Anbau von Knollenbegonien durch Teilung der Knolle

Anbau von Knollenbegonien basiert auf der Teilung einer Knolle mit mehreren Trieben in Teile und dem anschließenden Vortreiben in Töpfen oder Kisten.

Nachdem die Knollen geteilt wurden, werden die Schnittstellen mit zerkleinerter Holzkohle bestäubt, getrocknet und zum Vortreiben gebracht. Die Vermehrung und der Anbau von Knollenbegonien durch Knollenteilung wird normalerweise praktiziert, um alte Knollen zu verjüngen, da alte Pflanzen deutlich schlechter blühen als junge.

Für die gezielte Vermehrung von Begonien durch Frühlingsstecklinge werden große Knollen ab Herbst 3 Monate lang in Ruhe gelassen und erst im Januar zum Vortreiben eingepflanzt. Nachdem am Trieb das dritte Blatt erschienen ist, werden mit einem Rasiermesser Stecklinge mit 2 Blättern abgeschnitten und ein Teil des Triebes mit 1 Blatt belassen.

Nachdem die Schnittstellen mit zerkleinerter Holzkohle bestäubt wurden, werden die Stecklinge in ein Substrat im Abstand von 5 x 5 cm (Mischung aus Laub-, Torferde und Sand zu gleichen Teilen) gepflanzt und gut angefeuchtet. Bei einer Temperatur von 20 Grad, hoher Luft- und Bodenfeuchtigkeit und Beschattung vor der Sonne bewurzeln sich die Stecklinge innerhalb eines Monats. Danach können sie in einzelne Töpfe gepflanzt werden.

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Neben der Frühlingsstecklingsvermehrung gibt es auch die Herbststecklingsvermehrung: Kurz vor dem Ausgraben der Pflanzen, im August, werden Triebe von den Knollen erwachsener Begonien getrennt, in Substrat etwa 4 cm tief gepflanzt und bis zum Frühling wie Zimmerpflanzen bei mäßigem Gießen gehalten.

Da Knollenbegonien im Winter eine Ruhephase haben, sterben bei den Stecklingen oft die meisten Blätter ab (manchmal der gesamte oberirdische Teil), während der verdickte unterirdische Teil erhalten bleibt. Im Frühjahr werden die Stecklinge ebenfalls in einzelne Töpfe umgesetzt.

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