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Federgras: Anbau aus Samen und Verwendung in der Dekoration
Federgras ist eine recht bekannte Pflanze, die zur Familie der Süßgräser gehört. Es ist ein Gras mit einer Höhe von 30 cm bis zu einem Meter, hat ein kurzes Rhizom (nicht kriechend) und einen recht dichten Horst. Die Pflanze Federgras ist mehrjährig und vermehrt sich durch Samen. In der Natur gibt es etwa 300 Federgrasarten. In unserem Land wachsen etwa 80 von ihnen. In den natürlichen Steppenbedingungen bildet sie oft dichte Horste, ist aber aufgrund der aktiven landwirtschaftlichen Tätigkeit heute selten anzutreffen.
Die Blätter des Federgrases sind dünn und hart, ähneln Draht und sind manchmal sogar zu einer Röhre eingerollt. Die Stängel sind aufrecht und ebenfalls dünn. Die Blüte des Federgrases erscheint Ende Mai in Form einer dichten Rispen-Ähre. Es hat einen sehr originellen Aufbau, bei dem das Korn in der unteren Blütenspelze sitzt, die einen Kallus (spitze Spitze) und eine Granne hat. Die Borsten an der Ähre sind in entgegengesetzter Richtung zur Granne angeordnet, und die Granne selbst ist spiralförmig gedreht.
Die reifen Samen werden durch den Wind verbreitet. Es gibt jedoch eine andere Methode, die durch den eigentümlichen Aufbau der Ähre bedingt ist. Unter der Wirkung von Tau oder Regen legen sich die Stängel des Federgrases an den Boden, die spiralförmige Granne richtet sich durch die Feuchtigkeit etwas auf und schraubt sich wie ein Korkenzieher in den Boden. Die Schuppen verhindern, dass sie wieder herauskommt. Anschließend trocknet die Ähre aus und bricht ab, und die Samen bleiben im Boden.
Beschreibung und Fotos
Diese trockenheitsresistente Pflanze mag keine Staunässe, bevorzugt lockere, nicht saure und gut durchlässige Böden. Sie benötigt wenig zusätzliche Bewässerung. Im Gegenteil, beim Pflanzen sollte man die trockensten, nicht überschwemmungsgefährdeten Standorte wählen.
Einige Arten sind gut an das Leben im gesamten Gebiet unseres Landes angepasst. Für das spontane Gedeihen dieser anspruchslosen Pflanze mit einer Höhe von etwa 30 cm bis 1 m sind jedoch die klimatischen Bedingungen der Steppe besser geeignet. Früher zählten Wissenschaftler nur wenige Sorten dieser mehrjährigen Pflanze, heute sind über 300 Varietäten bekannt.
Die eingepflanzte Pflanze gedeiht bei einfacher Pflege und benötigt bis zu 15 Jahren keine Umpflanzung.
Eigenschaften des Krauts
- Biologen sind der Ansicht, dass durch das langjährige Bestehen von Federgrassteppen die Ansammlung von Schwarzerde im Boden entstanden ist.
- Diese Gräser sind die Retter des Steppenbodens vor Winderosion.
- Abkochungen aus getrockneten Wurzeln und oberirdischen Pflanzenteilen, die von Mai bis August gesammelt werden, werden zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen und bei Lähmungen eingesetzt.
- Vieh frisst gerne junges Federgras und Heu daraus, das im Frühjahr gemäht wird, bevor die Ährenbildung einsetzt. Obwohl Federgras bis zur Blütezeit ein gutes Futter für Weidetiere ist, hat es in der Tierhaltung dennoch keinen hohen wirtschaftlichen Wert.
- Bei häufigem Mähen zur Gewinnung von hochwertigem Futter aus jungen Trieben stirbt die Pflanze ab.
- Mit Beginn der Blütezeit ab Ende Mai (einige Sorten blühen erst Anfang Juli) ist das Gras giftig, es darf nicht an Ziegen und Schafe verfüttert werden.
- Die zweite Sommerhälfte ist gefährlich für die Beweidung von Federgrasweiden. Das Vieh wird von der Federgras-Krankheit befallen: Die reifen Grannen dringen in die Haut ein und verursachen Entzündungen und sogar den Tod der Tiere.
Beschreibung des Federgrases

Das Federgras bildet allmählich seinen dichten Horst, der aus zahlreichen Wurzeln besteht. Die aufrechten Stängel werden nicht länger als einen Meter. Die Blätter sind ledrig und länglich, oft zu einer Röhre eingerollt. Nur wenige Arten haben flache Blattspreiten.
Die Blütenstände sind zu rispenartigen Trauben verwoben. Die Länge der Ährchen überschreitet 2,5 cm nicht. In den Ährchen befinden sich Blüten, die unter mehreren Schuppen verborgen sind. Die Schuppen schützen wie Klappen das Innere der Blüte und fallen bei der Reifung ab.
Die Blüte beginnt im Mai und dauert nur ein paar Monate. Die Knospungsintensität nimmt im zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung zu. Einige Federgras-Sorten blühen erst im vierten Jahr.
Man sollte wissen, dass Federgras als aggressives Allergen gilt. Aus diesem Grund ist es besser, den Anbau dieser Grasart im eigenen Garten zu vermeiden, um unangenehme allergische Symptome zu verhindern.
Das Gras vermehrt sich durch Selbstaussaat. Der Wind verbreitet die Samen oft über das gesamte Grundstück. Man kann auch die Rhizome teilen.
Wenn man die Büschel genau betrachtet, fällt leicht auf, dass sich das Gras bei Tau anders verhält. Der zuvor eingerollte Stängel richtet sich allmählich auf und drückt sich zusammen mit dem Korn in den Boden, wobei er feine Härchen in die Erde abgibt. Bis zum Morgen richtet sich der Stängel wieder auf, und einzelne Körnchen verlieren sich im Boden.
Federgras im Garten. Ziergräser und Gestaltung des Gartengrundstücks.
Federgras-Kompositionen in der modernen Dekoration
Fast alle Sorten dieser ungewöhnlichen Pflanze erfreuen sich großer Beliebtheit bei Landschaftsgestaltern, die ihre Werke nach den Prinzipien der einzigartigen und strengen Schönheit der wild wachsenden Natur schaffen. Die Blütenstände des Grases sind, wie bei allen Vertretern seiner Familie, unscheinbar, erinnern an Glühfäden einer elektrischen Lampe, doch das extravagante Aussehen der Blätter und des Stängels weckt die künstlerische Fantasie. Der Federgras-Büschel kann, indem er seine zarten Federn ausbreitet, im Wind wunderschön silbrig glänzen.
Dank der langen, seidigen Grannen, die schon bei der geringsten Windbewegung ein zauberhaftes Bild erzeugen, wird Federgras in der modernen Dekoration häufig verwendet.
Abgeschnittene, unscheinbare Blütenstände sind elegant und bringen eine unübertroffene Schlichtheit in lebende und getrocknete Blumenarrangements.
Die anspruchslose Pflanze wird gezielt vermehrt und wie folgt verwendet:
- zur Verschönerung von Hausgrundstücken,
- als Bestandteil in der Landschaftsgestaltung des modischen «Prärie»-Stils,
- bei der Anlage von Steingärten,
- bei der Gestaltung von Blumensträußen, insbesondere aus Trockenblumen und Blättern.
Dieses Gras wird an offenen Standorten mit gut durchlässigem Boden in Gruppen gepflanzt, um einen natürlichen Garten zu schaffen, in Rosarien oder Steingärten, in Nachbarschaft und Kombination mit anderen Pflanzen:
- trockenheitsresistenten, mit denen sie in Steppennachbarschaft oder auf Wiesen vorkommen (Schwingel, Wiesenfuchsschwanz, Mohn, Kornblumen, Kamille, Sonnenhut, Heidekraut);
- bei ungewöhnlich vorteilhaften Kombinationen mit Pflanzen mit kleinen Blüten oder Rosen, Ziersträuchern, Nadelbäumen.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Dank seiner bescheidenen und natürlichen Schönheit ist Federgras häufig in Gärten und auf Blumenbeeten zu finden (wie das Federgras aussieht, ist auf dem Foto unten zu sehen). Neben dem natürlichen Charme hat diese Pflanze noch einen weiteren wichtigen Vorteil – ihre Anspruchslosigkeit.
Dies gilt natürlich nicht für alle Sorten, da einige aufgrund anderer natürlicher Wachstumsbedingungen im Klima unseres Landes besondere Pflege benötigen. Mit Federgras lassen sich eindrucksvolle Kompositionen schaffen, die natürliche Pflanzenkombinationen der Steppe nachahmen. Seine feinen Ähren faszinieren, indem sie sich in sanften Linien im Wind wiegen. Besonders schön wirkt dies, wenn es in einer großen dichten Gruppe gepflanzt wird.
Für die Anlage eines Naturgartens empfiehlt es sich, neben dem Federgras Pflanzen zu setzen, die in Kombination damit natürlich wirken, so als ob man sie auf einer Wiese sehen würde. Dies sind natürlich andere Gräser: Schwingel, Wiesenfuchsschwanz, Miscanthus und andere.
Auch Scabiosen, besonders in kräftigen, satten Farbtönen, Mohn, Heidekraut, Salbei, Ysop, Kamille, Sonnenhut, Zierlauch oder Zierknoblauch machen sich neben Federgras sehr effektvoll. Dabei kann das Federgras sowohl als Grundlage der Komposition als auch als Hintergrund für auffälligere Pflanzen dienen.
Seit einiger Zeit ersinnen Landschaftsgestalter immer neue originelle Kombinationen, und schon unterstreichen Gräser vorteilhaft die Schönheit von Rosengärten. Besonders vorteilhaft wirken sie neben Kletterrosen oder Sorten mit Miniaturblüten.
Federgras fügt sich hervorragend in die Pflanzenumgebung eines Teichs ein, neben Purpurglöckchen, Schwertlilien, Seggen und Schilf. Allerdings sollte man es nicht direkt am Wasserrand platzieren, da es keine Uferpflanze ist, sondern beispielsweise entlang des Weges zum Teich.

