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Die richtige Pflege von Ficus microcarpa im Haus
Ficus microcarpa ist ein interessanter Vertreter der großen Vielfalt innerhalb der Gattung Ficus. Seine Besonderheit liegt im Aussehen, genauer gesagt im ungewöhnlich verdickten Stamm und der üppigen Krone. Wie alle Vertreter der Gattung hat er die Form eines Bäumchens, das zur starken Verzweigung neigt. Der Wert dieser Pflanze liegt in der Möglichkeit, einen Bonsai zu formen zur Dekoration von Räumen.
Das Aussehen des Ficus: Wie macht man einen Bonsai
Das Erste, was die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist das Aussehen des Stammes und der Wurzeln. Die Wurzeln neigen dazu, sich zu entblößen, zu verdicken und eine Form ähnlich ovaler Fässer anzunehmen. Die Zweige sind dünn mit kleinen dunkelgrünen Blättchen. Die Blattoberfläche ist glänzend, wie poliert.
Für manche mag dieser Ficus 'Moklame' unschön und grob erscheinen, aber in den meisten Fällen ist er in Blumengeschäften gefragt.
Um der Pflanze ein attraktives Aussehen zu verleihen, sollte man ihre Krone richtig formen. Man kann dem Ficus das Aussehen geben von:
- einem Busch;
- einem Baum im Bonsai-Stil.
Um die Krone üppig, gesund und mäßig verzweigt zu machen, muss man die Zweige beschneiden. Die Regeln, die zu beachten sind:
- Verwenden Sie scharfe und desinfizierte Gegenstände (Messer, Schere);
- Schneiden Sie die hervorstehenden Spitzen aus der allgemeinen Kronenlinie ab;
- Führen Sie den Schnitt nicht gerade, sondern als schräge Linie aus;
- Die abgeschnittenen Spitzen kann man später zu bewurzeln versuchen.
Schön geformte Bonsai-Krone
Einen Bonsai aus Ficus microcarpa zu gestalten ist nicht einfach, aber zu Hause ist es machbar:
| Bonsai formen | |
| Anforderungen | Die Pflanze sollte nicht höher als 15 cm sein |
| Sie sollte in einen breiten, aber nicht tiefen Topf gepflanzt werden | |
| Schritte | Zuerst wird die Krone so beschnitten, dass sie ein flacheres Aussehen erhält |
| Um das entsprechende Aussehen zu erzielen, werden an den Zweigen mit Fäden kleine Gewichte befestigt, sodass die Zweige parallel zum Boden hängen. | |
| Das Gewicht etwa ein paar Wochen halten, dann entfernen. | |
Um ein noch farbenfroheres Aussehen zu erzielen, kann man die Pflanze in quadratische Töpfe umtopfen, im für Bonsai typischen Stil.
Der Ficus microcarpa blüht, aber ästhetisch ist das nicht. Die Blüten sind klein und in einem kleinen Blütenstand mit einem Durchmesser von bis zu 2 cm zusammengefasst. Solche Blütenstände nennt man Sykonien. Die Pflanze gehört zu den Zierblattpflanzen, und ihre Schönheit liegt genau darin.
Wie pflegt man die Pflanze richtig?
Ficus Microcarpa ist, wie fast alle seine Verwandten, nicht sehr anspruchsvoll und erfordert keinen großen Pflegeaufwand. Aber einige Regeln muss man kennen und beachten.
Die richtige Pflege des Ficus umfasst mehrere Faktoren!
Temperatur
Diese Pflanze verträgt keine Hitze, sie kann für sie schädlich sein. Die beste Temperatur in den Sommermonaten liegt zwischen 18 und 22 Grad. Steht der Ficus längere Zeit in der Hitze, fallen die Blätter ab und die Wurzeln können austrocknen.
Luftfeuchtigkeit
Die Anforderungen an die Luftfeuchtigkeit sind streng zu beachten. Microcarpa benötigt ständig eine hohe Luftfeuchtigkeit – sowohl im heißen Sommer als auch im Winter. Die Lösung: täglich die Krone mit einem Zerstäuber besprühen mit normalem Wasser, aber nur nicht gechlortem.
>Um eine optimale Luftfeuchtigkeit zu schaffen, kann man in die Unterschale Steinchen, Blähton legen und etwas Wasser einfüllen, das durch Verdunstung die Trockenheit der Luft verringert.
Die Beleuchtung sollte hell sein, aber das Licht sollte gestreut sein, direkte Sonne sollte vermieden werden – die Blätter könnten verbrennen und abfallen. In der heißesten Tageszeit muss die Pflanze beschattet werden. Aber auch an Nordfenstern wird dieser Ficus gut wachsen, ein leichter Lichtmangel schadet nicht. Es gibt Hinweise, dass Microcarpa auch bei vollständig künstlichem Licht wachsen kann.
Boden
Die Anforderungen an die Erde – sie sollte neutral sein, saure Erdmischungen schaden dem Wurzelsystem. Die optimale Mischung:
- Rasenerde – 40 %;
- Laub Erde – 40 %;
- reiner Sand – 20 %;
- Holzkohle nach Wunsch – eine kleine Handvoll.
Die Erde ist der Schlüssel zur Gesundheit Ihres Ficus
Stauwasser führt zur Fäulnis des Wurzelsystems und zum Absterben der gesamten Pflanze. Für die Drainage nimmt man am besten nicht zu großen Blähton und streut darüber etwa 1-2 cm gesiebten Sand.
Bewässerung
Bewässerungsanforderungen – besser seltener und weniger, die Bewässerungshäufigkeit hängt direkt von der Jahreszeit ab. Im Sommer ist eine Häufigkeit von maximal zweimal pro Woche optimal. Im Winter noch seltener, alle 10 Tage. Die Erde muss abtrocknen, sonst kann es zu Schimmel oder Moosbildung kommen.
Überwässerung wirkt sich negativ auf den Allgemeinzustand des Ficus aus – die Blätter beginnen zu vergilben und abzufallen, der Stamm wird schlaff.
Zu verschiedenen Jahreszeiten unterscheidet sich das Bewässerungsregime
Düngung
Dünger sollten ausgebracht werden, jedoch nur vom frühen Frühling bis zum Herbstanfang. Im Winter sollte die Pflanze davon ruhen. Und alle mineralischen Stoffe neigen dazu, sich in den verdickten Wurzeln anzusammeln. Welchen Dünger nehmen – den einfachsten, für Laubpflanzen. Gemäß der Anleitung auf der Verpackung verdünnen und alle 2 Wochen ausbringen.
Besonderheiten der Vermehrung von Ficus microcarpa zu Hause
Darunter sind zu nennen:
- Vermehrung durch Stecklinge;
- Samenvermehrung;
- mithilfe von Absenkern.
Vermehrung von Ficus in industriellem Maßstab
Stecklingsvermehrung
Die Stecklingsvermehrung ist eine einfache und zugängliche Methode. Wie man Ficus microcarpa aus einem Steckling zieht:
| Ablauf der Stecklingsvermehrung | |
| Schritte | Es wird ein kleiner Steckling von etwa 10 cm Länge geschnitten |
| Unten werden überflüssige Blätter entfernt, es müssen 2-3 Blattpaare übrig bleiben | |
| Die Schnittstelle wird mit Bewurzelungspulver bestäubt | |
| Den vorbereiteten Zweig pflanzt man in Erde und schafft Bedingungen hoher Luftfeuchtigkeit – mithilfe eines Mini-Gewächshauses, zum Beispiel aus einem durchsichtigen Plastikbecher. | |
| Alle paar Tage wird es zum Lüften geöffnet | |
| Nach einem Monat überprüft man das Vorhandensein eines neuen Wurzelsystems und pflanzt die Pflanze in einen kleinen Topf. | |
Man kann den Steckling in Wasser stellen und Aktivkohle zur Vermeidung von Fäulnis hinzufügen. Auf diese Weise lässt sich das Erscheinen neuer Wurzeln leichter verfolgen. Nach deren Keimung wird der Steckling ebenfalls in eine Erdmischung gepflanzt.
