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Trockenheitsresistente Pflanzen für den Garten: Wir wählen die schönsten Sorten aus
Nicht jede Pflanze kann sich ohne ausreichende Feuchtigkeit voll entwickeln und wachsen. Auf Wassermangel reagieren sie unterschiedlich: Manche verlangsamen ihr Wachstum, andere verlieren den Turgor ihrer Blätter, und wieder andere vertrocknen ganz. Doch was tun, wenn es bei heißem, trockenem Wetter nicht möglich ist, das Blumenbeet häufig zu gießen? In diesem Fall ist die Auswahl trockenheitstoleranter Pflanzen für die Gestaltung des Beetes eine hervorragende Lösung. Diese verlieren auch bei geringer Feuchtigkeit nicht ihre Attraktivität und erfreuen mit üppiger Blüte und wunderbarem Duft.
Bei der Gestaltung von Beeten mit trockenheitsresistenten Pflanzen können Sie sich an die üblichen Pflanzschemata halten: Die vordere Reihe wird mit niedrig wachsenden Blumen bepflanzt, während im Hintergrund hochwachsende Schönheiten platziert werden.
Zierblumenbeete können eine wirkungsvolle Dekoration des Grundstücks sein und ihren Besitzern ästhetischen Genuss bereiten.
Bei der Anlage eines Blumenbeets, das das Grundstück über Jahre hinweg schmücken soll, sind einige Punkte zu beachten:
- Standortwahl. Trockenheitsresistente Blumen fühlen sich auf nährstoffarmen Böden wohl. Sie vertragen jedoch keine staunassen Böden mit unzureichendem Wasserabfluss. Auf vernässten Böden faulen sie und gehen ein. Eine zuverlässige Bodendrainage ist eine zwingende Voraussetzung bei der Anlage von Blumenbeeten. Bei der Anordnung der Beete ist auch der Lichtfaktor wichtig, denn manche trockenheitsresistenten Blumen lieben sonnige Standorte, andere hingegen schattige Plätze.
- Pflanzenkombination. Bei der Auswahl der Kompositionen ist es wichtig, die Anbaubedingungen der jeweiligen Art zu berücksichtigen. Pflanzen mit unterschiedlichem Feuchtigkeitsbedarf können sich in enger Nachbarschaft unwohl fühlen. Zudem kann es bei einer solchen Zusammenstellung für den Gärtner schwierig sein, richtig zu gießen.
- Schaffung von Wachstumsbedingungen. Für eine zuverlässige Drainage muss dem Boden ausreichend Kies und Sand beigemischt werden. Das Gießen sollte vorzugsweise nur in den Morgenstunden erfolgen, um den Feuchtigkeitsverlust während des Tages zu verringern.
Die Pflanzen müssen in ausreichendem Abstand zueinander gesetzt werden, damit Platz für das freie Wachstum ihrer oberirdischen Teile bleibt.
Die Feuchtigkeit im Boden kann durch Mulchen mit zerkleinerten Blättern, Holzsägemehl und Stroh bewahrt werden.
Da die meisten trockenheitsresistenten Pflanzen in der Natur auf mageren, nährstoffarmen Böden wachsen, sollte man bei der Vorbereitung des Blumenbeets die Menge an organischen Düngemitteln besser begrenzen.
Die Meinung, dass trockenheitsresistente Pflanzen im Vergleich zu ihren sonnen- und feuchtigkeitsliebenden Artgenossen unscheinbar aussehen, ist falsch. Unter den trockenheitsresistenten Pflanzenarten findet man viele leuchtende und wirkungsvolle Zierblumen. Schön blühende, trockenheitsresistente Stauden sind von Natur aus anspruchslos und können selbst auf kargen Böden wachsen.
Viele Gärtner mögen trockenheitsresistente Pflanzen nicht nur wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Schönheit. Um die Beete mit diesen Pflanzen schwebt stets ein angenehmer Duft, der Insekten anzieht, die die Blüten bestäuben.
Aber selbst unter der Vielfalt schöner trockenheitsresistenter Pflanzen lassen sich klare Favoriten ausmachen, die selbst bei unzureichender Pflege mit üppiger, einzigartiger Blüte während der gesamten Saison erfreuen können.
Durch die Verwendung von hoch- und niedrigwüchsigen trockenheitsresistenten Gräsern bei der Gestaltung von Kompositionen kann man sogar wahre Meisterwerke der Landschaftskunst schaffen.
Blumensorten für den Trockengarten
Pflegeleichte Pflanzen fühlen sich sowohl an sonnigen als auch an leicht schattigen Standorten wohl. Immergrün, Wermut, Wolfsmilch, Gänsekresse, Fetthenne und Schafgarbe gedeihen prächtig zwischen Steinen. Sie sind unverzichtbar bei der Gestaltung von Trockenhängen sowie für die Anlage von Steingärten und Alpinarien.
Unter den bodendeckenden und niedrig wachsenden trockenheitsresistenten Blumen zeichnen sich besonders aus: Polsterphlox, Kokardenblume, Steinkraut, Steinbrech.
Lavendelbüsche in Lila, entlang der Gartenwege gepflanzt und einen magischen Duft verströmend, können das Gelände des Grundstücks im wahrsten Sinne des Wortes verwandeln.
Die von vielen Gärtnern geliebten Schwertlilien zeichnen sich ebenfalls nicht durch besondere Ansprüche in der Pflege aus. Die meisten von ihnen blühen im Frühling 3-5 Wochen lang, aber einige Sorten blühen auch mit Beginn des Herbstes erneut.
Schwertlilien sind erstaunliche Pflanzen, die in Zehntausenden von Sorten gezählt werden, und beeindrucken die Fantasie mit der erlesenen Form der Blüte und der Vielfalt der Farben.
Für die Gestaltung trockener Standorte eignet sich auch der Sonnenhut (Echinacea) hervorragend. Die aus warmen Ländern stammende Pflanze ist interessant durch ihre leuchtenden Blütenstände in Rosa, Gelb, Weinrot und Violett.
Neben der dekorativen Attraktivität können die miniaturhaften 'Sönnchen' auch eine heilende Wirkung entfalten: Sie helfen, das Immunsystem zu stärken und sich von Erkältungen und Grippe zu erholen.
Einem Garten kann eine originelle Textur der Byzantinische Wollziest verleihen. Die Pflanze, im Volksmund als 'Lammohren' bezeichnet, ist interessant aufgrund des silbrigen Laubs mit samtiger Struktur.
Der Byzantinische Wollziest ist eine krautige Staude mit einer Höhe von 30-40 cm. Mit der Zeit bildet er dekorative, weiche 'Polster' mit silbrigem Schimmer.
Die Montbretie (Crocosmia) ist eine außergewöhnlich schöne Pflanze mit etwa 50 Arten und stammt aus Südafrika. Der Duft ihrer Blüten erinnert an Safran, der in der Küche weit verbreitet ist.
Die Montbretie, geschmückt mit Ähren aus stern- bis trichterförmigen Blüten, ist bekannt für ihre üppige und langanhaltende Blüte, die von Mitte Sommer bis in den späten Herbst dauern kann.
Diese trockenheitsresistente Pflanze macht sich auf offenen Beeten hervorragend.
Unter den hochwachsenden, trockenheitsresistenten Schönheiten sind Malve, Miscanthus und Zierlauch hervorzuheben. Mit einer Höhe von bis zu zwei Metern können sie anmutige Sichtschutzwände bilden, die die ganze Saison über bis zum ersten Frost als farbenfrohe Dekoration des Gartens dienen.
Die zarten Stiele der Stockrosen können bis zu einem Dutzend halbgefüllter oder gefüllter Blüten in den unterschiedlichsten Farbtönen schmücken – von reinem Weiß, sattem Gelb bis hin zu Dunkelviolett und Bordeaux.
Diese effektvollen Pflanzen eignen sich ideal für einen pflegeleichten Garten. Es reicht, die Samen in einem Abstand von 50 cm in fruchtbaren, gut durchlässigen Boden zu säen – und bereits nach ein bis zwei Jahren erhalten Sie die Möglichkeit, die atemberaubende Blüte der Malve von Juni bis zum späten Herbst zu genießen.
