Welchen Boden mag die Erdbeere – sauer oder alkalisch?

Inhaltsverzeichnis:

Optimaler Boden für Erdbeeren: Wie sollte er sein?

Die Beliebtheit dieser Beerenpflanze bei Hobbygärtnern und Obstbauern war und ist stets auf dem höchsten Niveau. Die hohen Erträge und die Qualität der Erdbeerreife werden nicht nur durch die optimale Sortenauswahl erreicht, sondern auch durch die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen der Bodenvorbereitungstechnologie für die Pflanzung von Erdbeerkulturen.

Die Hauptkomponenten der Erdbeeranbautechnologien

Die größte Bedeutung für die Pflanzung von Erdbeerkulturen hat die entsprechende Standortwahl. Er sollte an einem gut sonnenbeschienenen Ort liegen und möglichst vor Zugluft geschützt sein. Der Boden unter dem Standort sollte eine leichte mechanische Zusammensetzung haben und gut durchfeuchtet sein. Es sollten Standorte vermieden werden, an denen das Grundwasser weniger als 1 Meter von der Oberfläche entfernt ist.

Die wichtigsten agrotechnischen Anforderungen für den Anbau von Erdbeerkulturen:

  • Durchführung einer qualitativ hochwertigen Bodenvorbereitung;
  • Nutzung und Optimierung von Schemata für die Platzierung von Erdbeerkulturen;
  • Auswahl von Sorten nach Ertrag und Reifegrad;
  • optimaler Schutz vor Krankheiten, Unkräutern und Pflanzenschädlingen.

Beim Pflanzen von Erdbeeren ist zu beachten, dass einige Sorten einen Überschuss an Karbonaten (Calciumderivate) im Boden schlecht vertragen.

Optimierung des Bodens für die Erdbeerpflanzung

Bei der Entwicklung der Pflanzen, dem Ertragsniveau und der Qualität der Erdbeerfrüchte spielt die Bodenvorbereitung eine vorrangige Rolle. Ein richtig ausgewählter Standort ermöglicht nicht nur einen hohen Ertrag, sondern bietet auch die Möglichkeit, viele Krankheiten zu verhindern und die Pflanzenpflege erheblich zu vereinfachen.

Der optimale Boden für Erdbeeren, wie er sein sollte, sind sandige oder sandig-lehmige leichte Böden mit einem Humusgehalt von nicht mehr als 3%.

Auf schweren Böden wie Lehmböden wachsen Erdbeeren schlecht. Die Tonfraktion bildet verdichtete Schichten, die Feuchtigkeit lange speichern können, was zu Wurzelfäule führt.

Torfböden enthalten in ihrer Zusammensetzung eine große Menge organischer Substanzen. Die Erdbeerkultur neigt zu Krankheiten, die mit dem Bodenbewuchs zusammenhängen. Daher ist auf Torfböden unter der Erdbeerkultur die Krankheit Phytophthora verbreitet, die durch einen Überschuss an freiem Fluor im Boden verursacht wird.

Bewässerung der Erdbeerkultur organisieren

Die Länge des Wurzelsystems der Erdbeerkultur beträgt etwa 30 cm. Bei der Vorbereitung der Pflanzlöcher muss eine einfache Maßnahme durchgeführt werden: die Überprüfung des Verdichtungsgrades des Bodens auf dem ausgewählten Grundstück. Nachdem Sie ein Loch von 50 cm Tiefe gegraben haben, sollten Sie das Vorhandensein oder Fehlen von Bodenverdichtungen prüfen. Bei Vorhandensein von Bodenverdichtungen sollte eine Kultivierung durchgeführt werden.

Die Bodenfeuchtigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren beim Pflanzen von Erdbeeren. Zum Zeitpunkt des Pflanzens des Erdbeerstrauchs sollte der Boden nahe an 100 % der Wasserkapazität sein und gleichzeitig gut wasserdurchlässig sein.

Eine solche Feuchtigkeit wird ausschließlich durch regelmäßige tägliche Bewässerung erreicht. Als ideale Option gilt die Installation eines Tröpfchenbewässerungssystems auf dem Grundstück, das den Bewässerungsvorgang erheblich vereinfacht.

In der Zeit des intensiven Blattwachstums wird die Bewässerungsmenge deutlich reduziert, jedoch nicht eingestellt. Ein wichtiger Punkt ist es, sowohl das Austrocknen des Bodens als auch überschüssige Feuchtigkeit während der gesamten Vegetationsperiode zu vermeiden. Austrocknung führt zu einem geringen Ertrag, überschüssige Feuchtigkeit zur Entwicklung von Pilzkrankheiten der Kultur, was ebenfalls den Ertrag erheblich verringert. Bei zu hoher Feuchtigkeit wird eine Drainage angelegt.

Fruchtbarkeitsniveau des Bodens für die Erdbeerkultur

Der fruchtbarste Boden für die Erdbeerkultur ist der, der 3 % Humus enthält. Der Humuswert ist für die optimale Feuchtigkeitsmenge im Boden verantwortlich. Bei einem niedrigen Humuswert wird dem Boden Rinderdung zugefügt.

Wie erreicht man eine solche Menge fruchtbaren Bodens? Muss man wirklich Tonnen von Erde kaufen, um sich die Ernte zu sichern? Man kann sie kaufen. Oder man kann den Boden selbst auf dem eigenen Grundstück vorbereiten.

Kleine Tricks der Gärtner

Hochwertige leichte Sandlehme mit entsprechendem Fruchtbarkeitsniveau können aus Rasenerde gewonnen werden, die nach einer bestimmten Behandlung zu fruchtbarem Boden wird, der für das Pflanzen von Erdbeeren geeignet ist.

  1. Im zeitigen Frühjahr, sobald der Schnee schmilzt, werden am Waldrand oder auf einer Lichtung Erdplatten (Rasensoden) von etwa 8 cm Dicke ausgestochen.
  2. Die Rasensoden werden zu einer Miete aufgeschichtet: 1 m Breite und 80 cm Höhe. Alle 2-3 Schichten werden reichlich mit Wasser begossen, ebenso wie die gesamte Miete nach dem Aufschichten.
  3. Die Mieten werden mit Folie abgedeckt, und zwar so, dass Luft darunter gelangen kann.
  4. Nach drei Wochen beginnt in den Mieten ein Prozess, der als „organisches Brennen“ bezeichnet wird. Bei diesem Prozess verbrennt fast die gesamte organische Substanz, einschließlich krankheitserregender Mikroorganismen, Unkrautsamen, Viren, Schimmelpilze und Insektenlarven.
  5. Die Folie wird 2 Monate nach dem Anlegen des Damms entfernt und die Erde gesiebt.

Die Durchführung der oben genannten agrotechnischen Maßnahmen ermöglicht es, einen optimal fruchtbaren Boden mit geeigneter Struktur für den Erdbeeranbau zu erhalten. Ein solcher Boden ist frei von Pflanzenresten und krankheitserregenden Mikroorganismen, gut durchlässig, luftig und mit Sauerstoff angereichert.

Bodenvorbereitung für die Pflanzung von Erdbeeren

Die Größe des Gartengrundstücks ist begrenzt. Im Sommer möchte man alle für die Familie notwendigen Gemüsesorten anbauen. Um sich den ganzen Sommer über mit Erdbeeren zu verwöhnen, braucht es nicht viel Platz. Für eine gute Ernte muss man verstehen, welchen Boden Erdbeeren bevorzugen. Im Herbst legt man einige Beete an, im Frühjahr bepflanzt man sie mit verschiedenen Beerensorten.

