Inhaltsverzeichnis:
Wie man einen Ficus richtig aus einem Blatt zieht — Anleitung für Hobbygärtner-Anfänger
Ficus
Vermehrung des Ficus durch Blätter
Bewurzelung von Ficusblättern
Ficusblätter
Ein in jedem Stil gestalteter Innenraum wird oft durch Zimmerpflanzen ergänzt. Der König der lebendigen Dekoration ist der Ficus. Der Vermehrungsprozess ist nicht kompliziert. Es gibt jedoch Nuancen bei der Vermehrung der Pflanze durch Bewurzelung eines Blattes. Wie man einen Ficus richtig aus einem Blatt zieht, erklären wir im Folgenden.
Kann man Ficus durch Blätter vermehren?
Ficus vermehrt sich wie die meisten Zimmerpflanzen vegetativ, also durch Stecklinge oder Blätter. Nicht jeder kennt die Technik der Bewurzelung der zweiten Methode. Dabei sind Kosten und Aufwand, um einen jungen Trieb aus einem Blatt zu gewinnen, praktisch nicht nötig. Es reicht aus, geeignetes Material mit einem Fragment des Internodiums auszuwählen. Die Wahrscheinlichkeit der Wurzelbildung ist hoch, daher verwenden erfahrene Gärtner diese Methode häufig zur Vermehrung der grünen Schönheiten.
Hinweis! Nicht alle Arten der Kultur eignen sich für die Vermehrungsmethode durch Blätter. Die Bewurzelung einiger Pflanzen erfolgt langsam, ebenso wie die weitere Entwicklung.
Vorteile und Nachteile dieser Vermehrungsmethode
Die Vermehrung des Ficus durch Bewurzelung eines Blattes hat folgende Vorteile:
- Bei vorhandener Pflanze – eine große Menge an Pflanzmaterial, bei fehlender Pflanze – die Möglichkeit, ein Blatt von Bekannten zu leihen, ohne das Aussehen der Pflanze zu verändern;
- minimaler Arbeitsaufwand;
- weniger traumatische Methode für die Pflanze;
- Es sind keine komplexen agrartechnischen Verfahren erforderlich.
Als Nachteile werden folgende Faktoren genannt:
- Möglichkeit der Fäulnis des Blattes im Wasser;
- Notwendigkeit der Kontrolle der Flüssigkeitsreinheit;
- Einhaltung des Temperaturregimes.
Die Nachteile des Ziehens eines Ficus aus einem Blatt sind geringfügig und können leicht umgangen werden, wenn man die Regeln des Schnitts und der Bewurzelung des Biomaterials beachtet.
Einige Ficus-Arten (z. B. Ficus benjamina) brauchen relativ lange, um im Wasser Wurzeln zu schlagen. Man muss etwa einen Monat warten.
Wie man einen Ficus aus einem Blatt zu Hause zieht
Das Wesen der Vermehrungsmethode mittels Blatt besteht darin, geeignetes Biomaterial zu finden, das von der Mutterpflanze getrennt und in einem bestimmten Medium bewurzelt wird. Das Pflanzmaterial verschiedener Ficus-Arten erfordert individuelle Keimbedingungen.
Es wird empfohlen, das Blatt im zeitigen Frühjahr vom Strauch zu schneiden, wenn die Pflanze an Kraft gewinnt. Empfohlene Monate sind März und April. Einen Tag vor dem Vorgang wird die Pflanze reichlich gegossen, damit alle Teile sich mit Feuchtigkeit vollsaugen. Der Schnitt wird schräg ausgeführt, da die Wurzeln so schneller austreiben. Der vom Ficus abgesonderte Saft muss gründlich unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Anschließend wird das Blatt zu einer Röhre gerollt und seine Position mit einem Faden oder einer Schnur fixiert.
Nachdem man den unteren Schnitt in Bewurzelungspulver getaucht hat, setzt man das Pflanzmaterial in die Erde. In die Röhre wird ein dünner Stock eingeführt, der in die Erde eingegraben wird. Dabei ist es wichtig, das Blatt und den Stängel nicht mit dem spitzen Ende des Stocks zu beschädigen. Erfahrene Gärtner empfehlen, zuerst die Stütze zu setzen und dann gemeinsam mit ihr den Stiel des Blattes in die Erde zu vergraben.
Bei der Arbeit mit dem Ficus sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen – an den Händen sollten Handschuhe getragen werden. Der abgesonderte Saft enthält giftige Substanzen. Bei Hautkontakt verursacht die Flüssigkeit Verätzungen.
Die Bewurzelung des Blattes kann nicht nur in Erde, sondern auch in Wasser erfolgen. Die Regeln für die Vorbereitung des abgeschnittenen Triebs ändern sich nicht.
Welche Blätter auswählen?
Um hochwertiges Pflanzmaterial zu erhalten, muss eine Mutterpflanze ausgewählt werden. Dazu eignen sich kräftige, gesunde Ficus-Pflanzen. Der Trieb wird von den oberen Zweigen oder seitlichen Stängeln abgeschnitten. Wichtig ist, dass sich an der Basis des Blattes ein Auge (Knospe) befindet.
Tipp! Das Pflanzmaterial des Ficus wird von jungen Trieben entnommen. Es ist schwieriger, ein Fragment von einem alten, ausgewachsenen Zweig zu trennen.
Die Mutterpflanze darf keine Anzeichen einer Krankheit aufweisen. Andernfalls wird der Vermehrungsversuch erfolglos bleiben.
Kann man einen Ficus aus einem Blatt ohne Steckling ziehen?
Für die Vermehrung eignen sich Blätter mit Ferse (Teil des Stecklings) oder ohne. Das hängt von der Ficus-Art ab. Zum Beispiel wird der kleinblättrige Benjamin zusammen mit einem 10 cm langen Steckling vorbereitet. Von kletternden Pflanzen wird ein Trieb mit 3-4 Blättern entnommen. Von baumartigen Gewächsen (Ficus lyrata, Gummibaum) wird nur ein Blatt mit einem kleinen Stück des verholzten Stammes abgeschnitten. Dabei muss ein unbeschädigtes Auge vorhanden sein. Ein Seitentrieb wird sich laut Fachleuten nicht zu einer vollwertigen Pflanze entwickeln.
Wie trennt man sie ab und was macht man weiter?
Das Blatt wird zusammen mit einem kleinen Fragment des Stiels mit einem scharfen Werkzeug abgetrennt. Vor dem Schnitt behandeln Sie es mit einer antiseptischen Lösung, um eine Infektion des Pflanzmaterials und der Pflanze selbst auszuschließen. Geeignet ist eine Gartenschere oder ein Cuttermesser. Den oberen Schnitt führen Sie horizontal durch, den unteren in einem 45-Grad-Winkel.
Der abgetrennte Teil des Ficus wird unter dem Wasserhahn abgespült, um den Milchsaft zu entfernen. Wenn dies nicht geschieht, blockiert die weiße, zähflüssige Flüssigkeit den Feuchtigkeitszugang zum Gefäßsystem der Pflanze. Nach dem Spülen wird das Werkstück 1-2 Stunden in warmem Wasser (25-27 Grad) eingelegt, um den Saft austreten zu lassen. Mit einem feuchten Wattepad wird der Schnitt vorsichtig abgewischt, um den weißen Schleim zu entfernen.