Allium oder Zierlauch verdient besondere Beachtung. Im Frühling treibt er Blütenschäfte von 80–170 cm Höhe (je nach Sorte) aus und schmückt sich mit kugelförmigen Blütenständen von atemberaubender Schönheit.
Die großen Kugelblütenstände des Alliums, die sanft auf dünnen Stielen schwingen, sind übersät mit sternförmigen Blüten in Weiß-, Rosa- und Hellviolett-Tönen.
Neben der ästhetischen Anziehungskraft kann Allium dank seines spezifischen zwiebelartigen Geruchs nicht nur sich selbst, sondern auch seine Beetnachbarn vor Schadinsekten schützen.
Trockenheitsresistente Gräser
Bei der Gestaltung eines Blumenbeets sollte man den trockenheitsresistenten Gräsern einen besonderen Platz einräumen. Die attraktivsten unter ihnen sind: Blauschwingel, Glanzgras und Elymus.
Die kompakten Büschel des Blauschwingels, die eine Höhe von nur 20–25 cm erreichen, erinnern äußerlich an einen Seeigel mit bläulichen Nadeln.
Solche ‚Horste‘ wirken eindrucksvoll im Umfeld von Gewässern oder in Steingärten. Am besten gedeiht der Blauschwingel an sonnigen Standorten mit fruchtbarem, gut durchlässigem Substrat.
Glanzgras ist ein schnell wachsendes Ziergras, das hohe ‚Polster‘ aus einem weiß-grün gesprenkelten Gras bildet.
Auch das Ziergras Elymus besticht durch seine spitzen, bläulich-grauen Blätter.
Da Elymus schnell wuchert und sich gegenüber Nachbarpflanzen etwas aggressiv verhält, pflanzt man ihn besser in ein Beet, in dem die Wurzeln mit einem bodenlosen Gefäß begrenzt werden.
Zierbäume und -sträucher
Der schöne Strauch Berberitze ist ein klarer Favorit dank seiner Genügsamkeit und Trockenheitsresistenz. Seine mit Dornen besetzten, bis zu einem Meter hohen Stiele schmücken elegante gelbe, rosabraune und leuchtend rote Blätter.
Unter den verschiedenen Berberitzen-Sorten zeichnen sich besonders 'Golden Ring' mit kleinen roten Blättern und gelbem Rand sowie 'Rose Glow' mit rosabraunen Blättern und einem skurrilen Muster aus weißen Strichen und Tröpfchen aus.
Die verzweigten Berberitzensträucher lieben die Sonne, können aber auch an leicht schattigen Standorten wachsen. Einige Berberitzen-Sorten erfreuen im Herbst zudem mit essbaren leuchtend roten Früchten.
Wie man Berberitze in der Landschaftsgestaltung verwendet, erfahren Sie ausführlicher im Material:
Der Spindelstrauch ist ein leuchtender und außergewöhnlich schöner Strauch, der durch seine schöne, durchbrochene Krone und sein hübsches, feines Laub besticht.
Die Pflanze, deren Laub in den Sommermonaten ein sattes Dunkelgrün hat, wird mit Beginn des Septembers von einem „Herbstfeuer“ erfasst und färbt sich in Orangetöne, Purpur und Violett.
Die rosafarbenen Früchte, die die Stängel des Spindelstrauchs bedecken, öffnen sich bei der Reife, und daraus lugen leuchtend rot-orange Samen hervor. Ein atemberaubender Anblick! Aber man sollte bedenken, dass die reifen Früchte, wie alle Pflanzenteile, giftig sind.
Nicht weniger dekorativ ist der Strauch der Silber-Ölweide. Am wohlsten fühlt er sich auf sehr nährstoffarmen Böden, die er dabei mit Stickstoff anreichert und verbessert.
Die Zweige des Strauches, die mit silbrigem Laub geschmückt sind, sind während der Blütezeit mit winzigen Blüten übersät, die einen angenehmen Duft verströmen, weshalb sie in der Parfümindustrie weit verbreitet sind.
Anstelle der Blüten bilden sich später Früchte, die bis zum Herbst zu gelblichen Beeren mit einer adstringierenden, süßlichen Fruchtfleisch heranwachsen.
Der Wacholder ist ein absolut pflegeleichter und außergewöhnlich schöner Waldgast, der sich seit langem auf ländlichen Grundstücken etabliert hat.
Die biegsamen Zweige des immergrünen Strauches sind mit winzigen Nadeln und schuppigen Nadelblättern geschmückt, die einen angenehmen harzigen Duft verbreiten.
Ein erstaunlich schöner Waldbewohner, der ungünstige Bedingungen aushält, kann mit seiner Erscheinung jeden Ort auf dem Grundstück verwandeln. Er wird eine wirkungsvolle Ergänzung zu einem Steingarten, einem mehrstufigen Blumenbeet, einem Rabattenbeet oder als Einfassung eines Gartenwegs sein.
Trockenresistente Pflanzen sind ideal für die Gestaltung von Garten und Blumenbeet. Sie gedeihen hervorragend und sind eine würdige Zierde für das Grundstück.
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen, Bäume und Sträucher für das Wochenendhaus: Fotos und Namen
Wenn sich auf dem Grundstück eine kleine sumpfige Stelle befindet, muss man sie nicht unbedingt trockenlegen. Man kann an ihrer Stelle eine gemütliche, malerische Ecke mit einzigartigen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen schaffen.
Bäume
Wenn auf einem sumpfigen Grundstück keine Möglichkeit besteht, das Grundwasser abzuleiten, kommen Bäume zu Hilfe, die nicht nur das Grundstück trockenlegen, sondern es auch mit ihrer Erscheinung verschönern.
Pappel
Der beliebteste Baum in Russland, mit dem man sumpfige Gebiete trockenlegen und die Uferlinie befestigen kann – zum Glück wächst die Pappel sehr schnell. Aber in letzter Zeit wird dieser Baum aufgrund der Pappelflaum, unter dem Allergiker leiden, zunehmend gemieden.

Außerdem halten die spröden Äste bei starkem Wind nicht stand und fallen nicht selten auf Autos oder Menschen. Diejenigen, die keine Allergie gegen die Pappelflaum haben, wählen für ihr großes Gartengrundstück die Pyramidenpappel.
Moorbirke
Ein wahres Symbol Russlands, das man auf Schritt und Tritt antreffen kann. Um Überschwemmungen im Sommer zu vermeiden, reicht es, auf dem Grundstück eine Birke zu pflanzen. Sie bewältigt diese Aufgabe nicht nur, sondern wird auch zu einer hervorragenden Zierde der Lichtung.
Sie hält nicht nur starken Winden, sondern auch russischen Wintern problemlos stand. Bevor man einen Birkensetzling auf einem überschwemmungsgefährdeten Grundstück pflanzt, sollte man ein etwa 80 cm tiefes Loch graben und es dann 50 cm hoch mit großen Steinen füllen, die den Wurzeln guten Halt bieten.

Rot-Ahorn
Dieser sehr schöne Baum wird nicht nur zur Entwässerung überschwemmter Grundstücke, sondern auch wegen seiner Schönheit gepflanzt, dank seiner roten oder goldenen Blätter. Die Bäume selbst erreichen eine Höhe von bis zu 10 Metern, daher sollten sie auf großen Gartengrundstücken gepflanzt werden.
Vor dem Pflanzen sollte das Loch zur Hälfte mit Sand, Schotter und Bauschutt gefüllt werden, was den Ahornwurzeln hilft, sich zu festigen. Dann setzt man den Setzling vorsichtig in das Pflanzloch und füllt es mit Erde, die mit Mineraldünger vermischt ist.

Kriechenpflaume
Zur Entwässerung eines Gartengrundstücks eignet sich die Kriechenpflaume hervorragend, da sie nicht nur den Boden entwässert, sondern auch leckere Früchte liefert. Sie können jede Sorte wählen, die zum Klima Ihrer Region passt. Denken Sie nur daran, dass Kriechenpflaumen nicht näher als drei Meter voneinander gepflanzt werden sollten.
