Wie man sich wehrt. 7 gefährliche Frühlingsschädlinge, die die Ernte vernichten können

Im Frühling tauchen auf den Datschen ungebetene Gäste auf – Schädlinge. Um die Ernte zu retten, muss man sie genau kennen. Ein Agronom half, die Situation zu klären und erklärte, welche konkreten Schädlinge man auf den Datscha-Grundstücken Ende April und im Mai antreffen kann.

Kreuzblütler-Erdfloh

Erster lästiger «Gast» ist oft der Kreuzblütler-Erdfloh. Dieser kleine «Saboteur» attackiert Radieschen, Kohl, Rüben und sogar Rucola und hinterlässt auf den Blättern charakteristische Löcher.

Dagegen sind einfache, aber wirkungsvolle Methoden wirksam: Bestäuben mit Asche oder Tabakstaub, regelmäßiges Gießen (feuchter Boden — ihr Feind) und Abdecken des Beetes mit Vliesstoff, besonders in den ersten Wochen nach der Pflanzung. Gute Nachbarn sind Ringelblumen und Dill — sie vertreiben den Erdfloh.

Zwiebelfliege

Ein weiterer früher «Feind» sind die Zwiebelfliegen. Sie legen ihre Eier an der Basis von Zwiebeln und Knoblauch ab, und die Larven verderben die Zwiebeln, was zu Gelbfärbung und Welken der Blätter führt. Wie bekämpft man sie? Pflanzen Sie Möhren neben die Zwiebeln — ihr Duft vertreibt die Fliegen. Auch das Bestreuen mit Asche oder gemahlenem Pfeffer ist wirksam, aber das Gießen mit Salzlösung wenden Sie vorsichtig an, nur bei starkem Befall. Fruchtwechsel und die Vermeidung des wiederholten Anbaus von Zwiebeln am selben Ort sind der Schlüssel zum Erfolg.

Möhrenfliege

Blattläuse

Ein weit verbreiteter Schädling, der Kohl, Johannisbeeren, Apfelbäume, Rosen und junge Triebe befällt. Ihre «Spuren» — eingerollte Blätter, klebriger Belag und verlangsamtes Wachstum. Das einfachste Mittel — Seifenlauge. Auch Aufgüsse aus Zwiebelschalen, Knoblauch oder Tabak helfen. Tagetes und Ringelblumen sind hervorragende natürliche Abwehrmittel. Bei starkem Befall werden biologische Präparate wie «Fitoverm» eingesetzt. Um die Vermehrung von Blattläusen zu vermeiden, muss man auf die Pflanzdichte achten und schwache Triebe rechtzeitig entfernen.

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Ameisen

Obwohl sie keine direkten Schädlinge sind, können sie zum Problem werden, wenn sie beginnen, Blattläuse zu «züchten». Der Schutz und die Vermehrung von Blattläusen — das ist der Hauptgrund für ihr Auftreten in den Beeten. Ameisenhaufen stören und schädigen die Wurzeln der Pflanzen. Dagegen sind einfache Methoden wirksam — Köder mit Borsäure, Asche, Zimt oder Tabakstaub. An schwer zugänglichen Stellen hilft kochendes Wasser. Vergessen Sie nicht, dass Ameisen, solange sie sich nicht der Blattläuse «angenommen» haben, nützlich sind: Sie beteiligen sich an der Zersetzung organischer Rückstände.

Drahtwurm

Maikäfer

Zusammenfassend ist der Mai eine Zeit erhöhter Schädlingsaktivität, aber man kann sie mit einem ganzheitlichen Ansatz bewältigen: Lassen Sie das Problem nicht außer Kontrolle geraten, kontrollieren Sie die Pflanzungen regelmäßig, vermeiden Sie zu dichte Bepflanzung und Nässe, halten Sie die Fruchtfolge ein und vergessen Sie nicht die «Helfer» — Repellentpflanzen, Biopräparate, Nützlinge und Vögel. Dann werden Ihre Ernte und Ihre Stimmung trotz der Schädlinge im Mai auf höchstem Niveau sein.

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