Duchesnea indica – Anzucht aus Samen

Indische Scheinbeere

Duchesnea ist eine kriechende, mehrjährige Pflanze, die an die gewöhnliche Gartenerdbeere erinnert. Die Pflanze wird zu dekorativen Zwecken genutzt und in Gärten, Wohnungen oder Gewächshäusern angebaut. Die hängenden Stängel der Sträucher in Ampeln oder Töpfen, die im Haus auf Regalen platziert werden, sehen sehr effektvoll aus. Die Triebe klammern sich wie eine Liane an Stützen und bilden einen lebendigen Teppich.

Duchesnea schmückt hervorragend den Gartenbereich und verleiht ihm eine gewisse Originalität. Unvergessliche Eindrücke hinterlassen die fein strukturierten, breiten Blätter. Vor dem Hintergrund des grünen Laubs heben sich die leuchtend gelblichen Knospen ab. Nach dem Verblühen verwandeln sich die Knospen in rote Beeren, die im reifen Zustand den Früchten der Kulturerdbeere ähneln.

Duchesnea gehört zu den schnell wachsenden Stauden. Wenn man beispielsweise im Juni einen Strauch pflanzt, wird die Pflanze bereits nach ein paar Monaten zu dichten und üppigen Beständen heranwachsen. Eine Blüte kann nur durch regelmäßige Pflege erreicht werden. Die Haltungsbedingungen beeinflussen Wachstum und Entwicklung.

Die Entdeckung der Art verdankt sich dem bekannten französischen Botaniker Duchesne. Ihm zu Ehren wurde die Pflanze Duchesnea genannt.

Beschreibung der Indischen Scheinbeere

Duchesnea wurde erstmals in Südostasien entdeckt. Nach und nach verbreitete sich die Zier-Erdbeere auf andere Kontinente. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art beschränkt sich auf Länder Eurasiens, Süd- und Nordamerikas.

In der wissenschaftlichen Literatur wird die Staude als flexibler, krautiger Strauch mit kurzem Rhizom und kriechenden Trieben beschrieben. Die dünnen Stängel werden bis zu 1,5 m lang. Mit zunehmendem Alter erscheinen Ausläufer, die von einer Blattrosette umgeben sind. Bei Berührung mit dem Boden bildet die Rosette bald Wurzeln. Diese dringen tief in die Erde ein und dienen als zuverlässige Stütze.

Die Oberfläche der blassgrünen Blättchen ist rau, die Spitzen sind dreiteilig und mit feinen Zähnchen versehen. Die Blattform ist oval. Auf der Unterseite treten Aderwülste hervor, die sich in einer Grundrosette vereinen.

Sie blüht mit winzigen, einzelnen Blüten. Der Durchmesser der geöffneten Knospe beträgt maximal 1,5 cm. Die Farbe ist gelb oder cremefarben. Die Krone besteht aus 5 Blütenblättern. Jede Blüte hat 30 Staubblätter. Die Blütezeit erstreckt sich über fast den gesamten Sommer.

Die Pflanze trägt runde, rote Beeren, die oben mit Samen bedeckt sind. Die Beeren haben weder Geschmack noch Geruch.

Die meisten Hobbygärtner unterscheiden die Indische Scheinbeere nicht von der gewöhnlichen Erdbeere. Beide Pflanzen haben ähnliche äußere Merkmale. Bei der Erdbeere hängen die Beeren jedoch nach unten, während die Früchte der Indischen Scheinbeere nach oben ragen.

Arten und Sorten der Indischen Scheinbeere

Es gibt nur 2 Arten dieser Staude. Im Garten wird die Indische Scheinbeere (Duchesnea indica) verwendet. In einigen Ländern wird sie auch Indische Erdbeere oder Fingerkraut genannt.

Die Triebe kriechen und sind 30 bis 100 cm lang. Die Knoten können Wurzeln schlagen. Das Laub ist sattgrün, die Oberfläche behaart. Aus den Blättern bildet sich eine üppige Rosette. Die Knospen stehen einzeln auf langen Blütenstielen. Der Durchmesser der gelb gefärbten Blüten beträgt 1 bis 1,5 cm. Die Beeren stechen im Grün hervor. Die Früchte werden nicht größer als 2 cm. Abgesehen vom attraktiven Aussehen haben die Beeren keine nennenswerten geschmacklichen Vorzüge.

Zu den Sorten der Indischen Scheinbeere gehören:

  • „Variegata“ mit panaschierten Blättern. Die Blattspreiten sind mit weißen, rötlich getönten Flecken verziert;
  • „Snowflake“ zeichnet sich durch kleine, leuchtende Blätter mit schneeweißem Rand aus. Die Farbe der Knospen ist ebenfalls weiß.

