Wie man Kirschpflaumen anbaut

Die Kirschpflaume, eine Verwandte der Pflaume, stammt aus der Kaukasusregion, wo sie in ihrer ursprünglichen Form zu finden ist. Diese Kultur wird auch als wilde Kirschpflaume bezeichnet, sie hat kleine Früchte und vermehrt sich durch Steine.

Neben der wilden gibt es noch die östliche Kirschpflaume (kultiviert im Iran und in Zentralasien) und die Kultur-Kirschpflaume, die in vielen europäischen Ländern vorkommt – über den Anbau dieser Kirschpflaume.

Diese Pflanze erfordert keine besonderen Boden- und Klimabedingungen für den Anbau. Der ideale Standort für die Pflanzung sind Täler oder Hänge mit leichter Neigung. Ein hoher Grundwasserspiegel oder dessen zeitweiliger Anstieg am Pflanzort der Kirschpflaume ist nicht wünschenswert.

Inhaltsverzeichnis:

Pflanzung

Die Kirschpflaume wird im Frühling oder Herbst gepflanzt in Pflanzlöcher von 60 Zentimetern Tiefe und gleichem oberen Durchmesser. Der fruchtbare Boden für den Setzling sollte gründlich mit organischen und mineralischen Düngemitteln (bis zu 20 kg Humus und 1 kg Nitroammophoska) vermischt werden, um ein gutes Wachstum in den ersten Vegetationsjahren zu gewährleisten. Um die Entwicklung des Wurzelsystems zu fördern, werden die Wurzeln des Setzlings mit Heteroauxin in einer Konzentration von 0,001% in Wasser getränkt.

Bei der Pflanzung sollte der Wurzelhals der Pflanze etwas über dem Erdboden liegen. Danach muss die Pflanze gegossen werden, dafür reicht ein Eimer Wasser vollkommen aus. Das Mulchen der Wurzelzone der Pflanze verfolgt zwei Ziele – es verhindert die Verdunstung von Feuchtigkeit und das Keimen von Unkraut. Als Mulch werden Torf oder Humus verwendet.

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Beim Anbau der Kirschpflaume sollten die Besonderheiten der einzelnen Sorten berücksichtigt werden, und danach die Abstände zwischen den Pflanzen angepasst werden. So werden starkwüchsige Sorten mit breiter Krone nach dem Schema 6×4 Meter gepflanzt, mittelstark wachsende nach 5×3 Meter und schwachwüchsige Kirschpflaumen nach 3×1,5 Meter.

Pflege

Die Kultur zeichnet sich durch schnelle Entwicklung und frühe Fruchtbildung aus, daher müssen regelmäßig organische und mineralische Dünger in die Wurzelzone des Baumes eingebracht werden, um gute Erträge zu erzielen. Die Kirschpflaume reagiert gut auf Düngemittel, die Stickstoff und Kalium enthalten, außerdem werden Torf, Humus und Kompost ausgebracht.

Auch beim Anbau der Kirschpflaume hat die Bodenfeuchtigkeit eine große Bedeutung. Um ein maximales Ergebnis zu erzielen, werden Bewässerungen durchgeführt – die erste zwei Wochen nach der Blüte, die zweite unmittelbar nach der Ernte.

Bei den Vermehrungsmethoden der Kirschpflaume überwiegt die Verwendung von Kernen zur Anzucht von Unterlagen. Anschließend werden auf die herangezogenen Pflanzen Kirschpflaumen der gewünschten Sorte veredelt.

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