Anschließend wird das Biomaterial in Wasser oder ein vorbereitetes Substrat zur Bewurzelung gegeben. Der Wurzelteil entwickelt sich langsam. Bis zum Erscheinen der ersten Fasern vergehen 3-5 Wochen.
Methoden zum Bewurzeln des Blattes
Die Bewurzelung des Blattes erfolgt auf eine der verfügbaren Arten.
In Wasser
Vom Mutterficus werden 2 Blätter mit einem Stängelfragment abgeschnitten. Das untere Blatt wird entfernt. Nach der Behandlung mit Bewurzelungspulver wird das Werkstück in ein dunkles Glasgefäß gegeben. Dabei darf das Blatt nicht in die Flüssigkeit eintauchen. Um die Entwicklung pathogener Mikroflora zu verhindern, wird empfohlen, dem Wasser zerstoßene Aktivkohle hinzuzufügen. Wenn die Flüssigkeit verdunstet, wird neue nachgegeben.
Das Gefäß mit dem Blatt sollte an einen gut beleuchteten Ort gestellt werden, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung.
In Erde
Nach dem Spülen wird das Blatt 2 Stunden in Wasser eingelegt. Anschließend wird der Schnitt mit Bewurzelungspulver behandelt. Man kann es vor dem Einpflanzen in das Pulver tauchen oder 10 Stunden in einer stimulierenden Lösung ziehen lassen.
Ein Topf mit einem Durchmesser von 10-12 cm wird mit Substrat gefüllt. Dazu gehören: Perlit, Sand (die zweite Komponente kann durch Torf ersetzt werden). Nach Befeuchtung des Füllmaterials wird das zu einer Röhre gerollte Blatt zusammen mit einem Pflock hineingesteckt. Der Ansatz wird in einem warmen Raum aufgestellt. Um günstige Bedingungen zu schaffen, wird über dem Behälter eine Plastikfolie befestigt. In diesem Zustand verbringt der Trieb 1-1,5 Monate, bis sich das Wurzelsystem gebildet hat. Die Folie muss regelmäßig entfernt werden, um die Pflanze zu lüften. Zugluft und plötzliche Temperaturschwankungen sind zu vermeiden.
Lifehack! Anstelle der Folie kann als Abdeckung eine abgeschnittene Plastikflasche verwendet werden.
Wie pflegt man das Blatt während der Bewurzelung?
Die wichtigste Pflegeregel während der Wurzelbildung ist die Herstellung eines Gleichgewichts zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Bei der Wasser-Methode wählt man ein kleines Gefäß aus dunklem Glas. Dies ist notwendig, um ein Ansäuern der Flüssigkeit durch UV-Strahlung zu verhindern. Der Standort sollte hell sein, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Gelegentlich muss Wasser nachgegossen werden. Bei richtiger Pflege bildet sich nach 2-3 Wochen an der Schnittstelle eine Schwiele – eine weißliche, trübe Wolke aus Schleim. Nach weiteren 2-3 Wochen sollten die Wurzelfasern erscheinen.
Als günstiger Temperaturbereich für die Bewurzelung von Ficusblättern gilt ein Bereich von 23-25°. Der Mindestwert beträgt 20°.
Umpflanzen an den endgültigen Standort
Nach dem Erscheinen der Wurzelhaare ist eine Umpflanzung der jungen Pflanze an den endgültigen Standort geplant. Der Topf wird 3-5 cm breiter gewählt als der, in dem die Blätter gekeimt haben. Dies sind Behälter mit einem oberen Durchmesser von 13-15 cm. Als Füllmaterial verwendet man:
- Drainage – Blähton, Perlit, feiner Flusskies;
- Substrat – Rasenerde (2 Teile), Humus (1 Teil), Torf (1 Teil).
Hinweis! Bei der Wahl der Topfmaße orientiert man sich an der Größe des Wurzelsystems. Die Fasern sollten den größten Teil des Behälters ausfüllen.
Zunächst wird der Topf mit Drainage gefüllt, dann zu einem Drittel mit Erdmischung. Anschließend wird der Trieb in der Mitte des Behälters platziert und mit der restlichen Erde bedeckt. Die Pflanzung sollte nicht übermäßig festgedrückt werden. Junge Ficus mögen ein lockeres Substrat mit neutralem oder leicht saurem pH-Wert. Die Pflanzung wird mit dem Gießen abgeschlossen. Die weitere Pflege besteht aus regelmäßigem Bewässern und Lüften.
Alle 2-3 Jahre benötigt die Pflanze eine Umpflanzung. Mit zunehmendem Alter verlängert sich der Abstand auf bis zu 6 Jahre. Allerdings wird jährlich die obere Erdschicht durch frische Erde (Rasenerde) ersetzt.
Weitere Pflege
Fast alle Ficus-Arten vertragen Schatten gut. Daher ist es nicht unbedingt erforderlich, einen Platz für den Topf auf der Fensterbank zu wählen. Wenn es keine anderen Möglichkeiten zur Anordnung der Pflanzen gibt, sollte man eine künstliche Beschattung an den Fenstern in Betracht ziehen, um den jungen Trieb vor der sengenden Sonne zu schützen.
In der kalten Jahreszeit wird zusätzliche Beleuchtung benötigt. Die ideale Lösung ist die Installation von Pflanzenlampen.
Bewurzelte Pflanzen benötigen viel Feuchtigkeit. Nach der Pflanzung wird der Ficus mit einer Sprühflasche besprüht und am Wurzelansatz gegossen, sobald die Erde austrocknet. Die günstige Temperatur für die normale Entwicklung der Pflanze liegt bei 20-25 °C. Im Winter kann die Pflanze niedrigere Temperaturen bis 13-16 °C vertragen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40-60 % liegen; bei hohen Werten kann es zu Blattabwurf oder Pilzbefall kommen.
Hinweis! Bei heißem Wetter benötigt der Ficus reichlich Wasser. In dieser Zeit wird so lange gegossen, bis Wasser aus dem Drainageloch läuft. Im Winter wechselt man zu mäßiger Bewässerung.
4-8 Wochen nach der Umpflanzung muss die Pflanze gedüngt werden. Beliebte Fertigdünger sind:
- Bona Forte;
- Ideal;
- Pockon;
- Raduga.
Im Sommer wird die Pflanze alle 2 Wochen gedüngt. Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, tritt die Pflanze in eine Ruhephase ein. In dieser Zeit sollte sie nicht gedüngt werden.
Junge Ficus sollten jährlich umgepflanzt werden. Dies sollte im Frühjahr erfolgen. Ein Zeichen für die Notwendigkeit einer Umpflanzung ist das schnelle Austrocknen der Erde nach dem Gießen. Die Wurzeln nehmen den größten Teil des Topfes ein, daher wählen Sie einen neuen Behälter mit einem größeren Durchmesser (etwa 2-3 cm mehr).
Tipps erfahrener Hobbygärtner
Die Tipps erfahrener Gärtner helfen, viele Fehler beim Bewurzeln eines Ficusblattes zu vermeiden.
