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Ungewöhnliche Fichte der Sorte Belobok
In der Familie der Fichten gibt es einen Neuzugang - die Fichte 'Bialobok', eine Sorte, die vom polnischen Züchter Stefan Bialobok gezüchtet wurde. Die neue Sorte sieht etwas ungewöhnlich aus, sozusagen etwas für Liebhaber. Manchem mag die stellenweise albinoartige Fichte gefallen, anderen nicht.
Allgemeine Informationen
Wodurch unterscheidet sich die Fichte 'Bialobok' von anderen Fichten? Ihr Hauptmerkmal sind die hellen, cremefarbenen Frühjahrstriebe. Innerhalb weniger Wochen nimmt die Nadel an den Trieben einen silbrig-blauen, schönen Farbton an, aber im Frühling sieht der Baum etwas ungewohnt aus. Im Ergebnis sieht die Fichte zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedlich aus, was den Garten schmückt.
Die Stechfichte 'Bialobok' wächst sehr langsam, in 10 Jahren erreicht sie nur eine Höhe von zwei Metern und einen Umfang von 1 Meter. Mit der Zeit erreicht sie eine Höhe von fünf Metern und einen Durchmesser von drei Metern.
Die Krone kann kegelförmig, breit kegelförmig oder asymmetrisch sein.
Die Nadeln sind dicht, stachelig, hart und bis zu 3 cm lang.
Es gibt männliche und weibliche Zapfen, braun bzw. rot. Sie sind dicht und länglich, 5-10 cm groß.
Pflanzung und Pflege
Die Stechfichte 'Bialobok' wächst recht gut im Schatten, sieht aber bei hellem Licht besser aus. Junge Pflanzen und Setzlinge müssen im Frühling und Sommer vor Sonnenstrahlen geschützt werden, um Verbrennungen zu vermeiden.
Die Fichte bevorzugt sauren, sandigen Lehm- oder Lehmboden mit guter Drainage und schwach saurer bis saurer Reaktion. Im Sommer benötigt sie Bewässerung, verträgt aber keine Staunässe. Eine Drainage im Pflanzloch ist unbedingt erforderlich, sie wird aus zerkleinerten Ziegelsteinen, grobem Sand oder Kies hergestellt.
Sie verträgt Frost gut und eignet sich für die Pflanzung in Klimazone 4. Ihre Zweige sind kräftig, brechen nicht und biegen sich nicht unter der Schneelast.
Sie macht sich gut in Einzel- oder Gruppenpflanzung im Garten, Park, an repräsentativen Plätzen und bei offiziellen Gebäuden. Bei Gruppenpflanzung sollte der Abstand zwischen den Bäumen 3-5 Meter betragen. Sie sollten so gepflanzt werden, dass sie sich mit zunehmendem Alter nicht gegenseitig beschatten oder behindern.
Eine kleine, langsam wachsende Fichte kann man einige Jahre in einem dekorativen Container kultivieren und später mit der Erde ins Freiland umpflanzen.
Je nach Alter und Größe des Setzlings sollte das Pflanzloch 50 bis 70 cm tief sein. Der Wurzelhals darf nicht eingegraben werden, sonst kann das Bäumchen absterben. Beim Pflanzen gießt man einen Eimer Wasser in das Loch, setzt den Setzling ein, bedeckt ihn mit Erde und gießt erneut. Der nächste Gießvorgang kann nach 15-20 Tagen erfolgen.
Die Bialobok-Fichte kann auch im Winter gepflanzt werden, aber dafür wird ein spezielles Substrat benötigt. Eine Bewässerung erfolgt dabei nicht.
Die Fichte wird direkt nach der Pflanzung mit Wurzelaktivator und Nitroammophoska gedüngt. Anschließend erfolgen zweimal jährlich Düngungen mit speziellen Nadelbaumdüngern.
