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Kerria – Pflanzung und Pflege im Freiland
Im Frühling kann man in einem Park oder Garten einen Strauch sehen, der dicht mit leuchtend gelben, gefüllten Blüten bedeckt ist, die in ihrer Form ein wenig an Rosen erinnern. Und was erstaunlich ist: Es gibt noch kein Laub an dem Strauch, aber dafür viele Blüten. Doch nichts Übernatürliches – so blüht die Kerria. Dabei hat die Pflanze zu jeder Jahreszeit dekorativen Reiz: zuerst durch ihre Blüten, dann durch das Laub und die Triebe.
Beschreibung der Kerria
Die Heimat der Kerria (lat. Kerria) sind die gebirgigen, bewaldeten Gebiete Japans und der südwestliche Teil Chinas. Daher der Name der Pflanze – Japanische Kerria (Kerria Japonica). Ihren Namen verdankt die Kerria dem bekannten Pflanzensammler William Kerr, der der erste Gärtner des Königlichen Botanischen Gartens von Ceylon war.
Kirkazon – heilsame Eigenschaften, Pflanzung und Pflege
Kandyk – Pflanzung und Pflege im Freiland
Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse. Es ist ein laubabwerfender mehrjähriger Strauch, der in kurzer Zeit eine Höhe von 2-3 Metern erreicht. Die Stängel des Strauchs sind aufrecht, grün und rutenförmig. An der Spitze des Strauchs bilden die Triebe eine eigenartige kegelförmige Krone.
Die Blätter der Kerria sind eine Kopie der Himbeerblätter: lanzettlich, doppelt gesägt, zur Spitze hin zugespitzt, auf der Unterseite behaart. Die Länge der Blattspreite beträgt etwa 10 cm. Im Sommer haben die Blätter eine grünliche Farbe, im Herbst nehmen sie einen leuchtend gelben Farbton an.
Die Blüten der Kerrie können einfach oder gefüllt sein. Der Blütendurchmesser beträgt 4,5 cm. Der Strauch blüht 25 Tage lang. Bei günstigen Wetterbedingungen kann es im Herbst zu einer zweiten Blüte kommen. In der freien Natur bildet die Kerrie eine Frucht – eine schwarz-braune Steinfrucht, jedoch trägt die Kerrie in den gemäßigten Klimazonen keine Früchte.
Gartenformen der Japanischen Kerrie
Es gibt nur eine Art der Kerrie – die Japanische, jedoch wurden auf ihrer Basis verschiedene Gartenformen gezüchtet. Die häufigsten davon sind:
* Kerria Pleniflora (Kerria Pleniflora). Bildet einen dichten, aufrechten Strauch. Die Blüten sind gefüllt, leuchtend gelb, mit einem Durchmesser von etwa 3 cm. Sie blüht im Frühling.
* Kerria Golden Guinea (Kerria Golden Guinea). Die Blüten sind einfach, aber recht groß – etwa 6 cm im Durchmesser. Der Strauch ist durch sein dekoratives Laub attraktiv.
* Kerria Variegata oder Picta (Kerria Variegata (Picta). Der Strauch ist nicht hoch, etwa 60 cm in der Höhe und doppelt so breit. Er hat dekorative graugrüne Blätter mit einem weiß-cremefarbenen Rand. Die Blüten sind einfach, fünfblättrig.
— Kerria Albomarginata. Die Blätter sind recht elegant, von einem weißen Streifen umrandet. Die Blüten sind einfach.
Pflanzung im Freiland
Die Japanische Kerrie kann im Freiland im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden, bevor der Saftfluss beginnt, oder im Herbst – 1 bis 1,5 Monate vor dem ersten Frost. Wenn Setzlinge mit geschlossenem Wurzelsystem, also im Topf, erworben werden, können sie zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden, außer im Winter natürlich.
Der Standort für die Kerrie sollte hell, gut von der Sonne erwärmt und unbedingt vor Zugluft und Wind geschützt sein. Man kann die Kerrie auch an einen halbschattigen Platz setzen; sie wird dort nicht eingehen, aber die Blüte wird nicht so üppig und leuchtend sein. Allerdings sind direkte Sonnenstrahlen auch nicht vorteilhaft für die Pflanze. Die optimale Wahl ist ein lichter Halbschatten, wie er von hohen Bäumen erzeugt wird.
Da die Kerrie in der freien Natur in bewaldeten Gebieten wächst, bevorzugt sie einen feuchten, humusreichen, lehmigen Boden.
Nachdem ein geeigneter Platz für den Setzling der Kerrie ausgewählt wurde, kann mit der Pflanzung begonnen werden. Es wird ein Pflanzloch vorbereitet, das 60x60 cm groß und 40 cm tief sein sollte. Damit die junge Pflanze gut anwächst und schnell in die Höhe geht, empfiehlt es sich, auf den Boden des Lochs eine Schicht fruchtbarer Erde zu legen, bestehend aus Gartenerde, Humus und Rasenerde im Verhältnis 2:3:3. Dieser Mischung sollten außerdem 60-80 g eines komplexen Mineraldüngers hinzugefügt werden. Danach wird der Setzling der Kerrie vorsichtig eingesetzt, sein Wurzelsystem ausgebreitet, und der Raum wird mit derselben fruchtbaren Mischung aufgefüllt. Wenn das Loch gefüllt ist, wird die Erde leicht angedrückt und reichlich gewässert.
Achtung! Achten Sie beim Einpflanzen des Setzlings darauf, dass der Wurzelhals auf Höhe der Erdoberfläche liegt.
