Das Ampel-Veilchen ist eine Gartenblume, die sowohl einjährig als auch mehrjährig sein kann. Das Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse, daher sollte es in feuchten, gut durchlässigen Boden gepflanzt werden. Das Ampel-Veilchen bildet beim Pflanzen einen üppigen oberirdischen Teil mit vielen leuchtenden Blüten.
Inhaltsverzeichnis:
Eigenschaften des Ampel-Veilchens
Die Hauptbesonderheit dieser Art ist die kugelförmige Wuchsform des Busches, dessen Höhe zwanzig Zentimeter beträgt. Während der Blütezeit ist die Pflanze mit gleichartigen, leuchtenden Blüten bedeckt, die zudem sehr duftend sind. Die Blätter sind recht schmal und haben oft eine eiförmige oder ovale Form. Zu Beginn der Entwicklung wächst die Blüte in vertikaler Richtung, später, zu Beginn der Blüte, hängen die Triebe herab.
Die durchschnittliche Länge der Triebe beträgt vierzig bis sechzig Zentimeter. Bei guter Pflege beginnt das Veilchen früh und sehr lange zu blühen. Die Blütezeit des Ampel-Veilchens beginnt im Frühling und endet kurz vor dem ersten Frost. Diese Veilchenart zeichnet sich durch eine hohe Frostbeständigkeit aus. Sehr oft wird die Blume sowohl als einjährige als auch als zweijährige Pflanze kultiviert.
Vorbereitung auf den Anbau von Veilchen
Der Boden für die Pflanzung dieser Pflanze sollte mäßig feucht sein. Die Pflanze verträgt das Umpflanzen gut, daher kann die Blume bei Bedarf bedenkenlos an einen neuen Standort umgesetzt werden. Die Blume reagiert gut auf eine moderate Düngung, jedoch dürfen auf keinen Fall organische Zusätze verwendet werden.
Der Standort sollte sehr sonnig mit einem durchlässigen Boden sein. Die Samen des Ampel-Veilchens können bereits im Juli ausgesät werden. Die Blüte der Pflanze kann bereits im Mai des folgenden Jahres beobachtet werden.
Es gibt auch frühe Aussaaten der Blumensamen, die im Februar durchgeführt werden. In diesem Fall erfolgt die Aussaat im geschützten Boden. Die zuvor mit Superphosphaten gedüngte Erde wird in das Pflanzgefäß gegeben. Auch ist zu beachten, dass die Erde feucht sein muss. Neben der Erde müssen auch die Pflanzgefäße vorbereitet werden.
Die Behälter mit der Erde werden bereits eine Woche vor der Pflanzung vorbereitet. Zunächst sollte der Behälter selbst mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung behandelt werden. Auf diese Weise wird das Gefäß desinfiziert. Um ein Versauern der Erde zu vermeiden, muss auf den Boden des Behälters eine Schicht feinen Kiesels gegeben werden. Auf den Kies wird die vorbereitete Erde geschüttet, die aus Gartenerde, Sand und Humus besteht.
Pflanzung der Veilchen
Das Ampel-Veilchen blüht bei guter Pflege bereits fünfzehn Wochen nach der Aussaat der Samen. Wenn ein einjähriger Wachstumszyklus geplant ist, werden die Samen im Februar ausgesät. Falls die Blume als zweijährig angebaut wird, erfolgt die Aussaat Ende Juni oder Anfang Juli. Vor dem Pflanzen der Blume muss der Boden gründlich geprüft werden. Er sollte die folgenden Kriterien erfüllen:
- Nährstoffreichtum und Lockerheit
- Gute Drainage
- Leicht sauer bis neutral
- Ausreichende Feuchtigkeit
Video über den Anbau von Ampel-Veilchen:
Anschließend werden die Samen auf die vorbereitete Erde gelegt und mit einer Sprühflasche befeuchtet. Der nächste Schritt besteht darin, den gesäten Samen einen Treibhauseffekt zu verleihen. Dazu wird der Behälter mit der Aussaat mit einer Plastikfolie abgedeckt und neun Tage lang an einen kühlen Ort gestellt. Nach Ablauf dieser Frist erscheinen die ersten Keimlinge.
Nachdem die Keimlinge Blättchen bekommen haben, kann das Pikieren durchgeführt werden. Sobald die Setzlinge ausreichend entwickelt sind, können sie an den endgültigen Standort umgepflanzt werden. Dabei ist zu beachten, dass für die Entwicklung einer guten Buschigkeit der Blumen beim Umpflanzen ein bestimmter Abstand zwischen ihnen eingehalten werden muss.
Pikieren und Auspflanzen in den Boden
Das Pikieren der Setzlinge sollte zwei bis drei Tage nach dem Entfernen der Plastikfolie vom Behälter erfolgen. Die Keimlinge können entweder in einen anderen Behälter umgepflanzt oder im gleichen Behälter ausgedünnt werden. Der Abstand zwischen den Keimlingen beim Pikieren sollte mindestens sechs Zentimeter betragen. Nach dem Pikieren werden die Viola-Keimlinge in den Boden gepflanzt.
Die Umpflanzung an den endgültigen Standort erfolgt am besten Mitte Mai, wenn der Boden bereits ausreichend erwärmt ist. Die Umpflanzung der Setzlinge erfolgt in mehreren Schritten:
- Ausheben von Löchern für jeden Strauch in einer Tiefe von sechs bis sieben Zentimetern.
- Der Abstand zwischen den fertigen Löchern sollte etwa fünfzehn Zentimeter betragen. Dies gibt der Blume ausreichend Platz zum Wachsen.
- Einlegen von feinem Kies auf den Boden der Löcher und Einsetzen der Pflanze mit einem Erdballen.
- Bedecken der Setzlinge mit Erde und reichliches Gießen.
- Es ist zu beachten, dass die Erde nicht festgedrückt werden darf und die Pflanze am Wurzelansatz gegossen werden sollte.
Besonderheiten der Pflege von Veilchen

Wenn die Blume bereits gepflanzt ist, steht der Gärtner vor der Aufgabe, sie so zu pflegen, dass eine maximale Blüte erreicht wird. Die Pflege des Ampel-Veilchens umfasst die folgenden Maßnahmen:
- Tägliches mäßiges Gießen der Pflanze.
- Durchführung regelmäßiger Düngungen mit mineralischen Düngemitteln. Die Häufigkeit der Düngung sollte einmal alle drei Wochen betragen.
- Rechtzeitiges Entfernen von Unkraut, das das normale Wachstum und die Entwicklung der Pflanze behindert.
- Auflockern des Bodens.
- Isolieren der Blume in der Winterzeit. Als Isoliermaterial werden Stroh, trockene Zweige und Reisig verwendet. Gerade diese Komponenten helfen, das Wurzelsystem während langer Frostperioden zu schützen.
- Durchführung des Rückschnitts.
Dieser Vorgang wird erst im zweiten Jahr nach dem Einpflanzen der Veilchen durchgeführt. Beim Rückschnitt wird eine Höhe von fünf Zentimetern über dem Boden belassen. Es müssen nur die trockenen Blüten und Sträucher entfernt werden, die ihre dekorativen Eigenschaften verloren haben. Die rechtzeitige Beseitigung der trockenen Pflanzen sorgt für eine lange und üppige Blüte.