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Kochia: Sommerzypresse im Gartendesign, Pflanzung und Pflege
Eine leuchtend grüne Pflanze, die im Herbst — rot wird und von weitem wie ein Nadelbäumchen aussieht, findet man in der Begrünung von Siedlungen und ländlichen Grundstücken. Dies ist Kochia, das in den letzten Jahren sowohl bei Blumenliebhabern als auch bei professionellen Designern große Popularität erlangt hat.
Im Volksmund hat Kochia den Namen — Sommerzypresse erhalten. Dies hängt nur mit dem Aussehen der Pflanze zusammen, sie hat nichts mit Nadelgehölzen oder Zypressen zu tun. Wir werden versuchen zu verstehen, was das für eine Pflanze ist und wie schwierig es ist, die Sommerzypresse selbst im Garten anzubauen.
Kochia, kurze Beschreibung
Kochia, obwohl es an einen kleinen leuchtend grünen Nadelbaum erinnert, ist eine krautige oder halbstrauchartige Pflanze, einjährig — in gemäßigtem Klima, mehrjährig — in wärmeren Regionen.
Aus botanischer Sicht ist Kochia eine Pflanzengattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Ihren Namen verdankt die Pflanze dem Nachnamen des bekannten deutschen Botanikers und Systematikers Wilhelm Koch.
Vertreter der Gattung Kochia umfassen fast 90 verschiedene Arten. In wildem Zustand sind sie verbreitet in:
- Südeuropa
- Nord- und Südafrika
- Australien
- Asien
Auf dem Gebiet Russlands und der Nachbarländer kommen etwa 10 Arten vor. Am häufigsten sind dies Kochia:
- Besen-Kochia
- kriechende Kochia oder Steppenmelde
- vielblättrige Kochia
Die kriechende Kochia wächst überwiegend in südlicheren Regionen, gehört zu den Futterpflanzen, und aus ihr werden Besen hergestellt.
Besen-Kochia und vielblättrige Kochia haben ihre Anwendung in der Begrünung und im Gartendesign gefunden. Sie können sich auf verlassenen Grundstücken, Müllhalden und Brachflächen ausbreiten. Sie werden als Heilpflanze in der Volksmedizin verwendet. Von der Besen-Kochia wurde eine dekorativere Variante gezüchtet — die Besen-Kochia 'Haarblättrige'. Ihre Blättchen sind so zahlreich, dass dahinter die unscheinbaren Blüten und Früchte kaum zu erkennen sind.
Vom Aussehen her ist die Sommerzypresse — ein kleiner Halbstrauch oder eine krautige Pflanze. Sie verzweigt sich gut, die Blätter sind schmal, länglich, leicht behaart. Die Blätter haben fast keine Blattstiele. Die Blüten sind unscheinbar und in ährenartigen Blütenständen gesammelt. Die Früchte — kleine Nüsschen, einige Arten enthalten Gift. Die Kochia erreicht eine Höhe von 0,4 m bis 1,5 m. Im Frühling sind die Blättchen blassgrün, im Spätsommer nehmen viele Sorten eine leuchtend rote Farbe an. Die Kochia ist anspruchslos an den Boden. Sie wächst gleichermaßen gut auf armen, steinigen, salzhaltigen Böden. Daher kann man Kochia selbst anbauen.
Wie man Kochia anbaut
Sehr oft kann sich Kochia ohne besondere Probleme ausbreiten und keimen, ohne menschliches Zutun. In diesem Fall können die durch Selbstaussaat entstandenen Sämlinge an einen anderen Ort umgesetzt werden. Manchmal keimen die Samen von Sorten praktisch nicht von selbst, oder wenn die Kochia zum ersten Mal gepflanzt wird, kann sie selbst angebaut werden. Dazu muss man Pflanzmaterial besorgen.
Kochia vermehrt sich durch Samen. Es ist wichtig zu wissen, dass die Samen im ersten Jahr nach der Ernte die beste Keimfähigkeit zeigen. Im zweiten Jahr kann die Keimfähigkeit um mehr als die Hälfte fallen, und im dritten Jahr gibt es gar keine gekeimten Samen mehr.
Wenn die Samen im Handel erworben werden, sollte man besser vom Kauf absehen, wenn seit dem Erntedatum mehr als ein Jahr vergangen ist.
Der Anbau von Kochia erfolgt auf zwei Arten:
- über Setzlinge
- durch Aussaat ins Freiland
Wie man Kochia durch Aussaat für Setzlinge anbaut
Die Anzucht von Kochia-Setzlingen unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der Anzucht anderer Blumen.
Wichtig ist, Setzlingstöpfe oder -kästen vorzubereiten, sie zuerst mit Drainagematerial und dann mit Gartenerde, gemischt mit Sand, zu füllen.
Wichtig! Die Töpfe für die Aussaat von Kochia für Setzlinge müssen gründlich gereinigt und mit einem Fungizid desinfiziert werden. Die Erde sollte lockerer sein, nur neue, im Ofen gedämpfte. Die Aussaatzeit für Setzlinge beginnt in der dritten Dekade des März und dauert bis Ende April.
Die Samen der Kochia sind sehr klein; es reicht, sie einfach auf die Oberfläche der feuchten Erde zu legen und leicht anzudrücken. Man muss sie nicht besonders in die Erde einarbeiten oder nur leicht darüber streuen. Die Keimung erfolgt in einem hellen Raum unter transparenter Folie. Bis zum Auflaufen der Keimlinge sollte die Raumtemperatur +20 Grad betragen, nach dem Auflaufen wird sie leicht auf +15 bis +16 Grad gesenkt.
Bei Staunässe können die Keimlinge der Kochia von der Schwarzbeinigkeit befallen werden. Wenn ein oder zwei kranke Sämlinge auftauchen, sollten sie besser entfernt und die Erde getrocknet werden.