- Um den Bewurzelungsprozess zu aktivieren, kann anstelle von speziellen Präparaten ein natürlicher Stimulator verwendet werden – Aloe-Saft. Damit wird die Schnittfläche vor dem Einpflanzen in Erde oder Wasser behandelt. Es wird auch empfohlen, an der Unterseite des Stecklings ein paar flache Kratzer zu machen.
- Zur Bewässerung des in Substrat gepflanzten Stecklings verwendet man abwechselnd abgestandenes Leitungswasser und Regenwasser. Diese Methode hilft, die Versalzung des Bodens zu verhindern.
- Es wird empfohlen, das Gießen mit der Düngung zu kombinieren.
- Unabhängig vom Alter der Pflanze sollten die Blätter mit einem leicht feuchten oder trockenen Tuch abgewischt werden.
- Das beste Pflanzmaterial erhält man aus frischen Seitenablegern und oberen Zweigen.
- Töpfe mit Substrat sollten eine Drainageschicht haben. Dies verhindert die Bildung von Staunässe, die die Fäulnis des bewurzelnden Blattes oder Stecklings verursacht.
Unter Berücksichtigung aller Empfehlungen vervielfachen sich die Chancen, eine schöne Pflanze aus einem Blatt zu ziehen. Der Ficus wird immer den Akzent im Raum setzen, besonders im Winter, wenn das Grün an die Sommersaison erinnert.
Videoanleitung zur Vermehrung von Ficus:
Der Gummibaum (Ficus elastica) gehört zur Familie der Maulbeergewächse. Seine Heimat sind die Inseln Sumatra und Java in Indonesien sowie der indische Bundesstaat Assam. In freier Wildbahn kann die Pflanze eine Länge von bis zu 30 m erreichen. Die jungen Triebe der Pflanze haben Luftwurzeln, die sich im Boden festsetzen und darin einwachsen.

Der Ficus hat ovale Blätter mit glänzender Oberfläche, die sich am Ende zuspitzen. Sie sind groß und können eine Länge von bis zu 30 cm erreichen. Junge Triebe sollten regelmäßig erscheinen (einmal pro Woche während der Vegetationsperiode).
Wir laden Sie ein, sich einige Fotos des Gummibaums anzusehen.








Pflege der Pflanze zu Hause
Der richtige Anbau der Pflanze umfasst die Einhaltung optimaler Temperatur, Luftfeuchtigkeit und einer bestimmten Bewässerung. Es ist eine widerstandsfähige und anspruchslose Pflanze, sodass auch ein Anfänger unter den Hobbygärtnern mit ihr zurechtkommt.
Beleuchtung
Wenn der Ficus eine bunte Blattfarbe hat, benötigt er mehr Licht. Bei Lichtmangel können die Blätter ihre farbenfrohe Buntheit verlieren. Direkte Sonnenstrahlen können der Pflanze jedoch schaden und Verbrennungen verursachen. Die beste Option ist, den Blumentopf in der Nähe eines Fensters zu platzieren, an dem der Vorhang heruntergelassen ist. Befindet sich das Fenster auf der Nordseite, kann auf zusätzliche Beschattung verzichtet werden.

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Optimale Temperatur für die Pflanze
Die optimale Temperatur für den Gummibaum liegt zwischen 18 und 24 °C. Bei höheren Temperaturen benötigt die Pflanze unbedingt zusätzliches Besprühen. Sinkt die Temperatur unter +17 °C, beginnen die unteren Blätter des Ficus abzufallen. Temperaturen unter 12 Grad sind für die Pflanze gefährlich. Besonders betroffen sind Sorten mit hellgrünen Blättern. Pflanzen mit dunkelgrünen Blättern können dagegen manchmal sogar +5 °C aushalten, allerdings nur, wenn es sich um eine kurzfristige Absenkung handelt. Im Winter gelten +15-17 °C als angenehm. Stellen Sie den Topf am besten fern von Heizgeräten auf.
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung

Der Gummibaum ist sehr empfindlich gegenüber der Luft. Wenn die Luft sehr trocken ist, beginnen die Blätter gelb zu werden.
Aufgrund der Blattdichte kann die Feuchtigkeit im Ficus über längere Zeit gehalten werden, selbst wenn die Haltungsbedingungen nicht ganz optimal sind. Wenn die Luft sehr trocken ist, beginnen die Blätter auszutrocknen, Spitzen und Ränder werden braun. Eine besondere Befeuchtung ist für den Ficus nicht erforderlich. Sie können die Pflanze jedoch einmal pro Woche unter der Dusche waschen oder besprühen. Wenn der Raum, in dem der Kübel steht, kühl ist, ist kein Besprühen nötig.
Der Ficus wird regelmäßig gegossen, aber Sie sollten ihn nicht zu stark überfluten. Das Wasser sollte vorher abstehen und Raumtemperatur haben. Die Häufigkeit des Gießens beträgt im Sommer mindestens zweimal pro Woche, im Winter nicht mehr als zweimal im Monat.
Boden und Düngung
Das Substrat für den Gummibaum sollte gut luftdurchlässig und nährstoffreich sein. In Blumengeschäften können Sie fertige Erde kaufen. Von Zeit zu Zeit muss die abgesackte Erde aufgelockert werden, damit kein verdichteter Klumpen entsteht. Sie können die Erde selbst herstellen, indem Sie zu gleichen Teilen Humus, Rasen- und Laubenerde, Torf und Ofensand mischen.
Wenn der Ficus intensiv wächst, sollten Sie alle 10 Tage dem Gießwasser einen Dünger hinzufügen, der das Blattwachstum fördert. Im Handel gibt es spezielle Volldünger für dekorative Blattpflanzen. Eine Lösung aus Rinderdung wirkt sich gut auf den Ficus aus. Die Düngezeit ist März bis Oktober. Düngen Sie nur ausgewachsene Pflanzen, die gut eingewurzelt sind. Die Erde sollte vor dem Düngen angefeuchtet sein.
Schnitt und Kronenformung
Der Ficus wird im Winter geschnitten.
Der korrigierende Schnitt zur Kronenformung wird in der Zeit mit minimaler Kautschukabsonderung durchgeführt – Ende des Winters. Der Schnitt regt auch das Wachstum neuer Triebe an. Bevor Sie die Krone des Gummibaums formen, muss das Werkzeug desinfiziert werden – in Alkohol getaucht. Als Werkzeug eignet sich ein scharfes Messer oder eine Klinge. Für einen buschigen, verzweigten Wuchs reicht es nicht, nur die Spitze abzuschneiden. Der Zweig wird um 10–15 cm gekürzt, wobei 3–5 Knoten erhalten bleiben.
Seitentriebe werden unter Berücksichtigung der Wuchsrichtung der Knospe abgeschnitten, über der der Schnitt erfolgt. Wählen Sie eine Knospe, deren Wuchsrichtung nach außen und nicht ins Innere des Ficus zeigt.
