Warum werden die Blätter der Kirsche gelb und was tun?

Viele von Ihnen haben sicherlich schon bemerkt, dass bereits im Frühsommer an manchen Kirschbäumen die Blätter gelb werden. Warum das passiert, werden wir nun erörtern.

Warum werden die Blätter der Kirsche im Sommer gelb?

Es gibt mehrere Ursachen für das Vergilben der Blätter von Kirschbäumen:

  • Die Pflanze hat Frost erlitten und an einigen Zweigen sind gelbe Blätter erschienen. Ein Ausweg aus dieser Situation ist das Entfernen der gelben Blätter, da auch für deren Entwicklung Nährstoffe verbraucht werden.
  • Dem Baum fehlt einer der Nährstoffe (Stickstoff, Kalium oder Phosphor). In diesem Fall führt man eine komplexe Blattdüngung durch. Man kann auch den Boden in der Wurzelzone mit organischen und mineralischen Stoffen anreichern oder vor dem Umgraben Ammophos ausstreuen.
  • Die Kirsche leidet unter Wassermangel, was sich bei anhaltender Trockenheit zeigt. Es ist notwendig, den Baum systematisch am Abend mit warmem Wasser zu gießen.
  • Durchnässung der Pflanzenwurzeln, wenn die Kirsche an einer niedrigen oder sumpfigen Stelle gepflanzt wurde, sowie infolge von Starkregen. In diesem Fall sterben die kleinen Wurzeln ab, die Nährfläche des Wurzelsystems verringert sich, und die Pflanze erhält nicht genügend Nährstoffe, was dazu führt, dass die Blätter der Kirsche gelb werden und vertrocknen.
  • Schäden an der Rinde von Zweigen oder am Stamm, die durch Wurzelfäule verursacht werden. Zu präventiven Zwecken sollten alle vertrockneten Bäume aus dem Gartengrundstück entfernt werden. Nach dem Schnitt sollten die Wunden des Baumes mit Farbe oder Baumwachs versiegelt werden.
  • Krankheiten (Kokkomykose, Moniliose).
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Pflege des fruchttragenden Obstgartens

Was tun, wenn die Blätter der Kirsche gelb werden?

Das Thema der Kirschkrankheiten, die eine Gelbfärbung der Blätter verursachen können, ist umfangreich. Daher werden wir die wichtigsten Bekämpfungsmethoden für die genannten Kirschkrankheiten betrachten.

Zur Bekämpfung der Moniliose verwendet man das Präparat Chom, was für Kupferoxychlorid steht. Das Sprühen mit diesem Präparat wird zweimal während der gesamten Vegetationsperiode durchgeführt. Das erste Sprühen der Bäume erfolgt vor der Blüte, das zweite nach der Blüte. Zur Herstellung der Arbeitsmischung nimmt man 40 Gramm Kupferoxychlorid und löst es in 10 Litern warmem Wasser auf. Nach der Ernte kann man die Kirschbäume mit 1%iger Bordeauxbrühe besprühen.

Vorbeugung

Als vorbeugende Maßnahmen gegen Kokkomykose gelten das Umgraben des Bodens im Frühjahr oder Herbst sowie das Besprühen der Pflanzen mit dem Präparat Chom und der Bordeauxmischung zu denselben Zeitpunkten wie bei der Bekämpfung der Moniliose. Das Präparat Chom kann durch Topas ersetzt werden (Konzentration 4 Milliliter Präparat pro Eimer Wasser).

Neben den genannten Bekämpfungsmethoden gegen das Vergilben der Kirschblätter (im nächsten Jahr) hilft das Besprühen des Bodens zusammen mit dem abgefallenen Laub mit einer 5%igen Harnstofflösung. Danach wird das Laub zusammengerecht und verbrannt.

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