Buddleia: Vermehrung und Pflege

Buddleja

Der Strauch-Buddleja (Buddleja) ist eine blühende, duftende Pflanze mit hohem Zierwert, die bei Hobbygärtnern und Landschaftsarchitekten sehr beliebt ist. Die Kultur harmoniert hervorragend mit vielen Stauden und kann in Gruppen- oder Einzelpflanzungen wachsen. Die Pflanze gleicht einem bunten Brunnen aus schweren, üppigen, duftenden Blütenständen.

Unter den mehreren Dutzend verschiedener Arten kann man für seinen Garten ein nach Farbe und Form passendes Exemplar auswählen, das zur Begrünung und Verschönerung des Areals verwendet werden kann. Eine Hecke aus Blüten in allen Regenbogenfarben zieht nicht nur Schmetterlinge und Bienen an, sondern lässt auch keinen, selbst zufälligen, Blick gleichgültig. Beim Anbau von Buddleja im Hausgarten oder auf dem Land ist zu bedenken, dass sie aus südlichen Regionen stammt und eine sehr wärmeliebende und lichtbedürftige Pflanze ist. Für eine vollständige Entwicklung des Busches müssen alle Bedingungen geschaffen werden, die seinem natürlichen Lebensraum nahekommen.

Pflege der Buddleja im Freiland

Pflanzung der Buddleja

Der Standort für die Pflanzung der Buddleja sollte offen sein, mit ausreichender Sonneneinstrahlung während des Tages, jedoch geschützt vor Zugluft und starken Windböen.

An den Boden stellt die Kultur keine besonderen Ansprüche, gedeiht aber besser auf leichtem, nährstoffreichem Boden mit guter und regelmäßiger Feuchtigkeit.

Düngung und Nährstoffversorgung

Die Buddleja reagiert positiv auf zusätzliche Düngungen, die sich hervorragend auf die Rechtzeitigkeit, Dauer, Fülle und Leuchtkraft der Blüte auswirken. Es wird empfohlen, 2-3 Mal pro Saison Dünger auszubringen.

Das erste Mal zu Beginn der Vegetationsperiode. Eine stickstoffhaltige Düngung fördert die Erholung der Pflanze nach dem Winter und sorgt für ihr aktives Wachstum und ihre Entwicklung.

Das zweite Mal in der Mitte der Sommersaison. Es wird empfohlen, Dünger mit hohem Kalium- und Phosphorgehalt auszubringen. Sie wirken sich positiv auf die Blühintensität und die Bildung neuer Triebe aus. Es können verschiedene organische Dünger verwendet werden (z. B. Kompost oder verrotteter Mist).

Die dritte Düngung kann in den Sommermonaten periodisch erfolgen. Im Wurzelbereich des Strauches wird empfohlen, eine kleine Menge Holzasche auszustreuen. Dieser Dünger schützt die Buddleja vor verschiedenen Schädlingen und Krankheiten und stärkt das Immunsystem.

Buddleja nach der Blüte

Je nach Pflanzenart und den klimatischen Bedingungen dieser Region dauert die Blütezeit des Strauches 1,5–2 Monate, beginnend im August bis September. Nach der üppigen und prächtigen Blüte verbleiben an der Pflanze verblühte, rispenförmige Blütenstände in rotbrauner Farbe, die das Erscheinungsbild und die Attraktivität des Strauches beeinträchtigen. Zu den grundlegenden Pflegemaßnahmen gehört der rechtzeitige Rückschnitt solcher Blütenstände.

Winterschutz

Ein kalter und langer Winter ist für die Kultur mit sehr geringer Winterhärte eine echte Herausforderung. Der Buddleja kann in dieser schwierigen Zeit durch eine zuverlässige Abdeckung geholfen werden. In strengen Wintern mit Temperaturen unter -15 bis -20 Grad kann der Strauch vollständig bis zum Boden erfrieren. Zwar erholt er sich mit der Ankunft der warmen Frühlingssonne und blüht dann doch noch. Aber solche Stressperioden führen bereits nach 3–4 Jahren, selbst bei Einhaltung aller Pflege- und Haltungsregeln in den warmen Jahreszeiten, zum Verlust der dekorativen Wirkung und allmählichen Verwelken der Kultur.