In der warmen Jahreszeit wird die Fichte einmal pro Woche gegossen. Die Wassermenge hängt vom Alter und der Größe der Pflanze ab, meist werden pro Baum 20 bis 50 Liter Wasser benötigt. Nach dem Gießen muss der Boden bis zu einer Tiefe von fünf Zentimetern gelockert werden.
Im Herbst wird der Boden um den Stamm herum als Vorbereitung auf die Überwinterung mit einer 5-6 cm dicken Schicht Torf bestreut. Im Frühjahr wird der Torf nicht entfernt, sondern mit der Erde vermischt und als Dünger belassen.
Ein Rückschnitt der Fichte ist nicht erforderlich, da sie auch ohne diesen schön und gleichmäßig wächst. Falls jedoch eine Hecke angelegt oder eine dekorative Form gegeben werden soll, verträgt der Baum einen Rückschnitt gut. Am besten führt man diesen im Mai-Juni durch, nachdem die Phase des aktiven Saftflusses beendet ist.
Die Bialobok-Fichte hat keine typischen Krankheiten. Wichtig ist, sie richtig zu pflegen, dann bleibt nur noch, ihre ungewöhnliche Schönheit zu bewundern.
Vermehrung
Die Bialobok-Fichte wird durch Samen oder Stecklinge vermehrt. Dazu werden die Zapfen im Spätherbst gesammelt und in einen warmen Raum gebracht, damit sie sich öffnen und die Samen freigeben. Die Samen werden in einer Kaliumpermanganatlösung behandelt, in ein Gefäß mit erwärmtem Sand gegeben und zur Stratifikation an einen kühlen Ort gestellt. Wenn kein anderer geeigneter Ort vorhanden ist, kann man sie in den Kühlschrank legen.
Gut vorbereitete Samen ergeben ordentliche Keimlinge. Allerdings vererben nicht alle Pflanzen die elterlichen Merkmale, wie es oft der Fall ist. Der Großteil von ihnen wird zu gewöhnlichen Fichten ohne helle Triebe heranwachsen. Um die Merkmale zu erhalten, ist es besser, die Fichte durch Stecklinge zu vermehren, die von einer mindestens zehn Jahre alten Pflanze geschnitten werden.
Stecklinge bewurzeln sich nicht sehr gut, höchstens die Hälfte von ihnen treibt Wurzeln. Aber so kann man sicher sein, dass daraus eine echte Bialobok-Fichte mit albinotischen Trieben wächst.
Für die Vermehrung wählt man am besten aufrecht wachsende Stecklinge, damit auch das Bäumchen gerade und gleichmäßig wächst. Sie werden am Stamm mit einem Stück Holz abgeschnitten. In das Holz werden Einschnitte gemacht, aus denen die Wurzeln wachsen sollen.
Die Stecklinge werden in Gefäße mit Substrat gepflanzt und an einen schattigen Ort gestellt. Die Wurzeln erscheinen schneller, wenn der Boden von unten erwärmt wird oder Pferdemist auf den Boden des Gefäßes gegeben wird. Dieser verrottet und erzeugt die zur Bewurzelung der Stecklinge notwendige Wärme.
Stechfichte Belobok
Stechfichte 'Bialobok'
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- Beschreibung
Art: Stechfichte (Picea pungens)
Sorte: Bialobok (Bialobok)
Manche Gärtner schreiben in ihren Bewertungen liebevoll und heimelig «Bäumchen Beloboka», andere bezeichnen die Sorte in ihren Beschreibungen als «Meisterwerk der Züchtung». Im Frühling erscheinen an der Stechfichte «Belobok» junge «Pfoten» in creme- oder goldweißer Farbe, als Erinnerung an die verklungenen Winterfeste und Weihnachtsdekorationen. In den anderen Jahreszeiten glänzt die Nadel in silbrig-blauen Schattierungen. Es ist schwer, eine solche Schönheit vor dem Hintergrund von weißem Schnee, grünem Rasen oder Bäumen anderer Arten zu übersehen.