Im Stadium von mehreren echten Blättern müssen die Kochia-Pflänzchen in neue Töpfchen pikiert werden. Ins Freiland werden sie in den letzten Maitagen bis in die ersten Junitage umgepflanzt. Es ist wünschenswert, dass die Setzlinge zu dieser Zeit eine Höhe von 15 bis 20 cm haben.
Anbau von Kochia durch Aussaat ins Freiland
In der zweiten Maihälfte werden die Samen in ein zuvor umgegrabenes Beet mit lockerer Erde gesät. Der Standort für das Beet sollte gut beleuchtet sein. Nach der Aussaat werden sie leicht in den Boden gedrückt und mit einer 2-3 mm dicken Schicht aus einer Torf-Sand-Mischung bedeckt.
Nach 8-9 Tagen erscheinen die Keimlinge. An den endgültigen Standort werden die Setzlinge im Stadium von 5 — 6 echten Blättern umgepflanzt.
Damit aus den jungen Bäumchen der Kochia ansehnliche Pflanzen werden, müssen einfache Pflegeregeln beachtet werden.
Pflege der Kochia im Garten
Damit aus der kleinen Bäumchen-Kochia eine ästhetische Gartendekoration wird, müssen die Setzlinge in ausreichendem Abstand zueinander gepflanzt werden. Bei einer niedrigwüchsigen Sorte reichen 20 — 30 cm, für hohe Sommerzypressen ist ein Abstand von 70 bis 100 cm erforderlich.
In der zuvor umgegrabenen Erde werden Pflanzlöcher gemacht, mit Wasser gegossen und die junge Kochia aus dem Töpfchen umgesetzt. Das Loch wird aufgefüllt und die Erde leicht angedrückt.
Gegenüber der Bodenbeschaffenheit ist die Kochia anspruchslos, aber in sehr arme Böden sollte Torf eingearbeitet werden, bei lehmigem Boden ist die Zugabe von Sand erforderlich.
In den ersten Tagen kann die Kochia unter Sonnenstrahlung leiden. Eine Woche lang wird künstlicher Schatten für sie geschaffen. Später haben die gestärkten Büsche weder vor Wind, noch vor Sonne oder Trockenheit Angst.
Damit die Pflanze üppig und farbenfroh wird, muss sie zwei — drei Mal pro Saison gedüngt werden. Geeignet dafür sind:
- verdünnter Rinderdung
- Volldünger
- Aschelösung
Besonders zu erwähnen ist der Formschnitt des Sommerzypressens. Die Kochia verträgt den Schnitt so gut, dass geschickte Gärtner sie in die verschiedensten Formen bringen, was dem Garten Individualität verleiht.
Darüber hinaus lassen sich verschiedene Kochia-Sorten auswählen; einige bleiben bis zum Frost grün, andere beginnen bereits im Sommer ihre Farbe zu ändern.
Kochia-Sorten für den Garten
Die Sorte Green Forest — der Sortenname bedeutet grüner Wald. Wenn sie ihre maximale Größe von 0,9 bis 1,0 Meter erreicht haben, erinnern die Pflanzungen an einen jungen, leuchtend grünen Wald. Die Sorte verträgt den Rückschnitt hervorragend und eignet sich sowohl für Einzel- als auch für Gruppenpflanzungen sowie zur Gestaltung von Gartenwegen.
Die Sorte Letni Zypresse — zeichnet sich durch längliche Büsche mit regelmäßiger Form aus. Die Höhe beträgt 0,75 bis 0,9 m. Das Laub ist den ganzen Sommer über leuchtend grün und verfärbt sich bei sinkenden Herbsttemperaturen purpurrot.
Die Sorte Acapulco Silver — junge Blätter mit cremig-silbernem Schimmer, die Sorte ist selten, die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 0,9 m.
Die Sorte Burning Bush — zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits kurz nach dem Auflaufen eine rote Farbe annimmt, wird bis zu einem Meter hoch, verträgt Rückschnitt und Formschnitt gut.
Durch die Auswahl der Kochia-Sorten kann man dem Gelände ein märchenhaftes und ungewöhnliches Aussehen verleihen, wie es im japanischen Park Hitachi Kaihin gemacht wurde. Dort sind die roten Kochien in einer bestimmten Weise angepflanzt und bilden ein außergewöhnlich schönes Muster in roten, rosafarbenen und purpurnen Tönen.
Kochia ist eine einjährige dekorative Blattpflanze aus der Familie der Gänsefüßgewächse, die von Landschaftsarchitekten und Hobbygärtnern geschätzt wird, weil sie in kurzer Zeit ein beeindruckendes Volumen erreicht. Ein weiterer Vorteil von Kochia ist, dass die Pflanze einen dekorativen Formschnitt gut verträgt, was bei Einjährigen eine große Seltenheit ist. Die Heimat dieser Pflanze ist China, wo viele Sorten von Kochia gezüchtet wurden, die im Herbst die skurrilsten Farben annehmen. Nach Europa gebracht wurde sie im 17. Jahrhundert von dem Botaniker W. Koch.

In der Fachliteratur zur Pflanzenzucht finden sich auch andere Namen für diese Einjährige – Besenbaum, Bassia, Sommerzypresse. Die Ähnlichkeit von Kochia mit der Zypresse ist tatsächlich einzigartig; aus geringer Entfernung kann man diese Pflanzen verwechseln. Diese Pflanze ist recht anspruchslos, begnügt sich mit minimaler Pflege, ohne ihre dekorativen Eigenschaften zu verlieren. Kochia verträgt problemlos Feuchtigkeitsmangel und kommt mit leichter Schattierung zurecht, auch wenn sie dabei etwas in die Höhe schießt. Unter günstigen Bedingungen erreicht sie eine Höhe von 1 Meter und erfreut mit dem smaragdgrünen Laub ihrer üppigen Blätter.