Erfahrene Gärtner und Züchter empfehlen, die Stängel nach der Blüte zurückzuschneiden und dabei etwa zehn Zentimeter über dem Boden stehen zu lassen, und anschließend anzuhäufeln. Die über dem Boden verbleibenden Stängel müssen mit einer dicken Schicht (ca. 10 cm) Torf oder Kompost abgedeckt werden. In trockenen, frostigen Wintern reicht dieser Schutz aus, während in feuchten Winterperioden zusätzliche Maßnahmen in Form eines Gestells mit Abdeckmaterial erforderlich sind. In diesem Fall werden die Pflanzungen mit Laub abgedeckt und darüber ein Holz- oder Metallgerüst mit einer Abdeckung aus Spinnvlies oder Vlies errichtet. Diese Arbeiten sollten bei trockenem Wetter mit null Grad Celsius durchgeführt werden.

Vermehrung der Buddleja

Die Buddleja wird durch Samen und grüne Stecklinge vermehrt.

Die Samen werden im zeitigen Frühjahr auf die Oberfläche eines feuchten Substrats ausgesät, mit Glas oder Plastikfolie abgedeckt und bis zum Auflaufen der Keimlinge stehen gelassen. Die zwei Wochen alten Sämlinge werden in einzelne, kleine Blumentöpfe pikiert und müssen Anfang Juni ins Freiland umgepflanzt werden. Die Buddleja blüht erst im nächsten Sommer.

Zur Stecklingsvermehrung werden zu Beginn des Sommers grüne Stecklinge von bis zu 10 cm Länge geschnitten, die Schnittstellen mit Bewurzelungsstimulatoren behandelt. Die Stecklinge werden 3–4 cm tief in eine spezielle Mischung aus zwei Teilen Gartenerde und je einem Teil Sand und Torf gesteckt und zwei Monate lang bewurzelt; im Herbst werden sie ins Freiland umgepflanzt.

Buddleja – fachgerechte Pflanzung und Pflege

Buddleja – was ist das für eine Pflanze?

Die Buddleja wächst in der freien Natur auf dem Gebiet Chinas und wählt Standorte in der Nähe von Bergen und Flüssen. Äußerlich ist die Pflanze ein laubabwerfender und reich blühender Strauch, der bei richtiger Pflege eine Höhe von etwa zwei Metern erreichen kann. Die Zweige des Strauches sind dünn und biegsam und enden in farbenfrohen Blütenständen. Wildwachsende Sträucher haben Blütenstände in dunkelvioletter Farbe mit einer leuchtend orangefarbenen Mitte.

Bei den Sortensträuchern haben die Blütenstände himbeerrote, violette, lavendelfarbene, weiße und rote Töne. Die Mitte des Blütenstandes ist meistens orange. Die Blätter des Strauches, die an der Spitze zugespitzt sind, erreichen eine Länge von bis zu 25 cm. Wenn Sie möchten, dass in Ihrem Garten eine Buddleja wächst – wie Sie sie pflegen, das sollten Sie wissen. Und wir erzählen Ihnen alles, was für Anfänger im Gartenbau nützlich sein kann.

Der Buddleja-davidii-Strauch – Pflanzung und Pflege

Haben Sie sich entschieden, Ihren Garten mit dieser wunderschönen Pflanze zu schmücken? Um die Vermehrung des Strauches müssen Sie sich frühzeitig kümmern, da der Anbau von Buddleja auf zwei Methoden möglich ist: durch Stecklinge und Samen. Das Pflanzmaterial sollte im Frühherbst vorbereitet werden, die Pflanzung erfolgt im späten Frühling – eine Vorbereitung der Samen ist dabei nicht nötig. So werden die Samen einfach in feuchte Erde gesät und das Gefäß mit Glas abgedeckt. Wenn die Samen grüne Triebe bilden, können sie in einen Topf umgepflanzt werden und später in den Garten gesetzt werden, sobald es wärmer wird.

Bei richtiger Pflege erscheinen bereits im ersten Jahr junge Blütenstände am Strauch.

Die Vermehrung von Buddleja durch Stecklinge hat ebenfalls ihre Vorteile. Und das alles, weil die Buddleja nicht den Nachteil hat, dass die Sorteneigenschaften bei der Pflanzung von Stecklingen verloren gehen. Darüber hinaus wird diese Methode in zwei Varianten unterteilt: die Verwendung von grünen oder verholzten Stecklingen. Grüne Stecklinge sollten Sie am besten direkt nach dem Schneiden pflanzen, während verholzte Stecklinge den ganzen Winter über in einem kühlen Raum aufbewahrt werden müssen. Erst danach kann der Steckling an den vorbereiteten Standort gesetzt werden.