Den an den Schnittstellen austretenden Saft wischen Sie mit einem Tuch ab oder bestreuen Sie den Steckling mit Kohle. Sie können ihn auch mit einem Fungizid behandeln. Beachten Sie bei der Arbeit die Sicherheitsvorschriften, da der Pflanzensaft giftig ist.
Der Gummibaum sollte vor dem Umtopfen geschnitten werden. Zuerst düngen Sie die Pflanze, dann schneiden Sie sie. Nach 3–4 Wochen können Sie sie bereits umtopfen.
Umtopfen und Vermehrung des Gummibaums
Der Ficus muss nicht häufig umgetopft werden. Notwendig wird dies, wenn Wurzeln aus den unteren Löchern des Topfes erscheinen. Das bedeutet, dass die Pflanze zu wenig Platz hat. Ausgewachsene Pflanzen werden im Durchschnitt alle 3 Jahre umgetopft, junge Pflanzen einmal im Jahr. Dabei ist darauf zu achten, dass das Wurzelsystem nicht verletzt wird. Es muss unbedingt eine Drainage (Blähton, Styropor usw.) vorhanden sein. Einmal im Jahr im Frühling sollte die obere Erdschicht ausgetauscht werden. Die Vermehrung des Ficus erfolgt im Frühling-Sommer durch Stecklinge von den Spitzen oder durch ein Stängelstück mit einem Blatt.

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Dies sollte jeder Blumenliebhaber wissen: wie man Gloxinien vermehrt.
Wie bewurzelt man die Pflanze?

Für die Bewurzelung sollte ein gut beleuchteter Ort gewählt werden.
Die Spitzenstecklinge, die nach dem Beschneiden übrig geblieben sind, können bewurzelt werden. Dazu wird die Schnittstelle des Stecklings unter einen Wasserstrahl gehalten, bis kein Saft mehr austritt.
Für die Bewurzelung wählt man einen Ort mit guter Beleuchtung. Der Steckling wird in ein Glas mit Wasser gestellt, das regelmäßig gewechselt werden muss. Bald sollten Wurzeln wachsen. Vor der Bewurzelung kann der Steckling in eine spezielle Wachstumslösung getaucht werden, danach wird er in ein vorbereitetes Substrat unter Folie gepflanzt. Wichtig ist, dass die Erde eine optimale Feuchtigkeit aufweist – weder zu trocken noch zu nass.
Vermehrung durch Blatt
Für diese Vermehrungsmethode des Ficus werden Stecklinge mit einem Trieb verwendet. Sie werden schräg am Stamm am Internodium abgeschnitten. Bewurzelte Stecklinge mit Blatt werden in geeignete Erde gepflanzt. Die Pflanze muss nicht tief in die Erde gesetzt werden. Sie wird bis zur Basis des Blattes eingetaucht. Das Blatt wird dabei zusammengerollt und mit einem Faden fixiert.
Vermehrung durch Stecklinge
Pflanzmaterial für diese Vermehrungsmethode ist ein Steckling von 15-16 cm Länge. Er wird im Frühling geschnitten. Von der Spitze wird der vorgesehene Abstand eingehalten, dabei bleibt 1 cm bis zum nächsten Knoten. Der Schnitt erfolgt schräg. Die Blätter werden beim Schneiden entfernt.
Der entstandene Steckling wird ins Wasser gestellt. Um eine schnellere Bewurzelung zu fördern, kann man ihn mit Folie abdecken, um Treibhausbedingungen zu schaffen. Die Wurzeln erscheinen nach 2-5 Wochen. Wenn junge Blätter erscheinen, kann die Pflanze in einen eigenen Topf umgepflanzt werden.
Schädlinge und Krankheiten der Pflanze
Wenn Ihre Pflanze aufgehört hat zu wachsen, bedeutet das, dass der Ficus nicht genug Licht bekommt.
Sehr oft wird der Zustand des Ficus durch salzhaltige Erde beeinflusst. Daher sollte das Gießwasser weich und abgestanden sein. Wenn die Pflanze Blätter abwirft, kann die Ursache kalte Luft oder Trockenheit sein. An den Blättern können auch trockene Ränder entstehen, was auf zu viel Licht oder Feuchtigkeitsmangel hindeuten kann.
Wenn die Pflanze aufhört zu wachsen, kann das auf Lichtmangel, Nährstoffmangel oder einen zu kleinen Topf hindeuten. Der Ficus sollte umgetopft oder gedüngt werden.
Das Welken der Blätter kann durch Übernässung des Bodens verursacht werden, bei der die Wurzel verfault. In diesem Fall muss der Ficus umgetopft werden.
Schädlinge, die dem Gummibaum schaden können:
- Nematoden – mit diesen kann sich die Kultur im Gewächshaus infizieren. Knötchen an den Wurzeln können auf das Vorhandensein dieses Schädlings hinweisen. Befallene Sträucher sollten entsorgt werden.
- Wollläuse – auf den Blättern zeigt sich ein Belag, der an Wattebällchen erinnert.
- Schildläuse, Weiße Fliegen – durch sie werden die Blätter klebrig.
- Thripse – auf den Blättern erscheinen Hohlräume.
- Spinnmilben – treten häufig bei Feuchtigkeitsmangel und hohen Temperaturen auf.
Gegen die durch Schädlinge verursachten Krankheiten des Gummibaums sollte man mit Insektiziden vorgehen, die in Blumenläden erhältlich sind.
Hinweis für Pflanzenliebhaber
Bei den Hindus wird diese Ficusart verwendet, um „lebende“ Brücken zu bauen. In Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgrund häufiger Niederschläge verrotten Holzbrücken schnell. Deshalb werden die Ufer mit Bambusstangen verbunden, die mit Ficus umflochten werden. Nach einigen Jahren wächst die Pflanze auf die andere Seite und es entsteht eine Brücke. Sie trägt das Gewicht von 50 Personen.
Im Winter müssen Gummibäume mit panaschierten Blättern zusätzlich mit Leuchtstofflampen beleuchtet werden. Außerdem sollte der Pflanzkübel nicht oft umgestellt werden. Der Ficus liebt Beständigkeit des Standortes.
Und zum Abschluss sehen Sie ein Video darüber, wie man den Gummibaum umtopft.
2>Die richtige Pflege des Ficus Robusta zu Hause

Der Ficus Robusta ist eine der zahlreichen Ficus-Varianten. Ein anderer Name ist Kautschuk-Ficus, Elastik (manchmal El). Er gilt als pflegeleicht, hat ein schönes Aussehen – wie ein verzweigtes Bäumchen mit großen glänzenden Blättern. Daher ist er häufig sowohl in Büros als auch zu Hause anzutreffen. Viele schätzen die Pflanze wegen ihrer Fähigkeit, die Luft von Phenolen und anderen schädlichen Verbindungen zu reinigen.
Aussehen der Pflanze, ihre Korrektur und Formgebung
Der Ficus Robusta ist eine immergrüne aufrecht wachsende Pflanze, die zur Verzweigung neigt. Die Blätter sind oval, dunkelgrün und wirken auf der Außenseite wie lackiert. Innen sind sie hellgrün. In der Blattmitte verläuft eine Mittelrippe. Diese Ficus-Art zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus.
