Vermehrung der Buntnessel durch Blatt

Buntnesseln aus Samen ziehen

Was macht die Pflanze so attraktiv? Und wie zieht man Buntnesseln aus Samen?

Das Hauptmerkmal der zahlreichen Varietäten und Sorten der krautigen Pflanze mit einer Höhe von 30 bis 50 cm ist das dekorative, spitz-eiförmige Laub in erstaunlichen Farben.

Die an den behaarten, saftigen Stängeln sitzenden Blätter können eine so leuchtende und bunte Färbung aufweisen, dass selbst schön blühende Arten die Fülle der Farbtöne beneiden würden. Für die Buntnessel, die von Liebhabern von Zimmer- und Gartenpflanzen geschätzt wird, sind nicht nur grüne oder gelblich-weiße Töne keine Seltenheit, sondern auch exotische Farben wie Flieder, Himbeerrot, Braun, Violett und Rosa. Bei vielen Sorten sind die Blätter mit Flecken, Streifen oder einem breiten bzw. schmalen Rand verziert.

Die Anzucht der Buntnessel fällt selbst für unerfahrene Hobbygärtner nicht schwer, und bei minimaler Pflege erfreut die leuchtende, anspruchslose Pflanze lange Zeit das Auge – im Freien ebenso wie im Haus.

Methoden zur Anzucht von Buntnesseln zu Hause

So anspruchslos Buntnesseln in der Pflege sind, so einfach lassen sie sich ziehen. Es gibt zwei Hauptwege der Vermehrung:

  • durch Stecklinge;
  • durch Samen.

Da die Stängel der Pflanze sich nicht allzu bereitwillig verzweigen und eine dichte, kompakte Krone nur mit vielen Trieben möglich ist, werden Buntnesseln beim Anbau zu Hause unbedingt beschnitten und entspitzt.

Von ausgewachsenen Pflanzen geschnittene Kopfstecklinge mit mehreren Blättern werden zur Vermehrung verwendet. Junge, im Frühjahr geschnittene Triebe können in Wasser bewurzelt oder in eine leichte, feuchte Mischung aus Sand und Torfmoos gesteckt werden. In der Regel erscheinen die Wurzeln bereits nach einer Woche, danach sind die Pflänzchen bereit, in einzelne Töpfe gesetzt zu werden.

Wenn der Hobbygärtner mehrere junge Buntnesseln in verschiedenen Farben zur Verfügung hat, kann daraus ein dekoratives Arrangement entstehen, indem die Setzlinge in einem großen Behälter im Abstand von 10–15 cm platziert werden. Während des Wachstums werden die Pflanzen entspitzt, sodass sie buschig werden und eine schöne runde Form annehmen.

Diese Anzuchtmethode ermöglicht es, mit einem bunten Schopf aus üppigem Laub sowohl das Haus als auch den Garten, die Veranda oder das Blumenbeet zu schmücken.

Anzucht von Buntnesseln aus Samen

Es ist ganz einfach, außergewöhnlich attraktive Coleus-Pflanzen aus Samen zu ziehen. Selbst gesammelte oder gekaufte Samen ergeben eine hohe Keimrate, und die jungen Setzlinge wachsen gut.

Dennoch müssen beim Ziehen von Coleus aus Samen zu Hause einige Faktoren beachtet werden.

Die Pflanzen sind relativ lichtliebend und gedeihen in stabiler warmer Luft. Daher erfolgt die Aussaat zur Gewinnung kräftiger, gesunder Jungpflanzen im frühen Frühjahr, wenn die Tageslänge zunimmt. In diesem Fall werden die Sämlinge garantiert nicht schwach und langgestreckt aufgrund von Sonnenmangel, und ihre Entwicklung verläuft deutlich schneller als im Herbst oder Winter.

Die Frühjahrsaussaat spart nicht nur Zeit des Gärtners, sondern auch seinen Arbeitsaufwand. Die Frühlingswärme reicht aus, um den Sämlingen keine Gewächshausbedingungen und Zusatzbeleuchtung bieten zu müssen.

Für das Ziehen von Coleus aus Samen benötigt man flache Behälter mit bereits vorhandenen Drainagelöchern. Für die Aussaat verwendet man ein leichtes, sehr lockeres Substrat mit hohem Nährstoffgehalt. Ein Beispiel für eine solche Erde ist eine Mischung aus Humus, Sand, Torf und zerkleinertem Torfmoos. Die Befüllung erfolgt, indem man die Erde kaum verdichtet, sodass etwa 1,5–2 cm vom Substrat bis zum Rand des Behälters verbleiben.

