Kalanchoe: Vermehrung durch Blatt

Vermehrung von Kalanchoe: durch Blatt, Samen, «Kindel» und Stecklinge

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Kalanchoe
Besonderheiten der Pflanze
Vermehrung von Kalanchoe
Besonderheiten der Pflege von Kalanchoe
Krankheiten von Kalanchoe
Schädlinge der Pflanze

Kalanchoe ist eine recht anspruchslose Pflanze in der Pflege. Daher erfreut sie sich großer Beliebtheit unter den Zimmerpflanzen. Diese Blume hat nicht nur ein attraktives Aussehen, sondern lässt sich auch recht einfach vermehren.

Besonderheiten der Pflanze

Kalanchoe ist eine recht anspruchslose Pflanze. Diese Blume kann problemlos zu Hause angebaut werden. Sie zeichnet sich nicht nur durch ein attraktives Aussehen aus, sondern hat auch heilende Eigenschaften. Diese Blume kann aufrechte oder verzweigte Stängel haben.

Je nach Art dieser Pflanze kann sie eine Höhe von 30 bis 120 Zentimetern erreichen.

Diese Pflanze zeichnet sich durch gegenständige, runde oder längliche Blätter aus. Sie haben wellige Ränder, an denen einmal im Jahr «Kindel» sitzen. Die Blattlänge beträgt 5 bis 7 Zentimeter.

Kalanchoe hat sehr kleine Blüten mit einem Durchmesser von einem Zentimeter. Sie können weiß, rosa, orange, leuchtend rot, lila usw. sein. Die Blütezeit dieser Pflanze beginnt im März und endet im Juni.

Vermehrung von Kalanchoe

Diese Pflanze kann vermehrt werden durch:

  1. Samen
  2. Stecklinge
  3. Blätter
  4. «Kindel»

Die einfachste Methode zur Anzucht von Kalanchoe ist die Anzucht aus Samen:

  • Die Samen können in einem Fachgeschäft erworben werden. Die Aussaat sollte im späten Winter oder frühen Frühling erfolgen. Sie müssen lediglich auf die Erdoberfläche ausgesät werden.
  • Die Samen müssen nicht mit Erde bedeckt werden. Sie werden mit Papier oder Glas abgedeckt. Das Glas oder Papier sollte mehrmals täglich zum Lüften geöffnet werden.
  • Die Samen benötigen eine Temperatur von 16-20 Grad. Auch müssen die Samen regelmäßig gegossen werden. Dazu wird warmes Wasser verwendet. Glas und Papier werden nach dem Auflaufen der Keimlinge entfernt. Die stärksten Sämlinge werden in Töpfe umgepflanzt.

Eine recht einfache und effektive Methode ist die Vermehrung dieser Pflanze durch ein Blatt:

  • Hierfür kann ein altes, von der Pflanze abgefallenes Blatt verwendet werden.
  • Damit es Wurzeln bildet, muss es lediglich in Wasser gelegt werden.
  • Wenn das Blatt im Wasser zu faulen beginnt, muss es abgeknipst werden.
  • Nachdem die ersten Wurzeln am Blatt erschienen sind, muss es in einen Topf mit Erde umgepflanzt werden.

Diese Pflanze kann auch durch Stecklinge vermehrt werden:

  • Hierfür werden Triebspitzen verwendet. Ihre Länge sollte zwischen 5 und 8 Zentimetern betragen.
  • Damit die Triebe möglichst schnell anwachsen, müssen sie diagonal abgeschnitten werden.
  • Die Triebe werden sofort in die Erde gepflanzt.
  • Damit die Triebe möglichst schnell keimen, benötigen sie gute Beleuchtung und rechtzeitiges Gießen.

Vermehrung der Kalanchoe durch «Kindel»:

  • Sie kann spontan oder mit Hilfe des Menschen erfolgen.
  • Diese Vermehrungsmethode wird für Pflanzen mit Tochtertrieben verwendet. Dazu werden die «Kindel» von der Mutterpflanze getrennt und in die Erde gesetzt. Die Erde sollte einen hohen Sandanteil aufweisen.
  • Das Umtopfen der Pflanze sollte erst nach vollständiger Bewurzelung der «Kindel» erfolgen.

Die einfachste und anspruchsloseste Vermehrungsmethode dieser Pflanze ist die Blattvermehrung. Dies liegt an der einfachen Bewurzelung des Blattes und der pflegeleichten Handhabung.

Besonderheiten der Pflege von Kalanchoe

Damit die Kalanchoe nach dem Einpflanzen optimal wächst und gedeiht, benötigt sie die richtige Pflege. Diese Pflanze mag gemäßigte Temperaturen. In der Ruhephase (Winter) sollte die Temperatur zwischen 10 und 12 Grad liegen. Dabei sollte die Pflanze einmal im Monat gegossen werden. Die Mindesttemperatur im Raum sollte nicht unter 8 Grad liegen.

Die Kalanchoe liebt helles und intensives Licht:

  1. Deshalb sollte der Topf mit der Kalanchoe an einem gut beleuchteten Platz aufgestellt werden.
  2. Direkte Sonnenstrahlen sollten nur morgens oder abends auf die Pflanze treffen.
  3. Mittags sollte die Pflanze am besten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie sonst Verbrennungen erleiden kann.
  4. Die optimalen Standorte für die Pflanze sind Ost- und Westfenster.

Kalanchoe ist tolerant gegenüber trockener Luft. Um Krankheiten zu vermeiden, sollte sie nicht öfter als einmal im Monat besprüht werden. Der Staub auf den Blättern sollte mit einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Das Besprühen der Knospen und aufgeblühten Blüten ist strengstens untersagt.

Kalanchoe benötigt im Frühjahr und Sommer mäßiges Gießen. Ab Herbst wird die Menge und Häufigkeit des Gießens reduziert. Trockenheit kann die Pflanze recht gut vertragen. Bei übermäßigem Gießen kann sie eingehen. Gegossen wird, wenn die Erde angetrocknet ist.