Kochia durch Aussaat im Freiland anbauen und Fotos der Pflanze









Die Samen von Kochia haben eine außergewöhnliche Keimrate, die nahezu 100 % erreicht. Die Keimkraft der Samen ist so stark, dass sich die Pflanze oft durch Selbstaussaat vermehrt. Im Handel gekaufte Samen sollten eine Haltbarkeit von nicht mehr als 1,5 Jahren haben. Nach dieser Zeit sinkt die Keimrate von Kochia drastisch.
Der Zeitpunkt für die Aussaat im Freiland in der Mittelzone ist Anfang Mai. Im Süden kann dies erfolgen, nachdem die Gefahr von Spätfrösten vorüber ist, vor denen Kochia große Angst hat. Die Aussaat kann bis Mitte Juli erfolgen, da die Einjährige so schnell wächst, dass sie auch verspätete Gärtner noch mit ihrer Schönheit erfreut. Eine unabdingbare Voraussetzung für die schnelle Keimung der Samen ist Sonnenlicht, daher sollten sie nicht mit einer Erdschicht bedeckt werden. Die Samen werden leicht in die obere Schicht feuchter Erde gedrückt und mit einem weißen Vlies abgedeckt, um die zarten Keimlinge zu schützen.
Alles, was man über Sorten und Arten von Aquilegia wissen muss, mehr unter dem Link
Das Vlies wird nach 1-2 Wochen entfernt. Bei Frostgefahr kann die Abdeckung bis zum Einsetzen stabil warmer Witterung belassen werden. Die Aussaat von Kochia muss ausgedünnt werden, sodass zwischen den Pflanzen mindestens 10 cm Abstand sind. Wenn die jungen Kochia-Pflanzen eine Höhe von mehr als 15 cm erreicht haben, werden sie an den endgültigen Standort gepflanzt. Eine Winteraussaat ist durchaus möglich, diese sollte man jedoch 1-2 Wochen vor dem Einsetzen stabiler Fröste durchführen, da sonst die Pflanzen bereits im Herbst keimen und absterben. Für die Winteraussaat muss Kochia in flache Rillen gelegt und mit einer dünnen Schicht lockerer, fruchtbarer Erde bedeckt werden.
Wie man Kochia-Setzlinge anzieht und ins Freiland pflanzt
Um einen kleinen zeitlichen Vorsprung zu gewinnen und möglichst früh Zierpflanzen zur Verschönerung des Gartengrundstücks zu erhalten, wird Kochia über Setzlinge angezogen. Der Zeitpunkt für die Aussaat der Samen ist in diesem Fall März bis April.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Anzucht von Setzlingen:
- Bereiten Sie Gartenerde unter Zugabe einer kleinen Menge Humus, Torf und Flusssand vor.
- Sie füllen sie in einen flachen Behälter oder Holzkasten und befeuchten sie.
- Sie drücken die Samen leicht in die Erde oder in flache Rillen und bedecken den Kasten von oben mit Abdeckmaterial, um ein besonderes Mikroklima zu schaffen.
- Sie sorgen für diffuses Sonnenlicht und Zimmertemperatur, um eine schnelle Keimung zu gewährleisten.
- Sie besprühen täglich die obere Erdschicht, ohne sie austrocknen zu lassen.
- Nach 1–2 Wochen stellen Sie den Behälter mit den aufgegangenen Sämlingen an einen helleren Ort und schneiden die Spitzen der ausgezogenen Pflanzen leicht ab.
- Wenn die jungen Pflanzen eine Höhe von 5–7 cm erreicht haben, pikieren Sie sie in Torftöpfe und achten darauf, den Wurzelballen nicht zu beschädigen.
- Die jungen Kochie-Pflanzen werden regelmäßig gegossen und einmalig mit einem beliebigen Stickstoffdünger gedüngt.

Sobald die Kochie 15 cm erreicht hat, pflanzen Sie sie ins Freiland.
Nachdem die Pflanze eine Höhe von 15–20 cm erreicht hat, wird sie ins Freiland gepflanzt. Dabei ist zu beachten, dass die Kochie einen sonnigen Standort und lockere, nährstoffreiche Böden liebt. Es ist empfehlenswert, dem Pflanzsubstrat Sand, Holzasche und bei zu sauren Böden etwas Kalk beizumischen. Damit die Zierpflanzen die für diese Art typischen Größen erreichen, sollten Sie einen Abstand von mindestens 30 cm zwischen ihnen lassen. Wenn Sie aus der Kochie eine dekorative Hecke formen möchten, kann der Abstand auf 15–20 cm reduziert werden.
Wie pflegen Sie die Kochie im Freiland?

Eine wichtige Bedingung bei der Pflege der Kochie ist das Gießen.
Regelmäßige und richtige Pflege verleiht dieser anspruchslosen Pflanze noch mehr Zierwert. Eine der wichtigen Voraussetzungen ist das richtige Gießen. Gießen Sie nicht zu häufig, in der Regel reichen der Kochie die Niederschläge. Bei Trockenheit wird die Sommerzypresse mindestens einmal pro Woche gegossen. Stehende Nässe im Boden ist für diese einjährige Pflanze weitaus gefährlicher als Trockenheit. Damit die Erde lange feucht bleibt, mulchen Sie sie mit feinem Kies, Rinde oder Ziersteinen.
Das schnelle Wachstum und die Erholung der vegetativen Masse nach einem Schnitt erfordern eine regelmäßige Düngung, um das prächtige Erscheinungsbild der Kochie zu erhalten. Düngeplan:
- Das stärkste Wachstum findet in den ersten anderthalb Monaten nach der Aussaat statt. Wenn die Pflanze ins Freiland gesät wurde, wird die Kochie 10–14 Tage nach dem Auflaufen mit einem vollwertigen Mineraldünger gedüngt.
