibt, benötigt sie mehr Licht als die gewöhnliche grüne Monstera.

Die Monstera obliqua (Monstera obliqua) ist ebenfalls eine sehr malerische Pflanze. Sie ist elegant und klein, die Blätter sind länglich mit einer spitzen Spitze, sie werden bis zu 20 cm lang und bis zu 6 cm breit. Das Blatt ist leicht asymmetrisch, was sich im Artnamen widerspiegelt, es ist nicht tief eingeschnitten wie bei der Monstera deliciosa, die Perforation erscheint als längliche Löcher auf der Blattoberfläche. Diese Art hat auch andere Namen: Monstera falcifolia (Monstera falcifolia) und Monstera expilata (Monstera expilata).

Monstera Adansonii (Monstera adansonii) oder Monstera durchlöcherte (Monstera pertusa). Es gibt grüne und panaschte Formen mit gelben Streifen (Yellow Splash). Die Pflanze ist groß. Die Blätter sind eiförmig, im unteren Teil breiter und stark eingeschnitten.

Eine sehr seltene Art in der Zimmerbotanik ist die Monstera tenuis. Die Pflanze ist nicht groß, mit stark geschlitzten Blattspreiten, so sehr, dass die 'Lappen' wie separate Blätter wirken, die sich in Größe und Form voneinander unterscheiden.

Woran sollten Sie bei der Pflege der Monstera denken?

Beim Erwerb einer Monstera sollten Sie bedenken, dass diese tropische Bewohnerin nicht nur in der Natur, sondern auch im Haushalt beeindruckende Größen erreicht. Mit der Zeit werden Sie einen beträchtlichen Teil Ihres Zimmers mit ihr teilen müssen. Sie wächst bis zur Decke, was bei der Pflege der oberen Blätter gewisse Schwierigkeiten bereitet.

Ein weiteres Merkmal der Monstera betrifft ihren Aufbau. Sie entwickelt viele lange Luftwurzeln, die vom Stiel ausgehen. Mit ihrer Hilfe versucht die Pflanze, sich im Boden oder an einer nahegelegenen Stütze zu verankern. Genau diese wurden von den ersten Tropenreisenden für die riesigen Füße eines Monsters gehalten. Tatsächlich sind die Luftwurzeln der Monstera jedoch sehr zart; sie sind für die Lebensfunktionen der Pflanze wichtig, und man muss sehr vorsichtig mit ihnen umgehen und darauf achten, sie nicht zu brechen oder zu verletzen. Gleichzeitig kann die Monstera mit diesen Wurzeln fest an der Wand 'anhaften', wenn sie rau und uneben ist. Wenn die Adventivwurzeln eine ausreichende Länge erreicht haben, ist es ratsam, sie in den Topf zu leiten und zu bewurzeln.

Wie alle Lianen benötigt die Monstera eine Stütze. Für eine ausgewachsene, große und schwere Pflanze eignen sich Röhren und Stäbe mit Kokosfaser als Stützen gut. Eine junge Monstera kann an einer geeigneten, dünneren Stütze befestigt werden.

Temperatur

Die Monstera liebt Wärme. Im Sommer ist eine Temperatur von 23-25 Grad für sie angenehm, im Winter sollte die Luft nicht unter 16 Grad abkühlen.

Beleuchtung

Die Monstera ist relativ anspruchslos, was die Lichtfülle betrifft. Sie kann tatsächlich an schattigen Standorten wachsen. Allerdings ist zu tiefer Schatten nicht geeignet. In diesem Fall werden die neuen Blätter klein sein, ohne Einschnitte oder mit flachen Einschnitten, und eine blasse, gelbliche Farbe haben. Direkte Sonneneinstrahlung der sommerlichen Mittagssonne ist für die Monstera ebenfalls nicht gut, sie kann auf den Blättern Verbrennungen hinterlassen. Ideal sind helle Standorte, aber ohne direktes Sonnenlicht.

Bewässerung und Wasserbehandlungen

Die Heimat der Monstera sind die tropischen Wälder. Daher benötigt sie reichliches Gießen, und zwar mit warmem, weichem Wasser. Eine übermäßige Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Dabei beginnt die Monstera zu «weinen», d.h. sie gibt Wassertröpfchen an den Blatträndern ab. Wenn Sie dies an Ihrer Monstera bemerken, schränken Sie das Gießen ein, um Wurzelfäule zu vermeiden.

Die Pflanze liebt Besprühungen und benötigt sie besonders bei Hitze, wenn die großen Blätter aktiv Feuchtigkeit verdunsten.

Die Blätter benötigen besondere Pflege, sie werden regelmäßig mit warmem Wasser abgewaschen und von Staub befreit. Zum Besprühen und Abwaschen verwendet man weiches Wasser, damit sich keine weißen Schlieren auf den Blättern bilden.

Im Winter, wenn die Raumtemperatur niedrig ist, sollten sowohl das Gießen als auch das Besprühen moderat sein. Bei kühlen Bedingungen kann ganz auf das Besprühen verzichtet werden und man sich lediglich auf die Reinigung der Blätter von Staub beschränken.

Rückschnitt

Ein regelmäßiger Rückschnitt der Monstera wird nicht durchgeführt. Wenn Sie eine üppige, ausladende Pflanze wünschen, können Sie den Stiel ein- oder zweimal während der anfänglichen Formgebung zurückschneiden. Dabei ist zu bedenken, dass eine solche Pflanze zusätzliche Stütze benötigt, mit der Zeit viel Platz einnimmt und nur für geräumige Räume geeignet ist.

Vermehrung

Die Monstera lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. Als Steckling kann man die Spitze abschneiden oder einen Stängelsteckling mit 2-3 Blättern nehmen und ihn ins Wasser stellen. Der Schnitt sollte unterhalb des Luftwurzelansatzes erfolgen, aus dem sich im Wasser Wurzeln entwickeln. Die Monstera bewurzelt sich schnell, innerhalb von 2 Wochen.

Blüte

In der Natur blüht die Monstera. Ihre große Blüte erinnert manche an ein weißes Segel, andere an einen Wichtel mit Käppchen. Eine Blüte ist auch in Gewächshäusern und Wintergärten möglich, aber dieses Phänomen ist selten. In Wohnräumen ist es praktisch unmöglich, eine Blüte zu erreichen.

Nach der Blüte bilden sich Früchte, die bei Reife eine violette Farbe annehmen. Die Früchte gelten als essbar, was der Art den Namen — Monstera deliciosa — gegeben hat.

