Gurke Merenga F1

Die neue, superfrühe Gurkenhybride Merenga F1 beginnt ihre Früchte am 37. Tag nach dem vollständigen Auflaufen zu bilden. Es handelt sich um eine niederländische Sorte vom Cornichon-Typ von  der bekannten Firma Seminis. Diese Hybride wird von den Züchtern für den Anbau im Freiland auf herkömmliche Weise oder an Spalieren sowie in beheizten Folien- oder Polycarbonat-Gewächshäusern empfohlen.

Die Gurkensorte Merenga hat großnoppige, dunkelgrüne Früchte mit einer Länge von 8 bis 10 Zentimetern. Das Fruchtfleisch ist fest, gleichmäßig, knackig und ohne Bitterkeit. Die Hauptverwendung der Früchte ist: Einlegen und Konservieren, Verzehr roh, Zubereitung von Salaten usw. Nach Angaben des Züchters reifen die Früchte der Gurke Merenga F1 nicht über, aber die Ernte der Cornichon-Gurken sollte mindestens alle zwei Tage erfolgen, der optimale Erntezeitpunkt ist einmal täglich.

Die Pflanze ist resistent gegen das Gurkenmosaikvirus und Cladosporiose, kann aber von Krankheiten wie Falschem Mehltau befallen werden.
Die Gurke Merenga F1 liefert gute Erträge auf leichten Böden (Lehm- oder Sandboden) mit guter Belüftung. Als beste Vorfrucht für diese Kultur gelten Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika und Kohl. Diese Sorte wird durch Anzucht von Setzlingen oder durch Aussaat von vorbereiteten Samen in den Boden angebaut.

Siehe auch:
Gurke German F1

Bei der Aussaat ins Freiland mit Samen muss abgewartet werden, bis der Boden in der Saattiefe auf eine Temperatur von 12-15 Grad erwärmt ist. Die Samen werden in einer Tiefe von 2-3 Zentimetern in den Boden gesät. Danach werden die Aussaaten mit warmem Wasser gegossen und mit Polyethylenfolie abgedeckt. Nach dem Auflaufen der Keimlinge besteht die Pflege der Gurken in regelmäßigem Lockern, Gießen und Düngen. Um die Verdunstung von Feuchtigkeit in den ersten Entwicklungsstadien der Kultur zu verhindern, wird der Wurzelbereich der Gurke mit Torf gemulcht.

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