Die Kriechenpflaume ist eine sehr anspruchslose Pflanze, wird kaum krank und leidet nicht unter Schädlingen, trägt sehr schmackhafte, große Früchte, die man nicht nur roh verzehren, sondern auch zu Kompott oder Marmelade verarbeiten kann. Im Notfall kann die Kriechenpflaume durch die Kirschpflaume ersetzt werden, die das Grundstück ebenfalls gut entwässert.

Trauerweide
Die Weide wird aufgrund ihrer besonderen Kronenform, die sich bis zum Boden neigt und einen traurigen Eindruck hinterlässt, als Trauerweide bezeichnet. Sie ist der wasserliebendste Baum, der an Fluss- und Seeufern hervorragend gedeiht. In warmen Klimazonen können sie eine Höhe von bis zu fünfzehn Metern erreichen, während in kalten Gegenden meist Zwergweiden wachsen, die am Boden kriechen.
Man pflanzt die Weide in jeder Periode von Frühling bis Herbst, Hauptsache, vor dem ersten Frost. Um die Krone der Weide zu formen, wird sie im Frühsommer und nur nach der Blüte beschnitten.

Sträucher
Sie eignen sich hervorragend für kleine Grundstücke, auf denen man keinen ausladenden Baum pflanzen kann. Allerdings entwässern Sträucher das Gelände nicht so gut wie Bäume.
Sumpfrose
Einer der anspruchslosen Sträucher, der sowohl im Schatten als auch an einem sonnigen Standort prächtig gedeiht. Er wird nicht höher als zwei Meter und breitet sich schnell aus, daher muss er regelmäßig beschnitten werden.
Jedes Jahr im Juli und August schmückt dieser wasserliebende Strauch das Gartengrundstück mit seiner Blüte. Während der gesamten Blütezeit verändern die Blütenstände ihre Farbe von Rosa zu Orange. In der freien Natur findet man ihn an Schluchten, Ufern und Sümpfen.

Himalaya-Geißblatt
Ein Strauch, der zweifellos jedes Gewässer ziert, so eindrucksvoll ragt er über die Wasseroberfläche mit seinen herabhängenden Zweigen, die mit purpurnen Blüten geschmückt sind. Er ist nicht nur im Sommer ein Blickfang, sondern auch im Winter, wenn er wie eine flauschige, schneeweiße Haube wirkt.
Dieser Strauch benötigt keinerlei Pflege, sogar an das Formen seiner Krone können Sie für mehrere Jahre nicht denken. Hauptsache, Sie pflanzen ihn in feuchte Erde oder in die Nähe eines Gewässers. Er verträgt starken Frost nicht gut, daher sollten Sie ihn im Winter besser mit Abdeckmaterial schützen.

Holunder
Es gibt viele Sorten von Holunder, die sich auf feuchten Böden wohlfühlen. Er ist nicht nur ein Zierstrauch, sondern hat auch heilende Eigenschaften. In alten Zeiten glaubte man, dass Holunder das Haus vor bösen Geistern schützt.
Neben medizinischen Zwecken wird er als Färbemittel für Haare und Textilien verwendet. Im Durchschnitt ist der Holunder nicht hoch, hat eine runde Krone aus verzweigten Stielen, an denen jeden Sommer duftende weiße Blütenstände erblühen, die im Herbst von zahlreichen schwarzen Beeren abgelöst werden.
Im zeitigen Frühjahr sollten Sie die Krone des Holunders beschneiden, um das Wachstum neuer Zweige anzuregen.

Roter Schneeball
Er kann auf jedem Boden wachsen. Wenn Sie ihn in der Nähe von Grundwasser pflanzen, sinkt dessen Spiegel nach einiger Zeit deutlich. Den Schneeball können Sie sowohl an einem sonnigen Standort als auch im Halbschatten pflanzen, wo er gleichermaßen blüht.
Für ein kleines Grundstück ist die Sorte 'Compactum' des Roten Schneeballs ideal, da er sehr langsam wächst und kaum Pflege benötigt. Er wird nicht höher als eineinhalb Meter. Er blüht im Frühsommer mit großen weißen Doldenblüten, die einen sehr zarten Duft verbreiten.
Im Herbst erscheinen an den Zweigen Beeren, von denen sich die Vögel den ganzen Winter über ernähren. Im Herbst ist der Schneeball besonders schön, wenn seine grünen Blätter ihre Farbe in Purpurrot verwandeln. Der Strauch kann bis zu 60 Jahre alt werden.

Weißer Hartriegel
Der Weiße Hartriegel begeistert nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter mit seinem Anblick, dank der leuchtend roten Farbe seiner Triebe. Seine langen und schmalen Blätter können eine Länge von bis zu zehn Zentimetern erreichen.
Im Sommer sind die Blätter zweifarbig: weiß mit grün, und im Winter verfärben sie sich in ein atemberaubendes Rot-Violett, Orange oder Gelb, je nach Sorte des Strauches.
Er kann nicht nur im Frühsommer blühen, sondern auch erneut im September. Der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern. Es gibt Arten dieses Strauches, an denen essbare Früchte wachsen.

Zimmerpflanzen
Auch Zimmerpflanzen können feuchtigkeitsliebend sein, bei denen Sie nicht nur keine Angst vor Überwässerung haben müssen, sondern die Sie sogar regelmäßig besprühen sollten. Einige von ihnen können im Sommer einen kleinen Gartenteich schmücken.
Calla
In der Natur wächst sie in subtropischen Sumpfgebieten. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 30 Zentimetern. Sie hat große dunkelgrüne Blätter und erstaunliche weiße Blütenstände auf einem langen Stiel in Form eines röhrenförmigen Kolbens. Diese Pflanze ist sehr anspruchslos; bei richtiger und einfacher Pflege kann die Calla regelmäßig blühen.
Stellen Sie den Topf mit dieser Pflanze besser an einen sonnigen Ort, aber nicht in direkte Sonnenstrahlen. Im Schatten hört sie praktisch auf zu wachsen.
Sie liebt häufiges Besprühen und regelmäßiges Gießen. Um das Gießen nicht zu vergessen, können Sie den Topf mit Ablaufloch am Boden in eine Schale mit Wasser stellen, dann nimmt die Pflanze selbst so viel Wasser auf, wie sie benötigt.

Pogonatherum
Von der Seite sieht diese Zimmerpflanze wegen ihrer langen und länglichen Blätter wie Gras aus. Sie wächst in China und Malaysia, wo sie gerne zur Landschaftsgestaltung verwendet wird. Sie kann bis zu einem Meter hoch werden, aber im Durchschnitt werden sie nicht höher als 60 cm. Sie mag Sonnenlicht und Feuchtigkeit, kann aber auch bei Lichtmangel wachsen.
Während einer Dürre stirbt diese Pflanze jedoch ab. Sie wird auch im Winter reichlich gegossen, während zu dieser Zeit bei anderen Pflanzen die Bewässerung reduziert wird. Im Sommer können Sie sie zur Zierde um einen künstlichen Teich pflanzen, aber im Winter sollten Sie sie besser wieder in den Topf ausgraben.

Acorus gramineus
Diese Pflanze kann auch ein sehr beschäftigter Besitzer ziehen; das Einzige, was man nicht vergessen sollte, ist das Gießen. Ohne Wasser trocknet der Acorus gramineus einfach aus, da er in der Natur in Gewässern wächst. Wenn die Pflanze also regelmäßig vergessen wird zu gießen, stellen Sie den Topf besser auf eine große Schale mit Wasser.
Äußerlich sieht der Acorus gramineus wie dichtes Gras aus, das nicht höher als 15 Zentimeter ist. Diese Pflanze wird oft zur Dekoration kleiner Gewässer verwendet.
Wenn Sie ein Blatt des Acorus gramineus mit den Fingern verreiben, entsteht ein Mandarinduft. Den Topf mit Acorus gramineus können Sie den ganzen Sommer über auf dem Balkon lassen, da er keine kühle Luft und Zugluft fürchtet und problemlos Fröste bis -15 Grad überstehen kann. Sie wächst bei jeder Beleuchtung gleichermaßen.