- Nach 1–1,5 Monaten wiederholen Sie die Düngung mit einem beliebigen Mineraldünger, der überwiegend Stickstoff enthält.
- Nach dem Schnitt und der Formgebung des Busches ist eine weitere Stickstoffdüngung erforderlich, um einen schnellen Blattzuwachs zu fördern.
Schädlinge, Krankheiten und welche Präparate zur Bekämpfung verwendet werden sollten
Schädlinge meiden die Sommerzypresse normalerweise. Eine Ausnahme ist die Spinnmilbe. Sie werden beseitigt, indem man die Pflanze mit einer schwachen Lösung eines Insektizids wie Neoron besprüht. Dessen Anweisung sieht eine wirksame Behandlung von Zierpflanzen bei einer Verdünnung von 1 ml des Mittels in einem Liter Wasser vor. Eine Behandlung pro Saison reicht in der Regel aus.

Neoron wird gegen die Spinnmilbe eingesetzt.
Im Keimlingsstadium befällt die Pilzkrankheit Schwarzbeinigkeit die Kochia. Der Stängel der Pflanze verdunkelt sich und wird dünn an der Grenze zum Boden, der Keimling stirbt ab. Zur Vorbeugung der Schwarzbeinigkeit wird die Erde im Anzuchtbeet behandelt, indem man sie mit trockener Asche bestäubt und mit einer rosa Lösung von Kaliumpermanganat oder einem beliebigen Antimykotikum gießt. Eine wirksame Maßnahme ist die Senkung der Temperatur im Raum, in dem die Kochia-Setzlinge gezogen werden.
Zierschnitt
Diese Pflanze ist ein hervorragendes Objekt für angehende Landschaftsarchitekten, um Fähigkeiten im Formschnitt von Zierpflanzen zu üben. Ein erfahrener Meister kann beliebige Kompositionen schaffen, da die Kochia die vorgegebene Kronenform lange behält. Gartenskulpturen, Topiari, geometrische Formen – all diese Formen lassen sich hervorragend formen und schmücken das Hausgrundstück.
Bei Landschaftsarchitekten gibt es folgende Ansätze zum Zeitpunkt des Kochia-Schnitts:
- Der Schnitt erfolgt alle zwei Wochen, zu jeder Wachstumszeit der einjährigen Pflanze;
- Der Schnitt wird in dem Zeitraum durchgeführt, wenn die Pflanze ihr maximales Wachstum und Entwicklung erreicht hat.
Der einzige Zeitraum, in dem kein Schnitt der Kochia durchgeführt werden darf, ist die Zeit der Samenbildung. Die Pflanze beendet ihren vegetativen Zyklus, die grüne Masse nimmt praktisch nicht zu, und ihre dekorative Wirkung nimmt ab.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Der Sommerzypresse wird gepflanzt, um der Landschaft dekorative Wirkung zu verleihen, in Gruppen oder als Einzelexemplare, als Beetumrandung oder Hecke.

Kochia in der Landschaftsgestaltung
Pflanzarten der Kochia:
- Solitär – als Einzelstück auf dem Rasen oder zwischen Bodendeckern;
- Gruppe – im Beet, im Staudenbeet als Hintergrund;
- Steingarten, Alpinum – vor dem Hintergrund großer Steine;
- Beetumrandung – als Hecke;
- Topiari – als Objekt für den Zierschnitt, zur Kronenformung.
Fehler von Hobbygärtnern beim Anbau der Kochia

Wenn die Samen schlecht keimen, wurde die Kochia zu tief gepflanzt.
Diese anspruchlose Pflanze zu ziehen ist einfach und mühelos. Damit Anfänger bei der Kultur nicht enttäuscht werden, sollten die häufigsten Fehler beachtet werden:
- Keine Keimlinge – die Haltbarkeit der Samen ist abgelaufen; achten Sie beim Kauf des Saatguts genau auf das Abfülldatum;
- Samen keimen schlecht – die Aussaat war zu tief, es mangelte an Sonnenlicht;
- Die Samen keimen nicht gleichzeitig – obwohl die Kochia keine tiefe Aussaat mag, sollten die Samen auch nicht an der Oberfläche bleiben; man bedeckt sie leicht mit einer Mischung aus Sand und Erde;
- Die Samen sind sehr spärlich aufgegangen – sie sind erstickt, weil sie nach dem Abdecken mit Folie oder Glas keine frische Luft bekamen;
- Die Keimlinge sind unterschiedlich groß und ungleichmäßig – das Temperaturregime wurde gestört, es ist zu heiß, die Raumtemperatur liegt über 18°C.
Anwendung der Kochia
Neben den dekorativen Eigenschaften dient die Sommerzypresse auch als Futter für landwirtschaftliche Nutztiere. Sie wird aufgrund ihrer kräftigen und flexiblen Zweige als Rohstoff für Besen verwendet. Diese Pflanze wird in der Volksmedizin zur Herstellung von Arzneimitteln bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt:
- Ekzem,
- Entzündungen,
- Herzerkrankungen.
Die Genügsamkeit gegenüber den Wachstumsbedingungen, das schnelle Wachstum und die außergewöhnliche dekorative Wirkung haben die Kochia zu einer weit verbreiteten Pflanze in Hausgärten gemacht. Landschaftskompositionen mit dieser Pflanze verlieren bis zum Herbst nicht an Qualität.
2>Kochia

Die dekorative Blattpflanze Kochia gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae). Ursprünglich stammt sie aus Afrika und Ostasien. Sie wird nahezu in jedem Winkel der Erde kultiviert. Im Volksmund wird Kochia auch als Bassia, einjährige Zypresse, Rutenkraut, Sommerzypresse, Isen und Besenkraut bezeichnet.