Stecklingsvermehrung des Ficus
Durch Samen
Die Samenvermehrung wird kaum praktiziert, da die Keimrate der Samen bei dieser Ficus-Art gering ist und die Sämlinge oft aufgrund von Feuchtigkeitsmangel und Überwässerung eingehen.
Durch Absenker
Mithilfe von Absenkern kann man den Ficus ebenfalls vermehren. Wie das geht:
- Einen Zweig auswählen, am besten in der Mitte der Krone, aber nicht den jüngsten;
- In der Mitte die Rinde freilegen, die Länge der entrindeten Stelle nicht mehr als 3 cm;
- Diese Stelle mit feuchtem Torfmoos umwickeln, die Enden abbinden;
- Regelmäßig überprüfen, ob Wurzeln durchgewachsen sind;
- Wenn sie durchgewachsen sind – den Zweig abschneiden und in einen Topf mit neutraler Erde pflanzen.
Umtopfen
Das Umtopfen sollte alle 2-3 Jahre durchgeführt werden. Man sollte die Pflanze nicht häufiger stören, da der Fikus Mikrokarp langsam wächst, besonders die Wurzeln. Das Umtopfen sollte mittels Umsetzen erfolgen – unter Beibehaltung des alten Erdballens. Schritte zum Umtopfen:
- Reichliches Gießen der Pflanze;
- Herausnehmen aus dem alten Topf;
- Vorbereitung des neuen Topfes – Einlegen einer Drainage aus Blähton plus einer Sandschicht;
- Direktes Umsetzen der Pflanze und Hinzufügen von Erde in die seitlichen Hohlräume;
- Mäßiges Gießen.
Probleme bei der Vermehrung von Fikus Mikrokarp Moklame
Die Pflanze kann von Thripsen und Weißen Fliegen befallen werden. Anzeichen:
- Junge Blätter entfalten sich nicht, sondern rollen sich ein und werden schwarz;
- Auf dem Laub sind kleine schwarze Punkte zu sehen;
- Es entstehen kleine Löcher und Kratzer auf den Blättern.
>Maßnahmen müssen sofort ergriffen werden, geeignet sind spezielle Mittel in Lösungsform (Aktellik, Fitoverm). Zusätzlich sollte die oberste Schicht der Erde im Topf entfernt und frische Erde nachgefüllt werden.
Ein häufiges Problem – der Fikus verliert Blätter. Wenn die Blätter gelb werden und abfallen, liegt die Ursache an zu sparsamem Gießen. Wenn grüne Blätter abfallen, liegt eine Überwässerung vor. Auch manchmal wird dieses Phänomen durch Zugluft oder zu niedrige Temperaturen ausgelöst.
Einfluss des Fikus Mikrokarp auf den Menschen
Es wird angenommen, dass jeder Fikus positive Energie bringt, indem er Negatives und Böses aufnimmt. Und der Mikrokarp kann der Wohnung durch sein Aussehen eine einzigartige Note und Geheimnis verleihen. Wenn der Fikus als Bonsai gestaltet ist, verleiht dies seinem Besitzer Weisheit und besondere Lebenskräfte.
Der Fikus wird Ihrem Zuhause Harmonie schenken
Wie jede Pflanze gibt diese Blume Sauerstoff ab und nimmt Staub auf, daher ist sie gut für die Luft.
Der Fikus Mikrokarp vereint einen kräftigen Stamm mit skurrilen Windungen und dünne, zarte Zweige mit saftigem Grün. Selbst ein Anfänger in der Pflanzenpflege kann die Pflege bewältigen. Manche mögen ihn überhaupt nicht, andere lieben diesen Miniaturbaum. Eines ist sicher – die Blume ist bei ihrem ausgefallenen Aussehen einfach im Anbau und kann viele Jahre mit ihrem Anblick erfreuen.
Fikus Mikrokarp: Pflege zu Hause
Als eine der wirkungsvollsten dekorativen Zimmerpflanzen gilt zu Recht der Miniatur-Bonsaibaum Fikus Mikrokarp.
Die Pflege zu Hause stellt keine besonderen Schwierigkeiten dar, die Hauptsache ist, bestimmte Empfehlungen beim Anbau dieses Vertreters der tropischen Flora zu befolgen.
Diese Pflanze wird jedes Interieur schmücken und ihm einen Hauch von Raffinesse
Fikus Mikrokarp. Pflege direkt nach dem Kauf
Der Ficus microcarpa, auch als kleinfrüchtiger Ficus bekannt, ist ein immergrüner Baum, der in den tropischen und subtropischen Wäldern Südchinas, Südostasiens und Nordaustraliens beheimatet ist. Seinen Namen verdankt die Pflanze den kleinen Früchten (aus dem Griechischen: 'mikros' bedeutet klein und 'karpos' bedeutet Frucht).
In ihrem natürlichen Lebensraum erreicht sie eine beachtliche Größe (bis zu 25 Meter Höhe) und hat eine breite, dichte Krone. Meistens wächst sie auf den Stämmen anderer Pflanzen als Epiphyt. Der Grund dafür ist, dass die zahlreichen Luftwurzeln der Pflanze schwach sind und nicht als zuverlässige Stütze dienen können.
Die Blätter sind oval, an den Enden zugespitzt, glatt, glänzend und stehen an kurzen Blattstielen. Die Farbe des Laubs ist dunkelgrün, die der Rinde grau. Die Früchte sind klein, anfangs gelb-grün gefärbt, verfärben sich aber bei Reife purpurn.
Der Ficus microcarpa, dessen Pflege nach allen Regeln erfolgt, lässt sich leicht formen und wird so zu einem eleganten Zimmerbonsai.
In Fachgeschäften können sowohl ganz junge Pflanzen als auch ältere Zimmerbäume erworben werden, die in verschiedenen Stilen und Formen gestaltet sind.
Gleich nach dem Kauf sollten Sie einen festen Platz wählen, der zuverlässig vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt ist. Diese Zimmerpflanze benötigt keine helle Beleuchtung, im Gegenteil – sie fühlt sich im Halbschatten und etwas abseits vom Fenster viel wohler.
Der Ficus microcarpa benötigt eine recht hohe Luftfeuchtigkeit, daher sollte er täglich besprüht werden, beginnend ab dem ersten Tag in der Wohnung.
Auch sollten Sie die Pflanze nicht in Räumen mit trockener Luft oder in der Nähe von Heizgeräten und Heizkörpern aufstellen. Vergessen Sie nicht, die Bodenfeuchtigkeit zu prüfen – tasten Sie einfach das Substrat im Topf in der Tiefe eines Fingerglieds ab.
In den ersten ein bis zwei Wochen am neuen Standort kann der Ficus microcarpa beginnen, Blätter abzuwerfen – so reagiert er auf die Veränderung der Haltungsbedingungen. Besprühen und gießen Sie die Pflanze weiterhin regelmäßig, und bald wird sie sich anpassen und neue Blätter treiben.
Wenn der Ficus in einem kleinen Plastiktopf gekauft wurde, der für den Transport bestimmt ist, muss er in ein komfortableres Gefäß umgetopft werden. Dies sollte jedoch frühestens zwei bis drei Wochen nach Ende der Eingewöhnungsphase erfolgen.
Besonderheiten beim Anbau von Ficus microcarpa
Standort
Der Ficus microcarpa bevorzugt einen mäßig beleuchteten Standort, fern von direkter Sonneneinstrahlung. Wie alle Ficus-Arten mit dunklem Laub ist er schattentolerant und kann im Halbschatten wachsen.
Haben Sie einen geeigneten Platz für die Pflanze gefunden, sollten Sie versuchen, sie so selten wie möglich umzustellen, da sie sonst Blätter abwerfen kann. Um diesen Prozess zu stoppen, empfiehlt es sich, den Ficus mit einer Lösung des Biostimulators 'Epin' zu besprühen.
