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Bodendeckerrosen: Vorbereitung auf den Winter mit einem zuverlässigen Schutz
Die Vielfalt der Gartenrosen kann einen nur in Erstaunen versetzen. Als eine der ungewöhnlichsten Arten können die Bodendeckerrosen bezeichnet werden. Ihr Hauptvorteil ist das schnelle Breitenwachstum, denn selbst in kurzer Zeit können sie ein Grundstück mit einem duftenden Teppich bedecken. Trotz der geringen Größe der Blüten sorgen die üppigen Blütenstände und die nahezu ununterbrochene Blüte während der gesamten Saison für den gewünschten dekorativen Effekt. Eine korrekt durchgeführte Pflanzung der Bodendeckerrosen schafft die notwendigen Bedingungen für die weitere Entwicklung, und ihre Genügsamkeit und visuelle Attraktivität machen diese Blumen zu den Lieblingen der Gärtner.
Grundlegende Anforderungen an den Pflanzort
Die Wachstumsbedingungen für Rosen sind für alle Sorten nahezu gleich. Es sollte ein gut beleuchtetes, offenes Gelände sein, abseits von hohen Gebäuden und Bäumen. Für die Pflanzung von kriechenden Rosen ist es wünschenswert, eine kleine Erhöhung vorzusehen, die die Pflanze vor stehendem Schmelzwasser im Frühjahr schützt. Viele Sorten von Bodendeckerrosen zeichnen sich durch recht lange, bis zu zwei Meter lange Zweige aus. Sie können zur Gestaltung von Veranden und Gartenlauben ähnlich wie Klettersorten verwendet werden. Diese Sorten sehen auch in Kübeln, in Steingärten und anderen architektonischen Besonderheiten attraktiv aus.
Der zukünftige Pflanzort sollte den folgenden Anforderungen entsprechen:
- Gute Belüftung des Bodens.
- Leichte Beschattung während der Mittagshitze.
- Westliche oder südöstliche Ausrichtung.
- Ausreichend Platz für weiteres Wachstum.
Rosen pflanzt man am besten auf Schwarzerde oder leichtem Lehmboden. Zu lockere Sandböden speichern Feuchtigkeit und Nährstoffe schlecht, daher wird empfohlen, ihnen etwas Ton beizumischen. Für schwere Böden eignen sich am besten Torf und Humus als zusätzliche Zutat.
Vorbereitung und Durchführung der Pflanzung
Vorbereitende Maßnahmen sollten mindestens einen Monat vor dem Pflanzen der Rosen durchgeführt werden. Der Boden muss umgegraben, alle Unkräuter und deren Rhizome entfernt sowie mit stickstoffhaltigen Düngemitteln versorgt werden. Die Bodenbeschaffenheit sollte locker und nährstoffreich sein, der pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Zur Alkalisierung saurer Böden verwendet man Dolomitmehl oder Löschkalk. Bei alkalischer Reaktion werden dem Boden Superphosphate zugeführt.
Bodendeckerrosen pflanzt man am besten im Frühjahr oder Herbst. In rauen Klimazonen bietet die Frühjahrspflanzung mehr Vorteile, damit die Pflanze vor dem nächsten Winter gut Wurzeln schlägt. Ist das Klima mild und sind die Winter nicht allzu kalt, werden Bodendeckerrosen im Herbst gepflanzt.
Wie wird die Pflanzung durchgeführt:
- Die Größe des Pflanzlochs richtet sich nach dem Wurzelsystem des Sämlings. Beim Pflanzen von Rosen im Container ist auf jeder Seite ein Spielraum von 8-10 Zentimetern zu lassen. Für Pflanzen mit nacktem Wurzelsystem wird in der Regel eine Fläche von 40×40 Zentimetern vorbereitet.
- Die obere Schicht der fruchtbaren Erde aus dem Pflanzloch wird mit Humus, Torf und Mineraldünger gemischt.
- Der Sämling wird senkrecht in das Pflanzloch gesetzt. Die Bodenoberfläche sollte auf Höhe der Wurzelknospe liegen. Bei Containersämlingen kann die obere Kante der Erde im Topf als Orientierung dienen.
- Das Pflanzloch wird mit der zuvor vorbereiteten Bodenmischung aufgefüllt und an den Wurzeln fest angedrückt. Es ist zulässig, die Erde mit Wasser zu vergießen, damit keine Lufteinschlüsse entstehen.
- Nach dem Pflanzen wird die Pflanze gut gewässert und die obere Bodenschicht mit Stroh, trockenem Gras oder Torf gemulcht. Dies ist eine zwingende Voraussetzung, denn bei weiterem Austrieb der Triebe ist die Pflege des Wurzelbereichs schwierig, und durch die Mulchschicht bleiben die Pflanzungen unkrautfrei.
Bevor man eine Rose aus dem Container pflanzt, muss man sie unbedingt gut wässern, damit der Wurzelballen nicht zerfällt. Dies verhindert Verletzungen der Wurzeln und erhöht die Chancen auf ein erfolgreiches Anwachsen. Sämlinge mit nacktem Wurzelsystem sollten besser für einen Tag in eine Stimulationslösung eingelegt werden. Bodendeckerrosen werden direkt aus dem Wasser gepflanzt, ohne dass die Wurzelausläufer austrocknen.
Die besten Tipps zur Pflege
Bodendeckerrosen sind weniger anspruchsvoll als andere Sorten. Das bietet auch Gartenneulingen eine gute Chance, prächtige Blüten zu ziehen. Gleichzeitig kann eine lang anhaltende Blüte und ein aktives Wachstum der Büsche nur erreicht werden, wenn alle 'Launen' der Gartenschönheit erfüllt werden. Dazu ist es notwendig zu wissen, welche Bedingungen diese Pflanze benötigt und welche nützlichen Nuancen für einen erfolgreichen Anbau gelten.