Welcher Boden eignet sich für die Pflanzung von Beerensträuchern?

An einem Ort wachsen Erdbeeren nicht nur ein Jahr, die Dauer hängt von der Sorte ab. Manche Sorten 2 Jahre, andere tragen bis zu 10 Jahre an derselben Stelle Früchte. Für die Pflanzung von Beerensträuchern ist die Bodenbeschaffenheit wichtig.

Der Boden unter dem Erdbeerbeet sollte von leichter mechanischer Zusammensetzung und gut durchfeuchtet sein.

Man kann eindeutig sagen, welche Böden Erdbeeren nicht mögen. Das erste Kriterium, nach dem bewertet wird, ist die mechanische Zusammensetzung. Die Bodentypen nach diesem Merkmal sind in der Tabelle aufgeführt.

Typ Charakteristische Merkmale Besonderheiten
Tonboden Feuchter Boden nimmt leicht Form an und behält sie, macht die Hände schmutzig schlecht luft- und wasserdurchlässig, staut Feuchtigkeit, gefriert schnell, taut langsam auf
Lehmboden Feuchter Boden macht die Hände leicht schmutzig, reißt beim Formen, Sand ist spürbar fruchtbar, atmungsaktiv, locker, erwärmt sich leicht, lässt Wasser durch und speichert es
sandiger Lehm Der Boden hat eine geringe Plastizität, man kann keine Rolle formen Enthält viel Sand, deshalb lässt sie Wasser und Luft leicht durch, trocknet schnell, bildet keine Kruste an der Oberfläche
Sandboden krümelig, nicht plastisch, mit viel Sand Kühlt schnell ab, erwärmt sich, trocknet aus, verliert wertvolle Inhaltsstoffe
torfig feucht, beim Zusammendrücken wie ein Schwamm enthält wenig Nährstoffe, locker, gut wasser- und luftdurchlässig

Erdbeeren mögen keine sandigen und lehmigen Böden. Auf Sandböden trocknen die Wurzeln aus und überhitzen. Auf Lehmböden verlangsamt sich das Wachstum aufgrund von Sauerstoff- und Feuchtigkeitsmangel. Für das Wachstum und die Entwicklung der Wurzeln sind hinsichtlich der Bodenart geeignet: lehmige und sandig-lehmige Böden.

Eine wichtige Bodeneigenschaft für Pflanzen ist der Säuregrad. Für die Pflanze ungeeignet sind saure und alkalische Böden. Ideal sind neutrale Böden mit normalem oder schwach saurem pH-Wert – pH nicht unter 5,5.

Wie bereiten Sie den Boden für die Pflanzung von Erdbeeren vor?

Untersuchen Sie zuerst Ihr Grundstück und bestimmen Sie, welche Bodenart vorliegt. Nehmen Sie eine kleine Erdkrume und prüfen Sie sie auf Plastizität, indem Sie das Ergebnis mit der obigen Tabelle vergleichen.

Ein richtig ausgewähltes Grundstück ermöglicht nicht nur eine hohe Ernte, sondern bietet auch die Möglichkeit, viele Krankheiten zu verhindern.

Den Boden für Gartenerdbeeren bereitet man im Herbst vor. Als gute Vorfrucht für Gartenerdbeeren gelten:

  1. Rote Bete.
  2. Zwiebel.
  3. Knoblauch.
  4. Petersilie.
  5. Salat.
  6. Karotten.
  7. Getreide.

Nach der Herbsternte des Gemüses muss das Beet für die Frühjahrspflanzung von Erdbeeren vorbereitet werden. Zuerst entfernt man Unkraut. Ist der Boden sauer, kalkt man ihn. In Torfboden gibt man pro Quadratmeter etwa 20 kg Sand, Kalk und organischen Dünger.

In sandige und sandig-lehmige Böden müssen organische Dünger (Humus, Mist, Kompost) und Torf zugegeben werden. Der Unterschied in der Menge: In sandigen Boden muss eine größere Menge an Nährstoffzusätzen eingebracht werden.

Im Herbst werden Mineraldünger in Böden jeder Zusammensetzung eingebracht. Den Nährwert des Bodens stellen gut wieder her:

  1. Ammophos (Stickstoff 11%, Phosphor 50%).
  2. Diammophos (Stickstoff 20%, Phosphor 50%).
  3. Nitrophoska (Stickstoff 23%, Phosphor 17%).
  4. Nitroammophoska (Stickstoff 17%, Phosphor und Kalium).

Organische und mineralische Dünger werden über die gesamte Beetfläche verteilt. Der Boden wird spatentief umgegraben.

Methoden zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit

Zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit wird regelmäßig organisches Material benötigt. Über den Sommer kann man die benötigte Menge Kompost herstellen. Dabei ist der Rat einer erfahrenen Gärtnerin nützlich.

Schnelle Kompostherstellung in Säcken

Beginnen Sie mit der Kompostherstellung mit dem Einzug des Frühlings. Besorgen Sie sich schwarze Müllsäcke mit einem Volumen von 120 l. Für schnellen Kompost eignen sich Unkräuter, Brennnessel, Kamille, Klee. Ausnahme – Quecke.

Zerkleinern Sie das Gras und füllen Sie es schichtweise in den Sack. Bestreuen Sie die Schichten mit Holzasche. Stellen Sie die Säcke an die Sonne. Bis August ist das gesamte Gras verrottet und der Sack enthält fertigen Kompost. Diesen können Sie für das Umgraben des Erdbeerbeets im Herbst verwenden.

3>Beete und Hochbeete für Erdbeeren selbst gemacht

Beim Pflanzen von Erdbeeren im Garten wendet man eine einzeilige oder mehrzeilige Pflanzmethode an. Starkwüchsige Sträucher pflanzt man im Abstand von 35-40 cm, niedrigwüchsige Sorten mit 20 cm. Die Reihenabstände lässt man breit – 70 cm.

Pflanzschema für Erdbeeren

Man kann Erdbeeren auf schön gestalteten Beeten pflanzen. Aus Platzgründen werden auch Etagenbeete praktiziert. Betrachten wir den Aufbau einiger davon.

Mehrstöckige Beete aus Stein

Etagenbeete aus Stein können in jeder Form angelegt werden:

  • rund;
  • quadratisch;
  • dreieckig;
  • rechteckig.

Etagenbeet für Erdbeeren aus Stein

Auf Etagenbeeten lassen sich gut ampelige Erdbeersorten anbauen. Zunächst wird beim Bau des Beetes die Fläche eingeebnet. Man besorgt Naturstein:

  • Kalkstein;
  • Sandstein;
  • Diabas.

Auf dem Boden markiert man die Form des zukünftigen Beetes. Entlang des Umfangs gräbt man einen Graben von 30-40 cm Tiefe. Füllt ihn zu 2/3 der Höhe mit Schotter, zu 1/3 mit Sand, verdichtet. Mauert die Wand aus Naturstein. Verwendet Zementmörtel zur Verbindung oder wendet die Trockenmauertechnik an.

Man markiert die Umrisse des 2. und 3. Etage. Jede folgende sollte schmaler sein als die vorherige. Mauert die Wände für die 2. und 3. Etage. Die Höhe jeder folgenden Etage sollte höher sein als die vorherige.