Eigenschaften
Einzigartige, ungewöhnliche Sorte der Blaufichte – «Bialobok» – wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in der polnischen Stadt Lublin gezüchtet. In jungen Jahren ist die Krone asymmetrisch und erinnert an einen ausgebreiteten Strauch. Allmählich nimmt der Baum eine klare pyramidenförmige Gestalt an. Er wächst relativ langsam, mit einem Zuwachs von 10–15 cm pro Jahr; erreicht im Alter von zehn Jahren eine Höhe von 2 m.
Die Zweige sind kurz und dicht, die stacheligen Nadeln sind 1 bis 3 cm lang. Die Hauptmasse der Nadeln ist silbrig-blau, näher am Stamm dunkelgrün. Im April–Mai erscheinen an den Zweigspitzen junge Triebe, die in zarte goldgelbe Schattierungen gefärbt sind. Die prächtigen Übergänge kann man auf Fotos sehen, aber «in Natura» sehen sie noch attraktiver aus.
Die wertvollsten Eigenschaften der Sorte für Landschaftsarchitekten und Gärtner:
#BREAK#
- Die Krone ist kompakt, unten und entlang des gesamten Stammes gibt es keine kahlen Äste;
- Die jungen Triebe kontrastieren im Frühling farblich mit den älteren;
- Im Winter biegt sie sich nicht unter der Schneelast durch, die Nadeln behalten ihre graublaue Farbe;
- Die Sorte ist pflegeleicht, widerstandsfähig gegen Feuchtigkeitsmangel, Einwirkung niedriger Temperaturen, Staub und Fahrzeugabgase.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Die reichen dekorativen Eigenschaften der Silberfichte «Belobok» sollten rational genutzt werden. Der Zwergbaum ist ideal für den Anbau in Steingärten, Alpinarien, in Gruppen mit Kiefern, Wacholdern und natürlich mit ihren Artgenossinnen, Fichten (aber anderer Farben). Am besten pflanzt man die Fichte Bialobok vor Nadelgehölzen mit grüner Färbung. Einzelne Exemplare verschönern eine offene Rasenfläche und den Rasen vor einem Wohnhaus, Café, Bürogebäude.
Die Blaufichte ist eines der einprägsamen pflanzlichen Symbole des Roten Platzes in Moskau. Verschiedene Sorten dieser Art werden häufig zur Begrünung sowohl von Stadtgebieten der Hauptstadt als auch von Cottagesiedlungen im Moskauer Umland verwendet. Allerdings wird das Bäumchen Belobok nur bei richtiger Wahl des Pflanzortes mit seinem schmucken Aussehen erfreuen.
Empfehlungen
Die Nadeln behalten ihre satte Farbe bei guter Beleuchtung, im Halbschatten sind die Triebe weniger dicht und nicht so leuchtend. Die Fichte «Belobok» bevorzugt gut durchlässige Böden. Geeignet sind Schwarzerde, Lehm, Torfsubstrate. Wichtig ist, dass weder Wasserstau noch vollständiges Austrocknen des Bodens auftritt. Die Winterhärte der Sorte ist hoch, die Bäume benötigen keinen Frostschutz.
Pflanzung
Eine Fichte mit Wurzelballen gedeiht zu jeder Jahreszeit gut. Im Boden um die Wurzeln befinden sich symbiotische Pilze, die Wasser und Nährstoffe liefern. Zur Unterstützung der Mykorrhiza können Sie Humus und 150–200 g komplexen Mineraldünger hinzufügen.
So pflanzen Sie eine Fichte:
- Graben Sie ein Loch, das 20 cm größer ist als das Volumen des Containers mit dem in der Baumschule gekauften Setzling.
- Richten Sie eine Drainage am Boden ein, damit überschüssige Feuchtigkeit beim Gießen und bei Regen abfließen kann.
- Bereiten Sie ein Substrat zum Auffüllen des Lochs vor: Gartenerde, Torf und Sand (2:1:1).