Bevor Sie die Sträucher pflanzen, müssen Sie die Pflanzlöcher zunächst mit Mist düngen sowie Asche und eine Mischung aus Phosphor-Kalium-Dünger hinzufügen. Die Buddleja selbst sollte mit einem Erdballen umgesetzt werden. Achten Sie auch darauf, bei der Umpflanzung das Wurzelsystem nicht zu beschädigen, da dies zum Absterben der Pflanzen führen kann. Jetzt wissen Sie, wie man Buddleja pflanzt, also ist es an der Zeit, über die Pflege dieses schönen und ungewöhnlichen Strauches zu sprechen.

Fachkundige Pflege der Buddleja – was ist zu beachten?

Es gibt einige wichtige Nuancen, die Sie beim Anbau von Buddleja in Ihrem Garten beachten müssen. Daher sollten Sie sich unbedingt an eine Reihe von Regeln erinnern:

  1. Standort. Die Buddleja ist eine lichtliebende Pflanze, daher sollten Sie für die Pflanzung helle, vor Zugluft geschützte Plätze im Garten wählen.
  2. Boden. Dieser Strauch wächst sehr schnell, daher sollte der Boden nährstoffreich, feucht und mit neutralem pH-Wert sein. Sie müssen bedenken, dass der Boden nicht zu nass sein darf, da dies zum Absterben der Pflanze führen würde.
  3. Pflanzung. Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte mindestens 2 Meter betragen, da der Strauch sehr stark wuchert.
  4. Düngung und Bewässerung. Die Buddleja ist eine trockenheitsresistente Pflanze, aber der Strauch reagiert sehr gut auf Bewässerung in Trockenzeiten und spricht gut auf Mineraldünger an. Durch Düngung können Sie die Anzahl und Qualität der Blütenstände erhöhen. Das erste Mal düngen Sie die Pflanze am besten im Frühjahr (vorzugsweise mit stickstoffreichem Dünger), das zweite Mal verwenden Sie einen Phosphor-Kalium-Dünger vor der Blüte.
  5. Schnitt. Das Entfernen von vergilbten Trieben sollte unbedingt durchgeführt werden – dies verbessert das Erscheinungsbild des Strauches. Wenn Sie die Buddleja als grüne Hecke gepflanzt haben, hilft der Schnitt, die Krone schön zu formen.

Den Strauch winterfest machen

Buddleja hat nur einen Nachteil – eine geringe Frostbeständigkeit. Wenn die Außentemperatur unter 0 Grad fällt, beginnt der Strauch zu erfrieren und kann bis zu den Wurzeln absterben. Allerdings erholt sich die Pflanze im Frühjahr dennoch und beginnt zu blühen. Mit der Zeit altert sie jedoch und die Regeneration fällt ihr immer schwerer.

Deshalb muss der Strauch vor Kälte geschützt werden, damit die Buddleja nach 5-7 Jahren nicht verloren geht. So häufen manche Gärtner vor dem Winter die Stängel an und bestreuen sie mit Humus oder Torf. Allerdings kann diese Isolierung bei einem zu feuchten Winter zu Staunässe und Fäulnis der Pflanze führen.

Viel effektiver und sinnvoller ist es, einen trockenen Schutz aus einem Metall- oder Holzrahmen zu bauen. Über den Rahmen wird ein wasserdichtes Material gespannt, dessen unterer Teil mit Ziegeln oder Steinen auf den Boden gedrückt wird. Für eine wärmere Schicht können Sie trockene Blätter in das Material einfüllen. Dank dieser Isolierung können Sie den Strauch vor Kälte schützen, sodass die Buddleja Sie bis zum späten Herbst mit ihrer Schönheit erfreut.

Besonderheiten bei der Pflanzung und Pflege der Buddleja im Freiland

Buddleja – wie ist sie?

Buddleja gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Ihre Heimat sind Asien, Südafrika und Amerika. Ihren Namen verdankt die Pflanze dem Botaniker Adam Buddle.

Im Volksmund wird Buddleja aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Blütenstandsform mit dem traditionellen Flieder als Herbstflieder bezeichnet. Die Blüten der Pflanze haben ein starkes Honigaroma, das verschiedene Insekten, darunter auch Schmetterlinge, anzieht. Daher wird dieser Strauch sehr oft als Schmetterlingsbaum oder Schmetterlingsmagnet bezeichnet.

Gärtnern sind über 100 Arten von Buddleja bekannt, sowohl immergrüne als auch laubabwerfende. Es können krautige Pflanzen oder Sträucher sein, die manchmal eine Höhe von 3 Metern erreichen. Form, Farbe und Größe der Blütenstände sind ebenfalls sehr vielfältig. Die Pflanzen blühen lange: von Mitte bis Ende des Sommers bis zum späten Herbst.

