Der Name «Molodilo» stammt vom altslawischen Wort «molodit» ab. Es hängt damit zusammen, dass diese Pflanze die erstaunliche Fähigkeit besitzt, schnell zu wachsen und sich zu regenerieren, selbst wenn ein Teil von ihr beschädigt ist.
Früher wurde diese Pflanze «Schiwutschka» genannt. Und der wissenschaftliche Name des Molodilo — Sempervivum, was aus dem Lateinischen übersetzt «ewig lebendig» bedeutet, — bestätigt ebenfalls seine unglaubliche Widerstandsfähigkeit.
Inhaltsverzeichnis:
Was ist eine Hauswurz?
Molodilo — ist eine sukkulente Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse. Ein entfernter Verwandter des «Geldbaums». Es wächst in Form von dichten Rosetten, die aus fleischigen Blättern bestehen, die Wasser speichern können. Molodilo ist in Europa, Asien und Nordafrika weit verbreitet, besonders in Bergregionen, wo der Boden nährstoffarm ist und es wenig Niederschlag gibt. In Russland kann man es häufig in den Regionen Sibiriens sowie im Kaukasus finden.
Eine Besonderheit des Molodilo ist seine Fähigkeit, sich mit Hilfe von Tochterrosetten zu vermehren, die um die Mutterpflanze herum erscheinen. Mit der Zeit bildet es dichte teppichartige Bestände.
Wie pflegt man Molodilo zu Hause?
Molodilo — ist eine der anspruchslosesten Pflanzen für die Zucht zu Hause, auf der Fensterbank. Es eignet sich ideal für diejenigen, die nicht viel Zeit für die Pflege aufwenden möchten.
«Molodilo liebt helles Sonnenlicht, daher platziert man es am besten an Südfenstern oder Ostfenstern. Wenn das Licht nicht ausreicht, können die Blätter lang werden,» — erklärte Magister der Fakultät für Gartenbau und Landschaftsarchitektur der RGAU MSCHA benannt nach Timirjasew, führende Spezialistin auf dem Gebiet der Floristik Swetlana Filkowa. — «Wie andere Sukkulenten benötigt Molodilo keine häufige Bewässerung. Im Sommer wird es etwa alle zwei Wochen gegossen, im Winter einmal im Monat oder noch seltener. Wichtig ist, dass die Erde zwischen den Gießvorgängen vollständig austrocknet.»
Für Molodilo eignet sich hervorragend eine leichte, durchlässige Erde. Man kann fertiges Substrat für Kakteen oder eine Mischung aus Sand, Perlit und Gartenerde verwenden. Auf den Boden des Topfes sollte man eine Drainageschicht — Blähton oder Kieselsteine — legen.
«Man kann Molodilo alle 2–3 Monate mit einer schwachen Kakteendüngerlösung düngen, aber im Allgemeinen kommt es auch ohne Düngung aus», — sagt die Expertin.
Wie pflegt man Molodilo auf der Datscha?
Molodilo — ist die ideale Pflanze für das Freiland. Es gedeiht hervorragend auf der Datscha in Alpinarien oder Steingärten.
«Im Garten pflanzen Sie Hauswurz am besten auf sonnigen, trockenen Standorten. Es verträgt keine Staunässe, daher sind Senken und feuchte Böden ungeeignet, — warnt der Florist. — Was den Boden betrifft, können Sie sandigen oder steinigen Boden verwenden. Wenn der Boden lehmig ist, müssen Sie Sand, Kies und eine Drainageschicht hinzufügen».
Im Freiland benötigt Hauswurz praktisch keine Bewässerung. Natürliche Niederschläge reichen aus. In Trockenperioden können Sie jedoch gelegentlich gießen.
Hauswurz kann ohne Schutz überwintern, da es frosthart ist. In Regionen mit strengen und schneearmen Wintern wird jedoch empfohlen, es mit Reisig oder Vlies abzudecken.