Mehrjährige Aster hat viele Varianten und Sorten, von denen nur drei das größte Interesse der Gärtner wecken. Es geht um die Strauch-Aster, die Neubelgische Aster sowie die Neuenglische Aster.
Die Strauch-Aster, die aus nordamerikanischen Gebieten zu uns kam, wird in der Regel zum Pflanzen von geraden und dichten Beeten verwendet, die aus einzelnen kleinen Büschen mit vielen Knospen und feinen, filigranen Blättern bestehen. Diese Pflanzenart wächst extrem schnell: Jedes Jahr treibt der Busch mehrere neue Triebe aus. Ihre Blütenstände können einfach oder halbgefüllt sein, wobei die Farbe von Weiß über Rosa, Lila bis Blau variiert. Die Neubelgische Aster, auch Virginische Aster genannt, zeichnet sich durch stark verzweigte, kräftige Triebe aus, deren Höhe bis zu eineinhalb Meter erreichen kann. Ihre breiten Blätter sind in einem satten Grünton gefärbt, und die kleinen Blüten kontrastieren damit in der Regel durch ihre satten violetten und dunkelkirschroten Töne. Die Büsche der Pflanze neigen zum Auseinanderfallen, daher sollten sie, um eine schöne Form zu bewahren, angebunden und auf andere Weise gestützt werden.
Was die Neuenglische Aster betrifft, so zeichnen sich ihre Büsche durch noch imposantere Größen und eine Neigung zu mäßigem Wachstum bei ständiger Verdichtung und Vergrößerung des Busches selbst aus. Die halbgefüllten Blütenstände sammeln sich an den Triebspitzen und blühen später als alle anderen Sorten. Die Blüten öffnen sich erst Anfang September, schmücken den Garten aber bis zum ersten Frost.