Nun kann man zur Aussaat übergehen:

  1. Die Samen von Coleus sind sehr klein, daher werden sie nicht in die Erde eingearbeitet, sondern nur gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt.
  2. Die Aussaat wird mit einer Sprühflasche befeuchtet. Dies muss äußerst vorsichtig geschehen, da selbst ein Wasserstrahl die Samen zu tief einbringen oder zu ihrer Verklumpung führen kann.
  3. Den Behälter stellt man in ein Fenstergewächshaus oder legt ihn unter Folie.

Wenn die für die Anzucht von Coleus bestimmten Samen in das nährstoffreiche, feuchte Substrat gelangt sind, benötigen sie Wärme und Licht. Daher sollte der Behälter sofort auf eine helle Fensterbank gestellt werden oder für die Aussaat künstliche Beleuchtung organisiert werden. Die optimale Temperatur für Coleus liegt bei 22–24 °C.

Bis zum Auflaufen der Keimlinge vergehen in der Regel etwa zwei Wochen. Bis die Triebe erscheinen, werden die Aussaaten täglich gelüftet. Bei Bedarf wird das Substrat befeuchtet.

Anzucht von Coleus aus Samen in Torftabletten

Wenn der Gärtner Torftabletten zur Verfügung hat, können diese zu Hause erfolgreich für die Anzucht von Coleus aus Samen verwendet werden:

  1. Vor der Aussaat werden die Tabletten reichlich gegossen, sodass der gepresste Torf aufquillt und sich um ein Vielfaches vergrößert.
  2. Anschließend wird überschüssige Flüssigkeit entfernt.
  3. Die Samen werden vorsichtig auf der Oberfläche mit geringem Abstand zueinander ausgelegt und leicht in das elastische Substrat gedrückt.
  4. Die Tabletten mit den Samen werden in eine Schale unter Folie gestellt und an einen warmen, hellen Ort gebracht.

Bei der Verwendung von Torftabletten ist es wichtig, ein Austrocknen oder übermäßige Befeuchtung des Substrats zu vermeiden. Daher kann man Wasser auf die Oberfläche des Torfs sprühen oder in Abständen von 3–4 Tagen etwas Feuchtigkeit in die Schale geben, in der sich die Tabletten befinden.

Pflege der Sämlinge bei der Anzucht von Coleus

Nach dem Auflaufen müssen die Sämlinge häufiger und länger gelüftet werden. Dadurch akklimatisieren sich die Buntnessel-Pflanzen aus der Samenanzucht schneller an die Außenumgebung.

Die ersten Blättchen sind grün, aber sobald sich das echte Laub bildet, färbt es sich in verschiedene Schattierungen, wie es bei erwachsenen Exemplaren üblich ist. Sobald sich die Kronen der Pflanzen schließen und die Sämlinge sich gegenseitig behindern, werden sie pikiert und in einem Abstand von mindestens 2 cm zu den benachbarten Pflänzchen gesetzt.

Wenn die Buntnessel-Sämlinge in Torfquelltabletten angezogen wurden, sollte vor dem Einpflanzen in die Erde die oberste Schicht entfernt werden. Dadurch können sich die Wurzeln ungehindert in alle Richtungen entwickeln.

Nach 1,5–2 Monaten nach der Aussaat haben die Pflanzen mehrere echte Blätter, die je nach Sorte vollständig gefärbt sind, und die Sämlinge erreichen eine Höhe von 10–15 cm. In diesem Zustand kann die Buntnessel bei der Zimmerkultur in einzelne Töpfe umgetopft werden, in denen sie dann dauerhaft wachsen.

Danach benötigen die Buntnessel-Zimmerpflanzen:

  • helles, indirektes Licht;
  • Lufttemperaturen um 18–25 °C im Sommer und nicht unter 15 °C im Winter;
  • reichliches Gießen und regelmäßige Sommerdüngung, die mit Einbruch des Winters eingestellt wird.

Um eine üppige Krone zu bilden, werden beim Anbau von Buntnessel unbedingt die Triebe entspitzt und zurückgeschnitten. Durch einen solchen Formschnitt können über mehrere Jahre hinweg effektvolle Hochstämmchen mit auffälligem, ungewöhnlichem Laub entstehen.