Umtopfen

Die Monstera wächst schnell, daher benötigt sie in jungen Jahren alle 1-2 Jahre ein Umtopfen. Die Pflanze ist empfindlich, daher muss das Umtopfen sehr vorsichtig erfolgen, ohne die Luftwurzeln zu vergessen. Bereits nach 5-6 Jahren erreicht die Monstera eine stattliche Größe und wird nicht mehr umgetopft; stattdessen wird regelmäßig die oberste Erdschicht ausgetauscht.

Düngung

Düngung ist sehr wichtig für ein gutes Wachstum und ein schönes Aussehen der Monstera. Dünger wird während der aktiven Wachstumsphase von April bis August alle 1–2 Wochen ausgebracht. Es werden komplexe Mineraldünger für dekorative Blattpflanzen verwendet, bei Bedarf auch für buntblättrige Pflanzen. Im Winter wird nicht gedüngt, um das Pflanzenwachstum bei schwachem Licht nicht anzuregen, da die Blätter dann schwach und unansehnlich werden.

Probleme beim Anbau

Welche Probleme können beim Anbau von Monstera auftreten?

Pflege der Monstera

Wie pflegen Sie Monstera richtig?

Monstera: Anbau und Pflege zu Hause. Wenn die Pflanze richtig gepflegt wird, treten in der Regel keine Probleme auf. Diese prächtige immergrüne Pflanze hat sich in unseren Häusern und Büros gut eingelebt.

Beleuchtung, Temperatur und Bewässerung.
Da sie aus den tropischen Regenwäldern stammt, sind die Haltungsbedingungen durch hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen bestimmt.

Monstera kann vorübergehend schmerzlos Temperaturschwankungen und -abfälle verkraften. Die optimale Temperatur für den Winter beträgt jedoch 16–18 °C. Je höher die Lufttemperatur das ganze Jahr über ist, desto schneller wächst die Liane und die Blätter werden größer und gemusterter.

Monstera gehört zu den schattentoleranten Pflanzen, daher kann man sie an einem hellen, halbdunklen Ort oder sogar im Schatten platzieren. Allerdings hört die Zimmer-Monstera dann auf zu wachsen, erstarrt sozusagen, stirbt aber nicht ab. Ein kräftiges und schönes Exemplar kann man nur unter guten Lichtverhältnissen ziehen. Bei unzureichender Beleuchtung sind die Blätter der Monstera weniger filigran, die Löcher klein und die Blätter selbst werden klein. Daher ist die beste Option, die Monstera an einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung zu platzieren.

Es ist sehr wichtig, eine hohe Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten, und auch der Staub, der sich auf den großen grünen Blättern absetzt, muss bekämpft werden. Solange die Pflanze klein ist, sollte man sie wöchentlich unter der Dusche abspülen. Die Blätter einer erwachsenen Pflanze müssen regelmäßig mit einem feuchten Tuch abgewischt und poliert werden.

Im Sommer wird die Monstera regelmäßig und reichlich gegossen, wobei die Erde zwischen den Wassergaben austrocknen können sollte. Übermäßige Feuchtigkeit im Boden ist unerwünscht, da sie häufig zu Pilzflecken auf den Blättern führt. Im Winter wird die Bewässerung reduziert, besonders bei Wärmemangel. Zum Gießen und Besprühen wird warmes, abgestandenes, kalkfreies Wasser verwendet.

Im Frühling und Sommer muss die Pflanze regelmäßig (alle zwei Wochen) gedüngt werden. Wenn die Monstera im Winter weiterwächst, sollte man sie auch im Winter einmal im Monat düngen. Wenn die Lufttemperatur sinkt, wird die Düngung eingestellt.

Einpflanzen / Umtopfen der Monstera

Junge Zimmerpflanzen der Monstera werden vorsichtig jedes Frühjahr umgetopft, wobei gleichzeitig die Kletterhilfe, an der die Liane befestigt ist, schrittweise in der Höhe erhöht wird. Wenn die Pflanze drei Jahre alt ist, reicht es aus, sie alle 2 Jahre umzutopfen. Mit Erreichen des fünften Jahres kann die Pflanze noch seltener umgetopft werden – alle 3-4 Jahre. Erwachsene, große Exemplare sind schwierig umzutopfen, jedoch sollte die oberste Erdschicht unbedingt jedes Jahr ausgetauscht werden.

Die Monstera benötigt einen sehr großen Topf. Junge Pflanzen können sich in einem Eimer wohlfühlen, aber mit zunehmender Größe des Busches sollten geräumigere Töpfe verwendet werden. Dies können spezielle Blumentöpfe mit großem Durchmesser oder geräumige Holzkübel sein. Es ist zu beachten, dass gerade ein zu kleiner Behälter häufig die Ursache für Probleme mit der Gesundheit, dem Aussehen und der Schönheit der Monstera ist.

Für das Umtopfen einer jungen Pflanze wird eine schwach saure / neutrale Erdmischung (pH 5,5-6,0) empfohlen: Sand – 1 Teil, Rasenerde – 2 Teile, Torf – 1 Teil, Humuserde – 1 Teil/

Um eine erwachsene Monstera umzutopfen, sollte die folgende Bodenmischung vorbereitet werden (pH 6,5-7,0): Sand – 1 Teil, Lauberde – 1 Teil, Rasenerde – 3 Teile, Torf – 1 Teil, Humuserde – 1 Teil. Beim Umtopfen der Pflanze muss am Boden des Topfes unbedingt eine hochwertige Drainage vorhanden sein.

Vermehrung der Monstera und Pflege zu Hause

Die Vermehrung der Monstera erfolgt, wie bei allen Aronstabgewächsen, am besten durch Kopfstecklinge sowie durch Stängelstücke mit einem Auge oder durch Schnitte der Blattspitze. Beim Schneiden sollte sichergestellt werden, dass jedes Stück mindestens ein Internodium oder eine Luftwurzel enthält. Die Stecklinge bewurzeln leicht in Wasser, Sand oder Torfmoos.

Damit der Steckling besser bewurzelt und schneller zu wachsen beginnt, wird er mit einem Glasgefäß oder einer Plastikfolie abgedeckt, wobei die Lufttemperatur zwischen 24 und 30 °C gehalten wird. Junge Monstera-Pflanzen bilden zunächst ganze, juvenile Blätter, und erst am fünften oder sechsten Blatt sind die lang ersehnten Öffnungen und Einschnitte zu sehen.

Eine zusätzliche Stütze wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Busches aus. Beim Ziehen der Liane aus einem Steckling sollte die Pflanze daher sofort fixiert werden. Mit der Zeit verholzt der Stängel, und es ist nicht mehr möglich, der Pflanze eine kompakte Form zu geben. Im Handel sind als Stütze für die Monstera mit trockenen Palmfasern umwickelte Röhren erhältlich. Diese können proportional zur Pflanzengröße ausgewählt werden.