Mehrstufiges Gartenbeet aus Stein in runder Form

Das Beet füllt man mit fruchtbarer Erde, nachdem der Zement getrocknet ist. Erdbeeren können gepflanzt werden. Vorteile dieses Beetes:

  • dekoratives Aussehen des Beetes, kann als Gartenschmuck dienen;
  • gute Drainage;
  • Das Beet wird mit sauberer, fruchtbarer Erde gefüllt, was die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten verringert;
  • die Erdbeeren sind leicht zu pflegen.

Für den Bau des Beetes braucht man Zeit. Seine Herstellung ist recht arbeitsintensiv.

Mehrstöckige Beete aus Holzlatten

Eine einfache Lösung – ein quadratisches, mehrstufiges Beet aus Holzbrettern. Für seine Herstellung benötigt man gehobelte, besäumte Kiefernbretter mit einem Querschnitt von 30×140 mm. Für die Eckverbindungen – Leisten 50×50 mm oder 40×40 mm.

Mehrstufiges Beet für Erdbeeren aus Holz

Man markiert die Maße der ersten Etage. Baut den unteren Kasten. Die Bretter werden an den Ecken mit selbstschneidenden Schrauben an den Leisten befestigt. Die gesamte Fläche der ersten Etage füllt man mit fruchtbarer Erde, verdichtet. Die folgenden Kästen macht man analog, aber in kleinerer Größe. Die Breite für die Bepflanzung sollte mindestens 35 cm betragen.

Vorteile der Beetkonstruktion:

  • Platzersparnis;
  • Erzielung eines höheren Ertrags pro Flächeneinheit;
  • Erdbeeren leiden weniger unter Infektionen und Schädlingen;
  • das mehrstufige Beet aus Brettern ist ein dekoratives Element des Gartens.

Nachteile der mehrstufigen Pflanzmethode:

  • in kaltem Klima erfordert es eine Abdeckung im Winter;
  • bei Hitze sind häufige Bewässerungen nötig, die Erde trocknet schnell aus.

Beete aus Autoreifen

Kann man auf einer Fläche von 1,2 Quadratmetern seines Gartens 120 Erdbeerpflanzen setzen? Wie sich herausstellt, ist das möglich. Für den Bau eines solchen vertikalen Beetes benötigt man 8 alte Autoreifen und ein Kunststoffrohr mit darin gebohrten Löchern für die Bewässerung (Durchmesser 5,5 mm).

Pyramidenbeet für Erdbeeren aus Autoreifen

Der Rohrdurchmesser muss mit dem Durchmesser des Bewässerungsschlauchs oder des Adapters übereinstimmen. Bereiten Sie fruchtbare Erde vor. Wählen Sie einen sonnigen Standort.

In jedem Reifen schneiden Sie rundherum 12 bis 16 Öffnungen in der Größe 6x10 cm. Die Reifen werden abwechselnd aufeinander gestapelt.

Pflanzen Sie die Erdbeerpflänzchen in die Öffnungen der Reifen. Bedecken Sie die Wurzeln fest mit Erde. Gießen Sie durch die Schlitze. Stellen Sie in der Mitte das Rohr auf. Seine Höhe sollte etwas größer sein als die Höhe des Beetes. Stecken Sie den Bewässerungsschlauch auf das Rohr.

Vorteile eines solchen Beetes:

  • Platzersparnis;
  • kein Unkraut;
  • einfaches Gießen und Pflegen;
  • saubere Früchte, keine Krankheiten.

Es gibt auch Nachteile. Damit die Erdbeeren im Winter nicht erfrieren, muss das Beet in mehreren Schichten verpackt werden (Stroh, Schilf, Isolierung).

Beete aus Schiefer

Den nach dem Bau übrig gebliebenen Schiefer kann man für den Bau eines Erdbeerbeetes verwenden. Wenn Sie ein Polycarbonat-Gewächshaus haben – lösen Sie gleich zwei Probleme:

  • isolieren Sie das Gewächshaus am Umfang;
  • Errichten Sie ein praktisches Beet.

Erdbeerbeet aus Schiefer

Graben Sie einen Graben im Boden. Seine Tiefe beträgt 25-35 cm. Schneiden Sie Schiefer auf eine Höhe von 70 cm zu. Werfen Sie auf den Boden des Grabens geschnittene Zweige, füllen Sie Pflanzenreste ein. Sie können dort Holzasche hinzufügen. Füllen Sie das Beet mit fruchtbarer Erde, bestehend aus Gartenerde, Humus, Torf, Sand.

Vorteile eines solchen Beetes:

  • einfaches Gießen und Pflegen der Erdbeeren;
  • Feuchtigkeit bleibt gut erhalten im Boden;
  • im Frühling erwärmt sich die Erde schnell.

Die Einfassung aus Schiefer wird als wenig umweltfreundliche Konstruktion angesehen. Ihr Aussehen ist nicht ästhetisch.

Fazit

Der Erdbeerertrag hängt zu fast 50% von der Bodenqualität ab. Bewässerungen und Düngungen nach einem Schema dienen als zusätzliche Nährstoffversorgung. Die Zeit und die Mittel, die für die Bodenvorbereitung aufgewendet werden, werden sich in Form von gesunden Früchten auszahlen.

2>Bodenvorbereitung für die Pflanzung und den Anbau von Erdbeeren, Anforderungen an Säuregehalt und Bodenfeuchtigkeit

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Die Gartenerdbeere, auch Erdbeere genannt, ist eine sehr anspruchsvolle Pflanze. Um eine gute Ernte in Ihrem Garten zu erzielen, müssen Sie die grundlegenden Regeln beachten. Die Pflanze reagiert empfindlich auf die Bodenbeschaffenheit, daher sollten Sie vor der Pflanzung klären, welchen Boden die Erdbeere bevorzugt.

Ein übermäßig saurer oder alkalischer Boden ist für diese Pflanze nicht geeignet; er sollte schwach sauer oder neutral sein. Um eine gute Beerenernte zu erzielen, müssen Sie die Anbaufläche regelmäßig desinfizieren und düngen.

  • 1 Wie bereiten Sie den Boden richtig vor? 1.1 Geeigneter Standort für die Pflanzungen
  • 1.2 Desinfektion des Bodens
  • 1.3 Düngung des Bodens
  • 2 Wie steigern Sie die Fruchtbarkeit?
  • 3 Nützliche Tipps für den Anbau von Gartenerdbeeren

    Welcher Bodentyp ist geeignet?

    Es gibt eine Reihe von Kriterien, die bei der Wahl des Bodens für Erdbeeren helfen. Der Boden für die Pflanzung sollte nach folgenden Kriterien ausgewählt werden:

    1. Tonboden zeichnet sich durch Feuchtigkeit und die Eigenschaft aus, die Hände zu verschmutzen. Dieser Boden leitet Wasser und Luft schlecht und taut nach dem Winter nur langsam auf.
    2. Lehmiger Boden verschmutzt die Hände, bekommt Risse beim Versuch, eine Form zu bilden, und man kann Sand in der Zusammensetzung fühlen. Dieser Bodentyp ist recht fruchtbar, erwärmt sich leicht und hält Feuchtigkeit.
    3. Sandiger Lehmboden ist nicht plastisch, man kann daraus nicht einmal eine Schnur rollen. Aufgrund des Sandanteils lässt er Wasser, Luft und Nährstoffe gut durch. Er bildet auch keine typische Kruste.
    4. Sandboden zeichnet sich durch Krümeligkeit, Nicht-Plastizität und einen hohen Sandanteil aus. Die Besonderheit dieser Bodenart ist, dass sie schnell austrocknet, sich erwärmt und relativ schnell Nährstoffe verliert.
    5. Torf zeichnet sich dadurch aus, dass die Bodenstruktur beim Zusammendrücken an einen Schwamm erinnert. Trotz des geringen Gehalts an nützlichen Mineralien leitet er Feuchtigkeit und Luft gut, was im Herbst-Frühling-Zeitraum wichtig ist.