Federgras kann als dichtes Band entlang eines Holzzauns wachsen, den Raum zwischen den Latten füllen und so die Gliederung des Gartenraums betonen. Ebenso schön wirkt es neben einem Flechtzaun oder an den Pfosten einer Pergola.
Obwohl das Federgras eine Steppenpflanze ist, kann man es neben Ziersträuchern wie Berberitze (Berberis thunbergii) oder Hartriegel pflanzen. Ebenso schön harmoniert es mit bestimmten Nadelgehölzen, insbesondere Zwergsorten. Daher ist Federgras auch im Steingarten durchaus angebracht.
Die Verwendung von Federgras im Landschaftsdesign ist nicht auf das oben Genannte beschränkt, daher erfreuen Gestalter Gärtner weiterhin mit neuen Ideen für wunderschöne Kompositionen.
Arten von Landschafts-Federgräsern für die mittlere Zone Russlands
Welche winterharten Sorten können Liebhaber bescheidener Exotik in der mittleren Klimazone erwerben?
Zum Beispiel bevorzugt man bei der Gartengestaltung in der Region Moskau mehrere Arten dieses Grases:
- Das Echte Federgras ist nicht umsonst in Gärten und Blumenbeeten beliebt. Dieser urtypische Bewohner der russischen Steppen ist an alle klimatischen Launen gewöhnt. Er benötigt keinen Winterschutz.
- Das Schöne Federgras ähnelt äußerlich dem gefiederten Verwandten.
- ‚Flauschige Wolke‘ wird der kompakte Strauch wegen seiner üppigen Form genannt.
- Das in Mexiko beheimatete Feinste Federgras ist anspruchsvoll an die Temperatur: im Winter nicht unter 15 °C, im Sommer nicht über 25 °C. Die ‚Zimperliese‘ wird als einjährige Pflanze kultiviert.
- ‚Feuerwerk‘ ist einzigartig darin, dass es die Farbpalette seiner Blätter wechselt und sich je nach Jahreszeit sattgrün, golden, rosa, rot oder ganz braun färbt.
- Zaleskis Federgras fühlt sich auf Salzböden wohl.
- ‚Haargras‘ sieht aus wie Rosshaar mit silbrigem und grünlichem Schimmer.
- Lessings Federgras ist einzigartig durch seine beim Trocknen ungewöhnlich eingerollten Blätter und eine Rispe mit violettem Schimmer.
Anbaumethoden
Federgras wird traditionell auf zwei Arten vermehrt:
- Der Busch wird beim Erreichen einer bestimmten Dichte und Größe in mehrere Teile geteilt (man erhält nicht mehr als 3–4 Büschel);
- durch Aussaat von Samen, die beim Anbau keiner besonderen Pflege bedürfen.
Bei der Vermehrung sind einige einfache Bedingungen zu beachten:
- Man muss einen richtig geeigneten Platz für das Federgras finden, entfernt von nahe gelegenem Grundwasser und mit viel Sonne.
- Eine Art wählen, die im Klima der gemäßigten Zone problemlos gedeiht.
Vermehrung
Samen
Die Samen werden direkt in die feuchte Erde am Standort im Herbst gesät (wobei die Gefahr besteht, dass Frost die jungen Triebe tötet) oder im Frühjahr, nicht vor Ende April. Der Vorgang ist einfach: In ein Loch von bis zu 3 cm Tiefe werden 3 bis 4 Samen gegeben und mit Erde bedeckt. Der Abstand zwischen den Löchern beträgt bis zu 20 cm.
Setzlinge
Um das Risiko des Absterbens durch Unterkühlung zu verringern oder wärmeliebende Sorten zu pflanzen, wird das Federgras durch Setzlinge vermehrt. Wenn die Samen im März für die Setzlinge ausgesät werden, erfreut die ungewöhnliche Schönheit dieser Pflanze das Auge bereits in dieser Saison. Vorzugsweise werden einzelne Töpfe verwendet, um die empfindlichen Sämlinge bei der Umpflanzung ins Freiland im Mai nicht zu beschädigen. Die Erde für die Setzlinge wird nicht zu nährstoffreich gewählt, entweder im Herbst vom dauerhaften Standort des Grases oder im Handel besorgt. Die Keimlinge erscheinen bereits am 4. Tag.
Besonderheiten der Pflege
Im modernen Trend des leicht verwilderten Gartens erfordert die Pflege keine besonderen agrotechnischen Methoden. Das Federgras erfüllt diese Anforderungen hervorragend, da es sowohl dekorativ als auch anspruchslos im Wachstum ist.
Diese Gräser können selbst von unerfahrenen Gärtnern leicht angebaut werden.
Die Ansprüche des „Steppenemigranten“ sind elementar:
- Das Pflanzmaterial wird an einem trockenen, sonnigen Standort im Garten gepflanzt, der nicht von Grundwasser überflutet werden kann.
- Der Steppenbewohner verträgt problemlos längeren Wassermangel.
- Unkraut wird nach Bedarf gejätet.
- Der Boden kann gemulcht werden.
- Bei hohem Säuregehalt des Bodens Kalk zugeben.
- Dicht gewordene Büsche müssen geteilt werden – das ist sowohl Vermehrung als auch Pflege der Pflanze.
- Zusätzliches Gießen und Düngen sind nicht erforderlich (nur während der Bewurzelung der Setzlinge oder beim Umpflanzen eines geteilten Busches kann sehr maßvoll gegossen werden, ohne besondere Anforderungen an die Technik).
- Im Herbst werden nur die trockenen Blütenstände abgeschnitten, ohne die Blätter zu berühren.
Krankheiten und Schädlinge
Krankheiten befallen diese Pflanze selten. Das Federgras hat praktisch keine natürlichen Schädlinge. Seine harten Blätter sind kein Leckerbissen für Insekten. Das einzige Problem sind Milben und Blattläuse. Dem Gärtner helfen 2 Methoden, sie loszuwerden:
- mit starkem Wasserstrahl abspülen,
- mit Seifenlösung behandeln.
Pflege des Federgrases im Garten
Die Pflegemaßnahmen für das Federgras umfassen das Entfernen von schädlichem Unkraut, das sich neben den Kulturpflanzen ansiedelt. Die Bewässerung sollte mäßig, aber regelmäßig erfolgen. In der Anfangszeit ist es jedoch besser, die Setzlinge gründlich zu befeuchten, damit sie sich schneller an die neuen Bedingungen anpassen.
Erwachsene Sträucher benötigen nur bei heißem, trockenem Wetter und längerem Ausbleiben von natürlichem Niederschlag eine zusätzliche Wasserquelle. Andernfalls vergilbt das Gras und verliert seine dekorative Wirkung.
Anzucht von Zartem Federgras aus Samen und Verwendung der Pflanze in der Landschaftsgestaltung
Botanische Beschreibung
Was ist Federgras? – Das Foto zeigt anschaulich, dass es sich um eine mehrjährige, einkeimblättrige krautige Pflanze handelt, die über 300 Varietäten umfasst. In Russland sind etwa 80 Arten von Federgras zu finden.
Äußerlich erscheint Federgras als üppiger, dichter Busch mit einer Höhe von 60-100 cm. Es ist eine der am weitesten verbreiteten Pflanzen Eurasiens – sie gedeiht in Steppen-, Berg- und Halbwüstenregionen.
Botanische Besonderheiten der Pflanze:
- Das Wurzelsystem ist verkürzt, nicht kriechend.
- Die Stängel der Pflanze sind dünn, hoch und aufrecht.
- Die Blätter des Federgrases sind sehr dünn, steif und hart, fühlen sich an wie rauer Draht.
- Die weichen und dichten Rispen werden bis zu 20-30 cm lang.
- Die Blüten in Form von dichten rispenartigen Ährchen, die mit Borsten bedeckt sind, die entgegengesetzt zur Granne ausgerichtet sind, und die Granne selbst ist spiralförmig gedreht. Die Länge des Ährchens beträgt 2-3 cm, darin befindet sich eine Blüte, die von zwei Schuppen 'versteckt' wird.
- Federgras blüht Ende Mai, die aktive Blütezeit beginnt 2-3 Jahre nach dem Einpflanzen ins Freiland.
Steppen-Federgras zeichnet sich durch einen ungewöhnlichen Aufbau der Ährchen aus. Winzige Körner-Samen befinden sich in einer Blütenschuppe aus einer oberen und unteren Hälfte. Die Schuppe hat einen Kallus – eine spitze Spitze – sowie eine Granne.
Die Pflanze vermehrt sich durch Samen, die vom Wind verbreitet werden und das Verbreitungsgebiet erweitern. Aufgrund der Leichtigkeit und Einfachheit der Anzucht von Zartem Federgras aus Samen wird diese Pflanze häufig bei der Gestaltung privater Gärten und Parkanlagen verwendet.
Anzucht von Zartem Federgras aus Samen
Die Pflanzung und Pflege von Zartem Federgras, dessen Foto unten gezeigt wird, stellt auch für Anfänger keine besonderen Schwierigkeiten dar. Diese Pflanze wird direkt ins Freiland ausgesät – dies kann sowohl im Frühjahr (April-Mai) als auch im Herbst erfolgen. Im letzteren Fall erscheinen die ersten Triebe des Federgrases deutlich schneller und sind kräftiger und widerstandsfähiger als die Frühjahrstriebe.
Für die Pflanzung von Federgras eignet sich am besten ein Standort auf der Sonnenseite. Die Steppenpflanze ist sehr empfindlich gegenüber übermäßiger Feuchtigkeit und zeichnet sich durch eine hohe Trockenheitstoleranz aus, daher 'bevorzugt' sie trockene Böden ohne Gefahr von Grundwasserstau. In sauren Boden geben Sie vorher Kalk hinzu.
Schrittweise Pflanzung von Federgras:
- Graben Sie die Fläche um und machen Sie Pflanzlöcher von etwa 2-3 cm Tiefe;
- Der Abstand zwischen den Löchern sollte mindestens 20-30 cm betragen;
- Bewässern Sie das vorbereitete Loch;
- Legen Sie 4-5 Samen in das Loch, bedecken Sie sie leicht, aber drücken Sie sie nicht fest.
Unter allen Arten des Steppenfedergrases gilt das feinste als das 'kapriziöseste'. Es reagiert empfindlich auf Wetteränderungen mit schlechter Keimung und schnellem Absterben der Keimlinge, daher kann die Freilandpflanzung durch die vorherige Anzucht von Setzlingen ersetzt werden.
Aufzucht von Federgras-Setzlingen
Federgras ist anspruchslos an den Boden. Bei der Anzucht dieser Pflanze über Setzlinge können Sie sowohl gekauftes Substrat als auch normale Gartenerde verwenden.
Regeln für die Aufzucht von Setzlingen:
- gießen Sie die Erde in den Blumentöpfen;
- legen Sie in jedes Gefäß 3 Federgrassamen;
- bestreuen Sie die Samen leicht mit einer dünnen Schicht von etwa 1 cm, ohne sie einzudrücken – so wird das Saatgut nicht beschädigt;
- besprühen Sie die Aussaat mit einer Sprühflasche.
Als optimale Zeit für die Aufzucht von Setzlingen gilt der März. Die ersten Triebe erscheinen sehr schnell – nach 5-7 Tagen. Bereits nach einem Monat können die Setzlinge pikiert werden.
Wenn die Setzlinge ausreichend gewachsen sind, werden sie ins Freiland im Garten umgepflanzt. Am besten tun Sie dies im Mai.
Grundlegende Pflegeregeln
Beim Anbau des feinen Federgrases aus Samen haben Gärtner keine Schwierigkeiten mit der Pflege dieser Steppenpflanze. Der Schwerpunkt liegt auf der aktiven Bekämpfung und Vorbeugung von Unkraut, das die Nähe zu Federgras sehr 'liebt'.
Bei der Pflege der Pflanze müssen Sie berücksichtigen, wie Federgras Trockenheit verträgt. Dieses Gras gehört zu den Steppenpflanzen, die in halbwüstenartigen Regionen wachsen, daher verträgt es heißes, trockenes Wetter problemlos. Überschüssige Feuchtigkeit schadet dem feinen Federgras deutlich mehr als ihr Mangel.
Im ersten Jahr nach dem Auspflanzen ins Freiland muss die Pflanze regelmäßig gegossen werden – das fördert ihre schnelle Bewurzelung. Danach benötigt die Pflanze keine reichliche Bewässerung. Eine Ausnahme bildet nur anhaltendes heißes, trockenes Wetter, bei dem das Federgras austrocknen, vergilben und seine dekorative Attraktivität verlieren kann.
Das feine Federgras benötigt keine Zugabe von organischen oder mineralischen Düngemitteln. Sie haben eine zu 'starke' Zusammensetzung, die die dünnen Stängel und Blütenstände der Pflanze aggressiv beeinflussen kann.
Zum Mulchen des Bodens wird feines Sägemehl verwendet, das nach dem vorherigen Lockern des Bodens in einer dünnen Schicht aufgestreut wird. Vor dem ersten Frost sollten alle verblühten Ährchen entfernt werden, wobei die Blätter stehen bleiben.
Vermehrung und Umpflanzung von Federgras
Das feine Federgras vermehrt sich durch Teilung des Busches. Dies ist die einfachste, schnellste und effektivste Methode, um den Garten mit neuen, grünen Halmen zu verschönern.
Teilen Sie dazu das Rhizom der Pflanze vorsichtig in 3-4 Teile und pflanzen Sie diese dann in separate Löcher. Die optimale Zeit für die Vermehrung von Federgras ist Mitte oder Ende August.
Eine Besonderheit des Federgrases ist, dass es nicht regelmäßig umgepflanzt werden muss. Die Pflanze hat ein kurzes und dünnes Rhizom, das Umpflanzungen sehr schlecht verträgt, da diese es verletzen können. Als besonders empfindlich und zerbrechlich gelten Pflanzen, die aus Samen gezogen wurden. Daher wird das Steppengras nur alle 10–15 Jahre umgepflanzt.
Krankheiten und Schädlinge
Das Feine Federgras zeichnet sich durch ein äußerst starkes Immunsystem und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge aus. Selbst wenn alle anderen Pflanzen im Beet von Pilzkrankheiten befallen sind, bleibt das Federgras vollkommen gesund. Eine Infektion der Steppenpflanze ist nur möglich, wenn alle Gartenkulturen massiv von Infektionskrankheiten und Schädlingen befallen sind.
In seltenen Fällen kann das Feine Federgras von Milben oder Blattläusen befallen werden. In solchen Fällen können die Schädlinge mit einer konzentrierten Seifenlösung behandelt oder mit einem starken Wasserstrahl abgespült werden.
Federgras in der Landschaftsgestaltung
Das Feine Federgras wird in der Landschaftsgestaltung häufig verwendet, um gepflegte Alpinarien oder „Naturgärten“ anzulegen.
Meistens wird das Federgras mit anderen Pflanzen kombiniert, um stilvolle und wirkungsvolle Arrangements zu schaffen.
Federgras lässt sich am besten mit folgenden Pflanzen kombinieren:
- Kletterrosen;
- leuchtende und farbenfrohe Skabiosen;
- Ysop;
- Mohnblumen;
- Salbei;
- Kamille;
- Echinacea;
- Fuchsschwanz;
- Schwingel.
- Chinaschilf.
Meistens bilden die Halme des Feinen Federgrases einen stimmigen Hintergrund in der Komposition und ergänzen und unterstreichen harmonisch die anderen Pflanzenelemente. In manchen Landschaftskompositionen spielt das Steppengras die Hauptrolle und bildet den Mittelpunkt der Komposition, umgeben von Rosen oder anderen Zierpflanzen.
Am weitesten verbreitet ist das Feine Federgras bei der Gestaltung eines Teiches oder eines anderen künstlichen Gewässers auf dem Grundstück.
In Kombination mit Heuchera, Iris, Segge oder Schilf ergibt sich eine eindrucksvolle Komposition, die an die wilde Natur erinnert.
Das Feine Federgras wird bei der Anlage von Alpinarien, der Gestaltung von Haus- und Parkanlagen sowie als Element in der Landschaftsgestaltung des ultramodernen Stils der „Prärie“ verwendet.
Nicht selten wird die Steppenpflanze auch für Blumenarrangements verwendet, insbesondere aus Blättern und Trockenblumen.
Die Anzucht des Feinen Federgrases aus Samen ist nicht besonders schwierig, sodass selbst ein Anfänger im Gartenbau bei Bedarf eine schöne und eindrucksvolle Pflanze heranziehen kann.
Federgras: Anzucht aus Samen, Pflanzung und Pflege im Freiland, Federgras-Arten mit Fotos und Namen
Botanische Beschreibung des Schönsten Federgrases
Das Schönste Federgras ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). In der Natur kommt es in Steppen und felsigen Gebieten Zentralasiens, Europas, Westsibiriens und des Kaukasus vor. Es kann bis in die obere Gebirgszone aufsteigen. Es verträgt Temperaturen bis zu -23 °C.
Federgras ist eine seltene Pflanze, die durch das Rote Buch Russlands geschützt ist (in die Kategorie „Verwundbar“ eingestuft). Aktive wirtschaftliche Tätigkeiten des Menschen verdrängen das Federgras aus seiner natürlichen Umgebung: Es werden Fabriken und Pipelines gebaut, Kiefern und andere Nadelbäume gepflanzt. In den Bergen dringt natürlicher Wald in die Steppengebiete vor, wodurch die Federgrasbestände drastisch zurückgehen.
- Die Pflanze ist horstbildend. Die zahlreichen Stängel sind aufrecht und glatt, manchmal mit Behaarung unter den Knoten.
- Die Höhe des Horstes beträgt etwa 70 cm.
Die grundständige Rosette besteht aus schmalen, langen (ca. 60 cm), aufrechten, dunkelgrünen Blättern. Die Stängelblätter sind kürzer, der Länge nach gefaltet, fast flach, mit feinen Haaren und kleinen Stacheln besetzt.
- Im Gegensatz zu den meisten Süßgräsern bildet das Rhizom des Federgrases keine Ausläufer.
- Eine weitere Besonderheit der Pflanze: Die Karyopse sitzt in der unteren Spelze mit spitzer Spitze.
Diese Federgrasart wird nicht umsonst als Pracht-Federgras bezeichnet:
Während der Blütezeit sehen seine schillernden Strähnen beeindruckend aus. Die Grannen der Ährchen sind behaart: Der rispige Blütenstand ist mit einem Büschel seidiger Fäden geschmückt. Die Achse ist spiralförmig gedreht, und die Härchen sind in die entgegengesetzte Richtung zur Achse ausgerichtet. Sanft nach unten geneigt, erwecken sie den Eindruck einer Wolke oder eines dahinziehenden Nebels.
Die traubigen rispigen Blütenstände wirken zusammengedrückt und kompakt. Die Länge der Granne beträgt etwa 30 cm, und die Behaarungshärchen werden bis zu 3 mm lang.
Blütezeit
Die Blüte beginnt Ende Mai und dauert etwa einen Monat.
Die Pflanze ist pflegeleicht. Sie verträgt Trockenheit. Für den Anbau sind gut beleuchtete Standorte zu bevorzugen.
Wie man Pracht-Federgras vermehrt