Pflege der Japanischen Kerria
- Bewässerung. Führen Sie diese nach Bedarf durch. Achten Sie darauf, dass die obere Bodenschicht nicht austrocknet. Während der Blütezeit und in trockenen Sommern benötigt der Strauch häufiges Gießen. Wenn es jedoch häufig regnet, z. B. in einem verregneten Sommer, kann die Pflanze ohne zusätzliches Gießen auskommen. Übermäßige Bodenfeuchtigkeit ist für die Pflanze nicht förderlich.
- Auflockern und Unkraut jäten. Diese Maßnahme sollte nach dem Gießen durchgeführt werden. Vermeiden Sie, dass sich eine Kruste auf der Erde bildet und viele Unkräuter wachsen.
- Düngung. Die Kerria liebt wie jede Pflanze Düngung. Nach der Blüte sollte der Strauch mit einer Königskerzenlösung (Verhältnis 1:10) oder mit reifem Kompost gedüngt werden, dem unbedingt Holzasche beigefügt werden muss (pro m² werden 100-200 g Holzasche benötigt).
- Schnitt. Der Rückschnitt der Kerria – d. h. das Entfernen vertrockneter und kranker Triebe – erfolgt im zeitigen Frühjahr vor dem Knospenschwellen. Gleichzeitig werden gesunde Zweige um ein Viertel gekürzt. Das kommt dem Strauch nur zugute: Er wird buschiger und die Blüte üppiger.
- Krankheiten und Schädlinge. Die Japanische Kerria wird von Krankheiten und Schädlingen nicht befallen.
- Wintervorbereitung. Kerria, die in südlichen Regionen wächst, benötigt keinen Winterschutz. Wächst sie jedoch in Gegenden mit kalten Wintern, muss der Strauch unbedingt geschützt werden. Führen Sie dies rechtzeitig durch – in der zweiten Herbsthälfte, möglichst bei trockenem Wetter. Die Stängel der Kerria werden heruntergebogen, auf eine Styroporplatte gelegt und fixiert. Die Triebe werden von oben mit trockenem Laub bedeckt, besser noch mit Fichtenreisig abgedeckt. Anschließend wird über dem Strauch ein Fixiergestell errichtet, das ein Aufrichten der Zweige verhindert. Der Schutz muss unbedingt luftdurchlässig sein, sonst können die Triebe faulen.
Im Frühjahr wird die Abdeckung schrittweise entfernt. Führen Sie dies bei bewölktem Wetter durch und befreien Sie die Pflanze nicht sofort, sondern nach und nach.
Kerrienstrauch – Pflege, Pflanzung, Fotos und Vermehrung
Kerria (Kerria) ist eine monotypische Gattung aus der Familie der Rosengewächse, die durch eine einzige Art vertreten wird – die Japanische Kerria, die im Osten als „goldene Rose“ bekannt ist.
Ein schön blühender, laubabwerfender Strauch, der aus Ostasien stammt – Japan, Korea, Zentral- und Westchina, wo er erstmals von William Kerr, einem schottischen Gärtner, Sammler und professionellen «Jäger» neuer Pflanzen des frühen 19. Jahrhunderts, entdeckt wurde.
Die Pflanze wurde in den Botanischen Garten von Kew gebracht und verbreitete sich später in der europäischen Gartenkultur aufgrund ihrer Zierlichkeit und Pflegeleichtigkeit.
Kerria – Beschreibung und Fotos
Der Strauch ist in der Natur recht groß und erreicht eine Höhe von 2-3 Metern. Hellgrüne oder grünlich-gelbe, dünne Triebe behalten ihre Farbe im Winter und kontrastieren wirkungsvoll mit der Schneedecke.
Grüne Triebe der Kerria
Die Blättchen sind eiförmig-länglich, 2-6 cm lang, mit doppelten Zähnen und einer langen, spitzen Spitze, mit dem Einzug des Herbstes nehmen sie einen goldenen Farbton an.
Der Zierwert der Japanischen Kerria sind die leuchtend gelben, duftenden Blüten, die Ende Mai/Anfang Juni erblühen, und im September kann man mit einer Nachblüte rechnen.
Die Art selbst ist wenig bekannt, da in der Gartenkultur hauptsächlich ihre Sortenformen angebaut werden.
Japanische Kerria «Pleniflora» mit gefüllten Blüten, die wie kleine Pompons aussehen. Auf dem Höhepunkt der Blüte biegen sich die Triebe unter der Last der zahlreichen Blüten durch.
«Pleniflora»
Die gefüllte Japanische Kerria wird bis zu 1,5 m hoch und 2 m breit, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 15 cm. Die Blätter sind hellgrün. «Pleniflora» ist Preisträgerin der angesehenen Auszeichnung «Award of Garden Merit».
Sorte der Kerrie 'Golden Guinea' mit großen (5 cm Durchmesser) einfachen fünfblättrigen Blüten. Wird bis zu 1,5 m hoch.
«Golden Guinea»
Sorte «Picta» — ein kleiner Strauch mit auffälligen panaschierten grün-weißen Blättern und schönen gelben Blüten in einfacher Form. Erreicht 1 m Höhe.
«Picta»
Standortwahl für die Pflanzung der Kerrie
Der Strauch wächst gut in der Sonne und im Halbschatten. Allerdings führt die Einwirkung direkter Mittagsstrahlen zu einem allmählichen Verlust der intensiven Blütenfarbe — sie verblassen und welken schneller. Die Pflanze bevorzugt fruchtbare, gleichmäßig feuchte, humusreiche Lehmböden mit guter Wasserdurchlässigkeit.
In Regionen mit strengen Wintern wählen Sie einen Pflanzort für die Kerrie auf der Südseite unter dem Schutz einer Mauer oder eines Zauns. Wichtig ist, dass der Ort ruhig und windgeschützt ist. Unter solchen Bedingungen übersteht die Pflanze schneearme und windige Winter leichter.