Ab dem Frühjahr benötigt die Pflanze organische und mineralische Düngung.

Dabei müssen sie abwechselnd verwendet werden. Man kann die Dünger selbst herstellen oder in einem Fachgeschäft kaufen. In diesem Fall sind Dünger für Kakteen ideal. Wenn man die Kalanchoe, die sich aus einem Blatt vermehrt, optimal pflegt, kann man bereits im ersten Jahr eine vollwertige Pflanze erhalten. Die Kalanchoe wird bereits im nächsten Jahr zu blühen beginnen.

Krankheiten der Kalanchoe

Um nach der Vermehrung der Kalanchoe durch ein Blatt ein vollwertiges Wachstum und eine vollwertige Entwicklung zu gewährleisten, müssen Sie sie beobachten. Beim Auftreten der ersten Krankheitssymptome muss sofort mit der Behandlung der Kalanchoe begonnen werden. Am häufigsten wird diese Pflanze von folgenden Krankheiten befallen:

  • Kalanchoe-Virus
  • Vergrünung der Blütenblätter
  • Ringfleckenvirus der Blätter
  • Phytophthora
  • Mehltau
  • Grauschimmel
  • Stängelfäule

Beim Auftreten eines weißen, mehligen Belags auf der Unterseite der Blätter kann man einen Befall mit Mehltau vermuten. Diese Krankheit kann auch die Blüten befallen. Das Gewebe der Kalanchoe unter dem Belag ist braun verfärbt. Bei schwachem Befall sollten Fungizide eingesetzt werden. Zur Vorbeugung sollten resistente Sorten gewählt werden.

Das Kalanchoe-Virus äußert sich in Ausbeulungen und Verformungen. Das junge Laub wird hellgrün. Bei Auftreten dieser Krankheit müssen befallene Pflanzen isoliert und vernichtet werden. Wenn die Blütenblätter der Kalanchoe kleiner werden und ergrünen, spricht dies für eine Vergrünung der Blütenblätter. Auch in diesem Fall muss die Pflanze isoliert und vernichtet werden.

Bei Auftreten von Grauschimmel sind die befallenen Gewebe dieser Pflanze weich und wässrig. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich auf den Blättern dieser Pflanze ein grauer Belag.

Bei Auftreten der Krankheit müssen befallene Pflanzenteile entfernt werden. Im Winter muss die Luftfeuchtigkeit im Raum unbedingt gesenkt werden. Bei Vorliegen dieser Krankheit dürfen die Pflanzen auf keinen Fall besprüht werden. Bei Auftreten von Phytophthora welken einzelne Pflanzenteile und trocknen dann aus. Die Ausbreitung dieser Krankheit beginnt an der Stängelbasis. Kranke Pflanzen müssen vernichtet werden, die übrigen bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit gehalten werden.

Beim Auftreten wässriger, schwarzer Fäulnisflecken kann man auf Stängelfäule schließen. Bei dieser Krankheit können die Triebe absterben. Wenn man die Pflanze unter einer Lupe betrachtet, kann man kleine weiße Sporangien sehen. Bei Auftreten dieser Krankheit muss die erkrankte Kalanchoe isoliert werden. Zunächst wird die Kalanchoe mit Insektiziden besprüht; wenn dies keine Ergebnisse bringt, wird sie vernichtet.

Pflanzenschädlinge

Nach der Vermehrung von Kalanchoe können Schädlinge wie Blattläuse, Schmierläuse und Milben die Pflanze befallen. Wenn auf den Blättern kleine gelbe Flecken erscheinen, deutet dies darauf hin, dass Milben die Pflanze angreifen. Später werden diese Stellen verfärbt und trocken. Bei einem Milbenbefall kann es zu Verformungen der Blätter und Triebe kommen. Ursache für diese Schädlinge sind trockene Luft und niedrige Temperaturen. Bei leichtem Befall sollte die Pflanze mit Mineralöl oder Seife behandelt werden.

Wenn die Blätter dieser Pflanze gelb werden und sich kräuseln, deutet dies auf einen Befall mit Blattläusen hin.

Bei starkem Befall von Kalanchoe sind klebrige Ausscheidungen von Blattläusen zu sehen. Bei schwachem Befall sollte die Pflanze mit einer Seifenlösung behandelt werden. Man kann sie auch mit Insektiziden besprühen. Wenn auf den Blattadern wachsartige Ausscheidungen erscheinen, deutet dies auf einen Milbenbefall hin. In diesem Fall müssen die befallenen Pflanzen entfernt werden. Sie können auch mit Mineralöl behandelt werden.

Die Vermehrung von Kalanchoe durch Blätter ist die einfachste Methode. Dabei muss die Pflanze gut gepflegt und vor Krankheiten und Schädlingen geschützt werden.

Weitere Informationen zur Pflege von Kalanchoe finden Sie im Video.

Vermehrung der Kalanchoe (durch Blatt, Stecklinge, Knospen, Kindel, Samen)

Die Kalanchoe ist eine der am weitesten verbreiteten Zimmerpflanzen, die fast jedem Gärtner bekannt ist. Die Gattung selbst umfasst über 200 Arten, die durch eine Reihe von Merkmalen vereint sind. Insbesondere haben fast alle von ihnen dicke, sukkulente Stängel und Blätter. Die Blattform, die Größe der Pflanze, die Blüten und, am interessantesten, die Vermehrungsmethoden können jedoch von Art zu Art stark variieren.

Was die Vermehrung betrifft, so lassen sich 5 Hauptmethoden unterscheiden, von denen einige für alle Vertreter der Gattung gelten, während andere nur für bestimmte Arten geeignet sind.

