Gemüsebrühe. Einfache und preiswerte Pflanzennahrung.

Das Wasser nach dem Kochen von Gemüse kann nicht nur in der Küche, sondern auch mit Nutzen für Pflanzen verwendet werden. Wenn das Gemüse ohne Salz gekocht wurde, eignet sich diese Flüssigkeit zum Gießen von Zimmerpflanzen und Gartenkulturen. Ausführlicher über diese Art der Pflanzendüngung berichtete der Agronom.

Warum Gemüsebrühe gut für Pflanzen ist

Beim Kochen gehen Mineral- und organische Stoffe in einer leicht verdaulichen Form ins Wasser über (deshalb ist Gemüsebrühe auch für Menschen gesund!). Aber ebenso nützlich ist diese Düngung für Pflanzen! Die Brühe wirkt schonend auf die Bodenmikroflora, unterstützt das Wurzelsystem und hilft den Pflanzen, schnell Nährstoffe aufzunehmen, die ihnen fehlen.

Wie man eine Brühe für Pflanzen zubereitet

Gemüseabschnitte werden mit Wasser bedeckt, zum Kochen gebracht und 15–20 Minuten ohne Salz und Gewürze gekocht. Danach wird die Brühe abgekühlt und innerhalb von 24 Stunden verwendet.

Wenn die Brühe anfängt sauer zu werden, ist das auch kein Problem. Mit der sauren Brühe, während die Gärung läuft, sollte man die Pflanzen nicht gießen. Warten Sie eine Woche, bis die Gärung abgeschlossen ist, und gießen Sie dann. Das ist dann ein vergorener Aufguss mit Mikroorganismen.

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Wie man Pflanzen richtig gießt

Das Gießen mit der Brühe erfolgt höchstens einmal pro Woche. Für kleine Töpfe reichen einige Löffel, für große Pflanzen bis zu einem Glas. In Beeten orientiert man sich an der Pflanzengröße und der Bodenfeuchtigkeit.

Diese Brühe sollte nicht für Pflanzen verwendet werden, die überschüssige Feuchtigkeit schlecht vertragen. Auch darf man das Wasser nicht verwenden, wenn ihm Salz oder Gewürze hinzugefügt wurden.

Ein einfacher Tipp hilft, Küchenabfälle zu reduzieren und gleichzeitig die Pflanzen auf natürliche Weise zu unterstützen.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit

Die gekochten, zerkleinerten Gemüseteile können auch als Dünger verwendet werden, indem man sie einfach auf die Beete wirft (am besten leicht in die Erde einarbeiten – so werden sie schneller zur Nahrung für Würmer oder verrotten, und die Nährstoffe stehen den Pflanzen zur Verfügung). Auch in kleinen Mengen kann man diesen gekochten Trester in Blumentöpfe eingraben.

Eine solche Düngung eignet sich für die meisten schnell wachsenden Pflanzen. Eine Ausnahme bilden Kakteen und andere Sukkulenten, die keine großen Mengen organischer Substanzen im Boden mögen.

Die Verwendung von Gemüsebrühe — ein einfaches Beispiel für einen vernünftigen Ansatz im Haushalt. Sie ermöglicht es, die Abfallmenge zu reduzieren, die Ausgaben für Düngemittel zu senken und gleichzeitig die Pflanzen auf natürliche Weise zu unterstützen. Manchmal liegen die effektivsten Lösungen buchstäblich auf der Hand.

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