Federgrassamen (Foto)
Vermehrung in der Natur
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich über Samen. In der Natur werden die gefiedert behaarten Körner vom Wind ergriffen und weit von der Mutterpflanze weggetragen. Nach einiger Zeit landen sie, dringen durch Gras und Blätter und erreichen die Bodenoberfläche. Unter dem Einfluss von Nachttau schwillt das spiralförmige Knie an, entfaltet sich, die Achse legt sich teilweise an den Boden, und das Korn schraubt sich in den Erdboden. Am Morgen richtet sich der Stängel auf, das Knie dreht sich zurück, aber das Korn kann sich nicht mehr nach oben bewegen – die Borsten verhindern das, sie stecken wie ein Pfeil im Boden. Mit der Zeit keimt das Korn.
Aussaat im Freiland
Für den Anbau von Pracht-Federgras benötigen Sie Saatgut – dieses können Sie in spezialisierten Verkaufsstellen erwerben oder in der Natur sammeln.
Das Federgras wird im Frühjahr ins Freiland ausgesät. Sie können es auch vor dem Winter aussäen, aber nach starkem Frost werden die Samen wahrscheinlich nicht aufgehen. Um sicherzugehen, legen Sie 3-4 Samen in ein Pflanzloch in einer Tiefe von 0,5-1 cm.
Anzucht von Setzlingen