Buntnessel

Coleus ist eine Pflanze, die sowohl im Zimmer als auch im Beet im Garten angebaut werden kann. Seine bunten, lebhaften Blätter sind sehr dekorativ; die Blüten sind zwar nicht besonders wertvoll, haben aber bei einigen Sorten einen angenehmen Duft.

Coleus wird in der Regel auf zwei Arten vermehrt – durch Samen und durch Stecklinge. Beide Methoden sind recht einfach und auch für Anfänger in der Pflanzenpflege geeignet.

Derzeit gibt es in der Natur etwa 60 Varietäten von Coleus, aber alle Kultursorten stammen von der Art Coleus Blume ab. Auf der Basis dieser Art wurden bereits zahlreiche Sorten gezüchtet, und es werden ständig neue entwickelt. Moderne Coleus-Sorten können selbst anspruchsvollste Geschmäcker zufriedenstellen. Wenn Sie Samen dieser Pflanzen im Geschäft kaufen, können auch Sie eine Sorte auswählen, die Ihnen besonders gefällt. Es ist auch möglich, eine Mischung aus Samen verschiedener Sorten zu kaufen.

Wenn Sie einige einfache Regeln befolgen, können Sie sowohl zu Hause als auch im Blumenbeet wunderschöne Zierpflanzen ziehen.

Regeln für Anbau und Pflege

Anforderungen an die Beleuchtung. Coleus ist eine lichtliebende Pflanze, jedoch sind direkte, sengende Sonnenstrahlen nicht wünschenswert, da die Blätter bei zu hellem Licht an Leuchtkraft verlieren und blass werden. Daher sollten Sie beim Auspflanzen im Garten leicht schattige Standorte wählen. Für Coleus, die im Zimmer gezogen werden, eignen sich Fenster nach Osten oder Westen.

Anforderungen an die Temperatur. Coleus verträgt einen Temperaturanstieg im Sommer normalerweise gut, aber nur, wenn er regelmäßig gegossen wird.

Ein plötzlicher Temperaturabfall wirkt sich negativ auf die Pflanzen aus. Wenn die Temperatur in den Sommermonaten unter +15 °C fällt, verlangsamt sich das Wachstum. Coleus, die im Haus gezogen werden, fühlen sich bei Zimmertemperatur sehr wohl und können auch einen Temperaturabfall auf +10 °C vertragen. Sie sollten jedoch versuchen, sie vor plötzlichen Temperaturschwankungen zu schützen.

Anforderungen an den Boden. Coleus stellt keine hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit. Er gedeiht sowohl in gewöhnlicher Gartenerde als auch in Rasenerde und Lauberde.

Regeln für das Gießen. Coleus benötigt regelmäßiges Gießen. Die Erde sollte nicht zu stark austrocknen. Darüber hinaus ist es ratsam, die Pflanzen gelegentlich mit sauberem Wasser zu besprühen, am besten am Abend. Im Winter wird die Bewässerung etwas reduziert – die Erde wird erst dann befeuchtet, wenn die oberste Schicht angetrocknet ist.

Regeln für die Düngung von Coleus. Coleus sind anspruchslose Pflanzen; im Freiland wachsen sie auch ohne Düngung mit mineralischen Düngemitteln gut. Wenn Sie sich jedoch entscheiden, die Pflanzen zu düngen, schadet ihnen das nicht. Dazu können Sie in Fachgeschäften einen Volldünger kaufen und den Boden gemäß der Anleitung auf der Verpackung düngen.

Regeln für die Vermehrung. Am einfachsten lassen sich Coleus durch Samen vermehren. Um gesunde Jungpflanzen zu erhalten, die für die Auspflanzung bereit sind, sollten die Samen im März ausgesät werden.

Für Coleus wird die Oberflächenaussaat empfohlen. Dabei werden die Samen nicht in die Erde eingegraben, sondern nur leicht angedrückt. Die Samen keimen gut bei Temperaturen von 20–24 °C. Unter diesen Bedingungen erscheinen die Keimlinge 10–14 Tage nach der Aussaat. Die Sämlinge können auch bei niedrigeren Temperaturen von 16–18 °C normal wachsen. Während des aktiven Wachstums sollten die Sämlinge gut beleuchtet sein, da sie bei Lichtmangel stark in die Höhe wachsen und schwächer werden.