  1. 1. Durch Kindel
  2. 2. Durch Achselknospen
  3. 3. Durch Stecklinge
  4. 4. Durch Blatt
  5. 5. Durch Samen
  6. Boden für den Anbau von Kalanchoe

1. Durch Kindel

Diese Vermehrungsmethode eignet sich für „lebendgebärende“ Kalanchoe-Arten, wie zum Beispiel Kalanchoe daigremontiana oder Kalanchoe pinnata. Bei diesen Pflanzen bilden sich am Blattrand Brutknospen – winzige Tochterpflänzchen mit einer ausgebildeten Blattrosette und feinen Wurzeln. Wenn sie ihre maximale Größe erreicht haben, fallen sie vom Mutterblatt ab und bewurzeln sich selbstständig im Boden. Genau diese Kindel werden zur Gewinnung neuer Exemplare verwendet. Sie können sofort in die Erde gepflanzt werden.

2. Durch Achselknospen

Bei einigen Arten, wie der rispigen Kalanchoe (Kalanchoe thyrsiflora), schlüpfen nach der Blüte und meist nach dem Abfallen der Blätter an den alten Blattachseln, knapp oberhalb der Narben der abgefallenen Blätter, Knospen neuer Triebe, die kleinen Kohlköpfen ähneln. In der natürlichen Umgebung brechen sie oft unter der Last ihrer dicken Blätter ab und bewurzeln sich schnell, wenn sie auf den Boden fallen. Zu Hause muss man nicht warten, bis diese Triebe abfallen, zumal dies möglicherweise nicht geschieht. Nachdem sie einen Stamm von etwa 1–2 cm Länge gebildet haben, schneidet man sie vorsichtig mit einer scharfen Klinge ab und pflanzt sie in ein vorbereitetes Substrat mit hohem Sandanteil. Die Wurzeln bilden sich recht leicht und schnell, nach etwa einer Woche.

3. Durch Stecklinge

Schön blühende Arten, wie die Kalanchoe blossfeldiana, sollten nicht nur durch Stecklinge vermehrt, sondern nach jeder Blüte erneuert werden, indem aus den oberen Teilen der Triebe neue Jungpflanzen gezogen werden. Dies ist aus mehreren Gründen notwendig. Erstens ist die Kalanchoe eine schnell wachsende Pflanze, die während der Vegetationsperiode stark in die Länge schießt und ihre attraktive kompakte Form verliert. Zweitens ist die Blüte bei diesen Arten endständig und die Blütenstände sind ebenso dick und fleischig wie die Pflanze selbst, sodass nach dem Abfallen der Blüten unschöne kahle Stellen zurückbleiben.

Die zweite Gruppe von Pflanzen, die sich für Stecklinge eignet, umfasst reich verzweigte Arten mit relativ dünnen Stielen. Ein markanter Vertreter dieser Gruppe ist die Kalanchoe manginii – eine schöne Ampelpflanze mit langen, flexiblen Trieben. Um die Buschartigkeit zu fördern, werden diese Kalanchoen regelmäßig beschnitten, und die abgeschnittenen Teile können als Stecklinge verwendet werden.

Bei der Bewurzelung von Stecklingen sollte man besonders sorgfältig bei der Auswahl vorgehen, da die Kalanchoe eine der wenigen Pflanzen ist, deren Aussehen von der ursprünglichen Form abhängt. Für Stecklinge wählt man am besten einen jungen, geraden Trieb von etwa 8 cm Länge mit kurzen Internodien und schönen Blättern. Man pflanzt ihn so ein, dass die unteren Blätter fast auf der Bodenoberfläche aufliegen. Bei Bedarf wird der untere kahle Teil des Stecklings auf die erforderliche Länge gekürzt. Die bewurzelten Stecklinge werden regelmäßig entspitzt, um das Wachstum von Seitenknospen anzuregen und einen üppigen Busch zu erhalten.

4. Durch ein Blatt

Bei Kalanchoe-Arten mit großen, fleischigen Blättern kann man versuchen, auch ein Blatt zu bewurzeln, wobei selbst alte, bereits abgefallene Blätter gut Wurzeln schlagen. Damit ein Blatt Wurzeln treibt, genügt es, es in Wasser zu stellen oder den Blattstiel in feuchtem Sand einzugraben, das Blatt dann mit einer durchsichtigen Haube zu bedecken und an einen hellen Ort zu stellen. Die Bewurzelung gelingt am besten Ende Mai bis Anfang Juni.

5. Durch Samen

Die Samenvermehrung wird hauptsächlich von denen genutzt, die exotische Kalanchoe-Arten erhalten möchten, deren ausgewachsene Exemplare nicht so leicht im Handel erhältlich sind. Zum Beispiel Kalanchoe pinnata (gefiederte Kalanchoe) oder Kalanchoe tomentosa (filzige Kalanchoe). Die Samen werden im Spätwinter bis Frühjahr ausgesät, indem man sie auf die Oberfläche eines Substrats aus Torf-Sand-Erde streut, dann wird die Schale mit Glas abgedeckt und an einen hellen Ort gestellt, wobei die Keimtemperatur bei etwa 20 °C gehalten wird. Die Pflege der zukünftigen Pflanzen beschränkt sich auf regelmäßiges Lüften und Befeuchten. Nachdem die Sämlinge ausreichend kräftig geworden sind, werden sie an ihren endgültigen Standort in vorbereitete Erde gepflanzt.

Erde für den Anbau von Kalanchoe

Bewurzelte Exemplare und Kindel sollten in eine Mischung aus Humus-, Laub- und Torferde sowie grobem Flusssand im Verhältnis 1:1:1:0,5 gepflanzt werden. Für ausgewachsene Pflanzen wird eine schwerere Erdmischung empfohlen: Rasen-, Laub- und grober Flusssand im Verhältnis 2:1:0,5.

In beiden Fällen wird am Boden des Topfes eine gute Drainageschicht aus Blähton oder zerbrochenen Tonscherben angelegt.