Federgras-Setzlinge pflanzen (Foto)
Am besten ziehen Sie Federgras aus Samen vor. Die Samen müssen 1-2 Monate lang vorgekeimt werden. Beginnen Sie mit der Aussaat im März oder besser Ende Februar. Sie benötigen Kisten mit nährstoffreicher Erde.
- Die Samen sollten auf der Erdoberfläche verteilt und nur leicht eingedrückt werden.
- Befeuchten Sie die Erde mit einem feinen Zerstäuber.

Federgras aus Samen - Foto der Keimlinge
- Es wird Wärme (Lufttemperatur zwischen 22-24 °C) und helles Licht benötigt (stellen Sie es auf eine nach Süden ausgerichtete Fensterbank).
- Gießen Sie mäßig – bei Staunässe an den Wurzeln können die Keimlinge absterben.

Federgras-Setzlinge bereit zum Auspflanzen - Foto
Bis zum Eintreffen der Wärme erhalten Sie kräftige, gesunde Pflänzchen. Pflanzen Sie sie im Mai ins Freiland aus. Nehmen Sie sie mitsamt dem Erdballen.
Über die vegetative Vermehrung (durch Teilung des Busches) zu sprechen, ist wahrscheinlich nicht sinnvoll, da die Pflanze den Vorgang schlecht verträgt und absterben kann.
Standortwahl für die Pflanzung

Wie man Federgras im Garten anbaut - Foto
Für den Anbau von Federgras benötigen Sie einen sonnenüberfluteten Standort. Nässe verträgt es nicht: Der Standort darf nicht vernässt sein. Bei hohem Grundwasserstand legen Sie ein Hochbeet an und fügen Sie eine Drainageschicht hinzu.
Bevorzugt wird kalkhaltiger oder gipshaltiger Boden. Beim Pflanzen in normale Gartenerde geben Sie beim Umgraben Kalk und etwas grobkörnigen Sand hinzu.
Pflege von Federgras im Garten
Die Pflegemaßnahmen für Federgras sind minimal. Junge Pflanzen benötigen mäßiges Gießen; außerdem sollten Sie Unkraut jäten. Sie können den Boden um die Pflanzen herum mulchen. Ältere Pflanzen benötigen diese Maßnahmen nicht.
Düngen ist nicht erforderlich.
Im Spätherbst führen Sie einen Rückschnitt durch: Entfernen Sie die verblühten Triebe, die Blätter lassen Sie stehen.
Umpflanzen
Pflanzen Sie sofort an den endgültigen Standort, da die Pflanze das Umpflanzen schlecht verträgt. Am selben Standort ohne Umpflanzen wächst sie problemlos über 10 Jahre.
Federgras in der Landschaftsgestaltung und Floristik

Federgras in der Landschaftsgestaltung - Foto
Die silbrigen Fäden des prächtigen Federgrases bleiben bis zum Spätherbst dekorativ. Die originellen Büsche schmücken einen Steingarten und ergänzen wirkungsvoll einen Staudenmix.

Federgras mit Blumen - Foto
Pflanzen Sie es in Gruppen mit anderen Gräsern und integrieren Sie es in Blumenarrangements.

Federgras im Landschaftsdesign - Foto
Es sieht wunderbar aus mit Berberitzen, Hartriegel, Zwergkoniferen. Eine stilvolle Kombination ergibt sich mit Rosen, insbesondere mit kleinblütigen oder Kletterrosen.

Federgras mit dekorativer Schafgarbe und Salbei - Foto
Federgras und Echinacea - Foto eines Beetes
Im Herbst und Winter behält die zarte, fadenförmige Behaarung ihre Schönheit in Trockensträußen. Aufgrund von Aberglauben traut sich nicht jeder, das Haus damit zu schmücken – aber sie finden ihren Platz im Büro.
Heilende Eigenschaften
In der Volksmedizin wird am häufigsten das Fiederfedergras (Stipa pennata) verwendet.
Das Rohmaterial ist reich an bioaktiven Substanzen (cyanogene Verbindungen). Sie enthalten eine starke Säure – bei der Dosierung ist Vorsicht geboten. Bei richtiger Anwendung wirkt es schmerzlindernd und beruhigend und wird bei der Behandlung von Schilddrüsenproblemen eingesetzt.
Andere Federgras-Arten mit Fotos und Namen
Die Gattung umfasst über 300 Arten, in unserer Region sind etwa 80 Vertreter zu finden. Betrachten wir die im Gartenbau beliebten Arten.

Federgras (Stipa pennata) Foto
Federgras – wird in Gärten am häufigsten angebaut. Die Buschhöhe beträgt 40 cm. Die langen glatten Blätter enden in einem Haarbüschel.

Haar-Federgras (Stipa capillata) Foto
Haar-Federgras – die grau gefärbten Blattspreiten sind zu einer Röhre eingerollt. Die Grannen sind flaumig, ihre Länge erreicht 18 cm. Der Busch hat eine Höhe von 40-80 cm.

Filzblättriges Federgras (Stipa dasyphylla) Foto
Filzblättriges Federgras – in der Natur nicht nur in Steppen verbreitet, man findet es auch auf Felsen. Die Blattspreiten sind zu einer Röhre von etwa 2 mm Durchmesser eingerollt, allseitig sind die Blätter mit feinen weichen Haaren bedeckt. Die Grannenlänge beträgt etwa 40 cm.
Fernöstliches Federgras – verbreitet in China, Japan, Sibirien. Die höchste Art: majestätische Stängel werden bis zu 1,8 m lang. Die Breite der lineal-lanzettlichen Blätter beträgt 3 cm, sie sind glänzend. Die Grannen sind einen halben Meter lang.

Zartestes Federgras (Stipa tenuissima) Foto
Zartestes Federgras – stammt aus Mexiko, in unseren Breiten wird es als einjährige Pflanze kultiviert. Die Pflanzenhöhe beträgt 80 cm. Die Blattspreiten sind steif.
Federgras

Federgras (Stipa) ist ein mehrjähriges krautiges Pflanze aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Insgesamt gibt es etwa 300 Grasarten. Federgras wächst hauptsächlich in Steppen und Gebirgsebenen und bevorzugt gemäßigtes Klima.
Bei der Gartengestaltung gelingt es Gärtnern, die verschiedensten Pflanzenarten zu verwenden, einschließlich auf den ersten Blick unscheinbarer Gräser und Blumen. Selbst sie können ein einzigartiges Kompositionsbild schaffen und eine leere Gartenfläche verschönern. Lassen Sie sich näher auf einen solchen Vertreter der Süßgräser eingehen, das mehrjährige Federgras.
Beschreibung des Federgrases