Wenn die jungen Pflanzen ein buntes, dekoratives Blattmuster zeigen, können Sie sie in einzelne Töpfe umsetzen. Nach dem Umtopfen können Sie mit dem Formen der Pflanzen beginnen – kneifen Sie die Spitze und die Seitentriebe ab. Wenn neue Triebe erscheinen, kneifen Sie auch diese ab, und so weiter. Damit das Coleus-Pflänzchen eine schöne kompakte Form erhält, sollten Sie mit dem Kneifen beginnen, sobald es eine Höhe von 4 cm erreicht hat, und die Seitentriebe eine Länge von 3 bis 4 cm.

Die zweite Vermehrungsmethode für Coleus ist die Stecklingsvermehrung. Dabei wählen Sie einfach einen gesunden Trieb aus, schneiden ihn vorsichtig ab, stellen ihn ins Wasser und warten, bis sich Wurzeln bilden. Danach pflanzen Sie ihn in einen Topf mit Erde.

Wer Coleus als Zimmerpflanze kultivieren möchte, vermehrt ihn am besten im August–September durch Stecklinge. So können Sie jedes Jahr sowohl neue Zimmerpflanzen als auch junge Pflanzen für das Blumenbeet gewinnen.

Tipp zur Gestaltung einer Komposition im Blumenbeet. Coleus hat sehr schöne, bunte Blätter, weshalb sie hervorragend mit Pflanzen mit einfarbigen Blättern harmonieren. Am besten eignen sich Cineraria, Salbei und Blauschwingel. Diese Pflanzen unterstreichen die leuchtenden, ungewöhnlichen Blätter des Coleus und bilden einen vorteilhaften Hintergrund. Ein Beet, das aus verschiedenen Pflanzen zusammengestellt ist, wirkt sehr dekorativ.

Buntnessel

Erdmischung Nr. 2

diffuses Sonnenlicht

Buntnessel (Coleus blumei) wurde bereits im 19. Jahrhundert von der Insel Java eingeführt. Die Buntnessel ist eine Gattung mehrjähriger immergrüner Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort kleos ab, was Waffenbehälter oder Scheide bedeutet.

Dieser Name entstand aufgrund des Blütenaufbaus: Die Staubfäden der Pflanze verwachsen miteinander, und der Stempel versteckt sich darin wie eine Klinge in der Scheide. Die Blätter ähneln in ihrer Form der gewöhnlichen Brennnessel, weshalb die Buntnessel im Volksmund auch 'Brennnesselchen' genannt wird.

In der Natur gibt es mehr als 150 Buntnessel-Arten, die in den tropischen Regionen Asiens und Afrikas wachsen.

Diese krautigen Pflanzen und Sträucher zeichnen sich nicht durch besondere Blütenpracht aus (Rispen mit kleinen blauen oder violetten Blüten, ähnlich den Blütenständen des Salbeis), obwohl es in dieser Artenvielfalt natürlich auch schön blühende gibt – C. frederici, C. thirsodies, C. shirensis.

Es gibt auch Hängepflanzen – C. rehneltianus, und niedrig wachsende – C. pumilus, dessen Hybriden eine Höhe von nicht mehr als 30 cm erreichen.

Einige wildwachsende Arten haben stärkehaltige Knollen (C. parviflores, C. edulis), die durchaus essbar sind.

Die größten und farbenprächtigsten Blätter haben die Hybriden der Buntnessel von Verschaffelt (C. verschaffeltii).

Siehe auch:
Orchideen zu Hause kultivieren und vermehren

Eine große Vielfalt an Sorten und Hybriden wird unter dem Namen Buntnessel-Hybride (Coleus x hybrida) zusammengefasst.

In puncto Farbvielfalt sind Buntnesseln unter Zimmerpflanzen und Freilandpflanzen unübertroffen: Bunte, effektvoll gefärbte Blätter in verschiedenen Farbkombinationen, von hellzitronengelb bis schwarzviolett, die kunstvolle Muster bilden, farbenfrohe bunte Flecken auf samtigen Blättern. Sie können wie kontrastierende Marmoradern wirken, chaotisch und ungeordnet in Form von Punkten, Strichen, Tupfern erscheinen oder einen klaren breiten Rand am Blattrand bilden. Die eiförmigen Blätter haben einen gezähnten, gesägten, gekräuselten oder gefransten Rand, sind beidseitig behaart und erreichen manchmal eine Länge von 15 cm.