Cyperus
Diese wärmeliebende Pflanze wächst das ganze Jahr über; im Sommer können Sie sie um einen künstlichen Teich pflanzen, aber Sie sollten einen halbschattigen Standort für sie wählen, da sie keine direkte Sonne mag. Nach dem Umtopfen müssen Sie die Erde um den Cyperus herum mit Kies bedecken, damit die Erde und die Pflanze nicht in den Teich gespült werden.
Für die Überwinterung müssen Sie die Pflanze immer wieder in Töpfe ausgraben und ins Haus bringen. Äußerlich ähnelt diese Pflanze einem hellgrünen Brunnen und kann sich im Sommer verdoppeln. Sie muss zusätzlich besprüht und die Erde auf Trockenheit überprüft werden.

Begonie
Blumenliebhaber lieben die Begonie wegen ihrer fast endlosen Blüte. Nur im Winter macht sie zwei bis drei Monate Blühpause. Wenn die Begonie jeden Winter Blätter abwirft, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, das ist eine Besonderheit einer ihrer Arten.
Wenn Sie einen Raum oder ein Gartengrundstück mit großen und leuchtenden Blumen schmücken möchten, eignet sich in diesem Fall die Knollenbegonie.
Begonien (Begonia tuberhybrida) im Garten[/caption]
Sie mag keine direkten Sonnenstrahlen, daher sollten Sie sie am besten an einen gut beleuchteten Ort pflanzen oder stellen, auf den keine Sonnenstrahlen fallen. Besprühen sollten Sie nicht die Pflanze selbst, sondern nur die Luft um sie herum.
Garten in der Senke
Die Bewirtschaftung eines Gartens in einer Senke ist mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, daher hält nur wenige Gärtner ein solches Grundstück für glücklich. Dennoch sollte man dieses Gebiet nicht vernachlässigen und es dem Wildwuchs überlassen.
Senken haben tatsächlich einige große Nachteile. Die dort stehende kalte und feuchte Luft wirkt sich im Winter schädlich auf die Knospen von Bäumen und Sträuchern aus. Im Frühjahr, während der Schneeschmelze, sammelt sich in den Senken Feuchtigkeit, was zu Staunässe im Wurzelbereich der Pflanzen führt. In dieser Jahreszeit besteht zudem eine erhöhte Frostgefahr – erfahrene Gärtner sagen, dass die Temperatur in Senken um 2, manchmal sogar 6 °C niedriger ist als im übrigen Gartenbereich. Bereits 2 °C während der Blütezeit reichen aus, und die Ernte ist verloren. Dennoch kann man in Senken sowohl Zier- als auch Obstgärten anlegen, ohne die Ökosysteme allzu radikal zu verändern (ohne Melioration oder Aufschüttungen).
Senken, die beim Grundstückskauf als 'Zugabe' anfallen, gibt es in zwei Arten: Hochmoore und Überflutungswiesen entlang von Flüssen. Verschiedene Teiche, Gräben, Schluchten und Bäche lassen sich durchaus einer dieser Grundvarianten zuordnen.
Überschwemmungswiesen
Der Name 'Überflutungswiesen' birgt bereits etwas unglaublich Romantisches.
Und wenn die Senke überschwemmt wird und keine wirtschaftliche Nutzung erforderlich ist, dann ist die Anlage eines üppigen Blumenbeets mit der prachtvollen Flora feuchter Auenwiesen die beste Lösung.
Seien wir gleich ehrlich – Pflanzen einer solchen Gemeinschaft werden in der Natur recht groß, daher wirkt ein solches Blumenbeet am besten in der Mitte einer Gartenkomposition. Eine Wiese in der Senke ist fantastisch schön, wenn in der Mitte ein Mischbeet gepflanzt wird und am Rand ein Rasen. Aber eine andere Variante ist durchaus praktikabel: Das Blumenbeet wird entlang der Grundstücksgrenze angelegt und verschönert den hohen und geschlossenen Zaun, wie es in unserem Land üblich ist.
Die Basis des Blumenbeets bilden hochwüchsige Pflanzen – Ligularien, Wiesenrauten, Baldriane, Geißbärte, schmalblättrige Schwertlilien. Die mittlere Etage besteht in der Regel aus Gilbweiderich, Trollblumen, Brunnera, Schlangenknöterich und anderen. Die untere Etage kann aus Sumpfdotterblumen, Götterblumen, Cortusa, Primeln zusammengesetzt werden. Es gibt auch Bodendecker, die hohe Feuchtigkeit gut vertragen – Frauenmantel, Günsel, Braunelle, Gilbweiderich und andere.
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen gedeihen am besten in einem nährstoffreichen Boden. Daher sollte bei der Anlage eines Gartens ein nährstoffreiches Substrat eingebracht und der Säuregehalt des Bodens gesenkt werden (d. h. der pH-Wert erhöht werden). Außerdem muss der Sumpfgarten regelmäßig gedüngt und die Bodenfeuchtigkeit im Juli und August überwacht werden, wenn Regenfälle eher selten sind.
Eine nahezu gleiche Pflanzenzusammenstellung sollte kultiviert werden, wenn sich in der Senke ein natürliches oder künstliches Gewässer befindet. Bei Vorhandensein von Wasser muss die Artenliste jedoch unbedingt um Gräser, Seggen, Binsen usw. ergänzt werden. Diese werden die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, insbesondere wenn sie direkt am Wasserrand gepflanzt werden. Um der Monotonie entgegenzuwirken, die durch das schmale und feine Laub dieser Arten entsteht, kann die Hauptstruktur der Komposition durch breitblättrige Ligularien und Peltiphyllum aufgelockert werden.
Am wohlsten fühlen sich die Pflanzen an einem gut beleuchteten Ufer. Obwohl viele von ihnen kurzzeitige Trockenheit vertragen, sollte die Senke bei Bedarf rechtzeitig mit Wasser versorgt werden.
Sumpfgarten
Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für einen Garten in einer Senke ist die Anlage eines Sumpfes. Die Pflanzenauswahl ist vielfältig – von Bäumen bis zu kriechenden Gräsern. Hier können sowohl Uferwasserpflanzen als auch Gräser von Überschwemmungswiesen und die Flora feuchter Wälder gepflanzt werden. Alles hängt vom Feuchtigkeitsregime ab. Entsprechend werden in feuchteren und tieferen Lagen Pflanzen der Uferzone gesetzt, während weiter oben trockenheitsresistentere Arten wachsen.
Wenn der Sumpf bereits von der Natur angelegt wurde, sind nur geringe Eingriffe zur Kultivierung erforderlich. In der Leningrader Oblast gibt es zahlreiche natürliche Sümpfe verschiedener Typen, aber der Grundstückskäufer erhält in der Regel Torfmoore mit saurem Boden. Natürlich kann die charakteristische Vegetation eines Hochmoors erhalten bleiben. Das Erscheinungsbild der Flora dieser Orte ist jedoch meist bescheiden, daher ist es besser, die Komposition mit Pflanzen von Küsten, Überschwemmungswiesen und feuchten Wäldern zu bereichern. Leider wird das Biotop des Sumpfes in diesem Fall zerstört und viele Pflanzen sterben ab, aber hier muss man sich entscheiden – entweder minimale Eingriffe in die Natur, die im Wesentlichen nur die Anlage von Wegen umfassen (wie es beispielsweise in Finnland praktiziert wird), oder ein umfassendes Landschaftsdesign.
Feuchtigkeitsliebende Bäume und Sträucher – Erle, Weide – sind das ganze Jahr über dekorativ dank der edlen Rindenzeichnung, die bei verschiedenen Weidenformen zudem unterschiedliche Farben aufweist. Auch der Weiße Hartriegel zeichnet sich durch eine auffällige Rinde aus; es wurden Formen mit verschiedenen Rindenfarbtönen sowie buntblättrige Sorten gezüchtet. Feuchtigkeitsliebende Bäume und Sträucher sind an der Küste unverzichtbar – sie können an den Grundstücksgrenzen zur Seeseite hin als Hecke gepflanzt werden.