Das Federgras bildet allmählich seinen dichten Horst, der aus zahlreichen Wurzeln besteht. Die aufrechten Stängel werden nicht länger als einen Meter. Die Blätter sind ledrig und länglich, oft zu einer Röhre eingerollt. Nur wenige Arten haben flache Blattspreiten.
Die Blütenstände sind zu rispenartigen Trauben verwoben. Die Länge der Ährchen überschreitet 2,5 cm nicht. In den Ährchen befinden sich Blüten, die unter mehreren Schuppen verborgen sind. Die Schuppen schützen wie Klappen das Innere der Blüte und fallen bei der Reifung ab.
Die Blüte beginnt im Mai und dauert nur ein paar Monate. Die Knospungsintensität nimmt im zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung zu. Einige Federgras-Sorten blühen erst im vierten Jahr.
Man sollte wissen, dass Federgras als aggressives Allergen gilt. Aus diesem Grund ist es besser, den Anbau dieser Grasart im eigenen Garten zu vermeiden, um unangenehme allergische Symptome zu verhindern.
Das Gras vermehrt sich durch Selbstaussaat. Der Wind verbreitet die Samen oft über das gesamte Grundstück. Man kann auch die Rhizome teilen.
Wenn man die Büschel genau betrachtet, fällt leicht auf, dass sich das Gras bei Tau anders verhält. Der zuvor eingerollte Stängel richtet sich allmählich auf und drückt sich zusammen mit dem Korn in den Boden, wobei er feine Härchen in die Erde abgibt. Bis zum Morgen richtet sich der Stängel wieder auf, und einzelne Körnchen verlieren sich im Boden.
Pflanzung von Federgras im Freiland

Anbau von Federgras aus Samen
Bei der Aussaat sind mehrere Faktoren zu beachten. In erster Linie geht es um die Auswahl der Samen. Die Samen werden im Frühjahr oder Spätherbst ins Freiland gesät. Eine Wintersaat gewährleistet eine bessere Keimung. Nach dem Umgraben des Grundstücks werden in einem Abstand von 20 cm Löcher für die Samen angelegt und anschließend gewässert. Jeweils 3-4 Samen werden hineingelegt und mit Erde bedeckt, die leicht angedrückt wird.
Was die Pflanzung und den Anbau von Feinblättrigem Federgras betrifft, erfordert diese exotische Art mehr Aufmerksamkeit. Wenn die Wetterbedingungen eine direkte Aussaat im Freiland nicht zulassen, müssen Sie die Anzucht von Setzlingen in Angriff nehmen. Die Samen werden in Töpfchen mit feuchter Erde verteilt. In einen Topf werden nicht mehr als 3 Samen gegeben. Um eine Beschädigung der Saat zu vermeiden, wird sie nur 1 mm tief mit Erde bedeckt und anschließend mit einem Zerstäuber mit Wasser besprüht.
Die ersten Keimlinge zeigen sich nach 4-5 Tagen. Die Setzlinge werden ab März vorbereitet. Nach einem Monat werden sie in verschiedene Gefäße pikiert, und einen weiteren Monat später erfolgt die Pflanzung des Federgrases im Freiland. Wählen Sie einen trockenen und gut beleuchteten Standort, der bei lang anhaltendem Regen nicht überflutet wird. In den Steppen reagieren Federgras und viele andere Gräser besonders empfindlich auf übermäßige Bodenfeuchtigkeit.
Abgesehen von den oben genannten Ansprüchen an die Bodenbeschaffenheit stellt die Pflanze keine weiteren Anforderungen. Für die Anzucht von Federgras können Sie entweder eine im Handel erworbene Universalerde oder durchgesiebte Gartenerde verwenden.
Pflege von Federgras im Garten

Die Pflegemaßnahmen für das Federgras umfassen das Entfernen von schädlichem Unkraut, das sich neben den Kulturpflanzen ansiedelt. Die Bewässerung sollte mäßig, aber regelmäßig erfolgen. In der Anfangszeit ist es jedoch besser, die Setzlinge gründlich zu befeuchten, damit sie sich schneller an die neuen Bedingungen anpassen.
Ausgewachsene Büsche benötigen nur bei heißem, trockenem Wetter und längerem Ausbleiben natürlicher Niederschläge eine zusätzliche Wasserquelle. Andernfalls vergilbt das Gras und verliert seine dekorative Wirkung.
Mineraldünger sollte mit Vorsicht ausgebracht werden, da sonst die Pflanzen einfach die grüne Biomasse und die Blütentriebe verbrennen und nur kahle Rhizome zurückbleiben. Gleiches gilt für organische Düngemittel. Ein Beet mit Federgras wird empfohlen, mit Sägemehl zu mulchen. Die Herbstpflege für Federgras umfasst den Rückschnitt verwelkter Stängel und Triebe.
Durch Teilung der Büsche lässt sich das Federgras effektiv im Garten vermehren. Dazu wird das Rhizom einer gesunden Pflanze ausgegraben und in mehrere Teile geteilt. Die einzelnen Teile werden in verschiedene Pflanzlöcher gesetzt. Die Teilung wird am besten Ende August durchgeführt.
Aus Samen gezogene Federgras-Exemplare vertragen das Umpflanzen nicht und wurzeln an einem neuen Standort nur schwer ein. Daher sollten die Gräser ohne besonderen Grund am gewohnten Platz belassen werden. 10–15 Jahre lang erfreut die Pflanze ohne Umpflanzen mit ihrer Blüte.
Krankheiten und Schädlinge des Federgrases
Infektionen, Krankheiten und Insekten machen kultivierten Federgrasbeständen kaum zu schaffen. Nur wenn die benachbarten Beete völlig vernachlässigt werden, ist zu erwarten, dass die Plage auf das mehrjährige Gewächs übergreift. Natürlich sollte man nicht abwarten, bis dies eintritt, da die Einwirkung von Erregern zur Versauerung des Bodens führt.
Federgrasarten mit Fotos
Heute werden in der botanischen Literatur etwa 300 Federgrasarten erwähnt, von denen 100 eine besonders hohe Resistenz gegen trockenes, heißes Klima aufweisen. Betrachten wir die häufigsten Gartenpflanzen, die in unseren Regionen angebaut werden.
Gefiedertes Federgras (Stipa pennata)

Die Höhe der Grashalme beträgt etwa 30–100 cm. Die Stängeloberfläche ist wenig behaart. Die schmalen, zugespitzten Blätter rollen sich zu Röhren zusammen. Die Blattspreiten fühlen sich leicht rau an.
Die Länge der Blütenstände beträgt mitunter bis zu 25 cm. Jeder enthält 6–20 schuppenartige Ährchen. Die Schuppen sind zweizeilig angeordnet. Bräunliche Triebe krümmen sich und sind nahe der Spitze der Pflanze behaart.
Die Blütezeit dieser Art liegt Ende Mai oder Juni. Einen Monat später tragen die Büsche spitze, längliche Karyopsen. Die Pflanze gedeiht gut in lockerem, neutralem, durchlässigem Boden. Zu viel Feuchtigkeit schadet dem Gras und führt zu Wachstumsstörungen.
Schönstes Federgras (Stipa pulcherrima)

Ein mittelhohes Gras mit zahlreichen Verzweigungen, die im unteren Teil der Internodien behaart sind. Die Blätter der unteren Etage sind schmal und dunkelgrün, die der oberen Etage fühlen sich glatt an.
Die Blütenstandsrispen wirken wie zusammengedrückte Rispen. Die rötlich gefärbten Ährchen werden nicht länger als 30 cm und enthalten nur eine einzige Blüte. Die Oberfläche der Ährchen ist mit einer 3 mm dicken Haarschicht bedeckt.
Diese Federgrasart kommt in Gruppenpflanzungen im Steingarten besonders gut zur Geltung. Einzelne Beete mit Federgras werden mit Schotter oder Blähton gemulcht, um entstehende Lücken zu überdecken.
Die Blütezeit fällt auf Ende Mai oder Juni. Dank seiner Attraktivität und dekorativen Eigenschaften rechtfertigt das Gras seinen Namen voll und ganz. Das Gras übersteht die Winter erfolgreich und hält sogar Lufttemperaturen bis zu -23°C stand. In der Natur besiedelt das Schönste Federgras (Stipa pulcherrima) Felsen oder Gebirgsebenen. Die Pflanze wird auf kalkhaltigen Substraten gepflanzt, wo das Rhizom gut gedeiht.
Da die Wildbestände dieser Pflanze immer seltener werden, wurde beschlossen, diese Grasart in das Rote Buch aufzunehmen.
Zartes Federgras (Stipa tenuissima)