Kochia ist ein dichter, schlanker und niedriger Busch, der mit seinem ungewöhnlichen Aussehen jeden Gartenbereich schmücken kann. Sie wird zur Verzierung von Rabatten, Einfassungen und Blumenbeeten verwendet. Dass diese Pflanze sich durch ihre Genügsamkeit und Pflegeleichtigkeit auszeichnet, macht sie bei Gärtnern noch beliebter.
Besonderheiten der Kochia

Kochia ist eine dekorative Blattpflanze, die als einjährige oder mehrjährige Pflanze kultiviert wird. Ihre Krone zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus. Die Gattung umfasst sowohl Halbsträucher als auch krautige Pflanzen. Bereits in den ersten Junitagen werden die Kochia-Büsche maximal dekorativ und bleiben dies bis zum ersten Frost. Die durchschnittliche Höhe der Büsche beträgt etwa 0,6–0,8 m. Sie bestehen aus einer Vielzahl dünner Stängel, die über die gesamte Länge stark verzweigt sind. An der Basis des Busches befindet sich ein verholzender, aufrechter Stiel.
Viele, die zum ersten Mal in ihrem Leben Kochia sehen, halten sie für ein Nadelgehölz. Das liegt daran, dass die Blattspreiten dieser Pflanze sehr schmal sind und äußerlich Nadeln ähneln. Der obere Teil der Stängel und die Blätter sind weich und fühlen sich angenehm an. Auf der Oberfläche der Blattspreiten befindet sich eine kurze Behaarung. Solange der Busch jung ist, ist sein Laub blassgrün, nach einigen Monaten wechselt es jedoch zu Himbeerrot oder Rosa.
Diese dekorativen Sträucher haben nicht nur attraktives Laub, sie blühen auch. Die Blüten sind jedoch sehr klein und daher nicht besonders dekorativ. Sie wachsen aus den Achseln der oberen Blattspreiten und bilden Rispen. Erfolgt eine Bestäubung, bilden sich an den Büschen Früchte, die sehr kleine Nüsse sind. Jede Frucht enthält einen Samen, der etwa 2 Jahre keimfähig bleibt.
Anzucht aus Samen

Kochia lässt sich leicht aus Samen ziehen, entweder über die Anzucht von Jungpflanzen oder durch Direktsaat ins Freiland. Die Aussaat für die Vorkultur erfolgt von den letzten Märztagen bis Ende April. Dafür werden niedrige, kleine Kistchen mit einem Substrat aus Sand und Gartenerde gefüllt. Fachleute empfehlen, die Erdmischung unbedingt durch Erhitzen zu desinfizieren.
Befeuchten Sie zunächst die Oberfläche der Erdmischung in der Kiste mit einer Sprühflasche, und beginnen Sie dann mit der Aussaat. Dabei sollten Sie versuchen, die Samen gleichmäßig zu verteilen. Sie werden nicht eingegraben und nicht mit Erdmischung bedeckt, sondern nur leicht in das Substrat gedrückt, wofür Sie ein ebenes Brettchen verwenden. Bringen Sie die Aussaat an einen hellen Ort, wobei die optimale Lufttemperatur zwischen 18 und 20 Grad liegen sollte.
Nachdem die Sämlinge erscheinen, werden sie an einen kühleren Ort gestellt (etwa 10 Grad). Wenn sich an den Pflänzchen 3 echte Blattspreiten gebildet haben, sollten sie in kleine Töpfe pikiert werden. In einen Topf mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern können sofort 3 Sämlinge gepflanzt werden. In den letzten Maitagen nach dem Ende der Frühlingsfröste werden die Sämlinge ins Freiland umgesetzt, wobei sie eine Höhe von etwa 10–15 Zentimetern haben sollten. Eine solche Pflanze benötigt viel Platz, daher lässt man beim Einpflanzen der Setzlinge ins Freiland einen Abstand von 0,3 Metern zwischen ihnen.
Kochia kann direkt in den Garten gesät werden. In der Regel geschieht dies in südlichen Regionen mit mildem Klima, am besten eignet sich dafür der Zeitraum von Mitte bis Ende Mai. Manche Gärtner ziehen es vor, Kochia im Herbst vor dem Winter auszusäen; in diesem Fall erscheinen die Sämlinge sofort nach der Schneeschmelze. Wenn in Ihrem Garten günstige Bedingungen für das Wachstum dieses Sträuchers herrschen, ist eine reiche Selbstaussaat nicht ausgeschlossen. Die Samen dieser Pflanze sterben bei nicht allzu starken Frösten nicht ab, diese sind jedoch für die Keimlinge tödlich.
Bevor Sie mit der Aussaat beginnen, graben Sie den Boden um und fügen Sie etwas Sand und Torf hinzu. Ebnen Sie die Erdoberfläche und verteilen Sie die feinen Samen gleichmäßig darauf. Danach müssen die Aussaaten vorsichtig gegossen werden. Die ersten Sämlinge sollten nach 10–12 Tagen erscheinen.
Pflege der Kochia im Freiland

Die Pflege von Kochia ist sehr einfach. Sie zeichnet sich durch ihre Anspruchslosigkeit aus und ist sehr widerstandsfähig. Allerdings nur, wenn Sie für ihren Anbau einen möglichst geeigneten Standort wählen.
Lichtverhältnisse
In der Natur wächst Kochia bevorzugt in Wüsten- und felsigen Gebieten. Daher eignen sich im Garten am besten sonnige Standorte. Sie kann jedoch auch in leichter Schattierung gepflanzt werden, aber in diesem Fall werden die Büsche langgestreckter und lockerer.