Erfolgsgeheimnisse für Bodendeckerrosen:
- Düngungen sollten erst im Jahr nach der Pflanzung durchgeführt werden. Die Häufigkeit der Mineralstoffgaben wird individuell festgelegt. Insgesamt sind pro Saison 5–7 Düngungen erforderlich. Bodendeckerrosen reagieren auch sehr gut auf Blattdüngungen, die mit den normalen Düngungen abgewechselt werden können.
- Im zeitigen Frühjahr werden die Sträucher mit Stickstoffdüngern versorgt. Dazu werden verrotteter Mist, Humus oder Ammoniumnitrat verwendet. Vor der Düngung wird die Pflanze gut gewässert.
- Vor der Knospenbildung wird Natriumhumat oder Kaliumsulfat ausgebracht. Das verleiht der Pflanze die nötige Kraft für die Blüte. Während der Blüte werden keine Düngemittel ausgebracht, da dies dem Strauch schaden könnte. Nach der Blüte müssen die alten Knospen entfernt werden, und anschließend wird gut mit Kali- und Phosphorkomplexen gedüngt. Bei nachblühenden Sorten sind mindestens zwei Düngungen im Abstand von 10 Tagen erforderlich.
- Am Ende der Saison erfolgt eine dreimalige Düngung, deren Hauptzweck darin besteht, der Pflanze eine zusätzliche Widerstandskraft für eine erfolgreiche Überwinterung zu geben. Im Spätsommer wird organischer Dünger verwendet, zwei Wochen später Phosphorkomplexe und weitere zwei Wochen später Kali. Es ist wichtig, die Düngungen etwa einen Monat vor dem Einsetzen des richtigen Frostes abzuschließen, daher kann der Zeitpunkt je nach Klimaregion festgelegt werden.
- Der Rückschnitt der Rosen erfolgt ebenfalls im Jahr nach der Pflanzung. Das regt die Bildung von Seitentrieben an und schafft eine ansprechende Buschform. Die Schnittstellen werden unbedingt mit Baumwachs behandelt, und der ganze Strauch wird mit Bordeauxbrühe besprüht, um eine Infektion der Zweige zu verhindern.
- Etwa alle fünf Jahre wird ein Verjüngungsschnitt des Strauches empfohlen. Dazu werden alle Triebe auf 20–25 Zentimeter gekürzt und die Mitte des Busches ausgelichtet. Als Nachteil gilt der Verlust der dekorativen Wirkung, aber bereits in der nächsten Saison wird die Pflanze den Besitzer mit üppiger Blüte und aktivem Wachstum belohnen.
- Gartenrosen müssen reichlich mit vorher abgestandenem Wasser gegossen werden. Im Durchschnitt werden pro Strauch etwa 10 Liter Wasser benötigt. Dabei ist Staunässe zu vermeiden, da die Pflanze sonst faulen und krank werden kann.
- Eine Lockerung des Bodens um den Strauch ist wünschenswert, aber bei älteren Pflanzen schwer durchführbar. Der Wurzelbereich wird unbedingt gemulcht, und die Pflege erfolgt nach Möglichkeit. Stark verwachsene Sträucher werden besser nur besprüht und gegossen, während die Lockerung beim Rückschnitt oder bei der Düngung erfolgt.
Noch viele nützliche Informationen über den Anbau von Bodendeckerrosen verrät das beigefügte Video.
Winterschutz
Eine wichtige Voraussetzung für das Überleben gepflanzter Bodendeckerrosen ist die Vorbereitung auf den Winter und ein zuverlässiger Schutz vor Frost. Viele Sorten von Bodendeckerrosen überwintern problemlos ohne zusätzliche Abdeckungen, aber bei ungünstigen Wetterbedingungen kann die Pflanze erfrieren, was zu einer schwachen Entwicklung und sogar zum Absterben des Busches führt. Um dies zu vermeiden, empfehlen erfahrene Gärtner, die Bodendeckerrose unbedingt für den Winter abzudecken.
Das ist ganz einfach:
- Niedrigwüchsige Sorten bedecken Sie mit Tannenreisig und trockenen Zweigen und decken Sie sie oben mit einem dichten Stoff oder Lutrasil ab. Sie können auch eine Luftabdeckung aus Metallbögen als Gestell und Agrovlies bauen.
- Mittelhohe Zweige binden Sie locker in vertikaler Position zusammen und umwickeln sie mit Plane oder einem anderen geeigneten Stoff. Den Wurzelbereich füllen Sie mit Sägespänen.
- Hochwüchsige Sorten legen Sie auf den Boden, auf dem zuvor Zweige und Tannenreisig ausgelegt wurden. Das hilft, die Zweige vor Fäulnis zu schützen. Darüber wird eine Luftabdeckung errichtet.
Sie sollten die Rosen für den Winter erst nach dem ersten Frost abdecken, denn bei warmem Wetter kann die Pflanze schwitzen und faulen. Wenn eine Erwärmung eintritt, lüften Sie die Abdeckung tagsüber. Entfernen Sie vorher die Blätter vom Strauch und führen Sie einen Sanitärschnitt der Zweige durch. Es wird auch empfohlen, dünne und schwache Zweige zu schneiden, die beim Absterben durch Kälte eine Infektionsquelle für den ganzen Strauch sein können. Die Abdeckung wird im zeitigen Frühjahr entfernt, danach müssen Sie den Zustand des Strauches beurteilen, erfrorene Triebe entfernen, die Pflanze mit Bordeaux-Brühe besprühen und düngen.
Die Bodendeckerrose, deren Pflanzung und Pflege im Freiland in unserem Artikel behandelt werden, zeichnet sich durch ihre Anspruchslosigkeit aus, kann aber jedes Grundstück verschönern. Sie wird oft in der Landschaftsgestaltung verwendet, um leere Flächen zu „füllen“ und bei der Gestaltung von Gartenkompositionen. Die richtige Pflege und ein zuverlässiger Winterschutz sichern der Pflanze ein langes Leben und eine prächtige Blüte.