Pflanzung der Indischen Scheinbeere im Freiland

Die Pflanze ist recht lichtliebend, daher ist es besser, die Büsche an gut beleuchteten Stellen im Garten oder im leichten Halbschatten zu pflanzen. Die Stängel breiten sich schnell aus, was manchmal benachbarte Kulturen beeinträchtigt. Es ist sinnvoller, die Indische Scheinbeere unter Bäumen oder Sträuchern zu pflanzen. Lichtmangel wirkt sich auf die Blüte aus. Bei ständiger direkter Sonneneinstrahlung kommt es zu Gelbfärbung und Austrocknung der Blätter. Bei heißem Wetter wird empfohlen, die Scheinbeeren vor der Sonne zu schützen.

Die Staude kann sich problemlos auf verschiedenen Bodentypen entwickeln. Bevorzugt werden feuchte Lehmböden mit einem hohen Nährstoffgehalt.

Pflege der Indischen Scheinbeere

Besonderheiten des Gießens

Ohne regelmäßiges und reichliches Gießen wird das Wachstum der Jungpflanzen der Indischen Scheinbeere beeinträchtigt. In Trockenperioden wird die Wassermenge erhöht. Das Gießen erfolgt frühmorgens oder nach Sonnenuntergang, um Verbrennungen an den Blättern zu vermeiden. Sonst verlieren die Büsche ihre dekorative Wirkung. Nach dem Gießen wird der Boden gehackt. Die Werkzeuge werden nur ein paar Zentimeter tief in die Erde eingestochen. Das Wurzelsystem verhält sich aggressiv und kann alle Unkräuter verdrängen, daher ist ein Jäten der Kultur nicht erforderlich.

Häufigkeit der Düngung

Die Büsche der Indischen Scheinbeere werden 3- bis 4-mal im Monat mit Mineraldüngerlösungen gedüngt. Dabei ist die auf der Verpackung angegebene Dosierung zu beachten. Ein Überschuss an Nährstoffen im Substrat führt zu vermehrtem Blatt- und Triebwachstum. Die Blüte tritt hingegen in den Hintergrund.

Vorbereitung auf die Überwinterung

Duchesnea zeichnet sich durch Frosthärte aus und fürchtet das kalte osteuropäische Klima nicht, doch bei Schneemangel steigt das Risiko von Wurzelfrost. Um das Rhizom nicht zu schädigen und vor strengem Frost zu schützen, werden Gartenformen des Indischen Fingerkrauts auf dem Grundstück mit Stroh oder Tannenzweigen abgedeckt. Oder man umhüllt den oberirdischen Teil mit Textilgewebe. Mit der Frühlingswärme wird die Abdeckung entfernt und mit der Reinigung begonnen. Verformte Stängel und trockene Blätter werden entfernt.

Wenn die Büsche der Duchesnea in Kisten oder Pflanzgefäßen wachsen, werden die Behälter für den Winter in einen geschlossenen Raum gebracht.

Rückschnitt

Die Staude behält nur bei rechtzeitigem Schnitt und Entfernung alter und vertrockneter Triebe ein attraktives Aussehen. Anstelle der verblühten Knospen bilden sich Früchte – der Hauptschmuck der Sträucher, daher werden sie nicht gepflückt. Die Beeren dürfen erst abgeknipst werden, nachdem sie dunkel oder weich geworden sind.

Indische Scheinbeere

Duchesnea gehört zur Familie der Rosengewächse und verdient besondere Aufmerksamkeit. Sie stammt aus Ostasien. Sie wird als Bodendecker angebaut und schmückt Loggien, Wintergärten, Balkone und Terrassen. Sie wird auch als Hängepflanze kultiviert, und in Hängeampeln sieht sie unglaublich effektvoll aus. Auch diese erstaunliche Kletterpflanze kann jeden Hausgarten verschönern.

Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober. Die gelben Blüten sehen sehr effektvoll aus, danach erscheinen an ihrer Stelle kleine rote Beeren, die äußerlich Erdbeeren sehr ähnlich sind. Es ist zu beachten, dass diese Beeren auf keinen Fall gegessen werden dürfen, daher sollte die Pflanze von kleinen Kindern ferngehalten werden.

Experten empfehlen, die Düngung einmal pro Woche durchzuführen. Dazu wird ein komplexer Mineraldünger verwendet. Um Verbrennungen des Wurzelsystems zu vermeiden, muss die Pflanze vor der Düngung gegossen werden.