Boden
Wählen Sie einen Standort, dessen Boden wasser- und luftdurchlässig (gut drainiert) ist. Die Erde sollte außerdem schwach sauer oder neutral sein. Vergessen Sie während der Saison nicht, den Boden mehrmals zu lockern und rechtzeitig Unkraut zu entfernen. Tiefliegende Standorte, die durch Regen- oder Schmelzwasser überschwemmt werden, können nicht für den Anbau dieser Pflanze genutzt werden. Auch die Kochia eignet sich nicht für die Kultivierung im Topf, da ihr Wurzelsystem Platz benötigt. Falls Sie sich dennoch dafür entscheiden, den Strauch in einen Topf zu pflanzen, denken Sie daran: Wenn die Wurzeln im Gefäß zu eng werden, stoppt das Kronenwachstum und die Pflanze blüht. Das gleiche Problem kann auftreten, wenn die Kochia-Pflanzungen zu dicht sind, das heißt, die Sträucher zu nah beieinander stehen.
Bewässerung

Diese Pflanze ist trockenheitsresistent, daher können Sie sie ganz ohne Bewässerung lassen, da natürliche Niederschläge ausreichen. Bei anhaltender Trockenheit kann das Laub der Sträucher jedoch hängen; in diesem Fall gießen Sie sie besser.
Düngung
Damit die Kochia kräftig wächst und möglichst effektvoll ist, sollten Sie sie systematisch düngen. Die erste Düngung erfolgt zwei Wochen nach dem Auspflanzen ins Freiland. Weitere Düngungen führen Sie einmal im Monat durch. Dafür können Sie sowohl organische als auch mineralische Dünger verwenden. Nach dem Schnitt düngen Sie die Sträucher zusätzlich, was ihre Erholung beschleunigt.
Schnitt

Dieser kleine Strauch hat eine sehr dichte und zudem gleichmäßige Krone. Daher können Sie ihm praktisch jede Form geben. Beispielsweise können Sie die Krone in eine geometrische Form bringen, und wenn Sie möchten, können Sie aus dem Strauch auch eine komplizierte Gartenskulptur formen. Die Stiele wachsen schnell, daher können Sie den Schnitt recht häufig durchführen (ein- bis zweimal alle vier Wochen).
Sommerzypresse oder Kochia, Anbau aus Samen und Pflege
Die Gattung Kochia oder Bassia umfasst etwa 80 Arten, die zur Familie der Amaranthaceae gehören, aber nur eine davon hat als Gartenkultur mit hohem Zierwert Bekanntheit und Beliebtheit erlangt – die Besen-Kochia (Bassia scoparia).
Die Kultur stammt ursprünglich aus warmen Regionen Europas und Asiens. Das Pflanzen von Kochia und die Pflege im Freiland sind unkompliziert, und die hohe Dekorativität ermöglicht die Verwendung der Pflanze in allen Gartenstilen.
Der oberirdische Teil des Sträuchers besteht aus zahlreichen, verzweigten Stängeln mit schmalen, nadelförmigen Blättern, die wie die Triebe behaart sind.
Unter günstigen Klima- und Bodenbedingungen erreicht der Strauch eine Höhe von über einem Meter. Im Juni erscheinen in den Blattachseln unscheinbare Blüten, die im oberen Teil des Triebes Blütenstände bilden.
Nach der Blüte reifen kleine Samenkapseln. Eine Pflanze produziert tausende Samen, die nach der Reife sehr leicht durch Selbstaussaat keimen und Dutzende von Setzlingen in der Nähe der Pflanze hervorbringen.
Sorten
In Gärten werden zwei Formen der Besen-Kochia angebaut.
Bassia scoparia var. trichophylla. Sie ist die beliebteste und gefragteste in der Gartengestaltung. Mit Beginn des Herbstes nimmt die grüne Farbe der Pflanze alle Schattierungen von Feuerrot, Bordeaux, Rosa, Orange und sogar Lila an und wird so zu einem leuchtenden Akzent im Herbstgarten.
In Japan beginnt in dieser Zeit eine wahre Naturshow des Sommerzypressen, deren Färbung Menschen aus aller Welt anzieht, um sie zu sehen.
Kochia Childsii (Bassia scoparia var. childsii) bleibt im Gegensatz zur vorherigen Sorte die gesamte Saison über grün.
Pflege der Kochia im Freiland
Der Sommerzypresse fühlt sich am wohlsten an einem sonnigen Standort, verträgt aber auch etwas Schatten. Die Pflanze verträgt keinen kalten Wind. Wenn das Grundstück jedoch windexponiert ist, kann der Busch durch eine dichtere Pflanzung geschützt werden.
Optimal für diese Kultur sind leichte, nicht saure, nährstoffreiche Böden, die mit Humus angereichert sind. Vergessen Sie bei der Pflege der Kochia nicht das häufige Gießen, da die Blätter bei Feuchtigkeitsmangel sofort welken und ihr attraktives Aussehen verlieren.
Es ist jedoch wichtig, Staunässe zu vermeiden, die für das Wurzelsystem schädlich ist. Damit der Sommerzypresse die leuchtende Blattfarbe behält und gesund aussieht, sollte er einmal pro Woche mit einem Flüssigdünger, z. B. Azofoska, gedüngt oder der Boden um die Pflanzungen mit Kompost gemulcht werden.
Kochia verträgt einen Rückschnitt gut, der mit einer gewöhnlichen Gartenschere durchgeführt werden kann, auch ohne besondere Kenntnisse in der Erstellung von Formschnittgehölzen. Damit der Busch kompakt bleibt, reicht es aus, die Spitze einfach abzuknipsen.