- Setzen Sie den Wurzelballen in die Mitte des Pflanzlochs.
- Gießen Sie Wasser ein, füllen Sie das vorbereitete Substrat rundherum ein und stampfen Sie es fest.
Junge Fichten benötigen mäßiges Gießen, das eine Woche nach dem Pflanzen beginnt. Sie können dem Wasser das Wachstumsstimulans „Kornevin“ (1 g/l) hinzufügen. Bei Bedarf wird der Stamm an Pflöcke gebunden.
Die Fichte ‚Belobok‘ benötigt einen Rückschnitt, der im April durchgeführt wird. Vor allem die Seitentriebe werden gekürzt, um der Krone eine kompaktere, regelmäßige Form zu verleihen.
Die Sorte ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge, aber bei heißem Wetter können Blattläuse die Bäume befallen. Um die Insekten zu bekämpfen, genügt es, sie mit einem starken Wasserstrahl aus dem Schlauch abzuspülen. Suchen Sie gleichzeitig in der Nähe des Stammes nach dem Bau schwarzer Ameisen – genau diese beschützen die Blattläuse. Entfernen Sie die „Hirten“ — und die „Herde“ verschwindet. Auch der Eifer der Fichtenspinnmilbe wird durch eine kalte Dusche abgekühlt.
Anbau der Stechfichte der Sorte Belobok
Die Familie der Fichten wird jedes Jahr um neue Sorten bereichert. So entstand dank polnischer Züchter, insbesondere Stefan Bialobok, nach dem diese stachelige Schönheit benannt ist, eine neue Sorte — die Fichte Belobok (Picea pungens 'Bialobok'). Dies ist eine sehr ungewöhnliche und schöne Fichte. Die Färbung der Pflanze hebt sich sehr stark von allen anderen Bäumen der Familie ab: Die Zweigspitzen sind weiß, der Rest ist dunkelgrün. Das macht die kleine Fichte außergewöhnlich schön und einzigartig.
- Botanische Beschreibung
- Pflanzung und Kultivierung
- Grundlegende Pflegeregeln
- Vermehrung der Fichte
- Durch Samen
- Durch Stecklinge
Botanische Beschreibung
Die Stechfichte Belobok (Picea pungens 'Bialobok') unterscheidet sich von anderen durch ihre hellen Triebe während der Wachstumsperiode. Gerade im Frühjahr wird sie so ungewöhnlich. Später, nach einigen Wochen, werden die hellen Triebe silbrig oder blau und dann grün. Dank dieser Eigenschaft sieht sie zu verschiedenen Jahreszeiten völlig anders aus, was sie zu einer wahren Zierde jedes Gartens macht.
Sie wächst sehr langsam und erreicht in zehn Jahren nur eine Höhe von zweieinhalb Metern. Maximal kann diese Fichte fünf Meter hoch werden. Das kleine Bäumchen hat eine unregelmäßige Form und wächst später kegelförmig oder asymmetrisch.
Die Nadeln sind hart und bis zu drei Zentimeter lang. Die Zapfen sind länglich und bis zu zehn Zentimeter lang. Es gibt weibliche und männliche. Weibliche sind rot, männliche braun.
Pflanzung und Anbau
Die Zierpflanze ist äußerst anspruchslos und benötigt keine besondere Pflege. Sie gedeiht sowohl im Schatten als auch an einem sonnigen Standort, doch bei hellem Sonnenlicht sieht sie viel schöner aus.
Junge, noch nicht kräftige Bäumchen sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um Sonnenbrand zu vermeiden. Der Boden, auf dem die Pflanze angebaut werden soll, muss sauer und gut durchfeuchtet sein.
Im Sommer muss die Fichte regelmäßig und reichlich gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass das Wasser nicht staunt. Dazu muss beim Pflanzen unbedingt Kies oder Steine zur Drainage in das Pflanzloch gegeben werden.