Die Monstera wird in die Mitte gesetzt und neben dem Stängel wird ein künstlicher Stamm (Höhe 70-100 cm) platziert, der ausgezeichnet als Stütze dient. Der Stamm sollte mit Torfmoos umwickelt und das Moos mit Draht oder Schnur fixiert werden. Das Moos muss stets feucht gehalten werden, um den Luftwurzeln, die die Pflanze reichlich besitzt, Nahrung und Feuchtigkeit zu geben.

Weitere Details zur Vermehrung (Prozess und Methoden) finden Sie auf einer separaten Seite:
«Wie vermehrt man eine Monstera-Pflanze?».

Schwierigkeiten bei der Kultivierung der Monstera

Die Zimmer-Monstera kann von Spinnmilben und Schildläusen befallen werden. Am häufigsten jedoch zeigt das gekaufte Pflanz schon nach zwei bis drei Wochen auf den Blättern, besonders den unteren, zunächst gelbe und dann braune Flecken, die sich ausbreiten. Allmählich füllen sie das gesamte Blatt aus, und es stirbt ab. Dies ist ein pilzlicher Blattfleckenkrankheit, die die gesamte Pflanze zerstören kann. Es ist schwer, sie loszuwerden, daher sollten Sie die Pflanze sofort nach dem Kauf vorbeugend behandeln.

Die Pflanze muss in ein etwas größeres Gefäß umgesetzt werden, wobei ein Teil des Erdsubstrats ausgetauscht wird, nicht zu vergessen die Drainage. Dann gießen Sie die Pflanze und stecken Sie zwei bis drei Knoblauchzehen in die Erde. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben bis zu einer Tiefe von 2 cm austrocknen. Gießen Sie nicht mit kaltem Wasser und stellen Sie die Pflanze nicht in Zugluft. Der oberirdische grüne Teil des wachsenden Knoblauchs sollte entfernt werden; nach einem Monat werden die Zehen ersetzt. Zwei bis drei Monate einer solchen Vorbeugung helfen der Monstera, nicht krank zu werden (siehe Blätter werden gelb und trocknen aus, Krankheiten und Schädlinge).

Richtige Pflege der Monstera zu Hause

Monstera ist eine tropische Liane aus Südamerika. Sie hat große, herzförmige Blätter von sattem Grün mit Schlitzen. Eine erwachsene Pflanze kann eine Höhe von über sechs Metern erreichen. Die Blüte

der Monstera ist ein Kolben in Cremefarbe. Nach der Blüte wird eine Frucht gebildet, die als essbar gilt.

Der Name der Pflanze leitet sich vom lateinischen Wort 'monstrosus' ab, was übersetzt 'erstaunlich' oder 'sonderbar' bedeutet.

Die Blätter der Monstera ionisieren und reinigen die Luft. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Pflanze in Häusern großer Städte zu halten. Beim Anbau zu Hause benötigt die Pflanze besondere Pflege.

Pflege der Pflanze zu Hause

Die Grundregeln der Haltung bestehen darin, natürliche Lebensbedingungen zu schaffen, in denen die Monstera lebt.

Beleuchtung

Für ein gesundes Wachstum benötigt die Monstera helles, indirektes Licht. Die Pflanze verträgt Schatten ebenso wenig wie direkte Sonneneinstrahlung.

Bei unzureichender Beleuchtung hören die Blätter der Blume auf zu wachsen und bilden keine Schlitze. Bei zu viel Licht wird die Pflanze blass und bekommt gelbe Flecken.

Im Winter, wenn die Tage kurz sind, muss eine zusätzliche Lichtquelle bereitgestellt werden.

Temperatur

Die tropische Liane liebt Wärme, je höher die Temperatur, desto schneller das Wachstum. Gärtner empfehlen, die Temperatur im Winter zwischen 17 und 22 Grad und im Sommer zwischen 22 und 25 Grad zu halten. Zugluft ist für die Pflanze strikt verboten.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit

Die Monstera muss häufig und viel gegossen werden, besonders im Frühling und Sommer, wenn die Phase des aktiven Wachstums beginnt. Im Winter wird das Gießen reduziert. Wichtig ist, dass die Erde im Topf immer feucht bleibt.

Zum Gießen verwendet man abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur. Einmal pro Woche werden die Blätter besprüht und abgewischt. Wenn die Raumluft trocken ist, wird neben der Pflanze ein Behälter mit Wasser aufgestellt.

Bewässerung der Monstera

Erde und Dünger

Die richtige Erdmischung für die Monstera muss zu gleichen Teilen enthalten:

  1. Lauberde;
  2. Rasenerde;
  3. Humus;
  4. Torf;
  5. Sand.

Auf den Boden des Topfes wird eine 5-7 cm dicke Drainageschicht aus Blähton gelegt.

Besonders diese Regel gilt für den Zeitraum von März bis September. Im Winter wird seltener gedüngt.

Topf

Der Behälter für die Monstera sollte breit sein, damit die Luftwurzeln, die vom Stamm wachsen, in Zukunft in der Erde wurzeln können.

Das Material des Pflanzgefäßes spielt keine Rolle. Die Tiefe des Topfes sollte der Größe des Wurzelsystems entsprechen. Eine weitere Regel bei der Auswahl des Behälters ist die Stabilität. Sonst könnten die schweren Blätter und Stiele ihn umkippen.

Breiter, stabiler Topf für die Monstera

Wie man die Monstera richtig beschneidet

Das Beschneiden der Pflanze ist nicht zwingend erforderlich. Dieser Vorgang wird durchgeführt, um eine üppige Form und Verzweigung der Monstera zu erreichen. Um mehrere Stiele zu bilden, wird am Anfang der Entwicklung der Pflanze die Spitze abgeschnitten.

Um eine Infektion zu vermeiden, wird der Vorgang mit einer sterilen Klinge durchgeführt, und die Schnittstelle wird mit Holzkohle bestäubt. Mit der Zeit wachsen am Stamm Seitentriebe.

Nach allen Maßnahmen müssen die Hände gründlich gewaschen werden, da der Saft der Monstera giftige Eigenschaften besitzt und zu Hautverbrennungen führen kann.

Wie man die Pflanze umtopft

Die Monstera benötigt aufgrund ihrer beeindruckenden Größe eine regelmäßige Umtopfung. Eine solche Maßnahme hilft, die Gesundheit zu erhalten und das Wachstum der Pflanze zu beschleunigen.

Dies geschieht im Frühjahr, bevor die aktive Wachstumsphase beginnt. Monstern, die älter als drei Jahre sind, sollten alle drei Jahre umgetopft werden. Dabei muss jedes Mal ein Teil der alten Erde durch neue ersetzt werden.