Bei Blumenliebhabern ist Duchesnea indica (Duchesnea indica) besonders beliebt, deren Blüten gelb gefärbt sind. Diese Pflanze wächst relativ schnell aus und sollte daher rechtzeitig verjüngt werden.

Pflege der Duchesnea zu Hause

Lichtverhältnisse

Sie liebt viel Licht, und für ihren Standort sollten gut beleuchtete Bereiche gewählt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Pflanze keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Mit Beginn des Sommers sollte die Beleuchtung erhöht werden, jedoch schrittweise und unter Verwendung von künstlichem Schatten.

Temperaturregime

Im Sommer sollte die Duchesnea nach draußen gebracht werden. Im Winter sollte die Raumtemperatur etwa 10–12 Grad betragen.

Gießen

Die Pflanze liebt Feuchtigkeit, daher sollte reichlich und häufig gegossen werden.

Luftfeuchtigkeit

Sie fühlt sich bei mäßiger Luftfeuchtigkeit wohl. Um ein starkes Austrocknen des Substrats zu verhindern, wird empfohlen, es oben mit einer Moosschicht abzudecken.

Umtopfen

Im Herbst verliert die Pflanze ihr dekoratives Aussehen. Daher empfehlen erfahrene Gärtner, sie nicht umzutopfen, sondern die Duchesnea an Ort und Stelle zu erneuern.

Vermehrung

Zur Vermehrung werden Ausläufer verwendet. Diese werden vorsichtig von der Mutterpflanze getrennt und in einzelne Töpfe gesetzt.

Mögliche Probleme

  1. Fäulnis des Wurzelhalses – zu häufiges Gießen. Man sollte seltener und weniger reichlich gießen.
  2. Das Laub wird gelb und bekommt Flecken – die Pflanze ist von Schildläusen befallen. Behandeln Sie die Pflanze mit Wattepads, die Sie in einer Seifenlösung, gemischt mit Tabakaufguss, tränken. Danach bringen Sie die Pflanze an einen kühlen Ort mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Falls nötig, können Sie die Duchesnea mit einer zweiprozentigen Karbofos-Lösung besprühen.
  3. Junge Triebe und Blättchen verformen sich – die Pflanze ist von Blattläusen befallen. Besprühen Sie sie mit einer Seifenlösung, einer Pyrethrumlösung, Bordeauxbrühe oder einem Tabakaufguss. Experten empfehlen, die Pflanze 12–15 Tage nach der ersten Behandlung erneut zu behandeln.

Indische Scheinbeere

Die Duchesnea indica erfreut sich seit langem großer Beliebtheit in unserer Region. Diese Pflanze wurde überall in Beeten und Gärten angebaut, dann geriet sie in Vergessenheit, doch heute hat die Duchesnea zu Recht ihre frühere Popularität unter Gärtnern zurückgewonnen. Sie wird zur Begrünung von Balkonen, Terrassen und Wintergärten verwendet, als Ampelpflanze in Pflanzgefäßen oder Hängeampeln. Duchesnea wird auch im Freiland als schöne Kriechpflanze angebaut.

Die Duchesnea indica gehört zur Gattung Duchesnea und zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihre Heimat sind Eurasien, Süd- und Nordamerika. In unseren Breiten hat sie sich überall verbreitet und sich hervorragend an unsere natürlichen Bedingungen angepasst.

Diese Art ist eine mehrjährige Pflanze mit kriechenden, behaarten Stängeln. Die Stängel können bis zu einem Meter lang werden. Wenn man die Duchesnea sieht, könnte man zunächst denken, es sei eine Erdbeere. Schließlich hat die Pflanze ähnliche Blätter, die in einer grundständigen Rosette angeordnet und grün gefärbt sind. Eine solche „Erdbeere“ blüht mit kleinen, einzelnen gelben Blüten. Die Blütezeit ist recht lang, von Anfang Mai bis Ende August.

Die Früchte der Duchesnea ähneln im Aussehen sehr den Erdbeeren, sind aber völlig geschmacklos und strecken sich zur Sonne.

Die Pflanze ist absolut anspruchslos. Sie zeichnet sich durch schnelle Entwicklung aus und bildet zahlreiche kriechende Ausläufer, an denen Rosetten junger Pflänzchen entstehen.

Kultivierung

Die dekorative Duchesnea kann als Zimmer- oder Gartenpflanze kultiviert werden. Heute wird sie aktiv in der Landschaftsgestaltung eingesetzt. Es ist zu beachten, dass die Duchesnea jährlich erneuert werden muss, damit sie in den Beeten schön aussieht und ihre dekorative Wirkung behält. Dann umranken die kriechenden Sträucher schnell die gewünschten Flächen und duften in den Beeten mit sattem Grün und leuchtenden Beeren.