Bei der Pflanzung sollten auch die Abmessungen des ausgewachsenen Strauches berücksichtigt werden, der recht groß ist. In Gärten mit begrenzter Standortwahl eignet sich die Sorte «Picta» gut.
In Baumschulen wird die gelbe Kerrie meist mit geschlossenem Wurzelsystem verkauft, daher kann sie während der gesamten Saison – von Ende März bis Anfang Oktober – gepflanzt werden.
Pflege der japanischen Kerrie
Der Strauch reagiert schlecht auf Trockenheit, besonders junge Setzlinge, daher wird der Boden mäßig feucht gehalten und während der Hitze reichlich gegossen.
Um die Verdunstung von Feuchtigkeit zu vermeiden und das Unkrautwachstum zu reduzieren, wird empfohlen, den Boden um die Pflanze mit Rindenmulch oder Kompost zu mulchen. In Regenperioden benötigt die Pflanze keine Bewässerung, da Staunässe für den Strauch ebenso schädlich ist wie Feuchtigkeitsmangel.
Zu Beginn der Vegetationsperiode werden komplexe Mineraldünger für blühende Zierpflanzen verwendet. Nach der Blüte kann der Strauch mit Kompost, gemischt mit 100 g Holzasche, gedüngt werden.
Zur Pflege der Kerrie gehört auch der Rückschnitt, der die jährliche Bildung zahlreicher Blüten gewährleistet. Die Pflanze blüht am üppigsten an einjährigen und etwas schwächer an zweijährigen Trieben. Je älter der Trieb, desto weniger Blütenknospen werden angelegt.
Manchmal trocknen alte Triebe von selbst aus. Daher erfordert der Strauch das jährliche Entfernen eines Teils der zweijährigen Zweige und alter Triebe, um eine üppige Blüte zu stimulieren und bei Bedarf — eine kompakte Krone zu formen.
Der Vorgang wird nach der Blüte im Juni durchgeführt, wobei die jungen Zweige um ein Drittel gekürzt und zwei- und dreijährige vollständig entfernt werden. Ein Pflegeschnitt kann im zeitigen Frühjahr erfolgen. Beschädigte, erfrorene und kranke Äste werden abgeschnitten.
Der Strauch benötigt auch alle 4 Jahre eine Verjüngung, die in einem radikalen Rückschnitt aller Triebe im zeitigen Frühjahr besteht. Sie werden gekürzt, wobei einige schlafende Knospen über dem Boden belassen werden.
Rückschnitt der Kerrie
Kerria neigt dazu, zahlreiche Wurzelausläufer zu bilden, die im Frühjahr entfernt werden sollten, damit sie dem Strauch keine Nährstoffe entziehen. Wurzeltriebe, die mit Wurzeln ausgegraben werden, können zur Vermehrung der Japanischen Kerria verwendet werden.
Der Strauch ist nicht sehr anfällig für Krankheiten und Schädlinge; die Pflanze leidet hauptsächlich unter physiologischen Störungen, die durch Trockenheit, übermäßige Nässe oder Frost verursacht werden.
Vegetative Vermehrung der gelben Kerrie
Der einfachste Weg der Vermehrung — durch Wurzelausläufer, die im Herbst von der Mutterpflanze getrennt und an einen neuen Standort umgepflanzt werden. Dank des gut entwickelten faserigen Wurzelsystems wurzeln sie bei rechtzeitiger Bewässerung schnell.
Eine weitere vegetative Vermehrungsmethode ist die durch seitliche Absenker. Zu Beginn der Vegetation nimmt man einen Seitentrieb und legt ihn in eine vorbereitete Rinne von 7 cm Tiefe. Er wird mit Drahtklammern befestigt und mit Erde bedeckt, wobei die Spitze über dem Boden bleibt.
Aus den Knospen wachsen recht schnell ein oder mehrere neue Triebe. Wenn die Triebe eine Höhe von 15 cm erreicht haben, werden sie bis zur halben Höhe mit nährstoffreicher Erde angehäufelt. Im Herbst können die jungen Pflanzen bereits abgetrennt und an einen neuen Standort umgepflanzt werden.
Vermehrung der Kerria durch seitliche Absenker am Beispiel von Rhododendron
Die Pflanze lässt sich leicht durch Teilung des Busches vermehren. Normalerweise wird die Teilung beim Umpflanzen durchgeführt. Das Wurzelsystem wird mit einem scharfen Werkzeug in Teile geteilt. Jedes Teilstück sollte 2-3 gut entwickelte, kräftige Triebe haben. Junge Pflanzen benötigen nach dem Pflanzen rechtzeitige Bewässerung.
Die Pflanze vermehrt sich auch durch halbverholzte Stecklinge, die im Sommer nach der Blüte geschnitten werden. Diese Methode ist recht aufwändig und langwierig.
Stecklinge von 8-10 cm Länge werden in eine Mischung aus Universalerde und Sand gepflanzt. Zuvor wird die Schnittfläche in das Wurzelbildung stimulierende Pulver Kornevin getaucht.
Die Stecklinge werden gut gegossen und mit einer durchsichtigen Tüte bedeckt, um Gewächshausbedingungen zu schaffen. Die Töpfe werden an einen Ort mit diffusem Licht im Garten gestellt. Nach dem Erscheinen der ersten Blätter wird die Tüte entfernt.
Im ersten Winter werden die Jungpflanzen in einem kühlen und hellen Raum aufbewahrt und erst im späten Frühjahr ins Freiland gepflanzt. Im ersten Jahr im Garten sollten die Sträucher mit Laub geschützt und mit Kompost angehäufelt werden.
