Kompost — das ist ein wahres Geschenk für Gärtner, denn er verwandelt gewöhnliche Erde in ein Paradies für Pflanzen. Aber manchen Hobbygärtnern fällt es schwer, ihn im Herbst zuzubereiten. Schließlich muss man einen Haufen Kraut und Blätter sammeln, richtig schichten, desinfizieren, und dann genau darauf achten, dass der Zersetzungsprozess in Gang kommt.
All das nimmt Zeit in Anspruch, die im Herbst ohnehin knapp ist. Daher haben Agronomen für die Faulsten eine einfache Methode entwickelt, die ebenso effektiv funktioniert. Dazu müssen Sie abgefallene Blätter, gemähtes Unkraut, Kraut sammeln und sie einfach direkt auf den Beeten ausbreiten.
Bereiten Sie zunächst den Boden vor. Nach der Ernte ist es notwendig, die Erde zu lockern oder flach umzugraben. Dadurch kann die Luft frei zirkulieren und der Zersetzungsprozess wird verbessert.
Legen Sie dann abwechselnd nicht essbare Früchte, Pflanzenreste und Laub auf das Beet. Achten Sie darauf, es nicht mit organischem Material zu überladen.
Die Höhe des Komposthaufens sollte 30 Zentimeter nicht überschreiten, sonst verrottet der Haufen im Winter und Frühjahr nicht rechtzeitig und die Mühe ist umsonst.
Um die Zersetzung zu beschleunigen, können Sie spezielle Mittel verwenden, aber wenn Sie einen natürlichen Ansatz bevorzugen, decken Sie den Komposthaufen mit einer dunklen, dichten Folie ab.
Lockern Sie den Kompost einmal im Monat. Das ist nötig, damit der Dünger «atmet».
Wichtig zu bedenken: Sie dürfen keine faulen Früchte, krankheitsbefallene Pflanzen, Kraut von Nachtschattengewächsen und Unkräuter mit Samen in den Kompost legen.
Achten Sie auf die Feuchtigkeit des Komposts. Wenn der Haufen austrocknet, wird keine Reifung stattfinden.
Wenn Sie diese einfachen Empfehlungen befolgen, können Sie auf Ihrem Beet eine «grüne Oase» schaffen, die die Pflanzen in der neuen Saison mit wertvollen Nährstoffen versorgt.