Bei Pflanzen mancher Sorten sind die Blätter dicht und klein, bei anderen ist das Laub so zart, dass es bereits bei der kleinsten Zugluft beschädigt wird. Die Höhe der Hybriden beträgt 30–60 cm.

Neben aufrechten gibt es auch ampelartige Pflanzen sowie Miniaturformen. Ihre Stängel sind vierkantig, behaart und verholzen an der Basis.

PFLEGEHINWEISE

Die Temperatur im Winter sollte nicht unter 12 °C fallen.

Sie ist lichtliebend, benötigt aber Schatten vor direkter Sonneneinstrahlung.

Im Sommer reichlich gießen; Buntnesseln vertragen selbst kurzfristiges Austrocknen des Wurzelballens nicht. Im Winter mäßig gießen. Häufiges Besprühen.

Jedes Frühjahr wird die Pflanze zurückgeschnitten und umgetopft.

Schädlinge — Wollläuse, Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben.

Buntnessel-Pflege zu Hause

Pflege der Buntnessel

Die Buntnessel gehört zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütengewächse). Heute sind mehr als 150 Sorten und Arten dieser farbenfrohen, dekorativen Pflanze bekannt. Der Name bedeutet aus dem Griechischen übersetzt „Futteral“ bzw. „Scheide“, wird von Hobbygärtnern jedoch oft als „Armenleute-Kroton“ bezeichnet. Neue Sorten der Buntnessel gelten zu Recht als eine der schönsten Zimmerpflanzen und erfreuen sich aufgrund ihrer einfachen Pflege großer Beliebtheit.

Herkunft und Aussehen der Buntnessel

In der Natur wächst die Buntnessel in den tropischen Regenwäldern Afrikas und Asiens.

Es sind immergrüne Stauden, die als Halbsträucher und Kräuter vorkommen.

Die überwiegende Mehrheit der Buntnesselarten zeichnet sich durch leuchtend dekorative Blätter aus, es gibt jedoch auch einzelne Arten mit schönen Blüten. Die größte Beliebtheit als Zimmerpflanze genießt die Buntnessel (Coleus blumeii).

Die Blätter sind oval oder eiförmig, fühlen sich aufgrund der Behaarung weich an und haben einen gezähnten Rand. Die Blattspreite ist mindestens 15 cm lang. Die Blattstruktur kann fest oder zart sein.

Die Blütenstände sind in der Regel unscheinbare Rispen von bläulicher oder lila Farbe. Gärtner empfehlen, die Blütenstände sofort nach ihrer Bildung abzuschneiden, damit die Pflanze keine Energie in die Entwicklung der Blüten steckt, die ohnehin keinen dekorativen Wert haben.

Vielfalt der Buntnessel-Sorten

Wie bereits erwähnt, ist die am weitesten verbreitete Sorte die Buntnessel (Coleus blumei), jedoch gibt es auch andere, nicht weniger attraktive Pflanzenarten:

  1. Die Hybride Buntnessel (Coleus hybridus) – die Buschhöhe beträgt bis zu 80 cm, sie kann nicht nur aufrecht, sondern auch kletternd sein. Die Struktur der Blattspreite ist samtig mit gewellten Rändern. Die Palette ist vielfältig: Es gibt bordeauxfarbene, violette, rote, grüne und purpurne Töne. Die Pflanze blüht und bildet eine zusammengesetzte Traube oder Ähre.
  2. Coleus Laciniatus – eine neue Sorte mit gesägten Blatträndern. Die Buschhöhe beträgt maximal 30 cm. Diese Buntnessel kann nur durch Stecklinge vermehrt werden.
  3. Die Buntnessel-Sorten Gero und Julke – kriechende Pflanzenarten mit Blättern in sattem Violett und Rot-Gold-Tönen.
  4. Coleus Renelt – die Heimat der Pflanze ist Sri Lanka. Die Sorte ist widerstandsfähig gegenüber den in unseren Breiten vorherrschenden klimatischen Bedingungen. Die Blätter sind zweifarbig: in der Mitte dunkelrot, an den Rändern grün.

Obwohl die Buntnessel zu den pflegeleichten Pflanzen gehört, erfordert ihre Pflege dennoch einige Mühe. Bei entsprechender Aufmerksamkeit und Sorgfalt kann jedoch auch ein unerfahrener Pflanzenliebhaber einen üppigen Busch auf der Fensterbank heranziehen. Eine Besonderheit der Buntnessel ist die Verlangsamung des Wachstums im Winter; in der kalten Jahreszeit wächst die Blume fast nicht.