Bodendeckerrosen: Pflege, Pflanzung, Schnitt, Düngung und Vermehrung.

Bodendeckerrosen: Pflege, Pflanzung, Rückschnitt, Düngung und Vermehrung.
Bodendeckerrosen: Pflege, Pflanzung, Rückschnitt, Düngung und Vermehrung.
Bodendeckerrosen: Pflege und Pflanzung. Bodendeckerrosen wurden vor mehr als 20 Jahren als separate Gruppe eingestuft, obwohl viele sie heute noch als bedingt betrachten. Seltsamerweise erscheint die Bezeichnung «Bodendecker» für einige Sorten dieser Gruppe nicht ganz passend, da ihre Sträucher eine Höhe von über einem Meter erreichen können. Gerade dieser Umstand erlaubt es, sie in andere Gruppen buschiger Rosen einzubeziehen — Strauchrosen und Floribunda. Wie dem auch sei, zu den Bodendeckerrosen zählen Sorten mit charakteristischen Merkmalen: stärkeres Wachstum in die Breite als in die Höhe; reichliche, langanhaltende Blüte; dichte Bedeckung der Triebe mit glänzenden, kleinen, hell- oder dunkelgrünen Blättern; Resistenz gegen die häufigsten Rosenkrankheiten (Echter Mehltau und Sternrußtau); Frostbeständigkeit.
Innerhalb der Gruppe haben die Züchter bedingt mehrere Untergruppen mit ähnlichen Größen der ausgewachsenen Pflanzen und deren Wuchsmerkmalen unterschieden:
— Niedrige (bis 50 cm) mit schnell wachsenden, waagerecht kriechenden Trieben.
— Niedrige (50 bis 95 cm) überhängende Rosen mit bogenförmigen, starren Trieben; breiten sich langsam aus.
— Große (Höhe 50 cm bis 1 m) mit kriechenden Trieben.
— Große (über 1 m) überhängende Rosen mit bogenförmigen Trieben.
— Stark ausladende Rosen mit aufrecht wachsenden Trieben.
Die Trieblänge einer ausgewachsenen Bodendeckerrose hängt von der Sorte ab und kann zwischen 50 cm und 2 Metern variieren, während ausgewachsene, üppige Sträucher eine Fläche von 0,6 bis 3 Quadratmetern bedecken können. Die reiche Blüte ihrer in Trauben angeordneten einfachen, halbgefüllten oder gefüllten Blüten, die in Weiß-Rosa-Rot-Tönen gefärbt sind, ist recht lang anhaltend und wird bei einigen Sorten von einem schwachen — kaum wahrnehmbaren Duft begleitet. Für die Bodendeckerschönheit ist dies jedoch kein Nachteil, denn an einem Strauch können gleichzeitig bis zu 500 Blüten erblühen, und während der gesamten Blütezeit sogar mehrere Tausend (je nach Sorte)! Prächtige blühende «Pölster» und «Teppiche» lassen selbst Rosenliebhaber mit klassisch perfekten Blütenformen nicht gleichgültig.
Pflanzung von Bodendeckerrosen
Bodendeckerrosen benötigen wie alle anderen Rosen auch die Einhaltung der Pflanzbedingungen — Standortwahl, Bodenvorbereitung, Düngung. Für Sorten dieser Gruppe wird jedoch empfohlen, als Pflanzstelle die gesamte Fläche vorzubereiten, auf die sich der Strauch später ausbreiten wird: Der Boden wird vorher tief umgegraben und Unkraut (insbesondere mehrjähriges) samt Wurzeln entfernt. Nach der Pflanzung wird die Fläche mit einer 3 — 5 cm dicken Schicht Mulch (Holzspäne oder Rinde) bedeckt. Diese Bedingung muss unbedingt erfüllt werden, sonst ist die Unkrautbekämpfung zwischen den dornigen, ausladenden Ranken schlicht unmöglich. Auf einem richtig vorbereiteten, gemulchten Boden sorgt das dichte Wachstum der Sträucher nach ein paar Jahren für einen vollständigen Sieg über das Unkraut im Rosengarten. Diese bemerkenswerte Tatsache sowie die ausreichende Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten machen Bodendeckerrosen zur attraktivsten Rosenart für den Anbau im Hausgarten.
Pflege von Bodendeckerrosen
Die Pflege von Bodendeckerrosen unterscheidet sich nicht wesentlich von der Pflege anderer Rosensorten. Es ist nur zu beachten, dass die Wassermenge beim Gießen solcher Sorten je nach Pflanzengröße 10–15 Liter betragen kann. Das Gießen sollte morgens direkt unter den Strauch erfolgen, vorzugsweise mit warmem Wasser. Junge Rosen werden zur guten Bewurzelung häufiger gegossen, und im heißen Sommer müssen erwachsene Sträucher im Durchschnitt mindestens einmal pro Woche gegossen werden. Beachten Sie, dass sich eine zu geringe Bewässerung bis zur Blüte möglicherweise nicht bemerkbar macht: Bei unzureichend bewässerten Rosen haben die Blätter ihre normale Farbe, aber die Blüten sind klein und ihre Blütezeit ist viel kürzer als üblich. In den Herbstmonaten (während der Vorbereitung der Pflanzen auf den Winter) wird die Bewässerung reduziert.
Düngung von Bodendeckerrosen
Während der Vegetationsperiode können Bodendeckerrosen dreimal gedüngt werden. Die erste Düngung erfolgt im zeitigen Frühjahr, zwei Wochen nach dem Erscheinen der Blätter. Als Dünger können Sie das Präparat «Zitowit», «Agrikola für blühende Pflanzen» oder andere Mehrnährstoffdünger mit folgendem Nährstoffverhältnis verwenden: Stickstoff (N) — 1, Phosphor (P) — 2 und Kalium (K) – 1 Teil. Die zweite Düngung erfolgt etwa einen Monat später, während der Blütezeit wird nicht gedüngt. Um die zweite Blühwelle zu fördern, werden wiederholt blühende Rosensorten unmittelbar nach Ende der ersten Blüte gedüngt (es wird empfohlen, verblühte Knospen abzuschneiden, falls die Rose sie nicht von selbst abwirft). Im Herbst erfolgt die Düngung nur mit Kaliumdüngern für eine gute Ausreifung der Triebe.