Die angenehmste Temperatur für den Ficus microcarpa liegt zwischen 17 und 23 Grad Celsius. Achten Sie darauf, dass die Pflanze keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, da sie sonst einen Großteil ihrer Blätter verlieren kann. Zudem können Feuchtigkeitsmangel, die Verwendung von kaltem Wasser zum Gießen und Zugluft zu Blattfall führen. Der Ficus microcarpa ist eine recht anspruchsvolle Pflanze, deren Pflege gewisse Kenntnisse erfordert. Bei der Kultivierung müssen Sie Geduld aufbringen.
Der Ficus microcarpa benötigt tägliches Besprühen, 1-2 Mal am Tag, abhängig von der Trockenheit der Luft im Raum, in dem sich die Pflanze befindet. Achten Sie beim Besprühen darauf, dass der Großteil des Wassers auf die Blätter und nicht auf den Stamm gelangt. Zudem sollten Sie die Blätter des Bonsais regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen.
Wie die meisten tropischen Pflanzen liebt der Ficus microcarpa Feuchtigkeit. Allerdings ist übermäßige Bodenfeuchtigkeit schädlich: Die Wurzeln können faulen und die Pflanze eingehen.
Verwenden Sie zum Gießen weiches, gut abgestandenes Wasser (mindestens 12 Stunden) mit Zimmertemperatur. Im Frühling und Sommer benötigt die Pflanze häufigeres Gießen, im Winter dagegen sparsameres Gießen. Achten Sie stets darauf, dass der Wurzelballen im Topf nicht vollständig austrocknet und dass sich kein Wasser im Untersetzer staut.
Sie können die Häufigkeit des Gießens leicht überwachen: Die Erde sollte zwischen den Gießvorgängen mindestens 2-3 cm tief abtrocknen.
Düngung und Umpflanzung
Beginnen Sie mit der Düngung der Pflanze im frühen Frühling und fahren Sie bis Mitte Herbst fort. Sie können hierfür sowohl ein universelles organisches oder mineralisches Düngemittel als auch einen speziellen Bonsaidünger verwenden. Wenden Sie den Dünger alle zwei Wochen auf die noch feuchte Erde nach dem Gießen an.
Düngen Sie den Ficus microcarpa von November bis Februar nur einmal im Monat. Dabei sollte die Düngermenge nur halb so groß sein wie normal.
Die Pflanze reagiert auch gut auf Blattdüngung. Geben Sie dem Wasser zum Besprühen der Blätter eine kleine Menge eines geeigneten Düngers hinzu.
Als Substrat für den Ficus microcarpa eignet sich eine Mischung aus gleichen Teilen Sand, Tongranulat und Pikiererde. Sie können auch eine spezielle Ficuserde im Handel kaufen.
Topfen Sie die Pflanze alle 2-3 Jahre im Frühjahr um. Eine jährliche Umtopfung ist nicht notwendig, da der Stamm des Ficus microcarpa sehr langsam wächst. Allerdings sollten Sie das Substrat regelmäßig erneuern, da die Pflanze sonst krank wird.
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Pflanze nach dem Umtopfen Blätter abwirft – das ist ein normaler Vorgang. Nach der Eingewöhnungszeit erholt sich das Blattwerk wieder.
Seien Sie beim Umtopfen sehr vorsichtig und versuchen Sie, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Setzen Sie den Ficus mit dem alten Wurzelballen in den neuen Topf und füllen Sie die Lücken mit ausreichend neuem Substrat. Der Topf muss unbedingt Abzugslöcher haben und am Boden eine Drainageschicht von 2-3 cm Höhe.
Formgebung des Ficus microcarpa
Dank der Tatsache, dass der Stamm des Fikus Mikrokarp intensiv in die Breite wachsen kann und seine Triebe sehr plastisch sind, lässt sich die Pflanze leicht nach jedem Geschmack formen.
Um einen kräftigen Stamm zu erhalten, wird empfohlen, ihn bei jungen Pflanzen mehrmals und stark zu beschneiden. Auch beim Kürzen des Stammes wird eine große Anzahl von Blättern entfernt, was den Feuchtigkeitsbedarf des Fikus erheblich reduziert.
Die Richtung der Zweige kann mit Draht geformt werden. Wenn sie zu dick werden, kann bei einer Trieblänge von bis zu 20 cm ein Schnitt vorgenommen werden.
Bei der Bildung starker Äste an Trieben von bis zu 5 cm kann die Spitze entfernt werden – so erhalten Sie eine verzweigte Krone Ihres Bonsais.
Fikus Mikrokarp – Pflege und mögliche Schwierigkeiten
• Das Auftreten von dunklen Flecken auf den Blättern und das Faulen der Wurzeln deuten auf übermäßiges Gießen hin.
• Bei Feuchtigkeitsmangel wird die Pflanze merklich schwächer und beginnt, Blätter abzuwerfen.
• Auch Zugluft, plötzliche Temperaturschwankungen, Lichtmangel und Gießen mit kaltem Wasser können Ursachen für Blattverlust sein.
• Ein Befall der Pflanze mit Spinnmilben deutet auf eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit im Raum hin, in dem der Fikus Mikrokarp wächst. Die Pflege sollte in diesem Fall darauf abzielen, die Ursache des Befalls zu beseitigen und gegen Schädlinge von Zimmerpflanzen vorzugehen.
Fikus Mikrokarp – Bonsai für Anfänger
Die in Bonsai-Form am weitesten verbreitete und eine der wertvollsten Arten von Zimmer-Fikus-Mikrokarp hat sich sowohl durch ihre Schattentoleranz als auch durch ihr auffälliges Aussehen einen Namen gemacht. Bei dieser besonderen Fikusart ist alles bemerkenswert – von der Rinde über die Luftwurzeln bis hin zu Blättern und Früchten. Trotz ihrer Vorliebe für Feuchtigkeit wird der Mikrokarp zu Recht zu den Arten gezählt, die sich am besten für die Einführung in Bonsai und die Kunst ihrer Gestaltung eignen. Wenn man die Bedingungen richtig wählt und keine großen Fehler in der Pflege macht, wird sich die dankbare Pflanze zu einer exquisiten Innendekoration entwickeln.
Fikus Mikrokarp – Bonsai für Anfänger.
Beschreibung der Pflanze
Fikus Mikrokarp (Ficus microcarpa) ist eine der wenigen Pflanzen, die bei uns unter ihrem vollständigen botanischen Namen weitaus bekannter sind als unter der Bezeichnung Kleinfeige. Man nennt diese Pflanze gerne auch Fikus Ginseng, Fikus Bonsai und Chinesischen Banyan. Aber wie man den Mikrokarp auch nennt, die Pflanze bleibt eine der besondersten Fikusarten.
Fikus-Mikrokarp-Pflanzen werden in der Zimmerkultur in Bonsai-Form gezogen, wobei die Schönheit der Zweige, die Dichte und andere Eigenschaften auf neue Weise zur Geltung kommen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 10 cm bis 1 m. Je nach Formungsmethode wird sie meist als aufrechter Baum mit einer Verdickung im unteren Stammbereich gezogen, die durch an die Oberfläche tretende, phantasievoll miteinander verflochtene Wurzeln gebildet wird, die sich manchmal in dicke „Beine“ verwandeln. Zahlreiche Luftwurzeln sind normal, gehen aber manchmal aufgrund einer zu trockenen Umgebung verloren.
Die Rinde ist glänzend, hell, gräulich mit einem beigen Schimmer und überrascht durch ihre Feinheit. Die Krone des Ficus microcarpa ist sehr üppig, die Triebe verzweigen sich schön und dicht, und der Stamm wird mit zunehmendem Alter immer massiver, besonders in Kombination mit den skurrilen Luft- und hervortretenden Wurzeln.
Das Grün des Ficus microcarpa scheint wie geschaffen für den Kontrast zur hellen Rinde. Seine dunklen, satten Farbtöne wirken sehr leuchtend. Die Blätter des Ficus microcarpa sind wechselständig, kurz gestielt, lanzettlich-eiförmig, breit oder schmal je nach Sorte, aber immer mit einer zugespitzten Spitze.