Eine weitere Staude, die in unseren Breiten nur selten zu sehen ist. Die kräftigen Stängel erreichen eine Höhe von bis zu 70 cm. Die Blattspreiten sind hart und rau. Sie sind schmal wie bei anderen Vertretern der Art. Die Größe der blühenden Rispen beträgt etwa 20 cm. Die Rispen bilden ährenartige Pfeile in violetten Tönen. Die Hauptgranne ist gebogen, unten unbehaart, oben dagegen mit kurzen Borsten bedeckt.
Die Blütezeit der Art fällt auf die erste Junidekade. Für die Pflanzung bevorzugt man fruchtbare Schwarzerden. Starke Fröste sind für das Gras kein Problem und werden gut vertragen.
Haarblättriges Federgras (Stipa capillata)

Im Volksmund wird die Kultur als 'Kowyl Wolosatik' bezeichnet – eine mittelgroße Pflanze mit grünen, dünnen, länglichen oder flachen Blättern in einem grauen Farbton. Die Außen- und Innenseite der Blattspreiten sind mit einem haarigen Belag geschützt. Die Internodien an den Stängeln sind kaum wahrnehmbar.
Die Schuppen am unteren Teil der Blüte sind klein. Auch ihre Ränder sind behaart. Die Granne ist zweimal gebogen. Im unteren Teil ist die Granne glatt, weiter oben wird sie flaumig. Warme Steppen sind einer der bevorzugten Standorte für das haarblättrige Federgras. Die kurzen Ährchen öffnen sich zu Beginn der Saison. In den meisten Regionen verschwindet diese Art allmählich.
Prachtvolles Federgras (Stipa magnifica Junge)

Die unter normalen Bedingungen gezogenen Büsche erreichen eine Höhe von etwa 40 bis 75 cm. In gedüngten Böden können sie sich noch um 15-20 cm verlängern. Die Blätter sind gedreht, nicht breiter als 7 mm. Die Blüten werden von kleinen haarigen Schuppen umrahmt.
Die Hauptgranne ist in der Regel einmal gebogen. Einzelne Sorten besitzen eigenartige 'Fühlerchen'. Die Knospenzeit ähnelt der anderer Arten. Die Selbstaussaaten des prächtigen Federgrases bedecken die Gebirgsregionen des Altai und des Urals. Selbst im Süden gedeiht das Gras gut.
Federgras in der Landschaftsgestaltung

Auf den ersten Blick wirkt Federgras recht bescheiden im Vergleich zu anderen blühenden Stauden. Dies ist jedoch eher ein Vorteil als ein Nachteil. Kultivierte Federgraspflanzungen ergänzen jeden Steingarten wunderbar. Gärtner haben schon lange gelernt, Gräser mit anderen Blumen und Kräutern zu kombinieren.
Solche Kombinationen, bei denen neben Federgras Miscanthus, Schwingel, Fuchsschwanzgras, Sonnenhut oder Kamille vorkommen, werden die Gäste Ihres Gartens nicht unberührt lassen. Die Staude ist auch ein ausgezeichneter Hintergrund für Mohn, Salbei, Skabiosen und Rosensträucher.
Oft wird Federgras zu einem kompositorischen Element vieler Gruppenpflanzungen und unterstreicht die kräftigeren und anmutigeren Blumen. Wählt man dieses Gras als zentrales Element des Blumenbeets, umgibt man es mit leuchtenden Blüten, beispielsweise mit kleinen Rosen.
Federgras wird bei der Gestaltung eines natürlichen Teichs im Garten verwendet. Die Halme von Schilf, Segge und Schwertlilien passen ideal daneben. Da das Gras trockenes Substrat bevorzugt, sollten die Pflanzungen an den Seiten des Wegs, der zum See führt, platziert werden.
Steingärten sind die häufigste Anwendung von Federgras. Die blühenden Triebe des Grases begrenzen die Granitfläche wie eine Einfassung. Nachbarn können Nadelgehölze, Berberitze, Buchsbaum und andere niedrig wachsende Sträucher sein.
Wenn keine Zeit bleibt, komplexe Pflanzenkompositionen zu entwerfen, lässt man einen dichten Streifen Federgras entlang der Zaunbegrenzung wachsen. Er hebt die Grenzen des Gartens deutlich hervor und schafft einen Eindruck von Abgeschlossenheit und Ordnung. Die Platzierung des Grases in der Nähe von Flechtzäunen oder Bögen ist nicht weniger attraktiv und ausdrucksstark.
Abschließend sei hinzugefügt, dass das bescheidene Federgras die besondere Aufmerksamkeit von Hobbygärtnern verdient. Unter den Gräsern nimmt die Pflanze einen würdigen Platz ein und verschönert jeden Garten.
Steppen-Federgras: Beschreibung und Arten. Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Bei vielen Bewohnern von Dörfern und ländlichen Gemeinden wird das Wort 'Steppe' genau mit Federgras assoziiert. Die geografische Verbreitung der Pflanze ist so weit, dass man es auf fast allen Kontinenten der Erde finden kann, mit Ausnahme der Antarktis. Wie sieht Federgras aus, welche Eigenschaften hat es? Lassen Sie uns unser Wissen über diese wunderbare Steppenpflanze erweitern.
- Vollständige Beschreibung
- Arten und Sorten
- Pflegeregeln
- Krankheiten und Schädlinge des Federgrases
- Verwendung, nützliche Eigenschaften
- Federgras in der Landwirtschaft
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Vollständige Beschreibung
Allein in Russland gibt es mindestens 80 Arten, und weltweit 300 Varietäten von Federgras. Es wächst hauptsächlich in Wüsten- und Steppengebieten. Wie Federgras aussieht, ist nicht schwer zu erraten, denn es lässt sich mit keiner anderen Pflanze verwechseln. Der Stängel ist aufrecht, die Blätter sind schmal und entlang des Stängels angeordnet. Die Ähren sind von häutiger Art, der Wind spielt eine aktive Rolle bei der Vermehrung. Luftströme tragen die Samen über weite Entfernungen.
Steppen-Federgras
Mit Einbruch der Dunkelheit schließt sich die Ähre. Das untere Knie in Form einer Spirale entfaltet sich und der Stängel legt sich an den Boden an. Wenn die Sonne aufgeht, kehrt das Korn in seine ursprüngliche Position zurück.
Im weiteren Verlauf der Beschreibung des Federgrases ist zu erwähnen, dass seine Blütenstände unscheinbar sind. Das Perianth ist, wie bei den meisten Süßgräsern, kaum wahrnehmbar. Es besteht aus drei Staubblättern mit großen Staubbeuteln. Die unteren Blätter sind kahl, der obere Teil ist nach innen eingerollt und mit Haaren bedeckt. Dies dient als besonderer Schutz vor übermäßiger Verdunstung.
Wie viele Süßgräser ist das Federgras windbestäubt. Das lässt sich an der Struktur der Blüten erkennen, die keinen süßen Nektar haben und gar nicht duften. Dennoch öffnen sich bei einigen Arten die Blüten überhaupt nicht – es findet Selbstbestäubung statt.
Wir haben ermittelt, wo das Federgras wächst, in welcher Naturzone es vorkommt, wie es aussieht und bestäubt wird. Nun ist es an der Zeit, seine verschiedenen Arten zu untersuchen.
Arten und Sorten
Früher unterschieden Botaniker nur wenige Arten:
- Echtes Federgras. Die Pflanze ist an den langen weißen 'Federn' zu erkennen, die von weitem sichtbar sind. Der lateinische Name lautet Stipa pennata.
- Lessings Federgras bildet kleine Horste. Zudem ist es viel kleiner als die erste Art.
- Haarfedergras. Anstelle von 'Federn' hat es haarartige Grannen.
Lessings Federgras
Heute gibt es eine andere Klassifizierung. Es stellt sich heraus, dass das Echte Federgras in viele Arten unterteilt wird. Die Unterschiede zwischen ihnen sind gering, aber dennoch vorhanden.
- Zalesskis Federgras. Seine Ähren sind von einem Zünglein gesäumt, das einer kleinen Rispe ähnelt. Es ist ein Xerophyt, das heißt, es verträgt problemlos trockenes Klima und starke Hitze. Es kommt in Westchina und einigen Regionen Russlands vor. Entdeckt wurde es vom sowjetischen Botaniker D. Wilenski.
- Schmalblättriges Federgras hat kahle Stängel. Es wird leicht zertrampelt, wächst in Kleinasien und im Mittelmeerraum.
Auch zu dekorativen Zwecken werden Haarfedergras und das feinste Federgras, flaumblättriges Federgras und 'Feuerwerk' verwendet. Das Grundstück oder das Blumenbeet verwandeln sich sofort!
Pflegerichtlinien
Mit dem Pflanzen und Umpflanzen sollten Sie am besten im Herbst beginnen. Warum nicht im Frühjahr? Die Pflanze ist nach dem Winter geschwächt und wird Kräfte für die Blüte sammeln. Da das Federgras früh blüht, ist eine Frühjahrsverpflanzung für sie kontraindiziert. Gleiches gilt für die Aussaat im Frühjahr. Wenn Sie sie durchführen, dann zu Beginn des Frühjahrs. Allerdings besteht die Gefahr von Spätfrösten. Und wenn in Ihrer Region die Wärme spät einsetzt, können Sie keine gute Keimung erwarten.
Wächst bereits Federgras auf dem Grundstück? Sie können tricksen und die Pflanzfläche vergrößern, indem Sie den ausgewachsenen Busch in mehrere kleine teilen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Sortenwahl geschenkt. Die Samen werden in 2-3 cm Tiefe ausgesät, pro Loch werden 3 Samen gegeben. So sichern Sie eine gute Keimung und schützen sich im Falle eines schneearmen Winters oder unerwarteter Spätfröste im Frühjahr.
Das Federgras ist eine Pflanze, die sich auch durch Setzlinge vermehren lässt. Zwischen den Büschen wird ein Abstand von 20 Zentimetern gelassen.
Es werden keine strengen Anforderungen an Bewässerung, Beleuchtung und Bodenqualität gestellt. Im Gegenteil – ein nährstoffreicher Boden ist für den Steppenvertreter der Flora nicht sehr geeignet. Er fühlt sich auf sandigen oder steinigen Standorten viel wohler. Wichtig ist, dass der Boden nicht zu sauer und feucht ist. Daher empfiehlt es sich, vor der Pflanzung etwas Kalk einzuarbeiten. Besitzer von Grundstücken mit hohem Grundwasserstand müssen für eine Drainage sorgen.
Wenn möglich, pflanzen Sie die Pflanzen näher an der Sonne. In der Wildnis wächst es oft in Halbwüsten, und hohe Temperaturen sowie ständige Sonneneinstrahlung sind für das Federgras normal.
Krankheiten und Schädlinge des Federgrases
Erstaunlicherweise hat die Pflanze praktisch keine natürlichen Schädlinge. Die harten Blätter des Federgrases sind ihnen einfach zu zäh. Auch Krankheiten gehen an ihr vorbei. Nur gelegentlich sind vereinzelte Blattlauskolonien zu sehen. Diese lassen sich leicht mit Wasser oder einer Seifenlösung abspülen.
Anwendung, nützliche Eigenschaften
Bereits unsere Vorfahren nutzten das Federgras zur Behandlung von Kropf, Erkrankungen der Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse. Es lindert Gelenkschmerzen. Einige Sorten werden bei der Herstellung von Papier und Kunstfasern verwendet. Die Stängel werden an Schafe und Ziegen verfüttert – sie sind ein gutes Futter. Allerdings nur, wenn das Federgras (Stipa capillata) nicht blüht. Andernfalls stellt es eine ernsthafte Gefahr für Schafe und Ziegen dar.