Die Duchesnea oder indische Erdbeere gedeiht hervorragend im Halbschatten, da sie einen gut durchfeuchteten Boden benötigt. Wenn die Pflanze an sonnigen Standorten gepflanzt wird, muss sie häufig und reichlich gegossen werden.

Duchesnea muss in leichte Erde gepflanzt werden. Die Erde kann selbst aus Laub- und Sandboden vorbereitet werden. Es kann auch bereits fertiges Substrat für Zimmerpflanzen gekauft werden.

Unabhängig davon, wo die Duchesnea gepflanzt wird – im Gartenbeet oder im Blumentopf – muss zuerst eine Drainageschicht aus feinem Kies oder Blähton angelegt werden, die etwa fünf Zentimeter dick sein sollte. Dann wird die Erde in den Topf gegeben, angefeuchtet und die Duchesnea eingepflanzt. Die mehrjährige Pflanze gedeiht im Freien gut an hellen, aber von direkter Sonneneinstrahlung abgewandten Standorten. Bei der Zimmerkultur im Winter wird die Duchesnea in einem hellen Raum mit einer Lufttemperatur von etwa fünfzehn Grad aufgestellt.

Duchesnea hat ein starkes Wurzelsystem. Wenn sie in Töpfen gezogen wird, sollten diese entsprechend der Wurzelgröße ausgewählt werden.

Vermehrungsmethoden

Die indische Erdbeere vermehrt sich schnell und einfach auf folgende Weise:

  • durch Teilung des Busches;
  • durch Ausläufer mit bewurzelten Rosetten;
  • durch Samen.

Meistens wird diese Pflanze durch Wurzelausläufer (Ranken) vermehrt. Denn an den Ausläufern bilden sich Rosetten, aus denen Blätter und Wurzeln entstehen. Diese kleinen Pflanzen sind durchaus in der Lage, einzeln gezogen zu werden. Sie müssen von der Mutterpflanze getrennt und in separate Töpfe gepflanzt werden.

Die Aufzucht von Duchesnea aus Samen ist viel aufwändiger. Es erfordert deutlich mehr Zeit und Mühe. Zunächst müssen das Saatgut und die Anzuchtgefäße vorbereitet werden. Das können einfache Plastikbehälter sein, in deren Boden Löcher für eine gute Belüftung und den Abfluss überschüssiger Flüssigkeit gebohrt werden. Die Erde für die Aussaat wird mit kochendem Wasser oder einer konzentrierten Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Nach der Aussaat werden die Samen einer Stratifikation unterzogen, dieses Verfahren verbessert die Keimung. Die Behälter mit den Samen werden für eine Woche in den Kühlschrank gestellt. Danach werden sie an einen warmen Ort gebracht, angefeuchtet, mit Plastikfolie abgedeckt und an einen sonnigen und warmen Platz gestellt. Die Samen keimen innerhalb von sechs Wochen. Während dieser Zeit benötigen sie regelmäßige Pflege. Die Behälter mit den Samen werden belüftet und regelmäßig mit einer Sprühflasche besprüht. Sobald die ersten Keime erscheinen, wird die Folie vollständig von den Kisten entfernt. Die Setzlinge müssen Zeit zum Wachsen und Kräftigen haben, danach werden sie in Beete oder Hängetöpfe gepflanzt.

Die mehrjährige Pflanze erfordert nur minimale Pflege. Dennoch besitzt Duchesnea hohe dekorative Qualitäten, die mit ihrer Schönheit erfreuen.

Die indische „Erdbeere“ erfordert regelmäßiges und reichliches Gießen, besonders im Frühling und Sommer. Gegossen wird die Pflanze ausschließlich mit zimmerwarmem Wasser.

Die Pflanze benötigt, wie alle anderen Zimmer- und Gartenpflanzen, Dünger. Düngen Sie die Erde zum ersten Mal im Frühjahr beim Einpflanzen. Verwenden Sie einen Langzeitdünger, den Sie in speziellen Blumengeschäften erhalten. Während der gesamten aktiven Wachstumsphase düngen Sie die Pflanzen einmal pro Woche mit einem komplexen Mineraldünger.

Die Pflege der Duchesnea erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Sträucher und das Entfernen trockener und beschädigter Blätter. Dabei sollten Sie die verblühten Blütenstiele nicht abreißen, denn an ihnen bilden sich später die Früchte – leuchtend rote Beeren.

Siehe auch:
Pilzanbau auf der Datscha und im Garten

Damit sich die Duchesnea gut entwickelt, müssen Sie sie an einen Standort pflanzen, der morgens und abends gut beleuchtet ist und mittags Schatten bietet.

