Großmutters Methoden. Wie behandelt man den Boden gegen den Maikäfer?

Um Ihre Ernte zu schützen, ist es wichtig, die Larven des Maikäfers (Borosdnjak) und die Larven nützlicher Insekten wie den Bronzekäfer oder den Nashornkäfer zu unterscheiden.

Die Larve des Maikäfers — ist groß (bis zu 6 cm), gelblich-weiß, mit einem C-förmig gebogenen Körper und einem braunen Kopf, der mit kräftigen Kiefern ausgestattet ist. Sie hat drei Beinpaare im vorderen Teil. Sie entwickelt sich 3–4 Jahre und verursacht schwere Schäden an Pflanzenwurzeln, insbesondere an Kartoffeln, Rüben und Erdbeeren.

Die Bekämpfung dieses Schädlings ist wirksam bei der Bodenbearbeitung vom Frühjahr bis zum Herbst und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz.

Gärtnerin Ljubow Ledwjankina verriet einige Methoden, die «funktionieren» in ihrem Garten.

— Das tiefe Umgraben des Bodens (auf Spatentiefe) im Frühjahr oder Sommer bringt die Larven an die Oberfläche und erleichtert ihre Sammlung.

— Das Lockern hilft ebenfalls, einen Teil der Schädlinge zu entdecken und zu entfernen.

Biologische Methoden

— Zwiebelaufguss. Übergießen Sie Zwiebelschalen (1/3 Eimer) mit heißem Wasser, lassen Sie es einen Tag lang ziehen, seihen Sie es ab, verdünnen Sie es mit Wasser 1:1 und gießen Sie die Erde damit.

— Senfaufguss. Übergießen Sie 200 g Senfpulver mit heißem Wasser, lassen Sie es 2 Tage ziehen, bringen Sie das Volumen auf 20 l und verwenden Sie es zum Gießen.

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— Lösung von Ammoniak. Verdünnen Sie 20 ml Ammoniak in 10 l Wasser und gießen Sie die Beete damit.

«Probieren Sie eine dieser Methoden aus. Und vor allem wiederholen Sie den Vorgang alle 7–10 Tage», — bemerkte die Expertin.

Stickstoff vertreibt den Käfer

Übrigens sind einige Agronomen überzeugt, dass ein Überschuss an Stickstoff im Boden die Entwicklung der Maikäferlarven hemmt. Daher ist es effektiv, den Stickstoffgehalt mit zwei Methoden zu erhöhen:

— durch ausgewogene Anwendung von Stickstoffdüngern (mineralisch oder organisch) im Frühjahr, entsprechend den Bedürfnissen der Pflanzen;

— Aussaat von Gründüngungspflanzen. Hülsenfrüchtler (Luzerne, Klee, Wicke usw.) und Kreuzblütler (Raps, Senf, Rettich) als Gründüngung sind besonders effektiv, um den Boden mit Stickstoff anzureichern und Schädlinge abzuschrecken.

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