Für die Anpflanzung von Kartoffeln eignen sich am besten fruchtbare sandige Lehm- oder Tonböden sowie leichter Tschernozem.
Bei Tonboden auf dem Grundstück kann dieser mit Sand und Rasenerde im Verhältnis von 10 kg/m2 verdünnt werden. Für den Anbau von Frühkartoffeln eignen sich am besten Flächen an den Südhängen kleiner Anhöhen. Dort schmilzt der Schnee schnell und die Erwärmung ist besser als auf einer normalen ebenen Fläche.
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Die besten Vorfrüchte für Kartoffeln
Als gute Vorfrüchte für diese Kultur gelten Hülsenfrüchte, Mais, Gurken und Kohl, bei Beerenfrüchten: Erdbeeren und Himbeeren. Im Falle des Anbaus von Kartoffeln auf Neuland kann im ersten Jahr der Vegetation ein hoher Ertrag erzielt werden, aber die Knollen können stark von Drahtwürmern oder Wurzeln von Unkräutern befallen sein.
Es ist zu beachten, dass Kartoffeln auf demselben Feld über einen längeren Zeitraum angebaut werden können, jedoch muss auf die Nährstoffversorgung des Bodens geachtet und rechtzeitig gegen Krankheiten und Schädlinge vorgegangen werden.
Bodenvorbereitung für die Kartoffelpflanzung im Frühjahr
Im Frühjahr, nachdem sich der Boden auf +10 Grad erwärmt hat, werden die folgenden Maßnahmen zur Bodenvorbereitung durchgeführt. Normalerweise wird frischer Mist im Herbst ausgebracht, aber im Frühjahr kann zusätzlich Ammophos (etwa 3 kg pro Ar) ausgestreut werden. Dann wird der Boden umgegraben, wobei alle eingebrachten Nährstoffe eingearbeitet werden. Bei der Bearbeitung werden alle Unkrautwurzeln entfernt und Schollen zerschlagen.
Nach dem Umgraben wird die obere Bodenschicht mit einem Gartenrechen eingeebnet, damit die Erde nicht austrocknet.
Bodenvorbereitung für Kartoffeln im Herbst
Nach den Empfehlungen erfahrener Kartoffelbauern ist es besser, den Boden für Kartoffeln bereits im Herbst vorzubereiten, einige Zeit nach der Ernte. In der Praxis werden zwei Hauptmethoden der Vorbereitung angewendet.
Die erste Methode besteht im Pflügen des Bodens mit einer Motorhacke oder im Umgraben mit dem Spaten. Bei diesem Vorgang werden Unkräuter und deren Wurzeln entfernt und Nährstoffe untergegraben. Auf jedem Ar des Feldes sollten 600-800 kg Humus, 4 kg Superphosphat und 1,5 kg Kaliumsulfat ausgebracht werden.
Die zweite Methode der Bodenvorbereitung für die Kartoffelpflanzung beinhaltet die Verwendung von Gründüngungspflanzen (Senf, Raps usw.), die sofort nach der Ernte ausgesät werden. Im Frühjahr, nachdem sich der Boden erwärmt hat, werden die Gründüngungspflanzen gemäht und der Boden mit dem Spaten umgegraben. Nach etwa 2 Wochen zersetzen sich die Gründünger und füllen den Boden mit Nährstoffen; dann können die Kartoffeln gepflanzt werden.