Da die Duchesnea zu den mehrjährigen Pflanzen gehört, benötigt sie im Winter besondere Pflege. Wenn möglich, bringen Sie sie während der Kälteperiode ins Haus. Wenn die Sträucher im Freiland in Beeten gewachsen sind, decken Sie sie ab.

Die Duchesnea wird am häufigsten von Gartenschädlingen wie Spinnmilben, Nacktschnecken und Schnecken befallen. Wenn Sie Spinnmilben an den Pflanzen entdecken, müssen Sie sie sofort mit Insektiziden behandeln. Im Freiland angebaute Duchesnea wird oft von Nacktschnecken und Schnecken heimgesucht. Sie können auf verschiedene Weise bekämpft werden: Bestreichen Sie die Ränder der Gefäße mit einer fetten Creme oder Vaseline, stellen Sie sie auf spezielle Granulate, die das Auftreten von Schnecken verhindern, oder sammeln Sie sie von Hand.

Indische Scheinbeere

Unter der großen Vielfalt von Pflanzen, die in Indien wachsen, verdient die Duchesnea indica besondere Aufmerksamkeit. Es ist eine sehr schöne Bodendeckerpflanze, die zur Dekoration von Balkonen, Loggien, Terrassen und Wintergärten verwendet wird. Als Hängepflanze sieht die Duchesnea in Pflanzgefäßen und Hängekörben hervorragend aus. Außerdem wird diese ungewöhnliche Kletterpflanze eine schöne Bereicherung für Ihren Garten sein. .

Pflanzensteckbrief

Duchesnea indica – Duchesnea indica (Andr.) Focke – ist die bekannteste Art der Gattung Duchesnea aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Eine mehrjährige Pflanze mit beblätterten, behaarten, kriechenden Stängeln von bis zu 100 cm Länge, die im Aussehen an Erdbeeren erinnert. Die Blätter sind zahlreich, dreizählig, gestielt und in einer grundständigen Rosette angeordnet; die Blättchen haben kurze Stiele, sind behaart, grün und bis zu 3 cm lang. Die Blüten sind einzeln, haben einen Durchmesser von 1–1,5 cm, sind gelb und stehen auf langen Blütenstielen. Sie blüht von Mai bis zum Ende des Sommers. Die Früchte sind rot, saftig, bis zu 1,5 cm im Durchmesser, aber völlig ungenießbar, da sie absolut geschmacklos sind. Diese „Beeren“ sind nach oben gerichtet und neigen sich nicht zur Erde, wie bei den kultivierten essbaren Verwandten. Winterhart. In Kultur seit 1804.

Die Duchesnea besitzt eine Reihe von Eigenschaften, die sie zu einem hervorragenden Bodendecker machen. Sie breitet sich sehr schnell aus und bedeckt den Boden mit einem Teppich aus dunkelgrünen, behaarten Blättern, die in zahlreichen Rosetten angeordnet sind.

Standort

Wie bereits oben erwähnt, wird die Duchesnea meist als Bodendecker für Gartenpolster oder als pflegeleichte Zimmerpflanze kultiviert. Die originellen Blätter und dekorativen Früchte der Duchesnea werden zur Gestaltung von Steingärten und Hängen verwendet und sind unverzichtbar für die Anlage einer Hecke. Aufgrund ihrer hohen vegetativen Beweglichkeit und Aggressivität ist die Duchesnea für einen kleinen Steingarten ungeeignet, aber sie ist dort unverzichtbar, wo Sie schnell den Raum zwischen Bäumen und Sträuchern, auch Nadelgehölzen, füllen müssen.

Bitte beachten Sie, dass erwachsene Exemplare der Pflanze schnell an Dekorativität verlieren und daher einer jährlichen Frühlingserneuerung bedürfen. Es wird empfohlen, sie nicht umzupflanzen, sondern am selben Standort zu erneuern.

Die Indische Duchesnea gedeiht auf Terrassen am besten im Halbschatten. Bei ausreichender Bewässerung wächst sie jedoch auch an sonnigen Standorten gut.

Bezüglich der Bodenansprüche ist die Pflanze anspruchslos, bevorzugt werden jedoch leichte oder mittelschwere Böden. Die Erdmischung für die Pflanzung der Duchesnea, auch in Töpfen, bereiten Sie am besten aus zwei Teilen Laubboden, einem Teil Rasenerde und einem Teil Sand zu; auch jede universelle Blumenerde für Zimmerpflanzen ist geeignet. Wichtig ist eine gute Drainageschicht. Experten empfehlen zudem, die Duchesnea nicht in sehr nährstoffreiche Erde zu pflanzen – dann bildet sie zwar viele schöne Blätter und Triebe, aber nur wenige Blüten.