Vor dem Umtopfen muss man sich um das Gefäß kümmern; es sollte mindestens 7-10 cm größer sein als das vorherige. In den Topf wird unbedingt eine Drainageschicht aus kleinen Steinen oder Blähton gelegt. Dann wird zur Hälfte des Gefäßes fertige, nährstoffreiche Erde eingefüllt. Darin wird der Ballen mit Wurzeln und Resten der alten Erde platziert und mit der zweiten Hälfte der Erde bedeckt. Nach diesen Schritten wird die Monstera reichlich gegossen.

Vermehrung

Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung der Kletterpflanze:

  1. Vermehrung durch Luftableger. Dafür muss der Ableger mindestens eine Luftwurzel und ein Blatt haben. Der Ableger wird abgeschnitten und in ein Gefäß mit nährstoffreicher, feuchter Erde gesetzt. In dieser Zeit ist es wichtig, die Temperatur zwischen 17 und 22 Grad zu halten. Man kann die junge Pflanze mit Folie abdecken, um Zugluft zu vermeiden. Nachdem der Ableger Wurzeln geschlagen hat, wird er gemäß den allgemeinen Pflegerichtlinien kultiviert.
  2. Vermehrung durch Stecklinge. Um ein Ergebnis zu erzielen, werden Stängel- oder Seitentriebe abgeschnitten. Zunächst wird eine Erdmischung aus gleichen Teilen Humus und Sand vorbereitet. Dann wird der Steckling hineingesteckt und reichlich mit zimmerwarmem Wasser gegossen. Nach diesen Schritten wird der Topf mit den Stecklingen mit Glas abgedeckt und an einen gut beleuchteten Ort gestellt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Bewässerung täglich. Sobald die Monstera Wurzeln bildet, wird sie in einen separaten Topf umgepflanzt.
  3. Vermehrung durch Samen. Diese Methode gilt als die erfolgreichste, aber auch zeitaufwendigste. Zunächst müssen Samen gekauft werden, die nicht älter als ein Jahr sind. Sie werden in einer Phytolösung eingeweicht und in nährstoffreiche Erde ausgesät. Von der Aussaat bis zum ersten Auflaufen vergeht mindestens ein Monat. Während dieser Zeit muss der Behälter mit den Samen im Schatten, bei Wärme und Feuchtigkeit aufbewahrt werden.

Bis junge Monstern mindestens 9-10 Blätter erreichen, müssen mindestens ein paar Jahre vergehen. Gärtner behaupten, dass die auf diese Weise gezogene Kletterpflanze kräftig und schön wird.

4>Probleme und Krankheiten

Wie andere Zimmerpflanzen ist die Monstera anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Um die Pflanze vor solchen Problemen zu schützen, sind einige Regeln zu beachten:

  1. Vergilbte Blätter der Pflanze deuten auf übermäßiges Gießen hin. Um ein Absterben der Pflanze zu verhindern, sollte die Wassermenge reduziert und sie nach Möglichkeit in neue Erde umgetopft werden.
  2. Wenn auf den vergilbten Blättern braune Flecken erscheinen, fehlt es der Monstera an Feuchtigkeit. Abhilfe schaffen reichliches Gießen und Besprühen.
  3. Die Blätter sind vergilbt und abgefallen. Die Ursache liegt in Hitze und trockener Luft. Man sollte die Pflanze so weit wie möglich von der Wärmequelle entfernen und ihr eine Dusche gönnen.
  4. Die Blätter sind farblos geworden. Die Symptome deuten entweder auf zu viel Licht oder auf eine Krankheit namens "Chlorose" hin. Zur Behandlung der Krankheit wird eine spezielle eisenhaltige Lösung verwendet. Diese ist in allen Blumenläden erhältlich.
  5. Die Blätter bilden keine Löcher und Schlitze – ungenügende Düngung.
  6. Die Hauptschädlinge der tropischen Kletterpflanze im Haus sind Spinnmilben, Blattläuse und Schildläuse. Sie befinden sich auf Blättern und Stängeln. Die Insekten können mit einer Seifenlösung bekämpft werden, die nach einigen Stunden unbedingt von der Pflanze abgespült werden muss. In Fachgeschäften gibt es auch insektizide Mittel gegen Parasiten.

Wenn Sie einfache Pflegeregeln befolgen, können Sie eine schöne und üppige Monstera heranziehen, die Ihre Mitmenschen mit ihrer Schönheit erfreut und Sie mit reiner und gesunder Raumluft belohnt.

2>Die wichtigsten Arten und Feinheiten der Pflege der Monstera zu Hause

Monstera-Arten

Da die Monstera mit einem kleinen, unscheinbaren Kolben-Blütenstand blüht, wird diese Pflanze hauptsächlich wegen der Schönheit ihrer Blätter gehalten. Dabei hat jede Monstera-Art ihre eigenen Besonderheiten.

Siehe auch:
Pflege der Petunie nach dem Auspflanzen ins Beet

Monstera deliciosa oder attraktive Monstera

Die beliebteste Zimmerart. Ohne Schnitt erreicht sie eine Höhe von 12 m. Die Stängel sind zylindrisch, bis zu 7 cm im Durchmesser. Die Blätter sind lang, herzförmig und stehen an langen Stielen. In tropischem Klima wird diese Pflanze zur Gewinnung essbarer Beeren angebaut.

Monstera Borsigiana

Eine kompaktere und elegantere Unterart aus Mexiko. Der Blattdurchmesser beträgt etwa 30 cm.

Monstera Adansonii

Eine große Varietät, die ohne Formgebung eine Höhe von 8 m erreicht. Die Blätter sind bis zu 50 cm lang und eiförmig. Diese Art blüht äußerst selten. Heimat: tropische Wälder von Brasilien bis Costa Rica.

Monstera perforata oder löchrige Monstera

Eine recht originelle Pflanze. Die löchrige Monstera zeichnet sich durch asymmetrische, eiförmige, hellgrüne Blätter aus, die sich zum Stiel hin verbreitern. In der Blattspreite befinden sich Löcher, wodurch sie spitzenartig wirkt. Die Länge der Kolben erreicht 10 cm.

Monstera obliqua oder ungleichseitige Monstera

Eine Art mit relativ kleinen (bis 25 cm) perforierten Blättern. Sie sind elliptisch, verjüngen sich nach unten und stehen an kurzen Blattstielen. Am Stängel sind sie asymmetrisch angeordnet. Die Länge der Kolben beträgt bis zu 4 cm. Heimat: Brasilien und Guayana.