Unter Zimmerbedingungen blüht die Pflanze nicht, und auch in Gewächshäusern erfreut sie nur sehr selten mit Blüten. Die Früchte sind klein, beerenartig und färben sich von Gelb nach Rot.
Ficus microcarpa (Ficus microcarpa), Sorte "Ginseng".
Ficus microcarpa (Ficus microcarpa), Sorte "Albomarginata".
Ficus microcarpa (Ficus microcarpa), Sorte "Moclame".
Beliebte Sorten des Ficus microcarpa
Dekorative Formen und Kultivare von Ficus microcarpa unterscheiden sich in der Farbe des Grüns, der Blattbreite und der Form von Stamm und Wurzeln. Besonders beliebt sind drei Varietäten:
- Ficus-Ginseng (Ginseng, ginseng), dessen Wurzeln an die Knollen von Ginseng erinnern;
- "Moclame" (Moclame) – mit grauer Rinde und kleinen Blättern;
- Die bunte Sorte mit überwiegend weißer Färbung "Albomarginata" (Albomarginata).
Wachstumsbedingungen für Ficus microcarpa
Ficus microcarpa mag keine Extreme, sondern bevorzugt in allem Stabilität. Diese Bonsai-Art zeichnet sich erfreulicherweise durch Schattentoleranz aus, diese ist jedoch relativ, und man sollte nicht mit der Platzierung in der Raumtiefe experimentieren. Geeignet für Ficus microcarpa ist ein Platz am Nord- oder Ostfenster sowie bei diffusem Licht am West- oder Südfenster (mit Ausnahme der sehr lichtbedürftigen bunten Sorten). An direkte Sonne kann das Laub junger Mikrokarpa allmählich gewöhnt werden, aber es ist besser, zumindest mittags für Schutz zu sorgen.
Im Winter sollte die Pflanze besser vor einer starken Verringerung des Lichts geschützt werden, indem man sie auf hellere Fensterbänke stellt oder eine Zusatzbeleuchtung einrichtet. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, kann der Ficus alle Blätter abwerfen.
Ficus microcarpa sind wärmeliebende Pflanzen. Die minimal zulässigen Werte für sie sind selbst im Winter auf 15 Grad beschränkt. Aber auch Hitze mag dieser Ficus nicht. Selbst im Sommer sollte ein Anstieg der Werte auf 25 Grad besser durch eine proportionale Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und Lüften ausgeglichen werden. Die optimalen Bedingungen liegen zwischen 21 und 24 Grad im Sommer und 16–20 Grad im Winter.
Bewahren Sie die Bäumchen besser vor Temperaturschwankungen, Zugluft, Klimaanlagen und Heizgeräten. Die Microcarpa mag keine abrupten Bewegungen und Drehungen; Sie sollten die Position relativ zur Lichtquelle überwachen. Im Sommer verbringt die Pflanze ihren Aufenthalt lieber an einem geschützten, abgelegenen Ort im Garten oder auf dem Balkon als im Innenraum. Wenn Sie sie ins Freie bringen, müssen Sie unbedingt die Nachttemperaturen kontrollieren und den Ficus bei jedem 'Anzeichen' eines Temperaturabfalls unter 15 Grad wieder hereinholen.
Microcarpa sind wärmeliebende Pflanzen.
Pflege des Ficus microcarpa zu Hause
Dies ist eine der freundlichsten Bonsai-Arten. Sie eignet sich für Anfänger und Experimentierfreudige. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kontrolle der Bodenfeuchtigkeit und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit.
Bewässerung und Luftfeuchtigkeit
Bei vollständiger Austrocknung des Substrats trocknen die Wurzeln der Pflanze aus, aber auch Nässe ist nicht zulässig. Gießen Sie Microcarpa am besten zurückhaltend, nachdem die oberen 2 cm Erde abgetrocknet sind, und überprüfen Sie stets die Feuchtigkeit und ändern Sie die Häufigkeit dieser Maßnahmen je nach Temperatur und Pflanzenwachstum. Im Sommer, besonders bei Hitze, wird zum normalen Gießen ein 'Bad' hinzugefügt – das Eintauchen der Pflanze mit Luftwurzeln in lauwarmes Wasser.
Die Wasserqualität ist für Microcarpa ein kritischer Faktor. Es eignet sich nur weiches Wasser, idealerweise Regen- oder Schmelzwasser.
Ohne erhöhte Luftfeuchtigkeit ist kein Erfolg möglich. Der Ficus microcarpa bildet nur bei Werten über 70 % Luftwurzeln aus. Die Pflanze liebt das Besprühen, aber ohne einen Luftbefeuchter oder eine Schale mit feuchten Kieselsteinen wird es schwierig sein.
Die Blätter der Pflanze müssen sauber gehalten werden.
Düngung und Düngerzusammensetzung
Für Ficus microcarpa verwenden Sie am besten spezielle Bonsai-Dünger, aber auch Dünger für Ficus sind geeignet. Die Düngung erfolgt von März bis November:
- Wurzeldüngung: alle 2 Wochen mit der Standarddosis (nach dem Umtopfen wird die Düngung für 8 Wochen ausgesetzt);
- Blattdüngung: alle 2-3 Wochen mit der 4- bis 5-fach reduzierten Konzentration.
Bei Standortwechsel oder Problemen kann die Stressresistenz der Pflanze durch Besprühen mit Phytohormonen oder Wachstumsstimulatoren erhöht werden.
Schnitt und Formgebung des Ficus microcarpa
Die dichte Krone des Ficus microcarpa lässt sich leicht formschneiden; bei jungen Pflanzen kann sogar der Stamm gekürzt werden. Ein starker Schnitt wird nur im Frühjahr nach der Reinigung durchgeführt, zusätzliche Schnitte sind das ganze Jahr über möglich. Normalerweise werden die Skeletttriebe auf 15 cm, die Seitentriebe auf 4 Blätter eingekürzt und die Endknospen ausgezupft. Draht kann verwendet werden, aber vorsichtig, da die dünne Rinde leicht verletzt wird. Alle Schnitte und Wunden müssen mit Gartenpaste behandelt werden.
Die Krone des Ficus microcarpa lässt sich leicht formschneiden.
Umtopfen, Gefäße und Substrat
Die Pflanze sollte nicht gestört werden, bis das vorherige Gefäß vollständig durchwurzelt ist. Das Umtopfen erfolgt Mitte des Frühlings, nach Beginn des aktiven Wachstums.
Für den Ficus microcarpa verwendet man Gefäße, die für Bonsai geeignet sind – niedrig, breit, mit Drainagelöchern, etwas eng (freies Substrat nicht mehr als 2 cm).
Das Substrat muss besonders, luftdurchlässig und grob sein; am besten eignet sich spezielles Substrat für Bonsai oder Ficus. Eine eigene Erdmischung sollte (nur bei ausreichender Erfahrung) aus gleichen Teilen Laub-, Rasenerde, Torf und Sand mit Zusätzen von Ton, Asche und Lockerungsmitteln zusammengestellt werden. Die Drainageschicht wird hoch angelegt.
Beim Umtopfen kann die Pflanze entweder so belassen werden, indem man sie umsetzt und den Zustand der Wurzeln überprüft, oder man formt sie um, indem man die Wurzeln verflechtet oder kürzt – mit sorgfältiger Wundbehandlung. Ein Teil der Wurzeln bleibt über der Oberfläche. Der Boden wird sofort mit Moos oder dekorativem Material gemulcht. Zur Anpassung benötigt die Pflanze minimale Bewässerung, Schutz vor direkter Sonne und möglichst hohe Luftfeuchtigkeit.
Krankheiten, Schädlinge und Probleme bei der Kultivierung
Alle Schwierigkeiten mit diesem Ficus hängen immer mit Pflegefehlern oder Haltungsbedingungen zusammen. Probleme mit dem Wachstum und den Blättern erfordern eine sorgfältige umfassende Analyse, um alle Fehler zu identifizieren – von der Luftfeuchtigkeit über die Düngung bis hin zum Bodenzustand.