    Wenn Sie sich fragen, wie Sie den Boden für die Pflanzung von Erdbeeren vorbereiten, ist es wichtig zu wissen, dass die Beere Ton- und Sandböden nicht mag. Der Grund ist, dass auf Lehmböden das Wachstum aufgrund des Mangels an Vitaminen und Feuchtigkeit langsam wird. Ideale Bodentypen für die Herbstpflanzung von Erdbeeren sind lehmige und sandig-lehmige Böden.

    Der pH-Wert ist neben der technischen Zusammensetzung eine weitere wichtige Eigenschaft des Bodens. Für Erdbeeren sind saure und alkalische Böden ideal. Der ideale pH-Wert liegt bei 5,5 für jede Erdbeersorte. Diese Eigenschaften sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie sich fragen, wie Sie den Boden vor dem Pflanzen von Erdbeeren richtig vorbereiten.

    Anforderungen an die Zusammensetzung und Struktur des Bodens für Erdbeeren

    Man kann die Erdbeere nicht als allzu anspruchsvolle Pflanze bezeichnen, aber bei der Standortwahl für die Pflanzung müssen Sie auf die Bodenbeschaffenheit achten und den Boden gründlich vorbereiten. Die grundlegenden Anforderungen an den Boden für den Erdbeeranbau umfassen die folgenden Faktoren:

    • Fruchtbarkeit;
    • Lockerheit;
    • geeigneten pH-Wert;
    • gute Wasserdurchlässigkeit;
    • Fehlen von krankheitserregenden Mikroorganismen und Schädlingslarven.

    Wichtig! Erdbeerpflanzungen können auf jeder Bodenart angelegt werden, mit Ausnahme von stark sauren, salzhaltigen und kalkhaltigen Böden.

    Auf einem richtig vorbereiteten Boden wird die Erdbeere optimal gedeihen und reichlich Früchte tragen.

    Tipps zur Bodenvorbereitung

    Als Erstes bei der Bodenvorbereitung vor der Pflanzung ist es wichtig, das Grundstück zu inspizieren und den Bodentyp anhand der zuvor genannten Merkmale zu bestimmen. Ebenfalls wichtig ist, dass die Bodenvorbereitung für Erdbeeren die Berücksichtigung der Vorfrucht umfasst. Die zuvor auf dem Boden angebauten Pflanzen beeinflussen dessen Zusammensetzung. Die besten Vorfrüchte für Erdbeeren sind direkt Grünzeug, Rote Bete, Möhren sowie Erbsen.

    Die Bodenvorbereitung für die Herbstpflanzung von Erdbeeren sollte die Besonderheiten des Bodens nach den genannten Kulturen berücksichtigen. Unerwünschte Vorfruchtarten sind Kürbisgewächse und Nachtschattengewächse.

    Die Beete werden im Herbst nach der Ernte der Hauptkultur nach geeigneten Pflanzen für die Pflanzung vorbereitet. Vor dem Pflanzen von Erdbeeren müssen zunächst Unkräuter entfernt werden. Beispielsweise sind für Torfboden 20 kg Sand erforderlich. Außerdem muss dem Boden eine Mischung aus organischem Material und Kalk zugesetzt werden.

    Tipps zur Verwendung von Mineraldünger

    Wenn Sie sich fragen, wie Sie den Boden für die Pflanzung vorbereiten, ist es wichtig, die benötigte Düngermenge zu verstehen. Sandboden erfordert organische Düngemittel in seiner Zusammensetzung. Wenn Sie sich fragen, wie Sie einen solchen Bodentyp behandeln, denken Sie daran, dass Kompost, Humus und Mist als die besten Düngerarten gelten. In sandigen Boden muss mehr Dünger eingebracht werden.

    Der Boden kann im Herbst mit speziellen Mineraldüngern behandelt werden. Zu den besten Vertretern gehören Stoffe wie:

    1. Ammophos;
    2. Nitrophoska;
    3. Diammophos.

    Für die Pflanzung von Erdbeeren wird wesentlich weniger Mineraldünger benötigt als organischer Dünger. Die genauen Mengen pro Quadratmeter sind in der Regel auf der Verpackung angegeben. Diese Mengen müssen Sie beachten, wenn Sie sich fragen, wie Sie den Boden mit Mineraldünger für die Erdbeerpflanzung vorbereiten.

    Tipp! Die Vorbereitung des Bodens mit mineralischen Düngemitteln besteht in der gleichmäßigen Verteilung der angegebenen Menge auf den Boden. Anschließend wird das Beet mit einem Spaten umgegraben. Richtig ausgewählte mineralische Düngemittel schützen die Beere vor Krankheiten.

    Welchen Dünger verwenden oder womit im Herbst düngen

    Im August gepflanzte Pflanzen müssen gedüngt werden. Dies geschieht mit verschiedenen Substanzen. Es ist nützlich, Erdbeeren mit einer Lösung aus 30 g Harnstoff und 10 l Wasser zu behandeln. Die Blattdüngung erfolgt mit Bor, Mangan, Molybdän, Zink. Behandelte Sträucher bringen im Sommer mehr Ertrag und die Qualität der Beeren ist höher als bei Pflanzen, die nicht mit diesen Stoffen gedüngt wurden. Um die Düngermischung herzustellen, bereiten Sie die folgenden Komponenten vor:

    • Molybdän – 2 g;
    • Mangan – 50 g;
    • Borsäure – 15 g;
    • Wasser – 15 l.

    Die Herbstpflege von Erdbeeren umfasst die Vorbereitung der Pflanze auf den Winter. Die Sträucher dieser Kultur werden mit Stroh, Torf, Kompost, Laub oder Maisstängeln abgedeckt. Diese natürlichen Stoffe schützen die Pflanzen nicht nur vor der Kälte, sondern düngen auch den Boden. Als Mulch für die Sträucher werden auch spezielle Materialien wie Spinnvlies und Lutrasil verwendet. Abgedeckte Erdbeeren sind vor Frost geschützt und tragen im nächsten Jahr eine gute Ernte. Die weiteren landwirtschaftlichen Arbeiten mit Erdbeeren beginnen im April.

    Die Bodenfruchtbarkeit mit Kompost erhöhen

    Die Vorbereitung des Bodens vor dem Pflanzen ist nicht immer eine einfache Aufgabe. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass die ursprüngliche Bodenart nicht sehr fruchtbar ist und zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Gesamtwerte erfordert. Daher hat die Frage, womit der Boden behandelt werden soll, mehrere Antwortmöglichkeiten. Eine Möglichkeit für einen guten Dünger ist Kompost. Wie bereitet man Kompost im Sack zu?