Wintervorbereitung und Rückschnitt
Bodendeckerrosen müssen für den Winter nicht abgedeckt werden. Viele Sorten dieser Gruppe sind sehr frosthart, fühlen sich unter einer Schneedecke wohl und verlieren bis zum Frühjahr nicht einmal ihr Laub. Sollte der Winter jedoch schneefrei und zu streng ausfallen, kann man einen leichten Schutz aus Reisig (Fichten- oder Tannenzweigen) anlegen. Im Frühjahr werden alte, nicht abgefallene Blätter an den Rosensträuchern entfernt und ein hygienischer Rückschnitt durchgeführt.
Bodendeckerrosen sollten im Gegensatz zu anderen Arten nicht stark zurückgeschnitten werden. Im ersten Jahr werden die Triebe zur Förderung der Bestockung eingekürzt, danach hat der jährliche Rückschnitt eher eine hygienische Funktion: Abgefrorene und gebrochene Triebe werden bis auf gesundes Gewebe herausgeschnitten. Die Formgebung des Bodendeckerrosenstrauchs besteht in der Erhaltung der natürlichen Größe. Bei Bedarf wird der Strauch leicht ausgelichtet, um eine gute Durchlüftung und Belichtung der Triebe zu gewährleisten. Die Schnitte erfolgen in einem Winkel von 45 Grad in einem Abstand von 0,5 cm von den Knospen, die an der Außenseite des Zweiges liegen müssen, d.h. die sich daraus entwickelnden Triebe sollten nicht in die Mitte des Strauchs gerichtet sein. Wenn aus einer Knospe 2 — 3 Triebe erscheinen, werden die schwachen ausgebrochen, sodass nur einer übrig bleibt. Alle 5 — 6 Jahre werden Bodendeckerrosen verjüngt: Alle Ruten werden kurz zurückgeschnitten, wobei 20 — 30 cm über dem Boden bleiben. Nach jedem Rückschnitt (hygienisch oder verjüngend) werden alle Schnittstellen größer als 1 cm mit Baumwachs verschlossen und der Strauch mit einer Lösung aus Bordeauxbrühe (1–3 %) oder Kupfersulfat (1 %) besprüht.
Vermehrung von Bodendeckerrosen
Für bodendeckende Rosen ist die Vermehrung durch Absenker am besten geeignet, die im zeitigen Frühjahr durchgeführt wird: Aus einer langen Ranke eines Busches können bis zum Herbst gleich mehrere junge Pflanzen gewonnen werden. Wählen Sie einen kräftigen einjährigen Trieb (möglichst den längsten) und eine Stelle am Boden, an die Sie ihn bequem biegen können (dies gilt insbesondere für Sorten mit bogenförmigen Ranken). Heben Sie im Boden eine etwa 10 cm tiefe Rinne aus. Teilen Sie den Trieb gedanklich in mehrere Abschnitte ein: Jeder Abschnitt muss mindestens eine Knospe zur Wurzelbildung und 1–2 Knospen aufweisen, aus denen während der Vegetationsperiode Triebe wachsen. Machen Sie unter der „Wurzelknospe“ vorsichtig einen ringförmigen Einschnitt in die Rinde und stecken Sie den Trieb so in die Rinne, dass der Einschnitt ganz unten liegt. Heben Sie die Fortsetzung des Stängels über die Erde und stecken Sie die nächste „Wurzelknospe“ auf ähnliche Weise fest, sodass der festgesteckte Stängel über seine gesamte Länge W-förmig mit über die Bodenoberfläche ragenden Abschnitten aussieht. Lassen Sie die äußersten 2–3 Knospen am Trieb frei über der Erde. Füllen Sie die Rinne vorsichtig mit gedüngter Erde auf (füllen Sie nicht die oberen Knospen an den über der Erde verbliebenen Stängelabschnitten zu!) und gießen Sie bis zum Herbst häufiger als einen ausgewachsenen Busch. Im Herbst trennen Sie die gut durchwurzelten Teile ab und pflanzen Sie sie zur Weiterkultur in Beete. Sie können sie bis zum Frühjahr im Keller in feuchtem Sand aufbewahren und im Frühjahr ins Beet setzen, aber an ihren endgültigen Standort können die bewurzelten Stecklinge erst nach einem Jahr Weiterkultur gepflanzt werden.
Wenn Sie eine bodendeckende Rose für Ihr Grundstück auswählen, nehmen Sie sich Zeit. Informieren Sie sich nach Möglichkeit im Voraus über die Größe der ausgewachsenen Pflanze und die Wuchsgeschwindigkeit der betreffenden Sorte, damit der Rosenstrauch perfekt in den für ihn vorgesehenen Platz passt: sei es ein Weidenkorb, ein sonniger Steingarten oder ein prachtvoller Rosengarten.
Wie schneidet man Rosen im Herbst, damit sie mit üppiger Blüte danken?
Herbstschnitt von bodendeckenden Rosen Herbstschnitt von Rosen: Kletterrosen, Floribunda, Teehybriden, Parkrosen u. a. Der Schnitt ist das wichtigste Element der Herbstpflege
- Vor- und Nachteile des Herbstschnitts von Rosen
- Rückschnitt von Rosen im Herbst: Kletterrosen, Floribunda, Teehybriden, Parkrosen und andere.
- Welche Rosen gehören zu den Bodendeckerrosen?
- Wann schneiden Sie am besten zurück?
- Schnittmethoden
- Wie schneiden Sie Rosen richtig für den Winter zurück?