Handbuch der Zimmerpflanzen

Wie vermehrt man Kalanchoe durch ein Blatt?

Wir untersuchen die Vermehrungsmethoden von Kalanchoe. Lesen Sie im heutigen Artikel, wie man Kalanchoe durch ein Blatt vermehrt. Behandlung der Mutterpflanze und der vermehrten Pflanze, schrittweises Einpflanzen, Pflegemethoden.

Wie vermehrt man Kalanchoe durch ein Blatt?

Die heute bekannten Vermehrungsmethoden von Kalanchoe sind Blattstecklinge, Abtrennung von Kindeln, Ablegern, Aussaat von Samen. Die letztgenannte Methode ist zeitaufwendig, wenig effektiv und kostspielig. Die vegetative Vermehrung eignet sich für die meisten Pflanzen, einschließlich Kalanchoe.

Vermehrung von Kalanchoe durch Blatt

Blattvermehrung von Kalanchoe – das Abtrennen eines gesunden, ausgewachsenen Blattes von der Mutterpflanze. Die Methode ähnelt der üblichen Stecklingsvermehrung, jedoch trägt nicht der Steckling selbst die Hauptlast der Vermehrung, sondern das Blatt. Oft wird das Blatt der Kalanchoe ohne Stiel abgetrennt und zur Bewurzelung nur die Blattspreite verwendet.

Wie bewurzelt man Kalanchoe-Blätter richtig:

  1. Schneiden Sie ein Blatt von der Mutterpflanze ab.
  2. Pflanzen Sie es in frische Erde.
  3. Decken Sie es mit Folie / Plastik oder einem Glas ab.
  4. Lüften Sie es regelmäßig.
  5. Entfernen Sie die Abdeckung nach dem Erscheinen junger Triebe.

>Die Triebe zeigen die Entwicklung des Wurzelsystems an. Nachdem das Glas entfernt wurde, wird der Blattsteckling in der gleichen Mischung weiterkultiviert und dann an seinen endgültigen Standort umgetopft, wenn beispielsweise mehrere Stücke auf einmal in einem Gefäß gepflanzt wurden.

Zweite Möglichkeit der Vermehrung durch ein Blatt:

  1. Schneiden Sie einen Blattsteckling der Kalanchoe ab.
  2. Stellen Sie ihn in ein Glas mit Wasser. Sie können einen Holzstab oder Zahnstocher als Stütze verwenden.
  3. Wechseln Sie regelmäßig das Wasser. Übrigens, wenn Sie eine Tablette Aktivkohle ins Wasser geben, verdirbt es langsamer.
  4. Nach dem Erscheinen der Wurzeln pflanzen Sie ihn in eine Erdmischung ein.

Substrat für die Vermehrung von Kalanchoe

Blätter des Kalanchoe werden in eine Erdmischung auf Basis von Sand, Laub-, Humus- und Torferde gepflanzt. Auf den Boden des endgültigen Topfes wird eine Drainageschicht aus Blähton, grobkörnigem Sand und Ziegelbruch gelegt.

Bedingungen für die Bewurzelung eines Kalanchoe-Blatts

Die Vermehrung des Kalanchoe durch Blatt gilt als erfolgreich, wenn die Erdmischung mit dem Material an einen hellen Ort gestellt wird. Die Lufttemperatur für die Bewurzelung liegt zwischen +22 °C und +26 °C. Die Erdmischung wird ständig feucht gehalten, damit das Blatt des Kalanchoe, das vermehrt wird, nicht austrocknet.

Hinweis: Es wird nicht empfohlen, ein Glas oder eine Plastiktüte lange Zeit zu belassen – erstens könnte das Kalanchoe faulen, zweitens gibt es ohne Frischluftzufuhr keinen weiteren Entwicklungsanreiz.

Wann das Kalanchoe-Blatt zu wachsen beginnt: nach 1-3 Wochen. Das Kalanchoe bewurzelt sich schnell durch Blatt, aber die genaue Dauer hängt vom Zusammenspiel mehrerer individueller Faktoren ab. Man orientiert sich am Mikroklima im Raum.

Was tun, wenn das Blatt hängt oder welk ist: Überprüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit und die Temperatur, stellen Sie fest, ob die Luft im Raum befeuchtet ist. Wenn die Ursache in der Erdmischung liegt, wird das Kalanchoe in ein frisches, behandeltes Substrat umgetopft. Wenn andere Faktoren die Pflanze beeinflusst haben, muss die Ursache beseitigt werden, und dann ist eine sorgfältige Pflege zur Erholung erforderlich – nicht zu stark gießen, nicht in direktes Sonnenlicht stellen. Lesen Sie, wie pflegt man Kalanchoe nach der Blüte?

Siehe auch:
Vermehrung der Dieffenbachia durch Blatt

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Vermehrung des Kalanchoe

Eine willkommene und recht häufige Bewohnerin unserer Fensterbänke ist die Kalanchoe. Diese Blume gehört zur Gattung der Sukkulenten und zur Familie der Dickblattgewächse. Ihre Heimat sind die tropischen Regionen Südasiens, Afrikas und des südamerikanischen Kontinents. Heute sind etwa 200 Arten dieser Pflanze bekannt. Die meisten von ihnen werden unter häuslichen Bedingungen kultiviert, da sie keine besondere Pflege benötigen und eine Reihe von heilenden Eigenschaften besitzen.

Die Kalanchoe gehört zu den mehrjährigen krautigen Pflanzen oder Halbsträuchern mit fleischigen Stängeln und Blättern. Auf Latein bedeutet der Name „Kalanchoe“ „dick“. Diese Blume verträgt Trockenheit gut und entwickelt sich weiter, selbst wenn der Boden völlig trocken ist. Ihre Besonderheit ist, dass sie Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann.