Japanische Kerrie

Kerria (Kerria) ist ein laubabwerfender Strauch aus der Familie der Rosengewächse. Ihren Ursprung hat diese Pflanzenart in Japan und im Südwesten Chinas, wo sie häufig in Wäldern und Bergregionen vorkam. Ihren einzigartigen Namen verdankt die Kerria dem Chefbotaniker und bekannten Wissenschaftler, der in den alten Gärten Ceylons arbeitete. Heute ist nur eine einzige Sorte dieses Strauches bekannt – die Japanische Kerria (Kerria japonica). Ihre Blütezeit fällt mit einem der wichtigsten orthodoxen Feiertage – Ostern – zusammen, und die Blütenkelche ähneln in ihrer Form einer Rose.
Beschreibung des Kerria-Strauches
Die Japanische Kerria zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus. Ihre grünen Triebe können eine Höhe von etwa 3 m erreichen. Sie ähneln Ruten, die sich zu einer Art Kegel verflechten. Die Blätter ähneln im Aufbau den Blättern der Himbeere, werden bis zu 10 cm lang und haben gezähnte und spitz zulaufende Enden. In der warmen Jahreszeit sind sie hellgrün gefärbt, im Herbst wechselt ihre Farbe zu einem leuchtenden Gelbton. Die Blüten wachsen einzeln und verströmen einen scharfen Duft; ihr Durchmesser beträgt etwa 4,5 cm. Die Blütezeit beginnt im späten Frühling und dauert bis August. Eine zweite Blüte tritt häufig auch im Herbst auf. Das Klima der gemäßigten Breiten erlaubt der Kerria keine Fruchtbildung.
Die zarten Triebe brechen leicht bei starkem Wind, weshalb ein Standort in der Nähe ähnlicher blühender Sträucher wie Spirea oder Chinesischem Tee am besten ist. Im Frühling, wenn verschiedene Pflanzen üppig blühen, macht sie sich wunderbar neben roten Phlox, lila Iris und Ligularia.
Pflanzung der Kerria im Freiland

Die Pflanzung der Kerria im Freiland erfolgt im Frühling oder Herbst, bevor der Frost einsetzt. In Töpfen gezogene Jungpflanzen können zu jeder Jahreszeit außer im Winter umgepflanzt werden.
Der beste Standort für die Pflanzung ist ein windgeschützter, sonniger Platz. Wenn die Kerria im Halbschatten gepflanzt wird, fällt die Blüte weniger üppig aus. Beispielsweise ist die Nähe zu hohen Obstbäumen ideal. Ihre Krone schützt die Blüten und Blätter des Strauches vor dem Verbrennen.
Der Boden sollte feucht, fruchtbar und lehmig sein. Darin fühlen sich alle Waldpflanzen wohl. Zunächst wird ein etwa 40 cm tiefes Pflanzloch ausgehoben, der Boden wird mit einer Mischung aus Erde, Humus und Rasenerde gedüngt. Dann werden 60-80 g eines komplexen Mineraldüngers zugegeben.
Setzen Sie den Setzling der Kerria in die Mitte des Pflanzlochs, nachdem Sie seine Wurzeln ausgebreitet haben. Füllen Sie den verbleibenden Raum mit der restlichen vorbereiteten Erde. Drücken Sie die Oberfläche leicht an und gießen Sie sie, wobei der Wurzelhals aus dem Boden herausragen sollte.
Pflege der Kerria im Garten

Damit die Pflanze gesund, schön und gepflegt aussieht, müssen Sie ihr die richtige Pflege und rechtzeitiges Gießen zukommen lassen. Der Anbau dieses Strauchs im Freiland erfordert regelmäßiges Jäten, Lockern und Düngen des Bodens sowie das Abschneiden abgestorbener Zweige und vertrockneter Blüten.
Gießen Sie, wenn die obere Bodenschicht getrocknet ist. Erhöhen Sie die Häufigkeit während der Blüte oder bei sehr trockenem Wetter. Lassen Sie das Gießwasser vorher abstehen und erwärmen Sie es in der Sonne. Bei einem übermäßig regnerischen Sommer sollten Sie die Entwicklung der Kerria aufmerksam beobachten, regelmäßig um den Strauch herum lockern und Unkraut entfernen. Sie mag keinen übermäßigen Feuchtigkeitsüberschuss.
Um ein möglichst schnelles Wachstum und eine üppige Blüte zu gewährleisten, düngen Sie den Boden regelmäßig. Nachdem die Pflanze vollständig verblüht ist, düngen Sie sie mit einem Aufguss aus Rinderdung oder reifem Kompost und fügen Sie Holzasche hinzu.
Umpflanzen
Sie können den Strauch bedenkenlos an einen anderen Ort umpflanzen. Versuchen Sie jedoch, diesen Vorgang nicht im Winter oder im späten Herbst durchzuführen. Die ideale Zeit zum Umpflanzen ist das Frühjahr oder Mitte Oktober. In diesem Zeitraum haben die Pflanzen noch keine Blätter.
Graben Sie das Pflänzchen vorsichtig aus der Erde, ohne die Wurzeln zu beschädigen, und lassen Sie den Wurzelballen intakt. Setzen Sie es dann in ein vorbereitetes Pflanzloch und wiederholen Sie die Schritte der Erstpflanzung. In den ersten Wochen müssen Sie die Kerria reichlich gießen, damit die Wurzeln gut mit Feuchtigkeit versorgt werden.
Vermehrungsmethoden

Die Kerria japonica wird auf verschiedene Weisen vermehrt: durch Teilung des Busches, Absenker, Ausläufer und Stecklinge.