Gewächshaus-Ficus
Wie Sie Stamm und Krone formen
Um dem Ficus ein ungewöhnlich effektvolles Aussehen zu verleihen, können Sie mehrere Pflanzen (z. B. 2–3) in einen Topf pflanzen und sie vorsichtig miteinander verflechten, ohne den Stamm zu verletzen. Entfernen Sie vorher die Blätter vom unteren Teil. Fixieren Sie diese Position mit Draht oder einem dicken Faden. Die Stämme verwachsen und es entsteht ein dickes Bäumchen.
Die Krone formen können Sie auf folgende Weise:
- Schnitt;
- Abkneifen (nur für junge Pflanzen nicht höher als 10 cm);
- durch Neigen (die Spitze vorsichtig neigen, fixieren, die obere Knospe beginnt sich zu entwickeln und zu wachsen, treibt einen Trieb aus);
- Stimulation des Wachstums neuer Zweige durch Einstechen des Stammes bis zu einer Tiefe von 1/3.
>Die Blüte des Kautschuk-Ficus hat keinen dekorativen Wert, und im Haushalt kommt sie selten vor. In der Natur blüht die Pflanze im Frühling oder Sommer, die Blütenstände sind klein, aus gelbgrünen Blüten zusammengesetzt.
Feinheiten der Pflege des Ficus Elastik
Diese Ficus-Art ist nicht anspruchsvoll an die Haltungsbedingungen, aber Sie sollten bestimmte Regeln einhalten, wenn Sie eine gesunde üppige Pflanze züchten möchten.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Ideale Temperatur für die Sommerzeit – im Bereich von 20 bis 25 Grad. Bei starker Hitze können die Blätter der Pflanze hängen und bleich werden. Im Winter – nicht unter 18 °C, mit Zugluftschutz.
Die Luftfeuchtigkeit muss mindestens 50 % betragen, optimal sind 60–70 %. Trockene Luft, besonders im Winter bei eingeschalteter Heizung, kann eine Gelbfärbung der Krone verursachen. Daher muss der Fikus regelmäßig besprüht werden – mindestens 2-mal täglich im Winter, im Sommer bei Hitze öfter. Das Besprühen erfolgt bequem mit einer Sprühflasche und weichem, gefiltertem Wasser.
Mit der Beleuchtung ist es einfacher – die Pflanze hat keine Angst vor Schatten. Aber ganz im Schatten kann sie nicht wachsen. Am besten wählen Sie für den dauerhaften Standort Ost- und Westfenster oder Nordwestfenster. Direkte Sonne schadet der Pflanze und verursacht Verbrennungen und Blattfall.
Bewässerung
Das Gießen des Fikus erfolgt reichlich, aber ohne Überwässerung – dies kann zur Fäulnis des Wurzelsystems führen. Am besten wählen Sie folgendes Schema:
Im Sommer – alle paar Tage;
Im Winter – alle 4–5 Tage.
Erde
Die Erde für den Robusta sollte leicht, aber nährstoffreich sein. Der pH-Wert ist neutral. Am besten kaufen Sie spezielle Erde für Fikus oder Universalerde. Sie können Sand hinzufügen – für eine bessere Luftdurchlässigkeit – und Vermiculit.
Die Pflanze kann und sollte gedüngt werden. Besonders während der aktiven Wachstums- und Entwicklungsphase – von November bis März. Sie können jeden flüssigen Dünger für Zierpflanzen kaufen, vorzugsweise mit erhöhtem Stickstoffgehalt. Der Fikus sollte höchstens alle 2 Wochen gedüngt werden.
Ficusvermehrung zu Hause
Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung der Pflanze:
- Stecklinge
- aus einem Blatt
- die Aussaat von Samen
- durch Luft- und Horizontalabsenker.
Vermehrung von Ficus zu Hause
Der zugänglichste und beliebteste Weg – aus einem Steckling. Wie macht man das richtig:
- Stecklinge von den Spitzen mit 2–3 Blättern schneiden
- den Milchsaft abwaschen, einige Stunden in sauberem Wasser einweichen
- die Schnittstelle in Bewurzelungspulver tauchen
- den Steckling in sauberes Wasser stellen und dieses regelmäßig wechseln.
Die Wurzeln bilden sich nach 3–4 Wochen. Dann wird die Pflanze in einen kleinen Topf gesetzt und nach allen Regeln gepflegt.
Man kann den geschnittenen Trieb sofort in eine Erdmischung pflanzen und zur besseren Bewurzelung ein Mini-Gewächshaus darüber bauen.
Über das Umtopfen
Der Fikus muss umgetopft werden, da er schnell wächst, und seine Wurzeln auch. Wenn die Pflanze nach dem Gießen schnell die Blätter hängen lässt und die Wurzeln sowohl an der Erdoberfläche als auch unten am Topf sichtbar sind, ist es Zeit, sie umzutopfen.
Umtopfen
Wie topft man einen Fikus richtig in einen neuen Topf um:
- den Fikus reichlicher gießen, damit der gesamte Erdballen nass ist;
- die Pflanze vorsichtig samt Erdballen ausschütteln;
- in das neue Gefäß Drainage legen, die Pflanze einsetzen und frische Erde auffüllen;
- den Fikus gießen, an seinen Platz stellen und nicht durch häufiges Umstellen stören.
Der neue Topf (vorzugsweise aus Ton) sollte im Durchmesser 2–3 cm breiter sein als der alte.
3>Über Schädlinge und Krankheiten
Anzeichen dafür, dass der Fikus nicht in Ordnung ist:
- die Blätter vergilben und fallen ab;
- Auftreten von Flecken unterschiedlicher Farbe auf dem Laub;
- Welken der Blätter.
Wenn der Ficus plötzlich gelb wird und abfällt, ist die mögliche Ursache – übermäßige Trockenheit der Luft, eine niedrige Raumtemperatur oder Zugluft.
Blatt eines kranken Ficus
Braune Flecken deuten darauf hin, dass die Pflanze zu viel Wasser bekommen hat. Wie können Sie helfen? Führen Sie einen Umtopf mit Wurzelkontrolle durch, ohne zu gießen.
Unter den Schädlingen befällt den Ficus häufig die Spinnmilbe, seltener die Schildlaus.
Anzeichen eines Befalls:
- Die Blätter werden mit einem klebrigen, durchsichtigen Belag überzogen
- Es ist ein Netz sichtbar, das die Pflanze umhüllt
- bei Schildläusen – rote Flecken auf dem Blatt.
Sie können Schädlinge sowohl mit speziellen Mitteln als auch mit Hausmethoden bekämpfen. Eine davon ist das Abwaschen der Blätter von beiden Seiten mit einer Seifenlösung (am besten aus Kernseife). Zur Vorbeugung können Sie dies einmal pro Woche tun, die Lösung sollte schwach sein. Zur Beseitigung von Schildläusen und Spinnmilben verwenden Sie eine stärkere, undurchsichtige Lösung.