An einem Buddleja-Strauch kann man gleichzeitig geöffnete Blütenstände, sich erst bildende Knospen und bereits angesetzte Früchte sehen.

Obwohl die Pflanze ursprünglich aus Ländern mit warmem Klima stammt, ist die Pflanzung und Pflege von Buddleja im Freiland auch in kälteren Regionen möglich. Im Winter muss der Strauch abgedeckt werden, damit der oberirdische Teil der Pflanze keinen Frostschaden erleidet.

Wie vermehren Sie Buddleja?

Die Vermehrung von Buddleja ist auf zwei Arten möglich. Jede davon hat ihre Berechtigung.

Vermehrung durch Samen

Dies ist eine sehr aufwändige Methode. Samen können Sie in einem Fachgeschäft kaufen oder im Spätherbst vom Strauch sammeln. Ob die selbst gesammelten Samen keimen, hängt jedoch davon ab, ob sie ausreichend gereift sind. So ist beispielsweise die Pflanzung und Pflege von Buddleja im Freiland in Sibirien möglich. Allerdings reicht die Zeit für die Samenreife in kaltem Klima nicht aus. Daher ist es besser, gekaufte Samen zu bevorzugen.

Der für die Aussaat verwendete Boden sollte einen neutralen pH-Wert haben. Da die Samen sehr klein sind, werden sie am besten mit Sand vermischt. Sie werden auf lockeren Boden gesät und leicht angedrückt. Der Behälter wird mit Folie oder Glas abgedeckt. Die Bewässerung erfolgt mit einer Sprühflasche. Der Behälter wird an einem warmen und hellen Ort aufgestellt.

Das Saatgut sollte regelmäßig gelüftet und angefeuchtet werden. Die ersten Keimlinge erscheinen nach 14–21 Tagen. Im Stadium von 3–4 Blättern werden die Sämlinge in einzelne Töpfe pikiert. Erst mit dem Einsetzen beständiger Wärme im Frühjahr beginnt die Pflanzung und Pflege von Buddleja im Freiland.

Vermehrung durch Stecklinge

Für die Vermehrung durch Stecklinge können Sie junge Frühjahrstriebe von 15–20 cm Länge oder im Herbst geschnittene, verholzte Zweige verwenden. An den Stecklingen werden die unteren Knospen entfernt und eine Behandlung mit Wurzelstimulator durchgeführt. Die Zweige werden 3–5 cm tief in die Erde gesteckt und mit Folie abgedeckt. Die Bewurzelung erfolgt innerhalb von zwei Monaten. Die Folie wird erst nach dem Erscheinen neuer Triebe entfernt.

Unabhängig davon, welche Vermehrungsmethode gewählt wird, sollten die ersten Schritte der Keimung und Bewurzelung besser zu Hause durchgeführt werden. Die Pflanzung und Pflege von Buddleja im Freiland ist erst nach dem Einsetzen der Wärme möglich.

Besonderheiten beim Pflanzen und Pflegen von Buddleja

Für die Pflanzung der Buddleja-Sträucher sollten Sie sonnige und vor starkem Wind und Zugluft geschützte Standorte wählen.

Die Pflanze bevorzugt feuchten und gut gedüngten Boden.

Der Abstand zwischen den Buddleja-Sträuchern sollte ausreichend groß sein (etwa 1–1,5 Meter), da die Pflanze schnell wächst.

Bei der Pflanzung und Pflege im Freiland sollte Buddleja regelmäßig beschnitten werden. Im ersten Jahr nach der Pflanzung werden die jungen Triebe um die Hälfte zurückgeschnitten. Im folgenden Jahr werden die nachgewachsenen Stängel beschnitten. Es wird empfohlen, an ihnen je 2 Knospen zu belassen.

Der Rückschnitt hilft nicht nur, den Strauch in die gewünschte Form zu bringen, sondern trägt auch zu einer längeren Lebensdauer der Pflanze bei und fördert eine üppige Blüte.

Überwinterung von Buddleja-Sträuchern

Um einen prächtig blühenden Strauch zu erhalten, reicht es nicht aus, Buddleja nur zu pflanzen und im Boden zu pflegen. Die Überwinterung in Wärme ist die Hauptvoraussetzung für gutes Wachstum und üppige Blüte. Buddleja ist sehr anspruchsvoll an die Überwinterungsbedingungen, da es in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet kaum starke Fröste gibt. In den klimatischen Bedingungen der Mittelzone erfriert der oberirdische Teil dieser südlichen Pflanze (wenn er nicht geschützt wird) im Winter vollständig. Nur die im Boden bedeckten Wurzeln bleiben am Leben, die bei günstigen Bedingungen im Frühjahr neue Triebe hervorbringen können.