Kochia scoparia 'Green Forest'
Wenn man sich zu einem gründlichen Schnitt entschließt, kann man dieser formbaren Pflanze jede gewünschte Topiari-Form geben oder aus den Pflanzungen eine niedrige Hecke machen.
Anzucht der Kochia aus Samen und Pflanzung ins Freiland
Der Sommerzypresse lässt sich leicht durch Samen vermehren. Sie können im Herbst oder Anfang Mai, wenn die Gefahr der letzten Fröste vorüber ist, direkt ins Freiland gesät werden.
Bei Anzucht durch Vorkultur erfolgt die Aussaat im März in eine Mischung aus Universalerde und Vermiculit. Es ist vorzuziehen, eine kleine Menge Samen in einen Topf zu säen und sie leicht in die Erde zu drücken.
Die optimale Keimtemperatur beträgt 16 °C. Während des Wachstumsprozesses ist auf eine moderate Feuchtigkeit des Substrats zu achten.
Keimlinge der Kochia-Samen
Die Keimlinge sind bereits nach zehn Tagen zu sehen. Obwohl die Sämlinge anfangs langsam wachsen, erreichen sie zum Zeitpunkt der Umpflanzung an den endgültigen Standort bereits eine beachtliche Größe. Das Pikieren der Sämlinge ist sinnvoll, wenn sie eine Höhe von 10-15 cm erreicht haben.
Einpflanzen der Kochia-Sämlinge in einzelne Töpfe
Das Einpflanzen von Kochia ins Freiland erfolgt nach den letzten Frösten, sollten jedoch unerwartet wieder Kälteperioden auftreten, können die jungen Pflanzen mit Hauben aus Papier oder Vlies abgedeckt werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Exemplaren sollte mindestens einen halben Meter betragen.
Die Sommerzypresse sät sich aktiv selbst aus. Wenn man der Natur die Vermehrung überlässt, sollte man lediglich auf die Pflanzdichte achten, sie vor Frösten schützen und die Sämlinge ausdünnen, damit sie sich nicht gegenseitig bedrängen.
Verwendung von Kochia in der Landschaftsgestaltung
Erstaunlicherweise wurde diese attraktive Pflanze ursprünglich nur zur Herstellung von Besen verwendet. Nachdem Gärtner diese Kultur jedoch zu schätzen gelernt haben, bereichern sie mit ihrem leuchtenden Grün bis zu den ersten Frösten verschiedene Kompositionen.
Die Kultur hebt sich wirkungsvoll vom Grün der Rasenflächen ab und bildet in Rabatten eine elegante Einfassung. Sie schmückt auch Steingärten, Blumenbeete, Vorgärten, Rabatten und jede andere Bepflanzung vorteilhaft.
Sie kann als Einzelpflanze oder als geeigneter Akzent in Gruppenpflanzungen verwendet werden. Die Pflanze wirkt besonders effektvoll in Kombination mit silbrigem Cineraria, Lobularia, Begonie, Petunie, Salbei und niedrigen Rosen.
Außerdem werden die getrockneten Triebe von Floristen häufig zur Herstellung von Wintersträußen mit Trockenblumen verwendet.
Die Landschaftsgestaltung ist jedoch nicht der einzige Anwendungsbereich dieser Kultur. Der oberirdische Teil der Sommerzypresse ist in der Volksmedizin bekannt und hilft bei Erkrankungen des Harnsystems, Wundrose, Ekzemen, Ödemen und Rheuma.
In China werden ihre Blätter und Früchte für medizinische und kosmetische Zwecke als Zutat für Salben bei Haut- und Nagelerkrankungen verwendet.
Sie wird auch in der Küche verwendet. Hausfrauen geben sie oft in Suppen, ganz zu schweigen von der Verwendung als Viehfutter und für Seidenraupen.
Kochia – Sommerzypresse: Besonderheiten der Pflanze, Vermehrung und Pflege
- Vollständiges Foto
Kochia – Sommerzypresse
Beschreibung von Kochia
Besonderheiten beim Anbau der Pflanze
Wie erfolgt die Vermehrung von Kochia?
Schnitt und Schädlinge der Pflanze
Kochia ist ein einjähriger Halbstrauch aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Diese Pflanze zeichnet sich durch schnelles Wachstum und starke Verzweigung aus. Sie wird im Sommer angebaut. Es ist eine einzigartige Pflanze, die in der Landschaftsgestaltung weit verbreitet ist.
Beschreibung der Kochia
Kochia zeichnet sich durch dichte Verzweigung und schnelle Vermehrung aus. Diese Pflanze erholt sich nach dem Schnitt recht schnell. Die Sommerzypresse kann sich nahtlos in die Landschaftsgestaltung unter Verwendung anderer Pflanzenarten einfügen.
Am besten harmoniert Kochia mit Pflanzen wie:
- Violetter duftender Heliotrop
- Rote Petunie
- Scharlachrote Salbei
Im Herbst nimmt die Kochia eine bronzene Färbung an, die die Schönheit der Herbstastern unterstreichen kann. Diese Pflanze zeichnet sich durch minimalen Pflegeaufwand aus. Kochia gehört zu den einjährigen Pflanzen, die aus Samen gezogen werden.
Die Höhe der Sommerzypresse kann zwischen 60 und 80 Zentimetern schwanken.
Wenn diese Pflanze nicht rechtzeitig beschnitten wird, erreicht sie eine Höhe von über einem Meter. Diese Pflanze ähnelt im Aussehen miniaturisierten Nadelbäumen. Kochia zeichnet sich durch einen deutlichen Farbwechsel je nach Jahreszeit aus.