Den Sumpf kann man ebenso wie die Überschwemmungswiese „aufblühen“ lassen, indem man fast alle feuchtigkeitsliebenden Gartenpflanzen setzt. Daher ist die Vielfalt an Formen, Farben und Größen sehr groß. Dadurch lassen sich Kompositionen nach jedem Prinzip zusammenstellen, bis hin zu einem monochromen Sumpfgarten.
Dominant in der Komposition eines Moorgartens können Pflanzen wie Rohrkolben, Gelbe Schwertlilie, Schilfrohr sein (am besten die am wenigsten aggressive panaschierten Form verwenden). Unter den kleineren Gräsern schmücken zahlreiche Arten von Binsen, Simsen und Seggen den Garten, sowie Wollgras, Sumpfbinse, Kalmus und solche Gräser wie Großes Süßgras und Glanzgras. Ihre schmalen langen Blätter und Blütenstände in verschiedenen Formen und Farben erfreuen das Auge während der gesamten Saison. Die Verwendung von panaschierten Sorten hilft, die ohnehin reiche Palette an Blatttönen noch weiter zu bereichern. Pfeilkraut und Froschlöffel überstehen sowohl Taucheins unter Wasser als auch trockenere Bedingungen. Ihre Blätter haben eine interessante Form, und die schirmartigen Blütenstände mit kleinen rosé-weißen Blüten verschönern jeden Moorgarten. Wenn man an den feuchtesten Stellen niedrige Pflanzen der Uferzone wie Calla und Lysichiton hinzufügt, erhält man einen Garten, der das Auge mit einer Vielfalt an Blattformen und -farben erfreut und nur stellenweise mit Blüten aufleuchtet.
Farben von Wiese und Sumpf
Weiße und gelbe Sumpfdotterblumen, gelbe und orange Trollblumen, weiße und rosafarbene Mädesüß, dunkelrosa Wasserdost und Blutweiderich, bunte Gauklerblumen, gelb-grüne Sumpfwolfsmilch lieben die feuchtesten Standorte. Weiße schwerelose Wolken von Waldgeißbart und Astilboides, ebenso wie die weißen, rosafarbenen und blauen Blütenstände von Wiesenrauten, die über dem Laub zu schweben scheinen, verleihen den Gartenkompositionen Leichtigkeit und Luftigkeit.
Sibirische Schwertlilien, Astilben, Rittersporne und Taglilien stellen den Gärtner vor eine schwierige Sortenwahl, da das Sortiment dieser Pflanzen außergewöhnlich umfangreich ist. Den Moorgarten ergänzen die gelben Blüten des Goldkolbens, die über purpurfarbenen Blättern emporragen; gelbe, orange und rosabraune Blüten verschiedener Arten von Nelkenwurz, weiße Quasten der Blütenstände des Rispen-Gilbweiderichs sowie gelbe Sternchen der Blüten vom Punktierten, Gemeinen und Pfennig-Gilbweiderich. Die letztgenannte Art ist eine ausgezeichnete und schnell wachsende Bodendeckerpflanze. Und bereits im zeitigen Frühling schmücken feuchtigkeitsliebende Primelarten den Garten.
Weiße, lila und dunkelviolette Blüten der Funkie, die über Laub in den verschiedensten Farben herabhängen – grün, blau, weiß- und gelb-panaschiert – verleihen jedem Garten Charme. Die großen Blätter von Rhabarber und Rodgersie gleichen die schwertförmigen Blätter der Gelben Schwertlilie und des Rohrkolbens aus. Pflanzungen verschiedener Farnarten, von denen einige an feuchten Standorten fast mannshoch wachsen, ergänzen das Gesamtbild hervorragend. Und man darf die panaschierten Formen nicht vergessen – heutzutage sind sie bei fast jeder Zierpflanze zu finden.
Obst- und Beerenplantagen
Das Schwierigste beim Anbau von Obstbäumen in einem überflutbaren Tiefland ist die Schaffung normaler Bedingungen für das Wurzelsystem. Sie können das gesamte Grundstück anheben, indem Sie ein gutes Drainagesystem installieren und eine Schicht fruchtbarer Erde auftragen. Allerdings ist unklar, wie der gesamte Garten auf einen so radikalen Eingriff reagieren wird. Eine viel einfachere und wirtschaftlichere Methode, das Tiefland für eine Obst- und Beerenplantage zu nutzen, besteht darin, Bäume und Sträucher nicht in Löcher zu pflanzen, sondern die höchsten Stellen des Sumpfes auszuwählen. Allerdings müssen Sie trotzdem einige Entwässerungsgräben anlegen.
Die Bäume werden auf Beete gepflanzt, deren Höhe mindestens 0,5 m und deren Durchmesser bis zu 1,5 m beträgt. Sie müssen unbedingt Seitenwände anbringen, um ein Abrutschen der Erde zu verhindern (diese sollten 8–10 cm über dem Boden liegen).
So ergibt sich, dass Sie jeden Baum in eine Art Holzkiste ohne Boden (Kasten) pflanzen. Die Erdmischung für dieses 'persönliche' Beet bereiten Sie unter Berücksichtigung dessen, dass der Boden im Tiefland schwer und lehmig ist, aus gleichen Teilen Sand und normaler Erde zu. Der Abstand zwischen großen Pflanzen sollte mindestens 3 m betragen. Es ist empfehlenswert, den Boden um die Pflanzungen herum zu begrünen (Rasen anzulegen). Für feuchte Standorte gibt es spezielle Grassamenmischungen, die kurzfristige Überschwemmungen und einen hohen Grundwasserspiegel vertragen.
Die Einhaltung von Symmetrie, schöne Seitenwände, die hier wachsenden Rasengräser – all dies wird dazu beitragen, dass Ihre Grundstücke nicht nur ertragreich und nützlich, sondern auch dekorativ sind.
Auf diese Weise gepflanzte Apfelbäume, Birnen, Pflaumen und sogar extrem anspruchsvolle Kirschen können hier wachsen und Früchte tragen. Natürlich ist nicht jede Sorte geeignet, daher sollten Sie bei der Auswahl der Setzlinge sehr sorgfältig vorgehen. Bewährt hat sich die Praxis, Edelsorten auf Unterlagen zu veredeln, die gegenüber schweren, feuchten Böden widerstandsfähig sind.
Beerensträucher sollten auf Beeten oder Dämmen mit einer Höhe von 30–40 cm gepflanzt werden. Beachten Sie, dass die Ernte unter solchen Bedingungen wahrscheinlich etwas später reift als bei üblicher Anbautechnik. Dafür werden die Beeren größer, und ihr Aussehen und Geschmack bleiben auf einem angemessenen Niveau.
Die optimale Zeit für die Vorbereitung hoher Beete für Beerensträucher ist der Herbst.
Die mit lockerer Erde und Humus über den Winter abgedeckten Wurzeln bleiben auch unter den Bedingungen unseres Klimas gut erhalten. Mitte April ist es empfehlenswert, die Reihenzwischenräume zur Wärmespeicherung mit Folie abzudecken. Wenn die Pflanzen zu wachsen beginnen, kann die Folie entfernt werden. Einige Beerenkulturen, wie zum Beispiel Himbeeren, benötigen Schutz vor Nordwinden (durch Pflanzungen oder Gebäude). Wenn das Tiefland sumpfig ist, fühlen sich dort am besten Kulturheidelbeeren, Waldheidelbeeren und andere Vertreter der Heidekrautgewächse. Dabei sollten Sie sie so pflanzen, dass das Grundstück den angenehmen Eindruck eines regelmäßigen Gartens oder Nutzgartens macht.
Formalisierte Senke
Ein Garten, den die Besitzer eigenhändig pflegen, sollte sich stark von ländlichen Anwesen unterscheiden, um die sich Gärtner kümmern. Wenn Ihre Mittel es Ihnen erlauben, ein Projekt eines namhaften Designers zu finanzieren und einen festangestellten Gärtner zu haben, dann sollten Sie in der Senke unbedingt einen formalen Garten mit allen dazugehörigen Elementen (insbesondere Wasserflächen) anlegen.