Siehe auch:
Dieffenbachia – Pflege und Vermehrung im Haus

Um im Herbst die Blüten der Buddleja bewundern zu können, erfordert die Pflanzung und Pflege im Boden in der Region Moskau besondere Bedingungen für die Überwinterungszeit. Ab etwa Ende Juli sollte man jegliche Düngung der Pflanze einstellen, einschließlich des Mulchens der Baumscheiben mit Kompost. Auch sollte man ab diesem Zeitpunkt keine Asche oder andere Düngemittel in den Boden einbringen. Dies ist notwendig, damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann.

Ein Zeichen dafür, dass die Pflanze abgedeckt werden muss, sind die beginnenden schwarzen Blätter. Dies geschieht normalerweise im Oktober oder November. Zum Abdecken des Strauches sollte man einen trockenen, sonnigen Tag wählen. Die Abdeckung sollte in der folgenden Reihenfolge erfolgen:

  1. Bestreuen Sie den Strauch mit trockener Erde bis zur Höhe der dritten Knospe.
  2. Schneiden Sie die abstehenden Stängel ab und lassen Sie etwa 20 cm lange Zweige stehen.
  3. Decken Sie den Strauch mit Reisig ab.
  4. Bedecken Sie die Konstruktion von oben mit einem großen Holzkasten.
  5. Legen Sie auf den Kasten Dachpappe oder Schiefer, um die Abdeckung vor Regen zu schützen.

Für eine erfolgreiche Überwinterung der Buddleja muss im Unterschlupf genügend Luft vorhanden sein. Daher sind Folie und Sägemehl zum Isolieren ungeeignet. Darunter könnten die Zweige der Pflanze sowie ihre Wurzeln faulen.

Der Bau von Winterabdeckungen ermöglicht die Pflanzung und Pflege der Buddleja im Freiland im Ural und sogar in Sibirien. In diesen Regionen mit kalten Wintern ist es viel schwieriger, die Pflanze zu erhalten, aber dennoch möglich. Die Hauptsache ist, auf stabile Frühlingswärme ohne Fröste zu warten und erst dann den Strauch zu öffnen. Auch Schnee hilft der wärmeliebenden Pflanze, gut zu überwintern. Er hält die Wärme gut im Unterschlupf.

Wenn man Buddleja in für sie ungewöhnlichen rauen Bedingungen anbaut, sollte man auf wilde, aus Samen gezogene Sorten setzen. Die Samen sollten idealerweise von Sträuchern gesammelt werden, die in der Mittelzone und nicht in heißen Ländern wachsen. Diese Tatsache in Kombination mit der richtigen Pflege und einer angemessenen Überwinterungsorganisation hilft Ihnen, auf Ihrem Grundstück eine wunderbare exotische Pflanze zu züchten.

Besonderheiten beim Anbau von Buddleja, Pflege der Blüten, Düngung und Vorbereitung auf den Winter

  1. Wahl des Pflanzortes
  2. Materialvorbereitung
  3. Stecklinge
  4. Samen
  5. Pflanzzeit
  6. Auspflanzung
  7. Besonderheiten der Pflege
  8. Gießen
  9. Düngung
  10. Rückschnitt
  11. Vorbereitung auf den Winter

Dieser Blütenstrauch ist auch unter anderen Namen bekannt – „Herbstflieder“, „Schmetterlingsbaum“. Buddleja wächst auf vielen Kontinenten und umfasst über hundert Arten – Sträucher, krautige Pflanzen. Nicht alle eignen sich für die Kultur in Russland, aber einige, zum Beispiel „davidii“, „Pink“, „Red Royal“, „Delight“, „Alternifolia“, „Purple Prince“ und eine Reihe anderer, wachsen und gedeihen gut in unseren Gärten.

Alle Besonderheiten der Pflanzung und der spezifischen Pflege von Buddleja im Freiland werden in diesem Artikel ausführlich beschrieben.

Von allen Sorten dieser Pflanze zeichnet sich Buddleja davidii durch die größte Widerstandsfähigkeit gegen niedrige Temperaturen aus. Deshalb wird sie von der überwältigenden Mehrheit der Gärtner bevorzugt angebaut. Auf diese Sorte wird sich die Aufmerksamkeit des Lesers konzentrieren.

