Was sollte man dem Boden im Gemüsegarten hinzufügen, damit er locker ist?

Standardauszug aus fast allen Anbauanleitungen für viele Gemüsekulturen (und nicht nur für diese): «…bevorzugt gut drainierte, lockere Erde…» Das scheint eine völlig einfache Anforderung zu sein, aber bei der Umsetzung kommt es oft zu Verwirrungen. Schwere Erde in der Stadt, und das war's. Daher — Ertragseinbußen. Sowohl in der Menge als auch in der Qualität — es entsteht etwas Unnormales, von offensichtlich missgestalteter Form. Wie erreicht man also diese nötige Lockerheit?

Der Agronom antwortet:

— Die nötige Lockerheit des Bodens zu erreichen ist nicht schwer, kann aber sehr arbeitsintensiv sein. Es gibt Methoden, sozusagen, kurzfristige und langfristige.

Die einfachste und effektivste kurzfristige Methode ist die einfache Zugabe organischer Substanz zu der auf Ihrem Grundstück vorhandenen Erde. Humus, Kompost, Torf — all das lockert die Erde wunderbar auf, macht sie leichter und reichert sie mit Nährstoffen (Makro- und Mikroelementen) an.

Wenn der Boden auf Ihrem Grundstück sauer ist — schadet Dolomitmehl nicht, und wenn im Gegenteil eine leichte Alkalisierung zu beobachten ist — dann sollte eine erhöhte Dosis Torf den gewünschten Effekt bringen.

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Ein weiteres Element, das für Lockerheit sorgt, ist Sand. Je größer, desto besser. Wenn der Boden auf Ihrem Grundstück jedoch aufgrund eines hohen Sandanteils zu leicht und locker ist, ist es sinnvoll, bindende Substanzen hinzuzufügen, z. B. einfachen Ton, da übermäßige Leichtigkeit ebenfalls schadet — die positive Wirkung von Bewässerung und Düngung nimmt drastisch ab, und zwar nicht nur bei flüssiger Düngung: Im Sand können Nährstoffe aus Düngemitteln (organischen und mineralischen) nicht für die nötige Zeit im Boden gehalten werden.

Die einfachste und langfristigste Methode ist die Aussaat von uns allen wohlbekannten Gründüngungspflanzen (Gründüngung). Besonders Leguminosen, die den Boden mit dem für die meisten Pflanzen so wichtigen Stickstoff anreichern. Neben der genannten Anreicherung haben Gründüngungspflanzen auch einen hervorragenden lockernden Effekt, der sich zwar nicht sofort, aber mit der Zeit bemerkbar macht, und man muss nicht besonders lange darauf warten: ein bis zwei Saisons (abhängig von der ursprünglichen „Schwere“ des Bodens) — und die Lockerheit ist vollkommen in Ordnung.

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