Die Arten der Kalanchoe, die unter häuslichen Bedingungen kultiviert werden, unterteilt man in folgende Gruppen: blühende, dekorativ-blättrige und lebendgebärende (Bryophyllen). Vertreter dieser Gruppen unterscheiden sich stark in Pflanzengröße, Form der Blattspreite, Größe und Farbe der Blüten sowie in der Vermehrungsmethode (was diesen Exoten unter den anderen Zimmerpflanzen auszeichnet).

Besonderheiten der Pflege

Wie bereits erwähnt, sind Kalanchoe-Arten unabhängig von der Art anspruchslose Pflanzen und gedeihen unter häuslichen Bedingungen sehr gut. Diese Blume fühlt sich in der prallen Sonne wohl; es muss kein speziell halbschattiger Platz gewählt werden. Die Kalanchoe benötigt mäßiges Gießen – gegossen wird, wenn die oberste Erdschicht austrocknet. Gedüngt wird die Blume alle 14 Tage.

Im Sommer kann der Topf mit der Kalanchoe auf einen offenen Balkon oder eine Veranda gestellt werden. Die optimale Temperatur im Winter liegt zwischen 12 und 15 Grad. Junge Pflanzen werden unter häuslichen Bedingungen einmal im Jahr umgepflanzt, ältere alle zwei bis drei Jahre.

Vermehrung

Die Vermehrungsmethoden der Kalanchoe sind ziemlich spezifisch. Wie bereits erwähnt, vermehrt sich jede Art dieser Blume auf ihre eigene Weise. Hier werden folgende Methoden betrachtet: Vermehrung durch „Kindel“, Achselknospen, Stecklinge, Blätter und Samen.

Vermehrungsmethode durch Kindel

So vermehren sich die sogenannten „lebendgebärenden“ Arten der Pflanze – das sind Kalanchoe daigremontiana und Kalanchoe pinnata. Am Rand der Blätter solcher Pflanzen wachsen Brutknospen – winzige Ableger, die bereits eine ausgebildete Blattrosette und dünne Wurzelfäden besitzen. Diese Tochterknospen wachsen bis zu einer bestimmten Größe heran und lösen sich von der Mutterpflanze.

Ihre Bewurzelung erfolgt im selben Topf ohne fremde Hilfe (man muss nicht auf das Erscheinen von Wurzeln warten, wie bei der Vermehrung durch Stecklinge). Diese Ableger können unter häuslichen Bedingungen sofort in einzelne Töpfe umgepflanzt werden. Eine solche Vermehrung der Blume gelingt selbst einem Anfänger im Pflanzenbau.

Vermehrungsmethode durch Achselknospen

Die rispenblütige Kalanchoe verliert nach der Blüte normalerweise ihre Blätter. An der Stelle der abgefallenen Blättchen erwachen Knospen junger Triebe, die an kleine Kohlköpfchen erinnern. In freier Wildbahn brechen diese Gebilde einfach unter ihrem eigenen Gewicht ab. Um Wurzeln zu schlagen, genügt es, dass sie auf den Boden fallen. Wenn Kalanchoe in Innenräumen kultiviert wird, werden diese Triebe mit einem scharfen Messer oder einer Klinge von der Mutterpflanze getrennt. Dies geschieht, nachdem sich ein kleiner Stamm von bis zu 2 cm Länge gebildet hat, und sie werden sofort in eine lockere, luftdurchlässige Mischung aus Erde und Sand gesetzt. Nach etwa einer Woche bewurzeln sich die Knospen erfolgreich.

Vermehrungsmethode durch Stecklinge

Am häufigsten wird zur Vermehrung von Kalanchoe die Stecklingsmethode verwendet. Die Büsche dieser Pflanze, die schön blühen (insbesondere Kalanchoe blossfeldiana), sollten nach der Blüte beschnitten werden, um sie auf diese Weise zu verjüngen. Der Grund dafür ist, dass die Pflanzen während der Vegetation stark in die Länge wachsen und ihr Aussehen deutlich schlechter wird. Die abgeschnittenen Pflanzenteile werden für Stecklinge verwendet. Es wird empfohlen, bereits ausgewachsene Exemplare der Pflanze zu stecken.

Es wird empfohlen, auch üppig verzweigte Exemplare von Kalanchoe mit dünnen Stielen für die Vermehrung zu beschneiden und zu stecken. Ein typischer Vertreter dieser Gruppe ist Kalanchoe manginii, der als Ampelpflanze kultiviert wird. Der Rückschnitt des Busches dieser Pflanze wirkt sich positiv auf die Zunahme seiner Üppigkeit aus, und die abgeschnittenen Teile werden erfolgreich für Stecklinge (Vermehrung durch Stecklinge) verwendet.

An die Stecklingsvermehrung wird sorgfältig herangegangen: Es ist wichtig, den richtigen Zweig für den Steckling auszuwählen, da die Form der zukünftigen adulten Pflanze von der Art des Triebes abhängt. Für die Vermehrung durch Stecklinge wählt man einen Trieb von etwa 8 cm Länge ohne Seitenzweige, mit kurzen Internodien und entwickelten Blättern. Die Stecklinge werden so eingepflanzt, dass die Blättchen quasi auf der Erdoberfläche aufliegen. Sobald die junge Pflanze Wurzeln geschlagen hat, wird empfohlen, sie zu pinzieren. Diese Maßnahmen fördern das Wachstum von Seitentrieben, die den Beginn eines schönen Busches bilden.

Vermehrung durch Blatt

Die fleischigen und großen Blätter der Kalanchoe, sogar alte und abgefallene, treiben leicht Wurzeln, sobald sie die Erde berühren. Und insofern ist die Vermehrung durch Blätter einfacher als die vorherige Methode – man muss keinen Pflanzentrieb auswählen, um einen Steckling zu nehmen. Zur Vermehrung von Kalanchoe durch Blätter wird das Blatt leicht in sandigen Boden eingegraben oder in ein Gefäß mit Wasser gestellt (ein Unterteller ist geeignet). Das Blatt treibt am schnellsten im Mai – Juni Wurzeln: zu dieser Zeit gibt es bereits genug Wärme und Sonnenlicht.