Standortwahl

Buddleja ist wärmeliebend und mag keine Zugluft. Davon muss man in erster Linie ausgehen. Der Bereich, in dem die Pflanzung erfolgen soll, sollte gleichzeitig sonnig und windgeschützt sein. Deshalb ist der beste Platz für Buddleja entlang von Zäunen (Gebäuden) auf deren sonnigster Seite.

Hinsichtlich des bevorzugten Bodens ist Buddleja anspruchslos, aber für ihre normale Entwicklung sollte man sie in leichten, gut gedüngten, neutralen und feuchten Boden pflanzen.

Wenn der Standort diesen Anforderungen nicht entspricht, muss der Pflanzplatz speziell vorbereitet werden. Meistens wird ein Loch (etwa 35 x 35 cm) ausgehoben, eine Drainageschicht (etwa 10 cm) eingefüllt und darauf die vorbereitete Bodenmischung gegeben.

  • Buddleja mag keine übermäßige Feuchtigkeit. Daher sollte die Pflanze nicht in feuchten Boden gesetzt werden – bei der Vorbereitung ist in dieser Hinsicht Maß zu halten.
  • Beim Pflanzen mehrerer Buddleja-Setzlinge in einer Reihe wird der Abstand zwischen den Wurzeln etwa 40 – 50 cm gewählt (je nach Sorte kann der Abstand etwas anders sein).

Materialvorbereitung

Die Vermehrung (Pflanzung) von Buddleja erfolgt entweder durch Stecklinge (einfachere Methode) oder durch Samen. Aber unabhängig von der gewählten Methode muss man bereits im Herbst mit den Vorbereitungen beginnen, mit einer Ausnahme.

Stecklinge

  • Methode 1. Stecklinge von Buddleja werden nur dann im Voraus vorbereitet, wenn bereits verholzte Triebe geschnitten werden. Die Lagerung im Winter erfolgt in einem kühlen Raum, in dem die Temperatur nicht unter 0 °C fällt. In der Regel ist das ein Keller.
  • Methode 2: Grüne Triebe werden abgeschnitten und sofort in vorbereitete Erde gepflanzt. Da der Anpassungsprozess (Bewurzelung) der Buddleja mindestens 2 Monate dauert, wird eine Pflanzung auf diese Weise im August nicht empfohlen.

Samen

Damit sie gut keimen, werden sie in gut feuchte Erde gesetzt und anschließend mit einem Glas- oder Plastikbehälter abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Ziel ist es, einen geschlossenen, aber gut beleuchteten Raum zu schaffen. Man kann zum Beispiel ein Einmachglas oder eine abgeschnittene Plastikflasche (1,5 l) verwenden. Die gekeimten Buddleja-Sprosse benötigen bereits Luftzufuhr, daher können in das Plastik Löcher gemacht werden, und das Glas wird regelmäßig entfernt, wobei die Lüftungszeit allmählich verlängert wird.

Dies ist ein Bestandteil der Vorbereitung der Pflanze auf die Auspflanzung ins Freiland, auf die natürlichen Bedingungen. Dabei darf der schädliche Einfluss von Zugluft auf die Buddleja nicht vergessen werden. Gestärkte Triebe (sobald mindestens ein paar Blättchen erscheinen) werden in vorbereitete Behälter umgepflanzt, wo sie bis zum Frühjahr weiter kräftigen und sich entwickeln.

Ein möglicher Nachteil bei der Arbeit mit Buddleja-Samen ist das hohe Risiko, dass die neue Pflanze der 'Elternpflanze' nicht ähnelt. In diesem Fall spricht man von einem vollständigen oder teilweisen Verlust der Sorteneigenschaften.

Pflanzzeit

Einige Tage nach dem Ende der letzten Fröste. Dies ist notwendig, damit der Boden ausreichend erwärmt ist.

Auspflanzung

Teilweise wurde dies bereits erwähnt. Der Buddleja-Setzling wird so tief eingepflanzt, dass der Wurzelhals auf gleicher Höhe mit dem Bodenniveau liegt. Nach dem ersten Gießen wird der Bereich um den Stamm mit Mulch (Nadeln, Sägespäne, Kompost und Ähnliches) bedeckt.

Besonderheiten der Pflege

Bewässerung

Dies sollte nicht übertrieben werden. Es reicht etwa einen Eimer pro Buddleja-Strauch im Abstand von ein paar Wochen. Bei heißem Wetter etwas häufiger.