Bei der Planung eines Gartens müssen Sie stets die realen Bedingungen berücksichtigen. Alles so zu lassen, wie es ist, eine natürliche Ecke mit einem Bach oder einem dekorativen Sumpf anzulegen – entscheiden nur Sie. Mit üppigen Pflanzen, den Liebhabern feuchter Standorte, können Sie das problematische Areal in einen wahrhaft paradiesischen Garten verwandeln.
Solche Gärten erscheinen jährlich auf der Landschaftsausstellung 'Chelsea Flower Show'. Was im Grunde nicht überrascht, da Großbritannien sowohl für seine unglaubliche Regenmenge als auch für die Fülle an überschwemmten und sumpfigen Grundstücken bekannt ist. Die meisten formalisierten Gewässer des auf der Chelsea-Ausstellung angebotenen Formats sind flache Kanäle oder Wasserbecken mit idealer geometrischer Form, und meist beides gleichzeitig in Form eines miteinander verbundenen Systems. Die Läufe und Behälter befinden sich oft auf unterschiedlichen Ebenen, und das Wasser gelangt durch kleine Wasserfälle und Stufen von einem Kanal zum anderen. Natürlich erfordert die Erhaltung dieser Schönheit spezielle Technik – Pumpen, Filter usw. Das Baumaterial für solche Gewässer ist meistens Beton, sie können aber auch aus Folie gefertigt sein. Begleitelemente sind dekorative Steinschüttungen; Brunnen in originellen Formen; Stützmauern, die oft auch als Ruhebänke dienen können. Und in der Mitte des Gewässers kann das gleiche aufgeschüttete Beet angelegt sein, zu dem man über eine dekorative Brücke gelangt.
Neben ästhetischen Funktionen erfüllt der in der Senke wachsende Garten auch eine wichtige praktische Aufgabe. Im Wesentlichen ist es ein gut dekoriertes und sehr praktisches Entwässerungssystem, das es ermöglicht, das gesamte ländliche Grundstück in Ordnung zu halten.
Text: Wiktor Tropchenko, Blog,
Landschaftsarchitekt
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen: Beispiele für Sträucher und Pflegerichtlinien
Ein häufiges Problem, mit dem Hobbygärtner konfrontiert werden, ist die Bepflanzung eines Grundstücks mit geeigneten Pflanzen. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit ist nicht jede Kultur geeignet. Dies betrifft vor allem feuchtigkeitsliebende Pflanzen, die in zu trockenem Boden eingehen würden. Damit der Garten mit üppigem Grün und Blumen erfreut, muss man die Vegetation richtig auswählen, die für das Wachstum unter solchen Bedingungen vorgesehen ist.
- Besonderheiten von Kulturen für feuchten Boden
- Vielfalt feuchtigkeitsliebender Blumen und Sträucher
- Sumpf-Kalmus
- Schildblättrige Darmmera und Gilbweiderich
- Sumpf-Wolfsmilch
- Sumpfdotterblume und Mädesüß
- Sumpfrose
- Himalaja-Geißblatt
- Tipps zur Pflanzenpflege
Besonderheiten von Kulturen für feuchten Boden
Feuchtigkeitsliebende Bäume und Sträucher für das Wochenendhaus sind ein echter Fund für Grundstücke mit feuchtem Boden. Man kann sie auch unter trockenen Klimabedingungen pflanzen, muss ihnen dann aber selbst die notwendigen Wachstums- und Entwicklungsbedingungen bieten.
Es gibt 2 Arten von feuchtigkeitsliebenden Pflanzen:
- Mit schönen Blättern und Blüten.
- Laubabwerfend, mit wenig attraktiven Blüten.
Diese Pflanzenarten können einjährig oder mehrjährig sein. Der Großteil von ihnen sind Sträucher und Bäume, wie Hortensien, Schneeball oder krautige Kulturen, die lange Zeit an einem Ort wachsen. Ihr natürlicher Lebensraum ist sumpfiges oder wasserreiches Gelände. Solche Exemplare können bedenkenlos auch unter künstlichen Bedingungen angebaut werden.
Die Besonderheit feuchtigkeitsliebender Pflanzen besteht darin, dass sie das Wasser um sich herum aufnehmen und so den Boden austrocknen. Die Birke kann überschüssige Feuchtigkeit in einem Umkreis von bis zu 10 Metern entfernen. Diese Eigenschaft ist typisch für Weide, Holunder und Ahorn. Auch Kranbeere, Silber-Johannisbeere und Schneeball sind feuchtigkeitsliebende Sträucher. Auf dem Grundstück können mehrere fruchttragende Büsche gepflanzt werden, aber man sollte wissen, dass auf zu nassem Boden feuchtigkeitsresistente Pflanzen keine Früchte tragen.
3>Vielfalt feuchtigkeitsliebender Blumen und Sträucher
Bevor Sie Ihr Wochenendhausgrundstück mit Pflanzen, die in feuchten Gebieten wachsen und Nässe gut vertragen, verschönern, müssen Sie sich über ihre Besonderheiten informieren. Feuchtigkeitsliebende Pflanzen, deren Beispiele recht vielfältig sind, ersparen Ihnen die Mühe, den Boden zu entwässern oder die natürliche Landschaft umzugestalten.
4>Sumpf-Kalmus
Seine bevorzugten Standorte sind Sümpfe, Flüsse und Seen. Man kann Kalmus auch auf dem Wochenendhaus-Blumenbeet pflanzen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen einem halben und einem Meter hoch und hat lange, schmal-lineare grüne Blätter sowie kleine, grünlich-gelbe Blüten. Sie gedeiht hervorragend in überfluteten Zonen, sofern sie offenes Sonnenlicht erhält.
Kalmus neigt dazu, stark zu wuchern. Um dies zu verhindern, müssen die Beete rechtzeitig geteilt werden. Im Blumenbeet wirkt Kalmus vorteilhafter mit Pflanzen, die im Frühsommer blühen.
Es wurde eine spezielle Zuchtsorte von Kalmus entwickelt – die 'Variegata'. Sie unterscheidet sich von der wilden Verwandten durch eine geringere Höhe und Blätter mit weißen Streifen. Das dekorative Exemplar macht sich im Vorgarten hervorragend und zieht mit seinem ungewöhnlichen Aussehen die Aufmerksamkeit auf sich.
4>Schildblättrige Darmmera und Gilbweiderich
Die mehrjährige Pflanze Darmera ist vom Zeitpunkt der Blüte bis zum Herbst dekorativ wertvoll, wenn ihre Blätter einen orangefarbenen Ton annehmen. Die Blüten sind rosa, die Blätter groß mit purpurnen Flecken. Sie blüht im April noch vor dem Erscheinen der Blätter. Bevorzugt Halbschatten und Böden mit wechselndem Vernässungsgrad.
Nach der Blüte sollten die Blütentriebe zurückgeschnitten werden. Bei starker Ausbreitung werden die Büsche geteilt. Die bekannteste Sorte ist 'Nanum'.
Lysimachie ist eine mehrjährige Pflanze, etwa 70 cm hoch. Sie wächst sowohl im Schatten als auch an sonnigen Standorten. Sie benötigt keinen Winterschutz, da sie Kälte gut verträgt. Der Strauch neigt dazu, sich stark auszubreiten, daher sollten überschüssige Triebe entfernt werden.
Günstiger Boden ist mäßig feucht, aber die Lysimachie verträgt auch stark feuchte Erde gut. Die Blütezeit dauert von Mai bis August. Die Blüten sind rosa, gelb oder weiß. Wenn der Strauch verblüht ist, sollten die Blütenstiele abgeschnitten werden, dann blüht er weiter.
4>Sumpf-Wolfsmilch
Wird bis zu 1,5 m hoch. Gedeiht gut unter feuchten Bedingungen und verträgt leichte Überschwemmungen. In der Gartengestaltung wird die Wolfsmilch als Hintergrund für andere Pflanzen verwendet. Sie sieht wunderbar aus zusammen mit Sumpf-Kalmus, Tulpen oder Reitgras.