Diese Fichte verträgt Fröste und starken Schneefall gut. Sie hat ausreichend kräftige Zweige und kann eine große Schneemenge tragen. Sie sieht sowohl einzeln als auch in Gruppenpflanzung wunderschön aus. Sie schmückt Parks, große Beete und Hausgärten.
Bei Gruppenpflanzung sollte der Abstand zwischen den einzelnen Bäumchen mindestens fünf Meter betragen, damit die Fichte ihre korrekte Form entwickeln kann. Ein kleines Bäumchen kann in einen großen Topf gepflanzt und einige Jahre so kultiviert werden; wenn es kräftiger ist, wird es ins Freiland umgesetzt.
Das Pflanzloch wird bis zu siebzig Zentimeter tief ausgehoben. Der Wurzelhals sollte nicht bedeckt werden, da dies zum Absterben der Pflanze führen kann. In das Loch müssen Drainage, Erde und reichlich Wasser gegeben werden. Dann wird das Bäumchen eingesetzt und mit Erde bedeckt. Anschließend muss ebenfalls gegossen werden. Das nächste Gießen erfolgt erst nach fünfzehn Tagen.
Diese Fichte kann auch im Winter gepflanzt werden, doch ist dafür ein spezielles Substrat erforderlich, und auf keinen Fall wird gegossen.
Die Fichte kann direkt nach dem Pflanzen mit Nitroammophoska gedüngt werden.
Grundlegende Pflegeregeln
- Die Fichte sollte einmal pro Woche gegossen werden. Auf ein junges Bäumchen entfallen etwa fünf Eimer Wasser; mit zunehmendem Wachstum der Fichte ist die Wassermenge zu erhöhen. Im Sommer muss die Bewässerung gesteigert werden.
- Nach dem Gießen, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist, sollte die Erde um den Baum gelockert werden, um die Bildung von Bodenkrusten zu vermeiden.
- Im Herbst sollte der Baum mit Torf angedeckt werden, damit er leichter überwintern kann.
- Im Frühling wird der Torf mit der Erde vermischt, wodurch der Boden gedüngt wird.
- Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; die Fichte bildet von selbst die richtige Form. Wird sie jedoch als Hecke genutzt, sollte der Schnitt am besten zu Beginn des Sommers erfolgen.
- Diese Fichte ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten. Bei richtiger Pflege benötigt sie keine besondere Behandlung. Diese Sorte wird nur sehr selten krank.
- Im Frühling sollte die Fichte mit Dünger behandelt werden.
Vermehrung der Fichte
Durch Samen
Dazu müssen im Herbst Zapfen gesammelt werden, sie einige Tage in einem warmen Raum gelassen werden, damit sie sich öffnen, und dann die Samen gesammelt werden.
Die Samen müssen in einer Manganlösung behandelt und in einem Behälter mit warmem Sand gelagert werden, dann an einen kühlen Ort stellen. Man kann die Samen sogar in den Kühlschrank legen. Wenn alles richtig gemacht wird, werden die Samen recht gute Keimlinge hervorbringen. Aber oft kommt es vor, dass aus den Samen eine gewöhnliche Fichte wächst, ohne Merkmale des Mutterbaums. Daher ist es besser, für eine exakte Kopie des schönen weißspitzigen Bäumchens die Vermehrung durch Stecklinge durchzuführen, die von einem über zehn Jahre alten Bäumchen geschnitten werden.
Durch Stecklinge
Die Vermehrung durch Stecklinge – eine ziemlich schwierige Aufgabe, da viele von ihnen schlecht wurzeln. Aber in diesem Fall wird eine genau gleiche Fichte wie die Mutterpflanze wachsen.
- Man sollte gerade Stecklinge auswählen und sie nahe am Stamm mit einem Stück Stammholz abschneiden. Darin werden kleine Einschnitte gemacht, aus denen die Wurzeln hervorkommen.
