Auspflanzen von Gurkensetzlingen ins Freiland

20-25 Tage nach dem Auflaufen der Samen sind die Gurkensetzlinge vollständig bereit für das Auspflanzen. Zu diesem Zeitpunkt sollte der Boden in einer Tiefe von bis zu 10 cm bereits auf 12 °C erwärmt sein.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Auspflanzen?

Was die zeitlichen Rahmenbedingungen betrifft, so werden Gurken im Freiland unter Folie vom 10. bis 15. Mai gepflanzt, ohne Abdeckung Anfang Juni. Die Daten können jedoch je nach Klimazone variieren.

Vergessen Sie nicht, eine Woche vor dem Auspflanzen der Gurkensetzlinge ins Freiland mit dem Abhärten der Setzlinge zu beginnen und sie allmählich an kühle Luft, Sonne und Wind zu gewöhnen. Vor dem Auspflanzen ist es zur Vorbeugung gegen Krankheitsbefall sinnvoll, sie mit Epin oder Immunocytophyt zu behandeln.

Vorbereitung des Standorts für das Auspflanzen von Gurkensetzlingen

Der Boden für Gurken sollte fruchtbar, mäßig locker und dabei ausreichend feuchtigkeitsspeichernd sein. Da das Wurzelsystem der Gurke klein ist, kann organisches Material lokal in die Pflanzlöcher eingebracht werden. Während der Zersetzung gibt es Wärme ab, was die Entwicklung und das Wachstum der Pflanzen beschleunigt und während der gesamten Saison eine hervorragende Düngung darstellt.

Der Ort, an dem das Beet angelegt wird, sollte windgeschützt und sonnig sein. Die Breite des Beetes sollte so sein, dass Sie von jeder Seite bis zur Mitte reichen können. Gurken werden am besten in zwei Reihen im Versatz gepflanzt, damit alle Pflanzen ausreichend Licht erhalten. Der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 40-50 cm. Pflanzdichte pro 1 m2: hochwachsende Sorten 3-4 Pflanzen, Buschtyp 5-6 Pflanzen.

Siehe auch:
Pflanzen von Gurken im Freiland

Die besten Vorkulturen für das Auspflanzen von Gurkensetzlingen: Kohl, Zwiebeln, Tomaten. Auf keinen Fall sollten Gurken nach Kürbisgewächsen gepflanzt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. In die vorbereiteten Pflanzlöcher wird Wasser, verrotteter Mist oder Kompost gegeben, der anschließend leicht mit Erde bedeckt wird. Die Tiefe der Löcher sollte der Höhe des Töpfchens entsprechen, in dem die Setzlinge gezogen wurden.
  2. Halten Sie den Inhalt fest, drehen Sie den Behälter vorsichtig um und entnehmen Sie den Setzling samt Substrat. Wenn für die Anzucht der Setzlinge Torftöpfe verwendet wurden, können diese mit eingepflanzt werden.
  3. Vorsichtig, um die Pflanze und ihre Wurzeln nicht zu beschädigen, wird der Setzling in die richtige Tiefe in den Boden gesetzt und sanft mit Erde angedrückt. Dabei sollte das Hypokotyl nicht eingegraben werden.
  4. Dann wird die Pflanze gut mit Wasser gegossen, mindestens 1 Liter pro Pflanze. Zum Gießen verwenden Sie am besten eine Gießkanne mit Brause, damit die Erde nicht weggespült wird.
  5. Danach wird der Boden mit Erde bedeckt und anschließend mit Stroh oder trockenem Gras gemulcht, um die Verdunstung von Feuchtigkeit und die Bildung einer Kruste zu reduzieren.
  6. Die Pflanze wird an ein Spalier gebunden, damit sie ranken kann.
  7. Die Auspflanzung erfolgt morgens oder abends, vorzugsweise abends.

Es ist unbedingt Abdeckmaterial, z. B. Folie, vorzubereiten, um vor unerwarteten Frösten zu schützen.

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