    Siehe auch:
    Boden-pH für Dracaena

    Diese Vorbereitung sollte im Frühjahr begonnen werden. Es werden schwarze Säcke mit einem Volumen von etwa 120 Litern oder mehr benötigt. Beim Pflanzen von Erdbeeren ist es wichtig, die Ziele des Gärtners sowie die Größe der zugewiesenen Fläche zu berücksichtigen. Für eine schnelle Kompostart eignen sich Zutaten wie Unkrautarten, Klee, Brennnessel und Kamille. Eine Ausnahme in diesem Fall ist die Quecke.

    Nach dem Zerkleinern der genannten Kräuter werden diese schichtweise in den Sack gefüllt. Im August vergammeln die Kräuter normalerweise im Sack, und man erhält fertigen Kompost, der sowohl den Boden desinfizieren als auch die Beere vor Krankheiten schützen kann. Übrigens kann eine schwache Kaliumpermanganatlösung zusätzlich zur Desinfektion des Bodens beitragen.

    Ist das Umgraben des Bodens notwendig?

    Viele Hobbygärtner vernachlässigen das Umgraben der Erdbeerbeete. Infolgedessen wird der Boden zu hart und die Erdbeeren keimen nicht. Bei diesem Ansatz muss jedoch berücksichtigt werden, dass das Wurzelsystem der Erdbeere eine Tiefe von etwa 30 cm erreicht. Damit die Ernte von besserer Qualität ist, muss eine ausreichende Zufuhr von Feuchtigkeit und Luft gewährleistet werden. Wenn man umgräbt, ohne die oberste Schicht des Beetes zu ebnen, befreien die Fröste den Gärtner und die Beere von den meisten Larven kleiner Schädlinge. Das Beet kann auch nach der Frostperiode geebnet werden.

    Wenn der Gärtner gesundheitlich angeschlagen ist und es nicht sicher ist, den Spaten zu benutzen, kann er ihn durch eine Heugabel ersetzen. Das Umdrehen der Erdschichten ist in den meisten Fällen nicht so wichtig wie das gründliche Lockern. Wenn der Boden schwer ist, kann das Umgraben im Herbst vergeblich sein. Nach den ersten Niederschlägen wird ein solcher Boden buchstäblich monolithisch und die Beere kann darin ersticken. Daher kann man vor dem Umgraben bei Torfböden direkt auf das Beet die folgenden Zusätze geben:

    1. Sand;
    2. verrottetes Sägemehl;
    3. Grasnarbe.

    Mit diesen Zusätzen kann die Bodenqualität auf dem Grundstück und seine Fruchtbarkeit verbessert werden. Außerdem sollten die Pegel von Schmelz- und Grundwasser gemessen werden. Für Erdbeeren gilt: Je höher der Pflanzort, desto besser. Trotz der Vorliebe der Beere für Feuchtigkeit im Sommer sollte man in den anderen Monaten nicht übertreiben.

    Es ist zu bedenken, dass die Wurzeln der Beere sofort auf Feuchtigkeitsänderungen reagieren und das System bereits am zweiten Tag bei Überschuss zu faulen beginnt. Wenn aufgrund klimatischer oder anderer Besonderheiten die Erdbeeren unter nicht idealen Bedingungen angebaut werden müssen, kann eine besondere Drainageschicht angelegt werden. Diese fördert den Abfluss von Schmelzwasser und senkt den Wasserspiegel.

    Tipps zum Jäten

    Vor dem Pflanzen muss das Beet gründlich von Unkraut befreit werden. Deshalb funktionieren die üblichen Jätmethoden oft nicht. Es gibt mehrjährige Unkrautpflanzen, die sich deutlich schwerer entfernen lassen. Die Ratschläge erfahrener Gärtner helfen, sowohl mehrjährige als auch einfachere Unkräuter zu beseitigen:

    1. Das Beet sollte unmittelbar nach dem Abschmelzen des letzten Schnees gejätet werden;
    2. Für eineinhalb Wochen sollte das Beet mit schwarzem Vliesstoff abgedeckt werden. Falls kein Vliesstoff vorhanden ist, kann Agrofaser oder Dachpappe verwendet werden;
    3. Danach ist die Abdeckung nach Ablauf des genannten Zeitraums zu entfernen;
    4. Die danach erscheinenden Keimlinge werden mit einem Flachschneider oder einem Handgrubber abgeschnitten.

    Dieses Vorgehen ist bei der Frühjahrsreinigung von Erdbeerbeeten sinnvoll. Wenn die Reinigung im Herbst erfolgt, sollte die Abdeckung erst im August entfernt werden. Alternativ müssen einjährige Unkräuter regelmäßig von Hand abgeschnitten werden. Diese Variante eignet sich ideal für Gärtner, die keine Anhänger des ökologischen Landbaus sind.

    Mit diesen Tipps lässt sich der richtige Boden für die Pflanzung von Erdbeeren auswählen und man lernt, wie man sie pflegt. Im Ergebnis wird die Beere den Gärtner mit einer qualitativ hochwertigen Ernte belohnen.

    Wie pflanzt man

    Erdbeeren pflanzt man am besten an einem sonnigen Standort. Ideal ist, wenn dieser vor Zugluft geschützt ist. Am besten geeignet ist ein Platz an einem südwestlichen Hang. In der Nähe sollten keine hohen Bäume sein, die die Pflanzungen beschatten. Das Beet muss von Unkraut befreit werden, indem alle Wurzeln entfernt werden. Die Beete sollten in Nord-Süd-Richtung angelegt werden, der Abstand zwischen den Reihen beträgt 70 cm, zwischen den Sträuchern 30-40 cm.

    Die beste Zeit zum Pflanzen von Erdbeeren ist der frühe Herbst. Zu dieser Zeit beträgt die Tagestemperatur etwa 20 °C, die Luftfeuchtigkeit 70–80 % und die Nächte sind kühl. Die Vorbereitung des Beetes für die Erdbeerpflanzung sollte im Voraus erfolgen. Im Sommer empfiehlt es sich, die ausgewählte Fläche 20–30 cm tief umzugraben. Bei Bedarf den Boden anreichern, um eine für diese Kultur geeignete Zusammensetzung zu erreichen. Dann organische sowie Phosphor- und Kaliumdünger ausbringen. Das Beet sollte 2 Monate vorbereitet werden.

    Bei der Frühlingspflanzung von Erdbeeren wird das Umgraben im Herbst durchgeführt. Unkraut und Steine werden von der Fläche entfernt. Der Boden wird mit Asche angereichert, um den Säuregehalt zu senken, mit Sand, wenn er lehmig ist, oder mit Schwarzerde, wenn er sandig ist. Im April müssen Löcher gegraben und auf den Boden Sand gestreut werden. Dann die Erde mit Düngemitteln mischen:

    • Kaliumchlorid;
    • Superphosphat;
    • verrotteter Mist;
    • Kompost;
    • Asche.

    Damit die Erdbeeren anwachsen, ist es wichtig, die Erdmischung für die Beete richtig vorzubereiten

    Mischen Sie alles gut und füllen Sie die Löcher mit der vorbereiteten Erde. Nach 1-2 Wochen können Sie die Erdbeeren pflanzen. Befeuchten Sie zuvor die Erde ausreichend, indem Sie pro Quadratmeter einen Eimer Wasser eingießen.

    Wichtig! Frischer Mist wird nicht in die Erde gegeben. Er muss gelagert und behandelt werden, um Unkrautsamen und Parasiten zu beseitigen.

    Welchen Boden mag die Erdbeere?