Vermehrung durch Samen

Kalanchoe lässt sich auch durch Samen vermehren. Diese Vermehrungsmethode wird von denen genutzt, die neue Arten dieser Pflanze züchten möchten, die im Handel nicht so leicht erhältlich sind. Im Februar oder Anfang März werden die Samen auf die Oberfläche des Substrats (meist eine Mischung aus Torf und Sand) gelegt, mit transparenter Folie abgedeckt und an einen warmen, gut beleuchteten Ort gestellt. Bis zur Keimung darf nicht vergessen werden, den Behälter zu lüften und zu befeuchten. Kräftige Sämlinge müssen in einzelne Töpfe umgepflanzt werden.

Der Artikel beschreibt die wichtigsten Methoden zur Vermehrung von Kalanchoe zu Hause. Unter Beachtung einiger Regeln und Empfehlungen kann dies jeder durchführen. Entscheiden Sie selbst, welche Art dieser Pflanze Sie bei sich zu Hause haben möchten, und legen Sie los!

3>Boden

Bewurzelte Exemplare und Kindel sollten in eine Mischung aus Humus-, Laub- und Torferde sowie grobem Flusssand im Verhältnis 1:1:1:0,5 gepflanzt werden. Für ausgewachsene Pflanzen wird eine schwerere Erdmischung empfohlen: Rasen-, Laub- und grober Flusssand im Verhältnis 2:1:0,5.

In beiden Fällen wird am Boden des Topfes eine gute Drainageschicht aus Blähton oder zerbrochenen Tonscherben angelegt.

2>Kalanchoe vermehren: Anleitungen zum Stecklingsschneiden, Teilen und zur Anzucht aus Samen

Kalanchoe zählt zu den bekannten Heilpflanzen und ist auch als Zimmerdoktor oder Zimmerginseng bekannt. Diese Pflanze hat den Ruhm des Lebensbaums aufgrund ihrer außergewöhnlichen Heilkräfte erlangt. Von den in der Natur bekannten 200 Arten werden etwa zwei Dutzend für den Anbau im Zimmer verwendet. Alle sind gleichermaßen gut an längere Trockenperioden und erhöhte Luftfeuchtigkeit angepasst und daher sehr anspruchslos unter Zimmerkulturbedingungen.

Allgemeine Informationen über Kalanchoe

Kalanchoe vereint auf sehr gelungene Weise zwei wichtige Eigenschaften einer Zimmerpflanze. Diese äußerst pflegeleichte Pflanze kann bei Krankheiten medizinische Hilfe leisten und das Auge mit ihren schönen Blüten erfreuen. Ihre Heimat ist das südliche Afrika. Von dort aus verbreitete sich die Kalanchoe in die asiatischen Länder und später in andere Regionen.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Kalanchoe in die Liste der Heilpflanzen aufgenommen.

In der Praxis werden folgende Vermehrungsmethoden angewandt: Stecklinge, Brutknospen (Kindel), Blätter, Wurzelausläufer und Samen.

Vermehrung durch Stängelstecklinge

Die Stecklingsvermehrung ist eine der gebräuchlichsten Methoden zur Vermehrung von Kalanchoe; sie wird sowohl im Sommer (Bewurzelung dauert drei Wochen) als auch im Winter durchgeführt. Nach dem obligatorischen Entfernen des unteren Blattpaares wird der Steckling leicht angetrocknet und in einen Topf gesetzt.

Die Besonderheit der Methode besteht darin, dass die Pflanze nach der Blüte zurückgeschnitten wird, um sie zu verjüngen und ihr ein attraktiveres Aussehen zu verleihen.

Da die Stängel der Kalanchoe während der Vegetation recht stark in die Länge wachsen, werden sie zurückgeschnitten und bei Bedarf für Stecklinge verwendet. Am besten geeignet für die Stecklingsvermehrung sind ausgewachsene Exemplare.

Die Stecklingsvermehrung sollte sorgfältig und ohne übermäßige Eile durchgeführt werden, nachdem alle notwendigen Utensilien rechtzeitig vorbereitet wurden.

Für eine erfolgreiche Pflanzung der Kalanchoe müssen folgende Regeln beachtet werden:

  1. Der nach der Blüte abgeschnittene, verlängerte Teil kann sofort in die Erde gesetzt und reichlich gegossen werden oder einfach in ein Gefäß mit Wasser zur Wurzelbildung gegeben werden. Mit der Zeit wird ein solcher Steckling in ein Gefäß mit Substrat gepflanzt.
  2. Wählen Sie gerade Triebe aus und kürzen Sie sie auf 6–9 cm. Weiche und saftige Triebspitzen eignen sich sehr gut zur Bewurzelung.
  3. Bei der Pflanzung in die Erde werden die Schnittstellen mit zerkleinerter Holzkohle bestäubt. Bei der Wahl der Erde muss berücksichtigt werden, dass Kalanchoe sauren Boden nicht verträgt. Daher können Sie fertige Sukkulentenerde verwenden oder eine Erdmischung selbst herstellen, indem Sie Rasenerde, Lauberde und Flusssand im Verhältnis 4:2:1 mischen und etwas Humus hinzufügen.
  4. Wenn die Setzlinge stabil bewurzelt sind (normalerweise dauert das etwa zwei Wochen), wird regelmäßig geknipst, um einen blühenden Busch zu formen. Diese Technik fördert das Erwachen von Seitenknospen und führt später zu einem üppigen Busch.

Anleitung zur Vermehrung von Kalanchoe durch Stecklinge:

    Schneiden Sie einen geeigneten Steckling ab.