Bewässerungsplan

Die Buntnessel benötigt keine häufige und reichliche Bewässerung, jedoch wirkt sich das Austrocknen des Bodens sofort auf den Zustand der Krone aus – die Blätter verlieren ihre Spannkraft, welken und fallen ab.

Im Sommer muss die Pflanze gegossen werden, sobald die obere Substratschicht getrocknet ist, und im Winter sollte die Bewässerung auf ein Minimum reduziert werden.

Zum Gießen wird weiches Wasser verwendet, das mehrere Tage lang abgestanden hat, bei Raumtemperatur.

Lichtansprüche

Die Buntnessel ist eine lichtliebende Pflanze, sie benötigt ziemlich helles Licht und sogar direkte Sonneneinstrahlung. Bei heißem Wetter sollte der Topf jedoch für einige Stunden am Tag in den Schatten gestellt werden, um Verbrennungen auf den Blättern zu vermeiden.

Wie angenehm das Licht für die Buntnessel ist, verrät das Laub. Sorten mit roten und weißen Blättern vertragen helles, direktes Sonnenlicht viel besser. Töpfe mit solchen Pflanzen stellt man am besten an ein Süd- oder Ostfenster. Für alle anderen Sorten sind Westfenster die optimale Wahl.

Temperaturanforderungen

Was die Temperatur betrifft, benötigt die Buntnessel keine besonderen Bedingungen. Akzeptabel sind Temperaturen zwischen +15 und +28 Grad Celsius das ganze Jahr über.

Düngung

Regelmäßige Düngergaben fördern die leuchtende Blattfarbe. Die Buntnessel sollte im Frühling und Sommer einmal pro Woche gedüngt werden. Als Nährstoffmischungen werden mineralische oder organische Dünger für Zimmer- und Zierpflanzen verwendet.

Der Dünger muss unbedingt Kalium enthalten. Die Konzentration der Lösung: 0,5 g Dünger pro Liter Wasser. Im Winter sollte der Dünger höchstens einmal im Monat ausgebracht werden, und die Konzentration der Nährlösung sollte um die Hälfte reduziert werden.

Luftfeuchtigkeit

Für die Buntnessel ist eine hohe Luftfeuchtigkeit erforderlich – das sind ideale Bedingungen für den erfolgreichen Anbau der Pflanze.

Das Besprühen erfolgt regelmäßig mit Wasser bei Raumtemperatur. Am wohlsten fühlt sich die Buntnessel zu Hause in der Küche, da es dort immer warm und feucht ist. Wenn Sie die Buntnessel in einem trockeneren Raum aufstellen möchten, sollten Sie eine Schale mit feuchtem Blähton oder Kies verwenden.

Bodenzusammensetzung

In dieser Hinsicht hat die Buntnessel keine besonderen Vorlieben. Für den Anbau kann eine beliebige Erdmischung verwendet werden. Das einzige, was für die Pflanze wichtig ist, ist der Stickstoffgehalt im Substrat. Je mehr Stickstoff, desto satter, heller und grüner wird die Krone der Buntnessel.

Umtopfen der Buntnessel

Wenn Sie die Buntnessel nur eine Saison lang als einjährige Pflanze kultivieren möchten, ist ein Umtopfen nicht sinnvoll. Bei längerer Kultivierung sollte die Pflanze alle paar Jahre umgetopft werden.

Der optimale Zeitpunkt für das Umtopfen ist das zeitige Frühjahr. Die Erde sollte neutral oder leicht sauer sein (pH-Wert mindestens 6-7).

Am besten verwenden Sie ein Substrat aus folgender Mischung:

  • Rasenerde – 4 Teile;
  • Lauberde – 4 Teile;
  • Humuserde – 2 Teile;
  • Sand und Torf – je 1 Teil.

Die Dicke der Drainageschicht sollte mindestens ein Drittel der Dicke der Erdschicht betragen.

Vermehrung der Buntnessel

Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung der Buntnessel:

  • Durch Stecklinge;
  • Durch Samen.

Die beliebteste Methode ist die Stecklingsvermehrung, da sie einfach ist und die jungen Pflanzen die Sortenmerkmale der Mutterpflanze erben. Bei der Samenvermehrung kann die dekorative Blattfärbung dagegen verloren gehen.