- Richtiger Schnitt
- Warum Rosen im Herbst zurückschneiden?
- Schritt-für-Schritt-Anleitung für den mittleren Schnitt
- Nachfolgende Pflege
Vor- und Nachteile des Herbstschnitts von Rosen
Der jährliche Herbstschnitt von Rosen bietet erhebliche Vorteile:
- Der Rosenstrauch übersteht die Überwinterung leichter. Bis zum ersten Frost wird das Wurzelsystem gestärkt, das für die Winterhärte der Rosen entscheidend ist.
- Der durch den Schnitt verursachte Stress regt die Pflanze an, aktiv zusätzliche Wachstumsknospen und Blütentriebe zu bilden.
- Ein korrekter Formschnitt fördert die Blüte über die gesamte Stängellänge.
- Während der gesamten Vegetationsperiode werden Knospen gebildet.
- Die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen Pilzkrankheiten wird deutlich erhöht.
- Kurze Triebe lassen sich leichter für den Winter abdecken. Die Ranken verflechten sich nicht und sind weniger anfällig für Fäulnisinfektionen.
- Die Lebensdauer des Strauches erhöht sich deutlich.
Der Rückschnitt von Bodendeckerrosen im Winter hat Nachteile:
- Steigt die Lufttemperatur im Winter auf +5 °C an, beginnen die schlafenden Knospen auszutreiben.
- Frost nach einer Tauwetterperiode kann die Pflanze zerstören.
- Wenn sich unter der Abdeckung bei warmem Winterwetter Kondenswasser bildet, besteht ein hohes Risiko, dass der Strauch von Krankheitserregern befallen wird.
Rückschnitt von Rosen im Herbst: Kletterrosen, Floribunda, Teehybriden, Parkrosen u.a.
Der Schnitt ist ein wesentlicher Bestandteil der Herbstpflege von Blumenkulturen, Beerensträuchern und Obstbäumen. Rosen (Teehybriden, Floribunda, Kletterrosen, Bodendeckerrosen und andere) bilden hier keine Ausnahme und benötigen ebenfalls diesen Vorgang.
Welche Rosen zählen zu den Bodendeckerrosen
Als Bodendecker bezeichnet man im Allgemeinen Pflanzen, die aufgrund ihrer niedrigen Wuchsform in der Breite wachsen und die von ihnen eingenommene Fläche vergrößern. In die Höhe wachsen sie dagegen weniger stark. Auch Rosen können so sein: Wenn sie zu den Bodendeckerrosen gehören, zeichnen sie sich durch gewundene Stängel mit einer Länge von bis zu 2 m aus. Während der Blüte bilden die überhängenden Triebe traubenförmige Blütenstände. Die Blüten der Bodendeckerrosen sind farbenfroh – von Weiß und Creme bis hin zu Rosa und Rot, und im geöffneten Zustand erreichen sie einen Durchmesser von 1 bis 5 cm. Die Blätter dieser Rosen sind ebenfalls klein, aber dekorativ und können bis zum Winter am Strauch bleiben.
Zu den Bodendeckern zählen nicht nur kriechende Rosen – es gibt darunter auch höhere Pflanzen. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal von Bodendeckerrosen ist, dass ihre Breite immer größer ist als ihre Höhe. Und in der Kultur sind sie anspruchsloser als gewöhnliche Rosen. Übrigens ist dieses Merkmal auch für andere Pflanzen dieser Art charakteristisch.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden?
Der Rückschnitt von Rosen im Herbst erfolgt ganz am Ende ihrer Vegetationsperiode. Man muss sich am Einsetzen der ersten Nachtfröste orientieren. In der Region Moskau werden die Rosensträucher Ende Oktober bis Anfang November zurückgeschnitten.
Sobald das Thermometer nachts unter 0 °C gefallen ist, muss am nächsten Tag der Rückschnitt der Rosensträucher durchgeführt werden. Wenn dieser Vorgang früher durchgeführt wird, können die Knospen noch austreiben. Eine Rose, die vor dem Frost nicht in die Ruhephase übergegangen ist, ist dem Tode geweiht.
Methoden des Rückschnitts
Der Rückschnitt erfolgt auf drei Arten. Sie hängen von der Stängellänge, der Verzweigung des Strauches und der Art ab:
- Kurzer Rückschnitt wird für Polyantha- und kleinblütige Rosen angewendet. Bei diesem Schnitt lässt man 2–3 Knospen stehen. Er wird selten durchgeführt, da die Gefahr des Erfrierens des Strauches besteht.
- Mittlerer Rückschnitt wird am häufigsten angewendet. Die Sträucher werden auf 35 cm über dem Boden zurückgeschnitten, es bleiben 5–7 Knospen pro Zweig. Er wird für alle Rosenarten angewendet, mit Ausnahme von Kletterrosen und Bodendeckerrosen.
- Langer Schnitt Geeignet, wenn die Knospen am oberen Teil des Triebs sitzen. Rosen werden leicht oder gar nicht zurückgeschnitten. Diese Schnittmethode eignet sich für großblumige Sorten.
Wählen Sie den mittleren Schnitt, wenn Sie die Rosenart nicht bestimmt haben.
Entfernen Sie unbedingt:
- Alte Triebe (älter als 3 Jahre),
- Weiße Triebe, junge Zweige (sie überstehen keinen Frost und werden zur Krankheitsquelle),
- Nach innen wachsende Triebe.
- Vertrocknete Knospen, Blüten, Blätter.
Wie schneiden Sie Rosen richtig für den Winter?