Für eine zukünftige schöne, üppige Pflanze sollte der ausgewählte Trieb gleichmäßige Blätter und kurze Internodien aufweisen.

Geben Sie den Steckling in ein Gefäß mit Wasser.

Die Wassertemperatur im Gefäß mit den Stecklingen sollte 20–25 °C betragen.

Nachdem die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, müssen diese eingekürzt werden.

Das Bewurzeln eines großen Zweigs erfolgt ähnlich wie das von Stecklingen. Sie können jeden beliebigen Zweig auswählen, der aus irgendeinem Grund nicht zum Gesamtbild der Pflanze passt. Sie müssen auch einen versehentlich abgebrochenen Zweig nicht voreilig wegwerfen. In diesem Fall stecken Sie ihn einfach in feuchte Erde oder legen ihn in ein kleines Gefäß mit Wasser. Nach einiger Zeit werden weiße Wurzeln daran erscheinen.

Bewurzelung eines Blattes

Die Vermehrung von Kalanchoe durch Blattstecklinge ist sehr verbreitet. Sie kann ganzjährig zu Hause durchgeführt werden. Die Vorgehensweise bei der Vermehrung durch Blätter ist wie folgt:

    Ein gut entwickeltes Blatt wird von einem Zweig einer erwachsenen Pflanze abgeschnitten.

Für den Schnitt wählen Sie am besten mittelgroße Blätter.

  • Das abgeschnittene Blatt wird in einen Topf mit gut angefeuchtetem Substrat gepflanzt (es wird empfohlen, es mit einer Lösung von Kornevin im Standardverhältnis [1 g Pulver auf 1 Liter Wasser] zu befeuchten, wobei ein Austrocknen der Substratoberfläche zu vermeiden ist). Eine geeignete Substratzusammensetzung: 10 Teile gewaschener Flusssand und ein Teil Torf (Humus). Die Blattspreite wird leicht schräg in einer Tiefe von 1–1,5 cm eingesenkt.
  • Ein Standort mit ausreichender Beleuchtung wird gewählt.
  • Wenn der Steckling in Wasser bewurzelt wird, wird das Gefäß mit einem durchsichtigen Deckel abgedeckt, um eine schnelle Verdunstung des Wassers zu verhindern.

    Mit Keimlingen ist nach einigen Wochen zu rechnen.

    Es ist zu beachten, dass für diese Vermehrungsmethode auch Blätter geeignet sind, die von selbst vom Stamm abgefallen, aber noch nicht vollständig vertrocknet sind. Ihre Lebensfähigkeit kann überprüft werden, indem man die Blätter in eine Untertasse oder Tasse mit Wasser legt, bis Wurzeln erscheinen. Die beste Zeit für die Bewurzelung von Blättern ist Ende Mai und Anfang Juni.

    Dieser sukkulente mehrjährige Pflanze, auch bekannt als blühendes Kalanchoe, bewurzelt sich ebenfalls leicht durch Stammstecklinge und Samen.

    Kalanchoe aus Samen

    Anleitung zur Vermehrung von Kalanchoe durch Samen:

    1. Die vorbereiteten Samen von Kalanchoe blossfeldiana werden in offene Gefäße ausgesät, die mit gut gedämpftem Substrat gefüllt sind, um eine Einschleppung von Infektionen und ein Verfaulen der Samen zu vermeiden.
    2. In die geglättete Substratoberfläche werden flache Rillen gedrückt, in die die Samen im Abstand von 3–4 cm voneinander gelegt werden.
    3. Die Samen sollten leicht in die zuvor angefeuchtete Erde gedrückt werden.
    4. Nach einiger Zeit erscheinen die Keimlinge.

    Die Raumtemperatur, in der die Kalanchoe-Samen keimen, sollte nicht unter 20 °C fallen.

    Besonderheiten der Vermehrung der Art Degremona

    Dieser Sukkulent aus der Familie der Dickblattgewächse hat eine besondere Vermehrungsweise. Aufgrund dieser wird die Pflanze im Volksmund auch als lebendgebärendes Kalanchoe bezeichnet.

    Kalanchoe Degremona zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Blattfarbe aus.

    Das charakteristische Merkmal dieser Art sind die sägezahnartigen Einkerbungen an den Blättern, in denen sich winzige Tochterpflanzen (Kindel) mit bereits ausgewachsenen und zur selbstständigen Bewurzelung bereiten Wurzeln bilden. Unter Kindeln versteht man Blattknospen. Äußerlich ähneln sie Miniaturpflanzen mit einer ausgebildeten Rosette aus zwei Blättern und Wurzeln.

    Die Kindel von Kalanchoe daigremontiana haben eine bemerkenswerte Eigenschaft: Sobald sie die optimale Größe erreicht haben, lösen sie sich spontan vom Blatt und können, wenn sie auf feuchte Erde fallen, selbstständig Wurzeln schlagen. Im Grunde ist jedes Kindel eine vollständige Pflanze, die bereit ist, in die Erde gesetzt zu werden.

    Anleitung zur Bewurzelung der Kindel von Kalanchoe daigremontiana:

    1. Trennen des Kindels vom Mutterblatt.
    2. Leichtes Eingraben in das vorbereitete Substrat.
    3. Befeuchten der Erde mit einer Sprühflasche.

    In der ersten Woche wird das eingepflanzte Kindel vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und die Bodenfeuchtigkeit bis zur endgültigen Bewurzelung aufrechterhalten.

    Video: 3 Methoden zur Vermehrung von Kalanchoe daigremontiana

    3>Abtrennen von Wurzelausläufern

    Nach der Blüte wird die Triebspitze abgeknipst, um die Entwicklung von Ablegern zu fördern. Infolgedessen erscheinen in der Nähe der Mutterpflanze junge Ableger. Diese werden zur Vermehrung verwendet. Anschließend können die Ableger getrennt und in einen Topf mit einem Sand-Rasenerde-Substrat (8 Teile Flusssand, 2 Teile gesiebte Rasenerde) gepflanzt werden.