Vermehrung durch Samen

Die Samen sollten von Februar bis April ausgesät werden. Am besten verwendet man flache, breite Schalen; nach der Aussaat werden die Samen mit Sand bedeckt.

Die Samen werden bei einer Temperatur von +20 Grad gehalten. Nach drei Wochen erscheinen die Keimlinge. Eine Woche später können sie in Holzkisten im Abstand von 2 cm voneinander pikiert werden, der Reihenabstand beträgt ebenfalls 2 cm.

Es kann folgende Bodenmischung verwendet werden:

  • Laub-Erde;
  • Torferde;
  • Rasenerde;
  • Sand.

Alle Komponenten werden zu gleichen Teilen gemischt.

Wenn das zweite Blatt erscheint, werden die Pflanzen in einzelne Töpfe mit einem Durchmesser von bis zu 7 cm umgesetzt, wobei die gleiche Bodenmischung verwendet wird.

Nach einem Monat werden die jungen Pflanzen durch Umsetzen in Töpfe mit einem Durchmesser von 9 bis 11 cm umgepflanzt.

Grundpflege:

  • Bewässerung;
  • Helles Licht;
  • Entspitzen der Triebspitzen.

Die Pflanzen erreichen ihre dekorative Wirkung nach einem halben Jahr.

Vermehrung durch Stecklinge

Die beste Zeit für die Vorbereitung von Stecklingen ist von Februar bis Mai. Die vorbereiteten Triebe werden für ein bis zwei Wochen in Sand gepflanzt. In der Regel bewurzeln sie sich in dieser Zeit, woraufhin die jungen Pflanzen in einzelne Töpfe mit einem Durchmesser von 9 cm umgepflanzt werden.

Grundpflege:

  • Bewässerung;
  • Temperatur im Bereich von 17 Grad;
  • Lüften des Raumes;
  • Helle Beleuchtung;
  • Pinzieren der Spitze.

Bereits nach drei Monaten werden die Pflanzen zu schönen, üppigen Büschen, die durch Umsetzen in Gefäße mit einem Durchmesser von 11 cm umgepflanzt werden können.

Blüte der Buntnessel

Bei der überwiegenden Mehrheit der Coleus ist die Blüte ein wenig dekorativer Vorgang, dem Gärtner in der Regel keine besondere Aufmerksamkeit schenken. Die bläulich-violetten Blüten sind in komplexen Blütenständen zusammengefasst. Während der Blütezeit verbraucht die Pflanze viel Energie. Damit dieser Vorgang die Pflanze nicht schwächt, wird empfohlen, die Blütenstände sofort nach ihrer Bildung zu entfernen.

Das Pinzieren des Coleus wird regelmäßig durchgeführt, um die Buschtigkeit und Üppigkeit der Pflanze zu erhöhen. In der zweiten Februarhälfte kann der Busch zurückgeschnitten werden, wobei mindestens fünf Augen stehen bleiben, um das Wachstum der Pflanze zu sichern.

Krankheiten und Schädlinge der Buntnessel

Gegenüber Krankheiten ist der Coleus resistent, sofern die Wachstumsbedingungen eingehalten werden. Allerdings sind Insekten häufige Gäste an der Pflanze.

Am häufigsten treten am Coleus Blattläuse und Spinnmilben auf. Optimale Bedingungen für die Vermehrung der Insekten sind hohe Lufttemperatur und trockene Luft.

Die Schädlinge sind auf der Unterseite der Blätter zu finden, wo die Parasiten Kolonien bilden und sich vom Blattsaft ernähren. Infolgedessen verlieren die Blätter ihre Form, verformen sich und fallen ab.

Die Bekämpfung der Insekten besteht im manuellen Einsammeln und der Behandlung des restlichen Busches mit einem chemischen Präparat.

Hinweis für Blumenfreunde

Warum wächst die Buntnessel nicht?

In der Regel ist das langsame Wachstum der Pflanze auf einen Mangel an Nährstoffen im Boden zurückzuführen. Es reicht aus, die Menge der ausgebrachten Düngemittel zu erhöhen.

Warum welken die Blätter der Buntnessel?

Es kann mehrere Gründe geben:

  • Unzureichende Bewässerung;
  • Trockene Raumluft;
  • Zugluft oder starke Temperaturschwankungen;
  • Übermäßiges Sonnenlicht.