Rosen sind schön, aber sie begeistern nicht immer einmal ihre Anhänger. Zum Beispiel ziehen Blumenbeete oder Vorgärten wenig Aufmerksamkeit auf sich, wenn sie verwahrlost und ungepflegt sind. Um Rosensträucher in gutem Zustand zu halten, werden im Frühjahr, Sommer und Herbst planmäßige Schnitte durchgeführt. Besonders wichtig ist der Herbstschnitt, da er Teil der Vorbereitung der Pflanzen auf die winterliche Ruhephase ist. Es gibt allgemeine Pflegeempfehlungen für alle Rosenarten. Aber neben den allgemeinen Regeln gibt es individuelle Herbstschnittregeln für jeden Rosentyp.
Wie richtig schneiden
Bei nicht beschnittenen Bodendeckerrosen kann die Länge der Haupttriebe 1,5–1,8 m erreichen. Eine solche Pflanze ist sehr schwer zu pflegen. Für den Schnitt der Rosenzweige benötigen Sie:
- eine gut geschärfte Gartenschere;
- eine scharfe Astschere oder eine Säge;
- Gartenhandschuhe;
- 0,5% Kaliumpermanganatlösung (0,5 g auf 100 ml Wasser) oder zerstoßene Holzasche;
- Baumwachs;
- 3% Kupfersulfatlösung (300 g auf 10 l Wasser);
- Metallhaken zum Feststecken der Zweige.
Die Arbeiten werden im Herbst bei trockenem Wetter durchgeführt. Damit der Rosenschnitt ideal verläuft, müssen folgende Regeln beachtet werden:
- Alle kleinen Triebe mit der Schere abschneiden.
- Dicke Äste (über 1 cm) mit einer Säge oder Astschere kürzen.
- Der Schnitt erfolgt 1 cm oberhalb einer Knospe in einem 45°-Winkel, das untere Ende sollte auf der Innenseite des Stiels sein.
- Jeden Stumpf müssen Sie mit Kaliumpermanganatlösung desinfizieren oder mit zerstoßener Asche bestreuen.
- Nach der Desinfektion die Schnittstellen mit Baumwachs bestreichen.
- Am Ende die Pflanze mit Kupfersulfatlösung behandeln, um sie vor Schädlingen und Krankheitserregern zu schützen.
Der Rosenschnitt beginnt im Herbst mit dem Entfernen trockener, schwacher, beschädigter Triebe.
Warum Rosen im Herbst schneiden?
Der Schnitt ist ein obligatorischer Schritt in der Rosenpflege. Er fördert die richtige Buschform, sorgt für Belüftung und ist für einige Arten die wichtigste stimulierende Maßnahme, die eine üppige Blüte im nächsten Jahr gewährleistet.
Drei Hauptgründe, warum Sie Rosen im Herbst schneiden sollten:
- Verkürzte Triebe lassen sich leichter für den Winter abdecken als lange. Dies gilt besonders für Arten mit aufrechten Stielen, die sich schwer zu Boden biegen lassen, ohne sie zu beschädigen;
- Die Frosthärte der Pflanzen wird erhöht, da der obere, am stärksten frostgefährdete Teil der Krone entfernt wird;
- Der Schnitt fördert die Bildung großer Blüten.
Neben diesen Hauptgründen gibt es noch einige Nebengründe für den Herbstschnitt von Rosen. Beispielsweise sieht das Blumenbeet im Winter gepflegter aus, wenn keine Äste mit vertrocknetem Laub aus dem Boden ragen. Außerdem fallen Hybriden, die den ganzen Sommer über blühen, nach dem Kürzen leichter in den Ruhezustand.
Der Strauch nach der Überwinterung
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den mittleren Schnitt
- Entfernen Sie alle Blätter, Knospen und verblühten Pflanzenteile. Entfernen Sie Wildtriebe, die unterhalb der Veredelungsstelle gewachsen sind.
- Wählen Sie 3–5 kräftige, grüne Zweige als Basis für den zukünftigen Strauch. Entfernen Sie trockene, dünne, abgestorbene und alle anderen überflüssigen Zweige bis zum Boden.
- Schneiden Sie die Haupttriebe so, dass 5–7 Knospen pro Trieb übrig bleiben.
Die oberste Knospe sollte nach außen zeigen!
Pflege nach dem Schnitt
Der Schnitt ist eine Stressprozedur. Die Rose benötigt Hilfe bei der Erholung, damit sie gesund und auf den Frost vorbereitet in den Winter geht. So geht's.
- Stellen Sie das Gießen ein.
- Geben Sie einen Volldünger.
- Mulchen Sie den Boden im Wurzelbereich.
- Eine Woche nach dem Schnitt mit einem Fungizid behandeln.
- Am Tag nach dem Sprühen für den Winter mit leichten, aber stabilen Materialien abdecken: Lutrasil, Agrofaser, Spinnvlies, befestigt auf einem Gestell.

2>Rosenschnitt
Was könnte schöner sein als blühende Rosen. In jedem Garten – ob klein oder weitläufig – schaffen Rosen eine Atmosphäre von Romantik, Märchenhaftigkeit und zurückhaltendem Luxus. Rosen wirken sowohl im Beet als auch in Einzelpflanzungen effektvoll.
Damit Rosen üppig blühen und das Auge erfreuen, müssen sie gepflegt werden. Einer der wichtigsten Aspekte der Pflege dieser Schönheiten ist der richtige Schnitt, der regelmäßig und fachgerecht durchgeführt werden muss.
Beim Schneiden der Rosen bestimmen Sie die Anzahl der jungen Triebe und schaffen somit die Voraussetzungen für die Bildung vieler junger Triebe.
Zudem lenken Sie die Kraft der Pflanze auf ihre Entwicklung, beeinflussen die üppige Blüte und verlängern die Lebensdauer. Daher ist der richtige Schnitt der Rosen sehr wichtig. Der Rosenschnitt ist keine komplizierte Prozedur, jedoch erfordern verschiedene Gruppen eine bestimmte Herangehensweise.
Zeitraum des Rosenschnitts
Der geeignete Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist der Frühling. Die Blüte der Forsythie kann Ihnen sagen, wann Sie zur Schere greifen sollten. Sobald die Forsythie goldene Blüten trägt und die Knospen an den Rosensträuchern unten anzuschwellen beginnen, kann mit dem Schnitt begonnen werden. Etwa Ende April.