Monstera variegata oder marmorierte Monstera

Diese Art sieht aufgrund der beigen Flecken, die Blätter und Stängel bedecken, ungewöhnlich aus. In der Natur kommt sie in Indien und Südamerika vor.

Monstera acuminata

Relativ niedrige Sorte, erreicht eine Höhe von 3 m. Die spitzen Blätter haben keine Einschnitte, daher sieht die Pflanze nicht so dekorativ aus wie die vorherigen Arten.

Erforderliches Mikroklima

Die Pflege der Zimmer-Monstera erfordert in erster Linie die Schaffung des richtigen Mikroklimas. Lassen Sie uns herausfinden, welche Bedingungen diese Pflanze benötigt.

Beleuchtung

Das Licht sollte recht hell, aber diffus sein. Direkte Sonnenstrahlen verbrennen die Blätter, und im Schatten bilden sich keine Einschnitte, und die Pflanze verliert ihre dekorative Wirkung. Am wohlsten fühlt sich die Blume an westlichen oder östlichen Fenstern. Im Winter erfordert der Anbau der Monstera eine zusätzliche Beleuchtung.

Temperatur

In der warmen Jahreszeit beträgt die optimale Temperatur +23…+25 °C, im Winter von +16 bis +18 °C.

Bei Temperaturen unter +15 °C stoppt die Entwicklung. Die maximal zulässige Temperatur beträgt +10 °C. Generell gilt: Je höher die Raumtemperatur (in vernünftigen Grenzen), desto schneller erfolgt die Entwicklung. Starke Temperaturschwankungen verträgt die Monstera recht gut, aber Zugluft ist schädlich für sie.

Luftfeuchtigkeit

Die Pflanze liebt feuchte Luft, daher sollte sie nicht in der Nähe von Heizgeräten aufgestellt werden. Es wird empfohlen, die Blätter regelmäßig mit einer Sprühflasche zu besprühen und mit einem feuchten Tuch oder Schwamm abzuwischen. Interessanterweise «weint» die Monstera vor Regen: An den Blatträndern erscheinen Feuchtigkeitströpfchen.

Besonderheiten der Pflege

Betrachten wir nun, wie man die Zimmer-Monstera pflegt, sowie wie man diese Blume formt und vermehrt.

Bewässerung und Düngung

Die Pflege von Monstera-Pflanzen zu Hause erfordert reichliches Gießen vom Frühjahrsbeginn bis zum Herbstende. Dies sollte alle 1–2 Tage erfolgen, sodass die oberste Erdschicht antrocknen kann. Bei feuchtem, bewölktem Wetter sollte die Häufigkeit reduziert werden. Im Winter muss die Pflanze 3–4 mal seltener gegossen werden, wobei eine vollständige Austrocknung der Erde vermieden werden sollte.

Zu viel Feuchtigkeit führt zu Wurzelfäule und schwarzen Flecken auf den Blättern sowie zum Verlust der dekorativen Wirkung. Das Wasser sollte abgestanden oder abgekocht sein, Zimmertemperatur haben.

Ein wichtiger Teil der Pflege ist die Düngung. Diese wird von März-April bis August-September durchgeführt, im Durchschnitt 2 Mal im Monat oder alle 20 Tage, je nach Zustand der Pflanze. Für die Monstera eignen sich sowohl universelle Düngerkomplexe als auch solche für Laubpflanzen. Als organische Düngung kann Laubhumus verwendet werden (als Mulch eingebracht).

Im Winter wird die Düngung auf einmal monatlich reduziert. Es ist wünschenswert, Wurzel- und Blattdüngung abzuwechseln.

Umpflanzen und Verjüngung

Bis zum Alter von 4 Jahren benötigt die Pflanze eine jährliche Umpflanzung. Dies geschieht etwa Mitte April. Ältere Pflanzen werden seltener umgepflanzt, alle 3–4 Jahre. Dabei muss zwischen den Umpflanzungen die obere Erdschicht ausgetauscht werden, damit sie nicht ausgelaugt wird.

Betrachten wir kurz, wie man die Monstera umtopft.

Der Topf sollte 2–3 cm größer als der vorherige gewählt werden. Ein zu großes Gefäß sollte man nicht kaufen: In der Erde, die nicht von Wurzeln durchzogen ist, staut sich Feuchtigkeit, was zu Krankheiten führen kann. Auf den Boden des Topfes kommt eine etwa 4 cm dicke Drainageschicht (z.B. Blähton). Die Erde kann man fertig und speziell kaufen oder selbst aus Torf, Sand, Humus und Rasenerde herstellen.

Die Wurzeln leiden am wenigsten, wenn man die Monstera durch Umsetzen umtopft. Dazu wird sie im alten Topf gut gewässert, und nach einem Tag vorsichtig mitsamt der Erde herausgenommen und in das neue Gefäß gesetzt. Der leere Raum wird mit frischer Erde aufgefüllt. Eine Woche nach dem Umpflanzen wird die Liane nicht gegossen und im Halbschatten gehalten.

Wenn der untere Teil der Pflanze beginnt, Blätter zu verlieren, benötigt sie eine Verjüngung. Dazu muss man im Frühjahr etwa 30 cm der Spitze abschneiden. Dies regt das Wachstum von Seitentrieben an und macht die Blüte attraktiver. Aus dem abgeschnittenen Teil kann man eine neue Pflanze ziehen: Stellen Sie ihn ins Wasser, und sobald Wurzeln gewachsen sind, pflanzen Sie ihn in Erde um.

Stütze und Formgebung

Die Pflege der Liane umfasst auch die Kronenformung. Dies geschieht in erster Linie durch das Anbinden der Pflanze an eine Stütze. Dazu kann man einen stabilen Bambusstock, umwickelt mit Torfmoos, ein Rohr aus hartem Gitter oder eine vertikal gespannte Schnur verwenden. Die Pflanze sollte mit einer Schnur an die Stütze gebunden werden, aber nicht zu fest, um den Stiel nicht zu verletzen.

Wenn die Monstera zu lang geworden ist, kann man die Spitze zurückschneiden.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn die Pflanze falsch gepflegt wird, insbesondere bei Überwässerung, können alle Blätter gelb werden. In diesem Fall sollte man die Pflanze seltener gießen und bei Bedarf umtopfen. Im Winter kann die Gelbfärbung und das Abfallen der Blätter mit zu trockener Luft zusammenhängen.

Eine Verdünnung und Verdunklung der Blätter bis hin zu Braun deutet darauf hin, dass die Wurzeln im Topf zu wenig Platz haben.