Die Wolfsmilch ist pflegeleicht. Sie sollte vorsichtig behandelt werden – ihr Saft ist giftig. Die Blüten sind unscheinbar, die Blätter grün und schmal. Alle 3 Jahre benötigt die Wolfsmilch eine Verjüngung. Dazu werden die oberen Stängel abgeschnitten, sodass nur die Wurzeln übrig bleiben.
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Sumpfdotterblume und Mädesüß
Eine weit verbreitete Pflanze in der Landschaftsgestaltung. Das Erscheinungsbild ist gekennzeichnet durch große, runde Blätter, dicke Stängel von 15 bis 70 cm Höhe und leuchtend gelbe Blüten. Die Knospen blühen im April. In Beeten finden sich häufig die Vielblättrige, die Sumpf- und die Röhren-Sumpfdotterblume.
Diese mehrjährige Kultur liebt sonnige Standorte, wächst aber auch im Halbschatten gut. Alle 2–3 Jahre sollten die ausgewachsenen Sträucher geteilt werden.
Das Mädesüß oder die Spierstaude bevorzugt sumpfige Gebiete. Bereits im ersten Monat blüht sie. Die Blüten sind rosa oder weiß und duften angenehm. Die Blätter sind breit und gefiedert. Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Höhe von einem Meter und breitet sich aufgrund ihres kleinen Wurzelsystems nicht stark aus.
Nach der Blüte werden die verblühten Blütenstände abgeschnitten; eine Umsetzung ist alle 5 Jahre erforderlich.
4>Sumpfrose
Ein anderer Name für die Sumpf-Rose ist Pennsylvaniarose, da sie aus Nordamerika stammt. Der Strauch erreicht eine Höhe von 2 Metern und hat hohe, ausladende Stängel. In der Natur kommt sie in Schluchten und sumpfigen Gebieten vor. Sie breitet sich sehr schnell aus. Sie wächst an sonnigen und halbschattigen Standorten.
Die Stängel sind purpurrot und haben viele Dornen. Die Blätter sind am Rand gezähnt. Die Blüten stehen in kleinen Blütenständen, die der Pflanze Eleganz verleihen. Die Blütezeit der Rose ist Juli bis August. In dieser Zeit ändert sich der Blütenfarbton von Rosa zu Feuerorange. Die Blüten verströmen einen angenehmen Duft.
Damit die bezaubernde Blume nicht eingeht, ist ständige Pflege erforderlich. Sie benötigt das Entfernen junger Triebe und den jährlichen Rückschnitt alter Zweige.
Die Rose wird als schön blühender Akzent in der Beetgestaltung verwendet.
Himalaja-Heckenkirsche
Dieser Strauch stellt keine hohen Ansprüche an die Wachstumsbedingungen. Die Heckenkirsche eignet sich zur Gestaltung von Pavillons und Alleen. Die Blütezeit reicht von Ende Mai bis Mitte Juni. Nach der Blüte bildet sich eine giftige Frucht. Von der gesamten Vielfalt der Sorten werden nur die Früchte der essbaren, der Kamtschatka- und der Altai-Heckenkirsche verzehrt.
3>Tipps zur Pflanzenpflege
Unter für sie unnatürlichen Bedingungen verkümmern und sterben feuchtigkeitsliebende Pflanzen oft. Um dies in einer künstlichen Umgebung zu vermeiden, sollten einfache Empfehlungen zur Pflanzung und Pflege befolgt werden:
Vor dem Pflanzen sollte der Boden mit Nährsubstraten gedüngt werden.
- Die ständige Feuchtigkeit des Bodens muss aufrechterhalten werden.
- Geeignete Standorte für Beete mit feuchtigkeitsresistenten Pflanzen sind die feuchtesten Zonen, zum Beispiel Grenzbereiche des Grundstücks zu einem See oder Fluss.
- Die Pflanzung an Orten mit erhöhter Luftfeuchtigkeit sollte nicht in den Herbstmonaten erfolgen, sonst friert die Pflanze.
Fleiß und die richtige Pflege feuchtigkeitsliebender Pflanzen ermöglichen es, auf jedem Hausgrundstück ein kleines Paradies zu schaffen.
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen, Sträucher, Bäume für den Garten
Nicht alle Gartengrundstücke liegen in ebenem Gelände; viel häufiger haben sie viele Nachteile: sumpfige oder stark feuchte Zonen, Höhenunterschiede, spezifische Böden, dichtes Gebüsch oder nahes Grundwasser. Man kann das Land auch in einer Senke verschönern, indem man feuchtigkeitsliebende Pflanzen, Sträucher und Bäume pflanzt; man kann auch eine Zimmerpflanze in einem Kübel aufstellen. Ein malerisches Plätzchen kann geschaffen werden, ohne künstliche Methoden anzuwenden.
- Wir wählen feuchtigkeitsliebende Pflanzen und verschönern den Garten
- Kann man Obstbäume anbauen oder nicht?
- Welche Sträucher sind eine gute Wahl für die Gartengestaltung?
- Wodurch unterscheiden sich feuchtigkeitsliebende Pflanzen?
- Wann kann die Hilfe eines Designers erforderlich sein?
Niederungen können für manche Pflanzen schädlich sein; als Hauptfaktoren gelten: erhöhte Feuchtigkeit und Nässe sowie Stau von Kaltluft.
Diese Bedingungen wirken sich negativ auf die Wurzeln und Knospen der Pflanzen aus und schaden ihnen. Einige von ihnen können übermäßige Feuchtigkeit und Frost nicht ertragen und sterben daher. Aber für feuchtigkeitsliebende Pflanzen, Sträucher und Bäume sind solche Bedingungen durchaus akzeptabel, und die Pflanzung erfordert keine zusätzliche Aufschüttung von Erde oder das Ausheben eines Grabens zur Wasserableitung. Die Anlage eines Gartens auf solchem Boden erfordert unbedingt eine Senkung des Säuregehalts des Bodens und eine Anreicherung des Bodens mit Nährsubstrat.
Feuchtigkeitsliebende Pflanzen auswählen und den Garten verschönern
Für die Gartengestaltung auf Böden mit hoher Feuchtigkeit wählt man aus der großen Auswahl nur feuchtigkeitsliebende Pflanzen. Dies sind kriechende Gräser, Blumen, Sträucher, Bäume. Es ist wichtig, eine Komposition aus Pflanzen nach Form, Größe und Farbe richtig zusammenzustellen, zum Beispiel bei der Anlage eines Blumenbeets den Fokus auf die gelbe Schwertlilie und das bunte Schilfrohr zu legen und in die Mitte des Beetes eine Zimmerpflanze zu stellen.
Es ist zu berücksichtigen, dass die dekorative Weide und der weiße Hartriegel leuchtend bunte Rindenfarben aufweisen. Gepflanzt werden buntblättrige Seggen, Wollgras, Schilf, Binsen, Kalmus und von den Gräsern das Mannagras. Sie unterscheiden sich durch schmale Blätter unterschiedlicher Länge und verschieden geformte Blütenstände, die in verschiedenen Monaten der Saison blühen.
Mit dekorativem Laub, das bis zum Schneefall nicht abfällt, überraschen die europäische und die purpurrote Waldbuche – sie eignen sich für die Gestaltung von Hecken. Auch die Gemeine Hainbuche hat keine Angst vor übermäßiger Feuchtigkeit; sie beeindruckt mit silbrig-grauer Rinde, leuchtend grünen Blättern, die im Herbst zitronen- und gelbfarben werden, sowie mit blühenden Zimmerpflanzen in Übertöpfen – leuchtend und bunt.
Wie Sie ein Sumpfgebiet am besten verschönern
Wenn es auf dem Gartengrundstück ein Sumpfgebiet gibt, dann wird es durch interessanten Froschlöffel oder Pfeilkraut verschönert. Sie zeichnen sich durch schirmartige Blütenstände mit weißen Blüten mit rosa Schimmer und interessantem saftigem Laub aus. In sehr feuchten Bereichen des Gartens gedeihen Calla mit großen Blättern, Blüten, hohen Stängeln, orangefarbene Trollblumen, gelbe Sumpfdotterblumen, rosafarbener Blutweiderich. Die richtige Pflanzenauswahl macht das Sumpfgebiet farbenfroh und bunt.