Dieser Bonsai reagiert sehr empfindlich auf den Winter, verliert oft Blätter und wirkt fast leblos. Aber man sollte der Pflanze Zeit geben: Nur geschwärzte Triebe können als abgestorben betrachtet werden, während selbst trockene Zweige bei Wiederherstellung normaler Bedingungen und Feuchtigkeit wieder erwachen können (jedoch frühestens einen Monat nach dem Laubfall).
Zu den Schädlingen, die dem Microcarpa zusetzen, gehören Schildläuse und Spinnmilben. Bekämpfen Sie sie am besten gleich mit systemischen Insektiziden.
Der Ficus microcarpa verliert oft Blätter und wirkt fast leblos. Aber man sollte der Pflanze Zeit geben.
Vermehrung des Ficus microcarpa
Neue Pflanzen werden meist aus apikalen Stecklingen mit mehreren Internodien gezogen, die im Sommer von halbverholzten Trieben geschnitten werden. Nach dem Einweichen in Wasser zur Entfernung des Saftes werden die Stecklinge in gereinigtem Wasser mit Holzkohlezusatz oder in Erde unter einer Haube bewurzelt.
Auch neue Pflanzen können durch Luftableger gewonnen oder aus Samen gezogen werden. Nach kalter Stratifikation und Einweichen werden sie oberflächlich ausgesät und leicht mit Erde bedeckt (unter Glas). Die Aussaat sollte bei hellem, diffusem Licht und Temperaturen ab 23 Grad Celsius erfolgen. Die Sämlinge werden pikiert, sobald sie ein Paar echter Blätter gebildet haben. Mit der Formung sollte so früh wie möglich begonnen werden.
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Ficus microcarpa: Pflege zu Hause
Vielgesichtige und erstaunliche Ficus — elegante Pflanzen aus der Familie der Maulbeergewächse, von denen es in der Natur mehr als 280 Arten gibt. Sie wachsen hauptsächlich in Regionen mit subtropischem, gemäßigtem und tropischem Klima. Ficus nehmen bei der Anzahl der Sorten unter den Zimmerpflanzen eine führende Position ein. Ficus microcarpa Bonsai und Ficus microcarpa Ginseng — eine der am weitesten verbreiteten Formen, die Blumenzüchter dieser pflegeleichten Pflanze zur Dekoration von Räumen verleihen.
- Beschreibung
- Pflege direkt nach dem Kauf
- Wie macht man einen Ficus-Bonsai zu Hause
- Optimale Bedingungen für den Anbau
- Temperatur
- Licht
- Pflege
- Gießen
- Luftfeuchtigkeit
- Boden und Dünger
- Kronenformung und Schnitt
- Regeln für das Umpflanzen
Beschreibung
Ficus microcarpa gehört, wie andere Vertreter der Gattung Ficus (lat. Ficus), zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Die Familie bildet die monotypische Tribus Ficeae.
Die meisten Vertreter dieser Art sind immergrüne Pflanzen.
Ficus microcarpa ist, wie viele Ficus, ein Epiphyt, das heißt, er kann auf einer anderen Pflanze wachsen.
Er hat eine große Anzahl von Luftwurzeln und einen grauen, aufrechten Stamm. Unter häuslichen Bedingungen wird er bis zu 1,5 m hoch.
Die dunkelgrünen, dichten Blätter haben einen glänzenden Glanz und bedecken die Krone dicht. Die Blätter sind mit kurzen Blattstielen an den Zweigen befestigt. Sie haben eine längliche, ovale Form und erreichen eine Breite von 5 cm und eine Länge von 10 cm.
Der Ficus hat ein sehr stark entwickeltes Wurzelsystem. Ein charakteristisches Merkmal dieser Art sind die aus dem Boden ragenden Wurzeln, die skurrile Formen annehmen. Diese Sorte erhielt ihren Namen aufgrund des Aussehens der Früchte — sie sind sehr klein. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet «mikros karpos» «kleine Frucht».
Die Heimat dieser erstaunlichen Pflanze sind die Wälder im Süden und Osten Chinas, Indonesien, Nordaustralien und Taiwan.
Pflege sofort nach dem Kauf
Zunächst sollte man sich für einen Standort entscheiden, an dem unser Bäumchen platziert wird. Bei der Auswahl sollten die Eigenschaften und Eigenheiten des Ficus microcarpa berücksichtigt werden.
Es ist gleich zu bemerken, dass die Pflanze keine Umstellungen von einem Platz zum anderen mag.
Ficus Moklame reagiert empfindlich auf Zugluft, trockene Luft und sehr helles Licht. Daher sollte man die neue Pflanze so weit wie möglich von Heizkörpern entfernt aufstellen. Am besten eignen sich Räume, deren Fenster nach Südwesten, Westen und Norden ausgerichtet sind.
Ficus mit der Form Variegata sollte am besten in einem Raum mit Ost- und Südostfenstern platziert werden, da eine solche Pflanze helleres Licht benötigt.
Ficus microcarpa muss besprüht werden ab dem ersten Tag des Erwerbs, insbesondere Ficus Moklame, Ginseng und Bonsai. Am besten macht man dies 2- bis 3-mal täglich. Es wird nicht empfohlen, das Substrat austrocknen zu lassen. Überprüfen Sie häufiger die Feuchtigkeit des Substrats, indem Sie einen Finger einen Zentimeter tief in die Erde stecken.
Ein paar Wochen nach dem Kauf sollte die Pflanze in ein neues, dauerhaftes Gefäß umgetopft werden. Vergessen Sie nicht, für eine Drainage zu sorgen, deren Schicht mindestens 1/3 der Topfhöhe betragen sollte. Für die Drainage können Sie Styropor oder Blähton verwenden. Die Erde im Substrat sollte locker und nährstoffreich sein. Fertige Ficus-Erde, die in spezialisierten Blumengeschäften erhältlich ist, eignet sich hervorragend. Die Pflege nach dem Umtopfen erfolgt wie bei einer normalen Mikrokarpfen-Pflanze.
Wenn der Ficus Ginseng oder Moklame seine Blätter abwirft, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich nur um eine Reaktion auf den «Ortswechsel».
Wie man einen Ficus-Bonsai zu Hause macht
Aussehen der Wurzeln und des Stammes — das erste, was ins Auge fällt. Die Wurzeln neigen dazu, dicker zu werden und sich zu entblößen, wobei sie eine Form wie ovale Fässer annehmen. Die Zweige sind dünn und haben kleine, dunkelgrüne Blätter. Die Blattoberfläche ist glänzend, als wäre sie poliert worden.
Manchem mag der Ficus Moklame grob und unschön erscheinen, aber in den meisten Fällen ist die Pflanze in Blumengeschäften sehr gefragt. Um dem Ficus ein ansprechendes Aussehen zu verleihen, sollten Sie ihn nicht nur richtig zu Hause pflegen, sondern auch ständig seine Krone formen. Dem Ficus kann man folgende Form geben:
- eines Baumes im Bonsai-Stil
- eines Busches
Damit seine Krone üppig, mäßig verzweigt und gesund ist, müssen die Zweige regelmäßig beschnitten werden. Hier sind einige wichtige Regeln, die Sie beachten sollten:
- Verwenden Sie nur desinfizierte und scharfe Gegenstände (Schere, Messer).
- Schneiden Sie die Spitzen ab, die aus der Hauptlinie der Krone herausragen.
- Führen Sie den Schnitt schräg aus, nicht gerade.
- Die abgeschnittenen Spitzen können zur weiteren Bewurzelung verwendet werden.
Es ist ziemlich schwierig, aus einem Ficus einen Bonsai zu Hause zu machen, aber keineswegs unmöglich. Bei der Formung eines Bonsai müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:
- Die Pflanze sollte mindestens 20 cm hoch sein.
- Der Ficus sollte in einen breiten, aber nicht sehr tiefen Topf gepflanzt werden.
Schritte zur Bonsai-Formung:
- Schneiden Sie die Krone der Pflanze so, dass sie flacher aussieht.