Es gibt auch andere Probleme, die bei der Kultivierung des Ficus Robusta auftreten können.
| Symptom | Mögliche Ursache |
| Die Pflanze hat die Blätter hängen lassen | Möglicherweise ist der Pflanze zu warm, sie benötigt Bewässerung und Besprühen mit Wasser. Zusätzlich Schutz vor Sonne. |
| Die Blätter welken und fallen ohne Vergilbung ab | Möglicherweise wurde zu viel gegossen. Sie müssen die Bewässerungshäufigkeit anpassen. |
| Der Stamm ist geschwärzt | Probleme mit den Wurzeln. Sie sollten die Pflanze aus dem Topf nehmen, die verfaulten Bereiche des Wurzelsystems entfernen und mit Kornevin behandeln. |
Robusta im Haus
Der Ficus Robusta erfordert von seinen Besitzern keine großen Anstrengungen beim Anbau. Aber wenn Sie ihn mit Sorgfalt behandeln, wird die Pflanze mit einem gepflegten Aussehen danken. Darüber hinaus bringt diese Blume laut Volksglauben Positives ins Haus, Familienglück und hilft Paaren, Nachwuchs zu bekommen.
Ficus elastica Robusta: Pflege zu Hause
Ficus Robusta (‘Robusta’) ist eine Sorte des Ficus elastica, auch des Kautschukfeigenbaums (Ficus elastica) – eines hochwachsenden Baumes aus der Gattung Ficus, Familie Maulbeergewächse, verbreitet im Nordosten Indiens, in den südlichen Regionen Indonesiens, Chinas, Birmas, Nepals, Malaysias und Bhutans. Er ist einer der höchsten Vertreter der Gattung; einige Bäume können eine Höhe von 60 Metern erreichen. Im Durchschnitt sind die Maße jedoch etwas bescheidener: 30 – 40 m bei einem Stammdurchmesser von 2 m.
Unter natürlichen Bedingungen kann der Stamm des Ficus elastica recht stark verzweigen und zahlreiche Luftwurzeln bilden, die mit der Zeit den Boden erreichen. Ihre Dicke reicht jedoch nicht aus, um einen Banyan zu bilden, eine besondere Lebensform einiger Ficus-Arten, und die Krone breitet sich nicht in die Breite aus.
Von anderen großen Vertretern der Gattung lässt sich der Ficus elastica sofort an seinen großen, dicken, glänzenden, ledrigen Blättern unterscheiden, von denen einige eine Länge von 45 cm und eine Breite von 20 cm erreichen. Die Form der Blattspreite ist einfach, oval, mit einer Zuspitzung am Ende. Die Oberfläche junger Blätter ist bordeaux-grün gefärbt, die der alten Blätter dunkelgrün. Die Mittelrippe ist deutlich ausgeprägt, dick, hellgrün. Von derselben Farbe ist auch der relativ kurze Blattstiel. Neue Blätter entwickeln sich in charakteristischen Hüllen, die später abfallen. Die Sortenmerkmale von ‚Robusta‘ verleihen den Blättern eine besondere Note, indem sie die Ränder leicht nach innen einrollen.
Wie alle anderen Ficus-Arten blüht auch der Ficus elastica, aber im Vergleich zur Größe des Baumes sind die gelb-grünen Blütenstände und die Fruchtstände (Sykonien) sehr klein, nur 1 cm im Durchmesser, und daher praktisch unsichtbar.
Pflege des Ficus Robusta zu Hause
Bei der Haltung im Zimmer benötigt der Ficus keine besonderen Bedingungen. Es reicht aus, einige allgemeine Anforderungen zu beachten.
Beleuchtung. Pflanzen dieser Art benötigen kein helles Sonnenlicht; sie gedeihen auch im Halbschatten, zum Beispiel neben einem Fenster, das mit einem leichten Vorhang bedeckt ist. Daher eignen sich nicht nur Fenster nach Westen und Osten, sondern auch Fenster in nördlicher Richtung. Lichtmangel kann gut durch Pflanzenlampen ausgeglichen werden; außerdem kann man bei deren Verwendung den Kübel oder Topf mit der Pflanze sogar im hinteren Teil des Raumes aufstellen.
Das Einzige, was gewährleistet werden muss, ist der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Durch längeren Aufenthalt in der Sonne kann der Ficus beginnen, Blätter zu verlieren.
Temperatur. Der Zimmerficus fühlt sich bei normaler Raumtemperatur durchaus wohl, wenn sie im Bereich von 18 – 25 °C liegt. Ein Überschreiten des angegebenen Intervalls kann sich negativ auf die Pflanze auswirken, und der Ficus beginnt erneut, Blätter zu verlieren.
Bewässerung. Der Ficus elastica benötigt regelmäßiges reichliches Gießen. Dabei darf die Pflanze jedoch nicht übergossen werden, da ständige Übernässung zur Versauerung des Bodens und zur Fäulnis der Wurzeln führen kann. Optimal ist ein Rhythmus, bei dem die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen kann, etwa 2 – 3 cm tief im Topf.
Aber auch das Austrocknen des Bodens ist äußerst unerwünscht. Aufgrund einer längeren Trockenperiode verliert der Zimmerficus häufig Blätter und sein dekoratives Aussehen.
Luftfeuchtigkeit. Die optimale Luftfeuchtigkeit im Raum, in dem der Fikus Robusta wächst, liegt zwischen 50 und 70 %. Wenn das Raumklima diesen Bedingungen entspricht, muss die Pflanze nicht besprüht werden. Im Winter jedoch, wenn die Heizkörper in Betrieb sind, ist die Luft deutlich trockener, als die Pflanze es bevorzugt. In diesem Fall wird eine künstliche Erhöhung der Luftfeuchtigkeit empfohlen, entweder durch regelmäßiges Besprühen oder mit speziellen Luftbefeuchtern. Es ist außerdem ratsam, die Blätter regelmäßig mit einem feuchten Schwamm abzuwischen, was sie nicht nur erfrischt, sondern auch den angesammelten Staub entfernt.
Schnitt. Normalerweise werden solche Fikusse nicht geschnitten, man lässt sie frei wachsen, solange es geht. Wenn man jedoch möchte, kann man bei einer ausgewachsenen Pflanze die Spitze abschneiden, um die Entwicklung von Seitentrieben zu fördern. Es ist jedoch schwierig vorherzusagen, wie das Ergebnis in diesem Fall aussehen wird. Manchmal erscheint nur ein Seitentrieb, manchmal zwei oder mehr. Und es werden weitere Experimente mit dem Schnitt erforderlich sein.
Erde. Der Fikus elastica ist bezüglich der Erde recht anspruchslos, Hauptsache, das Substrat ist nährstoffreich und hat eine gute Luft- und Wasserdurchlässigkeit. Vor dem Einpflanzen in den Topf muss eine dicke Drainageschicht angelegt werden, die Wasserstau verhindert.
Düngung. Während der aktiven Wachstumsphase benötigt die Sorte Robusta regelmäßige Düngungen mit einem komplexen Universaldünger, wobei fertige Nährlösungen für Zimmerpflanzen mit erhöhtem Stickstoffgehalt geeignet sind, der die Entwicklung der grünen Masse und eine gute Verzweigung fördert. Der Dünger wird alle zwei Wochen gemäß der beiliegenden Anleitung ausgebracht. Auch Blattdüngungen wirken sich sehr positiv aus.
