In Russland belegt die Pflaume den dritten Platz unter den Obstkulturen nach Apfel und Kirsche. Ihre Widerstandsfähigkeit gegen niedrige Temperaturen hängt von der Sorte, dem Alter des Baumes und der Jahreszeit ab. Welche Fröste die Pflaume aushält — lesen Sie in der Übersicht.
Die Pflaume zeichnet sich durch Frühreife und Anspruchslosigkeit aus, daher wird sie fast in allen Regionen Russlands kultiviert. Sie passt sich gut an verschiedene Bedingungen an, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Gärtner macht.
Welchen Frost kann eine Pflaume ertragen?
Die Pflaume — eine wärmeliebende Kultur, jedoch gibt es von Züchtern entwickelte kälteresistente Sorten, die auch unter frostigen Winterbedingungen wachsen und Ertrag bringen können.
«Die meisten Pflaumensorten halten Winterfröste bis minus 25-30 Grad aus, aber es gibt auch widerstandsfähigere Varietäten, — berichtete der Agronom, Autor des Blogs „Datscha-Agronom“ Wjatscheslaw Dneprow. — Junge Setzlinge überstehen bis –15…–20°C, benötigen aber eine Abdeckung. Die Gefahr geht jedoch weniger von winterlicher Kälte aus, sondern von Frühlings- und Herbstfrösten, die Blüten, Fruchtansätze und junge Triebe beschädigen können. Die Knospen der Pflaume halten Frösten von −1,1 bis −5,5 °C stand. Für aufgeblühte Blüten können Temperaturen von −0,5 bis −1,5 °C kritisch werden.»
Wie schützt man die Pflaume vor Frost?
In der Frostperiode ist es notwendig, den Baum und besonders junge Setzlinge mit Agrofaser abzudecken. Nach dem Frost den Baum mit einer speziellen Lösung behandeln. In einem Behälter Antipilzmittel und künstliche Analoga des natürlichen Pflanzenbiostimulators mischen, rät der Experte. Mit dieser Flüssigkeit den Baum besprühen und den Boden um den Stamm wässern.