Wenn Sie die Rosen zu früh schneiden, frieren die geschnittenen Triebe bei Frost. Dann setzt die üppige Blüte später ein. Wenn Sie mit dem Schnitt zu spät dran sind, verbraucht die Rose ihre Kraft für das Wachstum neuer Blätter und Triebe. Infolgedessen wird die Pflanze schwach und die Blüte nicht üppig.
Reißen Sie die Wildtriebe, die oft unterhalb der Veredelung entstehen, ab. Dazu legen Sie den Wurzelhals frei und reißen den Trieb an der Basis ab.
Beim sommerlichen Rosenschnitt müssen Sie die verblühten Blüten entfernen, um so eine erneute Blüte zu gewährleisten. Im Herbst müssen Sie die ausgewucherten Rosensträucher zurückschneiden und von Pilzen befallene Zweige entfernen.
Der Hauptschnitt der Rosen wird jedoch, wie bereits erwähnt, im Frühjahr durchgeführt, wenn man sehen kann, welche Zweige den Winter nicht überstanden haben und an welchen geschwollene Knospen zu erkennen sind.
Grundregeln des Rosenschnitts
Zuallererst müssen Sie beim Rosenschnitt berücksichtigen, an welchen Trieben die Pflanze Blüten bildet: an den vorjährigen oder an den diesjährigen Trieben. Weiterhin sollten Sie genau wissen, was Sie von diesem Schnitt erwarten: eine frühe und üppige Blüte oder eine bestimmte Buschform.
Es gibt allgemeine Regeln, die Sie beachten müssen.
— Arbeiten müssen Sie mit einem scharf geschliffenen Werkzeug (Gartenmesser, Rosenschere, Handsäge), um keine ausgefransten Schnitte zu verursachen. Das Werkzeug müssen Sie gut reinigen und desinfizieren.
Sie müssen es in kochendem Wasser waschen und die Klinge mit einem Desinfektionsmittel, zum Beispiel Alkohol, behandeln. Denn bei jedem Schnitt haften Erreger verschiedener Krankheiten an den Gartengeräten und könnten auf andere Pflanzen übertragen werden.
— Alte Triebe unterscheiden sich von jungen durch die Farbe der Rinde.
— Sie müssen alle alten, schwachen, kranken, toten und nach innen wachsenden Triebe entfernen.
— Rosentriebe werden über einer Knospe geschnitten. Knospen sind die Anlagen von Trieben, die in den Blattachseln gebildet werden. An alten Zweigen sind dies ruhende Knospen, die unmittelbar nach dem Schnitt erwachen.
Schnitt der Strauchrosen-Arten
Strauchrosen benötigen keinen regelmäßigen Schnitt. Die Arten der Strauchrosen bilden Blüten an den Trieben der Vorjahre, daher sind die vorjährigen Zweige für eine üppige Blüte notwendig.
Alle paar Jahre entfernen Sie die ältesten Triebe, um den Busch zu verjüngen. Sie müssen die Triebe bodennah abschneiden, um das Wachstum junger Triebe anzuregen. Das Schneiden alter Triebe im oberen Teil des Busches führt zu Kahlheit. Wenn Strauchrosen gar nicht geschnitten werden, altern die Büsche vorzeitig.
Schnitt von Bodendeckerrosen
Diese Rosen werden nicht geschnitten. Entfernen Sie erfrorene, abgebrochene Triebe. Zur Verjüngung des Busches müssen Sie 5 Jahre nach der Pflanzung einen Radikalschnitt durchführen.
Schnitt von Teehybriden und Floribunda-Rosen
Diese Gruppe umfasst die edelsten Rosen, für sie ist ein Frühjahrsschnitt lebensnotwendig. Infolge des Frühjahrsschnitts entwickeln sich bei den Rosen Blütentriebe, und sie beginnen noch im selben Jahr zu blühen.
Die Stärke des Rosenschnitts hängt von der Wuchskraft der jeweiligen Sorte ab. Bei schwachwüchsigen Sorten lässt man 4 Knospen am Haupttrieb, bei starkwüchsigen Rosen 7 Knospen. Je stärker der Schnitt bei Floribunda-Rosen ist, desto größer wird der neue Blütenzuwachs sein.
Daher müssen Sie bei schwachwüchsigen Sorten die Triebe stark einkürzen, damit die neuen besser wachsen. Bei Miniaturrosen können Sie die Triebe bis auf 10 cm zurückschneiden und dabei die obere Knospe stehen lassen.
Vor dem Schnitt müssen Sie den Erdhügel entfernen, der im Winter die Veredelungsstelle geschützt hat. Entfernen Sie auch die alten Zweige.
Schnitt von Strauchrosen
Englische Rosen werden auf 1/3 ihrer Länge zurückgeschnitten. Bei Strauchrosen sollte eine ausgewogene Kombination aus ein-, zwei- und mehrjährigen Trieben vorhanden sein.
Schnitt von wiederholt blühenden Kletterrosen
Die sehr schönen, wiederholt blühenden Rosen benötigen einen jährlichen Schnitt. Entfernen Sie Triebe, die in die falsche Richtung wachsen. Um eine üppige Blüte zu fördern, werden die Seitentriebe gekürzt. Zur Verjüngung werden bei alten Rosenexemplaren Triebe, die älter als 6 Jahre sind, vollständig entfernt.
Wie schneidet man einmal blühende Kletterrosen
Zu diesen Rosen gehören die Rambler. Sie wachsen sehr schnell, die Triebe dieser Rosen werden bis zu 10 Meter lang. Bei solchen Ausmaßen ist ein Rückschnitt sehr schwierig. In der Regel benötigen diese Rosen keinen Schnitt.
Der Schnitt von Kletterrosen erfolgt im Sommer, direkt nach der Blüte. Die verblühten Triebe werden um 20 cm eingekürzt.