Als Arzneirohstoff werden sowohl die Stängel als auch die Ähren verwendet – kurz gesagt, alle Teile. Die beste Zeit für die Ernte ist Mai bis Anfang Juni. Die meisten wilden Arten beginnen gerade zu blühen. Der oberirdische Teil wird mit einer Schere oder einem anderen scharfen Gegenstand abgeschnitten und an einem luftigen Ort aufgehängt. Wichtig ist, dass das trocknende Gras nicht direkter Sonneneinstrahlung oder Regen ausgesetzt ist. Die Bündel, die Sie trocknen, sollten nicht zu dick sein. Sonst entsteht Schimmel und das Rohmaterial muss entsorgt werden.
Was Hausgärten und die Verwendung in der Landschaftsgestaltung betrifft, werden hauptsächlich Ziersorten angebaut. Sie werden für die Anlage von Steingärten und für Trockensträuße verwendet. Lassen Sie sich nicht von dem bescheidenen, unscheinbaren Aussehen täuschen – der erste Eindruck trügt. Das universelle Laubgras ist aufgrund seiner feinen Blätter und flauschigen, silbrig-grünen, weizenähnlichen Blütenfedern eine hervorragende Wahl für Kiesgärten. Damit können Sie die Grenze zwischen Bereichen betonen, andere Zierpflanzen abstimmen oder den Garten in einzelne Flächen unterteilen. Das Federgras wiegt sich wie eine flauschige Wolke im Wind und weht selbst bei der geringsten Brise bezaubernd.
Hier einige Tipps von Landschaftsarchitekten:
- Verwenden Sie Federgras, das in der Steppe wächst, um dem Grundstück ein natürlicheres Aussehen zu verleihen. Es mildert übermäßige Dekorativität und lässt die Fläche wie einen kleinen Wildniswinkel wirken.
- Pflanzen Sie das Federgras nicht in einzelnen Büschen – in einer großen Masse wirkt es viel effektvoller. Manche Gärtner pflanzen es absichtlich in die Mitte, um die Aufmerksamkeit auf Details zu lenken.
- Berücksichtigen Sie die klimatischen Besonderheiten Ihrer Region und der ausgewählten Art. Manche Sorten sind an Wärme gewöhnt, andere vertragen selbst strenge Winter gut.
Riesig
Federgras in der Landwirtschaft
Trotz einiger positiver Eigenschaften gilt die Pflanze unter Agronomen als hartnäckiges Unkraut. Sie beeinträchtigt die Fruchtbarkeit einiger Kulturen und ist Überträger von Pilzkrankheiten. Sie ist praktisch nutzlos in der Landwirtschaft und wirkt sich negativ auf das Ökosystem aus.
Ein weiterer Nachteil, den Federgras im Garten verursachen kann, ist die sogenannte „Federgras-Krankheit“ bei Rindern. Die scharfen „Federn“ der Pflanze verursachen Hautreizungen. Beim Menschen löst die Blüte des Grases nicht selten allergische Reaktionen aus, Asthma kann sich entwickeln.