Schneiden Sie Anfang April verholzte Stecklinge und im Juli grüne. Sie sollten mindestens ein Paar Knospen haben. Pflanzen Sie die Stecklinge in einem kühlen, schattigen Gewächshaus ein. Die Bewurzelung dauert ziemlich lange. Lassen Sie die Stecklinge über den Winter im Gewächshaus. Im folgenden Jahr, Ende des Frühlings, topfen Sie sie in Töpfe oder andere Gefäße um und bringen Sie sie in einen warmen Raum. Nach einem weiteren Jahr pflanzen Sie sie ins Freiland.
Im Herbst vermehren Sie den Strauch durch Ausläufer. Trennen Sie dazu die Schösslinge ab und pflanzen Sie sie separat ein. Die Wurzeln der Ausläufer sind für eine schnelle Anpassung geeignet. Bei sorgfältiger und regelmäßiger Pflege wurzeln sie gut ein und wachsen zu einer vollwertigen erwachsenen Pflanze heran.
Kerria lässt sich recht einfach durch Absenker vermehren. Dazu werden im zeitigen Frühjahr junge Triebe des Strauchs in speziell ausgehobene, maximal 7 cm tiefe Gräben gelegt. Nach einigen Wochen können die Knospen der Absenker neue Triebe bilden. Wenn diese eine Höhe von 10-15 cm erreicht haben, werden die schmalen Rinnen, in denen sich das neue Leben gebildet hat, mit einer Erdschicht bedeckt. Im Herbst haben die Triebe Wurzeln geschlagen, sodass sie dann an einen anderen Standort umgesetzt werden können.
Die Teilung des Busches wird nicht selten zusammen mit einer Verpflanzung durchgeführt. Die ausgegrabene Pflanze wird vorsichtig von der Erde befreit und sinnvoll in Teile geteilt, wobei in jedem Teil überlebensfähige, gesunde Wurzeln und Triebe verbleiben. Sie werden auf die gleiche Weise eingepflanzt wie der Mutterstrauch bei der ersten Pflanzung. Anschließend wird der Boden gut durchfeuchtet.
Durchführung des Rückschnitts
Bevor sich an den Trieben der Kerria Knospen bilden, muss der Strauch zurückgeschnitten werden. Dazu sind gesunde, kräftige Zweige von beschädigten und abgestorbenen Trieben zu trennen. Sie werden um ein Viertel eingekürzt. Nach einem korrekten Rückschnitt wirkt die Pflanze kompakter und ansprechender und beginnt reich zu blühen.
Wenn die Blütezeit beendet ist, erfolgt ein vollständiger Rückschnitt der alten Triebe, während die jungen Triebe nur um einige Zentimeter gekürzt werden, um die Form des Busches zu erhalten.
Krankheiten und Schädlinge
Diese Blütenpflanze weist eine gute Resistenz gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge auf. Bislang wurden keine Fälle von Befall der Japanischen Kerria durch Insekten oder Infektionen festgestellt.
Pflege nach der Blüte
In Regionen mit überwiegend warmem Klima ist die Umgebung für das Wachstum des Strauchs günstig, sodass er im Winter nicht unbedingt abgedeckt werden muss. In den mittleren Breiten gibt es manchmal frostige Winter ohne ausreichende Schneedecke. Unter diesen Bedingungen ist ein zuverlässiger Winterschutz erforderlich.
Tipps für den Anbau von Kerria im Moskauer Umland

Die Maßnahmen zur Pflanzung und Pflege von Kerria in den mittleren Breiten sind in allen Regionen gleich. Allerdings erfordert der Anbau des Strauchs im Moskauer Umland oder im Leningrader Gebiet besondere Bedingungen. Er wird im späten Herbst bei trockenem Wetter vor Frost geschützt, indem die Triebe leicht an den Boden gedrückt werden. Um den Strauch wird zuvor Styropor gelegt. Darüber wird die Pflanze vorsichtig mit Fichtenzweigen oder trockenen Blättern bedeckt. Damit das Reisig sich nicht aufrichtet, wird über dem Strauch eine Art Gestell errichtet. Diese selbst gebaute Abdeckung muss gut belüftet sein.
Sobalt der frühe Frühling eintritt, wird die Kerria bei trockenem, bewölktem Wetter vorsichtig von der Abdeckung befreit. Zuerst wird das Gestell entfernt, dann werden die Blätter beseitigt. Um zu verhindern, dass die Triebe durch direkte Sonneneinstrahlung verbrennen, werden sie mit einem beliebigen Abdeckmaterial geschützt. Dies bewahrt die Pflanze vor dem Absterben. In solchen Fällen können verbrannte Triebe beschnitten werden, jedoch wird die Blüte dadurch wahrscheinlich beeinträchtigt.
Arten und Sorten der Kerria
Wie bereits erwähnt, umfasst die Familie der Kerria nur eine Art – die Japanische Kerria, jedoch gibt es eine Vielzahl verschiedener Gartenformen:
- Albomarginata – die am langsamsten wachsende Sorte, die durch asymmetrische Blätter gekennzeichnet ist. Die Ränder sind mit einem schneeweißen Rand versehen. Diese Kerria-Sorte erfreut sich bei vielen Gärtnern besonderer Beliebtheit.
- Variegata kann eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen und zeichnet sich durch intensives Wachstum aus. Die Blattspreiten sind mit cremeweißen Flecken versehen, die Blüten haben einen gelben Farbton.
- Argenteo-marginata – eine hohe Pflanze mit gelben Blüten und Blättern, die einen dünnen Rand aufweisen.
- Kerria japonica 'Aureovariegata' ist ein mittelhoher Strauch mit gefüllten Blättern und komplexen, schönen Knospen und zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus, die bis zu 3 Monate dauern kann.
- Kerria 'Golden Guinea' – eine elegante, schlanke Pflanze mit einfachen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm.
