Welchen Frost halten Fritillarien aus?

Die Schachblume — eine sehr schöne Zwiebelstaude. Diese Zierpflanze umfasst etwa 200 Arten, von denen jede mit ihrer Vielfalt beeindruckt: Die Blüten unterscheiden sich in Größe, Form und Farbtönen. Je nach Art blühen sie im April und Mai, wenn das Wetter wechselhaft sein kann. Welchen Frost halten Schachblumen aus — lesen Sie in der Hilfe.

Warum heißt die Blume «Schachblume»?

Die Gattung Fritillaria erhielt ihren lateinischen Namen von dem Wort «fritillus», was «Becher für Spielwürfel» bedeutet — ein Gefäß, aus dem die Würfel auf die Spielfläche geschüttet werden. Dieser Vergleich entstand aufgrund der Ähnlichkeit der Blütenform mit diesem Gegenstand.

Was den russischen Namen «Schachblume» betrifft, so ist er mit der bunten Färbung der Blütenblätter verbunden, die für die in Russland am weitesten verbreitete Art — die Russische Schachblume (Fritillaria ruthenica) — charakteristisch ist.

Welchen Frost kann die Schachblume vertragen?

Auf diese Frage antwortete der Kandidat der Agrarwissenschaften, Dozent, Direktor des Stawropoler Botanischen Gartens Wladimir Koschewnikow:

— Schachblumen (Fritillaria) — erstaunliche Zwiebelpflanzen, bekannt für ihre ungewöhnliche Blütenform und hohe Kälteresistenz. Diese Stauden können Frühlingsfröste bis zu minus 5-8 Grad aushalten, und einige Arten, wie die Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) und die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), können kurzzeitig Temperaturabfälle bis zu minus 10 Grad vertragen.

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Die Frosthärte der Schachblumen hat sich im Laufe der natürlichen Anpassung entwickelt. Viele Pflanzenarten stammen aus Berg- und gemäßigten Regionen, in denen Frühlings-Temperaturschwankungen — üblich sind. Zudem schützt sie eine dichte Schuppenschicht auf den Zwiebeln vor dem Durchfrieren, und der Saft mit hohem Zuckergehalt wirkt wie ein natürliches Frostschutzmittel, das Zellschäden verhindert, so der Experte.

Wie schützt man Schachblumen vor Frühlingsfrösten?

Schachblumen — recht frostharte Pflanzen, aber starke Frühlingsfröste — unter minus 8 Grad — können junge Triebe und Knospen schädigen. Um die Blüten zu schützen, wenden Sie bewährte Methoden an:

  • Abdecken mit Agrarvlies (Spinnvlies) oder Folie.
  • Mulchen des Bodens. Eine dicke Schicht (5-10 Zentimeter) aus Torf, Sägespänen, Stroh oder Laub schützt die Zwiebeln vor plötzlichen Temperaturschwankungen. Nach der Erwärmung sollte der Mulch entfernt werden, um Staunässe zu vermeiden.
  • Beregnung (Besprühen mit Wasser).
  • Einrichtung eines temporären Gewächshauses. Für hohe Kaiserkronen (z. B. die Kaiserliche) kann man ein Gerüst aus Draht oder Bögen bauen und es mit Folie oder Vlies abdecken.

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