- Hängen Sie mit Fäden kleine Gewichte an die Zweige, um der Pflanze das passende Aussehen zu verleihen. Dies muss so erfolgen, dass die Zweige parallel zum Boden hängen.
- Halten Sie die Gewichte etwa zwei Wochen lang in dieser Position und entfernen Sie sie dann.
Die Zweige des Ficus können während dieser Formung Blätter abwerfen. Dies ist kein Anzeichen für eine Krankheit oder falsche Pflege, sondern lediglich eine Anpassung an die neue Position.
Um der Pflanze ein noch farbenfroheres Aussehen zu verleihen, sollten Sie den Ficus in einen quadratischen Topf umtopfen, dessen Stil für Bonsai typisch ist.
Der Ficus microcarpa blüht, jedoch bringt dieser Prozess keine Ästhetik mit sich. Die Blüten sind klein und in einem kleinen Blütenstand zusammengefasst, der einen Durchmesser von nicht mehr als 2 cm hat. Diese Blütenstände werden Sykonien genannt. Die Zimmerpflanze gehört zur Kategorie der dekorativen Blattpflanzen, daher liegt ihre Hauptschönheit genau darin.
Optimale Bedingungen für den Anbau
Die Pflege des Ficus ist zu Hause sehr einfach. Die Pflanze ist trotz ihrer Exotik recht anspruchslos. Dennoch hat sie ihre eigenen Besonderheiten, die berücksichtigt werden sollten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Temperatur und Beleuchtung.
Temperatur
Der Ficus benötigt Wärme sowohl für den oberirdischen Teil der Pflanze als auch für das Wurzelsystem. Die optimale Temperatur für eine gute Entwicklung und Erhaltung der Lebensfähigkeit liegt zwischen 17 und 24 °C. Dabei ist zu beachten, dass im Winter ein Temperaturabfall zulässig ist. Eine zu niedrige Luft- oder Bodentemperatur kann zu verschiedenen Krankheiten führen. Bei Temperaturen über 23 °C sollte die Pflanze zusätzlich gegossen und besprüht werden.
Beleuchtung
Plätze mit Schatten oder diffuser Sonneneinstrahlung eignen sich am besten für den Microcarpa. Die Pflanze muss unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der Blumentopf sollte am besten fern von Fenstern platziert werden. Auch künstliche Beleuchtung ist möglich. Dazu können Leuchtstofflampen mit einer Leistung von 15 W und einer Farbtemperatur von 2800° bis 3800° Kelvin (Sonnenaufgang/Sonnenuntergang) verwendet werden.
Es ist zu beachten, dass die Pflanze keine besondere Aufmerksamkeit erfordert. Allerdings beschränkt sich die Pflege dieser Art nicht nur auf den richtigen Standort des Topfes und die richtige Beleuchtung. Damit das Bäumchen eine Augenweide bleibt, muss man sich schon etwas Mühe geben. Die Pflege ist recht einfach. Wie alle anderen Pflanzen muss der Ficus richtig gegossen werden, und die wundervollen Zweige und Stämme müssen durch Beschneiden ständig in Form gebracht werden. Durch einfache Handgriffe verwandelt sich das Bäumchen in eine unglaublich schöne Dekoration, die Ihre Gäste und Familienmitglieder erfreut.
Bewässerung
Der Ficus sollte häufig und reichlich gegossen werden, insbesondere im Frühjahr und Sommer, also während der aktiven Wachstumsphase. Es ist zu beachten, dass die Menge und Regelmäßigkeit der Bewässerung direkt von der Beleuchtung, der Raumtemperatur und der Lufttrockenheit abhängen.
Beim Gießen sollte man sich am Zustand der Pflanze und der Trockenheit der Erde orientieren. Die Feuchtigkeit der Erde im Topf sollte überwacht werden, jedoch sollte man den Ficus microcarpa nicht übermäßig gießen, da dies zu Wurzelfäule führen kann, die oft zum Absterben der Pflanze führt. Das Substrat muss vor dem nächsten Gießen austrocknen können. Die Bodenfeuchtigkeit wird in einer Tiefe von 2-3 cm überprüft.
Das Wasser zum Gießen muss ebenfalls bestimmten Anforderungen entsprechen. Es sollte mindestens 12 Stunden stehen gelassen werden und weich sein. Die Temperatur beim Gießen sollte nicht kühler als Raumtemperatur sein.
Luftfeuchtigkeit
Feuchte Luft ist für den Ficus microcarpa von Vorteil, daher sollte das Bäumchen je nach Luftfeuchtigkeit 1-2 Mal am Tag besprüht werden. Bei mangelndem Besprühen wird der Ficus anfällig für verschiedene Krankheiten, wirkt schlaff und verliert die Fähigkeit, Schädlingen zu widerstehen. Neben dem Besprühen profitiert die Pflanze von regelmäßigem Abwischen ihrer Blätter mit einem feuchten Tuch.
Boden und Dünger
Fruchtbarer Boden mit einem pH-Wert von 5,5-7,5 — ideal für den Microcarpa. Die Erde lässt sich leicht selbst herstellen. Dazu sollten Sand, Laubhumus, Torf und Rasenerde zu gleichen Teilen gemischt werden. Während der Vegetationsperiode wird eine zusätzliche Düngung empfohlen (von Frühjahrsbeginn bis Spätherbst). Gut geeignet sind universelle Volldünger oder Dünger für Zierpflanzen mit dekorativem Laub. Diese müssen dem Gießwasser beigefügt werden. Die Düngung sollte alle zwei Wochen erfolgen.
Beim Anbau von Ficus microcarpa im Bonsai-Stil werden spezielle Düngemittel verwendet.
Dünger kann auch über das Besprühen des Laubes ausgebracht werden — der Baum reagiert gut darauf.
Kronenformung und Schnitt
Damit die Pflanze ihre ansprechende Form behält, muss sie regelmäßig beschnitten werden. Mit der Kronenformung sollte so früh wie möglich begonnen werden. Was die Veränderung des Aussehens betrifft, ist der Ficus sehr formbar, sodass Ihrer Fantasie freien Lauf gelassen werden kann.
Um einen kräftigen Stamm bei einem jungen Bäumchen zu erhalten, muss es häufiger beschnitten werden. Mit Draht müssen die Richtung der Zweige geformt werden. Auch dicke Triebe mit einer Länge von nicht mehr als 20 cm können beschnitten werden. Durch das Beschneiden kräftiger Äste kann eine Verzweigung der Ficus-Krone erreicht werden.
Umtopfregeln
Lassen Sie uns besprechen, wann und wie man die Microcarpa-Pflanze am besten umtopft.
Diese Sorte sollte alle zwei Jahre umgetopft werden. Der Baum wächst recht langsam, und der Stamm hört im Erwachsenenstadium fast auf, sich zu entwickeln. Für den Ficus dient das Umtopfen hauptsächlich dem Austausch des Substrats und der Erneuerung der Erde. Dieser Vorgang ermöglicht es dem Blumenliebhaber auch, einen Blick auf den Zustand des Wurzelsystems zu werfen, das zuvor unter der Erde war.
Führen Sie das Umtopfen am besten im Frühling durch. Die Größe des Topfes für den Ficus Microcarpa spielt keine besondere Rolle. Es ist sogar am besten, denselben Behälter wie zuvor zu verwenden, jedoch sollten Sie ihn gründlich reinigen und waschen. Wenn Sie sich für einen neuen Topf entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, dass eine kleine Schicht der «alten» Erde an den Wurzeln der Pflanze haften bleibt. Stellen Sie sicher, dass der neue Behälter Abflusslöcher hat.
Vergessen Sie nicht, eine Drainage aus Styropor oder Blähton in einer Schicht von 2-3 cm einzubringen. Setzen Sie den Ficus mit der Erde an den Wurzeln an seinen Platz und füllen Sie frische Erde auf. Seien Sie äußerst vorsichtig mit dem empfindlichen Wurzelsystem der Pflanze.
