Der Anbau von Blumen im eigenen Garten bereitet viel Freude. Denn Blumen dienen als wunderbare Dekoration des Gartens; selbst für die entlegensten und schattigsten Ecken kann man die Pflanze finden, die zu seinem unbestrittenen Highlight wird. Manche Blumen beeindrucken durch ihre Schönheit, manche durch ihre Originalität, andere — durch ihren unvergesslichen, wunderbaren Duft. So ist auch der einjährige Iberis — eine äußerlich unscheinbare Blume mit einem erlesenen, intensiven Duft.
Wer hätte gedacht, dass dieser bescheidene Duftling mit seinem wunderbar schönen Duft — ein naher Verwandter des Kohls ist. Ja, Iberis gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist mit Kohl und Rettich verwandt. Die beiden Hauptarten des einjährigen Iberis, die Gärtner gerne anbauen, sind:
- Der schirmblütige Iberis. Schon sein Name deutet auf die schirmartig angeordneten Blüten hin. Eine Kappe aus Blüten – weiß, rosa oder lila – bedeckt die Pflanze und verbirgt sie vor neugierigen Blicken.
- Der bittere Iberis (Iberis amara) – hat Blüten, die in einem kegelförmigen Blütenstand angeordnet sind, der sehr an Hyazinthen erinnert.
Einjährige Iberis-Arten sind ebenso wie ihre mehrjährigen Verwandten recht anspruchslos. Sie stellen keine großen Ansprüche an den Boden, mögen nur keine saure und nasse Erde. Sie lieben die Sonne, gedeihen aber auch im leichten Schatten. Eine Besonderheit des Iberis ist, dass er das Umpflanzen überhaupt nicht mag. Deshalb empfehlen erfahrene Gärtner, für Iberis sofort einen festen Standort zu bestimmen.
Da Iberis ein Kreuzblütler ist, wird er ebenso wie Kohl von verschiedenen Schädlingen befallen, zum Beispiel vom Erdfloh. Um die ganze Schönheit der Blüten zu erhalten, müssen sie daher rechtzeitig mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt werden.
Vorsicht!