Die Pflanze eignet sich auch für die Topfkultur – Sie können sie als originelle Dekoration der Wohnung verwenden, zum Beispiel in einem Blumentopf oder in einem Hängekorb. Diese schöne mehrjährige Pflanze verträgt Temperaturabfälle bis 5 Grad Celsius recht gut. Im Sommer ist ein heller, aber nicht sonniger Standort geeignet, am besten mit frischer Luftzufuhr. Im Winter sollte er hell und kühl sein, bei Temperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius.

Feinheiten der Vermehrung

Die Duchesnea können Sie durch Teilung des Busches, durch Abschnitte von bewurzelten Stängeln und durch Samen vermehren. Die einfachste Vermehrungsmethode ist das Abtrennen von Wurzelausläufern von der Mutterpflanze und deren Einpflanzen in einzelne Blumentöpfe.

Bei der Samenvermehrung werden die Samen im Frühjahr in Blumenkästen und Töpfe mit feuchter, desinfizierter Erde gesät. Die Behälter werden auf eine sonnige Fensterbank oder in ein Gewächshaus gestellt. Die Samen keimen innerhalb von 1–6 Wochen; die Keimzeit kann jedoch verkürzt und gleichmäßiger gestaltet werden, wenn Sie die Samen einer Stratifikation unterziehen. Dazu wird empfohlen, die Behälter sofort nach der Aussaat für eine Woche in den Kühlschrank zu stellen. Nachdem die Sämlinge herangewachsen sind, werden sie in einzelne Blumentöpfe umgepflanzt. Allerdings ist auch Selbstaussaat der Duchesnea häufig zu beobachten, besonders bei Freilandkultur.

Unterstützung und Stütze

Duchesnea indica ist eine anspruchslose Staude, die minimale Pflege benötigt. Damit die Pflanze immer gut aussieht, müssen Sie regelmäßig die vertrocknenden Blätter entfernen – schneiden Sie diese zusammen mit den Blattstielen so nah wie möglich an der Stängelbasis ab. Allerdings sollten Sie auf keinen Fall die verwelkenden Blüten entfernen, da sich daraus die dekorativen Beeren bilden. Im Herbst, wenn die Früchte braun werden und ihre Attraktivität verlieren, können Sie sie zusammen mit den Blütenstielen, an deren Enden sie sitzen, entfernen.

In Töpfen wachsende Duchesnea indica benötigen regelmäßige Bewässerung – die Erde sollte stets gleichmäßig feucht sein. Von Herbst bis Frühling verlangsamen sich die Wachstumsraten der Pflanze, daher wird die Bewässerung eingeschränkt. Im Frühjahr und Sommer können Sie die Pflanze zusätzlich mit Wasser von Zimmertemperatur besprühen.

Im Frühjahr düngen Sie Duchesnea mit Langzeitdünger. Diesen geben Sie auch beim Einpflanzen in die Erde. Oder Sie bringen einmal pro Woche komplexe Mineraldünger aus.

Es ist wichtig, Duchesnea eine gute Beleuchtung zu bieten, aber dabei ist es wünschenswert, dass die Pflanze mittags, auf dem Höhepunkt der Sonnenaktivität, leicht beschattet sein sollte.

Starker Frost kann die Blätter der Pflanze ernsthaft schädigen, daher sollten Sie für einen zuverlässigen Schutz der Pflanzen sorgen, die sowohl im Freiland als auch auf Terrassen oder Balkonen wachsen. In Regionen wie der unseren – mit kalten Wintern – ist es am besten, Duchesnea ins Haus oder in ein Gewächshaus zu bringen. Duchesnea, die auf einem Hügel oder im Freiland wächst, muss abgedeckt werden.

Die Früchte der Pflanze werden oft von Schnecken befallen. In Hängekörben wachsende Pflanzen benötigen keinen Schutz vor diesen Schädlingen, da sie einfach nicht an sie herankommen. In Blumentöpfen wachsende Duchesnea benötigen jedoch Schutz. Dazu werden die Ränder der Gefäße mit Vaseline bestrichen. Man kann die Blumentöpfe auch auf eine spezielle Unterlage zur Schädlingsabwehr stellen. Eine weitere Schutzmöglichkeit, besonders beim Anbau im Freiland, ist das Bestreuen des Bodens mit Kies oder speziellen Granulaten „Grosa“ gegen Gartenwegschnecken und Nacktschnecken.