- Die Stecklinge müssen in ein Gefäß mit Substrat getaucht und an einen dunklen Ort gestellt werden. Wenn man die Erde erwärmt, keimen die Wurzeln viel schneller.
Das Bäumchen Bialobok ist eine immergrüne wunderschöne Pflanze mit weißen Spitzen; es wird jedes Garten-, Park- oder Grundstück verschönern. Es benötigt keine besondere Pflege und wird langsam wachsen und viele Jahre lang mit seiner Schönheit erfreuen.
2>Stechfichte 'Bialobok'
Picea pungens Bialobok
Blaufichte



Höhe der ausgewachsenen Pflanze (m): 2
Beschreibung
Picea pungens Bialobok ist eine interessante polnische Sorte mit unregelmäßiger Krone. Besonders attraktiv und festlich sieht sie im Frühling aus durch die einzigartige Kombination von goldgelber Farbe der jungen Triebe mit dem blauen Farbton der vorjährigen Nadeln.
Krone
Blätter/Laub
Früchte
Anforderungen
Pflanzung
Sie wächst an sonnigen Standorten; im Schatten verliert sie die Farbsättigung. Bevorzugt gut durchlässige Böden.
Die Tiefe der Pflanzlöcher beträgt bis zu 70 cm, der Abstand in Gruppenpflanzungen bis zu 3 m. Die Pflanzlöcher müssen mit einer Mischung aus Rasen- und Laubboden mit Sand und Torf (2:2:1:1) befüllt werden, eine Drainage aus Sand und Kies mit einer Dicke von bis zu 20 cm einrichten. Auf armen Böden kann die Zugabe von Nitroammophoska oder anderen NPK-Komplexdüngern erfolgen. Der Wurzelhals sollte auf Bodenniveau sein. Nach dem Pflanzen die Fichte gießen und mit Torf mulchen.
Das Umpflanzen aus dem Container mit Erdballen kann während der gesamten Saison erfolgen.
Oberflächliches Lockern des Wurzelbereichs, spärliches Gießen, Düngung, Gesundheitsschnitt. Die asymmetrische Kronenform und die leichte Krummheit der jungen Fichte werden durch Anbinden an Stützen korrigiert, um die Wuchsrichtung vorzugeben.
Bei Hitze werden Fichten bis zu einem Alter von 2 Jahren wöchentlich gegossen (etwa 10 Liter Wasser pro Baum). Mit zunehmendem Wurzelwachstum, das tiefe Bodenschichten erreicht, verringert sich der Bewässerungsbedarf der Fichte.
Dünger wird zweimal jährlich ausgebracht.
Schädlinge: Fichtenblattwespe und Fichten-Tannen-Hermes (eine Blattlausart). Schutz – Insektizide (Ragor, Funafon u. a.).
Krankheiten: Rost, der die Nadeln mit rostroten Flecken bedeckt; junge Exemplare sind anfällig für die Pilzkrankheit Schütte, bei der die Nadeln abfallen und die Triebe welken.
Zum Schutz der Bäume vor Pilzen werden Kupferpräparate und kolloidaler Schwefel verwendet.
Vermehrung
Fotos aus unserer Baumschule

Picea pungens Bialobok, Ende Mai

Picea pungens Bialobok, Ende Mai

Picea pungens Bialobok, Ende Mai
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Zwergfichte Belobok: nicht ganz zwergwüchsig, nicht immer weiß
Kein klassischer Großbaum, keine Waldschönheit – die Fichte Belobok wird nur 2-3 m hoch. Durch ihre cremefarbenen, strohgelben Frühjahrstriebe ist sie auffällig und hat sich in der Nische der Zwergpflanzen einen besonderen Platz erobert. Liebhaber von Nadelgehölzen werden die Beschreibung der Form, die detaillierten Merkmale und die Feinheiten der Anbautechnik interessieren. Wer sich für das Miniaturbäumchen interessiert, findet Fotos und Möglichkeiten des Einsatzes in Garten- und Parkanlagen.