Kann man fruchttragende Bäume pflanzen?
Wenn der Gartenbesitzer davon träumt, Obstbäume zu pflanzen, muss er sich sehr anstrengen, damit die Wurzeln normale Entwicklungsbedingungen haben. In diesem Fall muss eine Drainage angelegt, der Boden angehoben und aufgefüllt werden, der aus gleichen Teilen Erde und Sand besteht. Oder man wählt einen anderen Weg – wählt hohe Stellen zum Pflanzen und setzt die Bäume auf aufgeschütteten Beeten, und für die Wasserableitung werden mehrere Entwässerungsrinnen angelegt. Damit das Beet nicht abbröckelt, müssen die Ränder mit einer Grasmischung befestigt oder mit geflochtenen Weidenrändern eingefasst werden. Man kann die Beete wie aus Latten zusammengeschlagene und bunt bemalte Kästen gestalten, die in einem Abstand von etwas mehr als 3 Metern voneinander aufgestellt werden.
Welche Arten von Obstbäumen werden in Niederungen gepflanzt?
Wenn Sie auf Ihrer Datscha Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen ernten möchten und das Grundstück gepflegt aussehen soll, sollten Sie bei der Gestaltung Symmetrie einhalten, die Eigenschaften der Pflanzen, ihre Größe, Form und Blütezeit berücksichtigen. Wählen Sie die Sorten von Bäumen und Sträuchern, die keine Angst vor übermäßiger Feuchtigkeit haben, auf schweren Böden wachsen können und Frost vertragen. Keine Angst vor übermäßiger Feuchtigkeit haben Quitte, Eberesche, Weißdorn. Auf die Eberesche werden Stecklinge von Apfel-, Birnen- und Kirschbäumen gepfropft, was das Vorhandensein eines dekorativ-fruchttragenden Baumes im Garten gewährleistet.
Feuchtigkeitsliebende Bäume können das Gartengrundstück schmücken. Dazu gehören Karelische Birke, Hänge-Birke, Trauer-Birke, Gemeine Birke, Warzen-Birke, Weiße Birke, Wollbirke. Und Filz-Birke, Schwarz-Birke, Zwerg-Birke, Krumme Birke, Mandschurische Birke, Eisen-Birke und Schmidts Birke. Auf sumpfigen und wasserreichen Standorten wachsen Weiden, verschiedene Ahornarten, Erlen. Unter den Nadelgehölzen sind Wacholder, Tanne, Thuja, Fichte hervorzuheben.
Welche Sträucher sind eine gute Wahl bei der Gestaltung des Gartens?
Hecken aus feuchtigkeitsliebenden Sträuchern sehen attraktiv aus, bringen Nutzen, indem sie eine natürliche Atmosphäre schaffen und an heißen Tagen Kühle spenden. Am besten pflanzt man die Sträucher im Herbst an der Grenze in einer Senke, in der Nähe eines Gewässers, um den Garten in Zonen zu unterteilen. Dafür eignen sich Laub- oder Nadelgehölze feuchtigkeitsliebender Sträucher.
Wie wählt man feuchtigkeitsliebende Sträucher richtig aus?
Dazu sollte man die am besten den Vorlieben des Grundstücksbesitzers entsprechenden Sträucher wählen, die sich in die umgebende Landschaft einfügen. Man muss sich eingehend mit den Eigenschaften jeder Art vertraut machen, die Blütezeit, Höhe und Größe der Pflanze kennen. Die Größen sind wichtig, um die Sträucher im richtigen Abstand zu pflanzen.
Eigenschaften einiger Straucharten
Gärtner bevorzugen die Beeren-Eibe. Für sie eignet sich durchlässiger, feuchtigkeitsdurchlässiger Boden, daher sollte man sie nicht an Orten mit stehendem Wasser pflanzen. Diese Bedingungen eignen sich für die westliche Thuja, deren dichter Wuchs eine dichte Hecke bildet. Als Feuchtigkeitsliebhaber gelten Liguster und Buchsbaum, die bei Landschaftsgestaltern beliebt sind. Viele andere Sträucher: Eberesche, Sanddorn, Holunder, Schneeball, Ungarischer Flieder fühlen sich auf feuchten Böden wohl.
Welche feuchtigkeitsliebenden Pflanzen wählen Landschaftsgestalter für die Bepflanzung feuchter Standorte?
Unter den mehrjährigen feuchtigkeitsliebenden Blütenpflanzen, die sonnige Standorte lieben, kann man für die Gartengestaltung wählen:
Baldrian;
- Blutrote Heuchera;
- Geranie;
- Sumpf-Gladiole;
- Iris;
- Vergissmeinnicht;
- Veilchen;
- Immergrün oder andere.
Auch die Ufer von Teichen, Bächen oder künstlichen Gewässern können mit Pflanzen verschönert werden. Die Liste der Pflanzen ist umfangreich, dazu gehören:
Kalmus;
- Veronika;
- Johanniskraut;
- Dotterblume;
- Schilf und viele andere (es können für solche Zonen geeignete Pflanzen ausgewählt werden).
Küstenpflanzen können verschiedene Wetterbedingungen ertragen. Sie bestechen durch Üppigkeit, leuchtendes Laub und Blüten. Mit Hilfe von Kletterarten lassen sich steile Ufer leicht verbergen und abmildern, und sie können mit Töpfen voller Zimmerpflanzen geschmückt werden.
Wodurch unterscheiden sich feuchtigkeitsliebende Pflanzen
Zu den Besonderheiten feuchtigkeitsliebender Pflanzen zählen ihre natürliche Schönheit und Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Sie gedeihen auf feuchten und nährstoffreichen Böden. Das gruppenweise Pflanzen von blühenden und dekorativen Blattsorten, ergänzt durch Zimmerpflanzen in Kübeln, schafft schöne Kompositionen, und das Rascheln von Schilf, Rohrkolben und Gräsern beruhigt die Seele und sorgt für gute Laune.
Welche Beeren wachsen auf feuchten Standorten?
Wenn man Auswahl, Pflanzung und Pflege von Beerensträuchern richtig angeht, ist auch auf feuchtem Boden eine gute Ernte sicher. Dazu werden Beete angelegt, Erde aufgeschüttet und ein bis zu 40 Zentimeter hoher Wall angelegt. Die Pflanzung erfolgt im Herbst, und für den Winter werden sie mit Humus und lockerer Erde abgedeckt. In moorigen Gebieten können Heidelbeeren, Blaubeeren und andere Arten von Heidekrautgewächsen gepflanzt werden. In diesem Fall ist kein Aufschütten von Erde erforderlich.
Wann kann die Hilfe eines Landschaftsgestalters erforderlich sein
Die Gartengestaltung kann von einem Designer übernommen werden. Er bewertet die Standortbedingungen des Gartengrundstücks, plant, wählt Sträucher und Bäume aus, fügt Kübelpflanzen für den Innenbereich hinzu und berät zur Pflege. Selbst ein Sumpf wird dann dekorativ und ein künstlicher Teich zu einem natürlichen Bach. Mit der richtigen Auswahl und Anordnung prächtiger Pflanzen, die feuchte Standorte nicht scheuen, kann selbst ein problematisches Grundstück in einen blühenden, duftenden Ort verwandelt werden, der Früchte und Beeren hervorbringt.
Was bei der Pflanzenauswahl berücksichtigt wird
Das Einzige, was bei der Pflanzenauswahl berücksichtigt wird, ist die Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Frost, niedrigen Sauerstoffgehalt im Boden und die Fähigkeit, Überschwemmungen zu überstehen. Wie die Praxis zeigt, bietet ein Grundstück, das nicht auf herkömmliche Weise begrünt werden kann, alle Voraussetzungen für die Schaffung heller, ungewöhnlicher Zonen und Ruheplätze. Die Auswahl an Bäumen, Sträuchern und Pflanzen ist groß, auch Zimmerpflanzen in Kübeln können aufgestellt werden. Daher sind Grundstücke mit hoher Feuchtigkeit eine Chance für einzigartige dekorative Kompositionen, und mit etwas Mühe können gute Erträge an Beeren und Früchten erzielt werden.