    1. Welcher Boden wird benötigt?
    2. Bodenvorbereitung für die Pflanzung
    3. Nach welchen Pflanzen können Sie Erdbeeren pflanzen?

    Eine beliebtere Beere als die Erdbeere muss man noch suchen. Jeder Gärtner ist zumindest bestrebt, auf seinem Grundstück ein paar Beete für die süße Beere anzulegen. Aber nicht jeder weiß, wo sie am besten wächst: welchen Boden sie bevorzugt, wie man die Erde für die Pflanzung vorbereitet, wie man düngt und so weiter. Die Frage ist wirklich wichtig, denn der Erdbeerertrag steht auf dem Spiel. Es lohnt sich, das zu klären.

    Welcher Boden wird benötigt?

    Erdbeeren sind glücklicherweise eine ertragreiche Kulturpflanze. Sie gedeihen selbst auf nicht idealen Böden recht gut. Allerdings ist die Zusammensetzung des Bodens von Bedeutung: Wenn Erdbeeren in einen Boden mit falschem Säuregehalt und falschen Werten gesetzt werden, werden die Beeren sauer. Kleine Erdbeeren sind ebenfalls oft ein Zeichen für eine falsche Bodenbeschaffenheit, und auch eine geringe Ernte hängt oft mit unzureichender Bodenvorbereitung zusammen.

    Was ist NICHT für Erdbeeren geeignet:

    • Tonboden – er leitet Luft nicht ausreichend, friert schnell durch;
    • Sandboden – in solchem Boden fehlen Nährstoffe, er erwärmt sich schnell unter UV-Licht und verliert ebenso schnell Feuchtigkeit;
    • Torf- und Kalkboden haben eine Zusammensetzung, die für das Wachstum von Erdbeeren ungeeignet ist.

    Die beste Wahl für den Boden für Gartenerdbeeren ist jedoch sandiger Lehmboden und lehmiger Boden. Warum das so ist: Beide Varianten lassen Luft hervorragend durch, sammeln keine Feuchtigkeit und trocknen nicht zu schnell aus, enthalten ausgewogene wertvolle Nährstoffe und bilden zudem keine Kruste.

    Welchen Säuregehalt sollte der Boden für Erdbeeren haben:

    • Erdbeeren mögen leicht sauren Boden mit einem neutralen pH-Wert von 5,5–7;
    • Der Säuregehalt kann mit Lackmuspapier bestimmt werden – ein kleines Stück Erde wird in ein Glas Wasser getaucht, dann wird Lackmuspapier hineingegeben. Wenn es blau oder grün wird, ist der Boden geeignet;
    • Sehr saurer Boden – eine Gefahr für das Wurzelsystem; dieser Boden ist nährstoffarm, enthält wenig Stickstoff, Kalium und Phosphor, aber viel Aluminium und Eisen;
    • Erhöhter Säuregehalt des Bodens lässt sich an roten (oder ähnlichen) Verfärbungen erkennen, die zwischen den Reihen auftreten, an der rostfarbenen oberen Bodenschicht und an einer Fülle von Unkräutern wie Schachtelhalm und Segge.

    Wenn der Boden sauer ist, muss er mit Kalk angereichert werden. Aber man sollte sich darauf einstellen: Die Zusammensetzung wird sich über mehrere Jahre verändern. Wenn der Boden auf dem Grundstück jedoch alkalisch ist, ist die Situation nicht besser. Das bedeutet, dem Boden fehlen Stickstoff und Phosphor, dafür hat er einen Überschuss an Kupfer und Zink. Die Erdbeerblätter werden sich kräuseln und abfallen. Der Boden muss mit geeigneten Düngemitteln angesäuert werden.

    Fazit: Für ein besseres Erdbeerwachstum auf dem Grundstück sollte der Boden leicht sauer oder neutral sein. Die Zusammensetzung leicht saurer Böden ist nahezu ideal für die Beeren, und Böden mit neutraler Reaktion sind die besten, die man finden kann.

    Bodenvorbereitung für die Pflanzung

    Die Bedingungen sind vielleicht nicht ideal, der Boden nicht ganz das, was man sich wünscht, aber das ist kein Grund, auf die Pflanzung von Erdbeeren zu verzichten. Man muss in zwei Richtungen vorgehen: Bodenbearbeitung und Düngung.

    Behandlung

    Wenn das Grundstück neu ist und zuvor noch nie genutzt wurde, müssen Sie sich besonders ernsthaft mit der Vorbereitung befassen. Dies wird ein, wenn nicht sogar zwei Jahre in Anspruch nehmen. Zunächst einmal steht eine tiefe Umgrabung an, gefolgt von der Reinigung von Unkraut, Entfernung von Steinen, Wurzeln und Ästen. Falls nötig, muss der Boden entsäuert werden. Dies geschieht in der Regel unter Verwendung von Holzasche oder magnesiumreichem Dolomitmehl.

    Die Schritte zur Bearbeitung des Grundstücks.

    1. Das Grundstück, genauer gesagt der Teil, der für Erdbeeren vorgesehen ist, sollte vor Zugluft geschützt und gleichzeitig der Sonne ausgesetzt sein. Idealerweise wachsen am Rand nicht zu hohe Bäume, die Schatten auf die Erdbeerbeete werfen. Der Standort selbst sollte eben sein; wenn es einen Hang gibt, dann nur einen leichten. In einer Senke hingegen werden Erdbeeren schlecht wachsen, da dort übermäßige Feuchtigkeit herrscht.
    2. Mit zunehmender Nutzung des Bodens sammeln sich immer mehr pathogene Organismen an, die den angebauten Kulturen schaden. Larven und Insekten, die im Frühjahr aktiv werden, können dort problemlos überwintern. Daher muss der Boden unbedingt desinfiziert werden. Wenn Sie dies auf chemischem Wege tun, müssen Sie sich aller Risiken bewusst sein. Zum Beispiel wird das bekannte Kupfersulfat nicht öfter als einmal in fünf Jahren verwendet, da sich sonst Kupfer übermäßig im Boden anreichert.
    3. Das Fungizid TMTD gilt nicht als gefährlich für die Kulturen, daher kann es vor der Pflanzung durchaus verwendet werden. Es ist schädlich für die Kraut- und Knollenfäule und lässt der Wurzelfäule keine Chance. Alternativ ist auch das Fungizid „Rovral“ gut geeignet; es kann ohne Bedenken in das Pflanzloch gegeben werden. Es schützt die Beerensträucher erfolgreich vor Pilzen.
    4. Für eine sicherere Desinfektion eignen sich biologische Präparate, die noch einfacher auszuwählen sind. Zudem desinfizieren sie nicht nur den Boden, sondern heilen auch die Pflanzen – und das in jeder Wachstumsphase. Zu diesen Mitteln gehören „Gamair“, „Alirin-B“, „Fitosporin-M“ und „Baktofit“.
    5. Es gibt auch eine agrotechnische Methode der Desinfektion, und diese muss korrekt angewendet werden. Beim Umgraben des Bodens im September oder Oktober müssen Sie ihn manuell von Pflanzenresten befreien. Und auf der Fläche zwischen den Beeten sollten unbedingt Pflanzen gesetzt werden, die als wirksame Repellentien wirken. Das heißt, sie vertreiben Insekten und schützen so die Ernte. Diese Pflanzen sind: Tagetes, Wermut, Knoblauch, Rainfarn und Kapuzinerkresse.