    Die Ableger sollten 1/3 der Länge einer ausgewachsenen Pflanze erreicht haben.

    Teilung des Busches

    Die Teilung der Mutterpflanze ist die einfachste Methode zur Vermehrung von Kalanchoe. Bei vielen Sukkulentenarten wachsen Tochterpflanzen heran, die sich gut für das Umtopfen in separate Gefäße eignen. Der gesamte Vorgang besteht darin, die ausgewachsene Pflanze aus dem Topf zu nehmen, mit einem Messer geeignete Teile des Busches mit Wurzeln abzutrennen und diese in ein separates Gefäß mit frischer Erde umzupflanzen.

    Eine ausgewachsene Pflanze muss regelmäßig geteilt werden.

    Mögliche Probleme bei der Vermehrung von Kalanchoe zu Hause

    Diese pflegeleichte Pflanze wird zwar als 'Hausarzt' bezeichnet, kann aber dennoch krank werden. Daher ist bei der Vermehrung von Kalanchoe besonders auf den Zustand der adulten Spenderpflanze und die Einhaltung der Anbauregeln für die eingepflanzten Pflanzen zu achten. Kalanchoe ist die widerstandsfähigste aller bekannten Sukkulenten. Die Hauptursache für Krankheitsbefall liegt in falscher Haltung: unzureichende Belüftung und zu hohe Bodenfeuchtigkeit. Dies kommt zum Beispiel vor, wenn die Sukkulente in einen ungeeigneten Boden gepflanzt wird: schwer und dicht, mit einem hohen Torfanteil. Verwenden Sie handelsübliche Erdmischungen für Kakteen und Sukkulenten, oder fügen Sie in anderen Fällen Sand oder Vermiculit zum Torfboden hinzu.

    Es ist besser, die Erde auszutauschen, wenn Sie bemerken, dass die junge Kalanchoe im Wachstum stagniert und die Erde im Topf ständig feucht ist.

    Falsche Haltungsbedingungen führen am häufigsten zu Mehltau

    In erster Linie kann übermäßiges Gießen das Auftreten von Krankheiten begünstigen. Einem Anfänger im Blumenanbau sei beim Anbau von Kalanchoe die einfache Regel ans Herz gelegt: Lieber zu wenig als zu viel gießen.

    Wenn die Krankheit jedoch an der Pflanze aufgetreten ist, muss man zu wirksamen Maßnahmen greifen – der Anwendung von Fungiziden, die je nach Art der Erkrankung ausgewählt werden. So wird beim ersten Erkennen einer Blütenkrankheit eine Besprühung der Stängel und Blätter mit einer Fungizidlösung durchgeführt, die gemäß der Gebrauchsanweisung zubereitet wurde.

    Alirin-B ist eines der beliebtesten Fungizide für Zimmerpflanzen

    Man kann mehrere der häufigsten Pilzkrankheiten von Kalanchoe hervorheben:

    • Phytophthora-Fäule;
    • Grauschimmel;
    • Echter Mehltau;
    • Stängelfäule.

    Tabelle: Krankheiten von Kalanchoe und ihre Behandlung

    Bezeichnung der Krankheit Krankheitssymptome Maßnahmen zur Bekämpfung und Vorbeugung
    Phytophthora-Fäule Auftreten von braunen Flecken an den Verzweigungen der Triebe. Wachstumsverzögerung. Vermeidung von starken Temperaturschwankungen. Desinfektion des Bodens vor dem Pflanzen. Reduzierung der Bewässerung. Behandlung mit Fungiziden (Präparate Fundazol, Ridomil, Alirin-B).
    Grauschimmel Auftreten eines grauen Belags. Vermeidung von übermäßiger Feuchtigkeit, Sicherstellung normaler Beleuchtung und Belüftung. Bei Bedarf Behandlung mit systemischen Fungiziden (Rovral, Fundazol).
    Mehltau Weißer mehliger Belag auf den Blättern. Vermeidung von übermäßiger Wärme und Feuchtigkeit. Behandlung mit Fungiziden (Topaz, Fundazol, Alirin-B).
    Stängelfäule Auf Blättern und Stängeln erscheinen schwarze, wässrige Flecken. Senkung der Luftfeuchtigkeit. Behandlung mit Fungiziden (Gold, Previcur).

    Manchmal beobachtet man ein Welken der eingepflanzten Stecklinge ohne ersichtlichen Grund. Dies wird durch die Entwicklung von Wurzelschmierläusen begünstigt, deren Vorhandensein im Boden beim Umtopfen der Pflanze festgestellt werden kann. Bekämpfungsmaßnahme: vollständiger Austausch des Substrats und des Behälters, dreimaliges Besprühen des Blattteils mit Knoblauchaufguss (3–4 mittlere Zehen auf 1 Liter Wasser) im Abstand von 10 Tagen oder mit den Präparaten Aktara, Fitoverm oder Mospilan im gleichen Abstand.

    Eine umgetopfte Pflanze kann auch deshalb im Wachstum stagnieren, weil ein zu großer Topf gewählt wurde. Solange das Kalanchoe in diesem großen Gefäß kein Wurzelsystem entwickelt hat, werden keine neuen Blätter erscheinen.

    Für eine erfolgreiche Vermehrung von Kalanchoe sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Es genügt, sich aufmerksam mit den Empfehlungen zur Vermehrung dieser pflegeleichten Pflanze vertraut zu machen. Mit ein paar einfachen Regeln kann jeder Interessierte ohne großen Aufwand eine wertvolle Pflanze zu Hause vermehren. Eine nach den Regeln gezogene junge Pflanze wird Sie mit einer schönen Form belohnen und mit ihrer üppigen, bunten Blüte vor grünem Laub das Auge erfreuen.

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