Unter den Schädlingen kann die Pflanze von Schildläusen befallen werden: Das Wachstum wird gehemmt, die Blätter werden gelb, und es treten klebrige Ausscheidungen auf. Bei wenigen Schädlingen kann man sie mit Watte entfernen, die in Seifen- oder Alkohollösung getränkt ist.

Durch das Auftreten von Wollläusen trocknen die Blätter aus und verformen sich.

Zu trockene Raumluft begünstigt das Auftreten von Spinnmilben (Blätter werden gelb, auf der Unterseite ist ein Gespinst sichtbar) und Thripsen (Blattspitzen werden graubraun).

Beim Auftreten eines der Schädlinge sollte die Pflanze mit Insektiziden behandelt werden.

Video „Monstera aus Samen ziehen“

In diesem Video erfahren Sie, wie man die Zimmerpflanze Monstera richtig aus Samen zieht.

2>Monstera

Familie der Aronstabgewächse. Die Heimat der Monstera — Ostindien und Südamerika (Mexiko, Guatemala, Honduras, El Salvador, Bolivien, Brasilien). Die Monstera ist eine schöne immergrüne Pflanze, die zu den Lianen gehört, die eine epiphytische Lebensweise führen. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Zimmerpflanzen, wurde früher zu den Philodendren gezählt, aber vor relativ kurzer Zeit von Wissenschaftlern in eine eigene Gattung ausgegliedert. Es sind 38 Arten und etwa 10 Varietäten registriert. Einige bekannte Arten werden anderen Gattungen zugeordnet, zum Beispiel war die frühere Monstera pertusa (die durchlöcherte Monstera) — das ist die durchlöcherte oder durchbrochene Rhaphidophora pertusa.

Monstera-Arten

Die Triebe der Lianen erreichen in der Natur eine Länge von etwa 20 Metern, indem sie sich auf die Stämme hoher Palmen stützen oder mit einer Vielzahl von Luftwurzeln an Felsen festklammern. Monsteras leben hauptsächlich in feuchten äquatorialen Nebelwäldern. Die Blätter sind asymmetrisch, länglich oder eiförmig-elliptisch, erwachsene Blätter sind perforiert oder fiederteilig, was auf das Absterben einiger Zellen zurückzuführen ist, und haben sehr lange Blattstiele. Junge Monsterablätter sind immer ganzrandig und liegen meist eng am Stängel an; bei manchen Arten erscheinen die Löcher, wenn die Blattspreite eine Länge von 10 cm erreicht hat, bei anderen erst bei 15-20 cm. An den Blattstielen bilden die Blätter in der Regel eine lange Scheide, die den Stängel fest umschließt. Die Blüten sind zwittrig, achselständig und entstehen in den Knoten. Das Hochblatt des Blütenstands ist weiß oder cremefarben, kahnförmig, im Inneren befindet sich ein gelbgrüner Kolben, zylindrisch und etwas kürzer als das Hochblatt. Die Frucht der Monstera ist eine Beere, die unter Zimmerbedingungen selten gebildet wird.

Am häufigsten werden zu Hause die folgenden Monstera-Arten angebaut:

  • Monstera deliciosa (die Köstliche Monstera), die mehrere Varietäten hat. Junge Blätter sind ganzrandig, mit der Zeit werden sie löchrig und dann vollständig geteilt (perforiert). In der Natur erreicht die Blattgröße 60 cm; wenn man sie in einem geräumigen Raum an einem hellen Fenster kultiviert, haben alte Exemplare Blätter von etwa 50-60 cm. Diese Art hat viele Synonyme — attraktive Monstera, leckere Monstera, deliciosa.
  • Monstera deliciosa «Variegata» Monstera deliciosa variegata — hat Blätter mit cremefarbenen oder weißen Streifen oder Flecken, die manchmal eine Marmorierung annehmen.
  • Monstera obliqua (auch ungleichseitige Monstera genannt) — ist eine kompaktere Monstera-Art, hat asymmetrisch geformte Blätter mit länglichen Löchern, statt geschlitzt wie bei der Deliciosa. Die Blattspreite selbst ist leicht runzlig und reliefartig, wodurch die Blätter besonders effektvoll wirken. Sie bildet auch viele Luftwurzeln und benötigt eine Stütze.
  • Monstera dubia (auch Monstera dubia genannt) — das charakteristische Merkmal ist, dass die jungen juvenilen Blätter bunt sind mit einem silbernen Muster zwischen den Adern, sie ähneln stark den Blättern des Scindapsus pictus. Die erwachsenen Blätter sind grün und perforiert.

Kann man eine Monstera zu Hause halten?

Einige Leute fragen sich — warum sollte man keine Monstera zu Hause halten? Natürlich kann man das, diese wunderbare Pflanze hat viele positive Eigenschaften, urteilen Sie selbst, bewiesene Fakten:

  • Vorteile: Die Monstera reinigt die Luft und befeuchtet sie erheblich, aufgrund der großen Blattmasse. Die Optimierung des Mikroklimas aktiviert die Gehirnaktivität, man atmet leichter.
  • Nachteile: Der Saft von Monstera ist giftig, man muss ihn von kleinen Kindern fernhalten und die Pflanze richtig behandeln (Hände waschen nach Arbeiten wie Umtopfen und Beschneiden).

Volksglauben (unbewiesene Versionen): Die Monstera deliciosa (attraktiv) sollte man nicht im Schlafzimmer halten, angeblich saugt sie nachts Energie aus den Schlafenden. Gleichzeitig besagt ein anderer Glaube, dass die Monstera im Haus Konflikte glätten, den sogenannten «Vampirismus» beim Menschen neutralisieren und negative Emotionen filtern kann. In einigen Ländern Lateinamerikas gibt es den Glauben: Wenn Sie Kopfschmerzen haben, setzen Sie sich neben die Monstera, und dies wird den Zustand erheblich lindern.

Pflege der Monstera

Die Monstera ist anspruchslos und wächst schnell, nach 3-4 Jahren nimmt sie im Raum eine Fläche von etwa 2 m² ein. Daher wäre der Anbau im Büro oder in der Halle besser geeignet, sie ist eine hervorragende Dekoration für einen Festsaal oder Konferenzraum. Wenn sie wachsen, benötigen Monstern eine Stütze, am besten eignet sich dafür ein Moosstab, aber es können absolut beliebige Gegenstände verwendet werden, z.B. ein Gitter, vertikale Spaliere usw.

Stellen Sie die Monstera nicht in den Durchgang, da die gefiederten Blätter bei Berührung verletzt oder eingerissen werden können. Die Monstera verträgt keine kalten Zugluft, davon bekommen die Blätter braune Flecken oder die Blätter werden gelb.