Allgemeine Informationen, morphologische Beschreibung
Die Fichte Belobok, auch Bialobok (Picea pungens Bialobok) – eine zwerg- (halbschwach-) wüchsige Sorte der Stech-Fichte. Gezüchtet 1939 in Lublin (Polen), erhielt sie ihren Namen nach dem Züchter Jan Bialobok, Leiter des Arboretums PINGW (des Staatlichen Wirtschaftsinstituts für Landwirtschaft Polens).
Sie wird in Gruppenpflanzungen und als Solitär (Einzelstellung) verwendet, zur Begrünung von Terrassen, in Steingärten und Alpinarien. Sie wird auch in Kübelkultur und in Containern angebaut.
Sie gehört zu den langsamwüchsigen Sorten: der jährliche Zuwachs ist gering – etwa 12 cm. Nach polnischen Quellen erreichen Fichten älter als 10 Jahre keineswegs zwergwüchsige Größe, sondern 5 m Höhe bei einem imposanten Kronendurchmesser von bis zu 3 m.
Helle junge Zweige
In den ersten Jahren hat die Krone keinen ausgeprägten Stamm, ist halbkugelförmig, asymmetrisch (unregelmäßig), mit zunehmendem Alter breitkegelförmig, kegelförmig. Die Triebe sind waagerecht, steif, kurz. Ausgewachsene Bäume behalten die Äste der unteren Etagen, der Stamm wird nicht kahl.
Die Nadeln der Fichte Belobok sind silbergrau-blau, sichelförmig, dicht, steif, mit einem aschgrau-silbrigen Belag. Die dicken radial angeordneten Nadeln werden bis zu 3 cm lang. Im Frühjahr ist der junge Austrieb 2-3 Wochen lang creme- bis strohfarben. Die geschwollenen Knospen sind zunächst von trockenen, durchscheinenden Schuppen bedeckt. Wenn diese abfallen, kommen zart milchweiße Triebe zum Vorschein, die einen Kontrast zu den blauen Nadeln bilden.
Die Zapfen der Fichte Belobok sind männlich und weiblich, 5-10 cm lang. Die männlichen sind braun, die weiblichen rotbraun.
Achtung! In den ersten zwei bis drei Jahren wird die Pflanze nicht als Weihnachtsschmuck im Garten verwendet. Belastung und mechanische Einwirkung wirken sich negativ auf den jungen Zuwachs und die Nadeln aus. Der Baum darf nicht mit elektrischen Lichterketten behangen werden: die sich erhitzenden Lämpchen hinterlassen gelbe Verbrennungsspuren auf den Nadeln.
Kultivierung: grundlegende Anforderungen
- Lichtverhältnisse. Sie ist lichtliebend, schattenverträglich, aber nicht schattenliebend. Der beste Standort ist vollsonnig. Bei teilweiser Beschattung verlieren die Nadeln an Farbintensität. Junge Pflanzen werden beschattet – in der Frühlingssonne sind Verbrennungen möglich.
- Boden. Fruchtbar, durchlässig, gut drainiert, ohne Staunässe – von Schwarzerde, lehmigem Sand bis Lehm. pH-Wert: sauer, schwach sauer. Reagiert negativ auf Bodenverdichtung und Staunässe.

- Bewässerung. Liebt mäßig feuchten Boden. Bei Hitze werden Fichten bis zu einem Alter von 2 Jahren wöchentlich gegossen – etwa 10 l pro Baum. Mit zunehmendem Wurzelwachstum, das tiefere Bodenschichten erreicht, verringert sich der Bewässerungsbedarf der Fichte.
- Vermehrung erfolgt durch Stecklinge, seltener durch Samen. Bei letzterem können die Sortenmerkmale der Eltern nicht erhalten bleiben. Bei der Vermehrung durch Stecklinge liegt die Bewurzelungsrate knapp über 50%. Eine Vermehrung durch Veredelung auf hochwachsende Arten ist möglich, was von vielen Baumschulen praktiziert wird.