    Erfahrene Gärtner, die Erdbeeren im Freiland anbauen, raten dazu, die „altväterlichen“ Methoden nicht zu vernachlässigen. Der Boden auf dem Grundstück, der bereits mindestens 3 Jahre genutzt wird, sollte in Schichten ausgehoben werden. Dann werden die Erdschichten aufgestapelt, wobei nicht vergessen werden sollte, sie mit flüssigem Mist zu behandeln. Und für 3 Jahre wird das Land „ruhen“, aber die Besitzer müssen von Zeit zu Zeit die Schichten umgraben und rechtzeitig Unkraut entfernen.

    Diese Ruhezeit ist sehr vorteilhaft für den Boden, in dem in diesem Zeitraum sowohl Sporen gefährlicher Pilze als auch andere Krankheitserreger absterben. Auch die Samen von Unkrautpflanzen werden in Mitleidenschaft gezogen.

    Kurz gesagt, Sie müssen dem Boden einfach eine Ruhepause gönnen, und nach 3-4 Jahren ist er praktisch ideal für den Erdbeeranbau vorbereitet.

    Düngemittel

    Die Bodenfruchtbarkeit ist, wenn auch nicht alles, was für die Qualität der Ernte nötig ist, so doch ein äußerst wichtiger Faktor für erfolgreiches Wachstum. Beispielsweise sollte der Boden mindestens 3 % Humus enthalten. Humus bezeichnet stickstoffhaltige organische Verbindungen, die durch die Zersetzung von Pflanzenresten entstehen. Regenwürmer und einige Mikroorganismen helfen bei dieser Bildung.

    Besonderheiten der Herbstdüngung.

    • Sie ist wichtig, denn auch von ihr hängt der Ertrag der nächsten Saison ab. Wenn Sie Sägespäne, Stroh, Torf und natürlich abgefallene Blätter in den Boden einarbeiten, verrotten diese bis zum Frühjahr und setzen sich im Boden ab. Dies ist eine hervorragende Methode, den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff zu düngen.
    • Schon vor dem Mulchen sollten Sie Superphosphat oder Kaliumhumat in den Boden einbringen. Diese Stoffe lösen sich langsam im Boden auf, sodass der Boden mit wichtigen Nährstoffen angereichert wird. Und zwar für lange Zeit.
    • Mist wird sehr häufig zur Bodenverbesserung verwendet, daher kann (und sollte) man ihn sparen. Verdünnen Sie den Mist eins zu eins mit Wasser und lassen Sie ihn dann etwa 10 Tage lang ziehen. Mit dieser Lösung gießen Sie den Boden zwischen den Beeten.
    • Wenn die Erdbeerpflanzung für den Herbst geplant ist, sollten Sie den Boden 2 Wochen vorher vorbereiten. Es reicht aus, doppeltes Superphosphat in den Boden einzuarbeiten.
    • Es ist auch sinnvoll, nach der Herbstpflanzung der Beeren grobkörnigen Sand zwischen die Beete zu streuen. Dies ist eine gute Möglichkeit, sich vor Schädlingsbefall zu schützen.

    Allerdings gibt es auch die Kehrseite: Anfängliche Gärtner haben solche Angst, dass der Boden nicht ausreichend mit Dünger versorgt ist, dass sie ihn schlichtweg überdüngen. Aber Überdüngung ist noch gefährlicher, oft stirbt selbst widerstandsfähige Erdbeere daran. Und wenn man es mit stickstoffhaltigen Düngern übertreibt, wächst ein riesiger grüner Erdbeerstrauch. Nur ohne Beeren. Übrigens kommt Überdüngung auch durch Kuhmist oder Hühnermist vor. Wenn eine Überdüngung stattgefunden hat, wird im Laufe des Jahres nichts mehr in den Boden gegeben.

    Tipps von Gärtnern – Tricks für eine fachgerechte Düngung:

    • Wenn Sie den Boden mit Milchsäureprodukten (z. B. Molke) düngen, wird er mit Phosphat, Kalzium, Schwefel und Stickstoff angereichert;
    • Milchsäureprodukte sollten Sie mit Holzasche oder sogar mit Mist mischen;
    • Hefedünger säuert den Boden leicht an, die Pflanze wächst besser (es reicht, Brot eine Woche einweichen und dann im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen);
    • Wirksam ist auch folgende Düngung (auf 1 Liter Wasser): 30 Tropfen Jod, 1 Teelöffel Holzasche, 1 Teelöffel Borsäure.

    Jede Sorte erfordert eine individuelle Düngung. Und nicht immer gibt der Hersteller dies auf der Saatgutpackung an, und wenn man fertige Setzlinge kauft, sind die Informationen noch weniger bekannt. Meistens beginnt der Gärtner erst während des Wachstums zu verstehen, was die Sorte besonders benötigt.

    Nach welcher Vorkultur können Sie Erdbeeren pflanzen?

    Fruchtwechsel ist ein wesentlicher Bestandteil des Gartenbaus, ohne den man keine stabilen und guten Erträge erwarten kann. Neben der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit verringert der Fruchtwechsel das Risiko von Pflanzenkrankheiten. Die Wurzeln von Erdbeeren liegen größtenteils recht nah an der Bodenoberfläche, etwa 20-25 cm davon entfernt. Daher sollten Pflanzen, die vor den Erdbeeren im Beet standen, ein Wurzelsystem haben, das Nährstoffe aus den tieferen Bodenschichten aufnimmt. Dann ist die Nährstoffversorgung der Kulturen rational, und die Erdbeeren werden nicht in ausgelaugten Boden gesetzt.

    Die besten Vorfrüchte für Erdbeeren sind Zwischenfrüchte (Gründüngung). Das sind Grünpflanzen, die ausgelaugten Böden helfen, sich mit wichtigen Nährstoffen anzureichern. Dazu gehören vor allem Senf, Lupine, Wicke und Phazelia. Zwischenfrüchte lockern den Boden auch hervorragend auf. Wenn man ihre Stängel abschneidet und dann in den Boden eingräbt, bleiben die Wurzeln in der Tiefe zurück, wo sie dann verrotten. Daraus ergibt sich eine verbesserte Bodenbelüftung. Der Anbau von Zwischenfrüchten gilt als vollkommen sicher, natürlich und sinnvoll.

    Nach welchen Pflanzen sollten Sie keine Erdbeeren pflanzen:

    • Kartoffeln – aufgrund des Risikos von Krautfäule (die beiden Kulturen betrifft) und aufgrund des Befalls durch gefährliche Drahtwürmer, und weil die Erdbeeren nach Kartoffeln in der erforderlichen Tiefe nichts aus dem Boden holen können;

    • Zucchini – während ihres Zyklus entzieht diese Pflanze dem Boden Nährstoffe und gilt als Stickstofffresser, daher laufen Erdbeeren, die anstelle von Zucchini wachsen, Gefahr, im Wachstum zurückzubleiben;

    • Gurke – beide Kulturen sind anfällig für Fusarium, und die Gurke entzieht dem Boden zudem zu viel Stickstoff;

    • Tomaten – sie versauern den Boden, was Erdbeeren nicht vertragen, und beide Pflanzen sind anfällig für Krautfäule.

    Zu den zulässigen Vorfrüchten für Erdbeeren gehören Rote Bete, Karotten und Kohl. Sie können Erdbeeren an die Stelle pflanzen, an der Zwiebeln, Radieschen, Erbsen, Senf oder Knoblauch gewachsen sind.