Düngung

Man sollte sich an den Zusammensetzungen (Präparaten) orientieren, die für die jeweilige Entwicklungsphase der Buddleja am besten geeignet sind. Während der Vegetation erfolgt die erste Düngung, und der Schwerpunkt liegt auf Stickstoffdünger. Sie helfen der Pflanze, sich nach der Überwinterung zu erholen, und fördern ihr intensives Wachstum.

Die zweite Düngung erfolgt normalerweise in der zweiten Julidekade. Da die Buddleja in dieser Zeit auf die Blüte vorbereitet wird, sollten in den Mischungen Phosphor und Kalium überwiegen. Gleichzeitig wird auch organisches Material verwendet – reiner Humus, Holzasche oder in Gruben (Kisten) vorbereiteter Kompost.

Danach – periodisch, je nach den örtlichen Gegebenheiten. Wie bereits gesagt – Buddleja davidii ist anspruchslos, und wenn man die Pflanze nicht düngt, stirbt sie nicht. Aber auf üppige, ausladende Büsche und leuchtende Blüten muss man dann verzichten.

Rückschnitt

Die Blütezeit dauert etwa anderthalb Monate, und am Buddleja-Strauch bilden sich ständig vertrocknete, verfärbte Rispen. Diese sollten vorsichtig abgeschnitten werden (nicht abgebrochen!).

Vor dem Einsetzen der Kälte braucht man keine Angst zu haben, die Zweige maximal zurückzuschneiden. Nach der Überwinterung im Boden kann sogar eine kleine Wurzel der Buddleja junge, gesunde Triebe hervorbringen.

Vorbereitung auf den Winter

Das Wurzelsystem der Pflanze muss isoliert werden. In Regionen mit strengen Wintern ist es nicht verkehrt, den gesamten Busch einzupacken. Er wird so beschnitten, dass der Überstand über dem Boden 15 – 20 cm beträgt. Dadurch können Stängel und Wurzelsystem auf jede bequeme Weise abgedeckt werden – mit einem Holzrahmen + Dachpappe, einem Kasten oder Ähnlichem. Wer sich mit dem Anbau von Rosen beschäftigt hat, weiß, wie es gemacht werden muss. Die einzige Bedingung ist, einen kleinen Luftzugang zu gewährleisten, sonst fault die Pflanze über den Winter.

Die Buddleja ist im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern der Flora praktisch nicht anfällig für Krankheiten, daher wird die Frage der Bekämpfung ihrer Leiden nicht behandelt.

Buddleja-Strauch: Pflanzung und Pflege, Vermehrung und Winterschutz

Die Buddleja ist eine ziemlich umfangreiche Gattung, die etwa 100 Arten von laubabwerfenden und halbimmergrünen Sträuchern, seltener krautigen Stauden, umfasst, die in der Natur in den Tropen, Subtropen und stellenweise in gemäßigten Breiten Südafrikas, Asiens und Amerikas vorkommen.

  1. Strauch-Buddleja: Beschreibung der Art
  2. Vermehrung der Buddleja
  3. Stecklingsvermehrung der Buddleja
  4. Strauch-Buddleja: Winterschutz

Buddleja-Strauch: Beschreibung der Art

Im Gartenbau wird die Pflanze seit 1890 verwendet und weit außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angebaut. Die größte Popularität erlangte die Buddleja davidii (Buddleja davidii), die in Einzelpflanzungen, dekorativen Strauchgruppen, in Rabatten und Hecken verwendet wird.

Am dekorativsten sind natürlich die blühenden Sträucher, die Hunderte von Schmetterlingen anziehen und von einem duftenden Aroma umgeben sind. Auf Rasenflächen gepflanzt, sehen sie sehr effektvoll aus und erinnern mit ihren unter der Last der Blütenstände gebogenen Zweigen an bunte Fontänen. Außerdem harmonieren die Buddlejen gut mit anderen Sträuchern und krautigen Stauden.

Wie alle Bewohner südlicher Regionen ist die Pflanze wärme- und lichtliebend. Im Garten sollte man für ihre Pflanzung einen sonnigen, zugfreien Standort wählen.

Die Buddleja ist anspruchslos in Bezug auf den Bodenfaktor, gedeiht jedoch besser auf leichten, ausreichend nährstoffreichen und gut feuchten Böden. Auf die Zufuhr von Dünger reagiert die Pflanze sehr positiv.

Wie düngt man die Buddleja?

Das erste Mal wird ein stickstoffbetonter Dünger zu Beginn der Vegetationsperiode ausgebracht, um das aktive Wachstum der Pflanze und ihre schnelle Erholung nach dem Winter zu gewährleisten. Die zweite Düngung erfolgt im Hochsommer – mit einem phosphor- und kaliumbetonten Dünger, die eine intensivere Blüte und die Reifung der Triebe fördern.