Video zur Pflege der Buntnessel


Coleus wird als die schönste Zimmerpflanze bezeichnet. Außerdem ist die Pflanze recht anspruchslos und erfordert keine besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten. Für den Anbau eines üppigen, farbenfrohen Büschels sind mäßiges Gießen, helles Licht, Temperaturen zwischen +15 und +28 °C das ganze Jahr über, hohe Luftfeuchtigkeit, nährstoffreicher Boden und völlige Zugluft- und Temperaturschwankungsfreiheit erforderlich. Diese Bedingungen zu schaffen, ist selbst für Anfänger problemlos möglich.

Buntnessel: Pflege, Vermehrung, Umtopfen

Die Heimat dieser Pflanze aus der Familie der Lippenblütler sind Asien und Afrika. Buntnesseln sind krautige Pflanzen und Sträucher mit einer Höhe von 10 bis 80 cm. An den gerippten, fleischigen Stängeln stehen gegenständig behaarte, gezähnte Blätter von eiförmiger oder länglicher Form. Es gibt Arten mit einfarbiger und bunter Blattfärbung.

Diese buntblättrige, schnell wachsende Staude schmückt Balkone hervorragend. Besonders gut für dekorative Zwecke sind Sorten mit smaragdgrünen Blättern, die mit gelben oder roten Flecken bedeckt sind.

Originell wirken Buntnesseln mit dunkelroten, fast schwarzen Blättern. Die Blütenstände sind in lila-violette Trauben zusammengefasst, klein und nicht sehr attraktiv.

Besonders schön und leuchtend werden die Blätter der Pflanze, wenn die Buntnessel auf sonnigen Balkonen mit leichter Beschattung kultiviert wird. Im Hochsommer bilden sich oft in den Achseln der oberen Blätter Knospen, die man auszupfen sollte, um das Erscheinungsbild der Pflanze zu verbessern.

Im Haushalt wird meist Coleus Blumei (Buntnessel) angebaut. Es ist eine niedrige Zierpflanze mit leuchtend bronzebraunen oder roten Blättern, die von einem grünen Rand umgeben sind. Im Frühling und Sommer blüht sie mit unscheinbaren blauen Blüten, die in einer ährenförmigen Rispe angeordnet sind. Diese Art der Buntnessel wird häufig zur Dekoration von Balkonen und Wintergärten verwendet.

Pflege der Buntnessel

Licht: Die Buntnessel sollte in gut beleuchteten Räumen kultiviert werden, wobei sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden sollte.

Temperatur: etwa 18 – 25 °C. Wenn die Temperatur im Winter auf 12 – 14 °C sinkt, kann die Pflanze Blätter abwerfen.

Gießen: mäßig. Im Winter, wenn die Raumtemperatur auf 12 °C sinkt, sollte das Gießen stark reduziert werden, ohne dass der Wurzelballen austrocknet. Während der Wachstumsphase sollte die Buntnessel mit mineralischen oder organischen Düngemitteln gedüngt werden.

Luftfeuchtigkeit: Die Buntnessel sollte von Zeit zu Zeit besprüht werden. Übermäßige Trockenheit der Luft kann zu Pflanzenkrankheiten führen.

Umtopfen: Die Buntnessel sollte jährlich in eine Erdmischung umgetopft werden, die aus Laub- und Rasenerde, Humus, Torf und Sand (zu gleichen Teilen) besteht.

Vermehrung: Die Buntnessel wird im Frühjahr durch Samen und Stecklinge vermehrt. Die beim Ausgeizen entfernten Stecklinge werden in Blähton, Sand oder Wasser bewurzelt. Während der Bewurzelung wird empfohlen, die Erde zu erwärmen.

Probleme bei der Kultivierung von Coleus

Blattfall. Ursache: unsachgemäße Pflege der Pflanze. Es müssen geeignete Wachstumsbedingungen geschaffen werden.

Verformung junger Triebe und Blätter. Ursache: Befall der Pflanze mit Blattläusen. Der Coleus sollte mit einer Lösung aus Haushaltsseife, Tabak- oder Löwenzahnaufguss mit darin gelöster Seife, Karbofos, Bordeauxbrühe oder Rogor behandelt werden. Stark beschädigte Blätter sollten entfernt werden.

Gelbfärbung und Blattfall. Ursache: Befall mit Spinnmilben. Die Pflanze sollte 2- bis 3-mal täglich mit klarem Wasser besprüht werden. Bei starkem Befall ist eine Behandlung mit Insektiziden erforderlich.

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