- Kerria pleniflora wird als Strauch bezeichnet, der im Frühling mit kleinen, gefüllten Blüten bedeckt ist, die in ihrer Form an Pompons erinnern.
- Kerria albiflora hat schneeweiße Blüten von kleiner Größe.
Kerria oder Kerrie: Foto und Beschreibung des Strauches, Regeln und Feinheiten des Anbaus der Pflanze mit gelben Blüten
Der laubabwerfende Strauch Kerria ist in Japan und China in bergigen Waldgebieten verbreitet. Er wurde nach dem schottischen Gärtner und Naturwissenschaftler William Kerr benannt. Zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts fand er während einer achtjährigen Expedition nach China viele neue Exemplare, die zuvor in europäischen Ländern unbekannt waren. Und diese Pflanze mit ihren leuchtenden Blüten blieb dem Sammler besonders in Erinnerung. In dem Artikel wird erklärt, wie und wann man die Kerria pflanzt, pflegt und umtopft, sowie weitere interessante Informationen.
Kurzer Inhalt des Artikels:
Beschreibung
Kerria japonica erreicht eine Höhe von 3 Metern. Sie hat gerade, rutenartige Triebe und eine konische Krone. Die spitzen, gezähnten Blätter ähneln den Blättern von Himbeersträuchern: Ihre Länge beträgt 10 cm, und die Unterseite ist leicht behaart. In den Sommermonaten nehmen sie eine hellgrüne, im Herbst eine gelbe Farbe an. Einige Sorten haben gefüllte Knospen. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von etwas mehr als 4 cm. Die Hauptblütezeit beginnt im Mai und endet im August. Im Herbst wiederholt sie sich. Die Früchte der Strauchpflanze sind schwarze Steinfrüchte. Es ist bekannt, dass die Japanische Kerrie in der Region Moskau und anderen Regionen der Mittelzone keine Früchte trägt.
Pflanzung
Pflanzzeit
Damit die Kerrie beim Pflanzen und Pflegen im Freiland gut anwächst und schnell wächst, ist es wichtig, die grundlegenden Prinzipien der Strauchkultivierung zu beachten. Die Pflanzung beginnt im Frühjahr, vor dem Saftfluss. Man kann die Kerrie etwa einen Monat vor dem ersten Frost pflanzen. Wenn das Wurzelsystem in spezielle Schutzbehälter gesetzt wird, ist eine Pflanzung zu jeder Jahreszeit außer im Winter möglich.
Der geeignetste Ort im Garten ist ein windgeschützter und sonniger Platz. Die Sträucher können auch im Halbschatten wachsen, tragen dann aber weniger Blüten.
Gärtner pflanzen sie nicht unter direkter UV-Strahlung, da die Blütenblätter schnell ausbleichen können. Daher pflanzt man die Pflanze am besten unter dem Blätterdach ausladender Bäume.
Pflanzbesonderheiten
Wie alle anderen Waldsträucher benötigt die mehrjährige Gelbe Kerrie beim Pflanzen und Pflegen besondere Bedingungen. Sie bevorzugt feuchten, fruchtbaren, humusreichen Boden oder Lehmboden. Beim Pflanzen wird ein Loch von 60x60 cm ausgehoben (die Tiefe sollte 40 cm betragen).
Dann wird eine kleine Menge einer Mischung aus fruchtbarer Erde, Humus und Rasenerde (Verhältnis 2:3:3) sowie 60 g mineralischem Volldünger eingefüllt. Danach kann der Strauch in die Vertiefung gesetzt werden, anschließend werden seine Wurzeln ausgebreitet.
Der nächste Schritt ist, den leeren Raum des Lochs mit der restlichen Mischung zu füllen und leicht anzudrücken. Dann wird der Setzling mit Wasser gegossen. Dabei werden die Wurzelhälse so platziert, dass sie auf einer Ebene mit der Oberfläche liegen.
Das Pflanzen und die Pflege können Sie auf dem Foto sehen. Beim Anbau von Kerria pleniflora ist es wichtig, die dekorative Wirkung des Strauchs zu erhalten. Dazu ist es wichtig, die Zweige zu schneiden, darauf zu achten, dass er richtig wächst, und ihn rechtzeitig zu behandeln. Die im Freiland gepflanzte Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen, Lockern des Bodens, Unkrautjäten und Düngen.
Gärtner gießen sie, wenn die Erdoberfläche etwas angetrocknet ist. Sie pflegen die gefüllte Japanische Kerrie sorgfältig während der Blütezeit sowie in den trockenen Sommermonaten. Vor dem Gießen ist es wichtig sicherzustellen, dass das Wasser warm und ausreichend abgestanden ist.
In einem regnerischen Sommer kann auf das Gießen verzichtet werden, da übermäßige Feuchtigkeit das richtige Wachstum des Busches beeinträchtigt. Nach der Bewässerung wird der Boden gelockert und Unkraut gejätet. Wenn die Blütezeit beendet ist, kann mit der Düngung begonnen werden.
Hierfür eignet sich ein Kuhdungaufguss im Verhältnis 1 zu 10 oder Kompost mit Asche, die nach dem Verbrennen von Holzscheiten, Rinde oder Ästen übrig geblieben ist. Im Herbst wird die Kerria japonica Pleniflora mit einer Schicht Laub bedeckt, und im Winter wird darauf geachtet, dass die Schneedecke darüber so hoch wie möglich ist.
Umpflanzung
Dieser Strauch kann sich schnell anpassen und eignet sich zum Umpflanzen. Daher ist seine Umsetzung in eine neue Ecke des Gartens zu jeder geeigneten Zeit möglich. Am besten tun Sie dies jedoch, wenn er keine Blätter hat, also in den Frühlingsmonaten oder Mitte Herbst.