- Frosthärte. Winterhärte ist hoch, empfohlene Klimazone 4.
Bei der Gartengestaltung wird der Abstand der Fichte zu benachbarten Kulturen berechnet. Ein niedriges Zwergbäumchen erreicht mit zunehmendem Alter einen Durchmesser von 3 m. Die neuen Ausmaße eines hohen Baumes würden die Gartenkomposition stören, und die Pflanzen würden unter einer Verringerung der Nährfläche und Beschattung leiden.
Tipp! Die asymmetrische Kronenform einer jungen Fichte und ihre leichte Krümmung werden durch Anbinden an Stützen korrigiert, um die Wuchsrichtung vorzugeben.
Pflanzung und Pflege
Für die Fichte wählt man einen gut beleuchteten Standort mit durchlässigem, gut drainiertem Boden. Bei der Pflanzung werden einfache Regeln beachtet:
- Pflanzlochtiefe bis 70 cm;
- Abstand bei Gruppenpflanzung – bis 3 m;
- Die Pflanzlöcher für die Fichte 'Beloboka' werden mit einer Bodenmischung aus Rasen- und Laubboden sowie einer Mischung aus Sand und Torf (2:2:1:1) gefüllt;
- Es wird eine Drainage aus Sand und Kies mit einer Dicke von bis zu 20 cm angelegt;
- Auf armen Böden ist die Zugabe von Nitroammophoska und anderen NPK-Düngern möglich;
- Der Setzling wird aus dem Container entnommen, ohne den Wurzelballen zu stören;
- Nach der Pflanzung wird die Fichte gewässert und mit Torf gemulcht.
Die Pflege beschränkt sich auf oberflächliches Lockern des Wurzelbereichs und gelegentliches Gießen. Was die Düngung betrifft, wird zweimal pro Saison Dünger für Nadelgehölze unter die Zwergfichte gegeben.

Anfang Sommer wird ein Sanitärschnitt durchgeführt. Die Fichte benötigt keinen Formschnitt: Sie ist kein Strauch, der Schnitt regt keine Seitenverzweigung an. Ein Kronenschnitt würde die Pflanze verletzen – die Spitze wächst nicht nach, und ein beschnittener junger Zuwachs garantiert keine Kronenkorrektur. Zudem behält die Pflanze die Nadeln an alten Zweigen etwa 3 Jahre lang, der Zuwachs ist gering, und die Verluste nach einem Schnitt werden über viele Jahre hinweg ausgeglichen. Im Herbst wird unbedingt eine Bewässerung vor dem Winter durchgeführt und mit Torf gemulcht.
Krankheiten, Schädlinge – häufig für Nadelbäume. Von den Krankheiten befällt die Fichte der Rost, der die Nadeln mit rötlichen Flecken bedeckt. Jungen Bäumchen droht die Pilzkrankheit Schütte – Abfallen der Nadeln, Welken der Triebe.
Von den Schädlingen greift das gefährliche Insekt Fichten-Blattwespe an, eine Art Blattlaus – die Fichten-Tannen-Hermes. Zum Schutz des Bäumchens vor Pilzen werden Kupferpräparate, kolloidaler Schwefel verwendet. Gegen die Blattwespe und Hermes helfen Insektizide (Ragor, Funafon u. a.).
Insgesamt gilt die Miniatur-Schönheit als eine pflegeleichte Sorte. Sie stellt keine Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, akklimatisiert sich gut, die Pflege beschränkt sich auf grundlegende Maßnahmen. In ihrer Heimat Polen kommt die Fichte seltener vor als neue dekorative Formen. Dafür ist die Miniatur-Schönheit in unsere Gärten eingezogen, wo sie im Winter mit dem graublauen Schimmer ihrer Nadeln erfreut und mit cremefarbenen, flauschigen „Pfötchen“ den Frühling ankündigt.
Fichte Beloboka: Video