Besonderheiten des Pflanzenanbaus
Beim Anbau von Kochia müssen Sie den Standort richtig auswählen. Diese Pflanze liebt viel Licht. Daher müssen Sie bei der Standortwahl auf die Lichtverhältnisse achten. Die Sommerzypresse ist keine sehr empfindliche Pflanze, daher können Sie einen Standort mit teilweiser Beschattung wählen. Dabei sollte die Beschattung nicht dauerhaft sein. Andernfalls wirkt sich dies negativ auf das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze aus. Auch die Färbung der Pflanze kann darunter leiden.
Sie pflanzen diese Pflanze im späten Frühling oder frühen Sommer ins Freiland.
Der Pflanzzeitpunkt hängt direkt von der Lufttemperatur ab. Sie müssen diese Pflanze auspflanzen, sobald endgültig warmes Wetter eingekehrt ist. Für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung der Kochia wird Folgendes durchgeführt:
- Auswahl eines lockeren und nährstoffreichen Bodens, der einen neutralen pH-Wert aufweist.
- Wenn Sie auf Ihrem Grundstück keinen geeigneten Boden haben, können Sie ihn düngen. Dazu werden am häufigsten stickstoffhaltige Substanzen verwendet.
- Nach dem Auspflanzen düngen Sie die Pflanze nach 10 Tagen erneut. Nach einem Monat nehmen Sie eine weitere Düngung vor.
- Während der Wachstumsphase gießen Sie die Kochia regelmäßig mit Flüssigdünger. Andernfalls werden die Blätter hellgrün und der Strauch sieht kümmerlich aus.
- Diese Pflanze liebt lockeren Boden nicht nur während der Pflanzung, sondern während der gesamten Saison. Daher müssen Sie sie regelmäßig gießen und den Boden lockern.
- Sie können den Boden entweder auf der gesamten Fläche oder um den Strauch herum jäten.
- Kochia ist eine recht empfindliche Pflanze gegenüber Feuchtigkeitsmangel. Wenn sie mehrere Tage ohne Wasser auskommt, führt dies zum Welken. Sie gießen diese Pflanze am Morgen oder am Abend. Wenn Sie morgens gießen, müssen Sie dies vor Sonnenaufgang tun, und wenn abends, dann nach Sonnenuntergang. Wenn Sie zu einer anderen Zeit gießen, führt dies zu rissigem Boden und Verdunstung von Feuchtigkeit. Gießen Sie die Pflanze nach Sonnenaufgang, können die Blätter Verbrennungen erleiden und welken.
Kochia zu züchten ist ganz einfach. Dafür muss die Pflanze rechtzeitig gepflegt werden, was Jäten und Gießen umfasst. Um eine hohe dekorative Wirkung der Pflanze zu gewährleisten, wird der richtige Standort gewählt.
Wie vermehrt man Kochia?
Die Vermehrung dieser Pflanze erfolgt meist durch Samen. Die Aussaat erfolgt in der zweiten Märzhälfte. Die Setzlinge der Kochia sind nicht sehr empfindlich. Sie welken bei geringen Temperaturabfällen nicht.
Um ein optimales Wachstum der Kochia zu gewährleisten, sollte die Aussaat bei einer Temperatur von 18-20 Grad erfolgen.
Daher werden die Samen dieser Pflanze zunächst in Gewächshäusern ausgesät. Nach einer bestimmten Zeit werden die Samen ins Freiland gesetzt.
Wenn die Aussaat des Sommerzypressen im Frühjahr direkt ins Freiland erfolgt, überlebt sie die nächtlichen Temperaturabfälle nicht, was zu ihrem Absterben führt.
Die Aussaat der Samen in die Erde erfolgt nach bestimmten Regeln:
- Zunächst werden im Boden spezielle Rillen mit einer Tiefe von einem Zentimeter gezogen. Die Aussaat der Samen in den Rillen erfolgt sehr sparsam.
- Damit die Pflanzen genug Platz haben und sich nicht gegenseitig behindern, sollte der Abstand zwischen ihnen mindestens 30 Zentimeter betragen.
- Die Setzlinge benötigen wie die ausgewachsenen Pflanzen eine gute Beleuchtung. Daher müssen sie nicht tief in die Erde eingebracht werden.
- Unmittelbar nach der Aussaat müssen die Setzlinge dieser Pflanze reichlich gegossen werden. Bei unzureichender Feuchtigkeit hängen die Blättchen der Kochia herab und welken.
- Diese Pflanze kann sich selbstständig vermehren. Daher muss sie auf der Fläche regelmäßig ausgedünnt werden.
Das Pflanzen der Kochia ist recht einfach. Selbst ein unerfahrener Gärtner kann das bewältigen.
Rückschnitt und Schädlinge der Pflanze
Kochia ist eine Zierpflanze, die einen Rückschnitt problemlos verträgt. Dank der dichten Zweige dieser Pflanze können Sie dem Busch jede beliebige Form geben. Nach dem Schnitt behält die Pflanze ihre Form für eine relativ lange Zeit.
Um eine runde Form und Kompaktheit des Sommerzypressen zu erreichen, werden die oberen Zweigspitzen abgeknipst.
Wenn Sie aus der Kochia eine andere Form machen möchten, können Sie sie mit einer Gartenschere zurückschneiden. Nach dem Schnitt müssen sofort Mineraldünger ausgebracht werden. Dies ermöglicht der Kochia, den Vorgang schmerzlos zu überstehen.
Diese Pflanze wird am häufigsten von Spinnmilben befallen. Bei Auftreten des Schädlings wird die Kochia sofort mit Insektiziden behandelt. Spinnmilben erkennt man an rötlichen oder schwarzen Punkten auf der Blattunterseite, die sich bewegen können.
Kochia ist eine universelle Pflanze, die sich durch einfache Pflege auszeichnet. Sie benötigt gute Beleuchtung und reichliches Gießen. Die Sommerzypresse benötigt keinen Rückschnitt, aber dieser kann zu dekorativen Zwecken durchgeführt werden.
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