Die größten Irrtümer der Hobbygärtner. Wie erkennt man, dass Möhren geerntet werden müssen?

Viele Hobbygärtner glauben, dass es Zeit ist, Karotten zu ernten, wenn sich ihr Kraut ausbreitet. Aber das ist nicht ganz richtig. Agronom Igor Zjabnew ist überzeugt, dass dies nur ein Sortenmerkmal der Pflanze ist. Und mehr sagt es nicht.

Es gibt noch einen weiteren Irrglauben — die Karotte ist reif, wenn ihr Kraut braun wird. Aber oft ist dies ein Zeichen für eine Krankheit. Daher kann man auch diese Frage nicht eindeutig beantworten.

Das Erste, worauf man achten sollte, — auf den Reifezeitpunkt der Karotten. Dieser steht in der Regel auf der Rückseite der Samenpackung. Wenn Sie diese weggeworfen haben, dann überlegen Sie, welche Sorten Sie gepflanzt haben, und suchen Sie im Internet nach Informationen darüber.

Aber im Großen und Ganzen gibt es nach Angaben unseres Experten sechs Karottensorten. Die am weitesten verbreitete ist «Nantes». Das ist eine längliche, zylindrische Möhre mit stumpfem Ende. Es ist leicht zu erkennen, dass das Gemüse reif ist. Wenn das Ende noch spitz ist, ist es zu früh zum Ernten. Wenn es stumpf geworden ist, ist es Zeit.

Wenn wir über die Sorte «Chantenay» sprechen, dann erreicht die reife Karotte eine Länge von 5-7 Zentimetern.

Und Sorten vom Typ «Amsterdam» sollten eine Länge von etwa 20 cm und einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern haben.

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Der Agronom warnt, dass man Karotten nicht zu lange in der Erde lassen sollte. Sonst können die Wurzelgemüse ein sekundäres Wurzelsystem bilden und auch Seitenwurzeln entwickeln. All dies führt zu einem Abfluss der Wurzelfeuchtigkeit, und das Gemüse beginnt zu welken.

Daher sind zu lange in der Erde gelassene Karotten weniger lange haltbar.

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