Umtopfen. Der Fikus Robusta ist eine schnell wachsende Pflanze und benötigt zu Hause ein jährliches Umtopfen, insbesondere junge Exemplare. Große, ausgewachsene Pflanzen werden nicht mehr umgetopft, da dies sehr schwierig wird. Stattdessen begnügt man sich in der Regel mit dem Austausch der oberen Erdschicht, wobei die alte Erde bis zur Tiefe der Wurzeln entfernt wird.
Vermehrung. Die einfachste Methode zur Vermehrung des Fikus Robusta sind grüne Stecklinge, für die die Triebspitzen mit zwei bis drei Internodien abgeschnitten werden. Die Bewurzelung erfolgt sowohl in einer vorbereiteten Erdmischung in einem speziellen Mini-Gewächshaus als auch in einem Behälter mit normalem Wasser.
Krankheiten und Schädlinge. Diese Pflanze wird fast nie von Schädlingen befallen. Manchmal siedelt sich die Spinnmilbe an, aber es reicht, die Blätter der Pflanze mehrmals mit einem feuchten Schwamm abzuwischen, wobei besonders die Rückseite zu beachten ist, wo dieser Schädling ganze Kolonien bildet, und er verschwindet.
Zu den Krankheiten zählen hauptsächlich solche, die durch falsche Pflege verursacht werden. Und das deutlichste Anzeichen dafür ist die Gelbfärbung und das Abwerfen von Blättern. Was kann zu einem solchen Problem führen?
– aufgrund von zu wenig oder zu viel Licht;
– aufgrund von zu trockener und zu heißer Luft;
– aufgrund von Zugluft;
– aufgrund von unzureichender Bewässerung.
Im Allgemeinen führt jede Stresssituation dazu, dass der Ficus elastica seine Blätter abwirft.
Ficus elastica Robusta: Kultivierung zu Hause und Pflege
Robusta ist fast in jedem Land des Ostens zu finden, aber als Heimat gelten China und Indonesien. Eine seiner Besonderheiten ist die relativ geringe Wuchshöhe, die die Pflanze von anderen Vertretern der Familie unterscheidet — die Höhe der Pflanze überschreitet im Durchschnitt nicht 60 Zentimeter. Obwohl natürlich einige Exemplare bis zu 2 Meter in der Höhe auswachsen.
- Eigenschaften des Ficus Elastica Robusta
- Wie organisiert man die Pflege der Pflanze zu Hause?
- Topf und Erde
- Temperatur und Beleuchtung
- Wie man den Ficus Robusta gießt, Raumluftfeuchtigkeit
- Düngung mit Düngemitteln
- Umpflanzen und Beschneiden
- Vermehrung
Seit mehreren hundert Jahren wird der Ficus in Innenräumen kultiviert. Dank seiner Pflegeleichtigkeit kann diese Zimmerpflanze sowohl die Sammlung eines erfahrenen Gärtners bereichern als auch problemlos im Haus eines Anfängers Einzug halten. Zudem reinigt sie hervorragend die Luft, hat ein interessantes Aussehen, nimmt nicht viel Platz weg und belebt selbst das langweiligste Interieur.
Eigenschaften von Ficus elastica Robusta
Wie die gesamte Familie der Maulbeergewächse, zu denen die Ficus gehören, ist Robusta (lat. Ficus robusta) eine immergrüne mehrjährige Pflanze. Bemerkenswert ist, dass einige Wissenschaftler ihn als eigenständige Art betrachten, während andere ihn nur zu einer der Sorten des Ficus elastica zählen, in deren Hauptmerkmalen die Massivität vermerkt ist. Mit demselben Wort kann auch die Pflanze selbst beschrieben werden, denn trotz geringer Größe sieht Robusta recht kraftvoll aus.
Äußere Merkmale des Zimmerficus:
Die Blätter der Pflanze sind geädert, groß und kräftig. Die Form ist oval, mit gleichmäßigen Rändern und einer stets spitzen Spitze, die Farbe ist dunkelgrün. Ein Merkmal des Ficus Robusta ist der farbige Streifen der Mittelrippe, der sich deutlich von der Farbe des Blattes selbst unterscheiden kann und dabei Schattierungen von Gelb bis zu sattem Rot annimmt.
- Neue Blätter erscheinen ausschließlich an der Triebspitze. Die Länge der „erwachsenen“ Blätter variiert zwischen 20 und 25 cm, in der Breite überschreiten sie selten 15 cm.
- Obwohl der Ficus Robusta als dekorative Blattpflanze gilt, ist er blühfähig. Aber die Blütenstände kleiner gelbgrüner Blüten am Bäumchen sind selten auffällig und beeinflussen in keiner Weise das Gesamterscheinungsbild des Ficus.
- Die anstelle der Blütenstände reifenden Früchte, Sykonien, sind ungenießbar.
- Der Ficus bildet Luftwurzeln aus.
Wie gestaltet man die Pflege der Pflanze zu Hause?
Ficus elastica Robusta gehört zu jenen Zimmerbäumchen, deren Pflege und Unterhalt äußerst einfach sind. Selbst als zerstreuter oder nachlässiger Anfänger im Gärtnern ist es nicht so leicht, sie zu ruinieren. Dennoch gibt es eine kleine Liste von Empfehlungen, die man befolgen sollte, damit die Pflanze ihre Besitzer über viele Jahre erfreuen kann.
Zu Beginn sollten Sie den Ficus am besten in nährstoffreiche Erde pflanzen. Es ist gut, wenn diese Wasser und Luft gut durchlässt. Übermäßig großzügiges Gießen kann Fäulnis des Ficus Robusta hervorrufen, daher sollte am Boden des Topfes eine Drainageschicht vorhanden sein – sie schützt die Pflanze, indem sie überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt.
Bei der Suche nach einem Platz im Haus sollten Sie berücksichtigen, dass der Gummibaum keine direkten Sonnenstrahlen verträgt – diese können Verbrennungen und Blattfall verursachen. Daher sollte der Blumentopf im leichten Schatten stehen. Aber auch eine Fensterbank ist geeignet, wenn das Fenster nach Westen, Osten oder Norden ausgerichtet ist. Wenn der Topf in zu dunklen Ecken des Raumes aufgestellt wird, kann man sie mit Lampen ausstatten. Oft sind solche Vorkehrungen jedoch unnötig, da der Ficus Robusta sich leicht an verschiedene Bedingungen anpasst. Aber gehen wir etwas detaillierter auf die Pflegenuancen ein.
Topf und Erde
Der Behälter, in dem die Robusta wächst, sollte geräumig sein. Sonst wird es für die Wurzeln und die Pflanze selbst zu eng. Neben der Erde muss am Topfboden eine dicke Drainageschicht vorhanden sein.
Wie bereits erwähnt, benötigt die Erde zum Einpflanzen des Ficus elastica Nährstoffe. Aber das bedeutet keineswegs, dass Sie akribisch die notwendigen Elemente für die Pflanzenentwicklung abwiegen müssen. Die Blume ist nicht so anspruchsvoll. Wenn Sie kein Gärtner sind und sich mit der großen Palette an Nährstoffzusätzen nicht auskennen, können Sie ohne große Bedenken auf die eigene Vorbereitung der Mischung verzichten und stattdessen gekaufte Erde verwenden. Es reicht, auf eine einzige Nuance zu achten – sie muss für die Bepflanzung von Laub- oder Exotenpflanzen „ausgestattet“ sein.