Die zahlreichen Luftwurzeln der Pflanze müssen angebunden, in die Erde oder zur Stütze geführt, aber nicht abgeschnitten werden.

Temperatur

Im Sommer beträgt die optimale Temperatur für die Monstera 18-25 °C, die Blume gedeiht das ganze Jahr über gut unter normalen häuslichen Bedingungen, obwohl sie frische Luft liebt, können kleine Pflanzen in den Garten oder auf den Balkon gestellt werden. Vermeiden Sie es, den Topf in die Nähe einer Klimaanlage zu stellen!

Im Winter ist es idealerweise wünschenswert, dass die Temperatur, bei der die Monstera gehalten wird, 16-18°C beträgt. Dies ist notwendig, damit die Monstera bei der natürlichen Abnahme der Lichtintensität von Ende August bis Ende Januar (in der Mittelzone Russlands) nicht in die Länge wächst, denn das Wachstum von Blättern und neuen Trieben erfolgt bei jeder Temperatur über 14°C, nur in unterschiedlichem Tempo. In der Kühle wird Ihre Schönheit nicht zum Ungeheuer (wie der Gattungsname übersetzt wird). Wenn das Haus sehr hell ist, mit südlichen, unverschatteten Fenstern, übersteht sie die Heizperiode gut, aber regelmäßiges Besprühen ist erforderlich. Bei der Kultivierung im Wintergarten oder Gewächshaus beträgt das Minimum 12°C; bei dieser Temperatur spielt die Abnahme der Lichtintensität keine wesentliche Rolle mehr, wichtig ist, die Pflanze trocken zu halten und das Gießen durch Besprühen zu ersetzen.

Beleuchtung

Die Monstera verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit im Zeitraum von Februar bis Mitte August. Zu dieser Jahreszeit benötigen alle Aronstabgewächse eine Beschattung, wenn der Topf in unmittelbarer Nähe eines Süd- oder Westfensters steht (oder Jungpflanzen auf der Fensterbank) — ein Tüllvorhang reicht aus. Wenn die direkte Sonne jedoch vor 11 Uhr vormittags oder nach 17 Uhr nachmittags auf die Blätter trifft, ist sie ungefährlich und sogar nützlich.

Viele glauben, dass die Monstera schattenliebend ist, und stellen sie weit vom Fenster entfernt als Dekorationselement auf. Das ist falsch; tatsächlich ist die Monstera schattenverträglich, und der beste Platz für sie ist dort, wo helles, aber diffuses Licht oder leichter Halbschatten herrscht — in der Nähe eines Fensters, das von außen nicht durch Bäume oder Nachbargebäude beschattet wird. Nur dann hat die Monstera schöne große Blätter und eine dichte Krone. In den zentralen und nördlichen Regionen Russlands fürchtet die Monstera die direkte Sonne den ganzen Tag von Mitte August bis Januar (manchmal bis Ende Januar) nicht; sie ist sogar für die Entwicklung eines üppigen Busches notwendig.

Die Monstera benötigt im Winter und an einem dunklen Standort zusätzliche Beleuchtung: Leuchtstofflampen — für eine Pflanze mit etwa 1 m Höhe 2 Lampen mit einer Leistung von 15-20 W, von verschiedenen Seiten. LED-Lampen — 2 Stück mit gewöhnlichem Sockel (E27), Leistung 7,5-14 W, ebenfalls auf unterschiedlicher Höhe oder auf der schattierten Seite.

Bei guter Pflege und richtigen Haltungsbedingungen kann die Monstera blühen und sogar Früchte tragen. Der Blütenstand der Monstera ist ein Kolben aus kleinen weißlichen Blüten. Die Früchte haben eine violette Farbe und bilden sich fast ein Jahr nach der Blüte. Reife Früchte sind essbar und schmecken nach Ananas, aber unreife Früchte sollten nicht probiert werden, da sie Verbrennungen der Mundschleimhaut verursachen können.

Die Blätter der Pflanze sehen effektvoller aus, wenn man sie mit einem Blattpoliturmittel behandelt, um ihnen Glanz zu verleihen. Außerdem verschmutzen die mit «Politur» bedeckten Blätter weniger.

Bewässerung

Die Monstera hat eine enorme Blattmasse — die Verdunstungsoberfläche ist sehr groß, aber wenn Sie sie zum Beispiel mit einem gleich großen Gurkengestrauch vergleichen, benötigt sie deutlich weniger Feuchtigkeit, da ihre ledrigen Blätter weniger Wasser verdunsten als krautige. Die Epidermiszellen des Blattes sind mit fetthaltigen oder wachsähnlichen Substanzen imprägniert; die Blätter wirken glänzend und glatt. Obwohl Sie die Monstera während der warmen Jahreszeit (und im Winter in beheizten Räumen) reichlich gießen sollten, müssen Sie warten, bis die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Bei Überwinterung im Gewächshaus oder auf einem isolierten Balkon unter kühleren Bedingungen gießen Sie seltener, erst nachdem das Substrat gründlich ausgetrocknet ist.

Die Empfehlung, an bestimmten Wochentagen eine bestimmte Menge Wasser zu gießen, ist falsch. Die Häufigkeit hängt von Wetteränderungen sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Orientieren Sie sich daran, dass die obere Erdschicht, etwa bis zu einem Drittel der Topfhöhe, bis zur nächsten Bewässerung abgetrocknet sein sollte.

Düngung

Von März bis September düngen Sie Monstern mit einem Volldünger für Zimmerpflanzen. Geeignet sind «Agrikola – für Zierpflanzen», «Agrikola für Ficus», «Pokon Universal» und «Pokon», die guten Dünger «ETISSO», «Wessjolaja Zwetotschniza», «Bona Forte» und «Zwetotschnyj Raj» – alle aus den Serien für dekorativ-blättrige Pflanzen. Die Düngungen sollten Sie alle zwei Wochen durchführen. Bei großen Pflanzen, die nur alle paar Jahre umgetopft werden, können Sie im Frühjahr die obere Erdschicht entfernen und frische Erde mit gut verrottetem Humus hinzufügen. Wenn es im September bewölkt ist und keine Zusatzbeleuchtung vorhanden ist, sollten Sie die Düngungen bis Ende Februar einstellen. Wenn die Monstera im Winter langsam neue Triebe bildet und genug Licht vorhanden ist, können Sie einmal im Monat weiterdüngen. Wenn die Monstera im Herbst und Winter kleine Blätter mit langen Stielen bildet — das sind Anzeichen für Lichtmangel, dann sollten Sie keine Düngungen durchführen, sondern die Beleuchtung mit Lampen erhöhen oder den Topf an einen kühleren Ort stellen.