Den Ficus Microcarpa richtig pflegen
Der Anbau von Ficus-Pflanzen nimmt nicht viel Zeit und Mühe in Anspruch: Sie benötigen nur minimale Pflege, weshalb in letzter Zeit immer mehr dieser Pflanzen in den Regalen der Geschäfte zu finden sind. Heute geht es um den Ficus Microcarpa (ficus moclame), der im Aussehen an einen Miniaturbaum erinnert. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den Ficus Microcarpa zu Hause pflegen, ihn bei Bedarf vermehren oder umtopfen und Krankheiten und Schädlinge bekämpfen.
- Aussehen
- Ficus-Anbau zu Hause
- Standortauswahl
- Temperaturbedingungen
- Bewässerungsregeln und Anforderungen an die Luftfeuchtigkeit
- Düngung der Pflanze
- Umtopfen des Ficus
Aussehen
Wenn wir über den wilden Ficus Microcarpa sprechen, dessen Heimat Asien, China und Australien ist, erreicht er beeindruckende Größen. Einige Exemplare werden bis zu 25 m hoch, aber die Zimmerpflanze ist nur eine Miniaturkopie des wild wachsenden Ficus. Seine Höhe überschreitet selten 150 cm. Zudem kann die Höhe des Bäumchens beim Beschneiden der Krone immer korrigiert werden.
Die Zierde des Ficus Microcarpa ist keineswegs die üppige Krone oder außergewöhnlich schöne Blüten, sondern der über der Erdoberfläche liegende Teil des Wurzelsystems. Es ist schwer, zwei Pflanzen zu finden, deren freiliegender Wurzelteil die gleiche Form annimmt. Dementsprechend können Sie mehrere Ficus Microcarpa im Haus halten, die sich voneinander unterscheiden.
Die Blätter der Pflanze sind klein und haben eine ellipsenförmige Form, bei der eine Seite leicht zugespitzt und die andere abgerundet ist. Die Blattgrößen überschreiten nicht 10 cm in der Länge und 5 cm in der Breite. Dies sind die Maximalwerte. Bei durchschnittlichen Werten beträgt die Blattlänge 7 cm und die Breite 3 cm. Wie bei vielen Ficus-Arten haben die Blätter dieser Pflanze eine glänzende Oberfläche. Die hellgrünen Blätter sind wechselständig am Stängel angeordnet und bilden eine schöne und dichte Krone.
Ficus-Anbau zu Hause
Den Ficus Microcarpa kann man nicht als problematische Pflanze bezeichnen. Die Pflege zu Hause umfasst rechtzeitiges Gießen, Düngen, Umtopfen sowie die Sicherstellung eines bestimmten Temperatur- und Lichtregimes. Aber der Anbau jeder Blume beginnt mit der Standortwahl.
Standortwahl
Ficus microcarpa ist keine lichtliebende Pflanze, direkte Sonneneinstrahlung wirkt sich schädlich auf ihn aus. Daher sollte man einen schattigen Platz für ihn wählen. Übermäßiger Schatten tut der Pflanze jedoch auch nicht gut, daher sollte man versuchen, einen Ort zu finden, an dem der Ficus microcarpa im Halbschatten steht.
In der kalten Jahreszeit sollte man beachten, dass der Ficus microcarpa nicht in der Nähe von Heizgeräten aufgestellt werden darf.
Temperatur
Diese Ficus-Art ist recht wärmeliebend. Der Topf fühlt sich bei einer Temperatur von 26-27 °C wohl. Geringfügige Abweichungen von der Norm beeinträchtigen den Zustand der Pflanze nicht, aber eine starke Abweichung von diesen Werten führt zu einer Gelbfärbung und zum Abfallen der Blätter sowie zum Auftreten dunkler Flecken.
Eine Besonderheit der Pflanze ist, dass nicht nur der oberirdische Teil des Ficus microcarpa Wärme benötigt, sondern auch sein Wurzelsystem. Daher sollte man den Topf in der kalten Jahreszeit nicht auf kalte Fliesen stellen oder die Pflanze auf der Fensterbank halten. Es ist sinnvoll, den Topf auf einen Untersetzer aus Holz oder einem anderen natürlichen Material zu stellen.
Bewässerungsregeln und Anforderungen an die Luftfeuchtigkeit
Ficus microcarpa ist eine feuchtigkeitsliebende Pflanze, daher muss sie das ganze Jahr über gegossen werden; die Erde im Topf sollte niemals vollständig trocken sein. Was die Häufigkeit des Gießens betrifft, so hängt sie von der Jahreszeit und der Raumtemperatur ab. Man sollte sich am Zustand des Erdballs im Topf orientieren. Wenn dieser austrocknet, wird gegossen. Im Sommer wird die Pflanze mindestens zweimal pro Woche gegossen. Im Winter nimmt die Gießhäufigkeit ab.
Obwohl der Ficus microcarpa eine feuchtigkeitsliebende Pflanze ist, sollte man es mit dem Gießen nicht übertreiben. Wenn man die Pflanze übergießt, beginnt das Wurzelsystem zu faulen, was letztlich zum Absterben der Pflanze führt. Auf einen Überschuss an Feuchtigkeit kann man an den dunklen Flecken schließen, die auf den Blättern des Ficus erscheinen.
Es ist auch anzumerken, dass der Ficus microcarpa empfindlich auf die chemische Zusammensetzung des Wassers reagiert. Daher sollte man die Pflanze nicht mit Leitungswasser gießen. Zum Gießen wird ausschließlich abgestandenes Wasser verwendet. Es muss mindestens 12 Stunden lang stehen gelassen werden.
Der Ficus microcarpa stellt auch hohe Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit. Normale Luftfeuchtigkeit reicht ihm nicht aus, er benötigt eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Das erschwert die Pflege der Pflanze etwas, bedeutet aber keineswegs, dass man das Mikroklima in der Wohnung ändern muss. Es reicht aus, die Pflanze zu besprühen. Dies sollte täglich erfolgen. Neben dem Besprühen der Pflanze ist es auch ratsam, ihre Blätter mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Düngung der Pflanze
Jede Pflanze, und der Ficus Microcarpa ist keine Ausnahme, benötigt Düngung. Es können organische und mineralische Dünger getrennt in die Erde eingebracht werden, abwechselnd mit Blattdüngung, oder es können spezielle Zusammensetzungen verwendet werden. Experten empfehlen, sich für Letztere zu entscheiden, insbesondere wenn das Ziel ein schöner dekorativer Bonsai-Baum ist.
Vor dem Ausbringen von Dünger in die Erde ist es erforderlich, die Anleitung sorgfältig zu lesen und genau zu befolgen. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden. Ein Überschuss an jeglichen Substanzen kann sich ebenso schädlich auf den Ficus auswirken wie ein Mangel.
Damit der Dünger optimal von den Wurzeln aufgenommen wird, wird er nach dem Gießen der Pflanze in die Erde eingebracht.
Umpflanzung des Ficus
Die Pflanze wird nach Bedarf umgetopft. Der Ficus wächst langsam, daher ist häufiges Umtopfen nicht nötig. Bei einem jungen Bäumchen sollte etwa einmal im Jahr umgetopft werden. Eine ältere Pflanze wird höchstens alle zwei Jahre umgetopft.
Es sei gleich vorweggenommen, dass der Ficus Microcarpa das Umtopfen recht schmerzhaft empfindet. Bei Beschädigung des Wurzelsystems wirft er die Blätter ab, daher muss die Pflanze äußerst vorsichtig umgetopft werden. Zuerst wird die Pflanze mitsamt dem Wurzelballen herausgenommen. Das Wurzelsystem ist nicht besonders kräftig. Vorsichtig wird das gesamte alte Substrat entfernt. Wenn etwas Erde zwischen den Wurzeln zurückbleibt, ist das nicht schlimm. Man sollte bei diesem Schritt nicht zu sehr darauf bedacht sein.