Es ist nützlich, regelmäßig eine kleine Menge Asche in den Boden um den Strauch einzubringen. Aber im Hochsommer ist eine Düngung mit organischem Dünger angebracht (gut verrotteter Humus oder Kompost können verwendet werden). Verschiedene Düngungen sind ein wertvoller Beitrag zur zukünftigen Blüte der Pflanze. Wenn sie nicht durchgeführt werden, setzt die Blüte später ein, ist weniger reichlich und endet schneller.

Die Blüte der Buddleje beginnt im Spätsommer oder Frühherbst (je nach Region) und dauert etwa eineinhalb Monate. Bei guter Pflege blüht die Pflanze sehr üppig. Die Zierde des Strauches nimmt stark ab, wenn die verblühten rostroten Rispen erscheinen, daher sollten diese rechtzeitig entfernt werden.

Vermehrung der Buddleja

Die Buddleje lässt sich sowohl generativ durch Samen als auch vegetativ erfolgreich vermehren. Ihre kleinen Samen reifen nach der Blüte und verbreiten sich im ganzen Garten. Bei nicht sortenreinen Pflanzen keimen sie ohne jegliche gärtnerische Maßnahmen, und man muss sie zusammen mit dem Unkraut jäten.

Wertvollere Exemplare müssen gezielt vermehrt werden. Dazu werden die im Herbst gesammelten kleinen Samen im Frühjahr auf feuchte Erde ausgesät, ohne sie zu bedecken, und mit Folie oder Glas abgedeckt. Nach 2 – 4 Wochen erscheinen die Keimlinge.

Wenn die Sämlinge kräftig genug sind, wird die Abdeckung entfernt, nach ein paar Wochen pikiert man die jungen Pflanzen in Töpfe und pflanzt sie im Frühsommer ins Freiland. In der Regel blühen sie im zweiten Lebensjahr.

Stecklingsvermehrung der Buddleje

Bei der generativen Vermehrung bleiben die Sorteneigenschaften der Mutterpflanze nicht immer erhalten. Daher werden Sorten-Buddlejen in der Regel vegetativ durch grüne Stecklinge vermehrt.

Sie werden im Sommer in eine Mischung aus Gartenerde, grobkörnigem Sand und Torf (2:1:1) gesteckt. Übrigens sollten sie vorher mit einem Wurzelbildungsstimulator behandelt werden. Die Bewurzelung dauert etwa zwei Monate. Im Herbst ins Freiland gepflanzt, erreichen die jungen Buddlejen übrigens eine Höhe von etwa 50 cm. Dadurch schaffen sie es sogar noch, vor dem Frost zu blühen.

Buddleje als Strauch: Winterschutz

Trotz all ihrer Vorzüge hat die Buddleje einen großen Nachteil: ihre geringe Winterhärte.

Bei minus 20 °C frieren die Triebe stark. Bei noch tieferen Temperaturen friert der Strauch bis zum Grund ein. Allerdings erholt sich die Pflanze im Frühjahr vollständig und blüht an den diesjährigen Trieben recht üppig.

Mit zunehmendem Alter vertragen Buddlejen die Kälte jedoch immer schlechter. Und leider fallen sie selbst bei guter Pflege im 4. – 5. Jahr aus.

Manche Gärtner häufeln den Strauch einfach an und bedecken die auf 10 cm Höhe zurückgeschnittenen Stängel mit Humus oder Torf. In diesem Fall besteht jedoch die Gefahr von Fäulnis in feuchten Wintern.

Effektiver und sicherer ist eine lufttrockene Abdeckung, die aus einem Gestell (aus Holz oder Metall) besteht. Darüber wird eine Lage Abdeckvlies (Lutrasil, Spinnvlies) und eine Lage wasserfestes Material (z. B. Polyethylen) gespannt. Übrigens werden die unteren Abdecklagen mit Steinen auf den Boden gedrückt. Innen kann man trockenes Laub einfüllen, das eine zusätzliche wärmedämmende Schicht bildet.

Bei dieser Methode leidet die Buddleia deutlich weniger unter Frost, erwacht im Frühling viel schneller und sieht während der Vegetationsperiode üppiger und gesünder aus. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass kein Wasser unter die Schutzmaterialien gelangen darf. Daher sollten alle Arbeiten ausschließlich bei trockenem Wetter nach dem ersten Frost durchgeführt werden.

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