Sonnige, flauschige Goldrute

Der lateinische Name dieses gelb blühenden Krauts ist Solidago, was übersetzt 'stark und gesundheitsfördernd' bedeutet. Ein hoher, schöner Gast aus Nordamerika hat sich gut in ganz Eurasien eingebürgert. In seiner Heimat galt er als wahrer Heiler, und dank seiner hervorragenden Selbstaussaat ist er bei uns auch nicht mehr nur eine Zierpflanze. Der anspruchslose, widerstandsfähige Strauch besitzt entzündungshemmende, harntreibende und adstringierende Eigenschaften. In der Volksmedizin wird er verwendet bei Magen- und Darmerkrankungen, Entzündungen des Urogenitalsystems, Nierensteinen und einigen Hauterkrankungen.

Goldrute auf dem Foto ist ein leuchtender Farbtupfer der letzten Sommerfarben, ein Abschied von der heißen Zeit der Ferien und Abenteuer. Seine gelben Rispen fügen sich wunderbar in viele Gartenkompositionen ein. Aber damit er sich nicht zu stark ausbreitet, müssen die verwelkten Blütenstände abgeschnitten werden.

Wenn Sie wenig Zeit für die Gartenpflege haben – dann ist die Goldrute genau richtig für Sie. Sie wächst in allen Böden und bei nahezu allen Temperaturen (bevorzugt jedoch helle Standorte und feuchte, fruchtbare Böden). Sie kann nur 30 Zentimeter hoch werden, aber auch bis zu zwei Meter hoch wachsen (je nach Sorte).

Siehe auch:
Anbau von Celosia cristata

Diese Pflanze ist eine gute Honigpflanze. Während der Blütezeit kann man sich ihr manchmal nur schwer nähern – so viele Bienen sammeln und wimmeln darin. Viele Imker suchen Setzlinge dieser halbwilden Kulturpflanze, um eine süße Ernte zu erzielen.

Ein weiterer Vorteil der Goldrute – aus ihr lassen sich schöne, flauschige Trockengestecke für den Winter herstellen. Besitzer dieser hübschen Pflanze bemerken auch den feinen, angenehmen Duft, den ihre kleinen, zahlreichen Blüten verströmen.

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