Anbau von Eremurus — Vermehrung, Pflege, Schädlinge

Der Eremurus ist eine mehrjährige Pflanze mit länglichen Blüten in Weiß, Rosa, Gelb, Braun und Dunkelrot. Normalerweise wächst diese Pflanze in West- und Zentralasien. Kommt aber auch auf der Krim und im Kaukasus vor. Je nach Art werden sie 100 bis 250 cm hoch. Die Blütengröße beträgt 40 bis 100 cm. Sie hat dichte Blätter, die in der Form etwas an die Blätter der Zimmerpflanze Chlorophytum erinnern. Sie liebt heiße Sommer und milde, möglichst feuchte Winter. Inhalt:

  • Arten der Pflanze
  • Vermehrung
  • Pflege
  • Schädlinge
  • Anwendung

Pflanzenarten

  1. Eremurus Etschisona — wächst in Wäldern mit Walnuss, Pistazie sowie in Mischwäldern. Hauptsächlich verbreitet in Afghanistan, Tien-Shan, West- und Süd-Pamir-Alai.
  2. Eremurus Alberta — kommt häufig in Pistazienwäldern vor.
  3. Eremurus altaicus
  4. Eremurus decipiens
  5. Eremurus anisopterus
  6. und so weiter.

Insgesamt gibt es 60 Arten dieser Pflanze. Alle haben im Wesentlichen die gleiche Form und unterscheiden sich nur in der Farbe der Blüte. Am häufigsten sind der «Eremurus spectabilis (bemerkenswert)» und der «Eremurus krimski». Ersterer kommt in der Oblast Rostow, der Region Krasnodar, der Region Stawropol, Dagestan und der Tschetschenischen Republik vor. Dem Namen nach wächst die zweite Art «Krimski» auf der Krim.

Vermehrung

Die Vermehrung kann auf verschiedene Weise erfolgen, wie z. B. durch Pflanzung, Samen, Teilung der Wurzelstöcke. Um Eremurus aus Samen zu vermehren, müssen nach der Pflanzung der Mutterpflanze 4 bis 7 Jahre vergehen. Denn er beginnt erst nach langer Wartezeit zu blühen. Die Samen sollten im zeitigen Frühjahr in den Boden gesät werden. Nachdem die Sämlinge aufgegangen sind, sollten sie im Garten in einem Abstand von 30 — 60 cm voneinander gepflanzt werden, da die Wurzeln sehr groß sind und an einen Seestern erinnern.

Wenn Sie den Eremurus doch durch Teilung der Rhizome vermehren möchten, ist es ratsam, die Teilung von Mitte August bis Mitte September durchzuführen.

Wählen Sie einen sonnigen Standort, der fast immer trocken ist, da die Pflanze durch Nässe absterben kann. Heben Sie ein 50 cm tiefes Loch aus und füllen Sie es etwa 20 cm hoch mit Kies, näher an der Oberfläche füllen Sie Sand ein (5—7 cm).

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Ipomoea wächst wunderbar auf dem Balkon.

Pflege

Die Pflanze gilt als anspruchslos, aber in der mittleren Zone Russlands müssen die Eremurus vor zu viel Niederschlag und kalten Nächten geschützt werden. Lockern Sie die obere Erdschicht um die Pflanze herum so oft wie möglich, um Staunässe zu vermeiden. Bei längerer Feuchtigkeit beginnen die Wurzeln zu faulen und die Pflanze geht ein.

Eine Düngung mit mineralischen Düngemitteln wirkt sich sehr positiv aus, mindestens 2—3 Mal pro Saison.

Im Winter muss die Pflanze mit Folie oder Polyethylen abgedeckt werden. So übersteht sie Fröste bis zu -20 °C. Die Pflanze darf nicht austrocknen. Im Frühjahr sollte man sie vor Spätfrösten schützen.

Schädlinge

Da der Stamm der Pflanze sehr saftig ist, setzen sich gerne Nacktschnecken darauf. Wenn Sie welche bemerken, entfernen Sie sie sofort; sie würden die Blätter abfressen und die Pflanze verlöre ihre Schönheit. Sie saugen nur den Saft und die Pflanze würde bald absterben. Das Gefährlichste für Eremurus — sind Bakterien- und Pilzkrankheiten.

Verwendung

Eine Zier- und Honigpflanze. Aus ihrer Wurzel kann man Klebstoff gewinnen, da sie das Polysaccharid Eremuran enthält, das als wertvoller Ersatz für Gummiarabikum gilt. Die jungen Blätter sind essbar. Versuchen Sie also, eine solche Pflanze in Ihrem Garten anzubauen. Meiner Meinung nach verschönert sie jeden Ort und sieht sehr ungewöhnlich aus, was die Aufmerksamkeit der Umgebung auf sich zieht!

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