Helle Flecken auf den Blättern der Pflanze sind ein Zeichen für einen Befall mit Spinnmilben, die häufig Duchesnea in Gewächshäusern befallen. Um die Schädlinge zu beseitigen, verwendet man ein geeignetes Insektizid.

Wir danken für die Hilfe bei der Erstellung des Materials
der Biologin Jelena Ignatjewa

Farbenfrohe Dekoration für Garten und Haus: Duchesnea indica

Duchesnea indica – Botanische Merkmale

Duchesnea oder Indisches Fingerkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse. Äußerlich ist es kaum von der gewöhnlichen Gartenerdbeere zu unterscheiden. Duchesnea bringt ebenfalls eine Ernte kleiner roter Beeren hervor, aber geschmacklich stehen sie den Erdbeeren nach.

Botanische Merkmale von Duchesnea indica:

  1. Kleine, kompakte Büsche mit langen Ausläufern, die 40–80 cm erreichen.
  2. Kriechendes Wurzelsystem.
  3. Die Blätter sind geschnitten, dreiteilig und von leuchtend grüner Farbe.
  4. Die Rosetten sind ordentlich, grundständig und bestehen aus dreiteiligen Blattspreiten.
  5. Duchesnea unterscheidet sich von der Gartenerdbeere durch die Blüten – sie haben eine satte gelbe Farbe.
  6. Runde Beeren, klein, leuchtend rot, dicht mit Samen bedeckt. Die Beeren wachsen nach oben.

Die Beeren der Duchesnea indica werden nicht gegessen. Sie schmecken fad, wässrig und ohne die für Erdbeeren typische Süße. Bei Verzehr können sie Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen verursachen. Aufgrund ihrer reichhaltigen natürlichen Zusammensetzung werden sie jedoch in der Volksmedizin häufig verwendet.

Anbau der Duchesnea indica

Der Anbau der Duchesnea indica ist sowohl im Haus als auch im Freiland möglich. Sie wächst gut in Blumentöpfen und Hängeampeln, in Beeten und Rabatten. Viele Gartenbesitzer installieren eine kreisförmige Stütze und leiten die Stängel der Duchesnea daran entlang, um eindrucksvolle Blumenarrangements zu schaffen.

Die Pflanze vermehrt sich durch Samen. Die Anzucht der Duchesnea indica aus Samen ist unkompliziert, da diese eine ausgezeichnete Vitalität aufweisen und 2–3 Jahre lang eine hohe Keimfähigkeit behalten.

Aussaat der Samen

Vor der Aussaat wird das Saatgut stratifiziert. Dazu legen Sie die Samen Ende Januar oder Anfang Februar auf feuchte Gaze, wickeln sie ein und umhüllen sie mit Plastikfolie. Lassen Sie den Beutel mit den Samen für 4–6 Wochen auf dem unteren Kühlschrankboden. Mitte März können Sie mit der Aussaat der Samen der Duchesnea indica beginnen.

Aussaattechnik:

  1. Für die Anzucht von Duchesnea-Setzlingen können Sie kleine Plastikbecher, Blumentöpfe oder breite, flache Behälter verwenden.
  2. Die Setzlinge sollten vorzugsweise in einer Nährstoffmischung aus Torf und Sand gezogen werden.
  3. Die Samen der Duchesnea indica sind sehr klein und müssen nicht tief eingepflanzt werden. Es reicht aus, sie gleichmäßig auf der Bodenoberfläche zu verteilen.
  4. Befeuchten Sie die Samen reichlich mit einer Sprühflasche.
  5. Decken Sie das Gefäß mit den Samen mit einem Plastikdeckel, Glas oder Plastikfolie ab.

Die Pflanze hat sehr zerbrechliche und kleine Keimlinge, die extrem schwer zu pikieren sind. Das Umpflanzen der Duchesnea indica-Erdbeere ist äußerst schwierig, da jede unvorsichtige Bewegung zum Absterben der jungen Triebe führen kann.

Um Schäden an den Kulturen zu vermeiden, pflanzen Sie am besten nicht mehr als 2 Samen in einen einzelnen Plastikbecher oder eine Kassette mit Nährsubstrat.

Pflege der Setzlinge

Das Gefäß mit den Samen der Duchesnea indica sollte unter indirektes Licht gestellt werden und eine Temperatur von +22 °C bis +26 °C aufrechterhalten. Täglich sollte die Plastikfolie oder der Deckel entfernt werden, um die Keimlinge zu lüften.

Achten Sie auf den Zustand der Erde. Sie darf nicht austrocknen, sondern sollte regelmäßig mit einer Sprühflasche befeuchtet werden. Überschüssige Feuchtigkeit ist jedoch zu vermeiden, da dies zur Fäulnis der Setzlingswurzeln führt.