    Behandeln, düngen, den pH-Wert prüfen – der Gärtner hat viele Aufgaben. Aber es scheint, dass die Erdbeeren mit ihrem Geschmack und den Ertragsaussichten all diese Sorgen und Mühen vollkommen rechtfertigen.

    Welchen Boden mag die Erdbeere: So sorgen Sie für den idealen Boden

    Erdbeeren oder Gartenerdbeeren sind eine Beere, deren Geschmackseigenschaften direkt vom Boden abhängen, auf dem sie wachsen. Daher sollten Sie bei der Anlage der Beete nicht nur auf deren Lage, sondern auch auf die Zusammensetzung und den Säuregehalt des Bodens achten.

    Standortwahl für Erdbeeren

    Der Standort für die Erdbeerbeete muss folgende Anforderungen erfüllen:

    • Er sollte den ganzen Tag über gut beleuchtet sein. Im Schatten entwickeln die Gartenerdbeeren mehr Blätter als Früchte. Außerdem werden die Beeren deutlich saurer;
    • Der Grundwasserspiegel sollte nicht höher als einen Meter sein. Bei ständigem Kontakt mit Feuchtigkeit faulen die Wurzeln der Pflanze und der Strauch verdirbt;
    • Die besten Nachbarn für das Beet sind Johannisbeer- und Stachelbeersträucher;
    • Der Pflanzort sollte eben oder mit einer leichten Neigung nach Südwesten sein;
    • Bei Vorhandensein einer Neigung sollten die Reihen quer dazu und nicht längs angeordnet sein. Auf diese Weise bleibt das Schmelzwasser im Frühjahr auf dem Beet und ein starker Regen wäscht die obere Bodenschicht nicht weg;
    • Absolut ungeeignet für die Pflanzung von Erdbeeren sind steile Hänge, Niederungen und Stellen mit dichtem Bewuchs von mehrjährigen Unkräutern.

    Wichtig! Wenn auf dem Grundstück der Grundwasserspiegel hoch ist, müssen die Erdbeeren auf aufgeschütteten Beeten mit einer Höhe von 15-20 cm gepflanzt werden.

    In welchen Boden sollten Sie Erdbeeren pflanzen?

    Wenn der Boden falsch gewählt wird, werden die Erdbeeren zwar nicht absterben, aber die Beeren werden klein und sauer. Auch die Erntemenge wird deutlich geringer ausfallen.

    Anforderungen an den Boden für den Anbau von Gartenerdbeeren:

    • Hoher Feuchtigkeitsgehalt – von 70 bis 90 %, ohne Flüssigkeitsstau;
    • Ständiger Sauerstoffzugang zu den Wurzeln;
    • Neutraler Säuregehalt.

    Absolut ungeeignet sind:

    • Lehm. Er hält Feuchtigkeit zurück, was Fäulnis begünstigt. Außerdem gefriert er tief und schnell;
    • Sand. Er enthält fast keine Nährstoffe, und unter Sonneneinstrahlung verdunstet die Feuchtigkeit schnell;
    • Torf und Kalk. Die Zusammensetzung und der Säuregehalt dieser Böden entsprechen nicht den Anforderungen der Pflanze.

    Die beste Option ist sandiger Lehm oder lehmiger Boden. Beide Optionen lassen Luft gut durch, halten Feuchtigkeit und bilden keine Kruste an der Oberfläche.

    Zusammensetzung

    Wenn der Boden nicht zu den idealen Optionen für die Pflanzung von Erdbeeren gehört, kann er durch die Zusammensetzung verbessert werden. Dazu müssen dem Beet zusätzliche Elemente hinzugefügt werden, die vom ursprünglichen Bodentyp abhängen:

    • Lehmiger und sandiger Lehm erfordern außer Düngemitteln keine Ergänzungen;
    • Ton kann durch Zugabe von Flusssand oder Holzspänen verbessert werden. Auch der Anbau von Gründüngung auf dem Beet über mehrere Jahre wirkt sich positiv auf die Zusammensetzung aus;
    • Sand kann mit Dünger und weißem Ton ergänzt werden. Ein weiteres nützliches Element ist Humus oder Rasen;
    • Kalk ist reich an Kalzium, das mit lehmigem Boden und organischen Düngemitteln neutralisiert werden kann;
    • Sod-Podsol und andere saure Böden enthalten wenige Mineralstoffe. Zu deren Ergänzung werden Dolomitmehl, Kalk, Asche und alle Arten von Düngemitteln hinzugefügt.

    Säuregehalt

    Der beste Boden für Erdbeeren ist leicht sauer oder neutral mit einem pH-Wert von 5,5-7.

    Hinweis! Den Säuregehalt können Sie mit einem Lackmuspapier bestimmen. Nehmen Sie eine Handvoll Erde in ein Mulltuch und tauchen Sie es zusammen mit dem Papier in ein Glas Wasser. Bestimmen Sie anhand der Färbung den Säuregehalt. Er sollte blau oder grün sein.

    Bei Erhöhung des Säuregehalts leidet das Wurzelsystem. Der Strauch entwickelt sich aufgrund von Stickstoff- und Phosphormangel bei gleichzeitigem Überschuss an Eisen und Aluminium langsam.

    Erhöhten Säuregehalt können Sie anhand folgender visueller Merkmale erkennen:

    • rote Streifen oder rostiger Belag auf der Oberfläche;
    • eine Fülle von Schachtelhalm und Seggen;
    • eine große Population von Asseln.

    Zur Senkung des Säuregehalts wird Kalk verwendet – 40-50 kg pro Ar Land. Wenn Sie diesen Dünger zweimal pro Saison ausbringen und die Fläche vollständig umgraben, dauert es mehrere Jahre, bis sich der Säuregehalt ändert.

    Boden mit alkalischer Reaktion ist für Erdbeeren ebenfalls wenig geeignet. Er enthält unzureichend Stickstoff und Phosphor, dafür einen Überschuss an Kupfer und Zink. Die Blätter der Sträucher in solchen Beeten kräuseln sich und fallen ab. Zur Ansäuerung wird aktiv organischer Dünger verwendet.

    Düngung des Bodens vor der Pflanzung

    Die Düngung gewährleistet eine gute Anwachsrate der Sträucher und erhöht den Ertrag. Bei der Pflanzung von Erdbeeren im Frühjahr muss die Beetvorbereitung im Herbst, etwa im September, erfolgen.

    Pro 1 m² Land müssen Sie Folgendes ausbringen:

    • 7 kg Humus;
    • 30 g Kaliumsulfat;
    • 200 g Holzasche.

    Verteilen Sie alle Zutaten auf der Oberfläche und graben Sie sie auf Spatenstichtiefe um.

    Achtung! Die Verwendung von frischem Mist ist strengstens untersagt. Er verbrennt das junge Wurzelsystem der Pflanze.

    Im Frühling kann man zusätzlich 20 g Superphosphat und Kaliumsulfat pro Quadratmeter Beet ausbringen.

    Eine schmackhafte, süße und große Erdbeere gelingt nur auf einem richtig ausgewählten Boden. Wenn die anfänglichen Eigenschaften des Grundstücks nicht den erforderlichen Anforderungen entsprechen, können sie durch die Zugabe von Düngemitteln und anderen nützlichen Elementen verbessert werden.

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