Alte Pflanzenexemplare, die nicht umgetopft werden können, sollten Sie nicht nur durch Gießen, sondern auch durch Blattbesprühen düngen. Blattdüngungen müssen unbedingt Kalium, Magnesium, Bor, Zink und Molybdän enthalten.

Luftfeuchtigkeit

Monstera liebt feuchte Luft, der optimale Wert liegt bei 50-60%. Die Pflanze reagiert gut auf regelmäßiges Besprühen, da die Luftfeuchtigkeit zu Hause meist deutlich niedriger ist. Von Zeit zu Zeit werden die Blätter der Monstera gewaschen, mit einem Schwamm abgerieben und sogar poliert, um Staub zu entfernen und Glanz zu verleihen. Das Aufstellen der Pflanze in der Nähe von Heizkörpern ist ein schwerwiegender Pflegefehler; die Blattspitzen der Monstera trocknen aus und es treten Flecken auf. Daher ist es besser, die Monstera weiter von den Heizkörpern wegzustellen und Lampen in der Nähe aufzuhängen. Die beste Lösung ist die Verwendung eines Luftbefeuchters; andernfalls müssen Sie die Heizkörper mit einem feuchten Laken abdecken (dieses sofort wieder anfeuchten, sobald es trocken ist – 2-3 Mal am Tag).

Wie topft man eine Monstera um?

Die schnellwüchsige Monstera erschöpft den Boden bereits nach einem Jahr, daher muss jeden Frühling – im März/April – ein Umtopfen erfolgen. Monstern, die älter als vier bis fünf Jahre sind, werden alle 2-3 Jahre umgetopft, aber die obere Erdschicht wird jährlich ausgetauscht. Insgesamt hängt die Häufigkeit des Umtopfens jedoch von der Größe des Busches ab.

Große, bis zur Decke reichende Monstera deliciosa werden in Kübeln oder Gartenkübeln gezüchtet; es ist nahezu unmöglich, sie schmerzfrei umzutopfen. Daher ist es richtig, jährlich die obere Erdschicht zu wechseln – auflockern und die gesamte leicht zugängliche Erde (nicht von Wurzeln durchzogene) zu entfernen – und während der gesamten Wachstumsperiode zu düngen. Wenn die Liane jedoch alle Anzeichen eines akuten Nährstoffmangels zeigt, muss sie vollständig umgetopft werden, möglicherweise mit einer teilweisen Verjüngung des Busches. Der Grund ist, dass Pflanzen, die älter als 10-15 Jahre sind, eine große Menge an Luftwurzeln entwickeln, der Stamm sich windet und die Blattanzahl gering ist – sie sterben durch natürliche Alterung ab, sodass der Busch wie ein Ungeheuer aussieht: ein Knäuel aus Zweigen, Ranken und Wurzeln und 5-7 Blättern.

In diesem Fall sollten Sie den gesamten oberirdischen Teil abschneiden, ihn in Blattstiele zerlegen – bei jedem Blatt ein Stück Stiel und Wurzel belassen – und sofort in frische Erde in denselben Topf (Kübel, Behälter) pflanzen.

Erde für die Monstera

  • 2 Teile Rasenerde, 1 Teil Torferde, 1 Teil Humuserde, 1 Teil feiner Flusskies, 1 Teil Kiefernrinde (Stücke 10-15 mm)
  • 2 Teile Rasenerde, 1 Teil Laubhumus, 1 Teil Humuserde, 1 Teil Vermiculit, 1 Teil Kokosfaser (Substrat)
  • 2 Teile gekaufte Erde (Erde für Palmen, Philodendren, Ficus), 1 Teil Humuserde, 1 Teil feiner Kies (oder Vermiculit), 1 Teil Kokossubstrat (Kiefernrinde)

Sand sollte in der Mischung besser nicht verwendet werden – er ist zu fein und zementiert den Boden. Anstelle von Kies können Sie Granitsplitt oder sehr feinen Blähton nehmen, Korngröße 4-5 mm.

Gekaufte Erde in reiner Form eignet sich nur für die Anzucht junger Pflanzen mit einer Größe von maximal 1 m. Für größere Pflanzen sind Zusätze von nährstoffreicher Erde (Humus) und Lockerungsmitteln erforderlich, die dem Substrat Porosität verleihen.

Töpfe: Die Monstera deliciosa wird zunächst in einem Topf gezogen (Mindestgröße für einen Steckling mit einem Blatt — 20 cm). Wenn die Pflanze größer wird, benötigt sie einen Übertopf oder Behälter mit 5-7 l. Kompaktere Arten: Monstera obliqua und Monstera dubia überwachsen selten einen 10-l-Eimer, während die deliciosa im Laufe der Jahre über 3 m hoch wird und für die Stabilität einen stabileren Topf benötigt (im Laden finden Sie Übertöpfe mit 15-20 l). Verwenden Sie auf jeden Fall keine zu großen Töpfe mit zu viel Reserve — es besteht die Gefahr von Staunässe (die von den Wurzeln nicht durchdrungene Erde trocknet langsam, die organische Substanz darin verrottet).

Vermehrung der Monstera

Monsteras vermehren sich leicht durch Luftableger und Stecklinge. Ein Ableger sollte ein Blatt und eine Luftwurzel haben. Wenn die Monstera sehr wuchert, schneidet man die Spitze mit einer oder mehreren Luftwurzeln ab und pflanzt sie als eigenständige Pflanze ein, während die Mutterpflanze weiterwächst. Wenn Sie einen Steckling mit einer Luftwurzel abschneiden, muss er nicht im Wasser bewurzelt werden; Sie können ihn sofort einpflanzen, aber achten Sie darauf, dass die Erde im Topf nicht vollständig austrocknet. Wenn der Steckling eine Wurzel von weniger als 0,5 cm hat, können Sie ihn ins Wasser stellen, bis sie etwa 2-3 cm lang ist.

Übrigens sollten Sie wissen, dass die Monstera nicht durch ein einzelnes Blatt mit Stiel vermehrt wird. Man muss ein Blatt mit einem Fersenstück abschneiden — einem Stück Stängel, d.h. es muss eine Wachstumsknospe darauf sein. Stellen Sie das Blatt ins Wasser, bis eine Wurzel erscheint.

Bewurzelnde Stecklinge sollten an einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung gehalten werden. Am besten bewurzeln Stecklinge, die im Frühling und Sommer geschnitten werden; im Herbst und Winter wurzeln sie auch, aber die junge Pflanze wächst langsamer. Man kann im Herbst einen Steckling bewurzeln, in einen Topf pflanzen; er bleibt bis zum Frühling ohne Wachstumszeichen, aber im Frühling treibt er kräftig neue Blätter aus.

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