Anhand von Foto und Beschreibung ist gut zu erkennen und zu verstehen, wie Sie das Büschchen umgraben und aus dem Boden holen. Das neue Loch sollten Sie vorbereiten und den Strauch mit Erdballen hineinsetzen. Danach wiederholen Sie die Maßnahmen, die bei der ersten Pflanzung unternommen wurden.
Im Anschluss gießen Sie den Strauch regelmäßig, damit das Wurzelsystem reichlich Feuchtigkeit erhält und sich am neuen Ort etablieren kann.
Vermehrung
Für diese Pflanze sind die folgenden vegetativen Vermehrungsmethoden vorgesehen:
- Stecklinge. Im Hochsommer schneiden Sie junge Stecklinge. Für verholzte Stecklinge ist der April am besten geeignet. Damit sich die Pflanze vermehrt, ist es wichtig, dass die Knospen angeschwollen sind. Den unteren Schnitt führen Sie schräg aus. Die Stecklinge sollten Sie an einen halbschattigen Ort, in einen Kalthauskasten, bringen, wo sie überwintern. Ende des folgenden Frühlings pflanzen Sie jeden in einen eigenen Topf und kultivieren sie bei Raumtemperatur weiter. Nach einem Jahr sind die Jungpflanzen bereit für die weitere Kultivierung.
- Wurzelschösslinge. Im September trennen Sie die Schösslinge von der Pflanze und setzen sie um. Da ihr Rhizom gut entwickelt und faserig ist, können sie sich schnell etablieren, wenn sie richtig gepflegt werden.
- Absenker. Nach Beginn des Saftflusses wählen Sie entwickelte Stängel aus und legen diese in eine 7 cm tiefe Rinne. Dann fixieren Sie den Stängel in einer Position. Nach 10–15 Tagen erscheinen neue Triebe. Wenn diese eine Höhe von 10–15 cm erreicht haben, füllen Sie die Rinne mit nährstoffreicher Erde und bedecken die Triebe etwa zur Hälfte. Die Wurzeln werden im Herbst wachsen.
- Teilung. Meistens wird während des Umpflanzens geteilt. Dazu befreien Sie die Rhizome von Erde und schneiden sie dann in 3–5 Teile. Wichtig ist, dass alle geteilten Setzlinge ausreichend entwickelte Wurzeln und kräftige Stängel haben. Die 'Teilstücke' pflanzen Sie genauso ein wie bei der ersten Pflanzung.
Nach Abschluss der Arbeiten bewässern Sie die Sträucher reichlich mit Wasser.
Rückschnitt
Wenn die Knospen anschwellen, führen Sie den ersten Rückschnitt durch. Sie schneiden Stängel ab, die durch Kälte beschädigt wurden, sowie trockene und verletzte Äste. Junge Triebe kürzen Sie um ein Viertel.
Durch den Rückschnitt werden die Sträucher üppiger und dennoch kompakter, und die Blüte fällt reichlicher aus. Wenn die Pflanze verblüht ist, werden Stängel, die älter als 4 Jahre sind, bis zum Ansatz abgeschnitten. Die grünen Triebe werden leicht gekürzt, damit der Strauch seine Fülle behält.
Krankheiten und Schädlinge
Wenn der Zierstrauch unter guten Bedingungen wächst, wird er selten krank. Manchmal werden die Setzlinge jedoch von Spinnmilben befallen. Dies geschieht, wenn die Luft zu trocken ist oder wenn die Blätter verschmutzt sind. Ein weiterer Grund ist mangelndes Jäten und nicht rechtzeitige Reinigung. Die Schädlinge werden mit Insektiziden bekämpft.
Kerria im Garten – Fotos
h2>Japanische Kerria im Garten
In der Landschaftsgestaltung wird nur eine Pflanzenart verwendet – die Japanische Kerria. Allerdings gibt es mehrere beliebte Sorten des Strauches, die sich in Blatt- und Blütenform unterscheiden.
Beschreibung des Aussehens der Japanischen Kerria
Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse. Kerria ist ein laubabwerfender Strauch, der in der Natur eine kegelförmige Form hat. Im Ziergartenbau wird dem Strauch durch jährlichen Schnitt die gewünschte Form verliehen. Die Kultur wird im Freiland, im Wintergarten oder im Gewächshaus angebaut. Von Interesse sind nicht nur die gelben, gefüllten Blüten, die im Frühling erscheinen, sondern auch die geschnitzten Blätter. Je nach Sorte sind sie einfarbig grün oder bunt, wie zum Beispiel bei der Kerria ‚Variegata‘.
Die Zierpflanze verliert auch nach der Blüte nicht an Attraktivität. Im Sommer behalten die Blätter, die eine Länge von bis zu 10 cm erreichen, ihre grüne Färbung. Im Herbst verfärben sie sich leuchtend gelb. Je nach Sorte können die Knospen einfach, gefüllt oder halbgefüllt sein. Die Blütengröße variiert zwischen 2,5 und 4,5 cm. Die Blüte beginnt Ende Mai und dauert bis Anfang August.
Wenn im September und Oktober warmes Wetter herrscht, blüht die Kerria ein zweites Mal.
Wesentliche Merkmale:
| Bezeichnung | Beschreibung |
| Artname | Kerria; |
| Blühdauer | 40 bis 55 Tage; |
| Pflanzzeit für Jungpflanzen | April, September; |
| Trockenheitsresistenz | mittel, erfordert systematische Bewässerung während der Knospen- und Blütezeit; |
| Frosthärte | mittel, benötigt Winterschutz; |
| Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge | hoch, Insektizidbehandlungen sind nicht erforderlich; |
| Besonderheiten des Anbaus | notwendig: ein hygienischer Rückschnitt der Triebe im zeitigen Frühjahr, ein Formschnitt nach der Blüte; |
| Vermehrungsmethoden | durch Stecklinge, Teilung des Busches, Absenker. |
Gartendesigner empfehlen, bei der Standortwahl für die Pflanze die Zerbrechlichkeit der jungen Triebe zu berücksichtigen.