Die Erde im Topf darf nicht festgestampft werden! Im Gegenteil, sie sollte locker und krümelig sein, damit die Wurzeln des Ficus nicht nur problemlos Feuchtigkeit aus dem Boden aufnehmen, sondern auch atmen können.
Temperatur und Beleuchtung
Die ideale Temperatur für den Ficus Robusta sollte zwischen 18 und 25 Grad liegen, keinesfalls unter der unteren Grenze. Gleichzeitig kann starke Stickigkeit im Raum dazu führen, dass die Pflanze ihre Blätter hängen lässt oder sogar abwirft. Daher sollten Sie sie nicht in der Nähe von Heizkörpern oder anderen wärmeabgebenden Elementen aufstellen.
Der Ficus ist dagegen in Bezug auf die Beleuchtung überhaupt nicht anspruchsvoll. Hauptsache, Sie stellen ihn nicht unter die pralle Sonne. Auch ihn in die Dunkelheit zu „verstecken“ ist nicht empfehlenswert – Lichtmangel wirkt sich negativ auf sein äußeres Erscheinungsbild aus. Im Übrigen kann die Beleuchtung sein:
- gestreutes Sonnenlicht;
- Halbschatten;
- künstliches Licht durch Lampen.
Wie man den Ficus Robusta gießt, Raumfeuchtigkeit
Bei der Pflege der Pflanze sollten Sie sie mit abgestandenem Wasser von Raumtemperatur gießen. Wie bei anderen Zimmerpflanzen sollte dies im Sommer viel häufiger erfolgen als im Winter. Aber auch in der heißen Jahreszeit sollte das Bäumchen nicht mit Wasser überflutet werden, es ist sogar kontraindiziert. Eine Bewässerung ist nur dann erforderlich, wenn die oberste Schicht merklich trocken ist.
Die Luftfeuchtigkeit in dem Raum, in dem sich die Robusta befindet, sollte konstant und ausreichend sein – mindestens 50 %. Es wäre jedoch töricht zu behaupten, dass diese Bedingung etwas Besonderes sei. Denn auch der Mensch benötigt denselben Prozentsatz an Feuchtigkeit in der Luft.
Im Sommer empfiehlt es sich außerdem, die Blätter gelegentlich mit einem feuchten Tuch abzuwischen oder den Ficus Robusta regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Im Winter kann auf diese Pflege verzichtet werden, wobei man einem Luftbefeuchter auf Wasserbasis oder einem speziellen Gerät – einem Luftbefeuchter – den Vorzug geben sollte. Letzterer schafft ausgezeichnete Bedingungen nicht nur für die Pflanze, sondern auch für die Bewohner des Hauses.
Düngung mit Düngemitteln
Eine Düngung ist nur dann sinnvoll, wenn der Ficus Robusta aktiv wächst. Diese Zeit beginnt in der Regel in den ersten Frühlingstagen und dauert bis November. Als Dünger können absolut beliebige mineralische Komplexe für Zimmerpflanzen verwendet werden, die in Blumenläden erhältlich sind. Sie sollten dem Boden in kleinen Mengen zugefügt werden, mit Abständen von 10–15 Tagen.
Als am wirksamsten für den Ficus gelten Düngungen auf der Basis von Stickstoffkomponenten.
Umtopfen und Beschneiden
Eine junge Robusta wächst recht schnell. Wenn sie also ursprünglich in einen kleinen Topf gepflanzt wurde, benötigt sie bald einen größeren. Diese „planmäßigen“ Umtopfungen fallen, ebenso wie die Wachstumsphase, auf das Frühjahr und sollten am besten alle zwei Jahre durchgeführt werden. Andernfalls beginnt das Wurzelsystem auf engem Raum zu leiden. Gleichzeitig benötigt eine erwachsene Pflanze überhaupt kein Umtopfen – der Austausch der obersten Erdschicht ist mehrals ausreichend.
Ein Beschneiden der Ficus Robusta ist ebenfalls nicht erforderlich. Es ist nur dann sinnvoll, wenn das weitere Wachstum der Pflanze unerwünscht wird. Mit seiner Hilfe wird auch eine üppige Krone geformt – nach dem Beschneiden beginnt der Baum, sich durch das Erscheinen von Seitentrieben zu verbreitern.
Vorsicht! Ficus-Arten sondern an den Schnittstellen giftige „Milch“ ab. Es sollte im Voraus ausgeschlossen werden, dass diese bei der Beschneidung auf die Haut oder Schleimhaut gelangt.
Die beste Zeit für diesen Vorgang ist Ende Februar oder Anfang März, also kurz vor der Phase des aktiven Wachstums. Ein Ficus, der die erforderliche Höhe noch nicht erreicht hat, muss nicht beschnitten werden. Oder dies sollte äußerst vorsichtig geschehen, indem man nur die Spitze des Haupttriebes leicht abknipst. Wenn jedoch die Entwicklung und Formung der Krone das Ziel ist, empfehlen Experten, den Zweig 7 cm oberhalb des gewünschten Blattes oder der Verzweigung abzuschneiden.
Wichtig! Das Beschneiden und Abknipsen des oberen Teils des zentralen „Stammes“ des Ficus stoppt dessen Höhenwachstum vollständig.
Dünne Zweige sollten gerade geschnitten werden, während der Haupttrieb nur diagonal geschnitten werden sollte. Dabei sollte die obere Hälfte des Schnitts oberhalb einer Knospe liegen und die untere Hälfte auf der gegenüberliegenden Seite sich deren Niveau annähern.
In der Arbeit kann sowohl eine spezielle Gartenschere als auch ein gewöhnliches scharfes Messer verwendet werden, das zuvor durch Erhitzen über einer Flamme oder mit einer alkoholischen Tinktur ohne Zusätze desinfiziert wurde. Nach dem Abschneiden des unnötigen Teils des Triebes wird der Milchsaft von der Schnittstelle mit einem in Wasser getränkten Tuch oder Schwamm entfernt.
Vermehrung
Für diese Zwecke ist es am einfachsten, Stecklinge der Pflanze zu verwenden. Die Spitzen von Zweigen und Trieben wurzeln fast immer und dies sehr schnell. Eine andere Möglichkeit, den Ficus zu vermehren, ist die Verwendung von Luftwurzeln.
Zusammenfassend gehört Robusta wirklich zu den Zimmerpflanzen, denen man selbst mit nachlässiger Pflege kaum schaden kann. Ja, unzureichendes oder übermäßiges Gießen und fehlendes Licht können dazu führen, dass er die Blätter hängen lässt oder sogar abwirft, während direkte Sonneneinstrahlung Verbrennungen verursacht und ihn welken lässt. Aber ansonsten ist der Ficus extrem anspruchslos und, wenn man ihn nicht völlig vernachlässigt, wird er noch lange den Raum schmücken, die Luft reinigen und die Menschen erfreuen.