Wie schneidet man Stammrosen
Diese Rosen sind auf einen Stamm gepfropft. Das Ziel des Schnitts einer Stammrose ist es, der Krone ein schönes, gepflegtes Aussehen zu verleihen. Um dies zu erreichen, wird der Busch auf 3 Knospen zurückgeschnitten und die nach innen wachsenden Triebe werden entfernt.
Bei Rosen auf mittleren sowie hohen Stämmen wird der Schnitt je nach Gartengruppe und veredelter Sorte durchgeführt. Kaskaden- und überhängende Stammrosen werden leicht ausgelichtet. Entfernen Sie auch den Wurzelausschlag, der aus den Wurzeln wächst.
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Winterschutz für Bodendeckerrosen: wann und womit abdecken
Selbst wenn im Garten regional angepasste Sorten wachsen, müssen Bodendeckerrosen unbedingt winterfest gemacht werden. Die Frage, ob man sie schützen muss, stellt sich nur dann nicht, wenn Sie genau wissen, dass keine starken Winterfröste auftreten und die Rosensträucher von Schnee bedeckt werden. Aber das ist unrealistisch, da das Wetter unberechenbar ist. Daher ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und für die Überwinterung der Bodendeckerrosen den richtigen Schutz zu wählen.
Vorbereitung auf den Winterschutz
Über die Düngung des Rosengartens im Herbst zur Vorbereitung auf den Winter gibt es auf unserer Website bereits einen Artikel. Hier berichten wir über den Herbstschnitt von Bodendeckerrosen. Vor dem Winterschutz werden bei ihnen nur die Blütenstände und Zweige abgeschnitten, die den Schutz behindern würden. Der hygienische Schnitt sollte besser im Frühjahr erfolgen, wenn man sieht, welche Triebe erfroren, vertrocknet oder abgebrochen sind. Die Sträucher werden ebenfalls im zeitigen Frühjahr in Form gebracht.
Im Herbst reicht es, bei Bodendeckerrosen die Triebspitzen mit den Blütenständen zu schneiden. Danach werden sie mit speziellen Mitteln gegen Schädlinge und Krankheiten behandelt.
Hohe Arten von Rosensträuchern sollten gebogen werden. Dies sollte bei Plusgraden erfolgen, da sonst die Triebe brechen. Falls Sie die Pflanzen nicht für den Winter abdecken möchten, biegen Sie sie umso mehr und stecken Sie sie mit Haken am Boden fest. Dann bleiben sie unter der Schneedecke gut erhalten.
Sehen Sie sich das Video zum Schneiden von Bodendeckerrosen an, in dem Sie sehen können, welche Triebe entfernt werden müssen.
3>Wann decken Sie Rosen vor der Überwinterung ab?

Es lohnt sich nicht, Bodendeckerrosen voreilig für den Winter einzupacken. Sie vertragen leichte Minustemperaturen sehr gut, aber die Triebe können leicht faulen. Die Rosensträucher werden abgedeckt, wenn die Nachttemperatur dauerhaft nicht über -5 bis -7 Grad liegt und nicht mehr ansteigen wird.
Orientieren Sie sich an der Wettervorhersage: Im Moskauer Gebiet beginnt man die Sträucher der Bodendeckerrosen Ende November abzudecken, im Leningrader Gebiet ab Mitte November, in Sibirien und im Ural am frühesten – Ende Oktober oder Anfang November. Die Termine sind ungefähr, da jedes Jahr anders ist und der Herbst manchmal noch lange mit seiner Wärme erfreut.
Abdecken von Bodendeckerrosen im Winter: Die besten Varianten mit Fotos

Um das Rosenbeet zu schützen, muss man nicht lange überlegen, welches Material man verwenden soll. Es reicht, die Bodendeckerrosen im Herbst mit dichtem Spinnvlies abzudecken, dann überstehen sie den Winter gut. Man kann auch anderes atmungsaktives Abdeckmaterial nehmen. Mit Folie oder Dachpappe kann man abdecken, wenn man die Möglichkeit hat, das Rosenbeet bei Tauwetter regelmäßig zum Lüften zu öffnen. Andernfalls können die Pflanzen faulen.

Beachten Sie, dass das Abdeckmaterial besser nicht direkt auf die Sträucher, sondern auf einen Rahmen darüber gelegt wird. Ein solcher Rahmen erfüllt zwei Zwecke:
- darunter bildet sich ein warmes Luftpolster;
- die Triebe brechen nicht unter dem Druck großer Schneemengen.

Als Rahmen kann man Reisig (Nadelholz) verwenden. Es isoliert die Rosen zusätzlich. Wir empfehlen, trockene oder bereits abgebrochene Zweige von Nadelbäumen zu nehmen, um die Natur zu schonen. Statt Reisig decken erfahrene Gärtner niedrige Bodendeckerrosen mit umgedrehten Kisten ab und legen Lutrasil darüber.

Man kann Zweige anderer Bäume verwenden und daraus ein Tipi bauen oder einfach Gewächshausbögen aufstellen. Anstelle von gekauftem Abdeckmaterial werden Stauden oft mit Jutesäcken abgedeckt.
Bodendeckerrosen mit langen Trieben, die sich nicht biegen ließen, kann man einfach mit Spinnvlies oder Jutesäcken umwickeln.

Auch wenn Bekannte versichern, dass Bodendeckerrosen Frost gut vertragen, ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und sie für den Winter abzudecken. Zumal man als Abdeckung auch Alltagsgegenstände verwenden kann. Dafür überwintern die Sträucher garantiert gut und erfreuen in der nächsten Saison mit ihrer Blüte. Aber vergessen Sie nicht, die Abdeckung im Frühjahr rechtzeitig zu entfernen. Wann und wie man die Rosen richtig öffnet, erfahren Sie, indem Sie auf den Link klicken.