Wenn die Zweige lang sind, können sie bei Windböen brechen. Daher ist es ratsam, Sträucher anderer Arten in der Nähe zu pflanzen, die als natürlicher Schutz dienen.
Pflanzung im Freiland
Laut Gärtnerbewertungen erfreut die Japanische Kerria (Kerria japonica), deren Pflanzung und Pflege (Foto unten) gemäß der Agrartechnik durchgeführt werden, jedes Jahr mit Blüten, zeichnet sich durch eine lange Vegetationsperiode und ein attraktives Aussehen aus.
Empfohlene Bedingungen für die Pflanzung:
- Pflanzen Sie in Regionen mit warmem Klima Setzlinge mit gut entwickeltem Wurzelsystem idealerweise im September, damit die Pflanze sich anderthalb Monate vor dem Einsetzen der Kälte verwurzeln kann;
- Pflanzen Sie den Strauch in Regionen mit kurzem Sommer im Frühjahr;
- Wählen Sie einen gut beleuchteten Standort, der möglichst weit von Grundwasser und Zugluft entfernt ist;
- Füllen Sie das Pflanzloch mit den Maßen 60x60 cm zu 5 cm mit Schotter oder Blähton, um die Drainage zu gewährleisten, und geben Sie anschließend einen Eimer fruchtbare Mischung (Humus, Sand, trockene Mineraldünger) hinein;
- Gießen Sie auf die fruchtbare Schicht einen Eimer Wasser und setzen Sie das Wurzelsystem des Setzlings darauf;
- Breiten Sie die Wurzeln aus, füllen Sie das Loch mit einer Mischung aus Rasenerde und Humus auf, sodass der Wurzelhals auf Bodenniveau liegt;
- Treten Sie die Erde um den Stamm fest und gießen Sie sie an.
Sträucher der Gattung Kerria fürchten hoch anstehendes Grundwasser. Wenn das Wasser nicht gut von den Wurzeln abfließt, beginnen sie zu faulen, und die Pflanze stirbt ab. Allerdings hilft eine Drainageschicht, dieses Problem zu bewältigen; bei der Pflanzung sollte man sie nicht vernachlässigen.
Erforderliche Pflege
Pflanzen mit einfarbigen Blättern sind weniger anspruchsvoll in Bezug auf die Wachstumsbedingungen als buntblättrige Formen. Die Hälfte des Erfolgs beim Anbau hängt von der richtigen Standortwahl ab: Im Schatten wird der Strauch nicht blühen, in der heißen Sonne werden die Blüten schnell abfallen. Die optimale Wahl ist Halbschatten unter einem hochstämmigen Baum.
Bewässerung. Gießen Sie mäßig, nachdem die Erde vollständig getrocknet ist. Vermeiden Sie Überwässerung. Von Mai bis August reicht eine Bewässerung pro Woche.
Düngung. Nach der Blüte wird organischer Dünger (Aufguss aus Rinderdung) ausgebracht.
Krankheitsvorbeugung. Der Strauch benötigt keine Behandlungen gegen Viren und Pilze.
Rückschnitt. Im Frühjahr, nach dem Anschwellen der Knospen, entfernen Sie erfrorene und abgebrochene Äste mit der Gartenschere. Bei erwachsenen Pflanzen kürzen Sie zudem alle Triebe um ein Drittel, um eine Form zu geben. Nach der Blüte entfernen Sie Äste, die älter als 4–5 Jahre sind, bodennah und kürzen die Triebe auf die gewünschte Länge.
Überwinterung. Entfernen Sie das abgefallene Laub unter dem Strauch und graben Sie den Boden um. Vor dem ersten Frost binden Sie die Zweige zusammen, legen Sie sie auf den Boden und stecken Sie sie fest. Decken Sie sie mit Laub, Sägemehl oder Tannenzweigen ab. Wenn in der Region starker Frost zu erwarten ist, decken Sie die Sträucher zusätzlich mit Sackleinen oder einem speziellen Abdeckmaterial ab und befestigen Sie sie mit Metallklammern am Boden. Die Kerrie wird im Frühjahr allmählich freigelegt, wenn die Wahrscheinlichkeit von Nachtfrösten minimal ist.
Arten und Sorten
Eine Art der Japanischen Kerrie umfasst mehrere Sorten. Die beliebtesten davon sind:
- Albomarginata zeichnet sich durch einen weißen Rand an den geschnittenen Blättern aus, wächst langsam, hat einfache, fünfblättrige Blüten.
- Die Japanische Kerrie 'Variegata' zeichnet sich durch niedrigen Wuchs (60–70 cm) aus und blüht mit einfachen, gelben Blüten.
- Argenteo-marginata zeichnet sich durch schöne, gefüllte Blüten aus und wird bis zu 2 m hoch.
- Albiflora blüht mit weißen, kleinen Blüten.
- Aureovariegata ist bei Gärtnern aufgrund der schönen, gefüllten Blütenstände und der langen Blütezeit besonders beliebt.
- Pleniflora hat kleine Pfingstrosen-ähnliche Blüten und einfarbig grüne Blätter.
Japanische Kerrie in der Gartengestaltung
Am wirkungsvollsten lassen sich niedrige Zierlaubsträucher mit der Kerrie kombinieren.
Zum Beispiel Spierstrauch, Chinesischer Tee, Blasenspiere.
Violette Schwertlilien, blaue Phlox, rosa Tulpen sowie Nadelbäume sehen daneben besonders hübsch aus.