>In einen vorbereiteten Topf wird Drainage eingefüllt. Als Drainage eignen sich Blähton und Holzkohle. Bei der Wahl des Topfes ist zu beachten, dass er etwas größer als der vorherige sein sollte. Da das Wurzelsystem flach ist, kann man sich für niedrige Töpfe mit interessanter Form entscheiden. Das Bäumchen wird auf die Drainageschicht gestellt und die Hohlräume werden mit Erde gefüllt.
Die Pflanze benötigt lockere Erde. Am besten kauft man ein Substrat im Fachhandel. Man kann es auch selbst herstellen. Dafür werden Rasenerde, Torf, Laubkompost und Sand benötigt. Alle Komponenten werden zu gleichen Teilen gemischt. Man kann auf Torf verzichten, dann nimmt man jeweils 1 Teil Rasenerde und Laubkompost sowie ½ Teil Sand. Es ist nicht verkehrt, dieser Mischung etwas Holzkohle beizufügen.
Schnitt und Kronenformung
Der Schnitt ist notwendig, damit der Ficus eine schöne Krone bildet. Aber die Kronenformung ist nicht der einzige Zweck des Schnittes. Gleichzeitig wird das Bäumchen verjüngt. Der Schnitt erfolgt zweimal im Jahr: im Frühjahr und im Herbst.
Es gibt keine bestimmten Schnittregeln. Alles hängt davon ab, wie jeder Baum wächst und welche Form man sich wünscht. Bei der Kronenbildung sollte darauf geachtet werden, dass die Länge der Zweige nicht stark voneinander abweicht. Andernfalls wirkt der Baum ungepflegt. Wenn einige Zweige schnell wachsen, kann der Schnitt außerplanmäßig durchgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass je häufiger die Zweige geschnitten werden, desto kleiner werden die darauf wachsenden Blätter.
Wenn der Schnitt nicht rechtzeitig erfolgt, kommt es zu keiner Verdickung des Stammes, der ebenfalls regelmäßig beschnitten werden sollte. Dies geschieht, damit der untere Teil schneller dicker wird.
Vermehrung des Ficus
Die Vermehrung des Ficus Microcarpa ist eine ziemlich schwierige Aufgabe. Am einfachsten ist es, eine Pflanze mit gut entwickeltem Wurzelsystem aus Samen zu gewinnen. Allerdings ist es selbst in Fachgeschäften schwierig, Pflanzensamen zu finden. Zudem unterscheiden sich die klimatischen Bedingungen in unserem Land erheblich von denen in der Heimat des Baumes, daher ist die Aufzucht aus Samen nicht immer erfolgreich.
Am einfachsten lässt sich der Ficus durch Stecklinge vermehren. Der Steckling wird von einem beliebigen Zweig genommen, mit einer scharfen Klinge oder einem Messer abgeschnitten, wobei ein schräger Schnitt gemacht wird. Es ist sinnvoll, gleich mehrere Stecklinge vorzubereiten. Obwohl die Anwuchsrate der Ficus-Stecklinge recht hoch ist, bilden die Triebe manchmal kein Wurzelsystem oder bewurzeln schlecht. Für die Gewinnung von Stecklingen werden nur kräftige und vollständig ausgebildete Triebe verwendet.
Nach dem Schneiden des Stecklings muss man ihn in einen Behälter mit Wasser stellen und warten, bis Wurzeln erscheinen. Die Wurzelbildung dauert 2 bis 3 Wochen. Entsprechend sollte das Wasser in dieser Zeit mehrmals gewechselt werden. Nach dem Erscheinen des Wurzelsystems wird der Steckling in Erde umgepflanzt. Zum Einpflanzen der Triebe eignet sich dieselbe Erde wie zum Umtopfen der Pflanze. Sinnvollerweise sollte der Trieb nach dem Einpflanzen für einige Zeit mit einer Plastikfolie abgedeckt werden: das beschleunigt den Bewurzelungsprozess. Und damit sich am Steckling schneller Wurzeln bilden, kann die Schnittkante mit speziellen, im Handel erhältlichen Mitteln behandelt werden.
Man kann auch versuchen, den Ficus Microcarpa durch Absenker oder mit einem Teil des Wurzelsystems einer bereits vorhandenen Pflanze zu vermehren. Man sollte jedoch nicht erwarten, dass eine solche Vermehrung einen Ficus mit einem ebenso kräftigen Wurzelsystem hervorbringt wie die Mutterpflanze, die von Fachleuten gezogen wurde.
Krankheiten und ihre Behandlung
Insgesamt ist der dekorative Baum resistent gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Gelegentlich wird er jedoch von Blattläusen, Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen befallen. Oft werden schwache Pflanzen von Schädlingen befallen, und die Pflanze wird bei falscher Pflege, Nichteinhaltung der Temperaturbedingungen und zu viel Feuchtigkeit anfällig. Wenn der Baum richtig gepflegt wird, ist er dementsprechend resistent gegen Krankheiten.
Wenn Sie schädliche Insekten entdecken, müssen Sie sofort handeln. Zunächst müssen Sie alle parasitären Insekten mit Wasser abspülen. Es reicht nicht, den Ficus einfach unter fließendes Wasser zu halten. Kleine Insekten bleiben auf den Blättern. Sie müssen die Krone des Ficus mit einem feuchten Schwamm von Schädlingen befreien und eine Seifenlösung auf die Blätter auftragen, die Sie leicht zu Hause herstellen können.
Bei der Zubereitung der Lösung ist es sinnvoll, dem Wasser außer Seife auch Alkohol zuzusetzen. Auf 1 Liter Wasser reicht 1 Esslöffel Alkohol. Unter dem entstandenen Seifenfilm sterben die Schädlinge ab, die Sie nicht mit Wasser abspülen konnten. Nach einigen Tagen waschen Sie die Seifenlösung von den Blättern ab, da sie die Blätter am richtigen Atmen hindert. Eine Alternative zur Seifenlösung sind spezielle Mittel.
Was Krankheiten betrifft, ist der Ficus anfällig für Pilzerkrankungen. Bei der Behandlung müssen Sie zunächst die beschädigten Blätter und Triebe entfernen und dann das gesamte Bäumchen mit speziellen Mitteln behandeln. Es ist empfehlenswert, die gesamte Erde auszutauschen. Dies ist notwendig, da Pilzinfektionen im Boden überleben können. Eine Alternative zum Austausch der Erde ist ihre Desinfektion.
Anzeichen für das Vorliegen von Krankheiten
Sowohl bei einem Schädlingsbefall als auch beim Auftreten einer Krankheit zeigen sich ähnliche Symptome:
- die Blätter der Pflanze werden gelb oder rollen sich ein;
- auf den Blättern erscheinen dunkle Flecken unklarer Herkunft;
- selbst bei ausreichender Bewässerung hängen die Blätter ständig herab.
Bei fortgeschrittenen Krankheiten wirft das Bäumchen die Blätter ab. Ein solches Symptom deutet darauf hin, dass die Pflanze nicht mehr behandelt, sondern wiederbelebt werden muss.
Abschließend sei angemerkt, dass es mehrere Varietäten des Ficus microcarpa gibt, die alle Beachtung verdienen. Zum Beispiel zeichnet sich die Sorte 'Albomarginata' durch eine spezifische Blattfärbung aus. Diese Pflanzenform ist variegata, das heißt, die Blätter sind mehrfarbig. Neben Grün ist auch Weiß in der Färbung vorhanden. Diese Sorte vermehrt sich zu Hause wie jede andere durch Stecklinge. Auch der Ficus Ginseng zieht die Aufmerksamkeit auf sich.
Beim Kauf der Pflanze sollten Sie auf ihr Aussehen achten. Die Pflanze sollte einen dicken Stamm und eine unbeschädigte Rinde haben. Besonders wichtig ist die Dicke des Stammes für diejenigen, die sich für die Bonsai-Kultur interessieren. Für Bonsai ist ein besonders dicker Stamm charakteristisch. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß und üppig die Krone des Ficus ist. Was Aberglauben und Vorzeichen betrifft, so hat der Ficus microcarpa eine positive Energie. Folglich kann und sollte man ihn nicht nur im Haus halten.