Sobald kräftige Triebe erscheinen, können Sie die Plastikfolie oder den Deckel vollständig entfernen. Nach dem Erscheinen von 2-3 echten Blättern können Sie die Sämlinge in separate Behälter pikieren. Zur Beschleunigung des Wachstums und der Entwicklung der Keimlinge der Duchesnea indica sollten Sie stickstoffhaltige Dünger ausbringen. Dies sollten Sie alle 15 Tage tun, wobei Sie die Hälfte der auf der Packungsanleitung angegebenen Dosis verwenden.

Umpflanzung ins Freiland

Mitte oder Ende Mai, wenn sich stabiles warmes Wetter eingestellt hat, können Sie die kräftigen Sämlinge der Duchesnea indica ins Freiland umpflanzen. Dafür müssen Sie einen gut beleuchteten Standort mit leichter Schattierung wählen, der vor Wind und Zugluft geschützt ist.

Die Duchesnea indica verträgt direkte Sonneneinstrahlung schlecht, die zu Verbrennungen der zarten Blätter führen kann. Am besten pflanzen Sie sie unter große Sträucher oder hohe Bäume. Auch Standorte mit hohem Grundwasserspiegel sind für den Anbau von Duchesnea indica nicht geeignet – dies würde zu Fäulnis des Wurzelsystems führen.

Beim Anbau im Haus müssen Sie ein nährstoffreiches Substrat für Zierpflanzen vorbereiten, das in Gärtnereien erhältlich ist. Auf Wunsch können Sie es durch eine Mischung aus Laub- und Rasenerde mit Sand ersetzen.

Die Sämlinge zum Umpflanzen sollten eine Höhe von mindestens 8-9 cm und gut entwickelte Blattrosetten haben. Am besten topfen Sie die Keimlinge mit dem Wurzelballen um – so vermeiden Sie Verletzungen der Triebe und erhalten die feinen Sprosse.

Pflege der Indischen Scheinbeere

Die Duchesnea indica benötigt keine intensive Pflege, weder im Freiland noch im Haus. Die Pflege besteht aus standardmäßigen gärtnerischen Maßnahmen – Gießen, Düngen, Umpflanzen.

Pflegeregeln für Duchesnea indica:

  1. Befeuchten Sie die Pflanze, sobald die Erde antrocknet, mit abgestandenem Wasser bei Raumtemperatur. Beim Anbau auf der Fensterbank besprühen Sie die Duchesnea mit einer Sprühflasche. Im Winter und Herbst benötigt die Pflanze keine Befeuchtung.
  2. Zur Düngung der Duchesnea indica können Sie sowohl Komplex- als auch organische Dünger verwenden. Beginnen Sie mit der Düngung ab Ende April oder Anfang Mai. Düngen Sie die Duchesnea indica alle 8-10 Tage. Wenn übermäßig viele Blätter und Ausläufer erscheinen und die Blüte abnimmt, reduzieren Sie die Düngermenge.
  3. Um die dekorative Attraktivität zu erhalten, benötigt die Duchesnea indica einen Rückschnitt. Führen Sie diesen am besten Ende Februar oder Anfang März durch, wenn die Pflanze nach der winterlichen Ruhephase „erwacht“. Während der gesamten Vegetationsperiode sollten Sie vertrocknete Blätter, zu lange Ausläufer und verwelkte Beeren abschneiden.
  4. Lockern Sie das Beet mit Duchesnea indica gelegentlich auf und entfernen Sie Unkraut. Nach dem Auflockern mulchen Sie den Boden am besten – das hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und das Unkrautwachstum zu stoppen.
  5. Beim Anbau im Freiland müssen die Pflanzen auf den Winter vorbereitet werden, indem man sie mit Stroh, Torf, Laub oder anderem Mulch abdeckt. Ebenso können die Büsche in Blumentöpfe umgepflanzt und für den Winter ins Haus gebracht werden.

Bei Einhaltung dieser einfachen agrotechnischen Regeln kann man eine gesunde Pflanze ziehen, die sich schnell in einen üppigen 'Teppich' mit goldgelben Blüten und scharlachroten Beeren verwandelt.

Duscheneja indijskaja ist eine originelle mehrjährige Pflanze, die bei vielen Datscha-Besitzern und Gärtnern sehr beliebt ist. Sie zeichnet sich durch einen anspruchslosen 'Charakter' aus und wird bei minimaler Pflege zu einer üppigen dekorativen Decke, einer hellen Zierde für jeden Garten, Balkon oder jede Fensterbank.

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